MatthiasM

Zeitgeschehen

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DrCaligari

Ja, die Erde hat gerade "Mensch".Cartoon-Homo_sapiens_syndrom.jpeg

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wolfgan
vor 8 Stunden schrieb Karl Hunsche:

Wohin wollt ihr fliehen ...

Wir fliehen nicht, bitte beruhige Dich, ich bleib hier. Es wird etwas schwieriger die nächsten Jahre, gut, aber doch auch für Flintenuschi oder Liz Mohn. Wer fährt dann deren Auto oder putzt ihr Klo? Die sind ohne mich, Dich, uns - nix. Meinste Trumps Mauer um seinen Golfplatz gegen das Absaufen hilft? Seine Fans müßten dann ja mit Helis o Booten kommen. Wir singen dann "Deine Heimat ist das Meer, Deine Träume sind..."

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MatthiasM
vor 2 Stunden schrieb Karl Hunsche:

Ich denke das diese Erde bislang mehrere Zivilisationen hatte. Die nichts voneinander wissen. Und wir scheinen nun nicht gerade die Krone der Schöpfung zu sein. Weil man sich ja eigentlich nur wünschen kann das die Erde uns wieder abstößt. 

So eine Krankheit wie wir sind ist eigentlich meldepflichtig.

 

Du bist ja bestimmt ein guter Kerl, aber so ein bischen Weltschmerz macht noch keinen Philosophen:lol:!

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Karl Hunsche
vor 3 Stunden schrieb DrCaligari:

Ja, die Erde hat gerade "Mensch".Cartoon-Homo_sapiens_syndrom.jpeg

Wie gesagt ich bin der festen Überzeugung das die Erde schon mehrere intelligente Zivilisationen hatte. Der Homo sapiens ist nur eine davon.

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Ehrwuerden

Während ich eher der Meinung bin, dass die Erde noch nie von einer intelligenten Spezies bewohnt wurde. Anwesende eingeschlossen.

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wolfgan
vor 22 Stunden schrieb Steinkul:

Wolfgan, du gehörst so wie ich dem verarmten Landadel an, wir betrachten das Geschehen aus neutraler höherer Warte  jenseits des Bürgertums, du in proletarischer Tarnkleidung.

Geliebter Steinkul,

Deinen Vornamen magst Du mir immer noch nicht verraten ,

dem Adel gehöre ich grundsätzlich nicht an, liegt mir doch nix am Standesdünkel. Gut, verarmt meint was? Pekuniär? Sicher. Mental? Niemals. Adel ist dumm, bleibt dumm - VON der Leyen ist adelig.

Unser Niveau, klar höhere Warte und das gerne, lass ich mir gefallen, jedoch neutral - niemals,  ich bin halt einfach strukturiert. Bürgertum brauchen wir nicht, sind Speichellecker, sonst nichts.

Tarnkleidung? Outfit ist mir sowas v egal...Gerade die Proleten äffen gerne die Obrigkeit nach. Vokuhila trage ich nicht.

vor 22 Stunden schrieb Steinkul:

"Nur ein Gott kann uns retten."

Der bin ich, da bleibe ich bei, ich glaube an mich. Frau Loges verpfiff an meine fromme Mutter, dass ich die Messe geschwänzt hatte ... Was willste mit sonem Glauben? Als meine 6en überhand nahmen, flehte ich zu Gott und Jesus. Geholfen hat mir meine Urkundenfälschung  auf der Unterschriftenseite der Klassenarbeitshefte, sonst niemand.

Protestanten

und 30jähriger Krieg, aber Calvinisten sind da noch besser, die zeigen ihren Reichtum auf Kosten anderer gottgefällig.

Die Katholen liebens eh elitär. Massakrieren eine bunte friedliche Vielvölkergemeinschaft in Jerusalem. Nur so, als Kreuzzug u missionieren Heiden, welch klarer Verstoß gegens Völkerrecht.

Dann noch, welche Juden meinst Du? Das Volk o die Religion? Die Zionisten leben Rassismus, Araber sind in Israel Menschen zweiter Klasse.

vor 23 Stunden schrieb Steinkul:

Schaue bei Macron nicht nur nicht auf das was er sagt, auch nicht auf das, was er war oder ist, sondern nur auf das, was und wie er es tut!

