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Showing content with the highest reputation since 21.05.2018 in allen Bereichen

  1. 14 points
    So, geschafft. Folgendes ist in den letzten Stunden auf unserer Website passiert: - Umzug auf einen neuen, deutlich schnelleren Server. - Umstellung auf SSL für die gesamte Präsenz. Alle Inhalte werden nun verschlüsselt übertragen. - Update auf die neueste Forensoftware. - Anpassung der Nutzungsbedingungen. - Einführung einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung. - Entfernen aller inaktiver Benutzer, die länger als 3 Jahre nicht eingeloggt waren und keine Beiträge geschrieben haben. - Abschalten aller Benachrichtigungsfunktionen. Wenn jemand wieder benachrichtigt werden möchte, wenn in seinem Thread etwas passiert, kann er das über die Benachrichtigungseinstellungen bis ins Detail konfigurieren: Danke für Euer Verständnis für die Zwangspause. Bei Fragen, fragt einfach. Viele Grüße! Martin
  2. 12 points
    Wie schon im anderen Thread angedeutet ist uns kürzlich ein Tiefgaragen Langschläfer zugelaufen. Über Ebay Kleinanzeigen wurde mit relativ knappen Informationen ein 1987er BX RD 1,9L Saugdiesel mit 64 PS und etwas mehr als 190.000 km auf der Uhr angeboten. Viel war auf den Bildern nicht zu erkennen, außer dass er braun war, beige-braune Innenausstattung und ein nachgerüstetes Hubdach hat. Der BX wurde etwa im Jahr 2000 vom Vorbesitzer (3 Vorbesitzer insgesamt, alle deutlich älteren Semesters) in einer Tiefgarage abgestellt und nicht mehr bewegt. Der Verkäufer hatte ihn bereits dort raus geholt, daher war eine Besichtigung auf offener Straße und bei gutem Licht möglich. Gestartet haben wir ihn bei der Besichtigung nicht, ob der Motor lief oder nicht war dem Verkäufer nicht bekannt. Der Rest des Wagens machte aber einen sehr guten Eindruck. Technisch schien er mit nahezu frischer Inspektion eingemottet worden zu sein, Karosse und Leitungen sind zudem nahezu rostfrei. In der hinteren linken Kofferraumecke fanden wir zwei kleine Löcher. Kritisieren konnten wir bei der Besichtigung letztendlich nur den ungewissen Zustand des Motors, einen leichten Streifschaden an den beiden rechten Türen, die aufgeborten Türschlösser (neuer kompletter Schlosssatz lag bei, Schlüssel für den Tankdeckel ging beim Verladen verloren) und den durch den/die Vorbesitzer extrem start verrauchten Innenraum inkl. Brandlöchern in der beigefarbenen Tweedausstattung. Also kurzerhand verhandelt, aufgeladen und ab in die Heimat. Zu Hause angekommen wurde dann zuerst mal die Technik angegangen. Frischer Zahnriemen inkl. Rollen und Pumpe, neue Keil- und Rippenriemen, Spritfilter, Batterie rein und dann hoffen, dass er anspringt. Das tat er dann auch direkt nach dem Vorglühen mit rund 18 Jahre altem Diesel im Tank und erstaunlich weichem Motorlauf. Auf technischer Seite waren nun nur noch zwei neue Bremschläuche, Motoröl und vier junge Reifen nötig, dann konnte mit dem Blech und dem Innenraum weiter gemacht werden. Den Innenraum haben wir nahezu komplett entfernt, nur das Armaturenbrett und der Dachhimmel verblieben im Auto. Die Teppiche wurden nach massiver Behandlung mit dem Hochdruckreiniger wieder schön sauber und rauchfrei, die Türverkleidungen wurden mit dem Tornador gereinigt und die ganzen Plastikverkleidungen durften in der Badewanne ein ausgiebiges Bad nehmen. Für die Sitze haben wir und beim DM Drogeriemarkt einen Teppich- und Polstersauger geliehen, mit dem wir die Sitze von Schmutz und Rauch befreien wollten. Leider wurden sie nur sauberer, aber den Gestank konnten wir damit nicht entfernen. Hier die überschaubaren Rostschäden: Türverkleidung und Hutablage während der Reinigung mit dem Tornador. Hier waren die Ergebnisse wirklich sehr gut, auch der Geruch ist wieder nahezu neutral . Der zerlegte Innenraum. Man beachte die teilweise gelb bis braun verfärbten Verkleidungen im Kofferraum bzw. den Dachhimmel. Nach der Reinigung wurde alles wieder eingebaut: Am Wochenende vor der Citromobile gibg es dann zum Tüv für die HU und das H-Gutachten. Auch hier gab es keine Überraschungen. Die HU wurde mängelfrei bestanden, auch die AU verlief nach dem ersten "Durchatmen" problemlos. Auch bei der H-Begutachtung wurde vom Prüfer der außerordentlich gute Zustand im Hinblick auf Rost angesprochen. Von der Zulassungsstelle ging es dann quasi direkt auf die erste Ausfahrt zusammen mit Jelles BX: und auf das Pfingsttreffen in Annweiler durfte er natürlich auch mit Zwischenzeitlich wurde noch ein neuer Wasserkühler nötig, der alte hatte fahrerseitig oben einen Korrosionsschaden und war nicht mehr dicht.
