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Schicksalsjahre für PSA / Allianzen

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alinator

Hi- ein paar Antworten habt Ihr ja schon gegeben, und jeder von uns kennt weitere: Miserable Werbung und Presse (die muß man "kaufen", das kann Opa P. ja auch und tut es unverhohlen). Da fängt schonmal der "Erstkontakt" mit fremden Markenwechslern an. Man muß im Gespräch sein- da kann man die Troxler, die da Werbung machen, nur abwatschen- ich mache denen von 0 auf 100 x-tausendfach bessere und frechere Werbung als irgendwelche Marketingfurzewr- und da kenne ich hier im Forum einige, die mich da um Lichtjahre toppen...;)) Na, wie wäre es denn, wenn PSA mal seine Kunden ranläßt?! Ganz neue Idee... . So- dann die Präsentation beim Händler- das ist erbärmlich. Klar will jeder mehr Schein als Sein, das eint wohl alle Menschen, weshalb sie auch irgendwie angesprochen werden wollen. Das geht schlecht mit Schrottleichen direkt hinter den "Gebaruchten"- obwohl jeder von uns weiß, dass genau das oft die Könner sind- aber das muß jeder Kunde auch irgendwie erfahren können- und dazu gehört der erste fulminante Kenner in der Werkstatt. Was ich da an Erbärmlingen bei Peugeot erlebt habe, ist unglaublich. Bei Cit kaum besser, aber da gibt es echte Profis, die meist früher mal Händler waren, dann aber keine Milliönchen für Glitzerbuden ausgeben wollten. Ich enne Euch gern hier Tips im Bergischen!!

Dann das, was sich Marketing schimpft: Wieso schaltet PSA nicht seit Monaten Werbung für seinen excellenten Dieselhybriden, der die Vorfreude bis zum Äußersten spannt (nur noch 3 Tage...)?!???????????????????????????? SOWAS MUß IN DIE ZEITUNGEN!!!!!!!!!! Verstanden?!

Wenn sich schon VAG Werbeblättchen mit Lob kaum zurückhalten können für den 3008 Hybrid-- was wäre (was GIBT) das noch für ein Fest, wenn die DEUTSCHEN das machen?! Dann gibt's den Mercedes-T-Modell-Effekt. Klar konnten alle Kombis bauen, aber Benz hat den Kombi chic gemacht beim 123.

208 muß reüssieren- und der Rest auch. Und solche Kackstühle wie den übrigens schlecht verkauften ds4 verjagen und seine Showklönchen à la Ringerl.

okay, reicht jetzt, sonst ärgere ich mich zu sehr über Dummheit und Unfähigkeit- trotzdem bonne route!

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Carsten

Wir sind schon 1975 DS Break gefahren, danach CX. Da war der 123 nicht mal angedacht.... ganz zu schweigen von denen, die ab 1957 ! im DS Break sassen....

Carsten

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Gernot

Hallo,

ach ja der W123 T als 230E. Hatte ein Studienkollege flammneu für die Fa. seiner Eltern. Wenig Platz, rasselnde Ventile im Schiebebetrieb. Hübsch? Wäre mir nicht aufgefallen. Bürgerlich bis in die Knochen und mit Kühlergrill, Stoßstange und Chromrähmchen allenthalben mehr als peinlich protzig.

Der 208 ist toll. Da bin ich richtig gespannt, da einmal drin zu sitzen. Als Cabrio könnte er einmal meinen Pluriel ablösen. Der 308 hat mich als SW nach 24 Jahren Citroën zu Peugeot gebracht. 3008, 5008, 508. Da ist nicht so viel falsch. Man müßte vielleicht allenfalls die möglichen Motor- Getriebekombinationen einmal systematisch überarbeiten. EGS ist ja nett, aber es sollte immer auch mit dem gleichen Motor eine Handschaltalternative möglich sein. Dann hätte ich jetzt vielleicht statt dem 308SW einen 508SW VTI120 oder einen C5 Tourer mit diesem Motor.

Gernot

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Gast XMen-Ratingen

Viel Wahres!!!!!

Aber vom Design her ist Pug wieder auf einen guten Weg. Mit dem 208 ist eine wichtige und richtige Entwicklungsrichtung eingeschlagen worden.

Bei Citroen mache ich mir echt mehr sorgen. Die normalen C - Serien sehen gähnend langweilig aus. Die DS Linien werden dann total verzogen. Ausser den DS3, den finde ich

ok.

