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  1. Hallo, Vor gut einem Jahr, im März 2020, habe ich diesen recht frühen, polarweißen (EWP) 2.0i VSX in Düsseldorf gekauft. Orga 6094, also Juli 1993, Erstzulassung aber erst im April 1995, Mit 176.500 km. Mich reizte ein hydractiver Ur-Xantia. Der Wagen hat wenig Rost, nur der übliche am hinteren Achsschemel. Die Heuliez-Ecken sind äußerlich einwandfrei, der Blick in den linken Schweller zeigte kein bisschen Rost. Die erste Bestandsaufnahme auf der Hebebühne ergab nicht nur den üblichen Wartungsstau, sondern auch einige erfreulich gute Verschleißteile. Die vorderen Bremsen fast neu, die hinteren Bremsbeläge auch, das Motoröl hatte erst 250 km hinter sich und sah noch frisch aus. Der Auspuff hatte äußerlich keinen Rost. Klang aber trotzdem blechern und undicht. Wie zu erwarten war die Federung fast ohne Funktion. Eine hintere Felge hatte am inneren Rand eine deutliche Delle, da ist wohl mal jemand zu schnell über einen Bordstein gefahren. Wenn man den Motor ein paar Minuten laufen ließ, zeigte sich eine Undichtigkeit am Kühler. Eine Leitung am Mengenteiler hatte Ölspuren und unter der Pumpe hingen natürlich auch ein paar Tropfen LHM. Die Fernbedienung fehlte, der Schaltknüppel auch, und wie bei allen gebrauchten Xantias waren die Kordeln der Hutablage ausgeleiert, wobei die Ablage selbst stark ausgeblichen war und hellblau schimmerte. Selbstverständlich war der Griff des Ölpeilstabs abgebrochen. Dazu noch eine defekte Lenkmanschette (rechts innen), natürlich komplett verschlissene Scheibenwischer (hinten aber der korrekte, seitlich versetzte Wischerarm), kein Wischwasser vorne und hinten (Pumpe brummte aber). Das Alter des Zahnriemens war nicht festzustellen. Die ABS-Warnlampe leuchtete, ein vorderer Sensor war defekt. Rissige Domlagergummis gehören bei jedem alten Xantia zum guten Ton, das ist fast nicht erwähnenswert. Die hinteren Querlenkerlager waren natürlich auch durch, die vorderen scheinen mir noch brauchbar zu sein. Ein Rücklicht hatte die falsche Farbe. Und das Handschuhfach hing traurig herunter. Die Reifen zwar mit Profil, aber alt; zwei ganz alte entsorgt, zwei m.E. noch brauchbare werden verschenkt. Im Grunde alles Kleinigkeiten, aber sie summieren sich natürlich. Die undicht klingende Auspuff stellte sich als komplett (!) leerer Katalysator heraus, ich habe als zweitgünstigste Lösung einen neuen von Walker für 180 € gekauft. Es gibt auch welche für rund 100 €, die sind kleiner, so einen habe ich an einem 1.8 16V gesehen, scheint mir auch lauter zu sein. Der undichte Kühler war eine Herausforderung, denn er wird nicht mehr produziert (Ausführung bis März 1995) und NOS-Angebote sind selten. Ich hatte einen gebrauchten gefunden, der sich aber als leicht undicht herausstellte. Mit der Taschenlampe sieht man Nebelschwaden. Ich habe das erst einige Monate nach dem Kauf bemerkt und wollte dann auch nicht reklamieren. Letztlich habe einen neuen (Valeo) aus Spanien gekauft, für etwas über 100 €. Außerdem habe ich ein Relais eingebaut, um den Thermoschalter im Kühler zu entlasten. Die Federung bereitete mehr Arbeit als gedacht. Ich hatte gehofft, dass sie mit neuem Öl, neuen Kugeln und natürlich mit Dioden im Steuergerät wieder arbeitet. Aber die Hebelmechanik des hinteren Korrektors war komplett festgerostet, der Bügel der Schelle abgerissen. Einen hinteren Korrektor mit leichtgängiger Mechanik hatte ich noch aus einer