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Karl Hunsche

Die Leute haben keinen Parkplatz für ihr Auto. Sollen aber Elektro Autos aufladen. Wo denn ??

Und wir haben vielleicht den Strom. Aber nicht die Leitungen um den Strom derart in die Autos zu bringen. 

 

Wie soll das denn in der Masse funktionieren ?

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MatthiasM
vor 29 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Wie soll das denn in der Masse funktionieren ?

Ich finde es erstaunlich, dass Du dir zwar eine flaechendeckende Wasserstoffversorgung vorstellen kannst, obwohl es noch so gut wie keine Tankstellen dafuer gibt, aber bei Strom geht dir die Fantasie aus, trotz dem Fakt das damit schon tausende Autos fahren. Auch dieses Thema ist hier schon vielfach diskutiert worden.  

Lies einfach mal die hundert Seiten durch oder befasse dich mit den Moeglichkeiten einer Suchmaschine:).

 

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MartinSt
Die Leute haben keinen Parkplatz für ihr Auto. Sollen aber Elektro Autos aufladen. Wo denn ??
Und wir haben vielleicht den Strom. Aber nicht die Leitungen um den Strom derart in die Autos zu bringen. 
 
Wie soll das denn in der Masse funktionieren ?
Wenn wir nur das jetzt betrachten hast du recht.
Aber was funktioniert an der Verbrennung von endlichen Rohstoffen den wirklich.


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MatthiasM

Die Betrueger geben auf bevor der Wettbewerb ueberhaupt angefangen hat:

Zitat

VW-Aufsichtsratschef: Preise für Elektroautos werden stark steigen

Aufsichtsratschef Pötsch befürchtet, dass sich Menschen mit niedrigem Einkommen kein eigenes E-Auto leisten können, weil heutige Preise unhaltbar seien.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/VW-Aufsichtsratschef-Preise-fuer-Elektroautos-werden-stark-steigen-4282708.html

Dann kommen die Elektroautos eben aus Frankreich, China, Japan oder von Opel. Zumindestens fuer diejenigen die darin einen Gebrauchsgegenstand sehen.

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bluedog
Am 18.1.2019 um 10:18 schrieb Karl Hunsche:

Wenn man mit Elektroautos die einen Akku haben weit kommen will muss man ein Brennstoffzellen Auto nehmen. Mit Akkus kommt man nicht weit. Mit einem Hunderte von kg schweren Akku durch die Gegend zu fahren ist auch völlig unsinnig, genauso unsinnig wie Flugreisen.

Ohne auf Flugreisen einzugehen: Das Gewichtsargument gegen E-Mobile kann man vergessen. Verbrenner sind zum Teil noch schwerer, und haben einen geringeren Wirkungsgrad. Und die gewinnen mit dem Gewicht nicht an Reichweite.

Eine grosse Reichweite bei einem Batterieelektromobil ist zudem wichtig für eine lange Nutzungsdauer des Akkus, der ja im Laufe der Zeit (oder auch bei Kälte) an Kapazität verliert. Baut man kleine Akkus ein, muss man die entsprechend eher ersetzen, bzw. verkauft weniger von den Autos, weil die Reichweite eben auch die Einsatzmöglichkeiten vorgibt.

Demzufolge sind schwere Akkus (die so schwer gar nicht mehr sind, wenn Verbrenner doch auch nicht oder nicht wesentlich leichter sind) umso weniger ein Argument gegen Elektromobile.

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Karl Hunsche

In vielen Großstädten, und das sind die Orte wo ja die Umweltverschmutzung am schlimmsten ist, gibt es keine Parkplätze vor den Häusern.

da bin ich wirklich gespannt wie die Leute da alle bei dem vorhandenen leitungsquerschnitt ihre Elektroautos nachts aufladen sollen.

und dann auch noch mit Ökostrom.

fahr doch mal nach Wuppertal oder Hannover oder Dortmund oder Düsseldorf und schau dir das da an wie die Parkplatz Situation aussieht.

klar wenn ich nur Leute mit Eigenheimen nehme die eine Garage haben und einen carport mit solardach. Oder Leute die auf dem Lande leben. Mit Eigentum.

aber in den mietblöcken ??