  3. 10 points
    Auch, wenn ich dir im Grund zustimme (man sollte solche Autos nur mit größter Sorgfalt und nach eingehender Prüfung im Straßenverkehr bewegen!): Diese Gesetzesänderung passt m.E. perfekt in das durch diverse weitere Entscheidungen geprägte Muster: Ein völlig weltfremdes und uninteressantes Wechselkennzeichenmodell, keine Verpflichtung der Hersteller zur (wirkungsvollen) Umrüstung der vom Dieselskandal betroffenen Modelle, stattdessen Befürwortung ökologisch fragwürdiger Abwrackaktionen und billiger Software-Updates, und dann macht man halt der Vollständigkeit halber noch das Kurzzeitkennzeichen weitestgehend nutzlos für den privaten Gebrauchtwagenhandel. Wir sollen neue Autos kaufen, keinen alten Schrott! Fehlt nur noch die Herabsetzung des HU-Turnus auf 1 Jahr für Autos, die älter als 10 Jahre sind (war ja auch schon mal in der Diskussion) Von einer nachweisbar erhöhten Gefährdung des Straßenverkehrs durch nicht verkehrssichere Autos mit Kurzzeitkennzeichen hat man die ganzen Jahre zuvor nie etwas gehört.
  4. 9 points
    Und schon ist er weg. Inkl. aller seiner Inhalte. Also keine Panik, so was kommt vor. Seht mal in andere Foren, da sind wir ziemlich clean dagegen, Danke an die Melder! Martin
  5. 8 points
    Also, ich habe mich nun entschlossen und ein vollständiges Inserat fürs Forum erstellt weil ich Platz brauche und den Wagen zu selten fahre. Ich beschreibe ihn hier mit bestem Gewissen und so wie ich ihn in den letzten Monaten begeistert gefahren bin: Citroën XM V6-24 Y3 Aus Erstbesitz gekauft im November 2017 über meinem Citroën Händler bei dem der Wagen damals an den nun 80- jährigen Besitzer und immer noch DS Cabrio- Fahrer (nebst neuem C4 als Ersatz für den XM weil mit Automatik) verkauft und seither lückenlos gewartet wurde (Belege vorhanden). Schweizer MFK Prüfung und Abgastest 28.11.2017 ohne Mängel bestanden, km Stand aktuell 150'000, bei Kauf 147'000km Farbe Vert Vega, Orga Nr. 5621, Chassis Nr. VF7Y3AL0000AL7411, Vollausstattung ohne Tempomat, Leder schwarz, 5- Gang Handschaltung, Hydractiv, ABS, 8-Fach Michelin bereift mit sehr guter Bereifung und mängelfreien Alu- und schwarzen Stahlfelgen, Bordmappe komplett inkl. Code und Ersatzschlüssel folgende Mängel sind mir aufgefallen und habe ich noch nicht korrigiert : - Sitzheizung hinten fliegt Sicherung raus (ich vermute es ist die Sitzlehne) - Klimaanlage außer Funktion wegen Undichtigkeit am Klimakondensator/ oder Leitung vom Kompressor zu selbigem, sollte also ersetzt werden, die Klimaautomatik funktioniert sonst einwandfrei (bei Bosch Dienst getestet April 2018) - Druckknopf Handschuhfachöffnung fehlt, deshalb auch Handschuhfach Dämpfer außer Funktion gesetzt, Handschuhfachdeckel liegt einfach auf - Mitteltopf äußere Hülle angerostet aber ohne akustischen Mangel Domlager, Wagenheberaufnahmen und Unterboden sind tiptop, alle Anzeigen, inkl. Display funktionieren einwandfrei, ZV mit Fernbedienung funktioniert, die Zierleisten sind noch sehr schön und ohne Aufblühungen, Hydraulik ohne Leckage, Federung einwandfrei und lässig bequem , ebenso die DIRAVI, Motor ist trocken folgende Investitionen wurden seit Kauf von mir getätigt: Zündkabelsatz ers. (Ein Kerzenstecker hatte durchgeschlagen), Zündkerzen u. Unterbrecher ers., Spurstangenköpfe ers., Traggelenke