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Yannick_Xantia

Xantia V6 Activa - Ja, der aus München!

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Yannick_Xantia

Xantia Bilanz 2019:

Gefahren: 25.695 km (2018: 33.272 km)

Benzin verbraucht: 2.465 L (2018: 3265 L)

Slalom Wettbewerbe: 0

Runden Nordschleife: 0

Als Transporter bei Umzügen: 0

Länder befahren: 14 (2018: 6)

Reisen auf ADAC-Schlepper: 0 ;)

 

Das im vergangenen Jahr angedeutete Wettrennen zwischen Verschleiß und Reparaturbemühungen wurde in diesem Jahr ganz klar verloren. Über weite Strecken haben wir uns mit polternden Radlagern, vibrierenden Bremsen, Elektronik-Problemen und undichten Schiebedächern herumgeschlagen. Auch an dieser Stellen herzlichen Dank an Torsten, Bernd und Günni, dass sie mich mal wieder durch ein Jahr gebracht haben. Das Ganze hat dazu geführt, dass ich noch zusätzliche 12.000KM im Toyota MR2 verbracht habe, was ja auch nicht das schlimmste ist. Aber dann kommt man zurück in den Xantia und denkt sich - So muss sich ein Auto anfühlen. Hoffnungslos :D

Nach dem großen Baltic-Abenteuer Ende 2018 haben wir das Jahr mit einem Frühjahrsputz begonnen:

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Abgesehen von allerlei beruflichen und innerdeutschen Reisen gab es drei Freizeitabenteuer mit den beiden Autos. Der Toyota führte uns inklusive Alpenüberquerung durch die Schweiz und Italien und bei späterer Gelegenheit erneut in die Schweiz (schön da!), womit ein Großteil der 12.000 KM schon abgehandelt sind. Wunderbares Autos zum Cruisen und sehen/gesehen werden. Autobahn ist eher nicht so seins, insb. wegen Lautstärke und kurz übersetztem Getriebe. 

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Ein ungewöhnlich verregneter Mai in der Toskana :)

 

Für den Xantia hatten wir uns 2019 etwas ganz besonderes überlegt. Irgendwann im Winter sind wir in der "Youngtimer" über eine Artikel über die Balkan Express Abenteuer-Rally gestolpert und haben sofort gedacht - Das wollen wir auch machen! 13 Länder in 12 Tagen, Keine Autobahnen, Navigation mit Karte und Kompass, lustige Aufgaben und jede Menge Abenteuer. 

Angemeldet waren wir, der Start Termin rückte immer näher und der Xantia wurde immer kaputter. Zwei Wochen vor Abreise habe ich ihn bei Bernd & Günni abgesetzt, die ihn für das Abenteuer fit gemacht haben, Großartig!

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Letzte Vorbereitungen - Wäre doch nett wenn zumindest einer der Kühlerlüfter funktioniert, auf Stufe zwei zumindest... Das sollte doch reichen, oder?

Am Tag vor der Abreise wollte ich das Auto noch mal durchsaugen. Am hinteren Fußraum angekommen fängt es an zu plätschern... Daumenhoch steht da das Wasser :o Statt Auto beladen also den Teppich raus und abschöpfen. Das hat ja gerade noch gefehlt.

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Schöne Schweinerei... Der hintere Teppich wanderte erstmal zum Trocknen auf den Balkon, war schon ganz verschimmelt von unten. Und da liegt er noch heute. Irgendwann kümmere ich mich darum :D Der vordere war auch ganz nass, aber dazu hatten wir an dem Abend nun wirklich keine Zeit. Zelt, Campingstühle, Schlafsäcke, Campingkocher, Proviant... Alles musste ins Auto und wir mussten am nächsten Morgen in Dresden sein - zum großen Rally Start. Später herausgefunden das beide vorderen Abläufe vom Schiebedach ab waren. 

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Zum Aufbruch bereit.

Und wir waren recht nervös. Nur ein Kühlerlüfter, der erst bei über 90°C ansprang, vibrierende Bremsen und sicherlich noch einige andere Probleme die ich mittlerweile vergessen habe, ließen uns daran zweifeln, ob wir es überhaupt zum Start nach Dresden schaffen. Katharina hatte in den letzten Monaten regelmäßig vorgeschlagen für den Alltag ein anderes Auto anzuschaffen und den Xantia für besondere Anlässe aufzusparen...

