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  1. 12 points
    Grad diesen Kommentar gefunden und für gut befunden. Autor unbekannt: In Berlin haben die Leute nicht gegen Corona-Regulierungen demonstriert. In Berlin haben Menschen für Ihr Recht demonstriert, von der Komplexität der Welt überfordert zu sein. Gegner einer Impfung, die es noch gar nicht gibt, verhutzelte Rentnerinnen, die im Rausch der Euphorie den Tag der Freiheit ausrufen, Menschen die tatsächlich glauben, die Maskenpflicht würde dadurch sofort abgeschafft. Die Journalistin Hayali wird bepöbelt, sie hätte die Versammlung auflösen lassen. Langhaarige Rocker und Metalfans tragen die Flagge eines Reichs umher, in dem sie für ihre Frisur zusammengeknüppelt worden wären und in der die Impfpflicht polizeilich durchgesetzt wurde. Thor Steinar T-Shirts und Pegida-Schilder. Und irgendwo sitzt eine junge Frau in Hippie-Klamotten mit einem Schild auf dem Rücken: „Deutschland braucht Jesus“. Ich äußere mich nur deshalb zu diesem kollektiven kognitiven Vollversagen, weil ich auch hier zwei Aspekte wiedererkenne. Zwei Aspekte, die mir in meiner Arbeit ständig begegnen. Zum einen vermittelt das Netz 2.0 den Eindruck, dass wir alle wichtig sind. In unserer Sucht nach Anerkennung und Relevanz verlieren wir aus den Augen, dass wir nur Ameisen in einem Haufen sind. In der Egozentrik des Zeitgeistes und mit der Fähigkeit jeden Hirnfurz über Social Media öffentlich machen zu können, haben wir aus den Augen verloren, dass wir selber außerhalb unseres persönlichen Umfeldes für andere Menschen keinerlei Relevanz haben. Und zum anderen der Verlust eines demokratischen Miteinanders. Wir reden uns Bedeutung und Freiheiten ein, die wir nie hatten. Und als kleinster Teil einer Gesellschaft niemals haben werden. Denn wenn wir demokratisch leben wollen und die deutliche Mehrheit will, dass ich eine Maske trage, dann habe ich verfickt nochmal eine Maske zu tragen. Das und nichts anderes bedeutet Demokratie. Und deshalb ist es auch vollkommen gleichgültig, ob da nun 20.000 Menschen öffentlich ihre Egozentrik zur Schau gestellt haben oder eine Million. Entscheidend in einer Demokratie ist nicht gegen etwas zu sein. Sondern für etwas. Man muss Alternativen anbieten, Lösungskonzepte, in den politischen Diskurs gehen. Und zwar nach den Regeln der Gesellschaft, deren Demokratie man einfordert und die man mitgestalten will. Genau deshalb ist Pegida gescheitert. Und genau deshalb wird die AfD langfristig keine politische Wirkkraft entfalten. Und deshalb wir nie etwas dabei herauskommen, wenn Impfgegner sich mit freiheitsliebenden Rentnern, Rechtspopulisten und fundamentalchristlichen Hippies zusammentun. Und sie werden an ihrem Dunning-Kruger-Effekt scheitern. Denn wenn sie nicht einmal die Kompetenz besitzen zu verstehen, dass die Regulierungen Ländersache sind und Dunja Hayali keine Demonstration auflöst, haben sie auch nicht die Kompetenz ihre Forderungen zu artikulieren. Merkel öffnet keine Grenzen, die längst offen waren. Und Merkel erklärt auch keine Landtagswahlen für ungültig. In ihrer Kompetenzlosigkeit verstehen sie nicht einmal, welche Kompetenzen ihnen fehlen. Plötzlich ist jeder Epidemiologe, Virologe, Klimaforscher, Migrationsanalyst, Religionswissenschaftler und Jurist. Dabei haben die meisten nicht einmal das Grundgesetz verstanden. Und einige Verstehen nicht, dass es unsere Verfassung ist. Sie plappern im psychologischen Bestätigungsfehler das nach, was Rattenfänger ihnen aus eigennützigen Gründen vorbeten. Getrieben von ihren Ängsten, ihrer Überforderung und davon, sich plötzlich ihrer Unwichtigkeit bewusst zu werden und einen Kontrollverlust zu erleben. Der nur darin begründet ist, dass sie sich vorher eine Kontrolle eingeredet haben, die sie nie hatten. Wir leben in keiner „Meinungsdiktatur“. Wir leben in einer Kompetenzdiktatur. Denn wir leben in einer Demokratie, in der man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, um die Gesellschaft mitgestalten zu können. Die Gefahr ist, dass diese Menschen aber den Weg bereiten, um eine tatsächliche Diktatur heraufzubeschwören. Denn nach 75 Jahren Frieden und Freiheiten, wie sie noch kein Volk zuvor jemals gekannt hat, haben sie offenbar völlig aus den Augen verloren, welche Freiheiten sie tatsächlich haben. Sie demonstrieren für Freiheit und merken nicht einmal, dass sie dabei eine der größten Freiheiten bereits in Anspruch nehmen. Sie kommentieren auf Social Media über den Verlust von Meinungsfreiheit und bemerken den Widerspruch nicht einmal. Sie glauben tatsächlich die demokratische Mehrheit seien die Diktatoren, weil sie vor lauter Freiheit vergessen haben, was Unfreiheit tatsächlich bedeutet.
