Piepenbrink

Ami 6 Kupplung

22 Beiträge in diesem Thema

Morgen

ich wollte mal über meine Probleme mit meinem Ami 6 berichten und fragen, ob mir jemand einen Ratschlag geben kann

Mein Ami 6 Berline Bj. 63 mit Fliehkraftkupplung hatte Ende 2015 Problem mit der Kupplung, daher habe ich diese im Frühjahr 2016 in einer auf 2cv spezialisierten Werkstatt wechseln lassen. Die Kupplung ist zuletzt unter Last durchgerutscht und lies sich nicht mehr nachstellen. Ein Problem beim Wechsel war, dass offensichtlich die passende Kupplung nicht aufzutreiben war. Eingebaut ist jetzt eine vom Franzosen gelieferte, auch die Fliehkraftkupplung wurde getauscht. Die Kupplung an sich arbeitet soweit, aber das Ausrücklager gibt im Fahrbetrieb ein unangenehmes Pfeifen von sich. Unter Last, d.h. bei gedrückter Kupplung, ist kein Geräusch zu hören, ohne Last pfeifft das Ding wie blöd. Seitens der Werkstatt war die Aussage, dass das Ausrücklager relativ viel Spiel in der Gabel hat und daher das Geräusch kommen kann. Ein mehrmaliger Ein- und Ausbau hat das Problem nicht beseitigt. Des Weiteren funktioniert die Fliehkraftkupplung auch nicht mehr so wie vorher, der Wagen ruckelt bei eingelegtem Gang und die Kupplung trennt im Stand nicht vollkommen. Wer kann mir einen Rat für das weitere Vorgehen geben.

Danke und Grüße

 Stefan

 

 

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Hallo Stefan - das Ausruecklager kann ja eigentlich nur pfeiffen, wenn es bei losgelassener Kupplung noch am Automaten anliegt (und somit dreht) - moeglicherweise ist einfach nur das Kupplungsspiel zu gering?

Das mit der Fliehkraftkupplung kann ich mir (falls der Leerlauf nicht zu hoch ist) eigentlich nur durch zu dicke Belaege oder falsche Montage erklaeren - wurde der Korb ausgedreht oder hat der evtl. eine Kante, auf der die Fliehbelaege aufliegen, da die Kupplung nicht mehr in der gleichen Ebene sitzt (Einstellscheiben vertauscht/vergessen)?

Viel Erfolg - Til

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63er AMI6 hat ein Graphit Ausrücklager..... da dreht überhaupt nichts mit!!!!

Das Spiel des Lagers in der Gabel ist völlig normal soweit beim Ausbau des alten nichts verbogen wurde. Die Fliehkraftkupplung kann quasi nicht durchrutschen. Ich hatte bei einer 63er AZAM einen völlig verschlissenden ( d.h. kein Belag mehr ) Fliehkraftkranz und sie fuhr relativ normal an mit etwas höherer Einkuppeldrehzahl und schabenden Geräuschen. Die Trommel war natürlich nicht mehr zu retten. Ein Ausdrehen sieht Citroen nicht vor.

Also wird bei dir die normale Kupplung gerutscht haben entweder wegen verschlissenem /veröltem Reibbelag , falsch eingestelltem Automaten oder zu wenig oder keinem Ausrücklagerspiel.

Das Ruckeln bzw Nichttrennen liegt entweder an dem Nachbaubelag, der Leerlaufdrehzahl oder an dem Pilotlager in der Kurbelwelle...

 

Grüße

Tim

bearbeitet von Tim-Neil

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OK - dreht nicht, aber pfeifft auch nicht, wenn des Kupplungsspiel stimmt :-) - somit kommen wir zum gleichen Schluss: das Ausrücklager trennt nicht komplett - einfach zu kontrollieren: Kupplungsspiel - schwieriger: falsch eingestellter Automat, zu dicke Kupplungsscheibe (passend nicht aufzutreiben), etc. - Til

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Oups - zu dick macht bei Kupplung natuerlich keinen Sinn - sorry - Til

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Keine Ahnung, ob das weiterhilft, aber ein AMI von 1963 hat doch gar kein Ausrücklager, das Geräusche machen kann, sondern nur einen Graphitring.

