Wurzelsepp

DUH Fahrverbote

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chrissodha
vor einer Stunde schrieb XM_Boris:

Problem ist auch, dass der ÖPNV schon am Limit ist, man das als Laie aber nicht immer erkennt. Unsere Firma hatte bei einem Projekt mal dazu ein Gespräch mit einem Straßenbahnbetreiber. Deren Aussage war, wenn sie noch kürzer in der Stadt takten  und evtl. sogar mehr Wagen pro Zug verwenden wollten, könnten sie das praktisch gar nicht. Das ergäbe nämlich eine geschlossene Schlange, die ständig im Kreis fährt.

geht doch !  so ähnlich funktioniert die Londoner tube....

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GuenniTCT
Am 9.4.2019 um 22:32 schrieb MatthiasM:

Genial! Man sperrt eine kleine Minderheit (Euro4) aus und die Fahrzeuge die im Realbetrieb noch mehr Stickoxide emittieren bleiben ungeschoren. So ist es natuerlich leicht zu dokumentieren das Fahrverbote nichts bringen. Nichtdas ich Fahrverbote gutheisse, aber dann sollen sie es doch auch fuer kein Fahrzeug anwenden.

Ist doch mit den Umweltzonen auch nicht anders, da ist die Anzahl der fahrzeuge die keine gruene Plakette bekommen inzwischen so gering, dass  sie auch keinen nennenswerten Effekt hat.

Aber leider die übliche Vorgehensweise. Bisher hat doch noch niemand von offizieller Seite mit Sinn und Verstand das ganze Thema betrachtet. Als Beispiel: es werden zu hohe Feinstaubwerte gemessen. Gegenmaßnahme: alle Diesel bis Euro 4 und Benziner Euro 1 und 2 werden mit einem Fahrverbot belegt. Was niemanden interessiert: die Benziner Euro 1 und 2 haben überhaupt kein Thema mit Feinstaub. Das Thema mit dem Feinstaub haben die aufgeladenen Benziner mit Direkteinspritzung. Die haben aber die bessere Euro Norm und dürfen weiter fahren. Sinn? Sehe ich nicht. Man schaut überhaupt nicht darauf, welche Motoren ein Thema mit welchem Schadstoff haben sondern geht nur nach Euro Normen. Kann man machen, ist aber Kacke und nicht zielführend. 

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Manson
vor 32 Minuten schrieb .$.trittbrettfahrer:

Darf ich dazu auch mal eine Prophezeiung machen? So richtig öffentlich und nachlesbar ;)

Die Testläufe über mehrere Jahre wo immer noch ein Mensch gelangweilt das sich selbst bewegende Lenkrad beobachten darf werden ziemlich ereignislos verstreichen, das eine oder andere wird optimiert und verbessert werden und dann lässt man die Dinger ohne Lenkrad auf die Menschheit los. Auch im Güterverkehr! Und zu meinem Bedauern muss ich sagen das es tausende Berufskraftfahrer gar nicht besser verdient haben als Arbeitslos zu werden wenn man sich anschaut wie die zum großen Teil fahren!

...nunja

...dann ziehen die Jahre ins Land und ich würde mal sagen so in etwa 5-10, die ziemlich Ereignislos verlaufen werden ....vielleicht überschattet von ein paar kleineren zu vernachlässigenden Zwischenfällen ...z.b: einem Kind das unter die Räder kommt ...zu vernachlässigen deshalb weil das schon immer mal passiert ist und auch heute täglich passieren kann.

...und dann kommt die Elektronik und die Mechanik in die Jahre, die Qualitätskontrolle wird nachlässig, Kontakte verlieren denselben, Kabel brechen, Lötstellen versagen. Und dann werden sich die Unfälle in unabsehbaren Ausmaß häufen, was dazu führt das wiederum ca. 5-10 Jahre später der Traum vom autonomen Straßenverkehr ganz schnell wegen den explodierenden Kosten begraben wird. Also spätestens 2040-2045 ist der "Spaß" vorbei und eine neue Generation von hoffentlich kompetenteren Kraftfahrern als Heute darf dann wieder das Steuer in die Hand nehmen.