früheren Schlachtung, das Hydraulikteil habe ich zerlegt und gereinigt. Über dieses Forum gab es eine neue (!) Schelle. Das Hydractiv-Steuergerät hatte einen durchgebrannten Schalttransistor, was ich auch erstmal herausfinden musste. Und was erklärt, warum nicht-hydractive Federkugeln an den Rädern waren. Apropos Kugeln, die Hydractivkugeln waren vermutlich noch die ersten von 1993, sehr rostig und vorne die alte Ausführung mit 0,5 Litern. Jetzt ist ein H5-Steuergerät drin, was den Bremsdruck nicht auswertet, sondern über die Verzögerung berechnet. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Eine komplette Inspektion mit Ölspülung, Luftfilter, Zündkerzen, Zahnriemensatz, Kurbelwellensimmerring, Flachrippenriemen mit Rollen ist selbstverständlich bei jedem Gebrauchtkauf. Selbstverständlich hat der Xantia eine umfassende Antirost-Behandlung bekommen. Die Hohlräume und die Hinterachse zunächst mit dem sehr kriechfähigen Fluid Film Liquid A. In ein paar Monaten kommt der dickflüssige Langzeit-Schutz Liquid AR drüber. Den Unterboden mit dem halbdurchsichtigen Bernstein-Unterbodenschutz aus dem Korrosionsschutzdepot. Nachgerüstet habe ich eine Anhängerkupplung (Original Citroën), mit neuer Steckdose und neuen Kabeln. Und ein Originalradio. Ich finde, das wertet den Innenraum deutlich auf. Weil ich den Wagen selbst nutze, habe ich daraus eine Bastelbude gemacht: • Weiße Seitenblinker vom X2. Ich finde, das sieht an einem weißen Xantia besser aus. • X2-Spiegelglas im linken Außenspiegel • Tacho mit LED-Kontrolllampen. Sah auf dem Schreibtisch super aus, deutlich sattere Farben. Aber trotz hochwertiger LEDs mit weitem Abstrahlwinkel ist die Ausleuchtung ungleichmäßig und es sind nicht alle Lampen gleich hell. Die Motorkontrolle schimmert schwach, weil sie offenbar bei "aus" 1-2 Volt bekommt. Diese Veränderungen würde (und werde) ich nicht noch einmal machen. In die Tachoeinheit gehören ausschließlich Glühlampen. • Zusätzliche Ladekontrolle: Bei weniger als 12,7 Volt leuchtet die Ladekontrolle gelb. Ich hatte bei einem anderen Xantia den Fall, dass die Lichtmaschine nicht lud, die Lampe aber aus blieb. Die normale, rote Lampe ist weiterhin aktiv. • Aktivierung der (bereits vorhandenen) Hydractiv-Lampe im Tacho, wie es sie nur bei den allerersten Xantias gegeben haben soll. Wenn ich die Hydractiv-Taste drücke, leuchtet nicht nur der Schalter, sondern auch die Lampe im Tacho. • Nachrüstung eines Fahrer-Airbags, zwangsläufig mit dem späteren Lenkrad. Bei der Gelegenheit habe eine Lenkradfernbedienung eingebaut. Außerdem Relais für den braunen Zündschlosskontakt und für das Standlicht. • Schaltknauf mit roter Schrift (Original Citroën für X1, gehört natürlich trotzdem nicht in dieses Auto). Gar nicht so leicht war es, den Wagen äußerlich zu reinigen. Er sah nämlich nicht schmutzig aus, keine Flecken oder Schlamm-Ränder. Als ich einen stark alkalischen Reiniger (Labocosmetica #Primus) aufgesprüht und vorsichtig mit dem Schwamm verrieben habe, kam trotzdem richtig viel Dreck runter. Mein Hobby-Hochdruckreiniger hat selbst nach Einweichen mit Reinigungsmittel überhaupt keinen Schmutz wegbekommen. Eigentlich soll man Schmutzpartikel nicht auf dem Lack reiben, aber anders ging es nicht. Man kann sich den Dreck wie eine hellgraue Gardine vorstellen, die sauber aussieht, aber eigentlich weiß ist. Inzwischen spiegelt sich der Himmel wieder in den Blechen, von Glanz kann trotzdem keine Rede sein. Wenn