MichaelS

Sporadischer Fehler Motorlauf CX mit 2l-Alumotor

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MichaelS

Moin!

Ich komme mit einem Fehler bzw. dessen Behebung bei meinem 2l-Alumotor-CX nicht weiter.

Symptom ist folgendes:
Nachdem ich die Zündung eingestellt und die Unterdruckdose vom Verteiler erneuert habe, fährt der CX fast immer sehr gut - schnurrt rund und weich, hängt gut am Gas, läuft agil.

Das ändert sich jedoch manchmal schlagartig; dann ist der CX im Stand nur noch mit Choke am Laufen zu halten, es gibt sporadisch die ein oder andere mäßig gut hörbare Fehlzündung, die Gasannahme ist bescheiden, Anfahren und Schub sind schwierig. Wenn er allerdings eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat, dann fährt er auch in diesem Zustand. Gut zu testen auf der Autobahn bei relativ hoher Geschwindigkeit: Auskuppeln, die Motordrehzahl sackt ab, der Motor geht aus, wieder einkuppeln und Gas geben, Motor geht wieder an und hält die Geschwindigkeit ohne Probleme, ohne die sporadischen leisen Knalle der Fehlzündungen würde man kaum etwas merken.

Der ganze Spuk ist nicht auf Wunsch reproduzierbar, sondern tritt immer mal wieder auf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Fehler gehäuft oder sogar nur dann auftritt, nachdem ich Leistung abgefragt habe - also zum Beispiel bei einer Autobahnauffahrt an einer Steigung. Einmal ist der Fehler aufgetreten, als ich den Motor im Stand am Gaszug im Motorraum hochgedreht habe ... unrunder Lauf, Gas weggenommen, die Drehzahl sackt ab, kurz vorm Ausgehen wieder Gas gegeben, das hat er schlecht angenommen, Fehlzündung, ein wenig gewollt, aber nicht gekonnt gelaufen, ausgegangen.

Ich bilde mir ein, dass ich den Normalzustand wieder herstellen kann, indem ich im Stand beherzt Gas gebe und den Motor hochdrehe. Irgendwann berappelt er sich und läuft wieder normal; final liegengeblieben bin ich bisher noch nicht. Ziemlich brachiale Methode. Dabei ist mir denn auch schon die Plastikummantelung vom Gaszug gebrochen, worauf ich dann tatsächlich fast immobil war - aber das ist ein anderes Thema :)

Folgende Bauteile würde ich ausschließen - korrigiert mich, wenn ich falsch liege:

  • Zündverteiler - die Verschleißteile sind erneuert
  • Zündkerzen und Zündkabel - sind erneuert
  • Zündmodul - ist erneuert
  • Zündspule - ist erneuert
  • Zündung - abgeblitzt und eingestellt
  • Unterdruckdose am Zündverteiler - ist überarbeitet und hält den Druck
  • Tank - ist gereinigt und sauber
  • Benzinleitungen - sind dicht und teilweise erneuert
  • Benzinfilter - sind neu
  • Luftfilter - ist neu
  • Faltenbalg - ist rissfrei
  • Benzin - nicht alt und die Luxusbrause

Hier sehe ich Fragezeichen:

  • Bezinpumpe - ist zwar erneuert, aber noch vom Vorbesitzer. Beim Ausbau der neuen Pumpe war irgendwelche Dichtmasse direkt um den Stößel, die wir zwar entfernt haben, aber vielleicht hat das Teil doch einen Hau. Nur ob das zu dem Fahrverhalten führt?
  • Vergaser - ist erneuert, aber nicht ganz das passende Modell. Der Lufttrichter der zweiten Stufe ist eine Venturi-Größe größer, als er sein sollte; dito eine der Düsen.  Kann das die Ursache sein?
  • Das Luftrohr mit der Unterdruckdose und innenliegender Klappe vor dem Luftfilter (siehe anderer Thread) - dient das Bauteil "nur" zur Steuerung von kalter und vorgewärmter Luft? Und wie wirkt es sich aus, wenn die Klappe hängen bleibt?
  • Faltenbalg - hierin befindet sich ein öliger Bodensatz, der nach Benzin riecht. Ist das normal?