Das machen die Gelbwesten doch schon und das unbeirrt.

Was

er tut ist sich und seine Elitenclique auf Kosten der Masse, der Armen hemmungslos bereichern, ein klassischer Parasit, der sich den Ast auf dem er sitzt, absägt.

Wie

mit den konzerneigenen u den konzerngesteuerten Medien, leicht durchschaubar und der Macht der Superreichen.

Gut, er ist schön, welche Schwiegermem widerspricht? Außer die, die denken dürfen ... vielleicht ... Auch mag er als 41jähriger knisternde Erotik mit seiner 65 Jahre alten Ehefrau täglich erleben; wäre das denkbar als ein Muttiersatz? Naja möglich.

So schau doch bitte endlich mal auf Dich, lob Dich mal u nicht solche Flitzpiepen, so schön sie sein mögen, so geschiegelt sie daher kommen. Falls das nicht reicht (selber loben), guck ich z. B. lieber auf die hübschen Ohren des gesamten weiblichen Geschlechts. Das ist irgendwie erreichbarer, befriedigender, realsitischer als das Getue um Mediengötterstatus, findste nicht?

Gruß

Wolfgang

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Steinkul

Was hast du gegen geriatrischen Sex? Als ich 13 war, habe ich es mir mit Sophia Loren vorgestellt, und die war 1969 auch 24 Jahre älter als ich (wenn auch nicht in dem Film, verzichten wir auf Haarspalterei, in den Revues sah sie original so jung aus wie im Film). Meine jetzige ist 24 Jahre jünger, aber wir wollen nicht vom Thema ablenken.

41 Jahre ist das beste Mannesalter, ein weiser Jugoslawe hat mir das an dem Geburtstag erklärt In dem Alter war mein Sohn schon jenseits der Pubertät, ich glücklich und einvernehmlich geschieden, meine Heiratskandidatinnen in der Karibik 26-28, wunderschön aber mit zwei Kindern, schwierig und hohe Kosten bei Heirat, die anderen immer 19 oder 23. Eine war so schön, ich habe mir dabei einen Leistenbruch geholt - Tatsache! - fest steht, mit einer 65-jährigen wäre mir das nicht passiert. Lassen wir das Medizinische.

Zurück zu 41-jahrigen Macron und meine Verehrung und den Nutzen, den ich aus diesem Mann ziehe.

Ich hatte am vergangenen Donnerstag Gerichtsverhandung, als Angeklagter und unter uns, auch als Schuldiger. Genau in dieser Konstellation stand ich in den vergangenen gut 40 Jahren dreimal vor dem Kadi - immer Freispruch, juristisch bin anscheinend Hindu, ein Unberührbarer.

Wie immer ohne Anwalt gegen zwei Polizeibeamte. Vorbereitet habe ich mich mit stundenlangem Zuhören von Macrons Reden.

Gut, diesmal war es besonders leicht, eine attraktive Richterin, Verfahren eingestellt.

Nein, der Macron ist Gold wert, in allen Lebenslagen. Mit den Gelbwesten versteht er sich auch, du kannst doch auch französisch, der kommuniziert mit denen, nicht mit den Spinnern darunter, sondern den "Raisonablen".

bearbeitet von Steinkul

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wolfgan
Am 20.1.2019 um 20:51 schrieb Steinkul:

... ich ... ein Unberührbarer

... eine attraktive Richterin

"Raisonable...".

