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chevy3600

Hallo,

was brauche ich für Werkzeug, um die Hinterradbremsbacken zu erneuern?
Wie gehe ich da vor?

Fragt

Wolfgang

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RolandPiccolo

44er Nuß, Zentriervorrichtung, notfalls aus einer alten 44er Mutter mit Gewindestange gebastelt. Oder Du ersetzt die Einstellexcenter durch sogenannte Zentrierstücke (zentrische Drehteile), ist aber nicht originool und besser ist es mit Excenter. Dann kannste Dir noch eine Felge durch einschweißen einer Mutter zur Trommelabziehvorrichtung umbauen. Ich empfehle Dir aber vor Allem die Bücher vom Losch aus Berlin (Entenmann)!

deudeuchement

Roland

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2CVMosel

bis auf das Erlöschen der Betriebserlaubnis ist das mit den Nichtexzentern brauchbar.

Mosel

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jozzo_
vor 4 Stunden, 2CVMosel sagte:

bis auf das Erlöschen der Betriebserlaubnis ist das mit den Nichtexzentern brauchbar.

Mosel

Erlöschen der Betriebserlaubnis?

 

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EntenDaniel

Wenn man in D an seinem Auto an der Bremse,Motor, Vergaser, Getriebe, Beleuchtung oder Auspuffanlage etwas umbaut, was nicht dem Original oder dem Original-Zubehör entspricht, bzw.nicht extra abgenommen ist, verliert ein Auto theoretisch seine Betriebserlaubnis. Alles was die Motorkraft, die Bremswirkung, die Lautstärke oder das Abgasverhalten, das Fahrzeugleergewicht und die Fahrzeuglänge oder die LTE verändern könnte , braucht eine Extraabnahme vom Prüfer; es sei denn, das Teil hat eine ABE oder EU-Abnahme.

bearbeitet von EntenDaniel

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Hy1600

will jetzt jemand erzählen, dass die Dinger einen Nährwert aussen beim einfacheren Einbau haben, also den entlasten, dem die richtige Montage zu hoch oder zu aufwendig ist? Wozu sollten den auch Bremsbeläge überall tragen. Ach ja, sie wie ja zum Glück nicht so schwer. 

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jozzo_
vor 3 Stunden, EntenDaniel sagte:

Wenn man in D an seinem Auto an der Bremse,Motor, Vergaser, Getriebe, Beleuchtung oder Auspuffanlage etwas umbaut, was nicht dem Original oder dem Original-Zubehör entspricht, bzw.nicht extra abgenommen ist, verliert ein Auto theoretisch seine Betriebserlaubnis. Alles was die Motorkraft, die Bremswirkung, die Lautstärke oder das Abgasverhalten, das Fahrzeugleergewicht und die Fahrzeuglänge oder die LTE verändern könnte , braucht eine Extraabnahme vom Prüfer; es sei denn, das Teil hat eine ABE oder EU-Abnahme.

Es kam aber von Citroen... und erst später im Nachbau

bearbeitet von jozzo_

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EntenDaniel

Achso, wenn es original so gab, ist das kein Problem. Kenn mich mit den Trommelbremsen nicht aus - eins der weinigen Teile  der Ente, die ich nie selber gemacht habe.

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jozzo_
vor einer Stunde, EntenDaniel sagte:

Achso, wenn es original so gab, ist das kein Problem. Kenn mich mit den Trommelbremsen nicht aus - eins der weinigen Teile  der Ente, die ich nie selber gemacht habe.

Keine der anderen Marken wo ich Bremsen offen sah hatte solche Excenter bei der Drehachse der Backen, meist sind gar keine Drehachsen drin. Die Backen sind meist ganz anders befestigt.

Da war die Ente überkompliziert, die DS hatte das auch.

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joka01

Mit den Exzentern kann ein größerer Bereich an Innendurchmessern der Trommeln erreicht werden. Die kann man ja bei Bedarf ausdrehen.

Wann und wo hat Citroen denn diese "Nichtexzenter" eingesetzt? Ich hatte da eine Diskussion beim TÜV (Siegel nur mit Exzenter). 

Viele Grüße

Jörg

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RolandPiccolo
vor 1 Stunde, joka01 sagte:

Mit den Exzentern kann ein größerer Bereich an Innendurchmessern der Trommeln erreicht werden. Die kann man ja bei Bedarf ausdrehen.

 

?? passt sich dadurch auch automatisch der Radius der Bremsbacken dem vergrößerten Durchmesser an?

 

Roland

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joka01

;-) das wärs natürlich.

Aber die nutzbare Fläche des Belages wird doch größer oder habe ich da einen Denkfehler?

