holger s

XM Heizung Stellmotoren überholen

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holger s

Bezogen auf diesen meinen Thread und diesen und diverse andere zu dem Thema habe ich mich heute tatsächlich mal an die Arbeit gemacht und zwei dieser Servos, die mit dem Vermerk »funktionieren eigentlich« in der Kiste lagen, zu überholen.

Das Problem dieser Servos, derer man identisch in Y3 und Y4 bei Klimaautomatik drei (Mischklappe warm/kalt, Verteilklappe oben/unten, Umluftklappe); bei Heizungsautomatik nur eine (Mischklappe warm/kalt) hat – wie es sich bei Klimaanlage ohne Klimaautomatik verhält, weiß ich nicht, ich vermute mal, dass es auch nur die Mischklappe ist – ist, dass das kleine Motörchen im Servogehäuse zwar noch läuft, vermutlich aber wegen starken Abriebs am Kollektor sich die Schlitze zugesetzt haben und es deswegen mehr oder weniger Kurzschluss und daher weniger Drehmoment gibt, was zu Fehlern in der Klappensteuerung führt. Abgelegt im Fehlerspeicher als »Fehler Mischklappenweg« und »Fehler Position Gemischklappe«.

Nach den paar Anleitungen in Schriftform in diversen Foren habe ich mich – trotzdem ich mich vor solch feinmechanischer Arbeit scheue – entschlossen, die Überholung anzugehen. Immerhin habe ich es ja auch schon geschafft, ein XM-Zündschloss mit den üblichen Kontaktproblemen wieder ans Laufen zu bringen.

Wenn man den Servo aufschraubt, sieht man folgendes Bild; man muss vor dem Zusammenbau auf jeden Fall darauf achten, dass die beiden Pfeile des Klappenrads (das große Ding in der Mitte, links) und des Potirads (rechts) genau aufeinander zeigen. Das kann man aber beim Zusammenbau genau so anlegen.

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Danach wird das Klappenrad nach oben abgezogen und die Platine kommt zum Vorschein.

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Danach hebelt man die Platine samt Motor vorsichtig raus.

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Ich hab leider vergessen, ein Foto zu machen, wie die Platine vor dem rauslöten des Motors aussieht; man kann es sich aber ungefähr vorstellen … so sieht das mit rausgelötetem Motor aus. Man muss, wenn man den Lötkolben an die Lötfahne hält, etwas Druck auf den Motor geben, damit er aus seiner Position rutscht.

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Jetzt biegt man vorsichtig die vier Blechlaschen des Motormantels auf und hebelt vorsichtig den Kohleträger aus dem Gehäuse … 

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Leider hat die Kamera hier auf die Tischdecke fokussiert … man kann aber links ganz gut den Kollektor und rechts die beiden Kohlen (Schleifer) sehen. Ebenso den Abrieb, der sich da angesammelt hat. Mit einem Cutter entferne ich ich jetzt die Ablagerungen aus den Schlitzen des Kollektors (sieht man gut auf der Tischdecke).

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Der Kohlenhalter wird noch etwas ausgebürstet ( Ich hab dafür einen kleinen harten Pinsel genommen) und dann wird alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut. 

Bevor der Motor wieder auf die Platine gelötet wird, einmal kurz mit 6V (Motorrad-Ladegerät) oder 9V (9V-Block) oder besser 7V (Nennspannung des Motors) den Motorlauf kontrollieren.

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Beim Zusammenbau wie gesagt auf die richtige Stellung der Zahnräder achten.

Ich habe direkt noch einen zweiten Servo überholt; der Motor hatte noch mehr Abrieb. Das alles war einfacher, als ich mir das vorgestellt hatte.

In der Praxis wird sich zeigen, wie die Servos sich machen; sobald hier keine Wintertemperaturen mehr sind, werde ich den Mischmotor tauschen; ich habe die insgeheime Hoffnung, dass das beim Y4 leichter geht als beim Y3, weil es glaube ich den weißen Stecker, der weggebaut werden muss, nicht gibt.