Mir gefällt Deine Beziehung zur Herrschaft

und meiner Anerkennung, sich nicht dem Überwachungssystem, selbst in Ausübung des notwendigen Broterwerbs zu unterwerfen, sei gewiss; ich gönne Dir noch viele geschlagene Schnippchen mit grinsend antagonistischen Schuldeingeständnissen in unserer kapitalkonformen Gesellschaft. Wobei das zunehmend schwieriger werden dürfte, hörte ich doch von dem Fahrer des alten T4, der per Kamera in DO (ob Mallinckrodtstr, Borigplatz, ich weiß es nicht mehr), vom Vollzug zur Vorlage seiner grünen Plakettenberechtigung aufgefordert wurde. Nix mehr Knollenlilly, gefühlskalte Roboter, Algorithmen. Hastig das Auto abgemeldet…

Hingegen kam mir mein Gedanke,

geriatrische Erotik der Sicht der Geschwister, Kinder und Eltern von mitunter blutjungen Gespiel(inn)en in den neualten Kolonien,

wenn die verschwitzten, schwabbeligen und fahlblass verbrauchten Urlaubsleiber der westlichen Geldgemeinschaft aus den Bumsbombern steigen,

zu vermitteln,

unangenehm vor.

What shalls.

10.000 Rotschals, Anhänger Macrons, (warum denk ich jetzt an CDUcsuSPDgrüneFDP) hatten Samstag die 69.000 Gelbwesten „gründlich satt“ (letztere Zahl fand wenig Beachtung) bei uns im öffentlich Rechtlichen. Folgendes passte auch nicht rein:

 

„Hübsch und nett, bißchen ironisch.“

„Antisemitisch!“

„Häh? Was ist daran antisemitisch? Seh‘ ich nicht.“

„Es ist zweien der vehementesten Kritikern der Gelbwesten,

die junge Generation kann sie übrigens nicht ausstehen,

gewidmet.“

„Ach was, und? Wem?“

„Daniel Cohn-Bendit, Star des Mai 68 und

dem neuen alten Philosophen Bernard-Henri Lévy.“

„Häh?“

„Sind doch Juden, Du Blödkopp.“

Macrons Gesprächsangebot im Rahmen einer Debattenkultur an die Gelbwesten, die tatsächlich inzwischen einfach nur mehr Demokratie, z B. in Form von Referenden, fordern bis Ende März,

was direkt als nicht ehrlich gemeint identifiziert wurde,

gab’s  schon mal so ähnlich zur XVI. Ludwigs Zeit, als der geplünderte Staat wie heute immer schwerer zu regieren war. Die Berater, vergleichbar mit unseren Denkfabriken und Wirtschaftskanzleien, hatten sich allerdings verrechnet in ihrer Annahme, die unteren 95% der damaligen Stände würden sich nicht äußern, da sie u. a. nicht schreiben und lesen konnten. Es kam zum Ballhausschwur.

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/politische-und-wirtschaftliche-ursachen-der-franzoesischen

Erwähnenswert finde ich weiter die Bindung des CFA (bis 58 stand dafür die Bezeichnung Colonies Françaises d’Afrique) zum Euro. Eingeführt vom franz. Kolonialherren als imperiales Machtinstrument um die „freiwillige Knechtschaft“ durch Ausbeutung, z. B. durch Total, der Rohstoffe von grob 155 Millionen Afrikanern zu gewährleisten, wurde die Währung zuletzt von Frankreich einseitig, ohne Konsultation der jeweiligen Staatschefs, um ein Drittel abgewertet, d. h. die Menschen in den französischen Kolonien (pardon, Ex) bekommen viel weniger (Importwaren) für ihr Geld, werden zwangsläufig (noch) ärmer. Da es in Afrika inzwischen auch Smartphone u TV gibt, würden mich (massive) Gelbwestenproteste von dort nicht überraschen. Lebte Franz Fanon noch „Die Verdammten dieser Erde“  - daraus:  „Verlassen wir dieses Europa, das nicht aufhört, vom Menschen zu reden, und ihn dabei niedermetzelt, wo es ihn trifft, an allen Ecken seiner eigenen Straßen, an allen Ecken der Welt …“ - er würde uns Frontex u alle Legitimationen schlicht um die Ohren hauen.

 

Was noch fehlt ist m. E. ein Blick auf die nicht konzerneigene und konzerngesteuerte Berichterstattung:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=48752

Gruß

Wolfgang

 

bearbeitet von wolfgan
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Steinkul
vor 2 Stunden schrieb wolfgan:

Hingegen kam mir mein Gedanke,

geriatrische Erotik der Sicht der Geschwister, Kinder und Eltern von mitunter blutjungen Gespiel(inn)en in den neualten Kolonien,

wenn die verschwitzten, schwabbeligen und fahlblass verbrauchten Urlaubsleiber der westlichen Geldgemeinschaft aus den Bumsbombern steigen,

zu vermitteln,

unangenehm vor.

