MatthiasM

Zeitgeschehen

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jozzo_
Gerade eben schrieb Juergen_:

De mortuis nihil nisi bene!
(Über die Toten nur Gutes.)

Wir werden uns noch alle über den Nachruf für den jetzigen Präsidenten wundern.

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Manson
vor 14 Minuten schrieb jozzo_:

Wir werden uns noch alle über den Nachruf für den jetzigen Präsidenten wundern.

Seit der gewählt wurde wundert mich gar nichts mehr.

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Steinkul

Für  Public Relation Kothes&Klewes habe ich ein knappes Jahr gearbeitet, kurz nachdem ich sie verlassen hatte, streuten sie diese Babymördergeschichte in die Medien, um grünes Licht für den Krieg zu bekommen.

Zwei gute irakische Kollegen aus diesem Krieg haben mir viel erzählt, hier nur eine Sache. Der eine brachte mir bei, wie man einen Schuh bindet, wenn man ihn vierzehn Tage nicht ausziehen darf, um zu überleben.

Dabei dachte ich schon der große Schuhbinder zu sein, da ein guter Freund, Halbjude, der bei Arabern in Ägypten aufwuchs, mir einmal sagte - "seltsam, was du mit den Schnürsenkeln veranstaltest". Ein paar Tage später habe ich einen anderen guten Kollegen aus Marokko gebeten - "zeige mir bitte, wie du deine Schuhe zubindest".

Wir machen es suboptimal.

Was das mit Bush, sen. zu tun hat? 

Aber hallo!

bearbeitet von Steinkul

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Jürgen
Am 22.11.2018 um 18:16 schrieb fluxus:

 Hast Du jemals in aktuelle Lehrpläne geschaut? Kennst Du Dich mit der Lehrerbildung aus?

Also ich habe da beruflich ständig mit zu tun und bin eigentlich entsetzt. Aber da reicht hier nicht der Platz für qualifizierte Ausführungen. Die Kurzform: + Mehr gutes Handwerkszeug als in den 80ern. - Kritiklose Übernahme zeitgeistiger Modetheorien (zuviel Bertelsmann). Ergebnis: geringe Lerneffizienz, wenig Erziehung zu freiem Denken, nach Einarbeitung in gutem Team tolle junge Kollegen*er*innen.

Komm mal zum Osnabrücker Treffen, ich streite mich so gerne :P;)

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MatthiasM
vor 54 Minuten schrieb Juergen_:

De mortuis nihil nisi bene!
(Über die Toten nur Gutes.)

Das muss aber nicht in Geschichtsklitterung ausarten!

Ohne Zweifel hat G.W.H. Bush sicher auch positive Seiten gehabt, aber man sollte nicht so tun als ob er die Reinkarnation von J.C. gewesen ist, selbst wenn es einigen, im Vergeleich zu aktuellen Praesidenten, so vorkommt. 

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Steinkul

Was mich an Atheisten nervt - sie reden zu viel von Gott.

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MatthiasM
vor 5 Minuten schrieb Steinkul:

Was mich an Atheisten nervt - sie reden zu viel von Gott.

Warum redest Du dann mit ihnen?

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Juergen_
vor 1 Stunde schrieb MatthiasM:

Das muss aber nicht in Geschichtsklitterung ausarten! ...

Da hast du Recht. Und mir würde an Bush sen. so ganz spontan unter den amerikanischen Präsidenten keine besonders positiv herausragende Eigenschaft einfallen.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es (leider) üblich ist,  die Lebensläufe von Verstorbenen (manchmal drastisch) schönzureden.

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Hartmut51
vor 22 Minuten schrieb Jürgen:

Ich bin Atheist, Gott sei Dank!

Jürgen, du kommst aus PADERBORN !! Was ist denn da falsch gelaufen?

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XMechaniker
vor 10 Stunden schrieb Juergen_:

Da hast du Recht. Und mir würde an Bush sen. so ganz spontan unter den amerikanischen Präsidenten keine besonders positiv herausragende Eigenschaft einfallen.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es (leider) üblich ist,  die Lebensläufe von Verstorbenen (manchmal drastisch) schönzureden.

Nicht immer; Nachruf auf Nixon von Hunter S. Thompson:

https://www.google.de/amp/s/www.theatlantic.com/amp/article/308699/

Schade, dass der Autor nicht mehr lebt. Bbei Trump bräuchts den.

 

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Frank Möllerfeld

Was für ein Foto !

