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Renaissance/Zukunft der Ölförderung

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Die BASF-Tochter Wintershall ist im Nordmeer vor Norwegen auf große Mengen Öl und Erdgas gestoßen. Das Vorkommen wird auf bis zu 126 Mio. Barrel förderbares Öl und bis zu 5 Mia. Kubikmeter förderbares Gas geschätzt.

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ACCM Gerhard Trosien

Jeder Euro-Cent, der in die "Energiewende" investiert wird, schadet zweimal. Und das, ohne dass es irgendeinen rational nachvollziehbaren Grund für diesen Wahnsinn gäbe...

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Ja- genau!

Ein treffendes Beispiel warum es kein relevantes, rechtes Kabarett gibt:

Es ist einfach nicht witzig...

_R_

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Maik Gutser
Jeder Euro-Cent, der in die "Energiewende" investiert wird, schadet zweimal.
Die Energie"wende" gibts doch gar nicht, es werden nur alte Kraftwerke durch neue ersetzt. Vielleicht etwas früher als immer unbedingt nötig, mehr aber nicht. Sobald es schneller gehen könnte, wie beim Solarstrom, greift die Regierung bremsend ein.

Was wirklich nicht gerechtfertigt ist, sind die hohen Rohölpreise für ein ganz offensitlich nicht knappes Gut.

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Deutschland fördert immer mehr Erdöl. Laut aktuellen Zahlen des niedersächsischen Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie stieg die Menge beim Erdöl im Vergleich zu 2010 um 6,6 Prozent auf rund 2,7 Millionen Tonnen. 2010 war die Entwicklung noch rückläufig. Dagegen förderten die Unternehmen weniger Erdgas. Hier ging die Menge um fünf Prozent auf auf etwa 12,9 Milliarden Kubikmeter zurück. Hauptgrund für die gestiegene Erdölmenge seien die ergiebigen Erträge in den Feldern Mittelplate (Schleswig-Holstein) und Römerberg (Baden-Württemberg), berichtete das Amt. Viele Unternehmen hatten in großem Umfang in alte und neue Ölfelder investiert und dabei auch neue technische Verfahren eingesetzt. Gegenwärtig werden hierzulande rund 100 Millionen Tonnen Öl pro Jahr verbraucht. Erdöl aus deutschen Landen kann damit aber nur knapp drei Prozent des nationalen Verbrauchs abdecken. Etwas anders sieht die Lage beim Erdgas aus. Aus heimischer Erdgasförderung kann rund elf Prozent des Energiebedarfs bestritten werden.

Die Meldung siehe: immer-mehr-erdoel-aus-deutschland

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ACCM Gerhard Trosien
Die Energie"wende" gibts doch gar nicht, es werden nur alte Kraftwerke durch neue ersetzt. Vielleicht etwas früher als immer unbedingt nötig, mehr aber nicht. Sobald es schneller gehen könnte, wie beim Solarstrom, greift die Regierung bremsend ein.

...

WKA- und PV-Anlagen sind keine "Kraftwerke", sondern Geldverbrennungsanlagen, die völlig nutzlosen, umweltschädlichen und unbrauchbren Mist liefern und eine verbrauchsorientierte, preiswerte und zuverlässige Stromversorgung unmöglich machen.

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Ja- genau!
WKA- und PV-Anlagen sind keine "Kraftwerke", sondern Geldverbrennungsanlagen, die völlig nutzlosen, umweltschädlichen und unbrauchbren Mist liefern und eine verbrauchsorientierte, preiswerte und zuverlässige Stromversorgung unmöglich machen.

... sagt der rechte, Industrie-hörige, pseudo-liberale Forums-Nationalist,

weshalb man den Wahrheitsgehalt faktisch nicht unterschätzen kann.

Aussagen auf dem Niveau eines im Kindergarten gebrüllten "MEINSSS !!!"'s.

_R_

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Manfred Heck
Jeder Euro-Cent, der in die "Energiewende" investiert wird, schadet zweimal. Und das, ohne dass es irgendeinen rational nachvollziehbaren Grund für diesen Wahnsinn gäbe...