ers., Achsmanschetten ers., Scheibenwischerblätter ers., Scheibenheber hinten links rep., Neue Teppich Schutzmatten vo/hi folgende Investitionen wurden nach Belegen in den letzten Jahren vom Vorbesitzer via Citroën Werkstatt getätigt: Rücklaufleitungen Federzylinder vorne li u re, Zündmodul, Spurstange, Wärmetauscher Heizung, Antriebsriemen Nebenagregate, Scheibenwaschpumpe, Auspufftopf hinten, Hydraktivkugel plus Federkugeln hinten, Hydraktivkugel plus Federkugeln vorne, Hydraulikdruckspeicher, Batterie, Druckverteiler Hydrauliksystem, Verteilerdeckel, Aussentemperaturfühler der XM fährt sich wunderbar...Preisvorstellung 5900 Euro Grüsse...Felix
  6. 8 points
    Hier meine Bilder vom Fronleichnam-Meet. Ich hoffe die Bilder gefallen euch. Sollte einer nicht mit einem Bild einverstanden sein werde ich selbstverständlich versuchen es zu löschen. E war wie immer sehr schön. Besonderen Dank an dieser Stelle an Jörg für die Orga und @TorstenX1 für die Geduld, das Durchhaltevermögen und natürlich die (wieder mal) tolle Arbeit. Der Wagen fährt besser als je zuvor :) Es war schön euch alle zu sehen, ich hoffe es klappt auch im August ;)
  7. 8 points
    Hier der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=EwTgEvBLhhg Personenaufnahmen habe ich weitgehendst vermieden (neue Richtlinien) oder mit Genehmigung der Person. Deshalb fehlen leider die Aufnahmen der "Veranstaltungen" im Festzelt trotzdem viel Spass beim ansehen
  8. 8 points
    Die Rente ist sicher...
  9. 7 points
    I Commodo phare bzw. commutateur d'eclairage/avertisseur und II Tampon Galvanik I) Lichtschalter "Forensik" : Einer wie der Andere ? Lichtschalter, Version der 50 Jahre: Von oben leicht zu erkennen: Runde Gewindehülsen für die drei durchgehenden Gehäuseschrauben, schwarzes Bakelit-Gehäuse mit leichtem Braunstich. Breiter Schriftzug, Winkel im Oval weiter auseinander als bei folgenden Modellen. Lichtschalter, ab November 56 lt. 2cvco.Canalblog : Eingelegte Muttern für die drei durchgehenden Gehäuseschrauben, Kunststoffgehäuse, kleinerer Schriftzug, engere Winkel im Oval, nach oben versetzt. Meinung: Eher unpassend für altes Wellblech. Lichtschalter, "moderne" Version, hier ein Modell der späten 70er, welches heute i.V. mit Betätigungsknopf in alter Form gerne als originalgetreue Replik oder gar als NOS ?! verkauft wird. Kurze Gehäuseschrauben, welche direkt mit dem Gehäuse der Oberschale verschraubt werden. Dieses Modell gehört nicht in eine Wellblech Ente. Leergehäuse: Deutliche Unterschiede von unten. Das Bakelit-Gehäuse links kommt mit ovalisierter Öffnung. Kontaktfeder-Platten von unten: Einlagiges Hartpapier der Bakelit-Version links, später doppelt ausgeführt. Mechanisch aber zueinander kompatibel. Die letzte Version kommt mit Kreuzschlitzschrauben und i.d.R. fehlendem Kontakt für die zweite Hupe. Die Platte der Bakelit-Version und deren Schrauben sind schon mit Fertan behandelt. Auch montiert offensichtlich : Die Achse der Bakelit Version ist ganze 14mm länger als die der folgenden Versionen. Deren Enden laufen zudem konisch aus. Sobald man das weiß, wirkt der falsche Lichtschalter im Wellblech nur noch wie ein kurzer Stummel . Übrigens: Die Achsen sind bereits beschliffen. Die Kontaktwalzen wurden mit Dremel und Messingbürste poliert. Es gibt auch noch