  2. 12 points
    Nun der zweite Musste weg, konnte ich nicht ablehnen. 1993er V6.24 mit Schiebedach in Bleu Sidéral mit Leder Beige, neu an einen Doktor in Genf verkauft, ebenso rostfrei wie der erste, inkl. Achskörper, Wagenheberaufnahmen schön gerade. 128'000 km, stand seit 2004 in einer abgelegenen Scheune. Zuletzt wurde er von einem Freund von mir gefahren, der jetzt noch XM besitzt. Danach kam er zu einem anderen Bekannten, und nun zu mir, da Letzterer aufräumen wollte. Bekam auch Karosserieteile eines geschlachteten 24V in derselben Farbe, paar Innenraumteile. Die Alus hab ich drangemacht, weil er auf unterschiedlichen Felgen stand. Sieht auch zum Lagern nicht schön aus Davor gab es leider weniger sorgsame Eigentümer (nicht sicher, ob 1 oder mehrere): Der XM stand leider draussen, sieht man ihm an, und auf der rechten Seite hatte er mal einen Streifschaden, der damals zwar repariert wurde, aber nicht nach meinen Ansprüchen (man bemerke z.B. die Y4-Stossstange). Die Stilllegung hatte folgenden Grund: Der Motor produzierte eine Öl-Wasser-Emulsion. Nach dem ersten Start seit 2004 kein Qualm. Nach 2 Wochen viel weisser Qualm nach dem Start. Dann wieder nichts. Dann wieder etwas. Zuletzt nichts mehr.. Wasser verschwand nach paar Tagen, ohne dass der Motor lief, und kein Leck sichtbar. Wasserkreislauf sauber, aber eben hellbeige Mayo statt Öl. Der erste "Öl"wechsel dauerte einige Stunden, weil das Zeug so dickflüssig war. Nach einem Tipp hab ich den Ölkühler überbrückt und mehrmals einen Ölwechsel gemacht. Zuerst zuversichtlich, da Konsistenz immer besser, aber doch noch Wassertropfen im Öl entdeckt, Wasser verschwindet immer noch.. Kompression überall etwas unter 11 bar. Keine Überhitzung am Ki feststellbar, Thermostat und Lüfter scheinen normal zu funktionieren, aber beim Ausschalten spuckt er Wasser aus dem Expansionsgefäss.. Vom Klang her normal, aber damals soll er unschön geklungen haben, wurde mir gesagt.. bei mir mehrmals über einige Stunden im Standgas gelaufen, ohne nur 1x ein merkwürdiges Geräusch von sich gegeben zu haben.. Ich denke an einen Riss in einem Kopf, oder eine Kopfdichtung def. ohne die Brennräume zu betreffen, oder def. Dichtring Zylinderbuchse.. irgendwas "atypisches". Auf jeden Fall muss der mal Motor raus, vielleicht anderer rein, wird nicht in naher Zukunft geschehen. Gruss, Nicolas
  3. 12 points
    So, nachdem ich ihn jetzt schon seit 3 Jahren hab möchte ich auch mal meinen XM kurz vorstellen. Nach langer Autoabstinenz hat mich Anfang 2017 der XM zu reizen begonnen, mein erstes Auto war ein 2CV und dank eines BX vor vielen Jahren bin ich Citroen und der Hydropneumatik vollkommen verfallen, ein großer Citroen musste her, aber ein möglichst alltagstauglicher. Habe dann lange gesucht weil ich unbedingt einen TCT mit Automatik und schöner Ausstattung in gutem Zustand haben wollte. Gefunden habe ich über den holländischen XM Club dann mein Schätzchen. Baujahr 1996, Erstbesitzer ein holländisches Ministerium wo er seine ersten 200.000km damit verbracht hat den Minister für Raumordnung und Wohnbau mit maximal 120km/h durch die Gegend zu chauffieren. Er hat sogar nachgerüstete Schwanenhals-Leseleuchten im Fond! Komplett rostfrei und ungeschweißt im ersten Lack. Die Ausstattung ist VSX, aber mit Ledersitzen, Klimaautomatik, Tempomat und (nachgerüsteter) Standheizung. Dafür musste der Herr Minister seine Fenster hinten selber kurbeln und der Chauffeur seinen Sitz manuell verstellen. Ein Funkgerät dürfte auch mal eingebaut gewesen sein, er hat eine zweite Antenne und 4 kleine Löcher im Armaturenbrett, die stören mich nicht, passt zur Historie. In dieser Zeit dürfte er einen Wartungsvertrag gehabt haben denn ich habe einen ganzen Ordner mit Belegen, bis hin zu jedem Ölwechsel. Danach kam er an einen Universitätsprofessor der ihn ebenso pfeglich behandelt hat und nochmal etwa 90.000km damit gefahren ist, auch aus dieser Zeit gibt es alle Rechnungen. Dann hat ihn ein Citroen-Enthusiast gekauft, hat alle möglichen Kleinigkeiten repariert und vorsorglich ausgetauscht. Nach 5000km hat er allerdings beschlossen seinen anderen XM im Alltag weiterzufahren und sich einen CX zu suchen. Dann hatte ich einfach Glück und habe ihn auf der XM-Club Homepage bei den Kleinanzeigen entdeckt. Bin dann nach Amsterdam geflogen und hab ihn mir auf eigener Achse nach Österreich geholt. Bei der Einzelgenehmigung bei der Landesprüfstelle haben sie mich sogar gefragt ob er restauriert wurde weil der Zustand so gut ist! Der Importaufwand war zwar verrückt und steht in keinem Verhältnis zum Fahrzeugwert, aber ihr wisst ja wie das ist wenn man ein Auto unbedingt haben will... Hier ist das gute Stück:
  4. 11 points
    Die Würfel sind gefallen: Ich habe die Reparatur heute in Auftrag gegeben. Alles aus dem Angebot + Klimaanlage + Ölwechsel + Zahnriemen. Danke euch allen für eure Meinungen, Einschätzungen, Hinweise und Tipps! Viele Grüße Stefan
  5. 10 points
    Es gab und gibt immer Menschen, die den 2CV nicht verstanden haben bzw. nicht verstehen. Das Fahrzeug polarisiert eben. Ich wüsste nicht, warum ich mit einem Deiner genannten Langweiler- Youngtimer rumfahren sollte. Geschmäcker sind eben verschieden.