Gründe dafür gibt es natürlich, dazu muss man sich nun mal informieren und nicht nachplappern, was von interessierter Seite verlautbart wird.

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Die FAZ schreibt über die Ölsande in der Provinz Alberta im Westen Kanadas und die Ölgewinnung daraus. Je nach Rechenmodell stecken dort zwischen 172 und 315 Milliarden Fass Öl und damit mehr, als in Saudi-Arabien, wo 265 Mia. Barrel Öl als förderbare Reserven festgestellt wurden. Ölsande sind aber kein Rohöl, sondern eine an Knetmasse erinnernde Mischung as Sand, Lehm und Bitumen. Solche Ölsande können nicht aus Bohrlöchern gefördert werden, sondern müssen wie Braunkohle in riesigen Tagebauen ausgebaggert und dann aufwendig verarbeitet werden. Vor allem in den USA gelten die kanadischen Ölsande als Befreiung von den Energieknebeln der Opec-Staaten. Bei den derzeitigen Ölpreisen macht die Gewinnung des synthetischen Rohöls aus Ölsanden trotz der vielen Verfahrensschritte ökonomisch großen Sinn. Für Kritiker sind die Ölsande hingegen die schmutzigste Form fossiler Energie überhaupt und gelten als Sargnagel im Kampf um die Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen. Besonders problematisch ist die Lagerung des flüssigen Abraums, der in großen Seen gehalten werden muss. Solche Öl- oder Teersande gibt es in mindestens 70 Ländern der Erde, vor allem im Orinoco-Becken in Venezuela. Aber auch unter der Lüneburger Heide stieß man vor 150 Jahre darauf. Allerdings gibt es nirgendwo derart viel Öl im Sand, wie in der kanadischen Provinz Alberta. Unter einer Fläche, die etwa eineinhalb mal so groß wie Niedersachsen ist, liegen mehr als 60 % aller bisher bekannten Ölsandreserven der Welt und die zugehörigen Schichten liegen nur weinige Dutzend Meter unter der Erdoberfläche, so das sie im Tagebau abgebaggert werden können. Dieser Abbau ist nicht unumstritten, wird aber dennoch weitgehend akzeptiert, da Kanada strenge Vorschriften zur Rekultivierung hat und keine Dörfer dem Abbau weichen mussten. Durch verschiedene Verfahren lassen sich bis zu 90 % des in den Teersanden steckenden Bitumens herauslösen. Das Bitumen wird mit Naphthalin und anderen Stoffen gemischt, damit es flüssiger wird. Dieses Gemisch wird als "synthetisches Rohöl (Syncrude)" dann per Pipeline 450 km in die Weiterverarbeitung gepumpt. Amerikanische und kanadische Unternehmen planen eine neue Rohrleitung, die mehrere tausend Kilometer lange "Keystone Pipeline", durch die das Gemisch direkt zu bestehenden Raffinerien in Texas befördert werden soll. Das Projekt ist politisch umstritten und wird im bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf eine wichtige Rolle spielen.

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Manfred Heck

Eine riesige Umweltzerstörung!

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Wie der Spiegel schreibt, sieht Irland einem Ölboom entgegen. Vor der Südküste wurde in einer Tiefe von 2.000 m ein Vorkommen von bis zu 1,6 Mia. Barrel Öl entdeckt, deren Förderung in drei Jahren beginnen könnte. Irland musste bisher seinen gesamten Rohöl bedarf importieren. Jetzt könnte das neue Vorkommen für die irische Wirtschaft eine ähnliche Rolle spielen, wie das seit den siebziger Jahren in großem Stil geförderte Nordseeöl für den Wohlstand der Briten.

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DSpecial

Interessant, dann wird das Öl demnächst noch teurer...Irgendwie muss es sich ja ökonomisch lohnen in solchen Tiefen zu fördern. Öl scheint ja abhängiger zu machen als crack.

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DrCaligari

Wir haben auch noch Reserven, in der Lüneburger Heide :)

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Bert Bröder

Dann könnte man vor Ort ja billiger einkaufen, da der teure Transport entfällt!?