andere, nicht offensichtliche Unterschiede, wie die Stahlstift Fixierung der Bakelit-Gehäuse, die Form des in der Achse eingelassenen Kunststoff-Stempels für den Hupkontakt und unterschiedliche Ausprägungen der Innenschalen. Selbst der Kopf-Durchmesser der Befestigungsschellen-Schraube ist bei jüngeren Versionen geschrumpft und die gegossene Flügelmutter eingespart worden. Nachdem man diese Unterschiede kennt, wird es Zeit, den fürs Wellblech passenden Lichtschalter zu besorgen. Natürlich will ein echter Wellblech-Stalinist schnödes Plastik gegen Bakelit tauschen. Dieses aber, ist oft nur in optisch schlechtem Zustand zu finden. Sieht aber schlimmer aus, als es ist. Denn: Kontaktflächen mit dem Dremel polieren, Metallteile mit Fertan entrosten, die Klammerhälften mit Rundholz richten und mit Modellbaulack austupfen, kennt man. Kann man. Auch Farbreste zu entfernen und das Bakelit abschliessend mit Öl zu polieren, stellt keine Herausforderung dar. In der Summe leichtgängige Kleinteil-Aufbereitung, die man auch abends vorm TV erledigen kann. Tolerante Partnerin oder deren Abwesenheit vorausgesetzt ;-) Die Schalter-Achse kann man, wie üblich, beschleifen, klar lackieren oder mit Silberlack versehen. Die erste Variante macht aber nicht lange Spaß und die zweite sieht unnatürlich aus. Daher wird es Zeit, etwas Neues auszuprobieren:: II Tampon-Galvanik oder Stift-Galvanik Auf Youtube, auch in deutscher Sprache, finden sich viele Videos, die diese unaufwändige und saubere Alternative zur Badgalvanik erklären. Ideal, um die Oberfläche von Kleinteilen, wie unsere Lichtschalterstange oder Schraubenköpfe zu veredeln. II A Materialien Diese Materialien werden benötigt. D.h. Nickelelektrolyt wurde bei dem hier vorgestellten Versuch nicht eingesetzt. Die rosa wirkende Flüssigkeit in unbeschrifteter Flasche soll laut Anbieter Goldelektrolyt sein. Es wurde bei allen Elektrolyten der günstigste, deutsche Anbieter ausgesucht. Ob dies auch in qualitativer Hinsicht eine gute Idee war, ist auch nach dem Experiment nicht klar. Übrigens: Man kann auch mit sehr viel kleinere Mengen anfangen, denn der Verbrauch ist geringer als erwartet. Desweiteren wird Aqua Dest (destilliertes Wasser) benötigt, welches man in eine Sprühflasche einführen sollte. Achtung : Obwohl diese Elektrolyte auch im Einsatz, weder spritzen, dampfen, noch auffällig stark riechen, oder das Tischtuch zersetzen, sollte man im Umgang stets Handschuhe und Schutzbrille tragen. Die Graphit-Elektrode kommt oft mit dem Galvanisier Stift zusammen, die Nickel-Elektrode (8mm Rundstab) muß man extra kaufen. Die Tampons, von denen pro Elektrolyt einer benötigt wird, werden mit Aqua Dest stark angefeuchtet und über die jeweilige Elektrode gezogen. Als Stromversorgung funktionierte in diesem Experiment ein 0-15V /2A Netzteil, wie es billig und oft auf den Auktionsplattformen angeboten wird. Präzision oder perfekte Regelung sind nicht erforderlich. Weiterhin wird pro Elektrolyt ein Becher zum Eintauchen des Tampons benötigt und zwei Mikrofasertücher zum Reinigen der Elektrode bei Elektrolyt-Wechsel und zur Feinpolitur des Werkstücks. Hilfreich ist eine Einwegspritze mit der dem Chrom-Elektrolyt etwas Salzsäure zur Aufhellung zugeführt wird. II B Versuch 1. Werkstück beschleifen. Der perfekte Beschliff der (bereits entrosteten) Achse ist wichtig, da die Oberfläche durch das Galvanisieren nicht verbessert wird, bzw.Fehlstellen nicht ausgeglichen werden. Sind vor dem Behandeln noch Rosteinschlüsse zu sehen, bleiben diese als schwarze Punkte sichtbar. Das ist kein Farbauftrag. 