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Auto nom
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Die US-Justiz erwartet in Fällen von Wirtschaftskriminalität drei Dinge. Erstens soll das Unternehmen glaubwürdig Reue zeigen. Zweitens soll es Verantwortliche auf der obersten Management-Ebene benennen. Und Drittens soll es zeigen, wie es solche Skandale künftig verhindern will.

Nichts davon lieferte der Volkswagen-Konzern. Im Gegenteil. Er reizte die US-Justiz durch seinen Umgang mit dem Skandal immer weiter. Es begann damit, dass Volkswagen die US-Umweltbehörden, die dem Betrug schon seit 2014 auf der Spur waren, mehr als ein Jahr lang hinhielt. VW klärte nicht auf, sondern versuchte zu vertuschen, bis nichts mehr zu vertuschen war.

Anschließend versuchten die Wolfsburger, den Skandal kleinzureden. Die Konzerntochter Audi stritt ab, in seinen Dieselmotoren ebenfalls eine Betrugssoftware eingesetzt zu haben. Wenige Wochen später mussten die Ingolstädter eingestehen, dass dies doch der Fall gewesen war. Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Matthias Müller, sprach davon, dass einige Mitarbeiter die US-Gesetze "falsch interpretiert" hätten. Tatsächlich, er sagte "falsch interpretiert".

http://www.deutschlandfunk.de/urteil-gegen-vw-manager-vertuschen-bis-es-nichts-mehr-zu.720.de.html?dram:article_id=402856

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didomat

http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsrecht-volkswagen-will-sich-in-der-oeffentlichkeit-die-weste-reinwaschen-1.3784085

Äußerst bedenklich:

Zitat

Arbeitnehmer in Deutschland dürfen ihren Arbeitgeber nicht bei der Staatsanwaltschaft anzeigen - mit Ausnahme einiger weniger, meist sehr schwerer Straftaten wie zum Beispiel der Vorbereitung eines Angriffskrieges. Aber eben nicht wegen Steuerhinterziehung oder Dieselbetrug. Whistleblowerschutz ist in Deutschland quasi nicht vorhanden.

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Auto nom

http://www.deutschlandfunk.de/volkswagen-belege-fuer-unterstuetzung-der-militaerdiktatur.1939.de.html?drn:news_id=827419

Zitat

Eine unabhängige Studie wirft dem VW-Konzern in seinen brasilianischen Fabriken Repressalien gegen Regimegegner während der Militärdiktatur (1964-85) vor. Demnach überwachte der Werkschutz oppositionelle Aktivitäten seiner Beschäftigten und erleichterte durch sein Verhalten die Verhaftung von mindestens sieben Mitarbeitern.

...

Die damalige Korrespondenz mit dem Vorstand in Wolfsburg zeige eine - so wörtlich - uneingeschränkte Billigung der Militärregierung. 

 

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Auto nom

http://www.taz.de/Menschenrechtsanwalt-ueber-VW/!5471044/

Zitat

Menschenrechtsanwalt über VW

„Vorsätzliche Beihilfe zur Folter“

...

In den Schlussfolgerungen heißt es, dass sich das VW-Management gegenüber der Militärregierung uneingeschränkt loyal verhalten und deren wirtschafts- und innenpolitischen Ziele geteilt hat.

...

In der wichtigsten Passage der Studie heißt es, dass der Werkschutz die oppositionellen Aktivitäten der Beschäftigten überwacht hätte und durch sein Verhalten die Verhaftung von mindestens sieben Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erleichtert hätte. Dies sei zu einem Zeitpunkt geschehen, als der Einsatz von Folter durch die politische Polizei bereits bekannt war. Auf Juristendeutsch ist das Beihilfe zur Folter, und zwar vorsätzlich.

...

Aber daran, dass es ein Fehlverhalten gab, und zwar nicht nur irgendeins, sondern Beihilfe zu einer Völkerstraftat durch VW-Angehörige, und dass das auch der Politik von VW entsprach, das ist jetzt klar.

...

Das alles erinnert an die Studie, die Mercedes-Benz seinerzeit in Bezug auf die „verschwundenen“ Gewerkschafter von Mercedes-Benz während der Militärdiktatur in Argentinien vom Völkerrechtler Christian Tomuschat erstellen ließ. 

