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Showing most liked content since 14.11.2017 in Beiträge

  1. 19 points
    Holger (e-motion) ist am 07.September 2017 nach einem schweren Krebsleiden im Alter von 62 Jahren verstorben. Dieser herbe Verlust schmerzt uns sehr. Holger war eine große Bereicherung für unser Forum und wird uns sehr fehlen. Es wäre schön, wenn wir im Sinne von Holger hier weiter sachlich über das Thema Tesla diskutieren würden.
  2. 16 points
  3. 16 points
    Liebe Forumsmitglieder! Nachdem JK_aus_DU im Tesla-Thread darauf hingewiesen hat, möchte ich mich kurz dazu zu Wort melden, da mich Holger vor seinem Ableben persönlich explizit darum gebeten hat das zu tun. Holger alias coupespace, avantprimacx und zuletzt e-motion ist wohl im Sommer/Herbst verstorben. Den genauen Zeitpunkt kenne ich leider nicht, vielleicht weiß jemand anderes darüber Bescheid. Er kämpfte seit dem letzten Jahr völlig unerwartet gegen eine Reihe sehr schwerer Erkrankungen, war aber bis zuletzt lebensfroh und versuchte selbst von der Intensivstation aus noch so gut es ihm möglich war die Menschen in seinem Umfeld glücklich zu machen, Frohsinn zu verbreiten und seiner Familie viel Kraft für den Abschied mitzugeben. Auch während seiner Erkrankung war er hier im Forum noch aktiv, was auch seine tiefe Verbundenheit mit dem ACC zeigt. Was er nicht wollte, war Mitleid mit ihm zu haben, oder um ihn zu trauern. Holger hat mich vor dem Sommer noch ein paar Mal telefonisch kontaktiert und mich gebeten, nach seinem Tod hier auch die Forums-Community darüber zu informieren und euch seinen Dank für die vielen spannenden/erfahrungsreichen/lustigen/ernsten/e-motionalen Debatten und Beiträge der vergangenen Jahre auszudrücken. Es läuft mir heute noch ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich an den Anruf denke, in dem er mir von seinem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand berichtet hat. In dem Moment parkte sich vor meinem Fenster ein roter Tesla mit beiger Innenausstattung ein. Badscooter und ich haben Holger vor einigen Jahren auf der Citromobile persönlich kennengelernt und das war auch unser einziger Kontakt von Angesicht zu Angesicht. Aber wenn man über viele Jahre hinweg einen so intensiven Gedankenaustausch praktiziert, so kommt es mir dennoch vor, als hätte ich einen guten Freund verloren. Er ließ mich damals in seinem Tesla Probefahren (wie einige andere hier auch) und das war für mich einer der Initialmomente für mein heutiges Engagement für die Elektromobilität, das ich mittlerweile sogar beruflich praktiziere. Ich weiß, dass Holger durchaus ein streitbarer Geist war und viele hier auch immer wieder genervt oder zumindest irritiert waren über seine sehr direkte und unmissverständliche, manchmal sogar gnadenlose Art seinen Standpunkt zu vertreten. Ich glaube aber, dass er sowohl durch sein fachliches Wissen als auch seine alternativen Ideen und visionären Vorstellungen für unser Forum eine große Bereicherung war und jedenfalls eine große Lücke bleibt. In diesem Sinne: Adièu und Danke, Holger! Johannes aka grojoh
  4. 13 points
    Hier sieht man nun das Fertig zusammengebaute Ventil mit Ringnippel Die Schläuche werden bei Zeiten nochmal durch richtig verpresste getauscht. Hier sieht man den Abgang vom Ventil zum Filter hoch und den Rücklauf unten in die Ölwanne. Die Ablasschraube wird ersetzt durch eine Hohlschraube m16x1,5 mit entsprechendem Ringnippel. Der Schlauchinnendurchmesser ist übrigens mit 12mm bewusst relativ groß bemessen, da das Öl extern herunterkühlt und leicht verdickt. Ich möcht keinen Staudruck haben Der Abstand sieht nur auf dem Foto unten zu Blech hin so knapp aus. Dort sind min. 2cm Luft und selbst bei kippelnder Motor- Getriebeeinheit wirds nicht eng. Schläuche gehen hinter der Bremsankerplatte hoch zum Filter Bin mit der Stelle garnichtmal so unglücklich.... kurze Schlauchwege, optisch in Ordnung und kein Auspuff oder Antriebswellen im Weg. Auch scheuert nichts und kann niemals an die Bremstrommel kommen. Temperatur.... naja der Schlauch kann 150 Grad ab. Beim ersen Probelauf habe ich mich doch sehr gewundert was an Wasteöl anfällt. Am Anfang ist das 20er Öl wohl so Viskos das es selbst im Leerlauf zu hohe Drücke gibt. Hier die Werte der Öldruckmessung bei ca 30- 40 Grad Öl Temperatur und Sae20w20 Leerlauf: 1,4 Bar 1500: 2,3 Bar 2000: 2,4 Bar 2500: 2,7 Bar 3000: 2,9 Bar 3500: 3,0 Bar 4000: 3,3 Bar 4500: 3,5 Bar Interessehalber habe ich mal mit einer Zange bei ca. 2000 U Min den Schlauch zugedrückt. Umgehend schnellte der Druck jenseits 6 Bar ..... bemerkenswert aber nicht gesund. Bei 80 Grad Öl werden die Werte absolut im Soll Laut Citroen liegen. Ich bin erstmal voll zufrieden und werde weiter berichten. Im Prinzip kann ich nun sagen ..... Bin frei welches Öl ich nehme. DD Additive sind nun nicht mehr in dem Maße schädlich wie vorher. Und abrasive Schwebstoffe gehören der Vergangenheit an. Gerne hätte ich noch ein paar Schreibfehler im oberen Teil behoben... ist aber wohl nach einer gewissen Zeit nicht mehr möglich was zu ändern. Diese Regelung ist mir unverständlich
  5. 11 points
    Ich will es mal vorsichtig formulieren: unglücklich gelaufen. Ich für meinen Teil würde das anders machen. Wenn ich jemandem, der mich am gleichen Tag der Veröffentlichung (Montag) anruft, zusichere, ihm am Mittwoch Fotos zu schicken (weil ich selber vorher nicht am Fahrzeug bin), um dann für Freitag einen Besichtigungstermin zu machen und dessen Telefonnummer habe, verkaufe ich den Wagen erst mal nicht an jemand anderen. Ich würde zumindest mal eine Nachricht per Whatsapp senden und nachfragen, ob das Interesse weiterhin besteht und es bei dem Termin bleibt. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu gut für diese Welt.....
  6. 11 points
    Ach XM Mechaniker vielleicht gibt es hier Foristen mit stark abweichenden Meinungen und nicht jeder hat gelernt das zu respektieren. Wenn man so wie ich per PN aufgefordert wird mit auf den ein oder anderen Foristen einzudreschen, ist das für mich Verabredung zur Treibjagd und inakzeptabel.
  7. 11 points
    Ich bin da vielleicht pragmatischer, mein Tagfahrlicht ist ja schon 1997 ab Werk installiert worden. Die Aktivierung ist allerdings nicht ganz ohne. Ich mache das so: Abwarten, bis es Tag wird. In den Xantia steigen, Sicherheitsgurt anlegen, Motor starten. Drehring am linken Lenkstockhebel drehen, bis eine grüne Lampe im Cockpit leuchtet. Voilá ! Fertig, Tagfahrlicht leuchtet ! Und das beste daran: Es leuchtet sogar am Fahrzeugheck. Ein sicherheitsrelevantes Feature, das wohl kein akuelles Auto mehr bieten kann. Stattdessen fahren die Leute heutzutage auch nachts mit ihrem tollen blendend hellen Tagfahrlicht und bekommen es nicht mit, daß das Auto hinten unbeleuchtet ist.
  8. 11 points
    Wieder unterwegs Seit Oktober fahre ich wieder mit dem Wagen und stelle ihn übermorgen in die Garage, hier hat es heute erstmals gefroren. Das war ein kurzes Jahr mit wenigen Kilometern und sehr vielen Investitionen. Mir ist nochmal klar geworden, dass ich der erste bin, der peu à peu den Wartungsstau aus 40 Jahren beseitigt. Was mich angesichts der investierten Summen wieder zu einem bereits angesprochenen Thema bringt: Was ist ein Auto wert? Wer bestimmt den Wert? Und für wen ist das wichtig? Mir ist nur eins wichtig: ich will ein klassisches Fahrzeug fahren, das sich sicher bewegen lässt und verkehrstüchtig ist. Ich glaube, dass ich da in diesem Jahr einen großen Schritt getan habe. Was die Investitionen angeht, die liegen jetzt inkl. Verkaufspreis knapp über dem Classic Data Niveau. Passt für mich, weil es für die Versicherung wichtig ist. Wollte ich den Wagen verkaufen, bekäme ich wohl zurzeit keine 2000 Euro. Und bin damit wieder bei der Summe, mit der ich in die CX-Welt gestartet bin. Auch egal, ich will ja nicht verkaufen. Ich treffe euch unterwegs – eher im nächsten Jahr als in diesem, Euer Andreas
  9. 10 points
    Sagt mal Jungens, was habt ihr denn hier (teilweise) heute geraucht? Vor einigen Jahren hatte ich meinen wohlverdienten Sommerurlaub und verspürte Lust, mir ein neues Auto zu kaufen. Also habe ich mich im Internet umgesehen. Bei dieser Suche war ich auch in diversen Markenforen unterwegs. Am Besten gefiel mir dieses Forum hier, weil die Leute ziemlich entspannt waren. Während ich in anderen Foren teilweise schon den Eindruck hatte, dass breite Reifen und eine Tieferlegung ein Mitglied zum besseren Menschen machte, war das hier nicht so. Das deckt sich auch mit den Erlebnissen von diversen Treffen der letzten Jahre. Es ist egal, ob du 50 oder 200 PS hast, ob deine Felgen breit sind oder nicht. Es geht um den Menschen. Das hatte bei mir zur Folge, dass ich in den Jahren einige Leute über den Citroen kennengelernt habe, die ich heute als gute Freunde bezeichnen würde. Dazu kommen einige Bekannte, die ich wahrscheinlich nie wiedersehen werde, wenn sie der Marke Citroen mal den Rücken zudrehen werden. Das ist aber für mich auch so o.k. Bei der großen Anzahl der User hier ist es wie im richtigen Leben: es gibt einfach Leute, mit denen kommt man einfach nicht klar. Muss aber auch nicht. Dann geht man sich halbwegs aus dem Weg und alles ist gut. Das funktioniert meistens ganz gut, aber nicht immer. Manche Personen schreien einfach danach..... ;-) Also, immer entspannt bleiben.