;-))))

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Wie T-Online meldet, entdeckte die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex ein riesiges Ölfeld bei Bohrungen in etwa 5000 Metern Tiefe. Die Erschließung des Gebietes, dass nur 39 Kilometer vor der Küste der USA und etwa 180 Kilometer östlich der Küste des Bundesstaates Tamaulipas liegt, wird als Perdido bezeichnet. Das Feld könnte ein Vorkommen von bis zu 400 Millionen Barrel haben. Es sei zudem möglich, dass in dem Gebiet in großen Tiefen weitere Vorkommen lagerten.

Die Meldung siehe: mexiko-findet-riesiges-oelfeld-im-golf-von-mexiko

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-martin-

Das ist ja super!

Bei der derzeitigen weltweiten Fördermenge von 80 Millionen Barrel pro Tag hält das ja dann fast eine Woche. Gut, wenn die USA die ganzen 400 Millionen Barrel für ich selbst behalten und verbrauchen wollen, reicht es dann schon fast für 2 Monate.

Was kostet nochmal die Ölförderung in 5000 Metern Tiefe?

Kleiner Hinweis: ein 2MW-Windrädchen kostet ca. 2 Mio Euro und bringt ca. 2 GWh pro Jahr und 40 GWh während seiner Lebenszeit. Die 400 Mio Barrel entsprechen grob geschätzt ca. 8 - 10 GWh.

Das würde ich nicht als Renaissance der Ölförderung bezeichnen.

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Ja- genau!
Das würde ich nicht als Renaissance der Ölförderung bezeichnen.

Böser Illusions-Zerstörer! :)

Und dann noch mit Zahlen...

_R_

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Die Windrädchen und Sonnendächer der Deutschen werden die Welt nicht retten. Die setzt eher auf konventionelle Energien, was diese Beiträge eigentlich zeigen sollen. Auch wird Niemand verhindern, dass die in der Arktis erwarteten riesigen Vorräte nicht ausgebeutet werden, genauso, wie die USA ihre im Schiefer gebundenen Gas- und Ölvorräte durch Fracking ausbeuten, um von Lieferungen aus dem Ausland unabhängig zu werden (dazu hat gerade auch Obama eine Verordnung unterzeichnet, nach der der Spritverbrauch der US-Autos bis 2025 auf die Hälfte reduziert werden soll), auch wenn z. B. in D dagegen große Bedenken geäußert werden. Der Peak-Oil, den schon viele vorhergesagt haben, wird durch die neuen Funde immer weiter hinausgeschoben. Nicht die einzelnen Meldungen hier sind kritikwürdig, denn die Summe machts. Und weltweit wird mit Hochdruck nach weiteren Öl- und Gasvorkommen gesucht und wie diese Meldungen zeigen, auch gefunden, auch wenn das Bedenkenträgern nicht gefällt.

Noch eine aktuelle Meldung dazu:

Wie die FAZ schreibt, hat der norwegische Ölkonzern Statoil einen neuen Ölfund in der Nordsee gemeldet. Die förderbare Menge im Ölfeld Geitungen vor Stavanger betrage 140 - 270 Mio. Barrel. Ganz in der Nähe hatte Statoil 2011 schon einen Fund von 500 Mio. bis 1,2 Mia. Barrel Öl gemeldet.

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Ja- genau!
Die Windrädchen und Sonnendächer der Deutschen werden die Welt nicht retten.

Richtig diffamiert muss es natürlich 'Sonnendächlein', 'Grün-Deutschen' und 'Universum' heißen dürfen.

Nicht die einzelnen Meldungen hier sind kritikwürdig, denn die Summe machts.

Die sich woraus addiert?...

... auch wenn das Bedenkenträgern nicht gefällt.

Ein 'Bedenkenträger' ist für mich eher der, der trotz neuer, potenziell besserer Möglichkeiten, am Herkömmlichen festhält, sehr festhält.

_R_

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-martin-

Hallo Claus,

Die Windrädchen und Sonnendächer der Deutschen werden die Welt nicht retten.

Ich habe nicht von "Welt retten" geschrieben, nur davon, dass man für verhältnismäßig wenig Geld eine nachhaltige Energiegewinnung bekommen kann. Und das wirst Du anhand der genannten Zahlen kaum abstreiten, oder doch?