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Hallo danke für die Antworten,

das bedeutet ein möglicher Fehler wäre der Einbau eines normalen Ausrücklagers statt des Graphitring. Das könnte mit dem Geräusch zusammen hängen. Ich werde das mal nachprüfen.

Grüße

Stefan

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Da bei den frühen Getriebetypen (=Ausrücklagerhebel obenliegend) das Ausrücklager nicht zentrisch auf die Anreibscheibe des Kupplungsautomaten trifft, ist die Verwendung eines Graphitrings alternativlos.

lg ...hannes

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Das sehe ich genauso Hannes...

Wohl gibt es heute wie damals Umbaukits auf Kugellager. Durch die Hebelbewegung der Ausrückgabel steht das Ausrücklager nur an einer bestimmten Stelle des Pedalwegs annähernd zentrisch zur Anlaufscheibe des Kupplungsautomaten. In allen anderen Ausrückzuständen während es die Anlaufscheibe berührt läuft es außermittig und schabt in einer kreisförmigen Bewegung. 

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vor 14 Stunden, Tim-Neil sagte:

Das sehe ich genauso Hannes...

Wohl gibt es heute wie damals Umbaukits auf Kugellager. Durch die Hebelbewegung der Ausrückgabel steht das Ausrücklager nur an einer bestimmten Stelle des Pedalwegs annähernd zentrisch zur Anlaufscheibe des Kupplungsautomaten. In allen anderen Ausrückzuständen während es die Anlaufscheibe berührt läuft es außermittig und schabt in einer kreisförmigen Bewegung. 

Außerdem gehören meines Wissens dazu Diaphragma-Kupplungsautomaten und keine Kupplungsautomaten mit Federteller.

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Hallo

Gehe ich recht in der Annahme, dass es keinen SInn macht einen Graphitring einzubauen, wenn eine Kupplung mit Federteller verbaut ist? Somit wäre entweder ein erneuter Kupplungstausch erforderlich oder der genannte Umbausatz.

Kennt jemand von euch Bezugsquellen für die passenden Kupplung mit Graphitring bzw. den den genannten Umbaukit auf Kugellager

Grüße

Stefan

 

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Federteller ( Diaphragma ) und Graphitring ist der größte Schwachsinn...... wer so eine Kombination verbaut, ist keine auf 2cv spezialisierte Werkstatt....!!! Lächerlich:lol:

Es geht natürlich nur mit dem Automaten mit planer Anlaufscheibe oder halt diesem fragwürdigen Umbausatz. Mein Tipp: bau es zurück in den Originalzustand und du hast für lange Zeit Ruhe. Ich habe mehrere eingeschweißte originale Graphitringe für den Ami 6.....Davon könnte ich einen entbehren

Bezüglich Automat könntest du den Daniel Engelhardt in Essen kontaktieren.... der hat bestimmt was da

Grüße

Tim 

bearbeitet von Tim-Neil

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vor 32 Minuten, Tim-Neil sagte:

Federteller ( Diaphragma ) und Graphitring ist der größte Schwachsinn...... wer so eine Kombination verbaut, ist keine auf 2cv spezialisierte Werkstatt....!!! Lächerlich:lol:

Es geht natürlich nur mit dem Automaten mit planer Anlaufscheibe oder halt diesem fragwürdigen Umbausatz. Mein Tipp: bau es zurück in den Originalzustand und du hast für lange Zeit Ruhe. Ich habe mehrere eingeschweißte originale Graphitringe für den Ami 6.....Davon könnte ich einen entbehren

Bezüglich Automat könntest du den Daniel Engelhardt in Essen kontaktieren.... der hat bestimmt was da

Grüße

Tim 

Der Graphitring für den Ami 6 ist zudem anders als der für den 2 CV.