...

In beiden Fällen geht es um Konzerne, die sich im Profitinteresse nicht zu schade waren, mit zweien der blutigsten Militärdiktaturen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammenzuarbeiten.

 

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Auto nom

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/audi-159.html

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Audi muss in Deutschland 330.000 Autos wegen Brandgefahr in die Werkstatt zurückrufen. Bei den Fahrzeugen der Modellreihen A4, A5 und Q5 aus den Jahren 2011 bis 2015 könne der Zusatzheizer überhitzen und ein Schmorbrand entstehen, sagte ein Audi-Sprecher und bestätigte damit einen Bericht der Seite "Kfz-Rueckrufe.de".

Rückruf auch schon in den USA

Schon im Oktober hatte Audi in den USA 250.000 Autos mit dem gleichen Problem zurückgerufen. 

U.S. of A. first!

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Auto nom

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-kuendigung-101.html

 

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Nach der Verurteilung in den USA hat Volkswagen den früheren Manager Oliver Schmidt entlassen. Das berichtet die "Bild am Sonntag" und beruft sich dabei auf Informationen aus Unternehmenskreisen. Schmidt war vor zwei Wochen von einem US-Gericht wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal zur höchstmöglichen Strafe von sieben Jahren Gefängnis und 400.000 Dollar (338 000 Euro) verurteilt worden.

Der Konzern kommentierte den Bericht bislang nicht. Ein Sprecher sagte aber, grundsätzlich gelte, dass bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen von Beschäftigten, zumal im Falle strafgerichtlicher Verurteilungen, zwingend auch arbeitsrechtliche Maßnahmen geprüft werden müssten. Das sei integraler Bestandteil der Compliance-Pflicht jedes Unternehmens.

 

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Auto nom

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-verfassungsbeschwerde-101.html

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Verfassungsbeschwerde gegen Sonderprüfung

VW will Aktionäre ausbremsen

...

Noch immer ist in der Dieselaffäre nicht klar, wer bei VW was wusste - und wann. Aktionäre haben nun eine Sonderprüfung durch einen unabhängigen Experten durchgesetzt. Doch nach Recherchen von NDR, WDR und "SZ" versucht der Konzern, diese im letzten Moment zu stoppen.

 

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Amokhahn

Was bei VW unter den Teppich gekehrt werden und drunter leben kann kommt auch drunter. Dort hat und wird man nix lernen. Es geht weiter wie gehabt. "Vorsprung durch Technik" ... Das ich nich lache

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MartinSt

Bei VW sind ja auch noch die selben Personen am Ruder, die Autos laufen wie geschnitten Brot (Lieferzeit nicht nur beim T6). Also warum sollte sich etwas ändern. Ist doch in der Politik, in Bund und Ländern, nicht anders. Für mich ist da aber nicht VW oder Deutschland schuld, es sind skrupellose Menschen, Manager oder Politiker mit Namen, die Verantwortlich sind. Warum macht der Herr Müller keinen Urlaub in Florida oder Schäuble am griechischen Strand. Griechische Renten würden ihn sich zum Wasser tragen. Bei Ebbe.

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Amokhahn

Die Jungs wissen schon warum Sie sich vom Weihwasser fern halten

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ACCM Elmar Stephan

Dem Kommentar meiner Heimatzeitung NOZ zum Versuch VWs, über das Bundesverfassungsgericht den Sonderermittler zum Dieselskandal abzuwehren, kann ich mich nur anschließen:

Zitat

 

"(...) (VW)  steht allen wohlfeilen Beteuerungen zum Trotz immer mehr und sogar noch schmutziger in der Schmuddelecke – als Trickser, Tarner und Täuscher. Als Geheimniskrämer, der etwas sehr Schlimmes zu verbergen hat. Als schuldbewusster, aber völlig uneinsichtiger Betrüger, der sich mit allen Mitteln gegen jede Aufklärung wehrt – das Oberlandesgericht Celle hat diese Haltung sehr treffend als „andauernde Intransparenz“ verurteilt. Das sind bemerkenswert deutliche Worte eines hohen deutschen Gerichts, die aber an VW abperlen wie Regen am Lack.

