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C6 Füllstand LDS Behälter


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arconell

Ich habe jetzt in den letzten 2 Monaten 3 Mal erlebt dass Vertragswerkstätte keine Ahnung haben wie der Füllstand im LDS Behälter zu ermitteln ist. Es wird dann 1 oder sogar 2 Liter LDS reingekippt weil im geöffneten Behälter keine Flüssigkeit zu sehen ist. Ein folgenschwerer Fehler. Es entsteht eine erhebliche Umweltverschmutzung, und ein geplatzter Behälter und das Abschleppen zur nächsten Werkstatt sind auch vorprogrammiert . Das letzte Beispiel ist leider hier im Forum zu finden.

Dann fängt das Elend aber erst richtig an: Behälter wird getauscht, das System wieder befüllt, hoffentlich jetzt richtig, und ... es passiert nichts, Werkstatt sagt: Hydraulikpumpe im Eimer, weil trocken gelaufen... Neue Pumpe muss hin, kostet sch.. Geld und nach Einbau funzt es noch immer nicht. 2 Tage später: ein Aha Erlebnis: Pumpensicherung war geplatzt. Kostet 2 Euro. Nah ja, neue Pumpe ist schon drin, Kunde zahlt...

Richtig ist:

Füllstand NUR MITTELS DIAGBOX/LEXIA kontrollieren. Mit Diagbox das System drucklos machen und der richtige Füllstand feststellen. Ohne das System druckfrei zu machen IST DER FÜLLSTAND NICHT ZU ERMITTELN!

Wenn die Pumpe zu lange dreht, ob mit oder ohne Flüssigkeit, fliegt der Pumpensicherung raus. Der befindet sich in der Elektronikkasten, im Erdgeschoss. also unten. 

Der Grund dieser Werkstattfehler ist dass sich der Füllstand beim C5 ohne drucklos machen ablesen lässt, und mangels Erfahrung und das nicht lesen des C6 Handbuches automatisch davon ausgegangen wird dass es beim C6 genau so funktioniert... Tut's aber nicht!!

 

Also, ein für allemal: Beim C6 ist der LDS Füllstand NUR IM DRUCKLOSEN ZUSTAND FESTZUSTELLEN. 

 

Gruss Robert

 

Edited by arconell
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marc1234

Den C5 I/II lässt man runter, falls von aussen nichts erkennbar, kann man beim öffnen des Deckels sehen, ob das Sieb leicht bedeckt ist. Falls ja, ist genug drin. Einfach aufmachen, nix sehen und dann wie blöd reinkippen geht gar nicht, egal welcher Schweber. Wechsel die Werkstatt. Die haben dich unter dem "Deckmantel" des Unwissens ausgenommen.

Der C6 hat doch das gleiche Fahrwerk (zumindest was HP anbelangt) wie der C5 III, oder nicht? Und hat der C6 auch keine Kontrolleuchte, welche allenfalls zu tiefen Füllstand anzeigt? Auch absolut unverständlich, mein oller XM zeigte das brav bei jedem Starten an.

 

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Higgins*

Du schickst einen C5 III mit der Runter-Taste in die tiefste Stellung und rufst dann in der Diagbox die Prozedur zum drucklos machen auf.

Danach wunderst du dich dann um wieviele cm er noch absinkt, bis er fast auf dem Bodenblech aufliegt. Jetzt kann man den Stand im Behälter halbwegs zuverlässig anpeilen.

Gruß Higgins 

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marc1234

Also für jede Niveau-Kontrolle zum Freundlichen und 30-50 Stutz hinblättern, da auch eine Kontrolleuchte fehlt?

Bravo Citroen. Da könnte man die Diagbox gleich als Zubehör zum C5 III / C6 anbieten.

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Ulrich T

Na ja, mit der Füllstandskontrolle hat er's nicht so, der C6.

Andererseits gibt es ja kaum Anlass, den LDS-Stand zu kontrollieren, so lange keine blass roten Pfützen unter dem Auto auftauchen. Trotzdem wäre so ein simples Röhrchen wie früher im LHM-Behälter eine komfortable Sache. Muss ja nicht elektrisch und während der fahrt kontrollierbar sein. Anders als der Kühlmittelstand...