Werkstatt weiß nicht Bescheid, Händler weiß nicht Bescheid und so kommt der schöne Satz im Ausgangsthreat zustande: ....die passende Kupplung nicht aufzutreiben war...

Trotzdem wurde was eingebaut das - oh Wunder - nicht passt. Weder Fliehkraftkupplung noch Normalkupplung - 2 getrennte Systeme - funktionieren richtig. Da waren Künstler am Werk. Ein mehrmaliger Ein- und Ausbau hat das Problem nicht beseitigt.  Na klar wenn man sich nicht auskennt.

 

bearbeitet von jozzo_

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Am 7.1.2017 at 14:49 , Vincent2 sagte:

Außerdem gehören meines Wissens dazu Diaphragma-Kupplungsautomaten und keine Kupplungsautomaten mit Federteller.

Zur allgemeinen Verwirrung: Federteller und Diaphragma sind doch m.E. dasselbe.

Zum alten Ami6 mit schräg oben liegendem Ausrückhebel gehört jedenfalls eine Kupplung mit 6 einzelnen Druckfedern Hebeln und Schleifplatte fürs Graphit-Ausrücklager. Bei Wiki heißt das Randfederkupplung, vielleicht gibts noch andere Bezeichnungen?

 

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Der Ami6 Ring ist natürlich breiter als der für den 2cv..... wird aber immer wieder für 2cv passend angeboten

Federteller/Diaphragma ist das Gleiche ( mehrere Ringförmig angeordnete nach innen spitz zulaufende Einzelfedern ohne jegliche Platte in der Mitte. Und funktioniert natürlich nur mit einem Kugelgelagertem Ausrücklager.... sollte aber mit normalem Menschenverstand drauf kommen. Der Graphitring wird durch die Einzelfedern sofort abgetragen..... da gleitet wenig:)

vor 53 Minuten, jozzo_ sagte:

 Ein mehrmaliger Ein- und Ausbau hat das Problem nicht beseitigt.  Na klar wenn man sich nicht auskennt.

Bevor man sich mit so etwas gerade beim Ami 6 beschäftigt sollte man sich richtig informieren und nicht auf gut Glück würfeln. Schließlich wird doch der Kunde die Stunden bezahlen und die falsch eingekauften Teile ebenfalls...... eine sch... Einstellung!!!

bearbeitet von Tim-Neil

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Am Mittwoch, 04. Jänner 2017 at 22:13 , Piepenbrink sagte:

Mein Ami 6 Berline Bj. 63 mit Fliehkraftkupplung hatte Ende 2015 Problem mit der Kupplung, daher habe ich diese im Frühjahr 2016 in einer auf 2cv spezialisierten Werkstatt wechseln lassen. Die Kupplung ist zuletzt unter Last durchgerutscht und lies sich nicht mehr nachstellen. 

 

Hoffentlich hat der "Spezialist" die alte Randfederkupplung nicht weggeschmissen bzw. hast du die Altteile aufbehalten. Die Druckfedern kann man nötigenfalls neu tarieren und auch die Anlaufscheiben gibt es als E.T.  Der alte originale Automat ist daher nahezu ein Ding für die Ewigkeit.

Getauscht werden hätte in deinem Fall wahrscheinlich nur die Kupplungsscheibe müssen. Und wenn dafür kein passendes Neuteil verfügbar gewesen sein sollte, hättest du die alte sogar neu belegen lassen können.

@  Graphitausrücklager: Wie Jozzo schon geschrieben hat, sehen die von 2CV und Ami6 zwar sehr ähnlich aus, sind aber unterschiedlich. Eine vom Ami6 funktioniert beispielsweise in meinem 2CV AZ nicht.