 

das tankstellennetz und die Infrastruktur für tanksäulen. Das ist alles vorhanden. Die Tankstellen sind ja da.

man muss nur eine weitere Säule (dafür kann man ja 2 Diesel Säulen wegnehmen) dazubauen.

der tankvorgang ist nicht bei den Leuten zuhause.

es muss gar kein Parkplatz vor der Haustür mit Stromanschluss vorhanden sein.

 

 

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Juergen_

Aus dem Heise-Artikel:

"Im Werk Salzgitter entsteht derzeit eine Pilotanlage zur Batteriezellfertigung, in die VW in den kommenden vier Jahren 700 Millionen Euro investieren will."

Pilotanlage, nach Stückzahlen klingt das aber noch nicht!

"Für eine Batteriezellproduktion in Deutschland (die nach Expertenansicht inzwischen überfällig ist) möchte Bundeswirtschaftsminister Altmaier gerne eine Milliarde Euro beisteuern – was wiederum den VW-Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess freuen dürfte, der eine "echte Agenda Auto" gefordert hat, weil die Autoindustrie noch nie gefördert worden sei."

Sofort wegsperren, den Herrn Diess. Es heißt ja auch gar nicht mehr "geschlossene", sondern "geschützte Station". :)

Und dieser Mann muss davor geschützt werden, noch mehr dummes Zeug zu reden und sich als Chef des Verkehrsministers und des ganzen Kabinetts zu fühlen.

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bluedog
vor 48 Minuten schrieb Karl Hunsche:

In vielen Großstädten, und das sind die Orte wo ja die Umweltverschmutzung am schlimmsten ist, gibt es keine Parkplätze vor den Häusern.

Und das wird besser, wenn man alles beim Alten lässt, und bei Verbrennungskraftmaschinen bleibt?

Ich sehe das nicht so.

vor 48 Minuten schrieb Karl Hunsche:

da bin ich wirklich gespannt wie die Leute da alle bei dem vorhandenen leitungsquerschnitt ihre Elektroautos nachts aufladen sollen.

Klar. Es gibt ja auch ein absolutes Bauverbot in allen Städten. Offensichtlich setzt Du sowas voraus... Kannst Du erklären, wie Du drauf kommst?

vor 48 Minuten schrieb Karl Hunsche:

fahr doch mal nach Wuppertal oder Hannover oder Dortmund oder Düsseldorf und schau dir das da an wie die Parkplatz Situation aussieht.

Nochmal: Was wird daran genau besser, wenn man nicht auf Elektromobile setzt? Meiner Erfahrung nach haben Verbrenner nicht weniger Parkplatzprobleme. Aber Verbrenner liefern mit ihrem Verbrauch an Fossilen Energieträgern und den Abgasen Argumente dafür, warum der Parkplatzmangel was gutes sein soll. Bei Elektromobilen fällt ein gewichtiger Teil dieser Argumente weg. Voraussetzung dafür, diesbezüglich eine vernünftigere Haltung anstreben zu dürfen.

bearbeitet von bluedog

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MartinSt
Verbrenner brauchen zum betanken keinen Parkplatz. Die parkt man irgendwo, in der Nähe der Wohnung.
Warum nur zu Hause tanken. Ähnliche Argumente hörte ich, als ich vor 21 Jahren bei meiner Mutter eine 5 kwp Pv Anlage( heute lächerlich klein) installiert habe. Wenn das jetzt jeder macht bricht das Stromnetz zusammen, das funktioniert doch gar nicht usw. Wenn auf jedem Firmengebäude, soweit möglich, eine pv Anlage installiert wird und der Strom den Mitarbeitern zum Laden zur Verfügung gestellt wird, wären wir schon viel weiter. Behörden, Parkhäuser, Supermarkt usw.

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bluedog
vor 2 Stunden schrieb Karl Hunsche:

Verbrenner brauchen zum betanken keinen Parkplatz. Die parkt man irgendwo, in der Nähe der Wohnung.

Sie brauchen aber nicht keinen Platz zum parken. Und dieser Platz ist auch nicht mehr, als ers für Elektromobile wäre.

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Jürgen
vor 6 Stunden schrieb MartinSt:

Aber was funktioniert an der Verbrennung von endlichen Rohstoffen den wirklich.