Also schlossen wir ein Abkommen. Wenn der Xantia 7000KM Balkan übersteht, ist die Debatte vom Tisch und er bleibt das Alltagsauto - denn es gibt kein besseres. Katharina war einverstanden und gleichermaßen siegessicher wie besorgt.

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Mitten im Starterfeld in Dresden

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Und los geht es - zwei Wochen auf den übelsten Straßen die Europa zu bieten hat. 

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Unterwegs in Rumänien

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Buzludzha - Mein persönliche Reisehighlight. Sehr lesenswert: http://www.buzludzha-monument.com/

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Nord Mazedonien

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Life on the Road - Camping in Albanien

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Wunderschöner BX GTI war auch dabei. Wir sind zwei Tage zusammen gefahren. Katharina "Macht ihr wieder Citroen Nerd-Talk?! :confused:"

Mehr Fotos, ein Tagebuch sowie ein paar Videos gibt es hier: https://findpenguins.com/bielefelderautopiloten

Und haben wir es nach Salzburg ins Ziel geschafft? Natürlich! Und der Xantia war danach tatsächlich besser als vorher. Er hat sich quasi im fahren repariert. Und jetzt einen festen Platz in Katharinas Herzen.

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BXBreak4Life

Wow - sehr cool! Danke für deinen Bericht. Ich hab diesen Sommer auch durch Zufall von dieser Rallye erfahren und mir gedacht wie toll das Erlebnis sein würde.

Würde mich über weitere Berichte und Infos (positiv wie negativ) freuen!

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Koelner

Hey Yannick! Danke für den schönen Bericht, viel Spaß weiterhin mit deinen Autos :)

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GuenniTCT

Und 2020 Norwegen?

Gesendet von meinem ONEPLUS A5010 mit Tapatalk

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ACCM Claude-Michel

Hallo Yannick,

ein Arbeitskollege war auch dabei. Als er nach einem Fahrzeug suchte habe ich ihm angeboten einen Xantia break zu nehmen der noch junger war als deiner. "Nee, nee das ist mir zu riskant" meinte er. Werde ihm deine Fotos zeigen ;)

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Yannick_Xantia
vor 15 Stunden schrieb BXBreak4Life:

Wow - sehr cool! Danke für deinen Bericht. Ich hab diesen Sommer auch durch Zufall von dieser Rallye erfahren und mir gedacht wie toll das Erlebnis sein würde.

Würde mich über weitere Berichte und Infos (positiv wie negativ) freuen!

 

vor 14 Stunden schrieb Koelner:

Hey Yannick! Danke für den schönen Bericht, viel Spaß weiterhin mit deinen Autos :)

Danke euch beiden. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Und um so mehr Zeit vergeht, desto mehr möchte ich noch mal so ein Event fahren. Auf der anderen Seite habe ich vollkommen unterschätzt wie anstrengend das ist. Die meisten Abende war ich wirklich völlig fertig. Ich werde versuchen dieses Jahr etwas aktiver zu sein. :)

vor 14 Stunden schrieb GuenniTCT:

Und 2020 Norwegen?

Gesendet von meinem ONEPLUS A5010 mit Tapatalk
 

Bin durchaus interessiert :) Evtl. in Begleitung!

 

vor 14 Stunden schrieb ACCM Claude-Michel:

Hallo Yannick,

ein Arbeitskollege war auch dabei. Als er nach einem Fahrzeug suchte habe ich ihm angeboten einen Xantia break zu nehmen der noch junger war als deiner. "Nee, nee das ist mir zu riskant" meinte er. Werde ihm deine Fotos zeigen ;)

Die haben netterweise immer ein Werkstattteam dabei, die man im Notfall rufen kann. Kann natürlich auch sein, dass die beschäftigt sind bzw mehrere hundert KM entfernt. Ein Großteil des Starterfelds hat auf alte Volvo oder VW gesetzt, mit gemischtem Ergebnis. Wir hatten in der Tat nicht eine einzige Panne. Abgesehen von den Schlaglöchern und der ein oder anderen Offroad Passage war es aber auch stressfrei für das Auto. Der Durchschnittsverbrauch von 7,8L auf der Reise sagt ja eigentlich alles :)  

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BXBreak4Life

Wie waren die Teams so aufgestellt? Ich schätze die meisten Teams fuhren zu zweit... wie ist das dann mit den Übernachtungen? Vorwiegend wildes Camping irgendwo am Straßenrand nehme ich an, oder?