  10. 10 points
    Ich fahre Citroën, weil diese Marke wie keine andere durch die Weitsichtigkeit und Humanität ihres Namensgebers geprägt ist. Durch meine Überzeugung habe ich durch die vielen Jahre hinweg viele besondere Menschen kennengelernt, zwei davon habe ich letztes Jahr zu unserer deutschen Hochzeitsfeier (die andere fand in der Slowakei statt) eingeladen. Beide sind Österreicher. Ein anderer Freund, mit einer großen Autosammlung aus dem Reich des ultimativ Bösen, war auch auf dieser Feier. Wir können uns blind aufeinander verlassen. Holger durfte ich auch persönlich kennen, bei Gelegenheit werde ich mit einem Foto an ihn erinnern. Auf diesem Weg danke ich Holger für seine immer ehrliche Meinung und deutlichen Worte. In den letzten Jahren hat sich hier eine Gruppe versammelt, die in gewisser Weise das abbilden, was die gesellschaftliche Entwicklung bremst und konterkariert. Citroënfahrer sind unter dem Strich keine besseren Menschen, falls es für diese These eines Beweises bedurft hätte. Unter ihnen finden sich zum Glück immer wieder Menschen, deren Persönlichkeit die einmalige Ausstrahlung der Marke mit dem Doppelwinkel in ihren vielen Facetten spiegelt. Sei es durch Feinsinnigkeit, Eigenständigkeit, Zukunftszugewandheit, Humanismus oder ansteckenden Optimismus. Dafür bin ich dankbar und mit diesen Menschen macht mir der Austausch Spaß, wegen diesen Menschen besuche ich gerne dieses Forum und gebe gerne Tipps und schreibe auch gerne meine Meinung. Es macht mir jedoch keinen Spaß mit rückwärtsgewandten und / oder miesepetrigen Fortschrittsverweigerern und Veränderungsallergikern täglich dieselben sinnlosen Schlagabtausche zu durchleben. Genau das hat letztlich zu Jürgens Sperre geführt. Ich lasse mir von den Vergangenheitsbewahrern nicht das Forum vermiesen. Mir fehlt aus beruflichen und privaten Gründen die Zeit für lange Beiträge, ich werde jedoch weiter für ein Forum eintreten, dass den Namen André Citroën verdient und auch lebt.
  11. 9 points
    Also das man Privat Autark nur mit Solarstrom nicht über die Runden kommt ist ja irgendwo Logisch. Das macht hauptsächlich Sinn bei Firmen (Diskountläden Beispielsweise) die Tagsüber enorm viel Strom brauchen und damit einen Großteil des Verbrauchs kompensieren. Unser Aldi macht das hier in Stockheim um nur einen zu Nennen, da gibts sogar ein Infopanel neben dem Eingang wo man sehen kann wie viel gerade gespeist wird und wie viel des Gesamtstrombedarfs abgedeckt wird. Windkraft ist deutlich Effektiver denn Wind weht fast immer und das auch Nachts. Was ihr Nationalfuzzis nie begreifen werdet ist das man diese ganze Energiegeschichte Global lösen muss, denn weht hier in Deutschland wenig Wind, dann dafür vielleicht in Spanien umso mehr, Wasserkraftwerke aus Gebirgigen Regionen oder dort wo sich die Gezeiten sinnvoll Nutzen lassen Puffern das ganze ab. Ein leistungsstarkes Leitungsnetz ist dafür Grundvoraussetzung ....aber gegen Strommasten geht ihr ja auch auf die Barrikaden. Alternativen für relativ saubere Energiegewinnung habt ihr nicht anzubieten, es ist ja einfacher weiter Kohle zu verfeuern oder mit der Gefahr verstrahlt zu werden zu Leben - herzlichen Dank!
  12. 9 points
    oh, bewirbst Du dich um die Auszeichnung "dümmster Spruch des Monats" ? Nicht alle Privatverkäufer sind Lumpen, ganz sicher nicht. Und nicht alle Händler sind Engel, da gibt es sehr viel Schmuh; vor allem - Händler kennen die Fahrzeuge i.d.R. nicht wirklich.
  13. 9 points
    Auf welches Niveau muss man sinken um hier ein Ranking von Ausländerfeindlichkeit zu erstellen. Die Menschenverachtende Politik, der sogenannten Mitte, unterscheidet sich in Österreich, Deutschland usw. doch nur marginal. Gesendet von meinem SM-T825 mit Tapatalk
  14. 8 points
    Nun gehts an den Einbau... Also rechten Kotflügel ab und auf die Bühne Hier ein Blick auf das originale Druckbegrenzungsventil rechts unterm Zylinder. Platztechnisch genau so das meine Konstruktion Platz findet und man nicht das Lüftergehäuse verändern muss Nun kommt der fertig verschweißte Adapter mit ein wenig Schraubensicherung mittelfest an seine Position und wird mit 15-20 Nm angezogen und danach mit der Kontermutter gegen das Gehäuse leicht festgezogen. Das Drehmoment habe ich bei zwei leeren Blocken ausprobiert und war bei den Werten mit der Anpressung/ Dichtbild /Tragbildwelches sich auf dem Bohrungsgrund abzeichnet zufrieden. Ist unmöglich zu Fotogrfieren. Ist aber ein wie im 2. Bild Umlaufender heller Ring am Alu In diesen Adapter wird nun das Ventil mit O-Ring auf den Bohrungsgrund ( Des Adapters) verschraubt. Hier noch Bilder des Ventils
  15. 7 points
    Nachdem ich jetzt von einigen Leuten entsetzte Mails bekommen habe und mir das Ganze hier nochmal durchgelesen habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass wir keinen Thread für Animositäten (Definition s.o.) brauchen. Wir brauchen generell keine Animositäten im Forum. Das führt nur zu Frust und zu Sperren. Also bitte: Animositäten gelten ab sofort als unerwünscht und wer dagegen verstößt, wird gesperrt. Danke für Euer Verständnis. Martin
  16. 7 points
    Und hier das besagte und passende Bild ;-) Ich im elterlichen GSA
  17. 7 points
    sinnfrei ist vor allen Dingen dieser Teil Deines Beitrags. Nicht jeder hat die Kohle, einen hochpreisigen C6 beim Händler zu kaufen, mal abgesehen davon, dass es in nicht allzuferner Zukunft keine C6 mehr bei Händlern geben wird. Das Risiko liegt weniger in der Einkaufsquelle als im zunehmenden Alter der Fahrzeuge.