Eine seit 100 Jahren weltweit zunehmende Möglichlichkeit, selbstbestimmt mobil zu sein.

Und wichtiger: Trotz Vervielfachung der Erdbevölkerung eine abnehmende Zahl hungernder Menschen und eine weltweit steigende Lebenserwartung.

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Jürgen
Am 13.1.2019 um 21:37 schrieb C5 Susi:

Deutschland produziert regelmäßig mehr erneuerbare Energie als verbraucht wird.

Genau das stimmt leider nicht. Zu den besten Tagen in 2018 gehörte der 21.12.2018. In den Abendstunden lag der Ökostrom bei ca. 45 GW Produktion bei einem Verbrauch von schon niedrigen 60 GW. Der Verbrauch sank weiter, durch stark abnehmenden Wind auf See und an Land sank aber auch die Quote des Ökostroms an der gesamten notwendigen Stromerzeeugung, so daß der CO2-Emmissionsfaktor von wirklich niedrigen 200g/kwh auf über 400g/kwh am nächsten Nachmittag gestiegen ist. In diesem Jahr wurde der Wert von 200g/kwh mal gerade von Sontag Mittag (13.1) bis nachts um halb drei unterschritten, eben lag er bei knapp 600g/kwh. Es gab bisher keinen Tag, an dem die erneuerbare Energie den Stromverbrauch auch nur gedeckt hat. Das ist schade, aber es ist so.

Was auch ein hemmender Faktor ist, ist der Umstand, dass der Wind auf See sich nicht viel anders als der Wind an Land verhält, so dass auch der Offshoreausbau das Problem der Versorgung bei Windstille nicht lösen kann. Wasserkraft ist schon seit halben Ewigkeiten nicht meht steigerbar und der Ausbau der Biogasanlagen stößt auch so langsam an seine Grenzen, beide Produktionsarten sind aber grundlastfähig.

Noch zur Windkraft: Wer von euch kennt den Reinhardswald in Nordhessen? Um überhaupt noch halbwegs gute Flächen zum Ernten von Windstrom zu erschließen, müssen mittlerweile selbst Naturschutzgebiete tiefe Eingriffe und Zerstörungen über sich ergehen lassen. Für mich zeigt dies, daß auch die guten Windstandorte an Land zur Neige gehen, eine ideologisch denkende Politik aber noch nicht bereit ist, nach besseren Möglichkeiten der CO2-Minderung zu suchen. Aber was ist von Politik*er*innen zu erwarten, die wie unser Annalena von den Grünen öffentlich erklärt, daß man Strom im Netz speichern kann. Vielleicht glaubt sie auch, daß aus dem braunen Kabel der Kohlestrom kommt und aus dem Grüngelben der Ökostrom. Der ist auch viel gesünder, am grünen Kabel kriegt man nämlich keinen gewischt. Uns aus dem blauen Kabel kommt wohl der Atomstrom.

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MartinSt
Eine seit 100 Jahren weltweit zunehmende Möglichlichkeit, selbstbestimmt mobil zu sein.
Und wichtiger: Trotz Vervielfachung der Erdbevölkerung eine abnehmende Zahl hungernder Menschen und eine weltweit steigende Lebenserwartung.
Für ein Land mit sehr schlechter Infrastruktur mag das sinnvoll sein, für ein hochtechnilogie Land wie Deutschland ist es ein Armutszeugnis. Wo ist das Problem Parkplätze, ob öffentliche oder private an Supermärkten, mit PV zu überdachen. Im Sommer Schatten im Winter Schutz vor überfrieren. Da wo die Autos tagsüber stehen lade Möglichkeiten schaffen, bevorzugt regenerativ. Warum nicht jede Möglichkeit zum nachladen nutzen.
Beim Handy ist das für junge Menschen Normalität. Mit dem ganzen Abrechnungs Wirrwarr wird sich auch noch geben. Flatrate heisst das Zauberwort.
Vergleichbares hat man sich bei der grauen Post auch nicht vorstellen können. Genau so wird es in ein paar Jahren flächendeckendes WLAN geben, kostenfrei. Auch einen Steuer finanzierten ÖPNV wird es in naher Zukunft geben.
Zudem steckt die Akku Technologie noch in den Kinderschuhen, vergleichbar mit meinem ersten VC 20 von Comodore.