Was hat euch das Abenteuer insgesamt gekostet? (Teilnahmegebühr, laufende Kosten, Bestechungsgelder ;-)  etc.)

Mit einem Hydropneumaten müsste so eine Rallye doch wesentlich angenehmer zu bewältigen sein als mit jedem anderen Wagen?

Kannst du noch was zu den Tagesetappen schreiben? Wie kann man sich diese Ziele inklusive Punkte vorstellen? 

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GuenniTCT
vor 2 Stunden schrieb Yannick_Xantia:

Bin durchaus interessiert :) Evtl. in Begleitung!

In doppelter Begleitung. Du willst doch Katharina nicht etwa zu Hause lassen? ca. 22.06. bis ca. 02.07. wäre eine gute Zeit.

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Yannick_Xantia
vor 3 Stunden schrieb BXBreak4Life:

Wie waren die Teams so aufgestellt? Ich schätze die meisten Teams fuhren zu zweit... wie ist das dann mit den Übernachtungen? Vorwiegend wildes Camping irgendwo am Straßenrand nehme ich an, oder?

Was hat euch das Abenteuer insgesamt gekostet? (Teilnahmegebühr, laufende Kosten, Bestechungsgelder ;-)  etc.)

Mit einem Hydropneumaten müsste so eine Rallye doch wesentlich angenehmer zu bewältigen sein als mit jedem anderen Wagen?

Kannst du noch was zu den Tagesetappen schreiben? Wie kann man sich diese Ziele inklusive Punkte vorstellen? 

Genau, die meisten Teams waren zu zweit unterwegs in unterschiedlichsten Konstellationen. Paare, Freude, Vater/Sohn/Tochter und alle Altersklassen bunt gemischt. Größere Teams gehen natürlich auch. Das waren dann öfter mal Party-Gesellschaften :)

Übernachtungen liegen ganz im Ermessen der Teilnehmer. Von Hotel über Couchsurfing, Campingplatz und Straßenrand ist alles möglich. Wir haben in der ersten Hälfte viel gecamped und in der zweiten Hälfte ins AirBnB oder Hotel gegangen um noch etwas Erholung zu haben. Es gibt eine Rally WhatsApp Gruppe in der man sich dann auch zum gemeinsamen Camping usw absprechen kann.

Teilnahmegebühr war ca 800€. Dafür gibt es jede Menge Aufkleber, T-Shirts etc, ein Roadbook, das so umfangreich ist, dass wir dieselbe Tour noch einmal machen könnten und nichts doppelt sehen würden und die Community.  Dazu müssen min. 500€ Spendengelder gesammelt werden (Charity nach Wahl). Ansonsten 12 Übernachtungen, Lebensmittel, Benzin für 6000-7000 Km. Bestechungsgelder haben sich auf 40€ beschränkt. Die Grenzer in Bosnien wollten uns nicht ohne Grünen Schein rein lassen :ph34r:

Ja vom Fahrkomfort kann man sich nicht beschweren. Ich hätte mit eine funktionierende Klimaanlage gewünscht. In Albanien hatten wir laut Auto 45°C. An sich ist man aber morgens bis abends so sehr beschäftigt mit Missionen, navigieren, fahren, Chaos auf den Straßen bewältigen, dass man sich nicht viele Gedanken darüber macht. Was ich durchaus beobachtet habe ist allerdings, dass sich beim losfahren morgens das Gefühl von "zuhause sein" eingestellt hat, was im Zelt oder Hotel gefehlt hat. 

Die Rally ist so strukturiert, dass es einen gemeinsamen Start, zwei Treffen aller Teams während der Rally mit BBC und Camping und eine gemeinsame Zieleinfahrt gibt. Zwischen dieses vier Fixpunkten bietet das Roadboad die Möglichkeit sehr alternative Wege zu finden. 