Werbung?? ist echt ein Lernfeld bei Citroen. Erstaunt war ich dafür, das der DS 3 bei einem Boxkampf bei RTL beworben wurde. Aber da ist noch viel zu tun.

Fakt ist, es ist 2012 und nicht 1983 wo der 205 den Karren aus den Dreck zog. Ob PSA alleine weiter bestehen kann ist ne berechtigte Frage. Aber BMW schafft es auch.

Aber oft sind solche Familie Clans bei einem Konzern oft Gründe für Fehlentscheidungen in einem Konzern. Der Nationalstolz ist oft da fehl am Platz.

Grüsse

Rolf

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ACCM W.Saufaus -EX-

Während für PSA über ein Schicksalsjahr 2012 geredet wird, scheint dies auch bei HYUNDAI wohl nicht zuzutreffen. Lt. Wiesbadener Kurier, Ausgabe vom 27.01.2012 sieht es bei denen folgendermaßen aus: ein Rekordabsatz von mehr als vier Millionen Autos hat dem südkoreanischen Hersteller Hyundai Motor 2011 den höchsten Gewinn in der Firmengeschichte beschert. Der Überschuss kletterte im Jahresvergleich um 35,1 Prozent auf 8,1 Billion Won (5,5 Milliarden Euro), wie Hyundai berichtet. Der umsatz legte um 16,1 Prozent auf 77,8 Billionen Won zu.

Woran liegt das? An der Qualität der Produkte? An der Modellpolitik? Am Service / Werkstätten?

EX

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JKausDU

Vieles hängt auch davon ab, welche Qualität einem Hersteller zugetraut wird, nicht welche er wirklich hat. VW ist da ein Beispiel, Hyundai ein noch besseres. Verschiedene Marken, die aber beide heute mit soliden zuverlässigen Produkten verbunden werden. Hyundai löst dieses Versprechen weitgehend ein ( fahre selbst auch einen Hyundai ), VW weniger ( was man so hört und mitbekommt ).

Fragt mal rum, wer Citroen und Peugeot zuerst mit Qualität in Verbindung bringt? Na, fällt was auf?

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Gast XMen-Ratingen

Neee, natürlich nicht. Eher mit rostenden Karren und endlos Problemautos.

Obwohl die Zeiten längst vorbei sind.

Aber ist ja hier in D nunmal die Hochburg der heimischen Autoindustrie. In Frankreich auch nicht anders.

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xantia0796

ich denke Citroen baut mit den C-Modellen, Fahrzeuge die optisch ansprechend sind und mitlerweile sehr zuverlässig sind.

Zudem hat sich auch die Haptik im Innenraum,was mir sehr wichtig ist, stark verbessert und liegt m.e. mit Audi und co oftmals auf einem ähnlichen Level.

Nur ist es so, dass wenn ein gut ausgestatteter C5 Tourer bei 40tsd Euro ankommt, so manch einer dann doch lieber zur deutschen Konkurenz geht, die ist dann natürlich nicht so gut ausgestattet aber dafür viel Imageträchtiger.

Mit den DS-Reihen habe ich meine Zweifel ob sich Citroen hier nicht gewaltig verrennt.

der Ds3 ist bei den Kleinwagen echt toll, auch wenn viele Citroen sicher nicht mit einem sportlichen Kleinwagen verbinden.

Aber den Ds4 und auch den Ds5 halte ich für völlig unsinnig.

Der Ds4 sieht nicht sonderlich toll aus, bietet m.e. keine tollen details und kostet trotz weniger Platz auch noch mehr Geld.

Der Ds5 der bei unserem Händler steht kostet mit dem 163HDI etwa 37.000 Euro, natürlich in einer Topaustattung, aber was bekomme ich an Gegenwert? Wie hoch ist eigentlich mein Jahresverdienst ( netto ) ich denke wohl deutlich unter dem Neupreis ( aber das ist ein allgemeines Problem .. wenn ich die Autos auf unseren Straßen sehe, da denke ich oftmals warum ich üebrhaupt arbeiten gehe ... )

Kurzum werden die DS-Reihen wohl kaum das benötigte Geld reinspülen, welches benötigt wird.

Ein Kombi auf C4 Basis und den C8 endlich erneuern, das wäre aus meiner Sicht nötig.

Sonst hat Citroen m.e. schon seine Hausaufgaben gemacht und gegen die negative Presse in Deutschland kann eh niemand etwas unternehmen.

"Mit HP ist die Federung zu weich und schwammig im Ds5 zu hart und nicht Citroen würdig " was denn nun???