Fällt euch noch etwas ein? Ich bin momentan ziemlich ratlos.

Danke und Grüße
Michael

bearbeitet von MichaelS

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TorstenX1

Ich würde den Fehler auf der Zündungsseite vermuten, die Fehlzündungen bedeuten daß Sprit nicht zum richtigen Zeitpunkt entflammt wird. Vielleicht zunächst mal die Kerzen ansehen, ob es Auffälligkeiten gibt.

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Auto nom

Vergaser könnte die richtige Vermutung sein, da die zweite Stufe erst bei Leistungsanforderung ins Spiel kommt. Öliger Bodensatz der nach Benzin riecht: Gemisch zu fett. Hast Du eine Möglichkeit das Gemisch per CO Tester zu prüfen?

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TorstenX1

Korrekt, Zündunwilligkeit wegen starker Überfettung, wenn´s dann doch zündet knallt es wegen unverbrannt stehengebliebenem Sprit.

Man müßte dann aber das CO bei Leistungsanforderung während der Fahrt prüfen...

Man spürt im Gaspedal, wenn die 2. Stufe geöffnet wird, du könntest mal versuchen herauszufinden ob der Fehler mit der 2 Stufe zusammenhängt.

bearbeitet von TorstenX1

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Bernhard2

Hallo,

Kondensator!, Zündspule (,Spritfilter) -??

Grüße und bonne chance, Bernh

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MichaelS

Moin und danke für die Antworten.

Ich hatte den CO-Wert  vor ein paar Wochen gemessen und habe ihn bei 2,0 eingepedendelt. Das war allerdings eine Aktion zwischen Tür und Angel; das kontrolliere ich besser nochmal nach.

Der Verbrauch liegt im Mix bei etwas über 10 Litern, bei ruhiger und konstanter Autofahrt geht er runter auf gut 9 Liter. Das passt doch eigentlich für eine 2L-Motor und würde eher gegen zu fettes Gemisch sprechen, oder?

Ich habe nur eine bruchstückhafte Ahnung, wie ein Vergaser genau funktioniert; das macht die Fehlersuche in dem Bereich für mich schwierig. Kann es denn sein, dass die Drosselklappe in der zweiten Stufe manchmal "hängen" bleibt und der CX deshalb dann so läuft, wenn die zweite Stufe nicht mehr gefordert ist, oder passen die Symptome nicht zu der Vermutung?

Grüße
Michael

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ACCM CXJOE

Hast du die ganzen Teile erneuert nach den Zündaussetzern oder schon davor?

Ich tippe mal auf Zündkerzen, Modul oder Zündspule.

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MichaelS
vor 19 Minuten, ACCM CXJOE sagte:

Hast du die ganzen Teile erneuert nach den Zündaussetzern oder schon davor?

Ich tippe mal auf Zündkerzen, Modul oder Zündspule.

Der CX hatte deutlich ausgeprägtere Lauf-Macken, als ich ihn letztes Jahr gekauft habe. Im Zuge einer Motorüberholung haben wir die ganzen Teile gewechselt, um dem beizukommen. Dann war auch bis auf ein, zwei sehr kurze Aussetzer Ruhe. In den letzten Wochen häuft sich jedoch das Fehleraufkommen.

Die Zündkerzen wechsle ich demnächst auf Verdacht; das ist ja kein großer Aufwand. Beim Zündmodul fehlt mir etwas die Vorstellungskraft als Fehlerursache - ich würde vermuten, dass das Modul digital zu sehen ist: geht oder geht nicht. Oder?

Grüße
Michael

bearbeitet von MichaelS

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soleil

Hallo Michael,

ich glaube auch das Dein Problem mit dem Vergaser zusammen hängt.Wie Du schreibst tritt das Problem nur im Leerlauf auf.