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bearbeitet von Frank Möllerfeld
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Auto nom

http://www.taz.de/Kolumne-Gehts-noch/!5553795/

Zitat

Mafias liefern die für High-Performer unverzichtbare Drogen; sie entsorgen Müll zu Preisen, die „der Markt nicht hergibt“; sie renovieren Altstädte, die vom realen Sozialismus oder Neoliberalismus dem Verrotten preisgegeben wurden; sie haben Waffen und sogenannte Markenprodukte für jedermann im Portfolio und werden – wie jüngst ein Überwachungsvideo der italienischen Polizei dokumentierte – sogar gebeten, die Tochter zu protegieren, die nun mal unbedingt Staatsanwältin werden wolle.

Kurzum: In einer Welt, in der Menschen, die sich Parteispenden bar in Briefumschlägen rüberschieben lassen, trotzdem noch das zweithöchste Staatsamt der Bundesrepublik Deutschland bekleiden können – in so einer bürgerlichen Welt, ist das organisierte Verbrechen kein Fremdkörper, sondern gehört, wie schmuddelig auch immer, zur Familie.

 

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Auto nom
vor 3 Stunden schrieb Frank Möllerfeld:

Was für ein Foto !

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Wie ist das eigentlich in Frankreich mit der Rettungsgasse? 

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Frank Möllerfeld
vor 30 Minuten schrieb Auto nom:

Wie ist das eigentlich in Frankreich mit der Rettungsgasse? 

Wozu ? Auf der anderen Seite steht doch nur ein roter Flügel :D

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Daniel C4

In F hab ich bisher die Retter auf dem Randstreifen fahren sehen, ging meist sehr viel schneller.

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Juergen_



Das sind wohl die Vorderungen der Gelbwesten:

Ganz forne:
"Keine Obdachlosen mehr"

SCNR :)
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Oldieopa

Die Bäcker sind auch dabei.

Quelle

ajp7okmn.jpg

bearbeitet von Oldieopa
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Oldieopa

Eine spannende Analyse der Proteste in F, hier nur ein paar Häppchen. Ich rate dringend den ganzen Artikel zu lesen, der die globalen Zusammenhänge erläutert:

Quelle Voltairenet.org

Zitat

Die Franzosen sind das erste globalisierte Volk, das sich gegen die Zerstörung des Westens auflehnt, auch wenn sie sich nicht bewusst sind, dass sie gegen den einen gemeinsamen Feind der ganzen Menschheit kämpfen. Präsident Emmanuel Macron ist nicht der Mann der Situation, nicht weil er für ein System verantwortlich wäre, das schon vor ihm da war, sondern weil er ein reines Produkt dieses Systems ist. Angesichts der Unruhen in seinem Land sagte er auf dem G20 Gipfel von Buenos Aires, dass dieses Treffen in seinen Augen ein Erfolg gewesen sei (was es nicht war) und dass er viel effektiver vorankommen werde, als seine Vorgänger es in die falsche Richtung taten.

...

Inzwischen sind in Frankreich im Laufe der letzten zehn Jahre zehntausende Klein- und Mittelständische Zulieferbetriebe [PME] in Konkurs gegangen, und die Steuern, die bereits zu den höchsten der Welt zählen, sind während derselben Zeit um 30 % gestiegen. Hunderttausende Franzosen gingen plötzlich auf die Straße, um sich gegen die unzumutbare Besteuerung zu wehren. Zu ihrem Nachteil ist die französische Oberschicht von der Denkweise kontaminiert, die die US-Amerikaner ablehnen. Sie bemüht sich daher, ihre Politik dem Volksaufstand anzupassen, die Grundlagen davon aber nicht zu ändern.

...

Indem er dem Kapitalismus freien Lauf ließ, hoffte Präsident Bush Sr. den Wohlstand auf die Welt auszudehnen. Aber der Kapitalismus ist kein politisches Projekt, er ist nur eine Logik, um Profit zu machen. Nun war aber die Logik der US-Konzerne, durch die Verlagerung ihrer Produktion nach China, ihren Profit zu erhöhen, wo dies auch von nun an möglich wurde, weil die Arbeitskraft dort die schlechtest bezahlte der Welt war.

... jeder sieht die wachsende Bedeutung von Eurasien (nicht im gaullistischen Sinn "von Brest bis Wladiwostok", sondern von Russland und Asien ohne West- und Mitteleuropa) auf der Suche nach Freiheit und Wohlstand, während sich die Westmächte - die USA mit inbegriffen - durch Begrenzung der individuellen Freiheiten und den Sturz der Hälfte der Bevölkerung in die Armut, nach und nach auslöschen.

Heute ist die Inhaftierungsquote in China viermal niedriger als in den USA, während Chinas Kaufkraft ein wenig höher ist als die der US-Amerikaner. Objektiv gesehen, ist China jetzt schon mit allen seinen Fehlern ein freieres und wohlhabenderes Land als die Vereinigten Staaten geworden.

...