Und insbesondere im Bereich der Dieselmotoren halte ich auch PSA für Top. Man vergleiche nur mal den 100tkm test bei Autobild mit dem C5 und dem Audi A4 und deren Anschaffungspreise.....

Grüßle und schönes WE und nicht kirre machen lassen!

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phantomas

Der DS5 lockt aber ziemlich viele Leute an, denen Audi oder BMW zu teuer geworden ist. Die beklagen sich eher über zu weiche Sitze als über zu harte Federn.

Mit französischem Sänftenkomfort lockt man solche Leut nicht an. Mit deutschem Leder schon eher.

http://www.motor-talk.de/forum/ds5-verfuehrung-t3723693.html

In südlichen Ländern halte ich aber den DS5 für wenig marktgerecht (mehr Kinder, schlechtere Strassen, weniger Einkommen, kein Schiebedach).

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C6CHBE

Der DS5 wird wohl schon viele Interessenten anlocken, aber was hab ich da in dem von Dir angegebenen motor-talk gelesen: der ortsansässige Händler wird den DS5 Hybrid nicht als Vorführmodell bestellen. Damit ist das Schicksal für dessen Verbreitung in Deutschland wohl vielenorts bereits besiegelt! Das war ja beim C6 ähnlich! Kaufen ja, aber probefahren bitte anderswo und repparieren dann bitte nicht allzuoft! Am liebsten nur dort, wo sie das können. Der Hybride bringt zwar keine HP, aber die verschiedenen Komponenten, die es zu beherrschen gilt (elektrisch angetriebene Hinterachse etc.), sind meines Erachtens noch viel anspruchsvoller als die Spezialitäten des C6. Da bringt PSA nun den ersten Diesel-Hybriden auf den Markt und schon wollen die Händler nicht einmal Vorführwagen bereitstellen!? Stell Dir vor, Du kaufst Dir einen DS5 Hybrid und niemand will ihn repparieren. Zuletzt muss man noch bei Toyota vorbeischauen!;) Die wissen wenigstens wie das geht!

Gruss Jürg

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Auto nom

Die großen Händler bekommen die neuen Modelle eh automatisch auf den Hof. Ob sie nun wollen oder nicht. Man kann da wohl auf Ausstattung und Farbe Einfluss nehmen.

In Marburg stehen mindestens drei DS5. Einer mit 19 Zoll Felgen, braunem Leder und 200 PS THP. Dann noch einer auf dem weitläufigen Gelände (der Weg dorthin war mir zu kalt) und einer in der Ausstellung mit schwarzen Ledersitzen und 18 Zoll Felgen.

Die Modellpalette ist gut aufgestellt (ich vermisse allerdings die HP als Option für Plattform 2) und statt Rabatt könnte man die Garantie auf die bereits gegen Aufpreis möglichen 5 Jahre ausweiten. Was ich im Übrigen generell empfehle und auch selbst machen werde.

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gastposter

Ich verstehe das Gejammere um die Marke nicht! Saab, Panhard, Simca, Borgward und viele andere Marken im Laufe der Zeit verschwunden und jetzt vielleicht Citroen. Immer war es die wirtschaftliche Lage, die die Unternehmen in die Knie gezwungen hat. Ja und?! Das ist Marktwirtschaft!

André Citroen hat gerne gezockt und jetzt ist eben das Spiel wahrscheinlich zu Ende-so ist das eben. Dafür wird die Legende erhalten bleiben, denn die unterliegt keinen Marktgesetzen.

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Nils Oehler

Na na na, so schlimm ist es auch nicht. PSA investiert weiter kräftig in neue Modelle und neue Märkte (China, Süd-Amerika).

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ACCM W.Saufaus -EX-

Citroen sollte vielleicht endlich einmal kräftig in seinen Service inverstieren, vermutlich ist es aber schon zu spät.

Sollte die Marke CITROEN vom Markt verschwinden sind sie selber Schuld. Nach 47 Jahren Citroen fahren brauche ich jedenfalls keinen Citroen mehr.

EX

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Gast XMen-Ratingen

Ok, das die Marktwirtschaft vieles "bereinigt", auch das Sterben von Automarken mit fördert. Nun ist auch ehrlich gesagt bei Citroen jahrelang die selben Fehler gemacht worden.

Ob PSA nun das Lenkrad noch mal rumreisst, wird sich zeigen. Ich denke mit dem 208 ist ein gutes Modell am Start der viel Potenzial hat, ordentlich Geld in die Kasse zu bringen.