  18. 7 points
    Hallo, und so begab es sich, dass ich bei Leboncoin ein rotes Auto sah. Ein vergleichsweise einfacher X1 Activa, mit manuell verstellbaren Stoffsitzen und dem seltenen 2-Liter-Turbo CT. Eigentlich brauche ich gar kein weiteres Auto, aber irgendwie gefiel mir die Farbe, und Activa TCT ist etwas seltenes. Man muss auch nicht alles begründen können. Nachdem ich vom Verkäufer weitere Bilder bekam, war ich überzeugt, dass der Wagen keinen schlimmen Rost haben konnte. Heulecken und Schweller ohne Befund. Ansonsten entsprach das Auto dem Stereotyp eines französischen Wagens, also mehrere Kratzer und Macken. Dazu schlimme Klarlackpest. Immerhin fahrbereit, sodass ich das Abenteuer wagte und mich tief in die Auvergne vorwagte, mit der Bahn bis Kehl, dem Nacht-Fernbus bis Lyon und Mitfahrgelegenheit (BlaBlaCar) nach Clermont-Ferrand. Rund 55 EUR kostete der Spaß, davon kann man nichtmal Benzin kaufen. In Clermont-Ferrand holten mich am Morgen die Verkäufer ab. Leider nicht mit dem Xantia, sondern mit ihrem neuen C8. Ob das einen Grund hatte? Die 75 Kilometer in ihr Heimatdorf im Département Creuse dauerten fast zwei Stunden, denn es ging über eine kurvige Hügelstrecke, durch Volvic und über einen immerhin 875 Meter hohen Pass, wo am Wegesrand noch (oder schon?) Schnee lag. Dort angekommen guckte ich mir den Wagen an. Er entsprach weitgehend den Bildern und meinen Erwartungen. Allerdings hatte der linke Kotflügel leider ein anderes Rot als der Rest des Wagens. Das konnte ich auf dem zugeschickten Fotos schon erkennen, aber der Verkäufer (bzw. sein Sohn) meinte, das würde nur auf dem Bild so aussehen. Naja. Dass der Druckregler in kurzen Abständen klickerte, war irgendwie zu erwarten, aber solange die Stop-Lampe nach einer gewissen Zeit ausgeht – und dunkel bleibt – sollte man fahren können. Vor der Probefahrt gab es noch ein richtiges Essen, denn es war schon Mittag. Natürlich mit anschließende Käseplatte und Kaffee. Die Probefahrt verlieft reibungslos, die Lenkung leichtgängig und ohne Spiel, die Bremsen gut und seitengleich, keine Geräusche in allen Gängen. Dem Motor fehlt es etwas an Durchzugskraft, vielleicht sitzt der Turbo fest? So, wie der Vorbesitzer mit dem C8 gefahren ist und angesichts der Hügel will ich aber ausschließen, dass das Gaspedal immer nur sanft berührt wurde. Wie auch immer, wir wurden uns recht schnell auf 1.200 EUR einig und es dauert noch ewig, die Papiere fertig zu machen, da die Verkäufer alles ganz akribisch ausgefüllt haben. So kam ich gegen 14 Uhr los. Nach einer Dreiviertelstunde Landstraße ging es mehr als 200 Kilometer über eine Kfz-Straße, die auch längere Abschnitte hatte, bei denen man nicht überholen durfte, sodass ich immer wieder mal mit 90 km/h hinter LKW fuhr. Mit einem Kassetten-Adapter konnte ich Musik aus dem Handy hören. Es schratelte, aber besser als Radio. Als der Tank etwa viertelvoll war, ruckelte der Motor heftig, was sich durch Gasgeben eine gewisse Zeit beheben ließ. Wenn es mit dem Ruckeln anfing und ich das Gaspedal nicht verändert habe, wurde das Ruckeln schnell stärker. Meine erste Maßnahme war, die nächste Tankstelle anzufahren, in der Hoffnung, dass das Ruckeln durch Dreck im Tank und den Benzinleitungen verursacht wurde. Und tatsächlich, es wurde langsam besser und im Laufe der weiteren Fahrt bis nach Hause verschwand es fast völlig. Was mich wunderte, dass auch später auf der Autobahn, mit Konstant Tempo 130 die Öltemperatur kaum über 50 Grad ging. @TorstenX1 erklärte mir später, dass der Geber direkt im Fahrtwind liegt und deswegen zu niedrige Werte angibt. Die Wassertemperatur betrug immer deutlich unter 80 Grad, im Stadtverkehr auch mal knapp über 90. Jedenfalls wollte ich die 1170 km nicht an einem Stück fahren, sodass ich mir gegen 22 Uhr ein günstiges Hotel in Mulhouse gesucht habe. Echt schwer war es, den Wagen auf dem überfüllten Parkplatz zu rangieren. Es ging um mehrere Ecken und dann keine Wendemöglichkeit. Rückwärts mit einem unbekannten Auto, bei Dunkelheit, mit beschlagener Heckscheibe, und der Xantia hat sowieso eine wirklich bescheidene Sicht nach hinten. (Die Heckscheibenheizung funktioniert, aber es dauert natürlich ihre Zeit, bis sie wirkt.) Am nächsten Morgen früh los, erst nach Kehl, eine Stoßstange für meinen CX abholen, dann auf die A5 Richtung Karlsruhe, wo ich bei der CX-Basis noch Stehbolzen für den Krümmer meines CX gekauft habe. Nächste Station war Fußgönheim, wo ich eine enorm hilfreiche Diagnose des Xantias bekommen habe. Flugs habe ich mir (fast) alles notiert und eine Arbeitsliste zusammengestellt. Ein paar Arbeiten (zwei Federkugeln neu, andere Stoßstange, Luftfilter, Abschmieren unterm Wagen) hat Torsten gleich erledigen können. Die fehlende Durchzugskraft liegt wahrscheinlich am Reglerventil, dass das Diagnosegerät als defekt erkannte. Der Turbolader jedenfalls funktioniert. Die restlichen 299 Kilometer nach Hause waren dann problemlos, allerdings gab es nochmal genau einen Ruckler (oder Aussetzer, wenn man es so formulieren möchte). Ich meine, aus dem Augenwinkel gesehen zu haben, dass dabei der Drehzahlmesser kurz ganz weit unten war. Doch ein Elektrikproblem? Wackelkontakt? Jetzt stehen die diversen Arbeiten auf der Liste. Weit oben steht das Auffinden des Hydraulik-Druckverlustes. Trotz neuem Hauptdruckspeicher klackert der Druckregler noch zu oft und wenn der Wagen nur eine Minute gestanden hat, dauert es 30 Sekunden, bis nach dem Anlassen der Betriebsdruck aufgebaut ist. Dann steht die TüV-Vollabnahme ins Haus, denn der Wagen hat eine rein französische Zulassung und muss erst noch eine deutsche bekommen. Wenn der Druckverlust behoben ist, müssen die restlichen acht Kugel befüllt oder ersetzt werden (Grünberg ist nur 35 km von mir entfernt), das LHM sollte auch gewechselt werden. Dann müssen Seitenneigung und Höhe eingestellt werden, die stimmen nicht. Und ein Radio mit CD-Spieler muss rein, Originalität hin oder her. Die Schönheitsreparaturen stehen am Ende der Arbeitsliste. Grüße Andreas
  19. 7 points
    Ach Wolfgang, fuer mich sind die Kennedy-Verschwoerungsthesen wirklich nur dafuer da, Menschen von wichtigen Dingen abzuhalten. Selbst wenn er von der CIA ermordet wurde, so what? In den USA hat das Militaer auf friedliche demonstrierende Studenten geschossen, medizinische Experimente an Unwissenden gemacht und viele andere Unmenschlichkeiten mehr, die mich erheblich mehr betreffen, als wenn irgendein Mitglied der Oberklasse von seinem eigenen Machtapparat um die Ecke gebracht wird. Ich habe den Artikel mal quer gelesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_auf_John_F._Kennedy#Zweifel_an_der_Einzelt.C3.A4terthese Das bestaetigt meine These von Ermittlungsfehlern, unzuverlaessigen Zeugen und Erkenntnisluecken, die in diesem Fall wohl eine 100%ige Aufklaerung ausschliessen. Ich haette aber nicht gedacht das ich mit meinen geschaetzten 50% noch zu tief liege. Gut! Sehr gut sogar! Gegen die Unmenschlichkeit darf es keine Toleranz geben! ich verstehe besonders unsere oestereichischen Mitforisten nicht so ganz. Erst springen sie mit beiden Fuessen auf Dirks, wahrscheinlich eher scherzhaft gemeintes Gegenbeispiel und treiben eine Nazidiskussion damit erst richtig an und dann ist das Gejammer wieder gross. Ich muss sagen, ich bekomme im Alltag eigendlich von der beklagten Buesserkultur sehr wenig mit. Niemand der wie die Hare Krishnas durch die Strassen zieht und sing: Wir schaemen uns....! Selbst habe ich in der Schule das "dritte Reich" zwei mal bearbeiten duerfen, war ja auch noch naeher dran. Auch da war wenig Buesserkultur, wir haben eher ueber die Mechanismen der Diktatur gesprochen und da ist die eigene Geschichte doch kein schlechtes Beispiel. Mein Nachwuchs muss mit ein mal in der Oberstufe auskommen, die gehen recht chronologisch vor. Ich wuerde es auch ein wenig merkwuerdig finden wenn ausgerechnet in dem Land, das eine nicht nur fuer Europa praegenden Krieg und Vernichtung verursacht hat, dieser Zeitraum nicht auch ausfuehrlich besprochen wird. Die franzoesische Revolution ist auch ein dominierendes Thema im Geschichtsunterricht. Ich frage mich aber warum die eine Meinung "intolerant" ist, die andere aber anscheinened nicht. Warum ist die DDR als Beispiel fuer ein unmenschliches System ok, der deutsche Nationalsozialismus aber nicht. Warum darf man den Mauertoten gedenken, dem Millionen Opfern der Nazis aber nicht, weil es als Schuldkultur gilt? Fuer mich war und ist beides unmenschlich und obwohl ich zu beidem nichts beigetragen habe, ist es Teil der Geschichte unseres Landes. Das ist es auch warum ich fuer Patriotismus nur Mitleid oder Verachtung uebrig habe, weil er gern nur einen Teil der Geschichte heroisiert. Dirk bezieht klar Stellung gegen jede Form des Faschismus und bei allen Differenzen die wir haben, da hat er meine Unterstuezung. Was bitte ist daran intoleranter als das fuer Schuldkultur zu halten? Ich verstehe aber auch das in unserem Nachbarland Oestereich eher eine Opferkultur betrieben wird, wo doch der Anschluss an das deutsche Reich von heftiger Gegenwehr gepraegt war.
