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Selbstfahrende Autos auf Anruf  

86 members have voted

  1. 1. Selbstfahrende Autos auf Anruf

    • Ich traue der Technik nicht. Der Mensch ist der überlegene Fahrer
      19
    • Von mir aus. So lange ich noch selber fahren darf
      40
    • Auch ein selbstfahrendes soll mein eigenes Auto bleiben
      14
    • Klasse. Dann bräuchte ich kein eigenes Auto mehr
      14


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MatthiasM
Am 6.3.2021 um 12:16 schrieb Gernot:

. In der StVO ist das eine vermeidbare Behinderung.

 

Ist es nicht!

Edited by MatthiasM
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Gernot

"Langsames Fahren, beispielsweise mit einer Geschwindigkeit von unter 50 km/h auf einer Landstraße, kostet zwischen 20 und 35 Euro, wenn Sie von der Polizei erwischt werden. Auch bei einem Tempo von unter 60 km/h auf Autobahnen müssen Sie damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden. Vor allem dann, wenn Sie durch das Unterschreiten der Mindestgeschwindigkeit einen Unfall verursachen. Im §3 Absatz 2 StVO gibt es sogar einen Hinweis für Langsamfahrer."

https://dejure.org/gesetze/StVO/3.html

Gernot

 

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AndreasRS
vor 9 Stunden schrieb EntenDaniel:

Die mechanischen haben oft eine Voreilung von rund 10%, was spätestens auf der Autobahn dann sehr ungenaue Angaben ergibt. Da sind die elektronischen genauer, da sie nur paar km/h zu viel anzeigen.

Das ist bei meinen Xantias genau umgekehrt. Der mechanische Tacho des Ur-Xantia ist ziemlich genau, während der elektronische des TCT stark übertreibt.

Grüße
Andreas

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schwinge
2 hours ago, Manson said:

Schlage vor wir einigen uns darauf das alles ausfallen kann, die Aufallwahrscheinlichkeit mit steigender Laufleistung zunimmt und was der einzelne zur Fehlerdiagnose und Fehlerbeseitigung als angenehmer empfindet überlassen wir dem persönlichen Geschmack ;)

Die Fehlerwahrscheinlichkeit verhält sich invers zur Komplexität. Nimmt man die Signale des ABS zur Geschwindigkeitsanzeige (oder Reifendruckkontrolle) her, spart man sich zusätzliche Bauteile die ausfallen können.
Siehe auch Kühlmittel-Temperatursensoren, drei Stück bei den alten Kisten. Bei den neuen einer für alles.

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bluedog
vor 6 Minuten schrieb schwinge:

Siehe auch Kühlmittel-Temperatursensoren, drei Stück bei den alten Kisten. Bei den neuen einer für alles.

Solche Details sind stark Herstellerabhängig.

Meines Wissens haben z.B. Japaner nie mehr Sensoren als nötig. Dass ein gewöhnliches Auto (kein Hybrid oder so) mehr als einen Kühlmittelsensor überhaupt benötigen könnte, hab ich erst nach meiner Registrierung hier im Forum gelernt. Da das Messprinzip immer das gleiche ist, ist es schlicht sinnlos, mehr als einen solchen Sensor zu verbauen. Eigentlich. Es sei denn, es gehe darum, den Werkstätten Einkünfte zu verschaffen, respektive primär dem Hersteller.

Bei den Autos, die ich vorher kannte, oxydierte eher das Kühlernetz weg, bevor solche Sensoren versagten. Mit Ausnahme jener, die gewöhnliches Hahnenwasser in den Kühler füllen. Dafür tauscht man da die herkömlichen Bimetallthermostate ein bisschen häufiger.

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schwinge

Es ging aber leider früher nicht anders. Sensoren, die digital verwertbare Signale ausgeben, wie zB der Geschwindigkeitssensor am Differenzial im XM Y4, kannst du an mehrere Steuergeräte hängen.
Einen einzelnen Widerstandssensor kannst du nicht mit mehreren Steuergeräten gleichzeitig verbinden. Entweder hast du einen Sensor und eine extra Steuerbox, die die Info an Anzeige, ECU und Kühlerlüftersteuerung weitergibt. Oder eben mehrere Sensoren die das gleiche messen, pro Steuergerät einen.

Edited by schwinge
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bluedog
vor einer Stunde schrieb schwinge:

Es ging aber leider früher nicht anders. Sensoren, die digital verwertbare Signale ausgeben, wie zB der Geschwindigkeitssensor am Differenzial im XM Y4, kannst du an mehrere Steuergeräte hängen.

Oder man bauts halt einfach. Wenn man ein einfaches Thermostat hat, das per physikalisches Gesetz den Kühler auf oder zu macht, braucht der dazu kein Steuergerät. Und Ein Kühlerlüfter kann auch nur eine Stufe haben. Das hat dem C1 I doch auch gereicht. Den kann das Motorsteuergerät ansteuern, das auch den einzigen Sensorwert bekommt. Da es auch den Klimakompressor steuert, passt das wunderbar. Und von da nimmt man dann auch den Wert für eine allfällige Temperaturanzeige im Kombiinstrument. Passt.

Man kann natürlich den Kühlerlüfter auch dreistufig regeln, und braucht dann allein deshalb schon dafür ein eigenes Steuergerät, weils dann nicht mehr reicht, wenn der einfach nur einen geschlossenen Stromkreis hat, wenn er an sein muss. Schon braucht man einen Sensor mehr. Etc. pp.

