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xantom II
vor 24 Minuten, JK_aus_DU sagte:

Auch beim Wasserstoff / Elektroantrieb tut sich was: http://www.motor-talk.de/news/die-wasserstoff-limo-zum-kompaktklasse-preis-t6023526.html

Klar, da kommt es wieder darauf an, wie Wasserstoff "erzeugt" wird.

Es wird allerdings so langsam überdeutlich, dass der klassische Verbrenner schon bald das Konzept mit den größten Defiziten ist.

 

Auch der Wasserstoffantrieb hat eine Menge Defizite. Die Energiebilanz z.B. Ein Wasserstoffauto ist dermaßen ineffizient, dass es schon wieder ein Verbrenner ist. Warum auch diese ganze Technik durch die Gegen fahren, wenn man direkt eine Batterie einbauen kann. Das Gleiche gilt für Hybride, in meinen Augen ebenfalls höchstens zur Überbrückung geeignet.

Aber ja, Du hast recht. Der Verbrennungsmotor ist tot.

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jozzo_
vor 13 Minuten, xantom II sagte:

Auch der Wasserstoffantrieb hat eine Menge Defizite. Die Energiebilanz z.B. Ein Wasserstoffauto ist dermaßen ineffizient, dass es schon wieder ein Verbrenner ist. Warum auch diese ganze Technik durch die Gegen fahren, wenn man direkt eine Batterie einbauen kann. Das Gleiche gilt für Hybride, in meinen Augen ebenfalls höchstens zur Überbrückung geeignet.

Aber ja, Du hast recht. Der Verbrennungsmotor ist tot.

 

Insgesamt wurden im ersten Quartal 2017 in Europa rund 4,14 Millionen Neuwagen registriert.

Elektroautos: 47.196 , der Renner mit 1 %

Gasbetriebene Fahrzeuge 54.743

Hybridautos 111.006

Benzin/Diesel: 3.928.000, nur mehr 95 %

Du hast recht. Der Verbrennungsmotor ist tot.

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xantom II
vor 2 Stunden, jozzo_ sagte:

 

Insgesamt wurden im ersten Quartal 2017 in Europa rund 4,14 Millionen Neuwagen registriert.

Elektroautos: 47.196 , der Renner mit 1 %

Gasbetriebene Fahrzeuge 54.743

Hybridautos 111.006

Benzin/Diesel: 3.928.000, nur mehr 95 %

Du hast recht. Der Verbrennungsmotor ist tot.

Ja, dann schau es Dir in 3 Jahren noch einmal an. Und ja, Elektroautos werden der Renner. Es gibt aber immer auch welche, die es erst ganz am Ende merken. Für die kommt es dann ganz überaschend. Etwa so wie mit dem Schnee im Winter.

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JK_aus_DU

Man könnte beim E-Auto den alten Spruch von Alexander Spoerl zur DS rauskramen: "Das ist nicht das Auto von morgen. Es ist von heute. Die anderen sind von gestern"

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JK_aus_DU
vor 2 Stunden, jozzo_ sagte:

 

Insgesamt wurden im ersten Quartal 2017 in Europa rund 4,14 Millionen Neuwagen registriert.

Elektroautos: 47.196 , der Renner mit 1 %

Gasbetriebene Fahrzeuge 54.743

Hybridautos 111.006

Benzin/Diesel: 3.928.000, nur mehr 95 %

Du hast recht. Der Verbrennungsmotor ist tot.

Und Atomkraftwerke sind auch der Renner. Sieht man ja an Frankreich. Über 50 Stück.

Bevor Diesel- und E-Lok kamen fuhren nur Dampflokomotiven. Ausschließlich. Wenn das so viele waren, kann es ja nix Besseres geben. Warum sind die eigentlich weg?

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-albert-
vor 18 Minuten, JK_aus_DU sagte:

Und Atomkraftwerke sind auch der Renner. Sieht man ja an Frankreich. Über 50 Stück.

Bevor Diesel- und E-Lok kamen fuhren nur Dampflokomotiven. Ausschließlich. Wenn das so viele waren, kann es ja nix Besseres geben. Warum sind die eigentlich weg?

Es kann nicht daran liegen, dass die Kohle ausgegangen wäre. Die Petroleumlampen wurden auch nicht durch elektrisches Licht ersetzt, weil kein Petroleum mehr verfügbar war...  ja und....die Steinzeit ging auch nicht zu Ende, weil es keine Steine mehr gegeben hätte.