Edited by Manson

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Manson

Soll ich euch noch verraten wie ich zu dieser Einschätzung komme?

Ich sags euch einfach ;)

Ich habe 15 Jahre lang Computer gebaut und repariert, ich lese auch recht häufig hier im Forum in Sparten von Modellen die mich nicht sonderlich interessieren und ich erfahre aus persönlichen Gesprächen was neuere Modelle anderer Hersteller in den Werkstätten an Fehlern in der Elektronik haben. Elektronik kündigt einen Defekt in den seltensten Fällen an, man kann ihn auch nicht wie bei einem mechanischen fühlen wie er an Intensität gewinnt. Elektronik versagt unvorhersehbar, plötzlich und meistens total! Wenn da niemand mehr in den Fahrzeugen sitzt, dann ist da auch niemand der solche Fehler registriert und die Notbremse zieht. Jetzt werden natürlich einige mit Sensoren, Ferndiagnose und Fernwartung argumentieren ....naja, Sensoren :D :D :D

Ich bin Skeptiker, dazu bekenne ich mich ...wenn Skeptiker wie ich diese Technologie auf die Straße bringen würden, dann hätten wir vielleicht noch einen kleinen zeitlichen Sicherheitspuffer, das fatale ist aber das die Leute die das vorantreiben davon überzeugt sind das es funktioniert und die Politik schwimmt auf der Begeisterungswelle mit ...offensichtlich schon bis in die tiefste Provinz!

Edited by Manson
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.$.trittbrettfahrer

Sei nicht so griesgrämig. Gibt auch positive Seiten ;-)

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2schewo

Was haben nur alle für eine blauäugige Sichtweise aufs autonome Fahren. Alle meinen, man sitzt dann im Auto und tut nix, ruht sich aus und geht angenehmen Dingen nach. Dazu ist das selbstfahrende Auto mitnichten erfunden worden ! Der Passagier bekommt produktive Aufgaben aufgebrummt, die er nach oder vor der Fahrt hätte erledigen müssen. Ursprünglich war als autonomes Vehicel der LKW gedacht, dessen "Fahrer" während der Fahrt disponiert und Bürotätigkeiten ausübt. Jetzt wird auch der PKW vorangetrieben, die Aussendienstler sind die Ersten, die während der Fahrt zusätzliche Dinge erledigen müssen. Und fürs Volk  gibts auch genug Sachen zu machen (z.B. Steuererklärung, Antrag auf Hartz 4 oder Wohngeld u.Ä.) 

Edited by 2schewo

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admin

Was glaubt Ihr eigentlich, wozu ich mir die Mühe gemacht habe, 48 OT-Kleinkriegs-Postings zu sichten und zu entfernen? Damit Ihr jetzt munter weiter macht?

Sorry, ich verschaffe mir und dem Forum jetzt eine kleine Osterpause. Danach dürft Ihr wieder mitspielen. Hoffentlich ohne Kindergartengehabe.

Martin

 

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Activator

BTT

Schöne Doku:

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-auto-ad-100.html

Generell die ganze Planet E Reihe im ZDF ist sehr gut gemacht wie ich finde...

Interessant finde ich tatsächlich das Argument wenn man Parkraum mit Wohnraum gleich setzt ... wenn so ein Parkplatz 10qm und mehr einnimmt... und man dafür die übliche Kaltmiete von roundabout 20€ kalt pro qm zahlen müsste .... wäre man locker bei 200€ und mehr für einen Parkplatz im Monat .... so könnte man das Problem natürlich auch lösen ...

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spätActiva

20 €/m² Kaltmiete ?!?!?  Wo leben Sie denn, Herr P...fahrer :o

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Manson
Gerade eben schrieb spätActiva:

20 €/m² Kaltmiete ?!?!?  Wo leben Sie denn, Herr P...fahrer :o

Aufm Friedhof? ...wobei ich die Kosten dort jetzt nicht kenne ...denke das hat noch ein paar Jahre Zeit ;)

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Activator

Tja .... ich wohne im Nobelvorort von Berlin.... :-P

Nein im Ernst... ich wohne ja nicht in einer Metropole .... für mich gilt das sicher nicht ... aber bei mir gibt es auch keine Fahrverbote.

