MatthiasM

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MatthiasM
vor 3 Stunden, bluedog sagte:

Hab ich doch aber auch schon verschiedentlich geäussert, dass das links-rechts-Schema seine Grenzen hat, um nicht zu sagen überholt ist, oder doch des öfteren missverstanden und missbraucht wurde und wird.

Ueberholt ist es nur fuer die die sich mit den bestehenden Verhaeltnissen abgefunden haben, so sehr von ihnen profitieren, dass sie bei einer Aenderung eher verlieren koennten oder einfach Fatalisten sind.

Die wesentlichen Pole  dieser vereinfachten Links/Rechts-Betrachtung ist der egaltitaere und der elitaere Ansatz. Ich tendiere eher zum egalitaeren (linken)  Weltbild, deshalb ist mein Anspruch an Politiker auch nicht hoeher als der Anspruch an mich selbst. Fuer mich ist schon der Anspruch Politiker muessen perfekt sein, ein Zugestaendniss an das elitaere Weltbild. Aber leider scheint das der Wunsch nicht weniger Menschen zu sein, von einer Elite gefuehrt zu werden. 

Die stark unterschiedlichen Besitzverhaeltnisse widersprechen meinem Verstaendnis von einer guten Welt. Das mag einigen nicht merh wichtig erscheinen, fuer mich ist es aber der Unterschied zwischen "rechts" und "links". Natuerlich gibt es da viele Zwischentoene und ich komme wohl auch eher mit einem humanistisch orientierten Konservativen klar als mit jemanden der die Besitzverhaeltnisse mit der Guillotine aendern moechte. Wer aber den Interessenkonflikt zwischen arm und reich in Abrede stellt, will einfach nur die Armen bescheissen, ist nicht das hellste Licht auf der Torte  oder hat einen bequemen Platz gefunden und reagiert seine Empathie an Tieren oder Autos ab. (ist vielleicht etwas zugespitzt formuliert aber er liest es ohnehin nicht:D)

 

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Steinkul

Also, ich hab' keinen Dackel.

Im übrigen bin ich für jede Unterwanderung zu haben.

Das mache ich ehrenamtlich, und wenn wenige andere dadurch erheblich weniger auf dem Konto haben, war genau das Sinn der Übung.

bearbeitet von Steinkul

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bluedog

Die SPD wird verhandeln.

Irgendwie konnte man das schon in den letzten Tagen ahnen.

Zu jenen, denen nach Revolution ist: Haut mal ab in Richtung Syrien. Merkel-Kumpel Erdogan hat da Truppen im Einsatz. Truppen, die genau gegen die Kurden vorgehen, die bisher tapfer gegen den IS kämpften.
Parallel dazu les ich in der Zeitung, Deutschland und die EU müssten "die Kanäle nach Ankerah" offen halten...

Die Gelegenheit für die hiesigen Tastaturrevoluzzer, schonmal Pulverdampf zu schnuppern. So wie ich das einschätze, könntet ihr euch sogar frei heraus aussuchen, auf welcher Seite ihr kämpfen wollt. Ebenfalls Schlagzeilen macht nämlich ein Todesurteil gegen eine Deutsche, die, nachdem sie ihre Töchter mit IS-Kämpfern verheiratet haben soll, selber in den Krieg zog für den IS.

Bei alle dem könnte man drauf kommen, man hätte in D immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist, wie sie funktioniert, und auch scheinbar nicht, dass sie seit dem dritten Reich und durch immerhin die nicht völlig ruhigen Zeiten des kalten Krieges hindurch den Frieden sicherte.

Nur soviel: Bei einer Revolution in D würde ich mich dafür einsetzen, dass die Schweiz dann keine Flüchtlinge aufnähme. Schlicht, weil die Suppe nicht andere auslöffeln müssen sollten, bloss weil man in D so alle drei, vier Generationen mal aus purer Lust an der Freud in den Krieg ziehen wollte.

Zur Beziehung EU - Türkei: Ist sich Europa wirklich sicher, dass man bei einem, der seine Armee gerade in mindestens zwei Konflikten stehen hat (Zypern und Syrien) auf Teufel komm raus auf gut Wetter machen will, während man es der Schweiz möglichst schwer macht, und den Briten noch schwerer? Immerhin beide nicht so sehr anti-EU wie die Türkei...

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Wurzelsepp
vor 25 Minuten, bluedog sagte:

Die SPD wird verhandeln.

Irgendwie konnte man das schon in den letzten Tagen ahnen.

 

Wie bitte ?

Ich gehe mal davon aus, Du hast weder Debatte noch Abstimmung verfolgt ? 

Messers Schneide passt wohl eher.