An Kollege Saufaus EX, wohl zu viel gebechert wie??? -----Sagt schon der Name-----. Ob Du keinen Citroen mehr brauchst ist eine Momentaufnahme. Ich denke mal, Du wirst wohl

ab und zu das schweben vermissen.

Ich möchte es nicht vermissen, zur Zeit geniesse ich das Fahren mit meinem XM total. Ich hoffe wirklich das Citroen da wirklich mal wieder ein Oberklasse Modell auf dem Markt

bringt wo wir alle mit der Zunge schnalzen und sagen "Endlich, es ist wahr geworden!"

Grüsse

Rolf

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Manfred Heck

Peugeot baute in der Pininfarina-Zeit modern und gut gestylte Autos, die auch technisch der deutschen Mittelklasse-Konkurrenz von Opel (Rekord) und Ford (17 M) überlegen waren, man denke nur an den 403, den 404 (ich hatte einen - toll) und 504 (davon hatte ich zwei). Citroen war dagegen ein Außenseiter, lange Zeit ohne Angebot in der Mittelklasse (ähnlich BMW oben was, unten was und dazwischen nix). Das wurde mit dem GS geändert, später BX. Fast alle hoben sich schon optisch von der amerikanisierten Mainstream-Konkurrenz ab, sie hatten Stil und waren unerwechselbar. Auch technisch waren sie top und anders. Nachteilig war teilweise die Qualität, die Zuverlässigkeit und das Händlernetz.

Heute sind die Franzosen zuverlässiger, sofern ein Pauschalurteil erlaubt ist (ich fand auch den 404 sehr zuverlässig), aber mittlerweile federn sie schlechter als die Konkurrenz, insbesondere die DS-Typen (was für ein Hohn auf die Namensgeberin) und sie schwanken teilweise optisch zwischen nichtssagend bis häßlich, insbesondere viele Peugeot-Typen. Aber, ich zitiere Loewy: Häßlichkeit verkauft sich schlecht. Und für was stehen Peugeot und Citroen heute? Ein Problem, das auch Opel hat. Nicht jedoch Audi, BMW und Mercedes (ersterer, Audi, allerdings zu einheitlich gestylt, letzterer mit Design-Schwächen). Die klare Aussage fehlt. Volvo verändert sie gerade und ich weiß nicht, ob das gut geht.

Stilistische Schwächen hatte auch der gute Audi A2, deshalb verkaufte er sich nicht gut genug bei tollen Qualitäten, und ich mache sie auch beim Opel Ampera aus. Deshalb ist schwer zu beurteilen, ob das Experiment gelingt.

Peugeot und Citroen müssen wieder interessant gestylt werden, nicht vordergründig "schön" und schon gar nicht häßlich. Und sie müssen sich deutlich voneinander unterscheiden, Peugeot in der Tradition des 403/404/504 eher für die konventionelle Kundschaft, Citroen mehr für freigeistige Interessenten. Im VW-Konzern werden die Unterschiede der einzelnen Marken ziemlich deutlich heraus gearbeitet (nicht immer mit Erfolg, siehe SEAT, sonst aber schon). Daran könnte sich PSA ein Beispiel nehmen.

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alinator

GENAAAU!! Und bitte wieder NUTZWERT (Das ist ein *ALLEINSTELLUNGSMAERKMAL*) und FEDERUNGSKOMFORT- für unsere deutschen Gäste;- und meinen Körper)). Damit sich dann auch die Schreiberlinge vom Spiegel wieder über uns amüsieren können, sofern sie können, was sie versprechen---- und das scheint auch das Problem bei PSA zu sein! Tschöökes!

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Ja- genau!
Stilistische Schwächen hatte auch der gute Audi A2, deshalb verkaufte er sich nicht gut genug bei tollen Qualitäten, und ich mache sie auch beim Opel Ampera aus. Deshalb ist schwer zu beurteilen, ob das Experiment gelingt.

Peugeot und Citroen müssen wieder interessant gestylt werden, nicht vordergründig "schön" und schon gar nicht häßlich.

Aber die Zwei haben die Schwächen ja nun an gänzlich anderer Stelle, der eine Verzicht-erklärerisch bieder, der andere billig Effekt-hascherisch.

Das Design ist nach meiner Meinung wahrlich nicht das Problem. Deutschland ist einfach kein Markt für PSA. Opel und Ford kopieren bis an die Schmerzgrenze und haben damit (in D) noch mehr Erfolg. Schau dir mal unvoreingenommen den hier viel gescholtenen C4 neben einem Golf an. Ja, Ähnlichkeiten, trotzdem Welten.