Eingedenk der Rezession im Westen im Vergleich zu Asien, war das britische Volk das erste, das seinen Lebensstil zu retten versucht, indem es die Europäische Union verlässt und mit China und dem Commonwealth (Volksabstimmung vom 23. Juni 2016 [9]) Kontakt aufnimmt. Unglücklicherweise gelang es den Regierungschefs des Vereinigten Königreichs nicht das vorgeschlagene Abkommen mit China abzuschließen und sie begegneten ernsthaften Schwierigkeiten, um die Verbindung mit dem Commonwealth zu reaktivieren.

Angesichts des Zusammenbruchs ihrer zivilen Industrie, stimmte dann am 8. November 2016 ein Teil der US-Amerikaner für den einzigen Präsidentschaftskandidaten, der gegen die neue Weltordnung war, Donald Trump. Es ging darum, zum "American Dream" zurückzukehren. Zu ihrem Nachteil hat Donald Trump, als er begann, die Regeln des globalisierten Handels in Frage zu stellen, aber kein Team um sich herum, abgesehen von seiner Familie. Es gelang ihm nicht, die militärische Strategie seines Landes zu modifizieren oder gar zu verändern, da nahezu alle Generalstabs-Offiziere die Rumsfeld-Cebrowski-Strategie verinnerlicht haben und sich selbst nicht in einer anderen Rolle vorstellen können, denn als Verteidiger der finanziellen Globalisierung.

Im Bewusstsein des Endes ihrer nationalen Industrie und in der Überzeugung von ihrer Oberschicht betrogen worden zu sein, stimmten die Italiener am 4. März 2018 für die Anti-System Parteien: die Lega und die 5-Sterne-Bewegung. Diese Parteien bildeten eine Koalition, um eine soziale Politik in Gang zu bringen. Zu ihrem Nachteil ist die Europäische Union dagegen [10].

 

 

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fluxus
Am 6.12.2018 um 21:44 schrieb Jürgen:

Also ich habe da beruflich ständig mit zu tun und bin eigentlich entsetzt. Aber da reicht hier nicht der Platz für qualifizierte Ausführungen. Die Kurzform: + Mehr gutes Handwerkszeug als in den 80ern. - Kritiklose Übernahme zeitgeistiger Modetheorien (zuviel Bertelsmann). Ergebnis: geringe Lerneffizienz, wenig Erziehung zu freiem Denken, nach Einarbeitung in gutem Team tolle junge Kollegen*er*innen.

Komm mal zum Osnabrücker Treffen, ich streite mich so gerne :P;)

Da sind wir doch gar nicht weit auseinander. Mir ging es darum, das Pauschalurteil von Wolfgang zu relativieren: Wir haben kein niederträchtiges, heimtückisches Bildungssystem, wie er geschrieben hatte. Dazu gibt es im Übrigen auch zu viele kritikfähige Lehrer*innen, die sehr wohl für eine aufgeklärte Pädagogik stehe, und ich ziehe mir als im Bildungssystem Arbeitender diesen Schuh auch nicht an.     

Osnabrück ... zu weit weg, um ein Streitgespräch zu führen, da wäre ich ja mehr als 3 Stunden unterwegs ;) Schade, ich streite ja auch gerne.

*

Hier geht es so fix weiter,  wir sind schon wieder OT.

fl.

 

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fluxus
Am 26.11.2018 um 22:15 schrieb wolfgan:

Du bist engagiert, so ersuche ich um Deinen Standpunkt, wie sähe eine Lösung aus? Also eine Massengesellschaft ohne Proteste, auch ohne Revolution - die funktioniert nicht, sobald der Mensch Macht übernimmt - Gedanken machst Du Dir bestimmt.

Ich hab nirgends gesagt, dass ich eine Gesellschaft ohne Proteste will - das wird nicht funktionieren. Die Gelbwesten sind mir zu wütend, zu instinktgesteuert, zu nah an der Gewalt. Ist alles angesichts der Probleme in Frankreich verständlich, aber es ist halt nicht meine Art, zu protestieren. Wenn ich bei einer Demo Gewalt nur ahne, bin ich sofort weg, falls ich überhaupt hingehe. Mein Maßstab für außerparlamentarische Proteste ist z. B. das, was wir in den 80-ern im Rahmen der Friedensbewegung gemacht haben. Ansonsten: Ich bin Mitglied einer linksgrünversifften Partei. 

fl.

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Auto nom
vor 4 Stunden schrieb Oldieopa:

Eine spannende Analyse der Proteste in F, hier nur ein paar Häppchen. Ich rate dringend den ganzen Artikel zu lesen, der die globalen Zusammenhänge erläutert:

Quelle Voltairenet.org

 

Warum verlinkst Du auf eine Propaganda Seite des Giftgaskindermörders assad?

 

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