Viele Grüße

Jörg

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RolandPiccolo

Nee, das damit kompensieren zu wollen geht nicht, dafür läst man die Bremsbacken mit extra dickerem Belag belegen. Das dauert ewig bis der Radius der 200mm Bremsbacken sich von der Mitte der Bremsbacke ausgehend dann endlich dem neuen Umfangabschnitt von 202mm (Durchmesser-max. Grenzmaß) angepasst hat. Es gab solche für ausgedrehte Bremstrommel gedachte Beläge auch mal fertig zu kaufen.

M. E. hat Citroen die recht aufwändige Konstruktion mit den Einstellexzentern gewählt weil sie berfürchteten, daß in der (Nachkriegs)Produktion der Teile so viel Toleranz ist, daß es einer Einstellmöglichkeit bedarf. Doch die Erfahrung hat gezeigt daß diese zumindest bei den jüngeren 2CV nicht nötig war. 

deudeuchement

Roland

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jozzo_
vor 2 Stunden, joka01 sagte:

Mit den Exzentern kann ein größerer Bereich an Innendurchmessern der Trommeln erreicht werden. Die kann man ja bei Bedarf ausdrehen.

Wann und wo hat Citroen denn diese "Nichtexzenter" eingesetzt? Ich hatte da eine Diskussion beim TÜV (Siegel nur mit Exzenter). 

Viele Grüße

Jörg

Ich denke Du verwechselt da etwas.

Bei der Ente hat jede einzelne Backe zwei (!) Excenter.

Die von denen wir hier reden sind im Inneren versteckt und kein TÜV-Mensch kann sie sehen wenn er nicht die Bremstrommel abmontiert.

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joka01

Das ist schon klar. Ich meine die unteren nur von innen verstellbaren Exzenter nicht die oberen.

Kannst du mir sagen wann und wo die "runden" verbaut wurden. Ich bin öfter bei diesem TÜV und würde die Diskussion gerne fortführen.

Viele Grüße 

Jörg

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jozzo_
vor 22 Minuten, RolandPiccolo sagte:

Nee, das damit kompensieren zu wollen geht nicht, dafür läst man die Bremsbacken mit extra dickerem Belag belegen. Das dauert ewig bis der Radius der 200mm Bremsbacken sich von der Mitte der Bremsbacke ausgehend dann endlich dem neuen Umfangabschnitt von 202mm (Durchmesser-max. Grenzmaß) angepasst hat. Es gab solche für ausgedrehte Bremstrommel gedachte Beläge auch mal fertig zu kaufen.

M. E. hat Citroen die recht aufwändige Konstruktion mit den Einstellexzentern gewählt weil sie berfürchteten, daß in der (Nachkriegs)Produktion der Teile so viel Toleranz ist, daß es einer Einstellmöglichkeit bedarf. Doch die Erfahrung hat gezeigt daß diese zumindest bei den jüngeren 2CV nicht nötig war. 

deudeuchement

Roland

Volle Zustimmung.

Als Ergänzung möchte ich anführen dass damals in der Ente aufnietbare Beläge waren.

Eine Werkstatt hat also die alten Bremsbacken ausgebaut, die Nieten aufgebohrt und neue Beläge vernietet.

Damit war die Ungenauigkeit nochmals deutlich größer.

Spätestens mit der Herstellung der einbaufertigen Beläge, hergestellt in industrieller Großfertigung war es damit vorbei.

bearbeitet von jozzo_

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jozzo_
vor 11 Minuten, joka01 sagte:

Das ist schon klar. Ich meine die unteren nur von innen verstellbaren Exzenter nicht die oberen.

Kannst du mir sagen wann und wo die "runden" verbaut wurden. Ich bin öfter bei diesem TÜV und würde die Diskussion gerne fortführen.

Viele Grüße 

Jörg

 

Ab Werk im Neuwagen gabs die runden nie, im Ersatzteillager schon.

Wie gesagt: Sinnlose Diskussion mit dem TÜV. Wahrscheinlich muss man mit diesem (!) TÜV auch über die Abriebfestigkeit der verbauten Beläge diskutieren.

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joka01

Nein, eigentlich bin ich sehr zufrieden mit diesem TÜV. Mir hatte die Argumentation mit der fehlenden Einstellbarkeit auch eingeleuchtet. Ich habe diese neuen Teile auch noch nie in der Hand gehabt oder verbaut. Aber wenn Citroen diese neuen Teile als Ersatzteil für die A-Modelle eingeführt hat, dann wird das wohl auch so freigegeben sein.

Gibt es dazu eventuell eine TM?

Viele Grüße 

Jörg

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jozzo_
vor 27 Minuten, joka01 sagte:

Nein, eigentlich bin ich sehr zufrieden mit diesem TÜV. Mir hatte die Argumentation mit der fehlenden Einstellbarkeit auch eingeleuchtet. Ich habe diese neuen Teile auch noch nie in der Hand gehabt oder verbaut. Aber wenn Citroen diese neuen Teile als Ersatzteil für die A-Modelle eingeführt hat, dann wird das wohl auch so freigegeben sein.