Und überhaupt bleibt die Hoffnung, dass alles nur an den kleinen Motörchen liegt, und nicht an den Potis. Aber die Berichte aus dem Internet lassen da hoffen.

Wenn jemand mir seine Servos zum Experimentieren überlassen möchte … gerne. Ich hoffe ja, dass diese kleine Überhol-Arbeit das Problem löst … und €303 (oder 127 oder wie auch immer) spart.

Liebe Grüße
Holger

bearbeitet von holger s

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BX_HUNTER

Wieder ein super Thread für's Archiv! Bin gespannt aufs Endresultat im Einsatz! 

Mfg. Nicolas

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Rolf Janetzki

Schließe mich meinem Vorredner an ---

 Frage: gibt es von Dir auch einen Bebilderten Beitrag vom

" XM-Zündschloss mit den üblichen Kontaktproblemen wieder ans Laufen zu bringen."

Gruß Rolf

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CX20 Prestige

Super Beitrag. Sehr gut gemacht . Bin auch auf das Resultat gespannt.

Gruß André

Gesendet aus der Pampa

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holger s
vor einer Stunde, Rolf Janetzki sagte:

Schließe mich meinem Vorredner an ---

 Frage: gibt es von Dir auch einen Bebilderten Beitrag vom " XM-Zündschloss mit den üblichen Kontaktproblemen wieder ans Laufen zu bringen."

Na klar … bitte hier entlang. Oder ab hier schon lesen 

Leider sind durch das Forumsupdate meine schönen »Anführungszeichen« alle kaputt … ist aber trotzdem alles noch verständlich.

Fast wichtiger als die Bilder ist hier der Text; da erkläre ich genau, wie man die Federplättchen beim Zusammenbau wieder an die richtige Stelle bekommt.

bearbeitet von holger s

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TurboC.T.

Tolle Anleitung! Danke!

 

Ich kann im Moment leider nur mutmaßen, ob so ein Stellmotor bei mir dafür sorgt, dass der Punkt im Display 3mal blinkt, oder etwas anderes.

Mein Klimasteuergerät (sowie ein paar andere Steuergeräte) mag bisher weder mit zwei verschiedenen Lexias noch mit dem Elit sprechen :-(

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CX20 Prestige

 

vor 31 Minuten, TurboC.T. sagte:

Tolle Anleitung! Danke!

 

Ich kann im Moment leider nur mutmaßen, ob so ein Stellmotor bei mir dafür sorgt, dass der Punkt im Display 3mal blinkt, oder etwas anderes.

Mein Klimasteuergerät (sowie ein paar andere Steuergeräte) mag bisher weder mit zwei verschiedenen Lexias noch mit dem Elit sprechen :-(

Marcel solltest Du mal in ri. Berlin unterwegs sein, dann meld Dich einfach.

Entweder der Holger oder ich können dann mal unsere Lexia bei Dir ranhängen, wer weiß, vielleicht haben unsere Lexia´s ja Zugang zu deiner Klima.

Gruß André

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Icksemm

-bei mir waren es immer die 10kohm-Potis die den Geist aufgegeben haben bzw. die Schleifbahn. Beim Austausch dieser kommt es dann allerdings auf den Widerstandswert in der Null-Stellung (zwei Pfeile gegenüber) an.  Die Motörchen waren bei mir nie im Eimer.

Gruß Icksemm

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holger s
vor 1 Stunde, Icksemm sagte:

-bei mir waren es immer die 10kohm-Potis die den Geist aufgegeben haben bzw. die Schleifbahn. Beim Austausch dieser kommt es dann allerdings auf den Widerstandswert in der Null-Stellung (zwei Pfeile gegenüber) an.  Die Motörchen waren bei mir nie im Eimer.