2. Werkstück entfetten. Hier mit Isopropanol (reiner Alkohol) geschehen. Im Internet werden zusätzlich oft sog. Aktivatoren empfohlen, worauf hier verzichtet wurde. Anschliessend wurde die Achse mit Aqua Dest abgewischt und nicht getrocknet. 3. Werkstück an die Kathode (Minuspol) anschliessen. Die Kroko-Klemme wird am Ende angeschlossen, im Bereich der Aufnahme des Betätigigungsknopfs. 4. Gold-Elektrolyt mit Graphit-Elektrode : Netzteil Einstellung 6V, keine Strombegrenzung. Der mit Aqua Dest bereits befeuchtete Tampon-Stab wird in das Gold Elektrolyt (rosa) getaucht und langsam und mehrfach über die Achse gestrichen. Ist alles korrekt gelaufen, sieht man am Netzgerät oder Amperemeter, das jetzt ein Strom von 50-300mA fliesst und die Achse eine Art Messing Farbton annimmt. Übrigens: Der Galvanisierstab wurde im Versuch nicht am Stab angefasst, sondern direkt mit der Tampon Spitze mit sanftem Druck geführt. Da das teure Gold Elektrolyt nur als Trägerschicht dient, wurde hier nicht versucht, eine schmuckähnliche Beschichtung zu erzielen. Ein heller, gleichmäßiger Überzug genügte. Anschliessend wurde sorgfältig mit Aqua Dest spülen, um eine Vermischung mit dem folgenden Chrom-Elektrolyt zu vermeiden. 5. Chrom-Elektrolyt mit Nickel-Elektrode : Netzteil Einstellung, zunächst 3.3 V, keine Strombegrenzung. Der mit Aqua Dest bereits befeuchtete Tampon-Stab wird in das mit Chrom Elektrolyt (dunkelgrau) getaucht und langsam und mehrfach über die Achse gestrichen. Ist alles korrekt gelaufen, sieht man am Netzgerät oder Amperemeter, das jetzt ein Strom von ca. 400mA-1300mA fliesst und die leicht messingfarbene Achse einen silbernen Farbton annimmt. Im Versuch wurde dem Chrom Elektrolyt 4% der oben abgebildeten Salzsäure hinzugefügt, was für eine Aufhellung sorgen soll. Achtung: Selbst wenn hier angegebene Spannungs- und Stromwerte nicht absolut zu betrachten sind, da diese abhängig vom Elektrolyt, Anodenmaterial und Werkstück variieren können : Wählt man eine zu hohe Spannung, wird der Chromauftrag sehr dunkel, daher sollte man mit kleiner Spannung anfangen. Die gute Nachricht: Man kann das Ergebnis durch erneutes, geduldiges Bestreichen wieder korrigieren. Das Verfahren kann man mit 2-Cent Münze und Chrom-Elektrolyt vorher testen, oder aber auch mit Achsen "moderner" Lichtschalter. Hier ein mißglückter Erstversuch: Mit Fertan entrostet, beschliffen und anschliessend mit Gold Elektrolyt versehen. Der Beschliff ist unzureichend, hier braucht man nicht mit Chrom-Elektrolyt weiter zu machen oder weiter Gold-Elektrolyt zu verschwenden. Überhaupt war es keine gute Idee, die Achse nicht aus der Kontakt Trommel zu entfernen. Dabei ist das so einfach: Splint rückwärtig entfernen, Kunststoffstift ziehen und darauf achten, dass die in der Achse geführte Feder nicht verloren geht. Anschliessend erneut entfetten und dieses Mal ordentlich beschleifen, bis zu 1000er Nass, lunkerfrei. II C Ergebnis: Weit entfernt von Perfektion: Auch wenn man von Erstversuchen keine Wunder erwarten darf, gleicht