  6. 10 points
    Ich frage mich, warum unter einem Verkaufspost solche Debatten / Diskussionen zu Stande kommen ? Dafür gibt's den Technik-Bereich.
  7. 9 points
    Der XM ist verkauft. Für alles andere hilft die Ignorierliste ungemein. Aber davon ab: ihr zerredet ja noch das Zerreden ;) Dampfplaudern ist eine der Kernkompetenzen - nicht nur dieses Forums! Also habt Nachsicht, wenn thematisch mal wieder herzhaft mäandert wird. Wenn von 10 Antworten nur eine einzige zum Ziel führt, egal ob bei technischen Fragen oder Anzeigen, sind mir die anderen egal. Ich werde nach wie vor Autos ausschließlich über dieses Forum verkaufen, denn ich sagte ja schon, daß ich die Teilnehmer dieses Forums lie… Ach, sagte ich schon - zumindest die meisten...
  8. 9 points
    Es dürfte kaum jemanden geben, der mehr von diesen Motoren in den Fingern hatte als ich. Grob 40 oder 50 habe ich mir über die Jahre genauer angeschaut. Höchste mir bekannte Laufleistung: 468,000 km, davon ziemlich genau 300,000 auf LPG. Bei bester Gesundheit ausgebaut und gewechselt gegen ein deutlich jüngeres Exemplar, aus praktischen Erwägungen weil der Motor eh zum Abdichten ausgebaut wurde. Das war mein eigener Motor. V6 mit höheren Laufleistungen dürfte es einfach deshalb kaum geben, weil Fahrer mit hohen Laufleistungen fast immer Diesel wählen. Mir bekannte bzw. selbst begutachtete Motorschäden: 2. Einer wurde offensichtlich 300 km ( ! ) ohne Kühlmittel gefahren: Der Dampfblasenabscheider war in 2 Teile zerfallen, und die Meldung über den Kühlmittelverlust kam aus dem Raum Freiburg. Nach 6 Stunden Staugekrieche auf der A5 war der Wagen bei mir. Offenbar Kopfdichtungen durch. Der Wagen springt immer noch an und läuft, als wäre nichts, bis er dann allerdings warm wird. Dann schießt quasi das gesamte Kühlmittel spontan und mit Wucht aus dem Ausgleichsbehälter. Der andere hatte den riemenseitigen Kurbelwellen-Simmering ausgespuckt und heftigen Ölverlust. Er wurde eine unbekannte Zeit mit zuwenig Motoröl gefahren, bei mir angekommen hatte er keinen Öldruck mehr. Gar keinen. Aber er fuhr noch. Beiden gemein ist, daß die Fahrer die Warnlampen ignoriert hatten. Im Fall mangelnden Öldruckes geht der ganze Christbaum an, aber auch das half nichts... Ein wahrer Citroen-Liebhaber weiß schließlich, daß "STOP" nur eine unverbindliche Empfehlung ist und nichts weiter bedeuten muß Immer wieder ein Problem sind falsch eingestellte Steuerzeiten. Eigentlich kann sowas nicht passieren bei halbwegs intelligentem bzw. sachkundigen Vorgehen beim Riemenwechsel, aber es passiert dennoch sehr häufig. Schäden sind mir dennoch nicht bekannt. Der Knaller war ein ES9J4, der aus der Hand eines Werkstattbesitzers kam. 216.000 km gelaufen und 23 Jahre alt. Es kamen geräusche aus dem Riementrieb, und die Maschine hatte ein kleines Leistungsproblem. Also nachgeschaut: Zahnriemen, Rollen und Wapu noch die ersten. Der Riemen hatte Abplatzungen auf der Oberseite und tiefe Rillen über die ganze Länge. Die Spannrolle hatte kein Lager mehr, das war auseinandergefallen. Entsprechend gab es keine Riemenspannung mehr, der Riemen war übergesprungen und die Steuerzeiten entsprechend verstellt. Interessanterweise war allerdings mal jemand dort zugangen und hatte den Riemen demontiert, was an einigen Zerstörungen und vergessenen Werkzeugen sichtbar wurde. Eerneuert hatte der Monteur allerdings höchstens die Nockenwellen-Simmerringe, sonst nichts. Das wirklich seltsame dabei: Der Motor hatte keine Schäden davongetragen und lief nach der Erneuerung von Zahnriemen etc. wie eine Eins. Fazit: Die durchschnittliche Lebenserwartung eines ES9J4 kann man derzeit möglicherweise noch gar nicht beurteilen, weil kein einziger eines natürlichen Todes gestorben ist.
  9. 8 points
    @cx-forever Bist Du eigentlich nur zum meckern und mies machen hier angemeldet? Wenn Dir der Wagen nicht gefällt dann brauchst Du ihn ja nicht kaufen. Vermutlich hat der Wagen so schon mehr als eine HU bestanden, wo ist also das Problem?
  10. 8 points
    Ich finde die ewige Verknüpfung jeglicher Begriffe mit dem 3. Reich langsam aber sicher nervig. Ich leugne weder die damals verübten Greueltaten noch heiße ich sie gut. Aber das ist mittlerweile über 80 Jahre her und irgendwann darf man einem Volk doch auch mal zugestehen einen Haken an seine Geschichte zu machen und nach vorne zu blicken, oder? Man braucht es weder vergessen noch zu verdrängen was damals passiert ist aber man braucht auch nicht permanent darauf hinweisen und Verbindungen herstellen. Und bevor einer fragt: nein, ich fühle mich nicht schuldig oder verantwortlich für die Verbrechen die geschahen nur weil ich Deutscher bin. Und ja, auch meine (mittlerweile verstorbenen) Familienmitglieder waren auf unterschiedlichste Art in das damalige Geschehen involviert. Sorry für OT, aber das musste jetzt raus... BTW: muss ich jetzt auch politisch korrekt sagen dass wir ein Auto mit einer nach dem Venturiprinzip arbeitenden Gemischaufbereitungsanlage haben wenn ich vom Vergaser-BX rede?