Auch wird Niemand verhindern, dass die in der Arktis erwarteten riesigen Vorräte nicht ausgebeutet werden, genauso, wie die USA ihre im Schiefer gebundenen Gas- und Ölvorräte durch Fracking ausbeuten

Damit hast Du leider recht. Was wiederum nicht bedeutet, dass das vernünftig ist. Die USA haben ab und an mal Dinge gemacht, die man im Nachhinein eher kritisch betrachtet hat.

Der Peak-Oil, den schon viele vorhergesagt haben, wird durch die neuen Funde immer weiter hinausgeschoben.

Ja, aber kaum nennenswert.

Man müsste weltweit jede Woche ein 500 Mio.-Barrel-Feld finden und(!) abernten, damit der weltweite Ölverbrauch damit abgedeckt werden kann.

Deine Meldungen kommen aber eher seltener.

Und weltweit wird mit Hochdruck nach weiteren Öl- und Gasvorkommen gesucht und wie diese Meldungen zeigen, auch gefunden, auch wenn das Bedenkenträgern nicht gefällt.

Es soll Bedenkenträger geben, sie sich fragen, warum sie inzwischen 1,80 pro Liter Super bezahlen sollen, wo doch ständig und weltweit neue Ölfelder gefunden werden.

Viele Grüße!

Martin

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Wie die FAZ schreibt, will der Öl- und Gaskonzern Total in den kommenden Jahren mehr Öl und Gas als in der Vergangenheit fördern. Daher hat Total seine Prognose der jährlichen Produktionssteigerungen bis 2015 von 2,5 auf 3 % angehoben. Bis 2017 will das Unternehmen täglich 3 Mio. Barrel (159 Liter) Öl oder Gas fördern, heute sind es 2,4 Mio. Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf neue Vorkommen vor der afrikanischen Küste, zum Teil in großen Tiefen. Die Total-Gasplattform Elgin in der Nordsee, von der in diesem Jahr mehrere Wochen lang unkontrolliert Gas ausströmte, könnte in diesem Jahr wieder an das Fördernetz angeschlossen werden.

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Wie die FAZ schreibt, spricht sich der frz. Total-Konzern, Europas drittgrößter Energiekonzern, als erstes großes Energieunternehmen offen gegen die umstrittenen Ölbohrungen in der Arktis aus. Das Risiko einer Ölpest sei dort zu groß und ein Bohrunfall wäre ein Desaster, weil er das Image des Unternehmens zu sehr beschädigen würde. Allerdings wendet er sich nur gegen die Ölförderung und hält die Erdgasförderung dort für wesentlich besser beherrschbar. Im August hatte der in Kooperation mit Total und Statoil arbeitende staatseigene russische Gasprom-Konzern die Erschließung des Shtokman-Feldes vor der sibirischen Nordküste in der Barentsee wegen des finanziellen Aufwandes und der aktuellen Unrentabilität gestoppt, das als eine der größten Erdgaslagerstätten der Welt gilt. Das ändert allerdings nichts daran, dass die großen Konkurrenten wie Shell, Exxon-Mobil ("Esso"), Eni ("Agip") und Statoil die technisch schwierige und riskante Ölsuche jenseits des nördlichen Polarkreises vorantreiben. Shell hat im September vor der Nordküste von Alaska mit Ölbohrungen begonnen, nachdem sie von den USA die notwendigen Genehmigungen erhalten haben. Im russischen Teil der Arktis hat sich Exxon-Mobil, der größte private Ölkonzern der Welt, mit dem russischen Staatsunternehmen Rosneft verbündet und auch die staatliche norwegische Ölgesellschaft Statoil und die italienische Eni haben Kooperationen mit den Russen vereinbart. Die vermuteten großen Ölvorkommen in der Arktis zählen zu den letzten bislang kaum erschlossenen großen Lagerstätten der Welt. Geologen schätzen, dass rund ein Achtel der noch nicht genau lokalisierten Ölvorkommen und knapp ein Drittel der verbleibenden Erdgaslagerstätten in der Arktis liegen. Die USA, Russland, Dänemark und andere Staaten, zu deren Hoheitsgebiet die Arktis zählen, hoffen deshalb auf ein Multimilliarden-Geschäft mit der Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen.