man es richtig machen will, sind noch ein paar Reinigungsdurchgänge nötig und dann eine vorsichtige Politur. Der Innenraum war hingegen erstaunlich sauber. Keine Flecken, eigentlich habe ich nur Staub gewischt. Aus den Sitzen, die ich mit dem Nasssauger gereinigt habe, kam nicht viel Schmutz. Ja, die Fahrer-Fußmatte ist zu lang. Ein neuer Satz Original-Fußmatten liegt bereit. Schön auf dem Foto zu sehen, wie gut es aussieht, wenn man die Innenseiten der Türbleche sauber macht. Mit den "neuen" Reifen habe ich anscheinend Glück gehabt. Da habe ich für kleines Geld einen NOS-Satz Toyo Proxes T1 (vermutlich T1-S) bekommen, sechs Jahre alt. Damit rollt der Xantia unglaublich leise und ruhig. Wenn ich bei Tempo 50 den Gang herausnehme, habe ich kaum das Gefühl, in einem fahrenden Auto zu sitzen. Es ist alles leise und ohne Vibrationen, dazu die hervorragende Federung. Traumhaft. Mit daran "Schuld" ist sicher der Tipp, das Fett der hinteren Radlager zu ersetzen. Das ist der vierte Xantia, den ich fahre, und mit großem Abstand das angenehmste Fahrgefühl. Stahlfelgen hatte ich noch liegen und im Februar dieses Jahres hatte ATU ziemlich neue Winterreifen Fulda Kristall Montero 3 für 10 € pro Stück verschleudert, sodass ich mich schon fast auf Schnee freue. Passende Radkappen Barcelone habe ich gekauft, optisch ähnlich den Belfast-Alufelgen. Der Motor: Das ist mein erster Xantia mit dem 2.0i 8V. Ich finde den wie alle XU-Motoren angenehm zu fahren, er ist deutlich spritziger als der 1.8i 8V. Etwas Drehzahl braucht er natürlich. Nervig wie bei allem Benzin-Xantias das viel zu kurz übersetzte Getriebe. Bei 130 km/h dreht der Motor mit etwa 4000 U/Min. Vielleicht gucke ich mal nach dem Zahnradpaar des 1.9 D oder TD, diese Motoren haben ja auch das ME3-Getriebe. Die Kosten: Wie erwähnt, es summiert sich. Zum Kaufpreis von 300 € kamen etwas mehr als 2000 € nur an Teilen. Danke: Für die vielen Tipps und Hilfen hier im Forum! Die Zukunft: Genau jetzt, wo wirklich alles durchrepariert ist, kommt der Himmel runter. Auch keine große Sache, muss aber gemacht werden. Nachrüsten werde ich auf jeden Fall einen Tempomat. Der verbessert mein Fahrgefühl ungemein. Gerade bei diesem Xantia. der so schön schwebt. Die weitere Zukunft: Hoffentlich erkennt in zwei Jahren der Prüfer das Herstellungsdatum an und gibt dem kleinen ein "H". Grüße Andreas
    31 points
  2. Inzwischen habe ich ca. 700 Spam-User identifiziert und gesperrt. Alle hatten sich ordnungsgemäß als normale Benutzer registriert, das Captcha korrekt ausgefüllt und die Bestätigungsmail angeklickt. Bis ich mir einen Überblick verschafft und Maßnahmen überlegt habe, musste ich das Forum für ein paar Stunden schließen. Ebenso die Mailfunktion unserer Domains. Es war nicht absehbar, wieviele Spammer sich noch registrieren würden. Alle Spammer und alle Spam-Mails (knapp 70.000 Mails!) habe ich jetzt aus der Datenbank und den Postfächern gelöscht. Die Datebank fühlt sich jetzt wieder richtig leicht an ;-) Außerdem habe ich verschiedene Filter und Antispam-Methoden installiert und hoffe, dass es jetzt vorbei ist. Eine der Methoden kostet allerdings etwas Geld, aber ich denke, das sollten wir uns leisten. Viele Grüße und ein schönes Wochenende! Martin
    29 points