Damit du lange damit Freude hast, empfehle ich, das neue Graphitlager vor dem Einbau einen Tag in Motoröl einzulegen und ordentlich zu tränken. Das macht aber nicht der "Spezialist" sondern das musst du aus zeitlichen Gründen selbst tun.

lg

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vor 20 Stunden, Tim-Neil sagte:

 

Federteller/Diaphragma ist das Gleiche ( mehrere Ringförmig angeordnete nach innen spitz zulaufende Einzelfedern ohne jegliche Platte in der Mitte. 

 

Sorry, ich meinte den alten Kupplungsautomaten mit einstellbaren Federn für die 3 Klauen. Wie heißt der denn korrekt? Dachte immer, die neueren hießen alternativ Diaphragma- oder Lamellen-Kupplung,

bearbeitet von Vincent2

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vor 4 Stunden, Vincent2 sagte:

Sorry, ich meinte den alten Kupplungsautomaten mit einstellbaren Federn für die 3 Klauen. Wie heißt der denn korrekt? Dachte immer, die neueren hießen alternativ Diaphragma- oder Lamellen-Kupplung,

Ich kenne die als Klauenkupplung, die andere als Tellerfederkupplung.

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Hallo

das ist ja eine interessante Diskussion, es bedarf offensichtlich einer wissenschaftlichen Aufarbeitung. Mein Fehler war sicher, dass ich mich im Vorfeld nicht aureichend informiert habe. Zwischenzeitlich ist geklärt, dass bei meinem Ami eine Lammellenkupplung mit dem Umbausatz auf das Kugellagerlager verbaut ist. Grundsätzlich also richtig, aber dennoch nicht funktionsfähig. 

Die Werkstatt hat nun vorgeschlagen, dass die Kupplung wieder auf den Ausgangszustand mit Graphitlager zurück  gebaut wird.  Dazu brauche ich noch etwas mehr Klarheit, da in den Kommentaren auch die Begrifflichkeiten etwas durcheinander geworfen werden.

Nach meiner Ansicht ist original im Ami Bj 63 mit Fliehkraftkupplung eine Klauenkupplung mit Graphitlager, wie sie Daniel Engelhardt bzw. Mehri Cote d‘Azur anbieten (http://www.mcda.com/493-kit-embrayage-centrifuge-10-cannelures-12-55-jusqu-en-0466.htm, bzw. http://www.franzoesische-klassiker-shop.de/epages/63117739.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63117739/Products/A2005l). Ist davon auszugehen, dass dieses Graphitlager dann das passende ist?

Kupplung mdca.jpg

 

 

Die Diaphragma bzw. Lammellenkupplung kam erst später, diese kann die Klauenkupplung ersetzen, funktioniert aber nicht mit dem Graphitlager sondern nur mit Kugellagerlager. Ist dies soweit richtig?

Die Klauenkupplung gab es, wenn ich die zeitgenössischen Abbildungen richtig deute, im Zusammenhang mit der Fliehkraftkupplung, offensichtlich sowohl mit Graphitlager, wie auch mit Kugellagerlager oder sehe ich das falsch? Bei den beiden Varianten sind allerdings die Ausrückgabeln unterschiedlich. Dazu noch eine Frage, auf der Abbildung, die mit ancien modèle bezeichnet ist, ist vor dem Graphitlager noch ein Ring dargestellt (A314 14d?), der vor dem eigentlichen Graphitlager sitzt. Was hat dieser für eine Bedeutung? Ist das die Anlaufplatte bzw. -ring, der/die auf dem Bild oben von MCDA bereits montiert ist.

 

 

ancien10.jpg

recent14.jpg

Es wäre schön wenn sich das geballte Wissen der hier anwesenden Experten dazu äußern könnte, dann kann mein Spezialist auch das Projekt hoffentlich aller Zufriedenheit zum Ende bringen.

Danke und Grüße

Stefan

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vor 26 Minuten, Piepenbrink sagte:

Hallo

 

das ist ja eine interessante Diskussion, es bedarf offensichtlich einer wissenschaftlichen Aufarbeitung. Mein Fehler war sicher, dass ich mich im Vorfeld nicht aureichend informiert habe. Zwischenzeitlich ist geklärt, dass bei meinem Ami eine Lammellenkupplung mit dem Umbausatz auf das Kugellagerlager verbaut ist. Grundsätzlich also richtig, aber dennoch nicht funktionsfähig. 