Darüber, ob PSA auf den US-Markt sollte, wird man sich trefflich streiten können, die asiatischen Märkte müssen es sein. Oder man kommt mit einer wirklichen, technischen 'Sensation', sehe ich aber nicht... :)

Etwa das Gegenteil der hier im Forum mehrheitlich geäußerten Meinung wird auch helfen. :)

_R_

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JKausDU

Es gibt ganz gewiss genügend Potenial auch auf dem deutschen Markt für PSA. Wenn man ich die 80er zurückblickt, war Citroen mit dem BX auch deshalb so erfolgreich, weil es viel Ausstattung für vergleichsweise wenig Geld gab. Fuhr man im BX ( und auch im GSA schon ) selbstverständlich mit 5 Gängen und ( von innen verstellbaren ) Außenspiegeln auf BEIDEN Seiten, so war das bei der deutschen Konkurrenz nicht der Fall. Den Franzosen wurden die Attribute gute Ausstattung, komfortabel und preiswert zugeschrieben. Eine gewisse Schluddrigkeit aber auch.

Heute haben fast alle Marken ausstattungsmäßig gleichgezogen. Sich da abzuheben wird schwer. Das liegt auch daran, dass immer mehr Entwicklung bei den Zulieferern läuft und die Hersteller nur einkaufen. Und dann eben alle dasselbe.

Der Preis ist, in Verbindung mit Garantien, ein sehr wichtiger Faktor bei immer gleichförmigeren Produkten. Das zeigen uns gerade die Koreaner.

Hier könnte PSA ansetzen: Mehr Garantie als andere Europäer, besserer Federungskomfort, Vollausstattung, unterdurchschnittliche Preise. Inwieweit das kaufmännisch darstellbar isr, vermag ich nicht zu beurteilen.

Nur: Passieren muss was.

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Manfred Heck

Es ginge aber auch anders herum und auch das zeigt VW: Etwas teurer und dafür - betrachtet man alle Vergleichstests in deutschen Gazetten - auch etwas besser in manchen Eigenschaften, gewissermaßen eine Nische über dem billigen Einerlei. Auch die von mir genannten 403/404/504 waren keine Billigprodukte, ebenso nicht DS/Ami 6/2 CV, sie waren preislich lange Zeit am oberen Rand angesiedelt. Aber dafür boten sie auch etwas. Etwas teurer darf also durchaus sein, siehe auch die neue DS-Reihe, wenn dafür etwas ANDERES geboten wird. Deshalb kam doch auch Opel unter die Räder: Kaufanreiz (must haven) gleich Null. Wie es anders geht, zeigte der Opel Panoramascheiben-Rekord und Kapitän zu ihren Zeiten, der Rekord C und D, die Borgward Isabella, der Ford 17 M (Badewanne) und viele Benz-Typen. Der gestalterische Esprit ist bei Opel weg (wie auch bei GM als Ideengeber für Opel) und lange Zeit fürchtete ich das auch für Citroen. Peugeot hat die Gestaltungskrise m. E. noch nicht überwunden, vielleicht sollten die mal wieder bei Pininfarina anklopfen und sich auf die positiven Werte besinnen, die einen Citroen oder Peugeot lange Zeit ausmachte und weniger das Verschleudern der Autos über hohe Rabatte.

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C6CHBE

Ja die Zeiten des BX, die sind für Citroën leider vorbei! Damals gab es die heute qualitativ überzeugenden Hyundays noch nicht! Die Konkurrenz ist übermächtig geworden und der Kuchen für PSA eben entsprechend kleiner! Nur überzeugende Qualität und die Pflege der traditionellen Werte garantieren für Erfolg. Mit dem "Kopieren" der deutschen Premiumprodukte wird es nicht gelingen!

Gruss Jürg

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JKausDU
Ja die Zeiten des BX, die sind für Citroën leider vorbei! Damals gab es die heute qualitativ überzeugenden Hyundays noch nicht! Die Konkurrenz ist übermächtig geworden und der Kuchen für PSA eben entsprechend kleiner! Nur überzeugende Qualität und die Pflege der traditionellen Werte garantieren für Erfolg. Mit dem "Kopieren" der deutschen Premiumprodukte wird es nicht gelingen!

Gruss Jürg

So ist es. Der Markt hat sich verändert.

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