  20. 7 points
    Hab mir die schwedische Studie nochmals genauer angesehen - es wird mit keinem Wort etwas von 8 Jahren erwähnt, das ist alleinige Interpretation der Medien, die diese Studie aufgegriffen haben. Die Aussage der Studie ist, dass die Emissionen bei der Herstellung der Akkus im Beobachtungszeitraum (2009-2016) im Bereich von 150-200kg CO2 Äquivalent pro kWh lagen. Es ist eine reine Metastudie, die keine eigenen Daten erhoben hat, sondern sich nur auf andere Studien referenziert. Nun haben die Medien die obere Grenze von 200kg/kWh herangezogen und kommen dadurch bei einem Model S mit 85kWh-Akku auf 17.000kg CO2. Ein 5er BMW mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,55l/100km (Durchschnitt bei Spritmonitor) kommt damit auf 85.000 Kilometer Fahrleistung. Das ist die Größenordnung von der wir hier sprechen - im oberen Bereich. Beim unteren Bereich (150kg CO2/kWh) sind es 63.750km, die ein 5er BMW gegenüber dem Tesla gemäß der schwedischen Studie "Vorsprung" hat. Dabei fehlen noch alle Werte für die Vorkette beim Diesel. Nehmen wir großzügig (für den Diesel) plus 20% an, sind wir beim 5er BMW dann nur noch auf rund 53.000 bis 71.000 Kilometer "Vorsprung". Jetzt kann sich jeder selbst den Reim daraus machen, wie lange ein PKW dieser Fahrzeugklasse in der Regel braucht, um diese Kilometerleistung zu erreichen. Und in der Studie wurden explizit mögliche Vorteile des Akkus durch die Second Life Nutzung ausgeschlossen, da es derzeit noch keinen Markt dafür gäbe. Somit werden 100% der Emissionen in der Akkuherstellung (darunter auch zusätzliche 15% für das Recycling) dem E-Auto angelastet. Was die Studie auch besagt ist, dass rund 50% der Emissionen bei der Akkuherstellung beim Zusammenstellen der Akkupacks anfallen und sich vorrangig auf den Strombezug der Manufaktur beziehen. Deshalb ist die Standortwahl für die Produktionsstätte ein entscheidender Punkt. Wenn Tesla die Gigafactory tatsächlich vorrangig mit Solarstrom betreibt, ist das ein gewaltiger Sprung nach vorne, was diese Berechnung anbelangt. Ein weiterer Punkt: Die erhobenen Daten beziehen sich auf Studien von 2009 bis 2016. Dabei ist klar zu erkennen, dass die älteren Studien noch deutlich höhere Emissionswerte erhoben habe, als neuere, was auch darauf hindeutet, dass die Produktion bereits emissionsärmer geworden ist. Die älteren Erhebungen liegen bei 200kg CO2/kWh (2011), jüngere durchgehend bei unter 50kg CO2/kWh (2015-2016) - siehe Abbildung 3 der Studie. Damit lägen wir im Vergleich mit dem 5er BMW nur noch bei 4.250kg CO2 für einen 85kWh-Akku bzw. 17.708km Fahrleistung "Vorsprung". Das Model 3 mit 50kWh kommt damit auf 2.500kg CO2 bzw. 10.416km. Ich fahre im Jahr rund 25.000km. Nach nicht einmal einem halben Jahr habe ich damit den ökologischen Fußabdruck des Akkus hereingefahren - ohne Rücksicht auf eventuell Nachnutzung des Akkus. Natürlich viele Rechenspiele, aber man sieht, was reisserische Medienberichterstattung aus einem an sich halbwegs vernünftigen Studienergebnis (wenn auch nachgewiesenermaßen mit methodischen Schwächen) machen kann... lg grojoh P.S.: Wen's interessiert - hier der Link zur Studie: http://www.ivl.se/download/18.5922281715bdaebede9559/1496046218976/C243+The+life+cycle+energy+consumption+and+CO2+emissions+from+lithium+ion+batteries+.pdf
  21. 7 points
    So poetisch hat noch nie jemand beschrieben dass er kein Geld für gutes Werkzeug hat
  22. 7 points
    Update! Vorhin war ich bei ihm, er hat sich sehr über die Genesungswünsche gefreut. Mittlerweile kann er wieder sitzen und es scheint ihm tatsächlich besser zu gehen. Der Arzt meinte, er kommt morgen wieder auf die normale Station und voraussichtlich in eine Woche dann in die Herzklinik, wo er besser überwacht und versorgt werden kann. Der Novovirus ist auch weg, also nur positive Nachrichten, es geht aufwärts Sonntag fahre ich wieder hin, dann gibt es hier auch wieder ein Update. Gruß René
  23. 7 points
    Das Lehrstück von Carlos Tavares - PSA und Opel Sehr lesenswert - wie ich finde : http://radical-mag.com/2017/11/11/psa-und-opel/
  24. 6 points
    Kontrolle der automatischen Frühzündungsverstellung bei 12PS AZ-2CH, "AZ", AZU Motoren Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf den 12PS AZ Motor mit gewölbten Kolben. (Kompression 7) ab 11/12 1955 und setzt voraus, dass das zum Motor passende Schwungrad montiert ist. Zum Testen sollte der Motor bereits warm sein. I Motivation Ein echtes Stiefkind, selbst versierter Rundpedal Schrauber, ist die Kontrolle der Frühzündungsverstellung. Kästchen auf OT klopfen genügt ja. Oft. Aber wenn der Vogel selbst angesichts der nominellen 12PS nicht genügend Leistung bietet, oder unter Last gar klingelt, ist es Zeit, sich deren Funktion mit einer Stroboskop-Zündzeitpunkt-Pistole zumindestens einmal anzuschauen. Ebenso ist die Kontrolle wichtig, wenn man annimmt, dass keine Originalgewichte mit korrekter Tarierung verbaut sind, was nach 50 Jahren Betrieb auch kein Wunder wäre. Auch die Versicherung beim Kauf „parcourt toute distance" bedeutet auch bei optimistischer Übersetzung nicht zwingend, dass sich jemals ein sachkundiger Franzose im Vorleben unserer Vögel um dessen Fliehgewichte gekümmert hätte. II Markierungen Zuerst wird ein 6mm Fühlstift ( MR.630-51/15 bzw. 6mm Bolzen/Bohrer saugend) durch das in Fahrtrichtung linksseitige Loch im Motorgehäuse in die Vertiefung der Schwungscheibe eingeführt. Wie auch bei statischer Einstellung der Zündung mit Prüflampe. Damit ist der Zündzeitpunkt statisch fixiert. Beim 12PS AZ mit gewölbten Kolben liegt dieser, vorgegeben durch das Loch in der Schwungscheibe bei 12° vor OT. Jetzt wird an (mit dem Kegel des Zündzeitpunkt-Stroboskops) gut einsehbarer Stelle eine möglichst dünne und fluchtende Markierung sowohl auf dem Zahnkranz des Schwungrads (hier ideal auf einer Zahnspitze) als auch auf der Getriebeglocke angebracht. Alte Hasen nehmen Fettkreide, dauerhafter ist es aber mit Nagellack, welcher mit einem Streichholz als dünner Strich aufgetragen werden kann. Jetzt wird der Prüfstift wieder herausgezogen. Dies nicht vergessen ! Wichtig ist für die folgenden Schritte zu wissen, dass man pro Zahn mit 3.36°rechnet. Dies ergibt sich aus 360° Vollkreis / 107 Zähne. Jetzt wird rechts der OT Markierung -gelb- auf dem Zahnkranz eine weitere Markierung -grün- für die Grenze der maximalen Fliehkraftverstellung angebracht. Diese Grenze soll laut Rep.-Anleitung 447 nicht über 20° vor OT liegen. Bedeutet, dass die grüne Markierung 8°, also knapp 2.5 Zähne rechts der gelben OT Markierung sein sollte. ( 8/3.36°=2.38) Die 20° ergeben sich aus 12° (OT) + 8°. Achtung: Diese Markierung sitzt in einer Mulde zwischen zwei Zähnen, wenn die erste mittig auf einem Zahn sitzt. III Messung In der Theorie verhält es sich so, dass im Leerlauf bei statisch korrekt eingestellter Zündung im Lichtkegel des Stroboskops, die OT Markierung auf dem Zahnkranz mit der Markierung auf der Getriebeglocke übereinstimmt. (Siehe Bild 3) Mit zunehmender Drehzahl wandert die Markierung (von Vorne aus betrachtet) langsam nach links (gegen den Uhrzeigersinn). Dies geschieht dadurch, dass die Fliehkraftgewichte sich nach außen bewegen. Exkurs: Bei welcher Drehzahl diese Bewegung beginnt und und wann sie endet, ist unterschiedlich und hängt von der Tarierung ab. Die Fliehkraftverstellung soll zwischen 600U/min und 1200U/min einsetzen und bei ca. 1900U/min enden. D.h. dass ab 1900U/min die Markierung nicht mehr weiter nach links wandert. Andere Quellen geben andere Einsatz- Drehzahlen, sowie auch höhere für die max. Verstellung an. Das ist aber nicht wirklich wichtig für ein langes Leben des AZ Motors. Entscheidend ist nur, dass die Markierung keinesfalls über die 20° hinauswandert. Denn 20° vor OT stellen den maximal zulässigen Zündzeitpunkt v. OT dar und somit die voll durch die Zentrifugalkraft geöffneten Fliehgewichte. Werden diese 20° überschritten, wird dies zum Motorklingeln und zu Schäden an der Kurbelwelle führen. Wenn diese aber unterschritten werden, z.B. die Markierung bei 15° stehen bleibt, ist das aus Sicht der Kurbelwellen Sicherheit kein Problem. Ärgerlich ist dann aber, dass mit "späterer Frühzündung" auch Leistung verloren geht. IV Einstellung 1. Idealfall: Die max. Markierung auf dem Zahnkranz gegenüber der Glocke wandert bei steigender Drehzahl vom OT bei 12° um 2,5 Zähne nach links und verharrt dort fluchtend, bis zur Maximaldrehzahl. Dann kann man alles belassen,wie es ist. 2. Maximalgrenze überschritten: Wandert die Markierung über die 2,5 Zähne hinaus, hat man zu viel Frühzündung und der Motor wird Schaden nehmen. In diesem Fall begrenzt man den Weg der Weg der Fliehgewichte in dem man die Anschlaglaschen (auf beiden Seiten) gleichmäßig mit einer Zange nach innen biegt. Achtung: Es sind nur wenige 1/10mm erforderlich, keine mm! Also Vorsicht walten lassen! 