Ich halte das für eine ID für Städe die von Fahrverboten bedroht sind.... und in den Städten sind 20€ pro qm normal.

BTW: Bei uns fangen Neubauten bei 15€ an .... Je nach Wohnung (Dachgeschoss mit Dachgeschossterasse) sind es bei uns auch schon 20€ kalt.... und das direkt an der Hauptstraße.... für mich nix ... aber es gibt viele die diesen Preis seh gerne bezahlen ... die Wohnungen sind ALLE belegt.

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Manson

Also wenn ich mein Teilelager und die Stellfläche für die ganzen Autos mit einrechne, dann wohne ich hier für deutlich weniger als 1,-€/m² :) ...ich zieh hier nie mehr weg!

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Ronald

 

Zitat

 

Stickoxid: Umwelthilfe kritisiert Ausnahmen für Raffinerien

  • Raffinerie Gelsenkirchen: Dreimal so viel Stickoxid wie Autoverkehr
  • Neue Grenzwerte müssen nicht eingehalten werden
  • Behörden: Frist zu kurz – Aufwand zu groß

Gegen BP-Ruhroel ist der Straßenverkehr nichts

Beispiel Gelsenkirchen: Größter Produzent von Stickoxiden ist hier – neben dem örtlichen Kohlekraftwerk - die Erdölraffinerie der Firma BP-Ruhroel im Stadtteil Scholven. Rund 2.400 Tonnen Stickoxid stößt Deutschlands zweitgrößte Raffinerie jährlich aus - dreieinhalbmal so viel, wie der gesamte Straßenverkehr in Gelsenkirchen.

Regeln seit 2014 bekannt

Die Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen sehen sowohl die deutschen als auch die EU-Bestimmungen vor. Die Umwelthilfe verweist jedoch darauf, dass die strengeren Regeln durchaus absehbar waren.

Die EU-Verordnung zum Einbau bestmöglicher Umwelttechnik stammt von 2010. Ende 2014 lagen die entsprechenden Umsetzungsregeln für Raffinerien auf dem Tisch – samt Angaben zu den verfügbaren Technologien – und erarbeitet unter Beteiligung der Industrie.

"Landesregierung muss handeln"

Die Umwelthilfe bleibt daher bei ihrer Kritik und verlangt eine umgehende Umsetzung sowohl der deutschen als auch der EU-Vorschriften.

Die Landesregierung müsse alles unternehmen, um auch die Hintergrundbelastung mit Stickoxid zu reduzieren, erklärte Resch im WDR: "Wenn hier große Anlagen in großem Umfang die Luft verunreinigen, muss eine Landesregierung handeln und dafür sorgen, dass zumindest die gesetzlichen Vorschriften für die Abgasreinigung umgesetzt werden."

 

 

https://www1.wdr.de/nachrichten/stickoxid-kritik-raffinerien-100.html

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MatthiasM
Am 10.4.2019 um 09:03 schrieb BXBreak4Life:

Insgesamt muss man sagen, dass man oft vergisst wie gut es einem geht wenn man in einer Region mit gut ausgebautem ÖPNV lebt.

Zitat

Bürger, fahrt schwarz!

Viele fragen sich, warum so viele Menschen im Alltag die Nerven verlieren. Als S-Bahn-Kunde stellt sich mir eine andere Frage: Weshalb geschieht es nicht viel öfter?

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwarzfahren-notwehr-im-nahverkehr-buerger-fahrt-schwarz-kolumne-a-1263363.html#

Schade das der Autor hier einigen voellig unbekannt ist, da verstehen sie den Witz gar nicht, dass der Herr sonst gar nicht so viel Verstaendnis fuer Selbsthilfe hat:D.

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