What shalls.

We shall overcome - musst du dir gesungen vorstellen. Den Bogen zur Politik schlag ich noch, aber da du das mit den Bumsbombern ansprichst, die gehen  Richtung Kambodscha, im Senegal, Sierra Leone, präsentierten sich die Bleichgesichter, wie ich selbst, nahezu gertenschlank.

Selbst in Gambia schwabbelte nichts, wenn es auch das Eldorado weiblicher vergewaltigender Sumoringer von unvorstellbaren Leibesumfängen oder der Typ Frau von unausdenkbarer Gesichtsgeometrie ohne Einwirkung von außen waren, die mir als Nachtschwärmerin auffielen. Auf den Kapverden bumsten nur einige wenige Italiener, die überragende Mehrheit der Portugiesen, geizig, ahnungs- und gefühlslos, freuten sich an der Sonne und ließen ab vom Weibe.

In jedem Fall bleibe ich allen Sextouristen dieser Welt ewig zu Dank verpflichtet. Niemand ist so langweilig und eindimensional wie sie, aber gelernt habe ich von ihnen, grobe Fehler zu vermeiden und gewisse Standards einzuhalten und einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

Die letzten Monate spukte die Malerei wieder viel in meinem Kopf, in den 70-ern schrieb man Gedichte in der Form, wie du deinen letzten Beitrag gestaltet hast.

So, jetzt aber zum Zeitgeschehen. Was sagste denn nu zu Macron, wie er die Britten unter Druck setzt, oder wie der diesen Savinni oder so ähnlich, also diesen Italowestern, diesen insichverkehrten Minister, auflaufen lässt und ihm auf seine Provokationen überhaupt nicht antwortet? Der Mann hat einfach Klasse!

P.S.: wolfgang, man nennt sich nicht Stendhal oder Steinkul, um dann noch einen Vornamen zu haben, wie etwa Henri. Seltsamerweise fragte mich am gleichen Tag noch jemand nach meinem Vornamen.

Meine Frau führt eine Tagespflege, ich half als Dolmetscher bei Vertragsabschluss mit einer jungen brasilianischen Familie. Der Vater der eineinhalbjährigen Zwillinge sprach natürlich fließend englisch, mit ihr habe ich mich aber spanisch/brasilianisch (wegen der Erotik) unterhalten. Unabhängig davon, wie es schwabbelte, fragte sie mich, wie ich - wegen meiner Restbestände von Gertenschlankheit- mit Vornamen hieße? Darauf sagte ich ihr spontan, ich sei so alt, wie vornamslos, aber dann kam mir ein rettender Gedanke:

im Spanischen gibt es eine Möglichkeit durch einen kleinen Zusatz zum Vornamen, den Respekt ins Unermessliche zu steigern.

Falls ich jemals meinen Vornamen preisgebe, dann nur mit Don, wie Don Carlos, was mir mit 37 die wunderbare Welt des "alcools" (Gallimard) eröffnete.

bearbeitet von Steinkul

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Kwashiorkor

Also ganz ehrlich: ich genieße es sehr, die Beiträge von euch beiden zu lesen :-).

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wolfgan

Deine Liebe zur Erotik ist mein Faible und ich bin die Hoffnung, jeder lebe entsprechend. Den letzten Gedanken,

etwas verpasst zu haben,

kann ich mir nicht vorstellen, es wird das friedliche Lächeln der Momente des Sichverlierens

„Sie haben die Macht, wir haben die Nacht“

die Oberhand behalten. Voraussetzung ist Bedingungslosigkeit, die eine patriarchische Gesellschaft nie leben wird. Dein Widerspruch ist

Am 30.1.2019 um 23:58 schrieb Steinkul:

... Macron,... Der Mann hat einfach Klasse!