Es muss andere Gründe haben, weshalb eine Epoche durch eine andere abgelöst wird. ;)

bearbeitet von -albert-
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jozzo_
vor 22 Minuten, JK_aus_DU sagte:

Und Atomkraftwerke sind auch der Renner. Sieht man ja an Frankreich. Über 50 Stück.

Bevor Diesel- und E-Lok kamen fuhren nur Dampflokomotiven. Ausschließlich. Wenn das so viele waren, kann es ja nix Besseres geben. Warum sind die eigentlich weg?

Die gabs auschließlich weil weder Diesel- noch E-Loks erfunden waren

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Pallas D
vor 56 Minuten, JK_aus_DU sagte:

Man könnte beim E-Auto den alten Spruch von Alexander Spoerl zur DS rauskramen: "Das ist nicht das Auto von morgen. Es ist von heute. Die anderen sind von gestern"

Wobei es natürlich mittlerweile bitter ist, an den Spruch erinnert zu werden.

Damals: wir bauen ein Auto, das es so noch nicht gegeben hat.

Heute: Wir müssen erstmal unsere "SUVs auf die Straße bringen..."

 

 

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jozzo_
vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

Man könnte beim E-Auto den alten Spruch von Alexander Spoerl zur DS rauskramen: "Das ist nicht das Auto von morgen. Es ist von heute. Die anderen sind von gestern"

Mit dem Unterschied dass das E-Auto bereits seit 100 Jahren existiert, die DS kam neu auf den Markt.

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$.trittbrettfahrer

Und wurde auch von vielen Ewiggestrigen verteufelt...

bearbeitet von trittbrettfahrer
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C6Wien
vor einer Stunde, JK_aus_DU sagte:

 

Bevor Diesel- und E-Lok kamen fuhren nur Dampflokomotiven. Ausschließlich. Wenn das so viele waren, kann es ja nix Besseres geben. Warum sind die eigentlich weg?

Sorry, da muss ich jetzt leider den "eisenbahnhistorischen Klugscheißer" spielen.

die Dampflokomotive wurde über gut 100 Jahre immer wieder weiterentwickelt (Verbundmaschinen, Heißdampf/Überhitzerelemente, 2, 3, 4 Zylindermaschinen, kombinierte Saug- Zuganlagen von Chapelon und später von Giesl, Steuerung von Lentz oder Caprotti, Franco Crosti Kessel, Beschickung mit Stocker, Ölfeuerung, Kohlestaubfeuerung, usw.......)  und haben letztendlich eine vergleichsweise hohe technische Perfektion erreicht. 

Ich schreibe das deshalb so ausführlich, weil ich immer wieder die Erfahrung machen muß, dass die meisten Leute eine Dampflok für einen primitiven Ofen halten, wo man nur Kohle,reinschaufelt, und das war's dann.

die Dampflok war auch noch in den 60er und 70er Jahren einer Diesellok in Punkto Leistung, Beschleunigung, überlegen.

Der einzige Nachteil der Danpflok gegenüber der Diesellok war die Wirtschaftlichkeit und hier vorallem der enorme Betriebsaufwand. 2 Mann Personal (Lokführer und Heizer), 8 Stunden Anheizzeit (damit die unterschiedlich heißen Bauteile genügend Zeit haben sich gleichmäßig auszudehnen), ein enormer Wartungsaufwand. Sie waren einfach nicht mehr wirtschaftlich. 

Ein wirklicher Fortschritt gegenüber der Dampflok war die Elektrolok, nur eben mit dem Nachteil, dass sie eine Oberleitung benötigt. Arno Demmer, in den 30er Jahren der Chef der Floridsdorfer Lokomotivfabrik in Wien hat in einem Artikel damals geschrieben, dass nur die E-Lok als Fortschritt gegenüber der Dampflok zu betrachten ist. So hat diese Firma auch außer Damfer nur E-Loks gebaut. 

Wie sehr auch damals schon die Politik das Verkehrsgeschehen beeinflusste, zeigt der Umstand, dass in Ö die Elektrifizierung vom Westen (Arlberg) begonnen wurde und Anfang der 30er in Salzburg gestoppt wurde, weil damals die mächtigen Kohlenbarone Angst um ihr Geschäft hatten - immerhin war die Eisenbahn der größte Kohlenkunde - und in derPolitik intervenierten, dass die weitere Elektrifizierung eingestellt wird.