 

Die Werkstatt hat nun vorgeschlagen, dass die Kupplung wieder auf den Ausgangszustand mit Graphitlager zurück  gebaut wird.  Dazu brauche ich noch etwas mehr Klarheit, da in den Kommentaren auch die Begrifflichkeiten etwas durcheinander geworfen werden.

 

Nach meiner Ansicht ist original im Ami Bj 63 mit Fliehkraftkupplung eine Klauenkupplung mit Graphitlager, wie sie Daniel Engelhardt bzw. Mehri Cote d‘Azur anbieten (http://www.mcda.com/493-kit-embrayage-centrifuge-10-cannelures-12-55-jusqu-en-0466.htm, bzw. http://www.franzoesische-klassiker-shop.de/epages/63117739.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63117739/Products/A2005l). Ist davon auszugehen, dass dieses Graphitlager dann das passende ist? NEIN

 

Kupplung mdca.jpg

 

 

 

Die Diaphragma bzw. Lammellenkupplung kam erst später, diese kann die Klauenkupplung ersetzen, funktioniert aber nicht mit dem Graphitlager sondern nur mit Kugellagerlager. Ist dies soweit richtig?

 

Die Klauenkupplung gab es, wenn ich die zeitgenössischen Abbildungen richtig deute, im Zusammenhang mit der Fliehkraftkupplung, offensichtlich sowohl mit Graphitlager, wie auch mit Kugellagerlager oder sehe ich das falsch? Bei den beiden Varianten sind allerdings die Ausrückgabeln unterschiedlich. Dazu noch eine Frage, auf der Abbildung, die mit ancien modèle bezeichnet ist, ist vor dem Graphitlager noch ein Ring dargestellt (A314 14d?), der vor dem eigentlichen Graphitlager sitzt. Was hat dieser für eine Bedeutung? Ist das die Anlaufplatte bzw. -ring, der/die auf dem Bild oben von MCDA bereits montiert ist.

 

 

ancien10.jpg

recent14.jpg

Die obere Zeichnung zeigt 2CV - ähnlich Deinem AMI. Einige Teile gleich, einige sind anders

Die untere Zeichnung hat mit Deinem Ami gar nichts mehr zu tun

 

Es wäre schön wenn sich das geballte Wissen der hier anwesenden Experten dazu äußern könnte, dann kann mein Spezialist auch das Projekt hoffentlich aller Zufriedenheit zum Ende bringen.

Danke und Grüße

Stefan

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Im Originalzustand zusammenbauen funktioniert zuverlässig.

Das kugelgelagerte Ausrücklager wurde hier schon erschöpfend besprochen:

Am 27.5.2016 at 16:22 , DerProfi sagte:

Ich kann davon nur abraten. Das Ausrücklager beim AMI 6 ist nicht auf der Getreibeantriebswelle zentriert, also läuft es nicht auf der selben Achse wie die Kurbelwelle und Druckplatte der Kupplung. Der Effekt ist, dass sich das Ausrücklager durch den Pressring der Druckplatte fräßt.

Besser beim Graphitlager bleiben und regelmäßig ölen, als ständig eine neue Kupplung einbauen zu müssen.

Bei meiner AZA(M6) geht die Drehzahl auch runter, wenn ich die Kupplung trete. Aber wenn man den CO Wert ein halbes Prozent fetter stellt, hat der Motor auch im Leerlauf genug Kraft. Meiner ging noch nie aus.

 

Am 27.5.2016 at 23:09 , DerProfi sagte:

 

Hier war das mal Thema. Dreht sich zwar um einen HY, ist aber im Prinzip das selbe.

 

bearbeitet May 27, 2016 von DerProfi

 

 

bearbeitet von DerProfi

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a314 14d ist die Anlaufscheibe des Automaten....:)

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