3. Maximalgrenze nicht erreicht: Wandert die Markierung nur unter 2,5 Zähne weit, hat man zu wenig Frühzündung und der Motor erreicht seine Maximalleistung nicht. In diesem Fall erweitert man den Weg der Fliehgewichte, indem man die Anschlaglaschen auf beiden Seiten gleichmäßig mit einer Zange nach außen biegt. Achtung: Es sind nur wenige 1/10mm erforderlich, keine mm ! Also Vorsicht walten lassen. Wenn man Sorge hat, dass man die mit der Nockenwelle fest (durch Körnerschläge -grüner Pfeil-) verbundenen Anschlaglaschen abbricht, kann man auch die Fliehgewichte verbiegen (im Idealfall tarieren), freilich erfordert dies echte Sachkenntnis. Egal wie man es macht, die Fliehgewichte müssen gleichzeitig an die Laschen anschlagen. Leider muss man diese Arbeit und deren Nachkontrolle solange wiederholen, bis es passt. Perfektion beim Erstversuch ist unwahrscheinlich. Hilfreich beim Einstellen der Fliehgewichte ist das Werkzeug Fenwick 1692-T, bzw. früher Citroen 1692-VA, dessen Einsatz in jedem 2CV Werkstatt Handbuch beschrieben wird. Beim abgebildeten 1692-T (Bildquelle ACCM Schwinn U.) ist für die 12PS AZ Motoren mit gewölbtem Kolben der Bereich AZB relevant. Anm.: Eine Nachkontrolle mit der Zündzeitpunktpistole beruhigt aber auch bei Verwendung dessen. Anmerkung: Die NOTE TECHNIQUE à MN. les CONNCESSIONAIRES N°632, herausgegeben anlässlich des Wechsels von flachen auf gewölbten Kolben im Nov.1955 (Kompression 6.25>7) beschreibt eine Verstellung von 14-17°, also eine Maximalgrenze von 17°. Wörtlich heißt es: Will man dieser frühen Ausgabe folgen, so liegt in diesem Fall die zweite Markierung 5°, d.h. 1.5 Zähne rechts der gelben OT Markierung (5/3.36°=1.48) Die 17°ergeben sich aus 12° (OT) + 5°. Die entsprechende Markierung wird, wie oben in -Blau- ebenfalls abgebildet, 1.5 Zähne rechts der gelben OT Markierung auf dem Zahnkranz angebracht. Achtung: Diese Markierung sitzt zwischen zwei Zähnen. Warum man später diese ursprüngliche Anweisung der Maximalgrenze von 17° auf 20° erweitert, oder gar die Fliehgewichte bzw. deren Anschläge gewechselt hat, ist nicht dokumentiert bzw. dem Autor bekannt. Entweder war ursprünglich deutlich Sicherheit eingepreist, oder die Benzinqualität bzw. die Erfahrungen im Betrieb sind besser geworden. Detailfanatiker mögen darüber verzweifeln, dass es selbst bei Citroen Quellen diverse kleinere Abweichungen gibt, selbst der statische Zündzeitpunkt bleibt nicht von kleinen Variablen verschont. Wirklich wichtig ist aber nur, dass man nicht nach Belieben auf dem Flohmarkt gefundene Schwungräder, Nockenwellen und Fliehgewichte verbaut, 1692 Kopien verwendet, ohne diese zu kontrollieren und dass man bei der maximalen Frühzündung die l´avance totale von 20° (2.5 Zähne) in keinem Fall überschreitet. Vorsorglich: Dieser Beitrag stellt lediglich meinen persönlichen Vorschlag zum Thema dar, und soll initiativ dazu beitragen, dass über dieses eher unpopuläre, aber nicht ganz irrelevante Thema, breit und auch gerne kontrovers diskutiert wird. Meine Fotos können, wie immer, für nicht gewerbliche Zwecke gerne frei verwendet werden. Vielen Dank an Tim für Basis Anleitung und Korrekturen sowie an Uli für das Fenwick Foto, Daten, Erläuterungen und kritische Anmerkungen.
  25. 6 points
    ich wollte da eigentlich nichts zu sagen, da ich ich keinen der...kontrahenten ... persönlich kenne und mich da raus halten will. Das ist ein Forum. Da kann man in der sache mal diskutieren, kann auch mal heiß her gehen, und bei nem anderen Thema is alles wieder gut. Ich schreib jetzt aber doch, da mich Cerberus' Like irgendwie schon etwas provoziert. Nichts gegen dich, Cerberus, aber diese ewige Opferrolle wirkt albern, wenn man dabei noch nebenbei Nazivergleiche anstellt. Ich würde mir diese und den Vorwurf der Demagogie auch nicht gefallen lassen. Und die besagte PN ist in wunderbar blumige, hochtrabende und elaborierte Worte gekleidet. Hetze ? Das klingt so dreckig...aber Herablassend ist es wenigstens ! Ich schätze MatthiasM, und Dirk (auto nom) sehr, und auch dafür, dass sie, wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist, zwar knallhart ihren Standpunkt verteidigen, aber aber das eben nicht woanders weiter führen. Eigentlich halte ich es nicht für nötig, mit denen eine Fehde zu führen Und dann kalmiert man bitte, damit diese kalamitöse Thread ein versöhnliches Ende hat ! :-D Max
  26. 6 points
    Hallo, also ich war gestern recht kurzfristig auch in Paris. Ich bin gerade gekommen, als sie angefangen haben die Autos abzuschließen, hatte aber noch die Möglichkeit in einige hineinzuschauen. Es war schon beeindruckend mal einen Xantia und XM quasi als Neuwagen zu sehen, allein das Lenkrad vom Activa: Mein Highlight bei der Versteigerung war der silberne XM, der sah bis auf eine kleine Macke im Kotflügel echt top aus. Und im Iran-Xantia gäbe es noch einen neuen Alcantara Fahrersitz. Für mich besonders interessant war die Besichtigung des Conservatoire, schön, dass es geöffnet hatte! Es war einfach überwältigend alle Prototypen, Studien und besonderen Fahrzeuge, die man aus dem Internet und von Bildern kennt mal live zu erleben. Und ich glaube so viele C6 und Xantia habe ich schon lange nicht mehr gesehen wie auf dem Parkplatz vor der Auktion. Ansonsten noch einen XM Turbo CT in freier Wildbahn in Paris und einige Xantias auf den Straßen. Für mich war der Tag gestern einfach ein tolles Erlebnis, wenn auch etwas stressig, da ich am gleichen Tag wieder um 19h zuhause sein musste... Die zwei deutschen haben wir auch getroffen, aus dem Raum Frankfurt mit MTK-Kennzeichen, haben uns kurz unterhalten. Hier noch ein paar Bilder aus dem Conservatoire, bei Bedarf gerne mehr. Viele Grüße, Lukas
  27. 6 points
    Hallo Jürgen, ist es nicht genauso gaga, wenn man sich 4 Seiten über Polklemmen austauscht ?? Nix für ungut !
  28. 6 points
    Ja eben, machen das Männer nicht eigentlich so? Erst eins auf die Schnauze hauen und dann zusammen saufen gehen? Aber nach 6 Seiten hab ich mich wieder gut daran erinnert, weshalb ich mich bei unseren politischen Diskussionen in der Regel enthalte. Meiner Meinung nach ist der Umgang in den betreffenden Threads mitunter ziemlich geschmacklos und hat mit einem respektablen Meinungsaustausch nichts mehr zu tun. Man kann nicht immer einer Meinung sein, das verlangt auch keiner. Und man muss die Meinung anderer auch nicht immer gut finden. Aber gegenseitige Akzeptanz sollte man doch in einem Umfeld mit Menschen meist Ü30 erwarten können. Dachte ich zumindest. Die Anonymität des Internets lässt leider so manch gute Manieren auf der Strecke.
  29. 6 points
    Hallo Jürgen, Deine Entscheidung bedauere ich natürlich, aber ich akzeptiere sie auch. Erlaube mir trotzdem, zu dem ein oder anderen Punkt Stellung zu nehmen. Der Verlust von Bildern hat nichts mit der Softwareumstellung zu tun. Die Umstellung war notwendig, weil die alte Software solch eklatante Sicherheitsmängel aufwies, dass ich das nicht mehr verantworten konnte. Wir sind gerade noch rechtzeitig von vBulletin weg gegangen. Wenige Wochen nach unserem Umstieg wurden hunderte vBulletin-Foren geknackt und Nutzerdaten veröffentlicht. Das blieb uns wegen des Umstiegs auf die neue Software erspart. Dass eine neue Software immer Umstände mit sich bringt, die ein Umlernen erfordern, ist leider normal. Inzwischen sind aber die meisten Probleme behoben und ich denke, es ist einfach Geschmacksache. Dass Du in dem neuen Forum einen geringeren Nutzwert siehst, nehme ich Dir ab, die Nutzungszahlen belegen dies jedoch nicht. CitAide ist voll funktionsfähig, wird aber kaum genutzt. CitBilder ist nicht mehr notwendig, nachdem hier Bilder viel einfacher eingefügt und verwaltet werden können. Außerdem haben alle diese Dienste nichts mit dem ACC zu tun, sondern waren Privatinitiativen von mir, die ich so weiterpflege oder auch nicht, wie es mir richtig erscheint. Jedenfalls hat niemand dafür Geld ausgeben müssen oder durch die Mitgliedschaft im ACC Vorteile gehabt. Und ich war mit der Akzeptanz meiner Bitte ontopic zu bleiben, unzufrieden. Du hattest sie schlicht ignoriert. Daher die angekündigte Sperre, die in Deinem Fall übrigens sehr gering ausfiel (nur 3 Tage; andere wurden - für stärkere Verstöße - länger gesperrt). Ich könnte Zitate herausholen, die einen Verstoß Deinerseits dokumentieren. Das ist eindeutig. Dass Du mit meiner Entscheidung, Dich zu sperren, unzufrieden bist, nehme ich Dir auch ab. Aber bei objektiver Betrachtung hast Du eben auch gegen die Regeln verstoßen. Ich kann natürlich nur auf der Basis von öffentlichen Postings oder an mich gerichteter Mails eingreifen bzw. entscheiden. Wenn sich jemand gemobbt fühlt, darf er das gerne melden. Manche machen davon auch Gebrauch. PNs fallen selbstverständlich unter das Briefgeheimnis. Martin
  30. 6 points
    Das ist eine, aus meiner Sicht, eher unwahrscheinliche Möglichkeit. Vielleicht schaffen wir es alle gemeinsam unsere Diskussionskultur weiterzuentwickeln, so dass wir vielleicht sogar der Netiquette des Forums gerecht werden und konträre Meinungen ohne persönliche Beleidigungen, Herabsetzungen, Entmenschlichung und Diffamierungen vorbringen. Klingt nach Utopie und ich weiß sehr gut, dass ich selbst Teil dessen bin, was mir nicht gefällt und mir nicht gut tut. Vielleicht hilft es allen, ein Instrument einzuführen, das andere darauf hinweist, dass sie Gefühle verletzen oder einfach einen Schritt zu weit gegangen sind. Ein solcher Hinweis soll zum Nachdenken anregen, z. B. wie man sich selbst fühlen würde, wäre man der andere. Der tägliche Forumsbesuch soll doch eine Bereicherung sein, vielleicht sogar an manchen Tagen der Höhepunkt des Tages, aber doch kein Grund schlecht zu schlafen oder sich zu ärgern. Peace! We shall overcome!