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Jürgen
vor 2 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Wo willst du denn das elektromobil tanken.

Das ist z. B. für mich ein Problem. Zu Hause nicht, aber an meiner Arbeitsstelle kann ich bisher nicht nachladen, ebenso nicht bei meinen ehrenamtlichen Fahrten. Ich brauche also für mein regelmäßiges Fahrprofil einen Wagen, der mindestens 300km sicher schafft. Das Laden zu Hause ist leider ordentlich teuer und die Preise für den Hausstrom werden auch noch um ein paar monatliche Eiskugeln steigen.

Das Reichweitenproblem dürfte wohl sogar zu annehmbaren Preisen gelöst werden. Aber was mache ich mit meinem Wohnwagen und mit meinen Bedürfnis, hin und wieder Sand und Kies durch die Gegend zu karren? Der Stromer sollte denn schon mein einziges Auto sein. Mal sehen, was da noch kommt. Tesla hat ja wohl etliche Hersteller wachgerüttelt.

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grojoh

Ich bin da recht zuversichtlich, wenn ich mir die bisherige Entwicklung ansehe - gut acht Jahre seit den Drillingen, vier Jahre seit dem Zoe, gibt es heute reale Reichweiten deutlich über 300km als Standard, hohe Ladeleistungen und ein immer größeres Ladenetz.

Sicher ist noch einiges zu erledigen, aber wenn die Entwicklung so weiter geht, reden wir 2022 von 500km als Standard und vermutlich über 1000km Reichweite in der Königsklasse. Und das zu Preisen moderner Diesel. Daneben werden immer mehr kleine leistbare Fahrzeuge wie der Sion kommen, die vielleicht nicht die größte Reichweite haben, aber wo die Leute bald merken, dass es das in dieser Fahrzeugklasse auch nicht braucht.

Es wird aber auch in fünf Jahren noch Bereiche geben, die der Diesel besser abdeckt, doch das wird zunehmend weniger werden.

Ich glaube, wir sollten einfach ein bisschen vom Gas runter in der künstlichen Konfrontation der Antriebssysteme, die uns weitgehend von den Medien aufs Aug gedrückt wird.

Wir sind alle hier, weil uns eine gewisse Leidenschaft fürs Automobil verbindet. Ist es wirklich nötig, dass wir uns wegen dem Antriebssystem die Köpfe einschlagen?

Es gibt viele Anzeichen und Gründe dafür, dass wir vor einem großen Umbruch im Mobilitätsbereich stehen, bzw. eigentlich schon mittendrin sind. Wohin die Reise geht, kann kaum wer wirklich sagen, auch wenn es natürlich sehr nachvollziehbare und eindeutige Perspektiven und Trends gibt.

Das nimmt weder jemandem seine vielen Erfahrungen und guten Erinnerungen an die glorreichen alten automobilen Zeiten weg, noch sollte es uns überheblich machen, zu glauben jemandem ein vermeintlich heilbringendes Mobilitätskonzept aufs Aug zu drücken, mit dem er heute vielleicht einfach tatsächlich noch nichts anfangen kann.

Trotzdem oder gerade deshalb scheint es mir wichtig zu sein, dass wir zumindest aufgeschlossen gegenüber auch anderen Wegen in der Mobilität bleiben und nicht sofort in Schockstarre und Abwehr verfallen, wenns mal darum geht, über die Zukunft nachzudenken und Möglichkeiten und Entwicklungen aufzuzeigen. Letztlich wird der Wandel im Alltag viel langweiliger sein, als dass ein so heftiger Schlagabtausch gerechtfertigt wäre. In Norwegen sieht man, dass weder die Katastrophenszenarien eintreten, noch die Leute alle ihre automobilen Sorgen los sind, nur weil sie jetzt eben anstecken statt zu tanken.

Ich finde es immer spannend hier mit euch zu diskutieren und habe gerade auch durch den vielen Widerspruch viel Neues dazugelernt und mich gezielter informiert.

Danke dafür, auch wenns manchmal etwas heftiger im Diskurs wird.