Sorry, aber beim Thema Dampflok - Eisenbahngesxhixhte bin ich leider nicht zu stoppen:)

LG aus Wien

 

 

 

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sasala

Stimmt,da wurde so manches entwickelt im Laufe der Jahre,hab mir im Urlaub diese recht beeindruckende Sammlung angesehen:

http://www.ooemuseumsverbund.at/museum/41_lokpark_ampflwang_-_ooe_eisenbahn-_und_bergbaumuseum

Um wieder auf die Spur zu kommen....die Elektroautos kommen nun schon seit 100 Jahren immer wieder "groß in Fahrt",sind "vor dem Durchbruch"...

Allerdings ist für den Käufer immer noch nicht so recht ersichtlich was der bahnbrechende Vorteil sein soll.

billiger?

schneller?

leistungsfähiger?

Auch der Ionic ist ein tolles Auto...im Vergleich zu anderen Elektroautos,gegen einem Konventionellen fällt er dann wieder ab.

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Auto nom
vor 20 Minuten, sasala sagte:

Allerdings ist für den Käufer immer noch nicht so recht ersichtlich was der bahnbrechende Vorteil sein soll.

billiger?

schneller?

leistungsfähiger?

Ich habe mich noch für ein billigeres Auto entschieden. Wenn der Preis eine Rolle spielte, dann für das günstigere Auto.

Schneller im Stau ankommen? Die aktuell als Neuwagen lieferbaren Elektroautos erreichen alle die gültigen Tempolimits und auch die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen.

Meistens fordere ich von den 68 kW meines Berlingo maximal 50 kW ab, da ich den Motor im normalen Betrieb nicht höher drehen lasse. Hohe Leistungsfähigkeit gibt es jedoch auch bei elektrisch angetriebenen Autos. 

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Da Du trotz inzwischen wahrscheinlich tausendfacher Erwähnung in diesem Forum die zahlreichen Vorteile eines elektrisch angetriebenen Autos nicht sehen willst, macht es natürlich soviel Sinn mit Dir darüber zu diskutieren, wie gegen den Wind zu pinkeln. 

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FuchurXM

Ich empfehle noch den Holzvergaser.

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JK_aus_DU
vor 1 Stunde, jozzo_ sagte:

Mit dem Unterschied dass das E-Auto bereits seit 100 Jahren existiert, die DS kam neu auf den Markt.

 

Und war kein Auto? Die existierten vor der Göttin nämlich auch schon. Im Prinzip existierten alle angewandten Technologien im D-Modell für sich betrachtet auch schon. Nur so genial vereint in einem Produkt eben nicht.

 

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Albert Rupprecht
vor 50 Minuten, FuchurXM sagte:

Ich empfehle noch den Holzvergaser.

War das nicht eine komplizierte Angelegenheit? Ich habe in der Oldtimer Markt vor langer Zeit einmal gelesen, wie so ein Ding funktioniert, es aber längst wieder vergessen. Ich erinnere mich nur daran, dass Langhubmotoren im Vorteil waren. Was käme da wohl für ein Wagen aus aktueller Produktion in Frage?

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Albert Rupprecht
vor 1 Stunde, C6Wien sagte:

Wie sehr auch damals schon die Politik das Verkehrsgeschehen beeinflusste, zeigt der Umstand, dass in Ö die Elektrifizierung vom Westen (Arlberg) begonnen wurde und Anfang der 30er in Salzburg gestoppt wurde, weil damals die mächtigen Kohlenbarone Angst um ihr Geschäft hatten - immerhin war die Eisenbahn der größte Kohlenkunde - und in derPolitik intervenierten, dass die weitere Elektrifizierung eingestellt wird.

 

Ist so ein Fahrdraht nicht von Nachteil, wenn man ein Krieg beginnen möchte? Ich stelle mir es mir nämlich so vor, dass E-Loks bei Luftangriffen im Nachteil sind.

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bluedog

Keiner. Mit Holzgas sind die Abgasvorschriften nicht einzuhalten. Der CO-Anteil wird immer zu hoch sein. Der Kohlendioxidausstoss auch. Dass eine erneuerbare Energiequelle genutzt wird, fällt bei Euronormen nicht ins Gewicht.