  31. 6 points
    Naja, das könnte Schwierig werden wenn das Eis weg ist
  32. 6 points
    Macht euch keine Gedanken mehr ob es zu weit ist, oder das Komma da ist oder nicht. Paulette ist stratosblau mit schwarzem Leder, in einem guten Zustand und hat ihre neue Heimat in der Eifel gefunden Gruß Manni
  33. 6 points
    Nein, aber die Nationalsozialisten in Deutschland haben auch ganz harmlos angefangen und ich füge hinzu: Obwohl die ganze Bandbreite des braunen Schwachsinns schon weit vorher für alle offensichtlich war. Meine Meinung dazu ist, dass sich so etwas nicht wiederholen darf, deshalb sagte ich: "Wehret den Anfängen!" Und das bedeutet für mich, dass Parteien wie AfD, FPÖ, NPD und anderer rechter Kram für mich nicht wählbar sind. Ich schaue aber genauso auf der linken Seite, was Parteien dort verlangen und prüfe, ob das wählbar ist oder nicht. So ein Scheiße wie 1933-1945 darf nie wieder passieren! Und deshalb ist es für mich auch OK, dass immer noch an Ereignisse erinnert wird, die lange oder gar sehr lange zurückliegen. Viele Grüße Fred
  34. 6 points
    Der Wagen soll nicht als Ersatzteilespender enden.
  35. 6 points
    ...dann doch lieber diese Kiste unter dem Namen "Citroën":
  36. 6 points
    Langsam dämmert mir, warum alle Xm die zu mir kommen echte Problemfälle sind...
  37. 6 points
    Dann ist auch Strom für Fernseher vermeidbarer Strombedarf. Bei dem Müll, der da gesendet wird. Kurz gesagt: Du bist komplett auf dem Holzweg.
  38. 6 points
    Winter ISOROUTE : Wer einmal gesehen hat, wie schnell die schönen versilberten (!) Reflektoren der ISOROUTE Scheinwerfer Einsätze zuerst anlaufen und weitergehend die Silberschicht bräunlichem Blech weicht, wird entweder ständig zwecks Abtrocknung mit Licht fahren oder die Einsätze bei feuchtem Wetter demontieren. Während erste Variante nur für Fahrer mit der dicken Ducellier 7276 in Frage kommt und auch nicht zwingend dem Gammel abhilft, da es ja auch Standzeiten gibt, gilt es bei der zweiten Variante für Ersatz zu sorgen. Hier kann man auf die gehäusekompatiblen Ducellier EUROCOD zurückgreifen und ertragen, dass deren Streuscheibe recht banal aussieht und (oft/immer?) ein E-Prüfzeichen (E2) trägt, was allerdings auch bei manch uneinsichtigem TÜV Prüfer hilft. Zuweilen sind das ISOROUTE Hasser, wie unlängst ein erfahrener Entenfarmer aus der Eifel berichtete. Da die EUROCOD aber abweichend nicht mit Öffnung für Marchal (für BA21D Leuchtmittel + Standlicht Soffitte) kommen, sondern wie die Allerwelts CIBIE mit fassungsfreier Öffnung für BILUX P45t und z.T. m. sep. Standlicht kommen, ist dennoch etwas Arbeit beim Anschluß nötig. (s.u.) Und aufgepasst: Das Wissen darum, dass es besagte BILUX nur in 40/45W gibt, zwingt AZ Fahrer mit der typischen Ducellier 7060 (max.90W- all inclusive!) dazu, auf all zu lange Nachtfahrten zu verzichten bzw. primär die Lichtschalter Stellung Ville zu verwenden, abseits von Straßen mit Schutzmann Präsenz. Hat man aber auf dem Flohmarkt oder LBC ein paar vergangene ISOROUTE gefunden, kann man deren schöne Streuscheibe mit Bördelkante und Halterung absägen oder abflexen. Dabei sollte man unbedingt ein Tuch einlegen, um die Streuscheibe von innen vor Einbrand mit Metallspänen zu schützen. Etwas Kante sollte man stehen lassen, denn damit wird der Spender Reflektor fixiert. Sie darf ruhig flacher sein, als hier gezeigt, wie sich später herausgestellt hat. Jetzt ist auch Gelegenheit, den Bördel-Rahmen zu phosphatieren und im Ton des Lampentopfs zu lackieren, den inneren Teil der Kante in Silber. Anmerkung: Wenn man das noch nie gemacht hat, und kein Metallbauer ist nahe, sollte man zunächst mit einem billigen Allerweltsreflektor üben. Als Spender für die Reflektoren hat sich (da gerade vorhanden) ein billiges argentinisches Paar angeboten, bevor es Reflektoren mit Plastik Streuscheibe gab (Pfui). Lange der billigste Ersatz um 25€/Stck., erkennbar am schlecht sitzendem Zierring im AZAM Stil. Die Streuscheibe ist hier von selbst abgefallen, sie braucht aber zum Absägen, direkt an der Kante zum Übergang, nicht demontiert zu werden. Wer das Absägen scheut, kann auch einen Hella Universalreflektor 9DR 060.567-001 verwenden, den man nur an der Auflagefläche beschleifen (verkleinern) muß. Indes ist hier der Hella Sockel 90501 erforderlich, und man benötigt bei älteren Versionen Leuchtmittel mit BA20d, welche auch erfreulicherweise auch in der sparsamen 30/30W Variante erhältlich sind. Das Original liegt um 30€ /Stck. oder auch als Nachbau dafür zum Paarpreis zuweilen zu finden. Billig ist aber nicht immer gut: Man muß aber stets darauf achten, dass es NOS Teile aus den 60ern mit aufgeblühter Chromschicht gibt. Für ganz Faule und Freunde stets beleuchteter Prismen bietet sich aber gleich der Einsatz von Spender Reflektoren mit Marchal Sockel an. Zu spät bemerkt: Diese gibt es tatsächlich noch als Nachbau um 40€ z.B. >hier (mit falschem Sockel abgebildet, aber den hat man ja) . Hat man den Spender Reflektor abgesägt, muß der erst einmal ggfls. angepasst und ausgerichtet (verdreht) werden. Unten mittig mit einem Strich zur Befestigungsbohrung markieren, und auch schauen, dass der Reflektor par. zur Streuscheibe sitzt, damit diese Bastelarbeit so leuchtet wie vorgesehen, d.h. nicht schief in die Landschaft schaut. Nach dem Ausrichten und (vorsichtigem) Rostschutz der Sägekante, werden Streuscheibe und Spender Reflektor von aussen mit PU Kleber (z.B. SIKA 251) verklebt.Die Trocknungszeit auf der Heizung sollte nicht unter 24h sein. Die abgebildete Fassung für den P45t BILUX Sockel bietet sich nicht an, nicht weil Freunde der 70er sonst weinen, sondern weil Fassungen der 80er und deren Nachbauten mit Kabeln schnelles Ancrimpen von Ösen ermöglichen, die man mit den Ösen des orig. Kabelbaums für die Marchal Fassung verschrauben kann. Quasi als BILUX / BA21D Adapter, der Rückbau erleichtert, wenn man die Original Ösen des AZ Lampenträgers nicht opfern mag. Anmerkung: Wenn man das gelesen hat, ahnt man, warum vorstehend Nachbau Reflektoren mit Marchal Fassung für Faule als Spender Reflektor empfohlen wurden. Der Vollständigkeit halber sind hier Marchal Fassungen, oben als Nachbau und unten als orig. Ducellier Variante abgebildet, sowie BA21D Leuchtmittel. Achtung: Diese gibt es unter der Nr. 500118 von der Fa. Top Lamp (Gerlux) als zur kleinen Lichtmaschine passende 35/35W. In freundlichem Gelb, leider nicht Schutzmann oder TÜV affin, gibt es diese in Frankreich auch in 30/30W. Gut für die Energiebilanz. Der von hinten gezeigte, mit den ISOROUTE gehäusekompatible, EUROCOD Reflektor wurde eingangs schon erwähnt. Es gibt diesen auch ohne Bohrung fürs Standlicht. Am roten Schieber kann man dessen BILUX Birne auch für Rechtsverkehr einstellen. Auch aus der Nähe unauffällig, die kleine Bastelarbeit. Dennoch sollte man wissen, dass die Inbetriebnahme auf deutschen Straßen natürlich streng verboten ist. Es wird daher ausdrücklich empfohlen, mit dieser Beleuchtung lediglich Privatwege zu nutzen. Dennoch sauschön. Der herrlich traurige Blick des Vogels (In die Ferne ?) kommt nur mit den wunderbaren ISOROUTE Streuscheiben zustande, auch wenn man sicher annehmen darf, dass sich das 55er Federvieh in seiner Heimat (2500km weiter südwestlich) deutlich wohler fühlen würde.
  39. 6 points
    Manche denken bei jedem Thema scheints immer an die Nazis.