  11. 8 points
    und ich freu mich wie Hulle endlich sanft dahinzugleiten.😀 Ist ein CX 25 TRD Turbo 1 aus 1985, wohl einer der letzten der Serie1 in Blue Romantic (Bleu Romantique?). Frankreich Import aus 2004 und seither in Deutschland mit 07er bewegt worden. Leider ist mit Fahren noch nichts da durch Coronabedingte Terminvergaben und nicht komplette Papiere eine H-Zulassung noch nicht möglich war. (nächster Anlauf nächste Woche) Einstweilen vertreibe ich mir die Zeit mit Internet- und Literaturkonsum um den kleine Elektrikmängeln (ZV und Kontrollampe, Innenlicht, Kombibeleuchtung, Boxen scheppern) beizukommen. Hier mal ein paar Bilder von meinem neuen Schätzchen. In der Hoffnung hier im Forum immer auf offene Ohren zu treffen und bald selbst was beitragen zu können wenn ich mich mal reingeschraubt hab. Euer Roland D.
  12. 8 points
    wurde in Portugal die letzte Ente produziert. Halten wir also einen Moment inne und freuen uns, dass so viele davon überlebt haben.
  13. 8 points
    Manche Dinge verstehe ich einfach nicht. Selbst, wenn sie anscheinend für den kompletten Rest der Menschheit offensichtlich sind. Was ist bei einer Reparatur eines privaten PKW "wirtschaftlich"? Der macht nix, außer Kosten zu verursachen. Wer repariert sein Fahrzeug, um es direkt im Anschluss zu verkaufen? Gut, für 5000€ muss man schon ein Stück weit fahren, und in der Zeit darf man dann auch mit weiteren Ausgaben rechnen. ABER ein neues Fahrzeug, welches man 5 Jahre hält, frisst diesen Betrag jedes (!) Jahr an Wertverlust weg. Meine Rechnung geht so: XM günstig gekauft. Wertverlust nahe Null. Bei einer Fahrleistung von 25.000km kann ich jährlich 2500 Euro an Reparaturen in den Karren versenken. Jedes Jahr. Das sind 10ct/km. Kommt mir jetzt nicht soviel vor... Meine Rechnung: Steuer 375 Vers. 700 Diesel 2250 (1,20 EUR, 7.5l/100) Rep: 2500 (tatsächlich ist es bei mir weniger, ich muss aber auch keine Werkstattstunden bezahlen) -> 23,3ct/km. V6 Benzin liegt bei ca. 30ct (höhere Spritkosten). Ein oder zwei Cent kommen sicher noch mit irgendwelchem Kleinkram zusammen, hat man aber mit jedem Auto. Waschen, Parken usw. Wenn ich meinen Karren im September zum Schrotti fahren würde, kämen nochmal 4,5ct/km drauf (Wertverlust). Dann haben wir 28 Cent. Ein neues Auto (kein Schuhkarton)ist nicht billiger. Kann sich ja jeder selber durchrechnen. Allein, den Ärger mit der Ersatzteilversorgung und der Werkstatt(in)kompetenz ist man dann los. Und einen seltenen, aussergewöhnlichen Wagen. Gruß, Michael
  14. 8 points
    So ganz nebenbei, der BX ist verkauft.
  15. 7 points
    In meinen Autos kann ich alles blind per Schalter, Knopf oder Schieberegler bedienen. Der Zielort wird vor Fahrtantritt in das Navi einprogrammiert. Das Telefon schalte ich vor Fahrtantritt aus, wer in der Zwischenzeit versucht hat mich zu erreichen wird nach Fahrtende oder einer Rast zurückgerufen. Das Leben kann so einfach sein....
  16. 7 points
    In den letzten Posts kommen wir der Sache langsam auf die Spur. Was ist so schlimm daran, die Hygieneregeln zu befolgen? Wir gehen seit Wochen wieder in Kneipen und Restaurants. Im Supermarkt mal für 10 Minuten eine Maske zu tragen, ist kein Problem. Wie kommt man auf den Gedanken, die ganze Erdbevölkerung wird verarscht? Es scheint ein diffuses Gefühl des zu-kurz-Kommens zu sein. Alle-sind-immer-gemein-zu-mir, oder nie-werde-ich-gesehen. Und was hier auch vertreten ist: Nie-werde-ich-in-meiner-ganzen-Genialität-gesehen. Wenn die Zahlen der Neuinfizierten weiter steigt, geht es hier vielen an den Kragen, auch den Gastronomen, die hier von der Gegenseite fälschlicherweise argumentativ angeführt werden. Die hoffen am meisten, dass die Regeln befolgt werden. Und Leute, die seit Jahren vom Sozialstaat leben und ohne Maske demonstrieren gehen, sollten sich was schämen, diesen Leuten ans Bein zu pinkeln.