Und was machen wir da jetzt? Sind es nun die Motoren (wie in allen mir bekannten Beiträgen behauptet) oder die Potis? Welche Potis hast Du dann als Alternative genommen? Es muss ja auch eine passende Aufnahme für die Achse des Zahnrads da sein.

bearbeitet von holger s

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Icksemm

Was wir da machen weiß ich auch nicht. Aber Potis gabs zBsp. hier http://www.conrad.com/ce/de/product/432024/Piher-PT-15-NV-10K-Trimming-Potentiometer-Horizontal Einzig die Wellenaufnahme ist mir nicht mehr in Erinnerung. Irgendwo hatte ich die Widerstandswerte auch mal geschrieben, ich glaube sogar mit meiner Instandsetzungsaktion. Und wenn ich mir dein Motörchen so anschaue ist das vom totalen Verschleiß noch Welten entfernt.

Gruß Icksemm

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Rolf Janetzki

Danke Holger für die Antwort auf meine Frage!!!

Sehr gut beschrieben!

"Guten Rutsch"

Gruß Rolf

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slowly35

in den meisten fällen liegt es an den potis (verschleissteil). der ein oder andere kennt vieleicht noch das knistern und knacken von alten autoradios mit drehregler für die lautstärke.  genau dieser efekt fürt zur fehlermeldung.

 

gruß und guten rutsch Jens

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holger s

Ich hab noch mal Fotos von dem Poti gemacht; dürfte schwer werden, exakt soetwas mit der passenden Achsaufnahme zu finden. Es ist ein 10kΩ lin (hab ich gemessen).

Es ist natürlich grundsätzlich möglich, dass es auch am Poti liegt. In anderen Beschreibungen stand nun aber, dass der Servo nach der Reinigung des Kollektors wieder funktionierte. Ich habe mir eben alle Threads der vergangenen 10 Jahre zum Thema Stellmotoren durchgelesen … da gibt es eine ganz starke Fraktion, die sagt, dass es nicht am Poti liegt. Und es gibt Beispiele, bei denen der Potiwechsel zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt hat. Zumal das auch schwer ist, da es keine wirklich gut passende Achsaufnahme gibt.

Aber wenn man so einem Poti mal mit Elektronikreinigungsspray zu Leibe rückt, kann das doch nicht das falscheste sein. In Röhrenradioforen ließt man darüber nur gutes. Wenn man dann am Motor und am Poti gearbeitet hat, kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen. Es sei denn, die Zahnräder ansich haben Zahnprobleme; aber sieht man dann ja auch. Ich hatte bei einem alten Y3 mal den Fall, das die Abgenutzt waren und durchrutschten.

Und die beiden Servos, die ich geöffnet habe, funktionierten vorher; ich habe sie nur prophylaktisch gereinigt. Wär ja zu blöd, wenn ich da einen von einbaue und in ein paar Monaten versagt der wieder. Interessant wird es, den jetzt noch eingebauten, nicht gut funktionierenden Mischklappenserver zu öffnen und zu sehen, wie der aussieht. 

IMG_1267.jpg

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Icksemm

-das sind Standard-Potis wie auch die Wellenaufnahme. Und ich würde sagen, daß erst die Schleifbahn im Poti den Geist aufgibt und nicht der Motor. Elektronikspray kann man auch reinsprühen aber auch da gehen die Meinungen auseinander. Und der Poti-Wechsel führt nur zum Erfolg wenn die Widerstandswerte zur 0-Position stimmen. Und da muß man es schon etwas genauer nehmen weil die Elektronik für bestimmte Klappenstellungen bestimmte Widerstandswerte braucht. Denn wonach soll sonst eingestellt werden.

Gruß Icksemm

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holger s

Ja, Meinungen gehen hier oft auseinander; leider gibt es oft keine Begründungen für die vertretenen Thesen. Das hilft dem Ratsuchenden dann auch nicht.