Damit wäre im Normalfall die 2, Stufe raus,es sei denn das sie mehr als gewollt geöffnet ist und den Unterdruck am Kraftstoffaustritt 1. Stufe abbaut.

Auch die 1. Stufe kann eventuell klemmen oder Spiel in der Welle haben so daß unterschiedlich viel Kraftstoff austritt.

Fehlzündunge sind in den meisten Fällen Zeichen von zu wenig Kraftstoff,also zu mager.

 Prüfe die Leichtgängigkeit beider Klappen und ob sie immer auf Anschlag gehen.

Besorge Dir die Unterlagen zur Grundeinstellung des Vergasers .Erst wenn da alles stimmt und der Fehler weiterhin

auftritt kann man vernünftig  weitersuchen.Zündung sollte eingestellt sein und Geschirr in Ordnung.

Schick mir Deine email dann sende ich Dir Unterlagen  über diese Vergaser vom 2 oder 2,2 L. 

 

Gruß

Peter

 

bearbeitet von soleil

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AndreasRS

Hallo Michael,

vor 39 Minuten, MichaelS sagte:

Beim Zündmodul fehlt mir etwas die Vorstellungskraft als Fehlerursache - ich würde vermuten, dass das Modul digital zu sehen ist: geht oder geht nicht. Oder?

Im Prinzip ja, aber Ausfälle können auch mit Temperatur und Luftfeuchtigkeit zusammenhängen oder mit einem Wackelkontakt, der zum Beispiel durch geringe Bewegungen des Motors – vielleicht bei Lastwechsel – entsteht.

Grüße
Andreas

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MichaelS
vor 52 Minuten, soleil sagte:

Wie Du schreibst tritt das Problem nur im Leerlauf auf

Nicht ganz ... der Fehler tritt gehäuft dann auf, wenn ich die zweite Stufe beansprucht habe. Er zeigt sich oder vielmehr wird dann am deutlichsten spürbar im Leerlauf - indem er dann schlicht ausgeht, weil die Leerlaufeinstellung nicht mehr reicht, um bei Auftreten des Fehlers den Motor am Laufen zu halten.

Ich schicke Dir eine PN mit meiner Mailadresse; vielen Dank schonmal.

Grüße
Michael

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soleil

..........also doch der Fehler spürbar im Leerlauf,egal wo er ausgelöst wird.

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surlaplage

Ich hatte schon mehrfach Probleme ab Öffnung der zweiten Stufe, und es waren immer leicht gelockerte Düsen (obwohl sie stets so fest eingeschraubt waren wie es vernünftigerweise max. geht). Der Leerlauf war davon aber nicht betroffen. Ein urplötzlich auftretendes Leerlaufproblem ähnlich wie beschrieben (allerdings ohne deutliche Fehlzündungen) hatte ich aber auch schon. Fehlersuche im Vergaser (einschl. Leerlaufventil) brachte keine Besserung. Auch ein probeweiser Austausch all der üblichen Verdächtigen der Zündanlage war vergeblich. Weg war es nach sehr sorgfältiger Reinigung der Kabelverbindung zwischen dem Geber im Verteiler und dem Zündmodul (beide Abschnitte mit dem dreipoligen Stecker in der Mitte).

Die Zündmodule verhalten sich was Ausfälle anbelangt sehr "analog". Ich hatte mal eines das (einigermaßen reproduzierbar) nur bei sehr feuchtem Wetter leichte Fehlzündungen verursachte (das eigentlich vergossene Modul, nicht die äußeren Anschlüsse).

Die ölig teerige Schicht in dem Douvrin Balg ist (leider) normal, auch bei immer sehr gut laufendem Motor. Das Teil ist vor dem Vergaser und es kann eigentlich auch nicht an falscher Gemischeinstellung liegen. Vermutlich ist es Kondensat von der Ventilgehäuseentlüftung welches über die Vergaserhaube dort hin gelangt. Es lagert sich massig in der Mulde ab in der das Thermostat der Vorwärmung drin ist bis dieses darin absäuft und nicht mehr geht. Ist leider auch (nur mit Unmengen von Bremsenreiniger) sehr schwer zu reinigen.