Das Abziehbild gehört zu den 16% der lebensfeindlich eingestellten Bevölkerung (Arno Grün) und gehört gestoppt finde ich;

no tiene pelotas, egal wodurch er beeindruckt. Christian Lindner hat seine Wikieinträge mindestens 40 x ändern lassen. So handeln Kunstprodukte.

Den künstlerischen Malerei Bogen nutze ich für Picasso, dessen Bilder ich genauso wenig mag wie Rembrandts. Als die Deutschen in sein Atelier in Paris eindrangen und ihn nach Guernica fragten, „ob er das gemacht hätte“, soll er geantwortet haben: „Nein, ihr.“

So brauchst Du Deinen Vornamen nicht  preisgeben;

lauert doch hinter Deiner Verbalisierung der Zwang, ging es mir um persönliche Anrede, Anerkennung, Wertschätzung, weniger um harmlose Neugier.

Bleibt meine Ablehnung für „Don“,

tut mir leid, passt einfach nicht zu Dir, auch „Massa“, „Mon Commandant“ oder „Godfather“  fände ich als Bezeichnung auf Abführmittelverpackungen zielführender.

Schöner und unendlich melodischer, verbunden mit der Verheißung nach grenzenlosem Charisma und mit der Akustik spanischer klassischer Gitarrensinfonien vergleichbar, wäre doch

– ich bin wieder beim Anfang -

liebevoll gehaucht und so sanft gesäuselt, dass Dir ihr warmer feuchter Atem aus weichen zarten Lippen, nur mm von Deinem Ohr entfernt, die Gänsehaut einer nicht enden wollender Sinnesfreude unauslöschlich einbrennt,

Buena  - hmmm hm -,

Buenaventura – hmmhm, fast –

Buenaventura Durruti.

Der hat doch was, oder?    Don, … Prestige ... Respekt ... pfffft.

Gruß

Wolfgang

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wolfgan
vor 19 Stunden schrieb Kwashiorkor:

Also ganz ehrlich: ich genieße es sehr, die Beiträge von euch beiden zu lesen :-).

Danke schön, sehr nett,

einen lieben Gruß,

Wolfgang

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Steinkul
vor 7 Stunden schrieb wolfgan:

Den künstlerischen Malerei Bogen nutze ich für Picasso, dessen Bilder ich genauso wenig mag

Das Häßliche: so schön!

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wolfgan

Die Älteren erinnern sich noch an die DDR.

Und dass es Warteschlangen gab, wenn nicht alltägliche oder importierte Waren wie Orangen oder Jeans in den Geschäften angeboten wurden. Die westliche Propaganda verkaufte das als Beweis des Mangels, als immanente Schwäche der Planwirtschaft und beteuerte stets eilfertig die Überlegenheit ihres Systems;

Überfluss zum Wegwerfen.

30 Jahre später gehe ich zur Post und stehe wieder, besser, immer noch in der Schlange – aber halt,

eigentlich gibt es die Post gar nicht mehr

als das etwas behäbige Urgestein staatlich verlässlicher Zustellung und Dienstleistung. Auch hier arbeitet die Subunternehmerin selbst und ständig als Franchiserin oder Konzessionsnehmerin oder was weiß ich. Ihr kleiner Junge turnt schon mal in der kleinen Verkaufsbutze, kein Vergleich zur fast Hallengröße am Wilkeplatz mit den drei Schaltern, rum, wenn sie ihn wieder nicht hat unterbringen können. Mama wird wohl an Krebs sterben,

der sich anschickt, den Herzinfarkt als Ursache Nr.1 abzulösen. Oder an Schlaganfall, bei dem Pensum, was sie leistet,

sehr wahrscheinlich. Oft roter Kopf, immer freundlich und kaum Zeit fürs Klönen. Gut, eine Überweisung nach Usbekistan oder das Paket nach Griechenland brauchen ihre Zeit. Altersruhegeld, beschauliches Rentnerdasein, wie wird das nochmal geschrieben? 2040 hat‘s der Prognose nach grob 25% Grundsicherungsempfänger nach beendetem bzw. verschlissenem Leben im Beruf,

wiel die Rente nicht reichen wird.