 

PS: Den Chaoten da im "Nahen" Osten und auch im weniger entfernten würde ich die Pi...... abschneiden und sie im größten Zoo in einem mit Stacheldraht gesicherten Gehege ausstellen. Dort könnten sie sich dann versuchsweise darauf verständigen, wer den längeren hatte.

bearbeitet von Wurzelsepp

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bluedog
vor 13 Minuten, Wurzelsepp sagte:

Wie bitte ?

Ich gehe mal davon aus, Du hast weder Debatte noch Abstimmung verfolgt ? 

Messers Schneide passt wohl eher.

Kommt auf den Standpunkt an. Von der SPD aus gesehen, hats auf Messers Schneide gestanden.

Von aussen gesehen wären Neuwahlen die Folge eines Neins gewesen, und die SPD hätte dann mit grosser Wahrscheinlichkeit noch schlechter abgeschnitten als bei den letzten Wahlen, die zu der monatelangen Lethargie erst führten.

So gesehen wäre man bei der SPD regelrecht beschränkt gewesen, hätte man sich verweigert. Umso mehr, als bei Neuwahlen ein Rechtsrutsch nicht ganz unwahrscheinlich geworden wäre, so dasss es bei der Regierungsbildung noch weniger ohne die AfD hätte gehen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei der SPD irgend jemanden gäbe, der sich gern vorhalten liesse, sie hätten D dahin gebracht, wo A unter heftigster Kritik aus D schon ne Weile ist.

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wolfgan

Weniger Lager, mehr Selbstwert zur freundlichen Orientierung ein wenig

Immanuel Kant auf seinem „Weg zum ewigen Frieden“, subjektiv rausgesucht:

„Über die unverlierbaren Rechte ist (nur) jeder Mensch selbst zu urteilen befugt.“

(Das wiederum setzt) „…Willensbildung durch Freie und Gleiche in der Organisationsform der Volkssouveränität…“ (voraus, mit eigener Gesetzgebung des Volkes durch Beteiligung daran durch jeden).

 „…die volle Rechtsgleichheit, kann mit größter Ungleichheit des Besitzes verbunden sein. Dagegen muß jeder Bürger zu jedem Stand, wozu ihn sein Talent, sein Fleiß und sein Glück hinbringen können, gelangen dürfen.“

„...als Autonome Prozesse des Lernens und der Selbstaufklärung auf dem Weg zur Volkssouveränität kann gegen den Willen eines Volkes keine Demokratie eingeführt werden.“ (Das sollte das Imperium eigentlich wissen.)

(Zur Revolution) “Auf die Rechte der Menschen kommt [es] mehr an, als auf die Ordnung (und ruhe). Es lässt sich eine große Ordnung und ruhe bey allgemeiner Unterdrückung stiften.“

(Allerdings macht er es dem Revolutionär sehr schwer) „Das gefährlichste aller Experimente ist die gewaltsame Veränderung oder vielmehr Umwandlung der Staatsverfassung.“

Frieden ist der Endzweck der Rechtslehre und das höchste politische Gut.

Nix Neues, gute 220 Jahre jung(; Rechtschreibung im Wandel der Zeit).

Gruß

Wolfgang

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frommbold

interessanter input!

dazu frommbolds senf zu später stunde:

nur hat der schwarze dämon im schatten von abrahams gefolge die 220 jahre dazu genutzt, die bedingungen so weit zu verzerren, dass er den endzweck der rechtslehre wie auch die ralisierung des höchsten politischen gutes heute nur noch als eine als bloße farce erscheinen lässt. ebenso wie die aktuellen ergebnisse dieser bestrebungen, egal ob nun national oder international. 

die prämissen haben sich gewandelt, die zu grunde gelegten begriffe sind inzwischen anders belegt:

den "volks"begriff trauen sich allenfalls noch die anhänger des rechten blocks überhaupt auszusprechen. bei der alleinigen eigenschaft der berechtigung zum dauerhaften aufenthalt innerhalb eines staatsgebietes und wahrnehmung dessen rechte und pflichten, kann man hier zu lande schon vom phänotyp her allenfalls noch von einer bevölkerung sprechen. (wenngleich die reichsbürger jede menge nonsens draus machen) die souveränität der bevölkerung hört bereits da auf, wo sie eigentlich beginnen solle, beim beschluss einer eigenen verfassung. damit der begriff der volkssouveränität schlichtweg inhaltsleer.