Merkwürdig nur, dass ein von den US-Behörden eingesetzter Aufpasser bereits seit einem halben Jahr in Wolfsburg jeden Stein umdrehen kann und die gute Zusammenarbeit mit den VW-Managern sogar ausdrücklich lobt. Scheint, als akzeptiere der Weltkonzern nur eine Weltmacht als ebenbürtig – nicht aber deutsche Gerichte."

 

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Juergen_

Die Auto Bild Klassik kündigt für für nächste Ausgabe (ab 19.01.18) eine Story mit dem Titel "Wir finden den faszinierendsten VW" an.

Ist das nicht wunderschöne Realsatire?

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Auto nom
vor 8 Minuten, Juergen_ sagte:

Die Auto Bild Klassik kündigt für für nächste Ausgabe (ab 19.01.18) eine Story mit dem Titel "Wir finden den faszinierendsten VW" an.

Ist das nicht wunderschöne Realsatire?

Meine spontane Assoziation:

 

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Kwashiorkor
vor einer Stunde, Juergen_ sagte:

Die Auto Bild Klassik kündigt für für nächste Ausgabe (ab 19.01.18) eine Story mit dem Titel "Wir finden den faszinierendsten VW" an.

Ist das nicht wunderschöne Realsatire?

Auto Bild Klassik und dann dieses Thema. Was bleibt denn da? Karmann Ghia, der Bulli Sahara, Käfer Cabrio? Oder gar ein supercooler Golf 1 GTI? Wow!

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JK_aus_DU

Jeder Jeck ist anders. Es gibt durchaus klassische VW, für die man sich erwärmen kann. Was soll das sinnfreie Bashing?

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Juergen_

Also gut, erwärmen, von mir  aus, falls mal die Heizung aus der Luftkühlung funktioniert. :)

Aber FASZINIERENDE VWs? Und gleich noch eine ganze Reihe davon?

Da finde ich doch ist das bashing nicht gerade sinnfrei :):)

 

bearbeitet von Juergen_

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MatthiasM
vor 12 Minuten, Juergen_ sagte:

Aber FASZINIERENDE VWs? Und gleich noch eine ganze Reihe davon?

 

vor 4 Stunden, JK_aus_DU sagte:

Jeder Jeck ist anders. 

Mir faellt auch nur ein Einziger ein: der T1 . Aber aus sentimentalen Gruenden, wir waren als Jugendliche damit oft unterwegs. (Motorwechsel in einer Stunde:) und da wir meist 34PS Kaeferaggregate eingebaut haben, war der auch oefter notwendig. 

Ansonsten kann ich VW auch wenig abgewinnen, aber mich stoert es auch nicht wenn andere daran gefallen haben. 

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Amokhahn

Das war er auch. Man muß nur den Rost im Auge behalten. Auch sonst möchte ein T4 auch gern etwas Wartung und Pflege wie jedes Auto

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JK_aus_DU

Mein Favorit :)

1200px-VW_Fridolin.jpg

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Juergen_

Ein Fridolin im ACC-Forum.
Das ist etwa so, als wollte man einem VW-Jünger den Ami 6 schmackhaft machen.

(Jeweils eines der schrulligsten Modelle)

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silvester31

Jedenfalls ist VW der große Gewinner des Dieselbetrugs. Weltweit erfolgreichster Hersteller 2017. Was will man mehr ? Erst zögern und zaudern, bis ein rel. großer Teil der Betrugsdiesel schrottreif, normal in Zahlung gegeben oder verunfallt sind und den Rest dann mit Sonderkonditionen aufkaufen und irgendwo ins Ausland weiterverhökern, wo die Abgasgesetze nicht so streng sind. Und sich dann noch aufspielen als mega-innovativer Konzern, der ja die Elektromobilität sowas von voran bringen wird. Wieso wehrt sich Renault/Nissan dagegen nicht mal ? Das ist der einzige Konzern, der bisher nennenswerte Zahlen an E-Autos verkauft hat. Toyota verhökert ja auch nur Hybride, die eigentlich eine Mogelpackung sind (nicht die Toyotas, sondern die Hybride).

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