Dieses Thermostat ist übrigens kein Schalter, es moduliert die Stellung der Klappe unter dem Luftfiltergehäuse zwischen 6 und 19° (ist in einer Cit Doku und auch im Bucheli 626 gut beschrieben).

 

Viel Erfolg !

 

  • Danke 2

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CX Fahrer

Ich hatte solche Symptome an meinem BX16V. Der lief einwandfrei bis er richtig heiss war dann war es katastrophal. Nachdem er abgekühlt war lief er wieder wunderbar bis ich ihn dann wieder richtig hernahm. Ich habe eine ganze Weile gesucht bis ich ein ganz kleines Löchlein in einem Kerzenstecker gefunden habe. Ich habe mangels Ersatz einfach einen Schrumpfschlauch drüber gesteckt und habe ihn auf der Autobahn geprügelt. Nichts, hervorragend. Dann habe ich es vergessen. Eines Tages ging es wieder los. Da dachte ich an meinen Schrumpfschlauch. Tatsächlich hatte er wieder ein Loch in der grösse einer Stecknadel. 

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MichaelS

Ich habe heute die Zündkerzen getauscht und die Kontakte vom Geber im Zündverteiler zum Zündmodul nebst der Kontakte am Zündmodul selbst gereinigt. Gebracht hat es leider nichts ... dieses Mal bin ich gerade noch aus der Garagenausfahrt rausgekommen; nachdem ich das Tor zugemacht habe und weiterfahren wollte, ging wieder nichts mehr. Wieder rückwärts in die Garage ging es nur noch mit voll gezogenem Choke.

Also ist es nicht richtig, dass der Fehler nach einer hohen Leistungsabforderung auftritt - er tritt auf, wann er will. Auch bei kaltem Motor und gerade eben erst gestartet.

Nächster Schritt: Benzinpumpe tauschen.

Dann kommt der neue Vergaser wieder runter, sobald ich einen wirklich zu diesem CX passenden Vergaser gefunden habe. In dem Zusammenhang die Frage an euch: Hat jemand einen Weber 34 DMTR 46/250 entweder als NOS zu verkaufen oder in nachweislich funktionierenden Zustand, den er mir für eine Test zur Verfügung stellen würde?  

Ich bin mit meinem Latein ziemlich am Ende und auch ein ganz klein wenig genervt, weil der Break nicht ordentlich zum Laufen zu bringen ist. Insofern bin ich für eure Hilfe und Hinweise sehr dankbar!

Grüße
Michael

bearbeitet von MichaelS

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surlaplage

Soweit man das anhand der hier mal geposteten Bilder erraten kann ist da jetzt wohl ein S1 CX20 Vergaser drauf. Haut beim S2 mit der "Vakuumwirtschaft" nicht ganz hin (Kaltlaufanhebung, Schubbetrieb, ggf. Klima), aber sonst kein schlechter Vergaser für den 2l und nicht an sich Ursache solcher Probleme.

Falls die Zündung völlig ausgeschlossen werden kann würde ich als nächstes sehr auf sporadische Ausfälle des Leerlaufventils tippen. Ist dieses fälschlicherweise zu so ist der ganze untere Drehzahlbereich betroffen. Wenn der Motor dann nur mittels Choke am Laufen zu halten ist führt das zu Überfettung und Zündausfällen. Beim S2 hängen an der F1 Sicherung sonst nur noch die Rückfahrscheinwerfer dran, man kann Versorgungsprobleme dieses Abschnitts nicht sofort an anderen Verbrauchern erkennen.