Schlange stehen geht heute nach 30 Jahren auch

gerne auf dem Amt, StVA in Soest z. B., 4 Std waren bisheriger mir bekannter Rekord;

nee, hier mehr Schlange sitzen, warten. Ausländerbehörde ist auch super gut.

Die Gedanken kommen mir, als ich auf den medizinischen Dienst der Krankenkassen zur Begutachtung warte, deren Pflegegradantragprüfung eh zunächst negativ beschieden werden wird. 2 Stunden Ankunftszeitfenster im Benachrichtigungsschreiben, von 10 – 12, er kommt um 11.30 Uhr. Ich empfinde das als Zumutung, nein, mehr als Unverschämtheit:

Betroffene, die sich wenig wehren, die nervös, ängstlich, ohnehin völlig unnötig gedemütigt und ohnehin unterwürfig vor Behörden und ähnlichen Institutionen sind. Institutionalisiert, patriarchalisch sein Auftreten. Dumm distanziertes und kaltes Lächeln, getoppt allerdings durch den Scheitel seiner Kommunionunterrichtsfrisur von vor 45 Jahren.

Ich habe im überlegenen und allein herrschenden System inzwischen über eine Generation Neoliberalismus mitgemacht, durchgestanden, ertragen;

leider,

immer noch heißt es warten, Lebenszeit verschwenden, im Stau stehen, nicht tun und lassen können wonach einem der Sinn steht.

Der Markt wird es richten, sicher, ganz sicher, so lautet das ewige Mantra:

Ooohhm, ooohm, ooohm...

Nur noch etwas mehr Deregulierung

und spät abends quakt dann Valerie Haller – die Börsentante des Heutejournals – wieder mit Drahtkleiderbügelstimme von

der Nervosität der Märkte, völlig

ungeachtet meiner Nervosität, wenn sie mit und durch diesen Unsinn meine Nerven sägt.

Gruß

Wolfgang

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Steinkul

Herr Wolf(gang), ich werde früh in die Gänge kommen müssen, um auf dieses Meisterwerk adäquat antworten zu können.

Vorweg, mein Einreisevisum in die DDR wurde seinerseit abgewiesen - Geld futsch. Dafür bereiste ich mehrfach Kommunisten in Prag und Bukarest. In der Schlange stand ich dort nur in einer bestimmten überragenden Bäckerei in Prag. Überragende Brötchen kennen keine Weltanschauungen.

Ansonsten warteten die "Wechsler"bei mir für die Devisen (ach so, auch die in Rumänien). In den Kreisen in denen ich dort verkehrte, waren diese Typen das letzte.

Bei dem Kurs (im Grunde Valerie Hallers Vorläufer) konnte ich nicht "nein" sagen.

Geld kennt keine Ideologien.

Wie gesagt, da kommt noch was...

Trotz aller Begeisterung selbstredend Kontraproduktives - ein Wort das durch ihn in ein neues, aufklärendes Licht gesetzt werden wird!

Wolfgang ich hab' "ihn" lange nicht mehr gesehen. Mein Vorname ist Yango, oder Yambo - vielleicht auch Yanis oder so, jedenfalls irgendwas mit Ypsilon oder so ähnlich - könnte auch ein "J" gewesen sein - ich werde ihn fragen müssen.

bearbeitet von Steinkul

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wolfgan
Am 11.2.2019 um 21:43 schrieb Steinkul:

 Meisterwerk  ...  - ich werde ihn fragen müssen.

Zuviel der Ehre, danke, mein Zwang, aber wenn es denn jemand liest…

(Geld)Wechsel

der Systeme mit Reiz, als James Bond seinen Nimbus noch über Leinwände vermittelte:

In der Wechselstube am Bahnhof Zoo verpfiff mich im letzten 70er Jahr jemand; zielsicher wurde ich aus der Schlange der Tagesvisa an der Friedrichstraße rausgepickt: „Schuhe, Jacke ausziehen, Arme hoch!“ klare Ansage ohne Widerspruch, gefilzt, penibelst abgetoucht, selbst der Kugelschreiber wurde aufgeschraubt und zerlegt (welcher Spacko auch immer „den Trick“ in die Grenzschutzunterrichtsverordnung lanciert hatte). „Sie können gehen!“, Perso mit Wink des Kopfes Richtung Tür ausgehändigt. Puuh!, ohne Mimik aber schwerst erleichtert in den Fond des Wolga (Taxis) und zum Hotel Stadt Berlin ins Restaurant hoch über allen Niedrigkeiten mit Ausweis; isländischer Kaviar unter anderem bei einem Wechselkurs von 4 Ostmark zu 1: Das kleine Loch im Futter der Lederjacke, hehe, letztlich Betrug am Werktätigen –

den realisierte ich damals für keine 5 Pfennig.