So sehr kompliziert ist es aber nicht... Ich hab mal in nem Museum gesehen, wie schnell die betriebsbereit sein können, wenn die, die das machen, wissen, was sie zu tun haben. Es waren weniger als 15min. Ich glaub, ich brauch länger, den Kugelgrill betriebsfertig zu bekommen.

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bluedog
vor 24 Minuten, Albert Rupprecht sagte:

Ist so ein Fahrdraht nicht von Nachteil, wenn man ein Krieg beginnen möchte? Ich stelle mir es mir nämlich so vor, dass E-Loks bei Luftangriffen im Nachteil sind.

Stimmt. Allerdings nur bedingt. ein Fahrdraht ist bei Schaden recht schnell zu reparieren. Man kann notfalls auch Holzmasten stellen (Hat man in CH bei den sogenannten Notelektrifizierungen im ersten Weltkrieg gemacht.) Ausserdem gibts Strom genug. Die Armee braucht den nicht, und man kann ihn ohne Öl, Kohle und anderes erzeugen, was in CH und A nicht auf den Bäumen wächst. Dieselloks können nur restriktiv eingesetzt werden, nur solange, wie ausreichend Diesel da ist. Dampfloks müsste man mangels Kohle oder Öl mit Holz heizen. Grosser Mehraufwand und sehr anstrengend fürs Personal.

In CH verfiel man, angesichts des Kohlemangels, sogar auf die Idee, kleinere Dampfmaschinen elektrisch(!) zu heizen. Sieht drollig aus, sone Dampflok mit nem Scherenpantographen obendrauf... und es ist ineffizient. ähnliche Energieverbräuche, das aber nur noch dann, wenn sie in Betrieb sind, erreichen heute Hochleistungslokomotiven. In den Vierzigern warens dreiachsige Rangier-/Güterzugloks.

Hatte aber den Vorteil, dass es schneller ging und vermutlich weniger Kupfer verschlang, als neue E-Loks im Krieg zu bauen... was man natürlich parallel auch machte. Haupttrafos waren dann schonmal mit Alu statt Kuper gewickelt...

Es blieb aber, bei den Elektroheizgeräten XXXL, bei nur zwei Prototypen... die sich auch nicht lange hielten... wirklich ne reine Notlösung... immerhin: Solange Dampf im Kessel war, konnte man auch ohne Oberleitung auskommen. Stichwort Kriegsschäden oder auch Anschlussgleis.

bearbeitet von bluedog
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MatthiasM
vor 1 Stunde, sasala sagte:

 

Allerdings ist für den Käufer immer noch nicht so recht ersichtlich was der bahnbrechende Vorteil sein soll.

billiger?

schneller?

leistungsfähiger?

Auch der Ionic ist ein tolles Auto...im Vergleich zu anderen Elektroautos,gegen einem Konventionellen fällt er dann wieder ab.

Deine Perspektive ist schon sehr beschraenkt! Billiger? Ich will billig? Das ist die Einstellung von Leuten die sich ein Handy fuer "1 Euro" andrehen lassen...Nee, preiswert muss ein Produkt sein. Und dabei zaehlt nicht nur der Erstehungspreis sondern auch die Betriebskosten. Bei einem doch eher fuer Menschen, die nicht jeden Euro zwei mal umdrehen muessen, gedachten Fahrzeug wie den  Tesla S, wird man sichern nicht auf die Kosten eines 20 000 Euro Fahrzeuges kommen. Aber der Ionic kommt sicher in den Bereich wo sich das Nachrechnen lohnt.

schneller? Eher wieder was fuer die 1-Euro-Handy-Fraktion!

Leistungsfaehiger? Ich bin bis jetzt nur den Twizy als Elektrofahrzeug gefahren, aber  das hat mich schon beeindruckt. Dem Ionic mit 120 Elektro-PS und fast 300 Nm und recht geringem Gewicht kannst Du aus deine Fahrzeugpark etwas Vierraedriges entgegensetzen? Hat aber sicherlich mehr als 30 000 gekostet ;)!  

Was in deine Auflistung allerdings nicht vorkommt ist Abgasverhalten. Aber das interessiert den Kaeufer ja erst, wenn er von Fahrverboten betroffen ist. Ueberraschen natuerlich! Ich will billig!

bearbeitet von MatthiasM
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FuchurXM
35 minutes ago, Albert Rupprecht said:

War das nicht eine komplizierte Angelegenheit? Ich habe in der Oldtimer Markt vor langer Zeit einmal gelesen, wie so ein Ding funktioniert, es aber längst wieder vergessen. Ich erinnere mich nur daran, dass Langhubmotoren im Vorteil waren. Was käme da wohl für ein Wagen aus aktueller Produktion in Frage?