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Ulrich T

Ja, aber da ist wieder die Frage: Weshalb hat das System (manchmal? Immer?) leichten Überdruck? Arbeiten tut es ja auch bei geöffnetem Verschluss, ganz ohne Überdruck. Einen grundlegenden Unterschied in der Funktionsweise zu den "alten" HY-Systemen erkenne ich auch nicht. Die Hochdruckpumpe wird in beiden Fällen aus einem Vorratsbehälter gespeist. Allein, dass jetzt die Pumpe elektrisch und nicht mehr mechanisch angetrieben wird. Vielleicht ist deshalb ein leer Laufen für die Pumpe schädlicher. "Früher" war das ja Gang und Gäbe, bis die Pumpe nach einem Befüllen des Systems erstmals angesaugt hat, ohne dass dabei etwas Schaden genommen hätte. Heute hört man von durchgebrannten Sicherungen. Mein Erklärungsversuch.

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Der behälter steht nicht unter druck.

Kann sein, dass der deckel minimalen druck hält, bei meinem C6 und allen C5 die ich hatte konnte ich das noch nicht wirklich feststellen.

Was meint ihr denn welche farbe und warnhinweise am deckel zu finden wären, wenn da tatsächlich druck drauf wäre.

Edited by 63mart
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jozzo_

 

vor 46 Minuten, 63mart sagte:

Der behälter steht nicht unter druck.

Kann sein, dass der deckel minimalen druck hält, bei meinem C6 und allen C5 die ich hatte konnte ich das noch nicht wirklich feststellen.

Was meint ihr denn welche farbe und warnhinweise am deckel zu finden wären, wenn da tatsächlich druck drauf wäre.

Citroen sieht das anders, aber die wissen halt nicht soviel :-)

Edited by jozzo_
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jozzo_
vor 20 Stunden, Higgins* sagte:
Am 14.3.2016 at 00:30 , arconell sagte:

Ich habe jetzt in den letzten 2 Monaten 3 Mal erlebt dass Vertragswerkstätte keine Ahnung haben wie der Füllstand im LDS Behälter zu ermitteln ist. Es wird dann 1 oder sogar 2 Liter LDS reingekippt weil im geöffneten Behälter keine Flüssigkeit zu sehen ist. Ein folgenschwerer Fehler. Es entsteht eine erhebliche Umweltverschmutzung, und ein geplatzter Behälter und das Abschleppen zur nächsten Werkstatt sind auch vorprogrammiert . Das letzte Beispiel ist leider hier im Forum zu finden.

Dann fängt das Elend aber erst richtig an: Behälter wird getauscht, das System wieder befüllt, hoffentlich jetzt richtig, und ... es passiert nichts, Werkstatt sagt: Hydraulikpumpe im Eimer, weil trocken gelaufen... Neue Pumpe muss hin, kostet sch.. Geld und nach Einbau funzt es noch immer nicht. 2 Tage später: ein Aha Erlebnis: Pumpensicherung war geplatzt. Kostet 2 Euro. Nah ja, neue Pumpe ist schon drin, Kunde zahlt...

Richtig ist:

Füllstand NUR MITTELS DIAGBOX/LEXIA kontrollieren. Mit Diagbox das System drucklos machen und der richtige Füllstand feststellen. Ohne das System druckfrei zu machen IST DER FÜLLSTAND NICHT ZU ERMITTELN!

Wenn die Pumpe zu lange dreht, ob mit oder ohne Flüssigkeit, fliegt der Pumpensicherung raus. Der befindet sich in der Elektronikkasten, im Erdgeschoss. also unten. 

Der Grund dieser Werkstattfehler ist dass sich der Füllstand beim C5 ohne drucklos machen ablesen lässt, und mangels Erfahrung und das nicht lesen des C6 Handbuches automatisch davon ausgegangen wird dass es beim C6 genau so funktioniert... Tut's aber nicht!!

 

Also, ein für allemal: Beim C6 ist der LDS Füllstand NUR IM DRUCKLOSEN ZUSTAND FESTZUSTELLEN. 

 

Gruss Robert

 

 

Diese Anleitung von Citroen den Werkstätten unter die Nase halten!

Es ist eh nimmer weit dass der Kunde eines C6 es selber machen muß in den Werkstätten :-)

24892853ao.jpg

 

 

 

 

 

Edited by jozzo_
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cit-rotti

Hallo,

die richtige Ermittlung des LDS-Füllstandes und der leichte Behälterüberdruck max. o,5 Überdruck (welcher sich abbaut) haben miteinander erstmal nichts zu tun.