Die Widerstandswerte zur 0-Position sollten doch klar sein, da das ein lineares Poti ist. Und die Wellenaufnahme ist wirklich Standard?

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Icksemm

-wenn der Widerstandswert zur 0-Position so klar ist dann löte ein neues ein und dann merkst du wie klar es ist. Und die Begündung für meine These steht oben (die Elektronik will Werte sehen). Aber es ist doch jedem selbst überlassen eigene Erfahrungen zu machen. Und die Wellenaufnahme ist immer noch Standard ;)

Gruß Icksemm

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holger s

Das ist genau das was ich meine …

Was meinst Du denn genau mit »Elektronik will Werte sehen«? Ich dachte, bei einem linearen 10kΩ-Poti ist klar, dass bei Mittelstellung 5kΩ Widerstand vorliegen (habe ich so auch gemessen) und bei Viertel- bzw. Dreiviertelstellung 2,5kΩ bzw. 7,5kΩ; die Zwischenpositionen entsprechend. Das sind doch »Werte«. Oder verstehe ich da was nicht? 

Allerdings gibt es da noch die Beschreibung von Hubert, bei der der Tausch der Potis dazu geführt hat, dass die Klappen nicht mehr die richtigen Positionen angefahren haben. Also gibt es da doch ein Geheimnis bei diesen Potis?

bearbeitet von holger s

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Icksemm

So einfach war es leider nicht. Vielleicht finde ich die Werte noch Irgendwo. Der Endanschlag von "ganz zu" und "ganz auf" war noch von Bedeutung und ich dächte da war die 0-Stellung nicht automatisch 5kohm. 

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hm-electric

Die Potis in den Stellmotoren sind Standardware. Die bekommt man bei jedem Elektronikhändler. Es ist nur so, dass die Achsaufnahme der Potis verschoben sein kann. D.h. die Original Markierungen kann man nicht mehr verwenden. Meine Vorgehensweise: Man stelle den Motor vor dem Tausch so ein, dass das Poti in der Mitte steht. Dann eine Markierung am Antriebszahnrad machen, z.B. 90 Grad zum Gehäuse. (Das Zahnrad, mit der Flachen Seite, dass den Antrieb an der Klappe  ausführt). Neues Poti einsetzen, in die Mitte stellen, das Zahnrad einsetzen, dann das Antriebszahnrad mit der neuen Markierung wieder aufstecken. (90 Grad zum Gehäuse). Dann müsste es wieder passen.

Mein Problem damals war folgendes: Der Motor mit dem neuen Poti war das von der Klappensteuerung oben/unten. Mein Test: ganz oben, ganz unten, dann wieder ganz oben eingestellt. So verhielt sich der Motor, Ganz oben, ok, ganz unten ok, ganz oben, nein, bleibt in der Mitte irgendwo stehen. Stromstecker am Motor abgesteckt, wieder aufgesteckt, neues Probieren: Ganz oben ok, ganz unten ok, ganz oben ok, ganz unten, nein, bleibt wieder in der Mitte irgendwo stehen, und das niemals an der gleichen Position. Aus Frust heraus, habe ich dann den Motor für die Umluftumschaltung benutzt, und der Motor von der Umluftschaltung für die Klappe. Dann hat es funktioniert. Erklären kann ich es mir nicht, denn ich habe den Motor am Universal Labor Netzgerät getestet, auch unter last, (Versucht mit den Fingern ihn zum blockieren zu bekommen) und ich konnte keine "schwäche" erkennen. Bis dato, habe ich aber noch nie davon gelesen, dass der Kohlestaub vom Motor, den Motor "schwächen" kann. Beim nächsten mal, mach ich da gleich die Rosskur, reinige den Kollektor vom Motor und tausche das Poti aus. Bei meinem ist es so, dass da offene Potis verbaut wurden, meine neuen sind gekapselt.