Für jeden Tag gibt es:

Mission of the Day => Irgendwas lustiges, dass dich zwingt Leute vor Ort kennenzulernen. Z.B Armdrücken mit einem bulgarischen Trucker, In Mazedonien einen Alexander >>1,80m finden usw.

Road Mission => Etwas landschaftlich spannendes, z.B. eine Passstraße die bezwungen werden muss

Detour Missions => Umwege und alternative Routen die ebenfalls Punkte geben

Dazu gibt es noch jede Menge Foto Missionen (e.g. Lass dein Auto von einem Pferd ziehen), Off Road Missionen etc. Wir haben uns sehr angestrengt und ca. 1/3 der Punkte geholt.

 

vor 1 Stunde schrieb GuenniTCT:

In doppelter Begleitung. Du willst doch Katharina nicht etwa zu Hause lassen? ca. 22.06. bis ca. 02.07. wäre eine gute Zeit.

 

Lass uns mal offline darüber reden. Wir würden dich eh gerne mal besuchen mit unserem Neuzugang "Clipsy" :) 

 

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Manson

Was ich mich immer frage: Warum nimmt man nicht die 800,-€ Startgebühr, spart sich das bekleben vom Auto und fährt mit dem Geld nicht einfach die Tour? Interessante Leute hab ich bisher auf allen meinen Reisen auch so kennengelernt, ein unvergessliches kostenloses BBC mit norwegischen Armeeangehörigen auf dem Nordkappplateau inklusive. Will man abenteuerliche Straßen fahren dann meidet man einfach die Autobahnen und Fernverkehrsstraßen. Einfach irgendwo abbiegen und die Option niemals zu wenden offenbart erstaunliche Aussichten. Gerade in der Kategorie hab ich für mein Navi eine interessante Verwendungsmöglichkeit gefunden, man fährt einige Kilometer in die Pampa wo man noch nie war, deaktiviert Autobahnen und wählt dann die kürzeste Route zu irgendeinem Ziel ....das funktioniert sogar in D :D

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PuckX2
vor 8 Stunden schrieb Manson:

Was ich mich immer frage: Warum nimmt man nicht die 800,-€ Startgebühr, spart sich das bekleben vom Auto und fährt mit dem Geld nicht einfach die Tour?

Na ja, es geht hierbei wohl auch um die gesamte Veranstaltung.Man ist mehreren Leuten unterwegs,kann "Punkte" sammeln, es gibt ein WERKSTATT-TEAM! (empfinde Ich als Seelenpflaster), es gibt ein gemeinsames Erleben, Manson der Einzelkämpfer B). Aber prinzipiell hast du schon recht.Man kann sich die Kohle sparen und auf Eigenregie so eine Tour machen. Mir wäre mein X2 etwas zu schade für so eine Tour, muß Ich eingestehen.Irgendwie habe Ich nicht so das Bedürfnis mir die grottenschlechtesten Pisten Europas auszusuchen um meinen X2 zu traktieren.Scheinbar werde Ich älter... Wäre es bei so einer Tour nicht gleich besser ,die Traggelenke gegen einfache Gewindebolzen auszutauschen? :ph34r: Aber ist schon ein klasse Bericht,muß Ich schon sagen, Hut ab.Stellt sich die Frage ob man sein "Pannenglück" auf Dauer dann doch nicht überstrapaziert.

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Manson

Ach naja, ich glaube, nein, ich weiß, das gerade unsere Hydropneumaten auf Langstrecke so ziemlich das zuverlässigste sind was man fahren kann. Ich mach auch nicht erst eine Grundsanierung bevor ich zu solchen Touren aufbreche da meine Autos generell eigentlich in einem tauglichen Zustand sind. Wär das mit den neuen Zündkabeln nicht gewesen, dann hätte mein XM die 12500km Skandinavien bis auf die defekte Lima in Estland problemlos abgespult ...und eine Lima, Anlasser, Riemen hab ich immer im Auto ;) Die Hydraulikleitung die beim ES9J4 von meiner Tochter kaputtging war leider heftiger, allerdings war der dann im Anschluß auch zuverlässig auf den restlichen 10000km unterwegs. Im Vergleich dazu ist so ein Balkantrip ja gerade mal halb so weit ;) Ich hab vor 5 Jahren mal kurzfristig mit meinem XM nach Griechenland fahren dürfen um mit meinem Bruder das Wohnmobil von unserem verstorbenen Vater abzuholen. Vorher hab ich in Deutschland 3000km mit Trailer für die CX-Basis abgespult und mein XM war da noch eine Dauerbaustelle da frisch gekauft. Trotz permanentem ominösen Wasserverlust (hunderte von Kilometern war nichts und dann schmiss er quasi überraschend sein ganzes Kühlwasser - war ein ganz kleines Loch im Zulauf zur Wapu und der dünne Strahl ging direkt auf den Krümmer wenn es austrat) hat er auch diesen Trip über Albanien gemeistert. ....in 3 Tagen :D