Ich würde deshalb genau dann wenn er gerade akut streikt zunächst die Spannung direkt an der Steckzunge des Ventils messen. Falls nicht Ursache als nächstes den Widerstand der Wicklung. Auch da ist nicht zwingend ein "digitales" Fehlerverhalten zu erwarten. Es gibt mehrere Varianten dieser Weberventile. Ich hatte schon die Freude eines der kleinen (mit der aufgesetzten weißen Plastikkappe) auseinanderzunehmen (Ersatz ist sehr rahr). Es wollte nicht und eine Messung ergab wild wandernde Werte um 80 Ohm (deutlich zu viel). Zerpflückt war das Problem sofort zu sehen. Der Massekontakt der Spule wird da innen nur über ein kleines Wellenblech hergestellt das recht locker vorne gegen den Blechbecher drückt. Äußerlich war keine Korrosion an dem Ventil zu sehen aber genau diese Kontaktlaschen waren schon gut vertrostet. Nach Reinigung waren es ca. 35 Ohm (das Ding verbraucht tatsächlich 4 W).

Bei der Benzinpumpe würde ich eher Probleme im Vollastbetrieb vermuten, im Leerlauf ist der Förderbedarf sehr gering.

 

 

  • Danke 2

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vb cx20tre

hallo michael, 

vielleicht habe ich es überlesen, aber warum hast du eigentl. den original-vergaser getauscht? gabs das problem vorher auch?ohne wirklich schrauberfachmann zu sein, klingt das schon verdächtig. bei meinem 2l alu ist ein solex 18 b3 31 verbaut (es gab wohl auch 2l mit weber) - wenn du den noch hast, lass ihn doch überholen - hat bei meinem "wunder" bewirkt - das modell ist bekannt für ausgeschlagene wellenlager und damit fehlluft etc. - kann man ausbuchsen lassen .. .

gruß volker

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MichaelS
vor 30 Minuten, vb cx20tre sagte:

vielleicht habe ich es überlesen, aber warum hast du eigentl. den original-vergaser getauscht? gabs das problem vorher auch?ohne wirklich schrauberfachmann zu sein, klingt das schon verdächtig. bei meinem 2l alu ist ein solex 18 b3 31 verbaut (es gab wohl auch 2l mit weber) - wenn du den noch hast, lass ihn doch überholen - hat bei meinem "wunder" bewirkt - das modell ist bekannt für ausgeschlagene wellenlager und damit fehlluft etc. - kann man ausbuchsen lassen .. .

Hallo Volker,

nein, das hast Du nicht überlesen ... diese Geschichte stand in einem anderen Thread ;) Kurz zusammengefasst: Der Break wurde optisch in seinen 31 Jahren sehr gepflegt ... technisch ist "Wartungsstau" noch euphemistisch untertrieben als Zustandsbeschreibung. Er hatte vor der Motorüberholung andere Fahrverhaltens-Macken; den Vergaser habe ich daher noch vor der Überholung getauscht. Dass der Tausch nicht so glücklich war, scheint sich jetzt mehr und mehr heraus zu kristallisieren - und der alte Original-Vergaser wird tatsächlich demnächst überholt. Allerdings wäre mir ein NOS-Vergaser noch lieber. Daher die Frage hier.

Grüße
Michael

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MichaelS

Es wird leider irgendwie nicht besser.

Das erste Bild zeigt die alte Benzinpumpe (links) neben der neuen (rechts). Die alte Pumpe, ein Jahr alt, zeigt relativ deutliche Abnutzungserscheinungen am Stößel, der auf einer Seite abgeflacht ist. Die alte Pumpe war mit zwei Pertinax-Plättchen verbaut.

Das zweite Bild zeigt die neue Pumpe nach einem Startversuch. Der CX ist angesprungen, hat die Schwimmerkammer leergesaugt - und das war es dann. Der Federmechanismus vorne hat sich aufgelöst. Die neue Pumpe habe ich mit einem Pertinax-Plättchen verbaut.