  3. Knapp zwei Jahre hat es schon gedauert, aber nun ist sie fertig, meine kleine AZU. TÜV geprüft und zugelassen. Schweißen, Schrauben, Tüfteln, Lackieren...technisch ist sie gut überholt, von außen ist sie im Wesentlichen ziemlich authentisch und original geblieben. (jaja, die gelben Blinker und die Chromfenster, ich weiß...) Ohne das Forum wäre das so wahrscheinlich nicht möglich gewesen, und deshalb möchte ich mich heute mal bei allen bedanken, die mich bei dem Projekt unterstützt haben. Zum Beispiel mit Teilen: Mein Dank geht an Ingo, Josef, Jürgen, Knut, Leander, Michael, Michal, Paul, Sebastian, Stephan und Thomas, in alphabetischer Reihenfolge und ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Ich habe gute Tipps bekommen und bedanke ich mich für wertvolle Ratschläge besonders herzlich beim Stolberger Citroën-Stammtisch! Aber auch ohne die guten Beiträge z. B. von Uli, Kai und Roland hier im Forum wäre mein Projekt sicher nicht so schnell gediehen, daher auch an alle einen herzlichen Dank, die meine Fragen beantwortet haben und durch deren Beiträge ich gelernt habe. Anbei noch ein paar Fotos für die, dies interessiert: Liebe Grüße und viel Spaß an alle, die an ähnlichen Projekten arbeiten, Bert
    25 points
  4. Unser Scheunenfund ist ca vier Wochen alt und hilft schon beim architektieren. 😊
    23 points
  5. Hallo zusammen, gestern morgen wurde ein Update für die Forensoftware installiert, das nicht mehr kompatibel zu unserem aktuellen Template war. Leider war das vorher nicht abzusehen. Durch die Inkompatibilität waren wir seit gestern offline. Ich hatte die Wahl zwischen einer Datenrücksicherung vom Stand von vorgestern und dem Erstellen eines neuen, kompatiblen Templates. Da habe ich mich für Letzteres entschieden. Sorry für den Ausfall. Wir sind jetzt aber wieder mit allen Softwarekomponenten up to date und ich hoffe, dass das so nicht mehr vorkommt. Viele Grüße, Martin
    23 points
  6. Hallo zusammen, letztes Wochenende war ich spontan nach Paris unterwegs, da durfte ein Besuch im Conservatoire Citroën, dem Werksmuseum unserer Liebblings-Automarke, natürlich nicht fehlen. Ich bin am Samstag gegen 08:00 Uhr in Würzburg gestartet und war um ca. 14:30 Uhr auf dem ehemaligen Werksgelände am Museum in Aulnay-sous-Bois, einem Vorort von Paris. Zunächst wusste ich nicht, ob überhaupt noch Tickets für diesen Tag verfügbar waren, da online keine Tickets mehr für Samstage reserviert werden konnten. Da es aber mein dritter Besuch im Conservatoire war, wusste ich, dass üblicherweise kaum Besucher im Museum sind. So war es auch diesmal, ich war ca. eine Stunde lang komplett alleine, später kamen dann noch zwei Familien hinzu. Der Eintritt beträgt übrigens 10€, dafür bekommt man dann folgendes zu sehen: Die 2CV Prototypen aus den 30er-Jahren, eine Ente ist restauriert, die restlichen im Originalzustand: Es stehen um die 40 Enten im Museum, jede einzelne hier zu zeigen wäre natürlich Quatsch. Die erste im Bild ist die dritte gebaute Serienente. Mit der gelben James Bond Ente war Roger Moore im Bond „In tödlicher Mission“ unterwegs, sie erhielt für die Dreharbeiten einen Überrollkäfig und einen stärkeren Motor aus einem GS. Natürlich gab es auch zahlreiche DS und SM zu bestaunen, auch einige durchaus besondere uns seltene Exemplare. Die weiße DS ist eine der ersten überhaupt gebauten aus dem Jahr 1955. Kurzer Zwischenstopp am Élysée-Palast. Hier gab es die ehemaligen (originalen!) Präsidentenlimousinen der vergangenen Jahrzehnte zu sehen, inklusive C6, DS5 und DS7. Auch aus der Nutzfahrzeugreihe waren ein paar schöne Exemplare zu sehen. Rechts vom TUB steht ein