Beim Holzvergaser wird im Grunde der Treibstoff (Holzgas) auf dem Fahrzeug erzeugt und in einem normalen Motor verbrannt. Problem ist das Holzgas wohl recht schmutzig ist. Lässt sich aber wohl hinreichend reinigen und kann dann in Dieselmotoren verbrannt werden. Gibt wohl Holzgaskraftwerke die wohl mit Schiffsdieselmotoren betrieben werden. Im Grunde wäre sowas das Auto das mit Kompost fährt. Ist halt mehr Arbeit.

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bluedog
vor 12 Minuten, FuchurXM sagte:

Lässt sich aber wohl hinreichend reinigen und kann dann in Dieselmotoren verbrannt werden.

Falsch. Richtig ist: Dieselmotoren kann man auch auf Fremdzündung umrüsten. Dann brennt dort auch Holzgas, wenn man will. Holzgasmotor mit Selbstzündung wäre mir neu.

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xantom II
vor 2 Stunden, sasala sagte:

Allerdings ist für den Käufer immer noch nicht so recht ersichtlich was der bahnbrechende Vorteil sein soll.

billiger?

schneller?

leistungsfähiger?

 

Billiger? Ja sicher, mein Tesla fährt billiger als die meisten Verbrenner. Ich bin aktuell bei 212Wh/km, entspricht mit 30% SuC-Anteil etwa 4 Euro pro 100km. Das ganze bei deutlich über 200Kw Motorleistung und 5 Metern Länge mit über 1700 Litern Kofferraum. Der Ionic kommt im Mittel mit 14Kwh auf 100km aus. Das sind an der Dose geladen 3,78 Euro.

Schneller? Na klar. Das Drehmoment eines E-Motors ist deutlich besser als das eines Verbenners. Dazu keine Schaltpausen, kein Turboloch.

Leistungsfähiger? Natürlich. Fängt beim größeren Kofferraum an, weil kein Tank verbaut. Dazu viel ruhiger, da keine störenden Geräusche.

Dem Käufer ist das klar. Hast Du es mal ausprobiert? Deine Argumente sind kleingeistig und spiegeln leider die Denke vieler wieder, die sich in erster Linie mit dem eigenen Vorteil beschäftigen.

bearbeitet von xantom II
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Kwashiorkor

Leider ist keines der angekündigten Elektroautos ein praktischer Kombi. Kompaktwagen, Minis, große Limousinen, SUV. Das war's. Auch in der Grafik, die (hier?) mit den Neuvorstellungen der nächsten Jahre verlinkt war, gab es keinen einzigen Kombi. Ich verlange ja schon gar nicht einen Kombi mit Hydropneumatik, aber wenigstens nen Kombi! 

Immer wieder schießt mir die Idee durch den Kopf, einen Xantia zu elektrifizieren. Viel komplizierter als die Umrüstung eines anderen Autos sollte das nicht sein, die Pumpe müsste von einem eigenen Elektromotor angetrieben werden. Ansonsten sah ich vor kurzem ein Video eines umgerüsteten Golf Variant. Doof nur, dass für die Akkus ein Großteil des Kofferraums draufginge, der Platz des Tanks und Reserverades würde für eine brauchbare Reichweite sicher nicht reichen.

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EntenDaniel
vor 7 Stunden, FuchurXM sagte:

Beim Holzvergaser wird im Grunde der Treibstoff (Holzgas) auf dem Fahrzeug erzeugt und in einem normalen Motor verbrannt. Problem ist das Holzgas wohl recht schmutzig ist. Lässt sich aber wohl hinreichend reinigen und kann dann in Dieselmotoren verbrannt werden. Gibt wohl Holzgaskraftwerke die wohl mit Schiffsdieselmotoren betrieben werden. Im Grunde wäre sowas das Auto das mit Kompost fährt. Ist halt mehr Arbeit.

Geht auch bei Benzinern. In den 90ern hatte in Süd-Frankreich ein Campingplatzbesitzer einen 11CV mit Holzvergaser als Alltagsfahrzeug. Er hat dann auch fast täglich vor staunendem Publikum geizeigt, wie man sowas in Gang setzt.

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