  40. 6 points
    Oh, ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Das die südlichen Länder der EU rein von der geographischen Lage und den dadurch vorherrschenden Temperaturen gar nicht in der Lage sein können die gleiche Wirtschaftskraft wie Länder in gemäßigten Zonen aufbauen zu können sollte eigentlich jedem der etwas nachdenken kann völlig Klar und Logisch erscheinen. Neben der lähmenden Hitze im Sommer (und ich weiß wie hier in Deutschland gejammert wird wenn es mehr als 25° hat) spielt auch die damit verbundene Wasserknappheit eine Rolle. Rumänien und Estland kämpfen immer noch mit den Nachwirkungen von 40 Jahren Kommunismus und sie haben den Nachteil das sie von den Wirtschaftsstarken Kernländern der EU ein ganzes Stück weg sind, Länder wie Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn hatten es da wesentlich einfacher. In Ex-Jugoslawien hingegen sieht man auch deutlich das Nord/Süd Gefälle, ähnlich wie in Italien. Und da ist es völlig unerheblich wer Regiert! Deshalb auch meine Forderung nach einer handlungsfähigen, starken Europazentralregierung. Die dafür sorgt das Löhne, Gehälter, Preise, Abgaben und Steuern im gesamten Europa angeglichen werden! Nicht um Staaten mehr Chancengleichheit zu geben sondern um den Menschen in einer Gemeinschaft die gleichen Lebensgrundlagen zu Schaffen! Damit wir alle besser Leben! Egoismus wie er von diesen ganzen rechtspopulistischen Gruppierungen gefordert wird, führt zu Neid, Hass, Abschottung und im schlimmsten Fall zu Krieg! Wer kann das denn ernsthaft wollen, sofern er nicht Total Bekloppt ist?
  41. 6 points
    Hier wäre die aktuelle Flotte TZD TURBO 1993 246'000 km TZD TURBO 1992 532'000 km TZD TURBO 1992 286'000 km ABS Der weisse bekam in letzter Zeit einiges an Neuteile, aber es bleibt ein rollendes Projekt, momentan sollte ich die Lenksäule mal wechseln und die Querstabilisatorlagerungen wirken ziemlich abgenutzt (dann wäre im Bereich Vorderachskörper mal alles neu). Zuerst aber mal den Deckel vom Getriebe weg und reinschauen. Dann etwas schweissen, im Flügel vorne links ist er langsam morsch, sonst kleine Ecken.. Sonst ölt er gerne, konnte es noch nicht lokalisieren. Vieles anderes aber das kommt später mal. 2006 für 500 CHF gekauft, Rest von der Versicherung für den dritten wirtschaftlichen Totalschaden seines Vorgängers (88er 19 RD Break in weiss). Letzterer wurde 2009 bei km 580'000 äusserst zuverlässig und motormässig top aber absolut verrottet verschrottet. Am selben Tag wie der BX Turbo kam ein 94er XM TD12 Break dazu. Dieser wurde bereits in enormem Aufwand geschweisst, und musste ich später (vor 1-2 Jahren) bei km 399'000 ausser Betrieb nehmen wegen ABS-Fehler, Motorsteuerungsfehler, einigen Hydractivefehlern, wieder defektem Mengenteiler, extremer Abnutzung der Reifen vorne (Zahnstange oder Spurstangen innen), Kupplung hat's auch langsam hinter sich, und jetzt Dinge wie gerissener Haubenzug, Himmel hängt, Tacho viel zu unpräzis... Motor war schon jahrelang zu laut, hatte gefühlte 90 PS in letzter Zeit, läuft noch aber na ja. Der graue macht eigentlich einen soliden ersten Eindruck und zieht am besten, er war eine Art billiger Rettungskauf um den weissen vor einem Jahr ein paar Wochen lang zu ersetzen, jedoch einiges an Korrosion, merkwürdigerweise und unpraktischerweise verteilt in "typisch, macht nichts" und "ach du s.." (einseitig). Mfk bis Januar geschoben, dann muss was anderes her, bis ich Zeit habe die Hinterachse runterzunehmen und zu schweissen. Der grüne ging vor ein paar Wochen problemlos über die erste MFK seit 2003, nichts bis auf einen Schaden der Windschutzscheibe (mittlerweile repariert), wir haben ihn als Wrack aus einer Tiefgarage geholt und quasi neu aufgebaut. Nur verteilte sich dies über einige Jahre, und er stand wieder um die 5 Jahre hier rum. Da der Xantia 1.9TD Break vor einiger Zeit bei 351'000 seinen Dienst beenden musste (schon als er 10 war gab's grosse Schweissarbeiten, und dann immer wieder, jetzt schon wieder ABS, vorne alles ausgeschlagen was ausschlagen kann, alles was lecken kann leckt (wieder), mehrmals revidierter / neu abgedichteter Motor leckt soviel Öl, dass er jeweils nach ein paar Tagen mehrmals unter dem minimum lief und jetzt unschönes Geklapper von sich gibt, jetzt zur Abwechslung mal der Schweller rechts völlig durch, usw), habe ich entschieden, dass es einfacher und schneller ist, den grünen fahrbar zu machen, obwohl noch tagelang Arbeit rein musste. Ölwannendichtung kam nach der MFK noch neu, Heizventil gängig gemacht, muss wieder an den undichten Öleinfüllstutzen, und die Radlager hinten klingen nicht grad frisch. In Sachen Blech ist er wirklich nicht schlecht (obwohl, 0.00 Rost hat er schon nicht), etwas wurde schon geschweisst, aber nichts schlimmes. u.A. dank einer früheren Hohlraumkonservierung. Der grüne hat eine eigene Geschichte, evtl. ein anderes mal mehr dazu Und zuletzt wollte ich noch sagen, dass der weisse zu den bis jetzt haltbarsten Autos überhaupt gehört. Sein Vorgänger starb mit mehr km aber jünger und war ziemlich schnell schon ziemlich morsch. Vergleichsweise stelle ich mir für den Turbo noch eine lange Zukunft vor. Für die Einsätze, die er sieht, hält er aussenordentlich gut durch. Und aus dem 8-10 Jahre lang bestehenden Trio BX, XM, Xantia hatte er das meiste an Abnutzung, die härtesten Einsätze, und hat im Vergleich deutlich am besten überlebt. Gruss, Nicolas
  42. 6 points
    Jetzt bleibt doch auf dem Teppich. Dieser Motor springt Auch an wenn 30% Motoraltöl im Diesel sind, so schlecht kann kein Diesel an deutschen Tankstellen sein dass ein Xantia deswegen nicht anspringt sonst würden alle Pumpedüse Traktoren an der Tankstellenausfahrt stehen und orgeln bis der Anlasser glüht.
  43. 6 points
    So funktioniert das aber nun mal. Wir können leider Weltkonzerne nicht davon abhalten, die Produktion dorthin zu verlagern, wo der Staat quasi inexistent ist. Und wr können, WTO seis gedankt, auch nicht verhindern, dass die Produkte dann hier verkauft werden und so die einheimischen Umweltstandards aushöhlen. Das ist kein Kolonialismus. Das ist Kapitalismus und zwar eine Form davon, gegen die, allein schon zu gunsten hiesiger Arbeitsplätze, viele Politiker gerne, wenn nicht sogar sehr gerne vorgehen würden, es aber wegen internationaler Handelsabkommen (CETA und sein Bruder für USA gehören da auch dazu) nicht dürfen. Wenn also, dann funktioniert da der Kolonialismus andersrum: Die Entwicklungsländer ruinieren die globale Umwelt, indem sie sich keinerlei Verantwortung bewusst sind (Und da sind Länder dabei, die die Atombombe zahlen können, also durchaus Geld hätten, wenn sie denn wollten), uns damit Arbeitsplätze klauen und sich dann auch noch beschweren, wenn man ihnen, völlig zu Recht, vorwirft, sie würden weder Umweltschutz-, noch sozial- noch andere Standards irgendwelcher Art einhalten. Langsam muss man auch einsehen, dass die Kolonialzeit seit nunmehr zwischen 50 und Siebzig Jahren Vergangenheit ist, und was heute passiert eben nicht mehr einfach so und ohne Weiteres anderen in die Schuhe geschoben werden kann. Hätten Europäische Länder wie andere heute noch quasi keine Umweltschutzgesetzgebung, oder würden sich, analog heutiger Schwellen- und Entwicklungsländer genauso einen Dreck um deren Einhaltung scheren, käme ja schliesslich auch keiner mehr mit Kolonialismus. Nicht etwa, weil wir es dann besser gemacht hätten, sondern im Gegenteil deshalb, weil wirs nicht mal besser machen wollten. Für das, was heute irgendwo auf der Welt an Umwelt verpestet wird, sind die betreffenden Staaten schlicht selber verantwortlich. Wenn sie sich nicht bessern wollen, dann können sie das keinem anderen mehr in die Schuhe schieben. Und die Kritik daran ist dann einfach nur legitime Konsequenz aus deren Haltung. Wie man da auf Kolonialismus kommt, ist mir schleierhaft. - Kolonialismus wäre, wenn wir aus Eigeninteresse alles daran setzten, dass Indien und co. eben zu keinerlei Umweltschutzstandards kommen könnten. Das Gegenteil ist mit der Kritik an quasi nonexistente Umweltschutzvorgaben der Fall. Das hoffe ich auch. Bei den Gegenwärtigen Kosten sehe ich den Sinn solcher Batteriespeicher eher darin, kurzfristige Lücken abzufangen. So ein Halber Tag kann eben auch mal dazu genutzt werden, das eine oder andere Reservekraftwerk hochfahren zu können. So müssten diverse Heizkessel nicht mehr 24/7 unter Dampf stehen, bzw. man könnte sie auch mal herunterfahren, auch wenn eine Verbrauchs- oder Erzeugungsprognose nicht ganz auf die Stunde und das MW genau hinkommt. Der Nutzen solcher Speicher liegt im Gesamtsystem. Für den einzelnen Häuschenbesitzer ist das Mumpitz, aber wenn man sich dadurch zum Beispiel ne neue Hochspannungstrasse sparen kann, weil der Strom dann auch mal dann transferiert werden kann, wenn das Netz nich eh schon hoch ausgelastet ist, dann sind die Kosten eher wieder verhältnismässig. Ebenso, wenn man pro Woche nen halben Güterzug Brennstoff in Kohlekraftwerken sparen kann... Und dann noch was anderes: Würde man in eine Technologie immer erst dann investieren, wenn sie zu einem wirtschaftlichen Preis für die Massen verfügbar ist, führen heute noch keine Elektromobile, und die, die es, etwa im Logistikwesen gäbe, hätten immer noch Bleiakkus und die wären nach 2h platt. Neue Technologien sind zunächst immer zu teuer, und kommen daher immer zuerst da zum Einsatz, wo es entweder nur sekundär auf die Kosten ankommt, oder wo der Unterschied die Wirtschaftlichkeit ausmacht. Ich glaube, selbst Rudolf Diesel hatte auch seine liebe Mühe, genug Geld für die Entwicklung seines Motors aufzutreiben, und das, obgleich dort die Vorteile gegenüber der Dampfkraft auf der Hand lagen (Der Diesel frisst keinen Brennstoff und braucht kein Personal, wenn er, etwa Nachts oder am Wochenende nicht gebraucht wird, und er ist billiger als ein Gasmotor zu betreiben, weil der Treibstoff billiger und leichter zu handhaben ist...). Desgleichen Smartphones. Die waren auch erstmal nur was für Banker und Broker. Andere konnten es sich erstmal nicht leisten. Hätten aber die, die es sich leisten konnten und es schlicht und einfach haben wollten, recht egal, was es kostete, Smartphones abgelehnt, wir hätten heute noch nicht mehr als SMS... Und es käme wohl keiner mehr drauf, zu behaupten, Smartphones hätten nicht zumindest in manchen Bereichen einen Vorteil. Wir sollten also eigentlich auch mal einfach froh sein, dass geforscht wird. Auch wenn sich das nicht schon morgen als Gewinn auf dem Aktienportfolio niederschlagen wird, es wird uns weiter bringen. Und ehrlich gesagt bringt die Forschung an Stromspeichern wohl mehr für die Umwelt, als wenn man der Autoindustrie die nächste Entwicklungsstufe des Verbrennungsmotor vorauszahlt.