geschrumpfter HY, er hätte eigentlich in Serie gebaut werden sollen, jedoch wurde stattdessen dann die Kastenversion des 2CV produziert. GS und ein Prototyp des CX wenn ich mich nicht irre: Diverse Visa. Man beachte die Plakate und Schilder, welche überall von der Decke herabhängen. Das wahrscheinlich Interessanteste im Ganzen conservatoire dürften die diversen Prototypen sein, viele von ihnen sind natürlich Unikate. Der Helikopter und die Traktoren sind die wohl ungewöhnlichsten Ausstellungsstücke. Der Helikopter wurde in den 1970er Jahren gebaut und ist mit einem Wankelmotor ausgestattet. Mein persönliches Lieblingsfahrzeug ist allerdings der Activa 1 Prototyp von 1988 mit Allradlenkung und AFS, wie es später im Xantia Activa in Serie verbaut wurde. Bei meinem letzen Besuch 2018 fragte ich den Mechaniker im Museum, ob ich denn mal unter die Haube des Activa schauen dürfte. Er zögerte keinen Moment und öffnete die Motorhaube für mich, das ist der Vorteil, wenn im Museum nichts los ist. In den Kofferraum des XM Multimedia durfte ich auch einen Blick werfen, er war voll mit Tastaturen, Anleitungen und weiteren Multimedia spezifischen Teilen aus diversen dieser Fahrzeuge… Für alle Loeb-Fans noch ein Foto aus der Rallyeabteilung: Zum Abschluss noch ein Foto meines Xantias vor dem Conservatoire. Er hat die ca. 1300km ohne Probleme absolviert. Fazit: ein Besuch im Conservatoire lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man schon mal dort war gibt es jedes Mal etwas Neues zu entdecken. Die ausgestellten Fahrzeuge wechseln teilweise auch, denn es gibt noch einen Reservebestand. Das Museum ist für jeden Citroën-Fan ein absolutes Muss! Hier stehen alle wichtigen Fahrzeuge der Firmengeschichte. Leider sind die Fahrzeuge teilweise sehr eng gestellt, das ist der Tatsache geschuldet, dass das Conservatoire eigentlich nur eine Garage und kein öffentliches Museum war, durch die notwendigen Corona-Maßnahmen wurden die Autos teilweise noch dichter gestellt, um einen Einbahnstraßenverkehr zu ermöglichen. Im Foyer des Museums gibt es noch einen kleinen Shop, wo allerhand Modellautos, Kleidung, Accessoires und Literatur rund um den Doppelwinkel gekauft werden können. Ich hoffe mein Bericht über das Conservatoire hat euch gefallen. Gruß Lukas Und hier noch ein paar bewegte Bilder, für alle, die das Video noch nicht kennen:
    22 points
  7. Naja, knapp, aber vor nun auch schon wieder 10 Jahren schon noch machbar für einen Familienvater mit dem dringenden Verlangen nach sowas :-) E-Type S1 4.2 Coupe, 1966, für unter 10.000 USD incl. Transport, bei passendem Wechselkurs. Das ging, irgendwie, mit sparen und so. Gefunden auf einem Schrottplatz in den USA, Atlanta, Georgia. Leider ziemlich rott. Viel Arbeit- aber es lohnt. Mit einem Mini- Budget kämpfe ich mich seit nun 9 Jahren langsam voran. Schritt für Schritt- es dauert, aber es wird. An der Stelle hatte ich mal Glück und die richtige Nase- heute könnte ich die Dinger nicht mehr kaufen, inzwischen gibt es für unter 10 schon keine gute ID mehr. Ich finde das schade, denn es geht nicht ums Geld, ich will an alten Karren schrauben + Probleme lösen, auch durch Hilfe von anderen, mit anderen. Und nicht Garagengold teuer versichern müssen. Viele Freunde, weltweit, fand ich durch Foren, per Mail.... das wäre ohne die alten Karren nicht gegangen. Auch hier. Von daher - ich finde die Wertzuwächse in Papiergeld nicht gut. Es erschwert mein Hobby, ganz ernstgemeint. Carsten
