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Thread für Netzfundstücke


ACCM Jelle

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.Marc.
vor 14 Stunden schrieb AndreasRS:

Qualitätsjournalismus. Wer Ape und Tuk-Tuk nicht auseinanderhalten kann, sollte den Beruf wechseln.

Grüße
Andreas

Kann ja mal passieren, nicht jeder Journalist hat es in diesem Gebiet zur Doktorwürde gebracht...

Viel besser hat mir in dem Bericht doch die Bemerkung "Ein echter Hingucker bei der Polizeisteife" gefallen!

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Ronald
Am 17.2.2021 um 23:04 schrieb Auto nom:

Gehört wohl doch zu den "Fake News":

Begriffe sollen nicht ersetzt werden

Allerdings sind die Schlagzeilen größtenteils irreführend, denn die Universität Canberra hat gar nicht gefordert oder vorgeschlagen, bestimmte Begriffe abzuschaffen oder zu ersetzen, sondern vielmehr die Sprache zu erweitern. Das Handbuch wende sich an Pädagoginnen und Pädagogen, um "sichere und integrative Lernumgebungen" für alle zu schaffen, erklärte Professorin Fiona Jenkins vom Institut für Gender-Forschung der Universität Canberra auf Anfrage des ARD-faktenfinder.

Die Behauptung, dass das Handbuch dazu anweise, die Worte "Mutter", "Vater" und "Stillen" durch "Schwangerschaftseltern", "nicht leibliche Eltern" bzw. "Bruststillen" zu ersetzen, "entbehrt jeder Grundlage", so Jenkins. Es gebe keine Bestrebungen, die Worte "Mutter", "Vater" oder "Stillen" zu ersetzen, sondern den Rat, diese Worte durch geschlechtsneutrale Optionen zu ergänzen, wenn es angebracht oder von Menschen gewünscht sei.

"Aus dem Kontext gerissen"

Jenkis kritisiert, dass die medial verbreiteten Zitate aus ihrem Kontext gerissen worden seien. Denn das Handbuch rate Lehrenden, die in medizinischen oder naturwissenschaftlichen Fächern über die Geburt unterrichten, eine "Art von inklusiver Praxis vorzuleben, die die Studentinnen und Studenten im klinischen Umfeld" benötigten. Die Professorin weiter: Wenn Studierende später Patienten behandelten, "die sich als nicht heteronormativ verstehen, sondern als trans oder nicht-binär", dann sei die Kenntnis von geschlechtsneutralen Begriffen notwendig, um respektvoll kommunizieren und Vertrauen aufbauen zu können.

Die Professorin sagt: "Indem wir Empfehlungen für eine geschlechtergerechtere Sprache in Klassenzimmern und Uni-Sälen geben, die heute typischerweise eine erhebliche Geschlechtervielfalt aufweisen, betreiben wir keine Ideologie, sondern erkennen eine Realität an." Außerdem seien die Formulierungen kein vorgeschriebener Sprachgebrauch, wie verschiedene Medien behauptet haben, sondern lediglich Vorschläge. Sie zielten in erster Linie darauf ab, Respekt zu zeigen, indem Terminologie ergänzt werde.

 

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/gender-begriffe-mutter-vater-101.html

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Der Chatte

Jemand hat gesagt: »Die deutsche Sprache ist nicht nur mein Arbeitsmedium, sondern auch öffentliches Gut und wichtigster Ausdruck unserer Kultur. Sie bedarf deshalb ebenso der Pflege und des Schutzes, wie Wasser, Boden und Luft.«

Ich stimme vollumfänglich zu und halte jedes Gendersternchen für dämliches Imponiergehabe!

Auch lese ich unter anderem E-Mails und Artikel nur bis zum ersten Sternchen, weil danach nichts vernünftiges mehr kommen kann.

Jaja, das ist der falsche Fred und ich hör sofort damit auf. Aber die hier getätigte Äußerung, schafft zumindest ein wenig Erleichterung; auch wenn ich dafür einen Administratorenanschiss kassiere.

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AndreasRS
vor 1 Stunde schrieb Der Chatte:

... und halte jedes Gendersternchen für dämliches Imponiergehabe!

früher kam das auch etwas albern vor.

Letztlich steht die männliche Form deswegen für beide Geschlechter, weil unsere Kultur jahrhundertelang von Männern dominiert wurde. Die Diskussion, wie man echte Gleichberechtigung sprachlich berücksichtigt, finde ich gut. Auch wenn manchmal übertrieben wird. Das wird sich schon einrenken.

"Pflege und Schutz" heißt übrigens behutsame Anpassung und nicht, dass man mittelalterliches Hochdeutsch für alle Zeiten verwenden soll.

Ehrenvolle Grüße
Andreas

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AndreasRS
vor 2 Stunden schrieb Ronald:

Warum stehen beim Frisör, Bäcker, Fleischer/ Metzger, Arzt meist immer Frauen hinter "der Theke"?

Weil man den Frauen schon als kleines Mädchen gesagt hat, was Mädchenberufe sind.

Außerdem heißt Gleichberechtigung nicht Gleichverteilung.

Grüße
Andreas

Edited by AndreasRS
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MatthiasM
vor 2 Stunden schrieb AndreasRS:

Auch wenn manchmal übertrieben wird. Das wird sich schon einrenken.

Genau so wie es bei MotoristInnen Menschen gibt die aus einem Gebrauchsgegenstand einen Kult machen und irrational in Alufelgen, Zierleisten und andern optischen Firlefanz investieren, gibt es auch Menschen die an die Sprache uebertriebene Ansprueche haben.  Ich finde, wie Du, dass sich Sprache wandelt und gesellschaftliche Aenderungen auch eine Einfluss auf die Sprache haben. Das dabei die Gleichberechtigung zur Geltung kommt, findet mein Wohlwollen.