Wo liegt der Fehler? Ist die neue Pumpe Schrott, oder müssen tatsächlich zwei Pertinax-Plättchen verbaut werden, damit der Hub stimmt, oder liegt das Problem woanders?

Danke und Grüße
Michael

Benzinpumpe alt und neu vor Startversuch 210917.jpg

Benzinpumpe neu nach Startversuch 210917.jpg

bearbeitet von MichaelS

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surlaplage

Falsche Montage der Benzinpumpe (und mglw. auch falsche Pumpe), das konnte es tatsächlich sein. Mit Pertinax ist hier die gängige Leiterplattenstärke (1,5mm) gemeint ? Ohne es jetzt völlig sicher sagen zu können, ich meine es sind mehr als 3mm, und die in einem einzelnen Distanzstück.

Ich glaube mich zu erinnern (ist schon etwas her) in einem F-Forum von genau solch einem Malheur am Douvrin CX gelesen zu haben. Der CX Besitzer hatte die Platte aus Versehen zusammen mit der alten Pumpe weggeschmissen und musste dann verzweifelt viele Schrotties abklappern, ohne lief sein CX ebenfalls nicht richtig.

Vielleicht täuscht die Perspektive von oben, aber ist (bzw. war) die Pumpe rechts im Bild garantiert für Alumotor-CX und nicht etwa für einen alten 2000/2200/2400 ? Es gibt da unterschiedliche Längen des herausstehenden Stößels. Zwei Fehler auf einmal könnten schon reichen um den Sicherungsring auf dem Stößelende abzureißen zu lassen.

Und, wo ist das Ding jetzt drin ?

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MichaelS
vor 27 Minuten, surlaplage sagte:

Falsche Montage der Benzinpumpe

Das habe ich mir natürlich auch überlegt, ob ich das Teil falsch montiert habe. Nur .... so richtig viel falsch machen kann man da nicht, wie ich meine. Die einzige Variable sind die Distanzplatten; ansonsten wird die Pumpe geführt durch die zwei Bolzen. Da gibt es dann nur zwei Positionen, wie man sie einbauen kann. Oder?

vor 27 Minuten, surlaplage sagte:

Vielleicht täuscht die Perspektive von oben, aber ist (bzw. war) die Pumpe rechts im Bild garantiert für Alumotor-CX und nicht etwa für einen alten 2000/2200/2400 ?

Die rechte, neue Pumpe habe ich bei der CX-Basis bestellt, zusammen mit einem Distanzstück und zwei Dichtungen. Auf der Verpackung steht auch 2l-Alumotor; das Teil ist umetikettiert und kommt vom Franzosen.

vor 27 Minuten, surlaplage sagte:

Es gibt da unterschiedliche Längen des herausstehenden Stößels. Zwei Fehler auf einmal könnten schon reichen um den Sicherungsring auf dem Stößelende abzureißen zu lassen.

Der Stößel in der alten Pumpe steht 2 mm mehr heraus als der in der neuen, jetzt zerstörten Pumpe. Eine Distanzscheibe ist ca. 3,5 mm stark.

vor 27 Minuten, surlaplage sagte:

Und, wo ist das Ding jetzt drin ?

Was meinst Du damit?

 

Mir will überhaupt nicht in den Sinn, dass da zwei Distanz-Platten verbaut werden müssen, damit die Pumpe läuft. Das ist doch Ingenieur-technischer Murks, der so rein gar nicht zum CX passt ... zwei Distanzstücke, drei Papierdichtungen - so wurde das doch nie und nimmer konstruiert. Nur läuft es eben so (habe die alte Pumpe wieder eingebaut), die einfache Lösung hat die Pumpe zerstört.

Wie sieht das denn bei anderen 2l-Motoren aus?  Vielleicht kann ja mal jemand einen Blick darauf werfen; man erkennt das von oben in der Draufsicht recht gut.

Danke und Grüße
Michael

bearbeitet von MichaelS

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MichaelS

Gerade erst gelesen ...