    22 points
  8. Hallo zusammen, da hier in der Regel nur neue Themen verfasst werden, wenn ein Problem besteht, wollte ich heute mal meine Zufriedenheit mit meinem 2006er C6 2,7 HDi kundtun. Ich habe das bereits in anderen Beiträgen durchblicken lassen, dachte mir jedoch, dass es eine schöne Bestätigung wäre, dem letzten großen Oberklasse-Citroen (den chinesischen Dongfeng C6 lasse ich mal außen vor) noch mal explizit mit einem eigenen Thread zu huldigen. Anlass ist eine Tour nach Dänemark (1000 km eine Strecke), die das schwere Schiff mit höchstem Komfort, absoluter Pannenfreiheit und einem Beifahrer, der sonst nur Tempo 120 akzeptiert und selbst bei Tempo 190 nicht angespannt oder nervös wurde, bravourös gemeistert hat. Eine frisch befüllte Klimaanlage sorgte erheblich für allgemeinen Wohlbefinden. Die trotz mittlerweile recht hoher Laufleistung von 260tkm erfreulich niedrige Geräuschkulisse, die angenehme HiFi-Anlage, die immer wieder faszinierenden und in ihrer Form einzigartigen schließbaren Ablagefächer in den Türen, die zum Räkeln einladenden, großzügigen Lederfauteuils - all das vermochte in höchstem Maße zu erfreuen. Der mal knurrende, mal schnurrende, mal fauchende Sechszylinder mit allzeit ausreichendem Durchzugsvermögen, die souveräne Bewältigung von Steigungen und der durch die Langstrecke durchaus niedrige Verbrauch trugen zu einem erhöhten Genussfaktor besonders beim Fahrer bei. Angenehm machte sich in diesem Zusammenhang die über die gesamte Strecke nahezu unbelebte Autobahn bemerkbar, die artgerechtes Gleiten und Schweben in Vollendung ermöglichte. Die stoische Art, wie diese entschleunigende Limousine, dieses coupéartige Schiff, dieser viertürige GT mit seinen rahemenlosen Scheiben und dem adaptiven Aerodanamik-Stabilisator (der Begriff "Spoiler" ist in diesem Zusammenhang zu profan) ihren / seine Bahn durchpflügt, getragen von sieben Stickstoffkissen in kleinen stählernen Ufos, gedämpft von regulierbaren Dämpferkulissen gesteuert durch variables Federvolumen - all das sind Eigenschaften, die wir wohl in dieser Konsequenz nie wieder in der automobilen Welt erleben werden dürfen. Viele Grüße Henning
    21 points
  9. Es fällt mir inzwischen schwer, solche Sätze wie deinen zweiten, zu ignorieren. Spar dir solche Ergüsse bitte für deinen afd Stammtisch auf. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
    21 points
  10. Hallo zusammen, letzte Nacht kam ein sehr heftiger Spamangriff aus Russland. Bis um 4 Uhr heute Nacht habe ich ca. 120 Spammer identifiziert und gesperrt, die alle die immer gleiche Spam Mail mit Porno-Werbung an tausende User verschickt haben. Es wurden dann bis heute morgen über 60.000 Mails von knapp 700 Spam-Usern über mindestens 20 verschiedene IP Adressen, vor allem aus Russland. Alle hatten sich ordnungsgemäß als normale Benutzer registriert und die Bestätigungsmail angeklickt. Bis ich mir einen Überblick verschafft und Maßnahmen überlegt habe, musste ich das Forum vorübergehend schließen. Es war nicht absehbar, wieviele Spammer sich noch registrieren würden. Diese Benutzer habe ich nun alle aus der Datenbank gelöscht, ebenso die Spam-Mails. Inzwischen habe ich verschiedene Filter und Antispam-Methoden installiert und hoffe, dass es jetzt vorbei ist. Eigentlich hatte ich heute was anderes vor 😢 Viele Grüße! Martin
    19 points