  17. 7 points
    So, heute war endlich mal wieder Zeit für den eigenen BX - das arme Stiefkind was am meisten fährt und am wenigsten Aufmerksamkeit bekommt. Er nervte seit einiger Zeit mit einem offensichtlich undichten Auspuff, dazu wurde der Karren zunehmend lahmer, ab 2500/min wurde das Beschleunigen immer zäher. Wenn er dann in Schwung war und man Gas weggenommen hat gab es eine Nebelwand als wären gerade die Kolben ins Freie gesprungen... Anlässlich des Ölwechsels am Wochenende konnte ich doch sehr deutliche Korrosion am Hosenrohr erkennen, und so beschloss ich heute einen der nagelneuen EURO2-Kats aus dem Regal zu holen um ihn zu montieren. Nachdem der eingetragene Oxi-Kat irgendwann verstarb wurde er durch einen GTi-Kat mit angeschweißtem Hosenrohr vom Diesel ersetzt um wenigstens den Schein der Schadstoffeinstufung zu wahren, nun hängt wieder ein Original drunter - auch wenn ich das mit dem H eigentlich nicht mehr bräuchte. Und was soll ich sagen - nach anfänglichem Hardcore-Räuchern beim Beschleunigen ist jetzt nicht nur akustisch Ruhe im Karton, das Ding rennt jetzt auch wie lange nicht mehr und selbst wenn ich bei 140 das Gaspedal loslasse sieht man im Rückspiegel nicht mal mehr ein kleines Wölkchen. So macht das Dieselchen wieder Spaß...
  18. 7 points
    macht euch bloß keine sorgen! wie ich den laden hier kenne, wird es nicht lange dauern bis ein findiger auf eine wesentlich bessere alternative stößt und die ergebnisse hier präsentieren wird (doppelkorn, blondiercreme, soda, intimspray, in kakao gelöster rohrreiniger... ?).
  19. 7 points
    Diese Dinge sind bekannt, aber ich finde es unmöglich, eine derart engagiert aufgesetzte Annonce so runter zu machen. Sorry, aber das ist nicht okay!
  20. 7 points
    Ich find den billig, hätte den sofort gekauft, wenn ich die Kohle übrig gehabt hätte. Hab ich aber nicht. Also muss ich den Wagen wohl ziehen lassen. Der wird nicht lange zu haben sein, vermute ich. Sowas gibts ja fast noch unmöglich zu finden in dem Zustand. Vielleicht mag ihn ja @Dr.Jones , ihn habe ich gestern schon per SMS über das anstehende Verkaufsangebot informiert. Ein 2.5TD mit der Laufleistung ist ein wunderbares Autobahn-Auto! Meinen Break hab ich vor 2 Jahren auch mit niedriger Laufleistung (105k) gekauft. Von welchem unlösbaren Überhitzungsproblem redest du bitte? Der DK5ATE ist nicht für Dauervollgas ausgelegt. Ansonsten ein wundervoller Antrieb für Langstrecke. -alle drei (!!) Kühler neu machen -Kühlmittelstandssensor im AGB erneuern -Schaltpunkte der Lüftersteuerung und Temperaturwarnung per Widerstand/Poti am braunen Sensor ca. 5 Kelvin vorverlegen -Ventilatoren und deren Spannungsversorgung müssen tipptop sein. Dann kann man problemlos Hänger ziehen, ich habe mehrere tkm andere XM mit dem 2.5er getrailert. Es gibt sehr wenige Steigungen, an denen man aufpassen muss. Prag nach DD kurz vor D Grenze ist so eine. Da sind wir in den dritten runter, und auf 65km/h bei 20°C Aussentemp. Ansonsten geht es jeden Berg mit 80 hoch. Alternativ ist man so gut für bis zu 160 km/h dauerhaft. Auch im Sommer. Wer (etwas) mehr braucht: Ölkühler. Gruß, Michael
  21. 7 points
    Meine Neuste: XM Y3 V6.24, 1 Vorbesitzer, 159.000km, Austauschmotor (Rückrufaktion) nach 40.000km, sehr gepflegt (frühes Modell mit Dreh-Lichtschalter). Da sind nur ein paar Kleinigkeiten dran zu machen: - Rücklauf von Druckregler - Drehzahlanzeige spinnt gelegentlich - Anlasser will nicht immer - Was sich sonst noch findet... Gruß René
  22. 7 points
    Ich bin froh wenn der Quatsch mit 1,5m Abstand vorbei ist. Die normale Komfortdistanz eines Norddeutschen beträgt schließlich 4 Meter...
  23. 6 points
    Hallo Citroen Freunde, es gibt ja immer wieder traurige Geschichten von sterbenden Motoren, schnell verschlissenen Federzylindern, nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen und weiteren schlimmen Erlebnissen mit dem C6. Ich habe ja auch schon etwas Erfahrung damit (siehe meinen Beitrag vom Federzylinderaustausch vorne links) und so traf mich fast der Schlag, als ich am Samstag den C6 nach längerer Standzeit nochmal bewegen wollte und ich beim rausfahren aus der Garage eine schöne grosse Pfütze LDS vorne rechts, in Nähe des Reifens, unter dem Auto bemerkte. Fluchend dachte ich natürlich sofort an den Federzylinder vorne rechts, (der ja noch der erste ist), und machte mir schon mal eine Liste von Teilen, die ich nun wieder mal für die teuere Reparatur benötigen würde. Bevor ich die Bestellung losschickte, fuhr ich den C6 schon mal auf die Hebebühne um mir das Desaster genau anzusehen. Doch als das Rad abgeschraubt war, sah ich einen wunderbar trockenen Federzylinder, ohne auch nur einer Spur von austretendem LDS. Jedoch triefte die Kunststoffverkleidung vorm Radkasten im unteren Bereich nur so vor lauter Hydraulikflüssigkeit. Jetzt dachte ich direkt an die bösen Geschichten von geplatzten, bzw. gerissenen LDS Behältern, doch der direkte Check brachte ebenso keine negativen Ergebnisse. Alles trocken soweit man das von oben sehen kann. Also ab mit der Kunstoffverkleidung im Radkasten und freie Sicht auf das, was dahinter ist: Und genau dort wo man den Pfeil sieht lag das Übel: Ein kleiner Rücklaufschlauch war direkt hinter der Schelle, die diesen auf der Hydraulikleitung befestigt, aufgeplatzt: Der Schlauch wirkte auf keinen Fall brüchig oder spröde, also denke ich, war die Schelle wohl damals etwas zu stramm gesetzt worden und hat den Schlauch über die Jahre zu stark belastet. Auf jeden Fall war die Reparatur in 5 Minuten erledigt: Fehlerhafte Schlauchstelle abgetrennt, neue verstellbare Schelle drauf, nicht zu fest anziehen und fertig! Ich habe mich dann wirklich über den einfachen Fehler gefreut, und alle Flüche über den C6 wieder zurückgenommen und ihm versprochen, daß ich ihn hier im Forum dafür loben werde und damit auch nochmal ein bisschen gutes Licht auf diesen wirklich einzigartigen tollen Wagen werfen werde. In diesem Sinne: immer gutes Schweben und viel Spass mit Euren C6 Viele Grüße, Silvio
  24. 6 points
    Wenn Martin den hier verschenkt hätte, wäre er vermutlich noch beschuldigt worden, das Leben des Käufers oder das der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer bewusst gefährden zu wollen.