auch der begriff des "menschen" hat sich im zuge der vollendung des binnenmarkes zwischenzeitig zum arbeitnehmer 4.0 gewandet: seine elekrtonische fussfessel trägt er lieber in der hand, die manuelle rückmeldung erfolgt durchschnittlich ca. 80 mal täglich und ersetzt dabei gleichzeitig seine sozialen beziehungen durch digitale kontakte (nebenher wurde die "willensbildung" zwischenzeitig  durch LIKES ersetzt). da die familiären ohnehin schon abgeschafft und durch einen anerzogenen konsumfetisch ersetzt wurden, ermöglicht dies schon in absehbarer zukunft auch die pflicht, arbeitsplätze in 2500 km entfernung anzunehmen, z.b. im sonnigen rumänien. nicht etwa als hilfsarbeiter in irgendeiner klitsche, sondern schon als entwicklungsingenieur für die tochtergesellschaft eines namhaften deutschen konzerns - natürlich zu den ortsüblichen konditionen. die vollendung des binnenmarkes macht´s möglich. sofern man nicht von seinem recht gebrauch machen möchte, lieber ganz ohne geld zu leben. was dann auch gleich zum thema relation von recht und ordnung führt. selbstverständlich bedingt ersteres das letztere. nur ist letztere dann nicht mehr gegeben, wenn 1) recht zu einem inhaltsleeren begriff verkommt (gemeint ist hier recht haben, aber keines bekommen ) und 2) die elementaren rechte nicht mehr gegeben sind. im 2. falle ist es für die öffentliche ordnung relativ unerheblich, ob nun geschwindigkeitskeitsübertretungen oder cannabiskonsum oder -handel nun geahndet werden oder piloten oder zugführer nun zwangsweise regelmässig auf die psycholiege sollen oder nicht. irgend ein restrisiko verbleibt immer.  gefährlich für die ordnung wird´s bei den rechten, die an´s eingemachte gehen und das leben des einzelnen so maßgeblich bestimmen, dass sein schicksal unausweichlich durch sie vorgegeben wird.

von "....jeder Bürger zu jedem Stand, wozu ihn sein Talent, sein Fleiß und sein Glück hinbringen können, gelangen dürfen.“ verbleibt dann wohl nur noch der faktor "glück". antizipativ werden sich irgendwann den esten die frage, stellen, ob sie das "GLÜCK" nicht lieber in die eigenen hände nehmen und youtuber werden sollen. oder lieber omas und kinder abziehen, womit es dann allerdings mit der ordnung langsam am ende und zeit für die anmerkungen zu den begriffen "revolution" und  "unterdrückung" wäre.

da zwischenzeitlich selbst  "glück" käuflich zu erwerben ist und ich einen langen tag damit verbracht habe, solch´ fremdglück gewinnbringend zu produzieren, verschiebe ich diese anmerkungen dann mal auf einen anderen abend.
 

 

 

 

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Hartmut51
vor 27 Minuten, badscooter sagte:

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So ein Auto zu fahren ist aber schon heftig EXTREM ! Sagte der ABM Fahrer..........:D

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bluedog
vor 34 Minuten, Hartmut51 sagte:

So ein Auto zu fahren ist aber schon heftig EXTREM ! Sagte der ABM Fahrer..........:D

Du bist aber leicht zu erschrecken... Ich finde da nicht viel extremes dran. Allerdings würd ich es vermeiden, als Privatperson ohne Not ein angeschriebenes Auto zu fahren, rcht egal, was da drauf steht. Meistens ist kein Nachteil darin, wenn nicht jeder Depp schon auf 500m sehen kann, wer da angefahren kommt.

Falls ich Bedarf nach einem auffälligen Fahrzeug hätte, hätt ich da andere Ideen. Ein olivgrün-matt lackierter oder folierter C1 zum Beispiel. Das provoziert Militaristen, Revoluzzer und Pazifisten etwa gleichermassen. Um das ganze auf die Spitze zu treiben dann auch noch Reifendruckangaben an die Radläufe und Geländereifen an die Felgen, und am vorderen Kotflügel dann für jeden ehemaligen Unfallgegner ein entsprechendes Markenemblem... einmal Renault... wenn man die vom Vorgänger auch noch dazu nähme, käme noch ein Opel dazu.

Oder, schön unpassend für den Grosstadttschungel und im Vergleich zu obiger Variante schon konformistisch: Zebra-look frei nach Bernhard Gziemeck, auch schon wieder eine eigentliche Provokation, wenn man mal dran denkt, für welche Werte der stand... und, ebenfalls eine unterschwellige Provokation: Der Jungle-look für einen tiefliegenden, winzigen Fronttriebler, während alle anderen bitte gar nicht unauffällig genug sein können, aber SUV, möglichst martialisch, muss schon sein, auch wenn, oder gerade weil die Fahrer und Fahrerinnen solcher zivilisationstarn-Kübel eben nicht fahren können.

bearbeitet von bluedog

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