Konjunktursorgen durch die Schuldenkrise drücken die Rohölpreise, die derzeit so tief sind, wie seit sieben Wochen nicht mehr. Während der Iran wegen der Sanktionen der USA und dem Importstopp der EU erhebliche Probleme hat, sein Öl zu exportieren (trixt mit Ölmischungen mit europäischem Öl, damit man die Herkunft des Öls nicht erkennt oder flaggt Tanker auf andere Staaten um bzw. lässt Tanker mit ausgeschaltetem Transponder fahren, damit man nicht ihre Fahrtrouten nachverfolgen kann), hat Saudi-Arabien, der größte Opec-Anbieter, seine Produktion stark ausgeweitet und fördert so viel Öl, wie seit 30 Jahren nicht mehr. Außerdem hat der Irak im Juni den Iran als zweitgrößten Opec-Anbieter abgelöst und produziert mit 3,3 Mio. Barrel am Tag so viel Öl, wie seit dem Jahr 1979 nicht mehr. Insgesamt liegt der Welt-Erdölverbrauch derzeit bei rund 90 Mio. Barrel am Tag.

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grojoh
Insgesamt liegt der Welt-Erdölverbrauch derzeit bei rund 90 Mio. Barrel am Tag.

Dann hoff ich mal, dass alle diese Angaben nicht stimmen, denn Martin hat gerade noch am 2.9. von einer Fördermenge von 80 Mio. Barrel/Tag geschrieben. Wenn der Verbrauch also tatsächlich pro Tag um 10 Mio. Barrel höher sein sollte als die Fördermenge, dann wäre das wohl in hohem Maße bedenklich ;)

Was aber abseits meiner Polemik nur eines aussagt, nämlich dass gar nicht so schnell die Ölfördermenge erhöht werden kann, wie der Ölverbrauch steigt. Das ist das eigentliche Problem.

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ACCM Gerhard Trosien
...

Was aber abseits meiner Polemik nur eines aussagt, nämlich dass gar nicht so schnell die Ölfördermenge erhöht werden kann, wie der Ölverbrauch steigt. Das ist das eigentliche Problem.

Och, da brauchen bei einer ganzen Reihe von Förderanlagen nur die Hähne ein wenig aufgedreht werden.

btw.: Peak-Oil war Vor-Vor-Gestern. Wenn oben steht, dass

rund ein Achtel der noch nicht genau lokalisierten Ölvorkommen
in der Arktis liegen, sagt das gar nichts über die lokalisierten Vorkommen aus. Und da siehts so aus, dass allein in den USA solche Mengen lokalisiert sind, dass der größte Ölverbaucher der Welt so ganz nebenbei für sehr viele Jahre zum Exporteur werden könnte. Wenn er denn wollte... Von daher gibts also keinen Grund, sich mit Elektroautos, Windrädern und Photovoltaikanlagen rumzuschlagen. Leider ist die Lust am Katastrophismus stärker als alle Fakten.

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DSpecial
Och, da brauchen bei einer ganzen Reihe von Förderanlagen nur die Hähne ein wenig aufgedreht werden.

btw.: Peak-Oil war Vor-Vor-Gestern. Wenn oben steht, dass in der Arktis liegen, sagt das gar nichts über die lokalisierten Vorkommen aus. Und da siehts so aus, dass allein in den USA solche Mengen lokalisiert sind, dass der größte Ölverbaucher der Welt so ganz nebenbei für sehr viele Jahre zum Exporteur werden könnte. Wenn er denn wollte... Von daher gibts also keinen Grund, sich mit Elektroautos, Windrädern und Photovoltaikanlagen rumzuschlagen. Leider ist die Lust am Katastrophismus stärker als alle Fakten.

Deine Aussage ist ähnlich sinnvoll wie: "wir haben keine Probleme mit Spenderorganen, es laufen doch auf dieser Welt über 6 Mrd. Menschen rum, wir müssen uns einfach nur bedienen..."

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