LG

Grojoh

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ACCM Jan Schüsseler

Ich habe nur die letzten Antworten gelesen, glaube aber auch, dass man alternative Antriebe im Sinne der Zukunft der (automobilen) Mobilität offen diskutieren sollte. Den elektrischen Pickup des US-Startups Rivian finde ich zum Beispiel spannend, weil er konsequent die heutigen Vorgaben batteriegespeister E-Fahrzeuge nutzt und mit typischen (und zweckmäßigen) Bauarten für diese Fahrzeuggattung vereint: der permanente Allradantrieb wird durch vier separate Motoren sichergestellt, der tragende Rahmen wird zur Aufnahme der Batterietechnik genutzt und sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. On top entsteht durch die Bauweise eine hochwertige Einzelradaufhängung, da die sonst übliche mechanische Kraftübertragung via Getriebe/Kardan/Differenziale, die meist mittels einfacher und robuster Starrachsen realisiert wird, gar nicht erforderlich ist. Vielleicht werden wir in späteren Jahren von "tragenden Batterien" als Rahmen sprechen und für den aufgrund der Einzelradmotorisierung enstehenden vorderen Kofferraum ("Frunk") eine Formensprache finden, die nicht nur auf das Weglassen des Grills reduziert ist - siehe auch Tesla. Bezeichnend, dass ein neues Unternehmen solche Ansätze findet und nicht die etablierte Automobilindustrie wie z. B. PSA.

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grojoh

Was sagt das Audi-eigene Onlinemagazin zur Klimabilanz von Elektroautos:

https://aiomag.de/icct-studie-e-autos-sind-wirklich-umweltfreundlicher-6232?fbclid=IwAR28YJYx88hAGubURrpOKjXfsI0rhs5IcE3IuWa3aEFDa4kmCdEzvtMB5wE

Zitat

Anhand der eigenen Berechnungen lässt sich auch ableiten, ab wann ein Elektroauto eine bessere Klimabilanz aufweist als ein Verbrenner. Bei rund 50.000 Kilometer ist das laut FfE der Fall. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr wäre der Stromer also nach etwa 3,3 Jahren grüner – im deutschen Strommix. Das deckt sich in etwa mit den Ergebnissen anderer Studien.

Zitat

Für den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist es die Zahl der Woche: Elektroautos sind für 60 Prozent weniger CO2 verantwortlich, als Benziner und Diesel. Zu dieser Erkenntnis kommen die Verantwortlichen nach einer Berechnung mit Daten aus dem vergangenen Jahr.

Demnach lag im bundesweiten Strommix 2017 der Anteil der erneuerbaren Energien bei 36,5 Prozent. 38,1 Prozent stammten hingegen aus Braun- und Steinkohle. Erdgas kam immerhin auf 10,2 Prozent, während die Kernenergie 12,7 Prozent ausmachte. Bei einer Fahrleistung von 14.300 Kilometern pro Jahr liegt die CO2-Bilanz eines Elektroautos bei 1,06 Tonnen. Ein Benziner stößt bei gleicher Fahrleistung laut BDEW rund 2,52 Tonnen aus, ein Diesel 2,56 Tonnen.

 

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ACCM Jan Schüsseler
vor 3 Stunden schrieb bluedog:

Was eine Einzelradaufhängung mit Umkippen zu tun haben soll, leuchtet mir nicht ein. Die Verschränkbarkeit der Räder ist dadurch jedenfalls nicht kleiner, und der Zentralrohrramen bei den Pinzgauern ist leicht und robust zugleich. Ideal eigentlich für eine motorisierte Bergziege. Was allerdings eher auf den Haflinger zuträfe, sozusagen den Mini-Pinz...

Der Pinzgauer hat meines Wissens Pendelachsen, keine echte Einzelradaufhängung. Diese Bauart führt zu erheblichen Sturzveränderungen, wie insbesondere Käferfahrer aus leidlicher Erfahrung wissen, und dieser Nachteil mag im Gelände in bestimmten Situationen besonders zum Tragen kommen. Aber Cerberus hatte ja sein Plädoyer für Starrachsen im Gelände, wie ich finde, bereits hinreichend relativiert.