Beim C5III(X7) analog beim C6 baut sich der Restdruck im Federungssystem (nicht im Behälter) nicht dadurch ab, dass das Fahrzeug auf die niedrigste Position gestellt wird, sondern die entsprechenden Ventile zum Abbau des Drucks im System (sind noch relativ hohe Drücke), können nur per Diagnosegerät geöffnet werden, damit dieser Druck abgebaut wird und das LDS in den Behälter zurück strömt.

Wenn man z.B. bei einem C5I/C5II die Federkugeln/Federzylinder wechselt, genügt es das Fahrzeug auf die niedrigste Stellung zu bringen - etwas zu warten - es läuft dann nur wenig LDS aus. Öffnet man dann noch die Entlüftungsschrauben am Härteregler (hinten/vorne), dann tropft es meist nur noch ein wenig. Mach das mal bei einem C5III/C6, dann werden selbst "ungläubige" ordentlich getauft - eine richtige schöne "Sauerei".

Und nun zum Behälterproblem mit zu hohem Füllstand:

Wird der Füllstand richtig ermittelt und demzufolge die korrekte LDS-Menge eingefüllt ist mehr "Ausdehnungsplatz" im Behälter und nur der normale Überdruck von ca. 0,5 Bar wird erreicht bzw. nur kurzfristig und gering überschritten.

Wird das Fahrzeug zum Überprüfen des Füllstandes nur auf die niedrigste Stellung gebracht und dann das "angeblich" fehlende LDS nachgefüllt, ist so zwischen 0,75 - 1,25 ltr. LDS zuviel im Behälter - wenn einer dann noch großzügig nachfüllt können es auch 1,5 Liter sein; mit dem Problem, dass  ständig beim Fahren (einfedern etc.) ein weit höherer Überdruck auf den Behälter einwirkt. Besonders beim schnellen Ablassen auf einer Hebebühne (alle 4 Räder werden ruckartig belastet) kommt es auch zu einem hohen Überdruck (dies gilt natürlich für alle C5/C6) im Behälter. Irgendwann läuft es dann über oder im "Idealfall" platzt dann der Behälter - noch größerer Sauerei.

 

@marc1234

 

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Ulrich T

Menno, Ihr Bescheidwisser! Was ist denn nun? Ist der Überdruck im Vorratssystem

1.) gewollt und notwendig oder

2.) tolerierter Nebeneffekt?

Falls 1.): Warum und wofür? Zum Entlüften des Systems muss ich den Aufbauen, leuchtet ein. Offensichtlich reagiert die HY-Pumpe sensibel auf Leerlauf. Aber permanent?

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Higgins*

Also bei Herrn Grünberg in Meinerzhagen lief das so:

C5 III auf Höchststellung, Vorderwagen auf die Rampe und Böcke unter die Traverse des Fahrschemels, Kugeln mit dem Meissel anlösen, C5 auf Tiefststellung, Kugeln abdrehen, neue Kugeln (handwarm!) drauf, Fahrwerk wieder hochfahren und das Gleiche hinten (da waren sie ganz schön fest, da im Freien gelegen...). Da hat nix gespritzt.

 Gruß Higgins

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cit-rotti

Hallo,

LDS ist eine syntetische Flüssigkeit (wie z.B. auch die Bremsflüssigkeit DOT04) und entsprechend hygroskopisch.

Aus diesem Grunde sollte auch immer die ganze LDS-Flasche eingefüllt und kein Rest aufbewahrt werden.

Das gute alte LHM (grün) hingegen war rein mineralisch - auch ein Grund nicht zu vermischen/verwechseln.

 

Gruß Wolfgang

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ACCM Carsten P.
vor einer Stunde, IffWolf sagte:

Hallo,

LDS ist eine synthetische Flüssigkeit (wie z.B. auch die Bremsflüssigkeit DOT04) und entsprechend hygroskopisch.

Da erlaube ich mir mal eine kleine Korrektur. LDS wird zwar synthetisch hergestellt, aber es ist nicht hygroskopisch. Es gehört zu den Polyalphaolefinen und ist damit einem synthetischen Motorenöl sehr ähnlich.

Gruß Carsten

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