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holger s

Eigentlich sollte man aus allen Schlacht-XM ausschließlich die Umluftklappen-Servos retten:
- die werden wenig bis garnicht benutzt -> kein Verschleiß von Motor, Zahnrädern und Potis
- die kennen nur den Zustand »auf« oder »zu« -> keine Bereiche auf der Schleifbahn des Potis, die besonderem Verschleiß unterliegen

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holger s

Wollte nur anmerken: bei mir laufen die revidierten Stellmotoren bis heute zuverlässig, auch wenn manchmal ein Fehler »Stellklappenweg« abgelegt ist.

bearbeitet von holger s

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Saphirchen_XM_3.0V6

Wow, große Klasse! Hab da auch so ein Problem mit meinem Mischmotor gehabt. Hab zwar einen gebrauchten bei Citropart bestellt, den alten hab ich aber noch da. Werde den mal dank deiner detailierten Anleitung zerlegen und mal schauen, ob es bei mir auch zu reparieren geht.

LG

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holger s

Ich geb auch noch mal meinen Senf dazu: auch ein Jahr später laufen die revidierten Servos wie gewünscht.

 

 

Was ich aber immer noch nicht weiß; wir hatten das Thema hier schon mal: Bei welchen Wetterbedingungen im Winter schaltet beim Anlassen die Klimaanlage auf »Automatik«? Und welche Messwerte sind dafür zuständig? Ich habe es in den letzten zwei Wochen bei der Nasskalten Witterung – Temperaturen um die +2–+6° – so, dass immer beim Starten die Klimaautomatik eingeschaltet ist. Bei Temperaturen … ich sag jetzt mal … über 10° ist die Heizungseinstellung vom Vortag noch da. 

Und die Stellung »Automatik« hat mir auch noch nie eine plausible Heizungseinstellung geliefert.

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schwinge

Das wüsste ich auch gern. Fahre mittlerweile auch ab und zu bewusst ohne Klima, um die Lüftermotoren zu schonen. Die 320W Version wächst nicht auf Bäumen... Aber manchmal ist der Wagen etwas eigensinnig und schaltet die Klima selbsttätig ein, nicht nur beim Start, auch mitten während der Fahrt. Lüftung auf AUTO, defrost nicht aktiv.

11 hours ago, holger s said:

[...] Und die Stellung »Automatik« hat mir auch noch nie eine plausible Heizungseinstellung geliefert.

Was meinst du damit? Ich fahre immer auf AUTO.

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holger s
vor 12 Stunden schrieb schwinge:

Was meinst du damit? Ich fahre immer auf AUTO.

Zum Beispiel wird im Winter der Heizungslüfter erst sehr spät hochgeregelt, selbst wenn schon eine Kühlwassertemperatur erreicht ist, die die Luft warm macht um den Innenraum aufheizen zu können. Oder es wird unnötig Heizungsluft auf die Frontscheibe gelenkt, obwohl die nicht beschlagen ist – mich stört das, weil ich dann Zugluft an den Augen habe, was ich nicht mag.

Ich habe den Eindruck, dass der Klimakompressor immer dann zugeschaltet wird, wenn die Luftfeuchtigkeit außen sehr hoch ist. Das ist ja im Prinzip auch sinnvoll, da die Klimaanlage die Luft trocknet, was ja beim entschlagen (warum heißt das eigentlich nicht wirklich so?) der Scheiben sehr hilfreich ist. Nur – woher weiß die Klimaautomatik das mit der Luftfeuchtigkeit? Soweit ich weiß, gibt es dafür keinen Sensor.

Ich habe mir schon oft vorgenommen, mal eine längere Fahrt ab kaltem Motor, möglichst bei sehr kalte Außentemperaturen mit der Stellung »Auto« zu machen. Aber spätestens wenn nach 3km Fahrt der Innenraumlüfter nur auf unterster Stufe lief, hat mich die Geduld verlassen. 

Ich nehme das zum Anlass, morgen auf dem Weg zur Arbeit noch mal einen Versuch zu wagen.

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