  25. 6 points
    hab' ich heute vormittag auch gelesen, wusste aber nicht, ob es zulässig ist so'n Artikel hier zu verlinken. Insgeheim freut es mich ein wenig, hab ich doch bislang als Antwort auf meine Kritik an dieser Art der Bedienung meist zu hören bekommen ich sei ein technikfeindlicher alter Sack. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, daß das nichts taugt. Meine Frau fährt Cactus; fast alles über'n touchscreen zu steuern, aber insgesamt gibt es da ja relativ wenig zu steuern und die Menüs sind recht einfach, die Symbole leicht durchschaubar. Und trotzdem fühle ich mich höchst unwohl dabei, wenn ich da mal an der Klimatisierung oder so was einstellen will. Ich will Schalter haben ! (oder eine wirklich gute Sprachsteuerung wie sie angeblich Polestar hat)
  26. 6 points
  27. 6 points
    So in etwa sah das aus: In die Lücke vorne gehört noch ein roter, der schon wieder weg mußte, und hinter meinem roten C4 und dem C4 Picasso hinten steht noch einer. Der rote... Gernot
  28. 6 points
    Nein, hier wird keine individuelle Lebensweise aufgedrängt. Es geht um solidarisches Verhalten angesichts einer Pandemie. Die Situation ist tatsächlich anders als im März, aber das Virus ist unverändert gefährlich, und deshalb muss die komplette Weltgesellschaft adäquat reagieren. fl.
  29. 6 points
    Ich persönlich möchte das Gesundheitssystem erst gar nicht in Anspruch nehmen, Du etwa? Also lass uns weiter die Ansteckungsgefahr in Schach halten. Stimmt, daran hatte ich nicht gedacht, und das stinkt mir wie Dir. Ich hatte für Juni/Juli an die 10 Konzertkarten gekauft - alles fällt aus. Und selbst habe ich seit 1. März eine Fotoausstellung, die 4 Wochen hängen sollte, aber die Hälfte der Zeit nicht besucht werden konnte. Dafür hängt sie jetzt noch, denn die Folgeausstellungen sind wegen Corona alle ausgefallen. In dem Fall gut für mich, für die Nachfolger übel. In meinem Umfeld gibt es zahlreiche Kulturschaffende, und natürlich geht es denen nicht besonders gut (Ausfall von Vorstellungen und Ausstellungen usw., Kurzarbeit, Verdienstausfälle bei Freien). Aber es gibt auch hier eine Einsicht in Notwendigkeiten. Dass im Übrigen Grundrechtseinschränkungen kritisch diskutiert werden und manche zweifelhafte Regelung von den Gerichten korrigiert wird (siehe aktuell Österreich), ist ein Zeichen für einen funktionierenden Rechtsstaat. Das schreib ich deshalb, weil ja verschwörungsideologisch betrachtet die Diktatur zu befürchten war. fl.
  30. 6 points
    Über die potenziellen Langzeitfolgen der Infektionen gibt es inzwischen ziemlich beunruhigende Erkenntnisse. Man weiß im Übrigen noch längst nicht genug über die Krankheit, schon alleine deshalb ist Vorsicht angesagt. Ein Link von vielen möglichen: https://www.merkur.de/welt/corona-langzeit-folgen-symptome-verlauf-krankheit-covid-19-forscher-erkenntnisse-virologe-verwunderung-zr-13823498.html Damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird und deshalb die Gesundheitssysteme nicht kollabieren. Und genau das hat in D gut geklappt. Dass wir sogar anderen Nationen geholfen haben - gut so. Deshalb, weil ohne Einschränkungen eine zweite Welle zu befürchten ist - wobei die erste ja noch nicht durch ist. Wer glaubt das denn? Ich nicht. Hab ich auch von niemandem gehört. Ich empfehle die ZEIT, Ausgabe von heute, da wird die Herausforderung, einen wirksamen Impfstoff zu entwickeln, sehr ernüchternd beschrieben. Welcher Wahnsinn findet denn noch statt? Wir haben annähernd Normalität. Ich merke im aktuellen Alltag außer Distanzhalten und Masketragen nichts Wesentliches mehr. Selbst in den Schulen wird nach den Sommerferien weitgehend bekannte Normalität einkehren. Ob das gut ist, bezweifele ich, aber wir werden sehen. Ich hoffe, dass ich da zu skeptisch bin. Beste Grüße zurück. Du bist ein Held. Ein ma(s)ke(l)loser. fl.
  31. 6 points
    Manche sehen gar nicht mal so schlecht aus: https://www.largus.fr/actualite-automobile/citroen-les-prototypes-meconnus-developpes-par-heuliez-1107143-minidiapo.html
  32. 6 points
    Ich denke nicht, dass mit Anfeindungen zu rechnen ist. Auch das "Xantia Treffen" war eine durchaus friedliche Veranstaltung. Anders als gewohnt, aber friedlich. Ich gehe davon aus, dass auch das Herbst Treffen eine schöne Veranstaltung werden wird. Ich freue mich jedenfalls darauf, den einen oder anderen wieder zu sehen, den ich lange nicht gesehen habe. Gesendet von meinem ONEPLUS A5010 mit Tapatalk
  33. 6 points
    Die selbe Farbkombi wie meiner: War für mich kauf entscheidend. Das, die Exklusive Ausstattung und der günstige 2 L Benziner...