der erzielte Chrom Glanz mit dem verwendetem Chrom III Elektrolyt mit Tampon Galvanik keineswegs den Resultaten, die ein professioneller Betrieb mit Chrom VI Elektrolyten, Bad-Galvanik und aufwändiger Vorbereitung erzielt. Neuware entsteht so nicht. Allerdings: Selbst wenn begabte Bastler bessere Resultate erzielen werden und der hier vorgestellte Versuch mit Sicherheit nicht perfekte Arbeitsabläufe und Materialien aufzeigt, so ist der Vorher / Nachher Erfolg angesichts laienhafter Durchführung dennoch beachtlich. Passt jetzt insgesamt zur 55er AZ des Autors: Angejahrt, aber nicht moribund ;-) Vorsorglich: Vorstehender Text und dessen Bebilderung versteht sich ausdrücklich nicht als Anleitung, sondern als Beschreibung eines Experiments, welches durch einen Laien ohne Sachkenntnis durchgeführt wurde. Der Autor übernimmt keine Haftung für gesundheitliche und materielle Schäden, die durch Nachstellen dieses Versuches entstehen können. Die Abbildung der Elektrolyte und anderer Materialien ist ausdrücklich nicht als Kaufempfehlung bestimmter Produkte zu verstehen, denn der Kauf erfolgte eher zufällig. Gute Informationen zum Thema Stift- oder Tampongalvanik finden sich auf Youtube. PS: Bitte in diesem Thread keine weiteren Kommentare zum Thema Ausdruck und Rechtschreibung. Sollte es in dieser Hinsicht Probleme geben, bitte ich stattdessen um eine Private Nachricht.
  10. 7 points
    Na dann. Mag schon sein, dass es nicht der beste Kauf war, aber unrettbar ist der nicht. Sowas kann man durchaus beheben / restaurieren. Es kostet halt eben ne Menge Geld. Warum man dann sofort die Entsorgung empfiehlt, erschließt sich mir hier nicht, viele XM sehen irgendwann so aus. Radhäuser, Schweller, Wagenheberaufnahmen, Rahmen - alles relativ üblich. Es ist eher die Frage, was es dem Besitzer wert wäre, den Wagen zu erhalten. Da er äußerlich noch wirklich schön ist, außen wie innen, und alles andere als ein abgerocktes Endverbraucher-Winterauto zu sein scheint, und immerhin der Service und das grundlegende gemacht ist - warum entsorgen? Weil der Wagen rostet? Das sind behebbare Schäden. Der Besitzer ist nicht der erste, der einen Wagen gekauft hat, der oben Delikatesse und unten Dilemma ist. Wenn man das alles fachgerecht beheben lässt, also so, dass es wieder 15 oder 20 Jahre hält, sehe ich keine Probleme. Wenn alle wegschmeißen, weil das Blech schlechter wird, gibt es solche Schönheiten bald nicht mehr. Ich empfehle mit den Fotos zu einem Karosseriebetrieb zu gehen und mal zu fragen, was da auf einen zu kommt. Unter 1500-2000 wird da nicht viel passieren, schätze ich, und dann hast du eben einen günstigen XM geschossen und nochmal eine Summe reingesteckt. Dafür ist's dann deiner, von großzügig reparierten Autos trennt man sich seltener. Nach Rechnung hättest du dann einenen seltenen, schönen XM für vielleicht 4000 Euro ohne Rostnester. Da geht die Reise ohnehin hin. Dass der so keine HU bekommen sollte, ist selbstverständlich, da zieht der Punkt "Unwissenheit des Prüfenden" auch schon nicht mehr. Aber das ist Gang und Gebe, mittlerweile. Bei einem 20.000 Euro Fahrzeug wäre es sicherlich genau 10x so ärgerlich. Wünsche gutes Gelingen!
  11. 7 points
    Hauptsache es rostet nicht mehr. Der Tank muss ja nur schön aussehen, wenn das Auto auf dem Dach liegt.