  44. 5 points
    Hallo, man möge mich jetzt dann bitte dafür steinigen, aber: Ich fand/ finde diese Versteigerung an sich eine positive Sache. Man hat diverse überzählige Gegenstände und ganze Autos in die Hände von Liebhabern (okay, bestimmt auch einigen Spekulanten) verkauft. Früher war die Politik bei solchen Sachen doch eher die, das ganze Zeug einzustampfen und zu verschrotten. Auch hier wiederhole ich mich und darf an die Schilderungen eines Insiders von damals erinnern der berichtete, dass er z.B. gesehen hat, dass in den 80ern ganze Wagenladungen neuer DS-Innenausstattungen im Werk mit Messern aufgeschlitzt und danach verbrannt wurden... Die Story, dass damals in Köln im Zentrallager neue SM-Motoren aus dem, ich glaube, 2. Stock auf den Asphalt geworfen wurden um sie ja unbrauchbar zu machen, ist doch auch ein alter Hut... Von daher ist die Entwicklung doch eher insgesamt in Richtung positiv. In dieselbe Richtung geht doch auch (hoffentlich) die Auflösung des Conservatoire in seiner jetzigen Form und Errichtung eines "richtigen", angemessenen Museums in Ostfrankreich wie zu hören ist. Denn mal ehrlich: das Conservatoire in jetziger Form ist zwar toll, aber gut und angemessen präsentieren lassen sich die Fahrzeuge dort halt nicht. Man würde schon mal ganz gerne um so einen Wagen herumlaufen um von allen Seiten Fotos machen zu können, das ist aktuell ja gar nicht möglich. Die Beleuchtung ist auch eher suboptimal, um es mal freundlich auszudrücken. Es handelt sich eher um eine große Garage zur Aufbewahrung, nicht mehr. Dass man das aber auch so schon den Fans zugänglich macht, finde ich super, freue mich aber gleichzeitig darauf, dass die dort ausgestellten Fahrzeuge bald einen würdigen Auftritt spendiert bekommen. Und: Ostfrankreich heisst ja dann wohl auch, dass das Museum noch näher an Deutschland heranrückt. Kann nicht verkehrt sein! Grüße Alex
  45. 5 points
    Die Herren pensionierten Verkehrsprofessoren führen aber auch so manch ein absurdes Argument an: Also verstehe ich das richtig - ein Tesla, der cool beschleunigt und trotzdem nur 25kWh/100km verbraucht, ist schlechter als ein A6 Diesel, der bei gleicher sportlicher Fahrweise irgendwas um die 8-10l/100km (=80-100kWh/100km) verbraucht? Sorry, aber da haben die Herren Verkehrsprofessoren ihre eigenen Studien nicht gelesen, die besagen, dass Autos tagsüber zu 99% auf Kurzstrecken benützt werden. Wenn ich einen 50kWh Akku habe und 10kWh davon zur Netzstabilisierung bereitstelle, dann habe ich in der Früh im schlimmsten Fall immer noch 40kWh Rest, zumal das Auf- und Entladen während der Nacht zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden kann. Außerdem sagt niemand, dass es nicht auch am Arbeitsplatz Lademöglichkeiten gibt. Aber da haben sie wohl Recht: Ich bin ja kein Verschwörungstheoretiker, aber mir kommt es schon sehr seltsam vor, wie in den vergangenen Monaten zunehmend solche quasi wissenschaftlichen Statements gehäuft auftauchen, die die enormen Vorteile und Potenziale der Elektromobilität geschickt unter den Tisch kehren, gleichzeitig Probleme scheinbar ursächlich mit der Elektromobilität in Verbindung bringen, die im Grunde aber alle Autos betreffen (Platz, Gewicht, Größe, ...). Also Elektroauto böse, weil es Energie und Platz verbraucht und deshalb am besten nichts ändern an dem System, das 3-4 Mal soviel Energie (und das ausschließlich fossil) benötigt und ebensoviel Platz... tolle Logik.
  46. 5 points
    solange die Kleinen (wie immer man die definiert...) vor der Glotze hängen und nur meckern ........ Klar ist es doof; aber weder neu noch überraschend. Nachdem das arbeitende Volk ein bisschen Wohlstand erkämpft hatte ist es träge geworden und hat den Kapitalisten das Feld wieder überlassen. Sanft und langsam, damit's nicht genug weh tut um Widerstand zu erzeugen, schauffeln sie von unten nach oben durch. Und der sogenannte kleine Mann wählt mit Vorliebe die Parteien, die das fröhlich unterstützen und gutheißen. Also .... weiterschlafen, kleiner Mann.
  47. 5 points
    Ja, dem ist ein Ei aus der Hose gefallen. Von deutschen Hoden darf nie wieder ein Krieg ausgehen.
  48. 5 points
  49. 5 points
    Welcher Hersteller hat schon einen entscheidenden technologischen Vorteil gegenüber anderen? Tesla hat ein enormes Markenimage im Bereich Elektromobilität - aber auch über die Autobranche hinaus. Da Tesla nie den Anspruch erhoben hat, alle Autos dieser Welt zu bauen, ist es völlig irrelevant, wie stark die anderen aufholen, für Tesla bleibt trotzdem ein guter Teil des Kuchens übrig. Wie ich schon sagte: Wenn Tesla nur einen Teil der Reservierungen für das Model 3 tatsächlich in Käufer umwandeln kann, haben sie schon zumindest für die nächsten 5 Jahre ausgesorgt. Und die Chancen stehen gut - vor allem in den USA. Und der mit dem Chevy Bolt war gut - gerade eben hat zumindest Opel die Händler angewiesen, die Bewerbung und den Verkauf des Ampera-e bis auf weiteres einzustellen, weil die Produktion nicht nachkommt. Außerdem sind Bolt und Model 3 zwei völlig unterschiedliche Fahrzeugkonzepte, die ausschließlich aufgrund der Antriebsart vergleichbar sind, ansonsten nicht. Was spielt es für eine Rolle, ob Tesla dem Untergang geweiht ist? Wer profitiert davon, dass andauernd davon gesprochen und geschrieben wird? Den viel zitierten "Tesla-Killer" baut derzeit Tesla immer noch selbst - nämlich den Roadster-Nachfolger. Der setzt erneut die Maßstäbe im Bereich Elektroautos, aber mittlerweile auch im Bereich Autos auf ein nächstes Level. Eh nett, wenn die Deutschen jetzt auch investieren wollen, aber derzeit sind es eben noch hauptsächlich Ankündigungen, während Tesla massiv in den Ausbau des Superchargernetzes investiert, seine Energy-Sparte vorantreibt, die Produktion beim Model 3 hochfährt und hohe zweistellige Umsatzwachstumsraten hat. Wo genau soll da auf mittelfristige Sicht der Untergang sein? Mir schaut das eher nach einem sehr soliden Industrieaufbau aus, der auf mehreren sehr innovationsstarken Beinen steht, nicht nur auf einem. Und ja, für einen Tesla ist etwas mehr Know-How nötig, als Akkuzellen zusammenzuschrauben. Für was würde VW sonst 34 Milliarden Euro (und noch einmal eine signifikante staatliche Fördersumme) brauchen, wenn es doch so trivial ist, den "Tesla-Killer" zu bauen?
  50. 5 points
    Das kann ich Toppen, ich treffe Blind immer die WC-Schüssel ....sogar im Dunkeln
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