  34. 6 points
    Ha ha, Pic4 findet den Vorwurf klasse, Ebby Zutt lese zu wenig Zeitung. Weil er selbst natürlich täglich mehrere der Qualitätsmedien konsumiert. Ihr seid echt amüsant!
  35. 5 points
    Sieht aus wie ein Dixi mit Schlafbereich...
  36. 5 points
    Hier wird auch wirklich jedes Angebot zerredet...
  37. 5 points
    Früher gab es noch gutes Gift... Mäuseplage gibts nicht erst seit diesem Jahr. Das war die letzten beiden Jahre schon nicht viel besser. Wenn man ein oder zwei hungrige Hunde hat und einen 1000l ICB Container mit Wasser und ein Stück Schlauch, kriegt man die Mäuse auch ohne Gift los. Falken hatte ich dieses Jahr auch, vier Junge hatten die. Vor ein paar Wochen ausgeflogen. Jedes Jahr kommt ein Pärchen gucken, aber nicht jedesmal entscheiden sie sich, bei mir zu brüten. Wir haben damals beim Verputzen das Loch in der Wand gelassen als Nistplatz für das Viecherzeug.
  38. 5 points
    Ach, warum denn? Der Text bringt doch lichte Weite ins Meinungsspektrum dieses Forums und widerlegt seinen Eingangssatz damit selbst. ;-) Ich möchte mich auch gar nicht entscheiden zwischen deiner zuweilen staubtrockenen Rhetorik und Wolfgangs häufig zerfließenden Gefühlsbeschreibungen: Ich will beides! Hab euch gern , Martin
  39. 5 points
    Das zulässige Meinungspektrum zeigt sich erschreckend schmal, die Mehrheit sich äußernder Nichtteilnehmer käfft die verbliebenen Narrative unreflektiert nach. Nie erlebte ich eine größere Menge friedlich fröhlicher und gut gelaunter Menschen, die aus weiten Teilen des Landes angereist, sich gemeinsam für die Freiheit einsetzten. Die Länge des Demonstrationszugs ist auf wenigen Straßenwölbungen oder Treppen lediglich zu erahnen, der Anfang oder das Ende sind nicht in Sicht. Keinerlei Ausschreitung, keine Eskalation, einfach Frieden, Party, Zwanglosigkeit, eingängige Mucke und Spaß, soweit ich das mitkriege. Die Polizei ist nicht präsent, hier und da stehen ein paar Beamte an Kreuzungen, Einmündungen, einige mit, einige ohne Maske, vereinzeltes Lächeln. Ist Wille zur Deeskalation angekommen oder simpler Personalmangel dem Glauben der eigenen Prognosen geschuldet? Ein paar Handvoll Antifa Gegendemonstranten zeigen mutig und tapfer den gesenkten Daumen zum „paranoiden“ Naziumzug. Warum lassen sich die Wichtel nur so instrumentalisieren und tragen bei 30° für ihre Atmung belastend Masken? Angst vor innerer Isolation, Angst alleine zu bleiben, schweißt das zusammen? Organisation, Aufbau, Logistik und die reibungslose Umsetzung der Veranstaltung für diese Menschenmassen sind klasse, geschmeidig und phantastisch. Das nötige komplexe Denken wäre selbst nur in Teilen für etliche staatliche Institutionen absoluter Hauptgewinn; der Bahn zum Beispiel oder dem BER. 20.000; welch dreist unverschämte Lüge. Die klassischen Medien entblöden sich nicht ihrer eigenen fortschreitenden Diskreditierung; was muss die Journaille für Ängste haben, wenn Alpha – und Edelfedern solchen Unsinn verbreiten. Dazu passend der erbärmliche Abbruch durch irgendeine Funktionselite. Hier wäre ein einfach nutzbarer Weg zum Dialog, zu mehr Demokratie, zur Gesichtswahrung, für mehr verbindende Elemente zwischen Führung und dem dummen Volk gewesen. Grob 40 voll aufgerödelte Polizisten mit Helm in meinem Sichtbereich versuchen die Auflösung der Kundgebung bei den Teilnehmern praktisch durchzusetzen. Pfiffe, Spott und friedlicher Widerstand quittieren diese dämliche Anweisung irgendeines Psychopathischen. Müller später als Lachnummer im Fernsehen. Trotzdem macht mir Angst, wie wenig Entscheidungsträger verstehen und wie wenig souverän sie sich geben; da sind die Schatten der Diktatur. Die Polizisten tun mir leid mit ihrem nicht umzusetzenden Auftrag; Ricarda ficht das nicht an, „selbst schuld“ und ich gestehe ihr die unbedingte Loyalität entgegen eigener Meinung als wichtigste Einstellungsvoraussetzung zu. Da machen auch die 75,5% der letzten Bezüge als Pension im Vergleich zu meiner 38% Rente vom Bruttolohn inklusive 5 Jahre längerer Berufstätigkeit keinen wirklichen Freigeist wett; gehorchen, funktionieren, nicht denken. Und doch tun sie mir leid in ihrer Montur, so wie sie schwitzen und wie sie als Minderheit innerlich diese sinnfreie Maßnahme erklären mögen als plakatierte Freunde und Helfer, als Schutzmänner, mit ihren Familien, die wahrscheinlich genauso unter den schwachsinnigen Drangsalierungen leiden. Trotzdem erlaube ich mir harmlosen Widerstand, denn seit wann sagt mir ne Uniform von meinen Steuergeldern, was ich zu tun und zu lassen habe? „Darf ich Sie fotografieren?“, als einer mit Schweiß auf der Stirn und rotem Kopf mich an die Reihe nimmt, „Nein!