  12. 7 points
    Hallo zusammen, Arbeiten gehen weiter, langsam, aber... Ich habe neue Fenster- und Hilfsrahmen geschweisst Weihnachtsgeschenk von Méhari club Casis Ein Paar Kunststoffteilen. Die Bremsen wurden komplett erneuet . Alle Hilfsrahmen zussamengeschraubt. Jetzt vorbereite ich die ABS Teile fuer Lackieren, und dann schon nur zussamenbauen Bis dann... tomi
  13. 6 points
    Ja, ein kompromisslos schlichtes Armaturenbrett mit minimalistischen Anzeigen und so wenig Knöpfen wie möglich/nötig, wäre mir auch lieber. Aber das gibt es nirgends und es ist auch nicht absehbar. Also schwärme ich für das Fahrzeug, das sich diesem meinem persönlichen Ideal am ehesten nähert und gleichzeitig das für mich aktuell innovativste und überzeugenste Antriebssystem hat, und das von einem Unternehmen gebaut wird, das als einziges sehr konsequent um diesen Antrieb herum ein funktionierendes Ökosystem aufgebaut hat.
  14. 6 points
    Das schöne an solchen Arbeiten ist ja, dass man‘s selber macht und sich über das Ergebnis freut. Hab letztens auch ein paar Rotznasen am Fahrradrahmen lackiert. Was solls. Profis beauftragen kann ja jeder :-)
  15. 6 points
    Der Tank ist fertig: phosphatiert grundiert lackiert Jetzt noch Unterboden-Wachs drauf, und er kann wieder an seine Platz.
  16. 6 points
    https://www.heise.de/autos/artikel/Abgasnormen-im-Ueberblick-4060878.html Was in den Bastelbuden nur handgefertigte Prototypen schaffen, baut PSA in Serie. Armes Deutschland.
  17. 5 points
    Vielen Dank für eure Eindrücke, die genau meine Verfassung wiederspiegeln, nämlich den großen Willen, den Wagen zu erhalten, aber gleichzeitig Skepsis, weil es ja mehrere Baustellen untenrum sind und es nach den Reparaturen ja ein irgendwie angefaulter Wagen bleibt. Aber in die Farbe habe ich mich "verliebt" und habe bisher noch nie einen anderen in der Farbe gesehen. Ich bin schon erleichtert, dass man am Fahrschemel offenbar auch schweißen kann. Damit wäre dieses Problem auch erstmal günstig zu erledigen. Das Loch im Radhaus dürfte schon recht kompliziert werden, weil hier viele Bleche aufeinander treffen und die Stelle von oben kaum zugänglich ist, nur der kleine Schacht für den Einfüllstutzen. Den Schweller halte ich für unproblematischer zu schweißen. Allerdings sind alle Falze des Unterbodens angerostet, aber nicht tragisch. Der Pflegezustand ist sonst echt toll.Er hat keinerlei Beulen und kaum einen Kratzer. Das Leder ist wie neu, trotz 180 TKM. Es war ein Garagenwagen und von einem Ärzte-Ehepaar als Zweitwagen genutzt. Das mit der Garagekann ja auch ein Grund für den Rost darstellen, wenn das Auto nicht abtrocknen kann. Ich habe alle Rechnungen der Citroen-Werktstatt, und der Vorbesitzer war Citroen-Fan mit einem CX davor und einem C6 später parallel. Aber er musste sich mit 80 Jahren etwas höheres zulegen, aber natürlich auch Citroen. Und den XM gab er in Zahlung, hat es später aber bereut und wollte den Wagen wieder zurückkaufen, wenn er noch dagewesen wäre. Bei uns in Brandenburg ist die Lohnstunde in der Werkstatt noch gut bezahlbar, das wäre also nicht das Problem. Aber die Sache muss perspektivisch sinnvoll sein. Ich werde den Wagen auf jeden Fall meinem Karosseriebauer vorstellen. Es stimmt, der Wagen hat keine Klimaanlage. Sitzheizung hat er aber, und zwar auch hinten. Wie es zu diesem komischen Ausstattungsniveau kam, konnte mir bisher niemand sagen. Da lasse ich mich sehr gerne belehren...
  18. 5 points
    Neulich nachts an der Tanke. Mein Import aus dem Elsass, standesgemäß mit gelben Birnen... . Viele Grüße R.
  19. 5 points
    Ja ! Ein T-Shirt ! Ganz dringend !