Ich träumte in den 80ern immer davon die (originale) Paris-Dakar mitzufahren ...außer Konkurrenz ...im klimatisierten CX-Prestige ;) Wenn schon, dann mit Stil :D

Es gibt auch so ne Rallye nach Ulan Bator, Start in London. Ganz ehrlich, ich trau mir zu die Strecke in 14 Tagen zu schaffen, bevorzugtes Fahrzeug: Mein GSA-Break, da muss man sich schon ums Kühlwasser keine Gedanken machen und die Federung wäre Endgeil für die Strecke. Fahren auch immer 2CV mit ;) ...und ist ähnlich aufgebaut wie die genannte Balkan Rallye.

Einzelkämpfer? Jain, ich würde liebend gern jemanden mitnehmen aber da muss dann auch die Chemie passen. Mein Balkan-Trip Anno 1984 mit dem Rancho war ein Desaster weil mein Mitfahrer von Urlaub eine andere Vorstellung hatte, nach Griechenland runterballern um dann 2 Wochen Faul im Sand zu liegen war nicht mein Ding, ich schau mir lieber die Gegend an und nach 24h an einem Platz packt mich wieder das Reisefieber ;)

Unser kleiner Konvoi mit meiner Tochter am Steuer vom zweiten XM 2018 hat da schon besser gepasst weil sie ähnlich tickt. :) Sie war auch schon als Kind mit mir unterwegs auf meinen Kurierfahrten, die ich ja allesamt immer eher als bezahlten Urlaub ansah.

Mal schauen was (und wann) ich dieses Jahr mache. Letztes Jahr hatte ich mich darauf versteift mit dem Break nach Schottland zu wollen und leider hab ich 2019 kein einziges von meinen Fahrzeugprojekten anfangen, geschweige denn vollenden können. Aber jetzt hab ich mir deshalb auch den Druck weggenommen und zur Not darf halt wieder mein 2.0i auf die Piste. Schottland steht immer noch auf der Agenda, Italien bis runter nach Sizilien wäre denkbar, der Balkan lockt auch mit dem Transfagarasan Highway, der Schwarzmeerküste und vielleicht nen Sprung übern Bosporus....

...oder doch nur ein Kurztrip über die ganzen interessanten Alpenpässe im Zickzack von Wien nach Monaco

...mal schaun ;)

Edited by Manson
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Yannick_Xantia
Am 3.1.2020 um 16:21 schrieb Manson:

Was ich mich immer frage: Warum nimmt man nicht die 800,-€ Startgebühr, spart sich das bekleben vom Auto und fährt mit dem Geld nicht einfach die Tour? I 

Die Frage habe ich mir vorher auch intensiv gestellt. Wir sind ja letzten Winter auf eigene Faust nach Riga gefahren, was auch eine sehr schöne Tour war. 

Entscheidend am Ende war zum einen die Neugierde, wie uns das wohl gefallt. Zum anderen haben wir uns vorher einige Video von Youtube bis zur Arte Doku angeschaut und hatten irgendwie Lust auf die Beklopptheit der Gruppe und der Aufgaben. 

Im Nachhinein würde ich noch betonen, dass wir so viele coole Details, Straßen, Berggipfel und Sehenswürdigkeiten gesehen haben, wie wir sie alleine nie gefunden hätte. Und das ohne Recherche. Ganz im Gegenteil, die Route wird erst 10 Minuten vor dem Start bekannt gegeben. Die Überraschung wohin uns das Ganze führt war auf jeden Fall Teil des Reizes. 

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