Zurück zum Thema dieses Threads: Ich glaube, dass bei der Entwicklung batteriebetriebener Fahrzeuge die bekannten Eigenschaften dieser Antriebsart (hohes Gewicht, Platzbedarf, HItzeentwicklung/Brandgefahr) von Anfang an bedacht werden müssen. Die Rahmenbauweise der Rivian-Fahrzeuge mit integrierten Batterien scheint mir da logischer als die Integration des Batterieblocks in eine herkömmliche selbsttragende Karosserie, da die Energiequelle bei der Rahmenbauweise auch unter Sicherheitsaspekten konsequenter vom Aufbau getrennt werden kann. Interessieren würde mich allerdings, wie die von Rivian avisierte Wattiefe von einem Meter realisiert werden soll, die ja eine wasserdichte Kapselung aller (tiefliegenden) elektrischen und elektronischen Bauteile einschließlich der gesamten Antriebstechnik erforderlich machen würde... Ob das wohl schon ausentwickelt ist?

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grojoh

Audi legt sich bei den Reichen und Mächtigen ja ganz schön ins Zeug, um zu vertuschen, dass sie immer noch nicht liefern können ;) 

https://e-hub.swiss/e-hub/artikel/e-tron/wef-flotte-e-tron

An der Lade-Basis an der Talstation der Davoser Jakobshornbahn tanken die Audis Strom nach. (Foto: Adrian Bretscher)

Und hier was Teslabjörn dazu sagt, der eigentlich den e-tron zum Testen bekommen hat, aber sein Video nicht veröffentlichen darf...

 

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grojoh

Und wenn man weiß, wie klein der Kona ist, weiß man auch wie klein der e-tron ist ;) 

Bild könnte enthalten: Auto und im Freien

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-martin-
Zitat

Wenn die Fahrzeuge von Davos nach Zürich herunterfahren, ermöglicht die Rekuperation eine erhebliche Steigerung der Reichweite.»

Echt clever, diese Audi Inscheniöre. Die fahren einfach immer nur bergab und steigern dadurch die Reichweite ins Unermessliche ;-)

 

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Manson
vor 52 Minuten schrieb -martin-:

Echt clever, diese Audi Inscheniöre. Die fahren einfach immer nur bergab und steigern dadurch die Reichweite ins Unermessliche ;-)

Also ich würde dann die Strecke vom Gipfel des Col de la Bonette nach Nizza empfehlen, da geht einiges ;)

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bluedog
vor 21 Stunden schrieb ACCM Jan Schüsseler:

Zurück zum Thema dieses Threads: Ich glaube, dass bei der Entwicklung batteriebetriebener Fahrzeuge die bekannten Eigenschaften dieser Antriebsart (hohes Gewicht, Platzbedarf, HItzeentwicklung/Brandgefahr) von Anfang an bedacht werden müssen. Die Rahmenbauweise der Rivian-Fahrzeuge mit integrierten Batterien scheint mir da logischer als die Integration des Batterieblocks in eine herkömmliche selbsttragende Karosserie, da die Energiequelle bei der Rahmenbauweise auch unter Sicherheitsaspekten konsequenter vom Aufbau getrennt werden kann. Interessieren würde mich allerdings, wie die von Rivian avisierte Wattiefe von einem Meter realisiert werden soll, die ja eine wasserdichte Kapselung aller (tiefliegenden) elektrischen und elektronischen Bauteile einschließlich der gesamten Antriebstechnik erforderlich machen würde... Ob das wohl schon ausentwickelt ist?

Man Kann die Elektrik auch in eine Wasserdichte Wanne packen, die einfach hoch genug für eine bestimmte Wattiefe ist. Das ist bei Verbrennerfahrzeugen wegen der verschiedenen Wellen und anderem, was für die Wartung zugänglich sein muss, schwieriger, als bei einem Elektrofahrzeug. Da muss man nicht alles Kapseln, sondern wahrscheinlich nicht mehr als die Motoren selber. Alles andere kann man in Wanne platzieren und braucht unter Umständen noch nicht einmal Kabeldurchführungen, denn Kabel kann man auch oben aus der Wanne führen.

Gerade bei einem 4x4 macht das die Bauart sogar einfacher im Vergleich zum Verbrenner, der dann ja Wellendurchführungen bräuchte, was zum Abdichten etwas vom schwierigsten ist, was es gibt.

bearbeitet von bluedog

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