Nett auch der tschechische 123er mit fast über den Asphalt schleifendem Kofferraum voller Krimsekt, selbst auf der Rückbank. Kaum kaschiert, mit Sicherheit vom System geduldet, wenn nicht sogar forciert. Mit dem Fahrer war ich abends in der Bar einig geworden und hatte meiner evangelischen Reisegesellschaft (50 Pers) während ihrer Pragreise über den netten Pfarrer das Luther Wort:

„Alle, die man Herrn heißet, an der Eltern statt sind und von ihnen Kraft und Macht zu regieren …“

ausgeredet und preiswert flüssiges Souvenir ans Herz gelegt. Der westdeutsche Zoll hatte uns durchgewunken; etliche Gläubige waren allerdings mächtig nervös und nachhinein war‘s dem Herzinfarkt der sonst Gehorsamsten abträglich, keinen freundlichen Beamten persönlich im Bus gesprochen zu haben.

Vor der Wende, zur eisernen Vorhangzeit möglich, beinahe spielerisch.

Die KP in China, vermutlicher Ablöser des aktuell taumelnden Imperiums mit dem

America first

Phallussysmbol(schlips – da iss nix im Bett, gar nix, nur Narzissmus)träger – , hatte 2016 etwa 751 Millionen Chinesen online. In der Uni Ningbo wird ein Gehirnüberwachungsprojekt erprobt, bei dem Fließbandarbeiter in 12 Fabriken mit Helmen ausgestattet sind, deren Sensoren effektivitätshemmende  Zustände wie Depression, Angst oder Wut spüren und weitermelden können (FAZ, 6.5.18). Nimmt man dazu die App „ehrliches Shanghai“, über dessen Programm jedem Einwohner ein Punktestand, der sich über gutes Benehmen wie Blutspende, bezahlter Stromrechnung, Schnee geschippt erhöht oder Schwarzfahren, Gehsteig spucken, Porno Seiten, verringert, ist

die smarte Diktatur, Georg Orwells 1984 hoch 10

die nahe Zukunft.

Wohlbemerkt geht es um die Systemfrage: „Bist Du ein vertrauenswürdiger Mensch?“ dessen Antwort Dir dann das „Amt für Ehrlichkeit“ beantwortet, das das Verhalten der Leute normiert. Dahinter steht, selbst der Blödeste wird’s hoffentlich irgendwann schnallen, simpelste Produktivitätssteigerung. Liebe Smartfonisten,

mehr Gamfa (Googel, Apple, Microsoft, Fratzenbuch u Amazon), mehr Selbstverwirklichung, logo.

Steinkul, mein Lieber,

Namen sind Schall u Rauch, ich nenn es Anerkennung, persönliche, weißt Du. Dazu

Kierkegaard „ je weniger Geist, desto weniger Angst“.

Unter dem Aspekt des Letzteren,

frag ihn, wenn Du ihn siehst, aber bitte nicht, wenn Du meinst es zu müssen, für was?

Gruß

Wolfgang

bearbeitet von wolfgan

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wolfgan
Am 11.2.2019 um 21:43 schrieb Steinkul:

Yango, oder Yambo - vielleicht auch Yanis oder so, jedenfalls irgendwas mit Ypsilon oder so ähnlich - könnte auch ein "J" gewesen sein - ich ...

spiele mit:

Name Gottes

begünstigen, gnädig sein.

Hast Du jüdische Wurzeln, vielleicht bretonische?

Deine Mama Johanna?

Ich frag aus anerkennender Neugierde, Du machst es zu einfach.

Gruß

Wolfgang

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