Gibt es dazu eventuell eine TM?

Viele Grüße 

Jörg

Prima dass Dir das einleuchtet.

Dann hast Du sicher eine Erklärung, warum der TÜV Autos mit einer Bremse ohne Einstellmöglichkeit millionenfach eine Plakette gibt?

 

 

 

bearbeitet von jozzo_

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joka01

Nein, die sehe ich nicht. Die habe ich auch bei meinen Motorrädern mit Trommelbremsen nie gesehen.

Viele Grüße 

Jörg

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Rosti

Ich verbaue diese Pseudo Excenter nicht, da ich bislang stets das Gefühl hatte, dass meine Beläge mit Einsatz des Zentrierwerkzeugs über eine größere Fläche anliegen bzw. der Pedalweg reduziert wird. Dass es diese auch bei Citroen gab, wußte ich aber auch nicht nicht. Die die ich gesehen hatte, kamen aus Jüchen ;-)

Und: Insbesondere hinten ist es doch überhaupt kein Problem zu zentieren , gerade für Anfänger wie Chevy3600 doch auch eine sinnvolle Übung. Vorne nervt es am AZ etwas, aber was macht man nicht alles...grins.

Was noch nicht zur Sprache gekommen ist: Es ist immer gut, gleich neue Radlager, Staubschutzkappen und RBZ zur Hand zu haben. Obwohl (damals...hüstel) mit reichlich Routine gesegnet, fielen erstere gerne bei der Montage auseinander, letztere zeigten gerne mindestens Restfeuchte nach prüfenden Blick unter die Manschetten, manchmal bereits auf den Belägen verewigt. Und wenn man die Trommeln schon mal ab hat...

bearbeitet von Rosti
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ACCM Schwinn U.

 

Interessant fände ich, das Konzept genau zu kennen, das Citroen mit dieser offensichtlich nicht unintelligenten exzentrischen Verstellung verwirklicht hat.

Habe eben eine solche Exzentermutter ( original) vermessen mit dem Ergebnis: Die Exzentrizität ist 0,7mm.

Was bedeutet, dass man den Belag um 1,4mm in vertikaler Richtung und ebensoviel in horizontaler Richtung verschieben kann.

Das klingt wenig, bewirkt es dennoch

-kurzfristig, ob man die Trommel drauf kriegt oder nicht,

-mittelfristig, ob die Bremse sich schnell oder weniger schnell auf vollen Belagkontakt einfährt und

-langfristig, ob der Belag optimal ausgenutzt wird, bis er abgefahren ist.

 

Heben/senken und links/rechts der Backe sind nicht unabhängig, sondern gekoppelt durch die Bedingung, dass der Mittelpunkt des Backenlochs einen Kreis durchläuft. Prinzipiell muss man sich klarmachen:

Falls eine Einstellung mit Exzenter die optimale sein sollte, kann man exakt diese Einstellung nicht erreichen, indem man den Exzenter durch eine symmetrische Schraube ersetzt. Und umgekehrt.

Die Backen laufen einfach mit Exzenter andere Lagen ab.

Uli

 

 

 

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jozzo_

Oft werden die Entenbremsen aber von Leuten gemacht die schon heilfroh sind alles wieder zusammenbauen zu können.

Und die können mit den Originalexcentern nicht umgehen und mehr falsch machen als mit der Simpelversion :-)

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Hy1600

2CV4 mit eingestellten Exzentern locker 25-30000 km, Diane mit Exzentern Hauptsache Trommel drauf 10000km und dann total einseitig. Die Exzenter sind in 11CV, Hy, DS und Ente. Bei meinem Hy habe ich in über 20 Jahren  als Alltagsfahrzeug mit exakter Einstellung nie die Beläge Wechsel müssen. Vor der Wartung markiert und es war auch nie eine Neuzentrierung nötig.

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ACCM Schwinn U.

Selbst: „Interessant fände ich, das Konzept genau zu kennen....“

 

HY1600: „...markiert und es war auch nie eine Neuzentrierung nötig“.

 

Gleiche Beobachtungen gemacht.

 

Das bringt mich zu der Überzeugung, dass es gar nicht darum geht, mit den Exzentern die Ungenauigkeiten in der Fertigung der Backen auszugleichen, sondern um was anderes.

Nämlich die relative Stellung der Bremstragplatte ( mit den Belägen dran) zum Drehzentrum der Differentialausgänge (mit den Trommeln dran). Mit unter anderem der Variablen Haltebohrungen der Tragplatte im Getriebe.

Und falls Citroen selbst diese Exzenter abgeschafft haben sollte, dann vielleicht ab einer besseren Kontrolle der Variablen bei moderneren Getrieben. Aber nicht exzenterlos einzusetzen an unseren alten Getrieben AZ, DS, HY....

Uli

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