“ während sein Kamerad mit der Kamera zur Sicherheit die Szene festhält. „Nichts hab ich gemacht und Sie drohen?“ „Wenn Sie den Anweisungen nicht Fol… wird für Sie unangen… Strafverfolgung… unbestimmte Zeit festhalten…bla, blub…“ klassische schwarze Pädagogik: „…unartig, ab in den dunklen Keller,“ der strafende allmächtige Gott, „ist schon gut,“ und gehe paar Schritte weiter. Dankbar wendet er sich dem nächsten zu, und so bleiben wir einfach noch. Ein paar weniger feixende Einsichtige werden in die Wagenburg geschleppt. Erst um 22.00 Uhr löst sich die Demo vorm Reichstag auf, ganz von alleine, die unter der Krise ebenfalls enorm leidenden Busunternehmen hatten u. a. die Abfahrt auf diesen Zeitpunkt gelegt und die Polizei in ihrer Minderheit hatte nie eine Chance. Uns war es wichtig, da gewesen zu sein. Ein toller Tag, ich hab ihn sehr genossen, endlich raus aus der dumpfen Ohnmacht mit ihrer quälenden Gängelung. Ein deutliches Zeichen gegen Teilnahmslosigkeit, ein guter Tag für Demokratie. Plakativ die Freiheit und die Maschine, Gruß Wolfgang
  40. 5 points
    Christian Drosten hat schon vor Wochen appeliert, das ganze Rumgewische endlich einzustellen und sich auf Tröpfchen und Aerosole, also MuNaSchu und Abstand zu konzentrieren. Weil Schmierinfektion im Infektionsgeschehen nunmal quantitativ absolut keine Rolle spielt (das war schon bei SARS vor 18 Jahren so). Und weil es auch ein bestimmtes Quantum an Viren braucht, um sich zu infizieren. Wenn die nur im Dutzend auftauchen dreht sich das Immunsystem noch nicht mal um... Aber die dauernde Desinfiziererei ist zum Selbstläufer geworden. Das ist sicherlich auch der anfänglichen Maskenskepsis geschuldet. Die, so jedenfalls mein Verdacht, auch daher rührte daß keine verfügbar waren. Also wurden sie runtergeschrieben. Da hat die staatliche Daseinsfürsorgepflicht eindeutig versagt. Und das nicht nur in D - überall in Europa haben die Staaten infolge SARS 2003 ausgefeilte Pandemiepläne aufgestellt. Für die Schublade, wie sich mittlerweile herausgestellt hat - denn Masken waren überall aus. Masken hatte man also keine, Desinfektionsmittel schon... War auch eindeutig telegener, so eine Kohorte straßendesinfizierender Wasserwerfer... Diese unselige Melange hat dazu geführt, daß der MuNaSchu bis heute mit Mißkredit behaftet ist, aber nach wie vor auf Teufel komm raus desinfiziert wird.
  41. 5 points
    Es ist legitim, die Angemessenheit dieser Regeln in Frage zu stellen (auf anderer Ebene heißt so etwas Normenkontrolle) und darüber zu diskutieren. Den Ruf nach dem Zensor ("unser admin") verstehe ich deshalb nicht.
  42. 5 points
    Also ich sage hiermit meine Teilnahme zu , wer sich an meinen Tisch setzen möchte ist auf Abstand eingeladen .
  43. 5 points
    Sport und Turnen füllt Särge und Urnen. Peter
  44. 5 points
    Noch die letzten Fortschritte
  45. 5 points
    Willst du so eine Karre etwas selber fahren? Das kann man nur verkaufen. Dazu noch eine Geschichte: ich hatte einen Kollegen im Auto, der eine A-Klasse fährt. Er machte mich darauf aufmerksam, dass auf der Autobahn gleich eine ganz böse Stelle in der Fahrbahn kommt, wo es ihm den Benz regelmäßig fast zerlegt. Mit dem Xantia drüber fahren und fragen, wann die Stelle kommt..... Ich liebe Hydropneumaten.
  46. 5 points
    Von Fußgängern verlangt man ja heute gar nichts mehr. Mir haben meine Eltern noch besondere Vorsicht im Straßenverkehr eingetrichtert, so habe ich Autos ohne Notbremsassistent und LKW ohne Abbiegeassistent völlig problemlos überlebt... Heute müssen Assistenten (teils nachträglich) verbaut werden um die Zombies zu schützen die die Aufmerksamkeit beim Überqueren der Straße lieber dem Smartfon widmen als dem abbiegenden LKW...
  47. 5 points
    Ebby Zutt hat sich bemüht, etwas Sinnvolles zu schreiben. Diese Diktion „hat sich bemüht“ ist schon eine Abwertung des Inhalts. Ich empfehle zur Vertiefung: 1. Brüggemeier Wertschätzende Kommunikation 2. Rosenberg gewaltfrei Kommunikation
  48. 5 points
    https://www.arte.tv/de/videos/058356-003-A/patina-paradiese/ Patina-Paradiese: Im Reich der Rostlauben Anfangs noch Traction, danach andere Fahrzeugmarken. Generell ein Bericht über Patina-Paradiese. Natürlich durfte das Paradies des Neandertalers Michael Fröhlich nicht fehlen.
  49. 5 points
    Die meisten Menschen beschleunigen mit ihren leistungsfähigen PKW langsamer als ich mit dem 1.9D. Von daher reicht es doch wohl für den alltäglichen Gebrauch...
  50. 5 points
    Geschwätz hab jetzt 230.000km ohne besondere Probleme und er schnurrt wie ein Kätzchen! ölwechsel 30.000km nach Wartungsplan.
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