  20. 5 points
    ja, es ist schade; ich kann diesen SUVs auch nichts abgewinnen; aber schlimmer noch, Fahrwerksqualität heutzutage uninteressant - ESP bringt jeden Mist auf Linie; gescheite Motoren - auch egal, notfalls pflanzt man ein Steuergerät ein das beim Schalten (höchst peinlich) Zwischengas simuliert..... und und und. Connectivity und Becherhalter sind heutzutage wichtiger als Antrieb und Strassenlage......... Für uns Altmodischen, die noch echten Sound, echte Leidenschaft beim Fahren kennen und gut finden wird's eng; sicherlich auch mit ein Grund, warum Oldtimer so viele Anhänger finden. Wohl gut von der Natur eingerichtet, das wir nicht ewig leben müssen; die Zeit muss man eben überbrücken, und irgendwann sind die "Autofahrer" ausgestorben und es juckt keinen mehr, das nur noch per smartphone Transportmittel geordert werden, die einen zuverlässig und sicher, aber auch vollkommen emotionsbefreit irgendwie irgendwohin bringen.
  21. 5 points
    "EntenDaniel" Hy, hab noch 2 Bilder zu den Zündspulen. Es scheint auch eine Version gegeben zu haben, wo am Lampenbaum die zündspulenseitige Seite eine Abflachung aufwieß. Die Zündspule selber ist nicht passend zum Baujahr(?). Hier also die 2 abphotographierten Bilder von einer 1952er 2CV:  Von 1949 bis Juli 1954, (Camionette bis April 1955) waren diese Ducellier Zündspulen (Triangulaire) eingebaut. Dafür war auch die Aussparung im Lampengestänge.
  22. 5 points
    In dem Artikel steht einfach soviel Unsinn vor allem über Elektroautos und Batteriesysteme, dass ich es leid bin darauf inhaltlich zu antworten. Das beginnt schon damit zu ignorieren, welche erheblichen Fortschritte es in den letzten Jahren in punkto Energiedichte, Rohstoffminimierung, Gewichtreduktion, Preissenkung etc. gegeben hat. Musk ist ein seltsamer Typ, das wissen wir nicht erst seit dieser Story. Er hat dennoch mehr Bewegung und Innovation in den Automobilsektor gebracht, als alle Piechs, Diess, Müllers, Tavares und wie sie alle heißen in den vergangenen 20 Jahren mitsammen. Er ist weder ein Heiliger, noch sind seine Produkte Heilsbringer - aber sie zeigen den Weg in eine Mobilitätszukunft, die ohne fossile Energie auskommt. Dass ein 2-Tonnen-Fortbewegungsmittel die Welt rettet, behauptet keiner. Aber alle die deshalb mit dem Finger auf Musk zeigen, sitzen in der Regel selbst in so einem Gefährt - mit dem Unterschied, dass sie nebenbei auch noch im laufenden Betrieb eine Menge zusätzlichen Gesundheits- und Umweltschaden anrichten. Nach dem billigen E-Auto für die Masse zu schreien und dabei auf die ältesten Marktgesetze zu pfeifen (nämlich dass Innovation immer zuerst in höherpreisigeren Produkten stattfindet, bevor sie auf Massenprodukte übertragen werden kann), ist schon sehr grotesk. Dann soll er sich halt einen Zoe oder Leaf kaufen. Beides sehr solide Autos, die ihren Verbrenner-Pendants um nichts nachstehen und auch den Mehrpreis nach kurzer Nutzungszeit wieder hereingefahren haben.
  23. 5 points
  24. 5 points
    Eine äußerst sinnvolle Funktion, da der Fahrer ja den Regen nicht mitbekommen könnte, weil er gerade das Autoradio per Handy bedient und dadurch abgelenkt ist. Sowas brauch ich dringend für den CX. Und den Xantia sowieso.
  25. 5 points
    Das statistische (und durch empirische Daten gestützte) Überschlagsrisiko liegt für den Tesla Model X bei 9,30 %: https://www.nhtsa.gov/vehicle/2018/TESLA/MODEL%2520X%2520P90D/SUV/AWD#safety-ratings-rollover Antriebstechnik und Akkus sind tief verbaut, das senkt trotz der unsinnig großen Bodenfreiheit den Schwerpunkt. Damit erreicht er das Niveau von Limousinen wie BMW 3er und 5er oder Audi A6. Relativ zur Limousine von Tesla kommen die konzeptuellen Nachteile der SUV aber natürlich doch wieder zum Tragen: Ein 2017 TESLA MODEL S 90D hat nur ein Überschlagsrisiko von 5,7 %. Die Entscheidung für einen SUV ist bei Tesla also nicht weniger dämlich als bei anderen Automarken.
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