Es bleibt jedem unbelassen, seine Sprache zu nutzen und bei Missfallen aufzuhoeren zu zuhoeren oder zu lesen. Mache ich auch so, nur eben beispielsweise beim N-Wort.

Hinter den Erstellern solcher Halb- und Unwahrheiten wie sie im Link des Deutschlandfunkes berichtet wurden, steht meist aber eine politische Agenda, die die Gleichberechtigung ablehnt oder sich Gleichberechtigung "light" wuenschen.

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Ronald
vor 47 Minuten schrieb AndreasRS:

Weil man den Frauen schon als kleines Mädchen gesagt hat, was Mädchenberufe sind.

Aha, also der Frisör, der Bäcker, der Fleischer/ der Metzger, der Arzt ;)

 

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Der Chatte
vor 21 Stunden schrieb Ronald:

Warum stehen beim Frisör, Bäcker, Fleischer/ Metzger, Arzt meist immer Frauen hinter "der Theke"?

Weil die aufgrund des Platzmangels ebendort, mit ihren — in der Regel — kleineren Füßen, wesentlich wendiger sind. Das ist doch völlig logisch!

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EntenDaniel
Am 24.2.2021 um 10:49 schrieb AndreasRS:

 

Letztlich steht die männliche Form deswegen für beide Geschlechter, weil unsere Kultur jahrhundertelang von Männern dominiert wurde.

Ehrenvolle Grüße
Andreas

Glaub ich nicht; das kommt wohl eher von der deutschen Grammatik. "Die Arzt" hört sich nunmal doof an. Und in der deutschen Grammatik ist es nun mal auch so, daß meistens die Wortendungen entscheiden, ob ein Wort männlich/maskulin oder weiblich/feminin ist.

 

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AndreasRS

Hallo,

vor 5 Minuten schrieb EntenDaniel:

in der deutschen Grammatik ist es nun mal auch so, daß meistens die Wortendungen entscheiden, ob ein Wort männlich/maskulin oder weiblich/feminin ist.

ja, bei vielen Wörtern ist das so. Es geht doch jetzt aber darum, eine neutrale Formulierung zu finden. Zum Beispiel als Ersatz für "Fußgänger müssen den Gehweg benutzen." Und Fußgängerinnen?

Welches Geschlecht hat eigentlich eine Damenmannschaft?

Grüße
Andreas

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EntenDaniel
vor 1 Minute schrieb AndreasRS:

"Fußgänger müssen den Gehweg benutzen."

 

Grüße
Andreas

Kein Problem:

"Sich zu Fuß bewegende Menschen hab den Gehweg zu nutzen"

 

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EntenDaniel
vor 4 Minuten schrieb AndreasRS:

Welches Geschlecht hat eigentlich eine Damenmannschaft?

 

Die sind genau so weiblich, wie eine Herrenmannschaft => die Mannschaft🙂

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Manson

der Mann schafft ;) Deutsch ist echt eine furchtbare Sprache, kein Wunder das viele an der Grammatik scheitern und verzweifeln.

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Der Chatte

Eine sehr gute Freundin meiner Familie ist halbe Schottin und halbe Irin. Meine Göttergattin ist Griechin und im weiterläufigen Freundes- und Bekanntenkreis finden sich noch mehrere, nicht ganz auf den Kopf gefallene, Ausländer. Alle (in Worten: alle!) lachen sich über die Genderdiskussion halb tot.

Gerade die mir Angetraute ist Dipl. Philologin und sie kann herrlich erklären, warum das Suchen nach neutralen Vokabeln völliger Blödsinn ist. Die Griechen z.B. haben fünf i's und zwei o's, kein B, kein D und seit hunderten von Jahren keine Rechtschreibreform und keine Debatten über neutrale, allen gerecht werdende Wortkonstruktionen. Aber sie haben das Wesentliche: Tsipouro und Zeit zum Feiern.

 

vor 13 Stunden schrieb Manson:

{...} Deutsch ist echt eine furchtbare Sprache {...}

Du hast das »r« falsch platziert: Deutsch ist echt eine fruchtbare Sprache.

 

 

 

Denn wer die deutsche Sprache beherrscht, wird einen Schimmel beschreiben und dabei doch das Wort »weiß« vermeiden können.

Kurt Tucholsky

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suentelensis
Am 25.2.2021 um 08:48 schrieb Der Chatte:

Weil die aufgrund des Platzmangels ebendort, mit ihren — in der Regel — kleineren Füßen, wesentlich wendiger sind. Das ist doch völlig logisch!

 

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Manson

Bisher meinte ich ja die elektrisch verstellbare Mittelarmlehne in diversen XM wäre der Gipfel der automobilen Dekadenz in den 90ern gewesen ...nun musste ich mich gerade eines besseren belehren lassen und, ähm, mal abgesehen von den ästhetisch etwas unvorteilhaft platzierten Spiegeln auf den Kotflügeln.........

ach Egal, ich möchte euch das nicht vorenthalten - it's not a trick, it's a Toyota

 

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CX Fahrer

Ich bin auch für Gleichberechtigung und fordere jetzt auch von der Krankenkasse, dass sie für meine Schwangerschaft bezahlen. Es kann doch nicht angehen dass jeder Frau eine künstliche Befruchtung bezahlt wird, mir aber nicht.

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accm adrian
vor 2 Stunden schrieb CX Fahrer:

Ich bin auch für Gleichberechtigung und fordere jetzt auch von der Krankenkasse, dass sie für meine Schwangerschaft bezahlen. Es kann doch nicht angehen dass jeder Frau eine künstliche Befruchtung bezahlt wird, mir aber nicht.

Das Video von der Geburt stellst du bitte hier ein. 

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