Am 19.9.2017 at 20:27 , surlaplage sagte:

Soweit man das anhand der hier mal geposteten Bilder erraten kann ist da jetzt wohl ein S1 CX20 Vergaser drauf. Haut beim S2 mit der "Vakuumwirtschaft" nicht ganz hin (Kaltlaufanhebung, Schubbetrieb, ggf. Klima), aber sonst kein schlechter Vergaser für den 2l und nicht an sich Ursache solcher Probleme.

Es ist meiner Kenntnis nach der Vergaser, der auf den 2400er gehört.

Am 19.9.2017 at 20:27 , surlaplage sagte:

Falls die Zündung völlig ausgeschlossen werden kann würde ich als nächstes sehr auf sporadische Ausfälle des Leerlaufventils tippen.

Das Leerlaufventil ist doch das Teil, was an der "Rückseite" des Vergasers sitzt und für ein Ausgehen des Motors sorgt, wenn man den Stecker zieht? Das wäre natürlich eine Möglichkeit ... allerdings ist der Vergaser gerade mal ein knappes Jahr alt, da würde ich Korrosion o.ä. ausschließen wollen. Der Ansatz ist trotzdem gut, ich messe das mal durch.

bearbeitet von MichaelS

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surlaplage

Google mal nach Bildern zu 95585841. Auf ebay.fr wird auch gerade so eine Pumpe angeboten. Der Stößel ist bei der zu Douvrins passenden Ausführung _sehr_ kurz. Man sieht den Unterschied auch gut auf den beiden Basis-Bildern. Falls er bei deiner alten Pumpe noch weiter hinaus stand, so wird die auch schon falsch gewesen sein.

Eine Distanzscheibe und zwei Dichtungen, nicht zwei/drei.

Mit dem Ding meine ich den Sicherungsring welcher bei der rechten Pumpe die Federkappe (unter Vorspannung) gehalten hat. Kam der mit der zermalmten Pumpe noch mit raus ?

Das (offene) Leerlaufventil ist auch für den ganzen Übergangsbereich notwendig, nicht nur zum Abstellen des Motors. Auch NOS (glaube eher nicht an Produktionen der letzten Jahre) kann es schon Kontaktprobleme geben.

 

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MichaelS
vor 10 Minuten, surlaplage sagte:

Google mal nach Bildern zu 95585841. Auf ebay.fr wird auch gerade so eine Pumpe angeboten.

Eine davon ist seit gestern auf dem Postweg zu mir :) .... ich hatte da wohl so eine Vorahnung, dass ich eine Alternative brauchen werde.

vor 11 Minuten, surlaplage sagte:

Eine Distanzscheibe und zwei Dichtungen, nicht zwei/drei.

Und wie stelle ich fest, dass das dieses Mal passt mit eins/zwei, bevor ich mir eine weitere Pumpe zerstöre? Durch messen der Auskragung des Stößels?
 

vor 12 Minuten, surlaplage sagte:

Mit dem Ding meine ich den Sicherungsring welcher bei der rechten Pumpe die Federkappe (unter Vorspannung) gehalten hat. Kam der mit der zermalmten Pumpe noch mit raus ?

Keine Ahnung. Ich hoffe mal. Zumindest hat es keine ekelhaften Geräusche gegeben, als der Motor mit der alten, wieder eingebauten Pumpe gelaufen ist.

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surlaplage

Nochmal kurz damit nicht wirklich noch eine Pumpe draufgeht. Schau in die Fiches. Ich hatte jetzt eben nur die bis 85 vor mir aber es ist ja der gleiche Block. Eine Distanzscheibe und zwei Dichtungen. ABER: Die Distanzscheibe mit der Renault Vergleichsnummer (7700652109) nicht die 75.....9 für die alten Cit-Motoren. Falls ich mich jetzt nicht irre ist die Distanzplatte für den Douvrin deutlich dicker, also lieber abwarten bis jemand Gelegenheit hatte es in natura zu messen.

 

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