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schwinge
12 minutes ago, bluedog said:

Oder man bauts halt einfach.

Ja, freilich. Nur früher gabs es keinen CAN-Bus! Ich weiß nicht, wie das in den Fahrzeugen mit CAN Netz funktioniert. Ich nehme an, das Sensorsignal wird analog zum Einspritz-Steuergerät übertragen, welches das Temperatursignal ins CAN-Netz hineinposaunt, damit die anderen Steuergeräte "versorgt" sind.

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MatthiasM
vor 3 Stunden schrieb Gernot:

"Langsames Fahren, beispielsweise mit einer Geschwindigkeit von unter 50 km/h auf einer Landstraße, kostet zwischen 20 und 35 Euro, wenn Sie von der Polizei erwischt werden. Auch bei einem Tempo von unter 60 km/h auf Autobahnen müssen Sie damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden. Vor allem dann, wenn Sie durch das Unterschreiten der Mindestgeschwindigkeit einen Unfall verursachen. Im §3 Absatz 2 StVO gibt es sogar einen Hinweis für Langsamfahrer."

https://dejure.org/gesetze/StVO/3.html

Gernot

 

Wo ist eigentlich das Problem sich an seine eigene Aussage zu erinnern, oder ist das ein Zugestaendnis das Du im Irrtum warst?

 

Zitat

Problematisch sind 70 bei erlaubten 100 km/h, weil der Typ pennt oder telefoniert und 70 ist doch immer OK. In der StVO ist das eine vermeidbare Behinderung.

70 ungleich "unter 50"! Und auf der Autobahn sind uebrigens mehr als 100km/h erlaubt. Aber auch dort gilt: 60 ist deutlich weniger als 70.

70 km/h sind weder problematisch, wenn maximal 100km/h erlaubt sind, noch eine "vermeidbare Behinderung" nach StVO.

 

Edited by MatthiasM
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Gernot

Das kannst Du alles den lieben anderen Verkehrsteilnehmern erläutern, die einfach auf Dich drauffahren und Dich an der Ampel durch die eingeschlagene Scheibe aus dem Auto zerren und mit hochrotem Kopf Beleidigungen brüllend auf Dich einschlagen.

Meine Fahrpraxis von 40 Jahren deutet darauf hin, daß nicht alle Vekehrsteilnehmer so gelassen und nett sind wie ich. Schon bei der morgendlichen SAP Kommzeit Rallye fahren Kollegen im Parkhaus auf den Vordermann auf mit anschließender Einlage Krokodilringen. Juristenjargon kann da durchaus konfliktverschärfend wirken.

Auch die ausgeprägte Neigung, andere maßregeln zu wollen, ist eine vermeidbare, aber denoch häufige und verbreitete Unfallursache.

Gernot

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  • 5 weeks later...
Gernot

Eine schöne Erfahrung vom Wochenende zum autonomen Fahren. Ich war auf der A8 von Dasing nach Augsburg unterwegs. Die Sonne stand am Nachmittag voll im Gesicht. ein schöner Test für den kamerabasierten Lenkassistenten. Ich schalte dabei die Instrumente auf Fahrhilfen. Da sieht man ein wenig, was läuft.

Trotz der starken Sonne hält der e-208 die Spur. Die beiden Fahrbahnbegrenzungen in den Instrumenten sind grün. Nicht so schlecht. Die Sonne ist wirklich grell. Ich fahre so 110 km/h auf der Grundspur.

Dann die böse Überraschung. Ich fahre unter einer Brücke durch. Nicht besonders breit, aber etwas schräg und die Straße da hat einen Fußweg. 

Google Maps

Schlagartig wird im Schatten der Brücke die Fahrbahnbegrenzung grau und der Lenkassistent setzt aus. Der Wagen zieht in der Schräge der Drainage gleich nach rechts und bevor ich eingreife bin ich schon fast auf der Linie zur Standspur. Da hat die Kamera gegen die Sonne doch sehr stark abgeblendet und hat im Schatten der Brücke gar nichts gesehen.

 

Das muß besser gehen. Nur sehr einfache Kameras haben eine so träge Belichtungsautomatik.

Gernot

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Aakim

Der unten stehende Beitrag hat mich wieder daran erinnert, dass ab nächstem Jahr, bei Neuwagen, schon so einige Assistenzsysteme verbaut werden müssen! Allerdings hätte ich diesem bunten Strauß, meinen Beobachtungen nach, wenigstens dann noch den Totwinkelwarner hinzugefügt! Egal! Genügend Unvermögen und/oder kriminelle Energie wird aber sicher auch sämtliche Assistenten „überlisten“ und zahlreiche andere Fahrfehler nicht abdecken können! Zum fast unfallfreien Individualverkehr ist es jedenfalls sicher noch ein sehr langer steiniger und immer kostspielig werdender Weg!

 

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marc1234
vor 3 Stunden schrieb Gernot:

...

 

Das muß besser gehen. Nur sehr einfache Kameras haben eine so träge Belichtungsautomatik.

Gernot

Alles eine Preisfrage ;)

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Gernot

Vermutlich. Diese aktuelle Kamera kostet wahrscheinlich im EK einen einstelligen Eurobetrag.

Immerhin konnte ich bzw. mich die Assistenten noch nicht eine gefährliche Situation bringen z.B. Vollbremsung auf freier Strecke und es fährt dann einer auf.

In jedem Fall rate ich zu großer Vorsicht im Umgang mit den Systemen.

Gernot

Edited by Gernot
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