  11. Letzte Woche in Italien: Beim Herumkurven auf den niemals geraden (weder in horizontaler noch in vertikaler Richtung) Strässchen im Chianti-Gebiet fiel meiner Frau und mir ab und zu ein Quietschgeräusch auf. Sehr oft war es zu hören, wenn es etwas abwärts ging, und insbesondere in Kurven (also meistens). Da es für mich irgendwie nach Gummi klang und ausserdem schwer zu lokalisieren war, suchte ich zuerst einmal alle Räder ab, ob man etwas an den Reifen sieht, oder ob irgendwo etwas lose ist und am Rad schleift. Leider ohne Ergebnis. Ich entschied mich deshalb, mich auf die Suche nach einer Werkstatt zu machen. Ein freundlicher Tankwart gab mir den Tip, es am anderen Ende des Städtchens zu versuchen – aber nicht mehr heute. Tja, im Ferienmodus vergisst man leicht, dass Samstagnachmittag ist. Am Montag machte ich dann die (nicht angeschriebene) Werkstatt ausfindig, die sich wohl hauptsächlich mit Landmaschinen beschäftigt, aber auch Reparaturen an Autos durchführt. Der freundliche Mechaniker kam dann auch mit auf eine kurze Probefahrt, bis das Geräusch auftauchte. Da er sich weiter aus dem Fenster zu lehnen traute als meine Frau, konnte er auch mit Sicherheit feststellen, dass das Geräusch von rechts vorn kam. Zurück in der Werkstatt demontierte er dann Rad und Bremsbeläge, suchte alles nach Fremdkörpern ab, blies die Bremsscheiben mit Druckluft ab und setzte alles wieder zusammen. Das Geräusch war natürlich noch da. Er tippte dann auf Getriebe. Ich sah schon die hohen 4- oder 5-stelligen Beträge vor meinem inneren Auge, die wohl das Todesurteil für den C6 wären. Auf mein Nachfragen hin meinte er, es könne auch nur ein Lager sein. Ich müsse aber zu einer Citroën-Werkstatt gehen, man müsse einiges demontieren, um da Klarheit zu bekommen. Da es ihm offenbar gar nicht recht war, dass er mir nicht weiterhelfen konnte, weigerte er sich, Geld für die investierte halbe Stunde anzunehmen. Da wir am Dienstag nach Florenz weiterfahren wollten, hatte ich die Hoffnung, in diesem dichter besiedelten und städtischeren Gebiet eine Auswahl an Citroën-Werkstätten vorzufinden. Auf der tollen Website von citroen.it fand ich dann auch einige Symbole auf der Karte, wo sich solche befinden sollten. Beim Anklicken dieser Symbole kam dann auch prompt eine Fehlermeldung, man kennt solches Verhalten ja von Konfiguratoren oder anderen Features der Citroën-Seiten. Also durfte ich nachschauen, welche Werkstatt in der Nähe dieser Symbole war, und ob es sich dabei um etwas mit Citroën Verbandeltes handelte. Das war bei immerhin zwei von den drei Symbolen der Fall – leider nicht direkt in Florenz, sondern etwas ausserhalb in Vororten. Während es sich bei einer um eine grössere Citroën/Peugeot/DS-Niederlassung zu handeln schien, war die zweite eine autorisierte Reparaturwerkstätte ohne Niederlassungsstatus. Was mich bei deren Beschreibung aufmerken liess, war die Bemerkung, dass man auch alte Autos repariere, und dass der Besitzer Mitbegründer des IDéeSse-Clubs sei. Für mich war damit klar, wohin der Weg mich führen sollte – nach Scandicci zu "Autofficina LP Di Casini & C.". Nach einem kurzen Anruf waren sie bereit, meinen Wagen am Dienstagnachmittag anzusehen. Der Besitzer der Werkstatt empfing uns, ein älterer Herr, der nach eigenen Angaben seit 1966 auf Citroën arbeitet. Er muss also schon weit im Pensionsalter sein. Was mir gleich ein gutes Gefühl gab, waren die Autos, die in und um die Werkstatt standen: ein weiterer C6, eine DS, ein Méhari und zwei 2CV. So muss eine Citroën-Werkstatt aussehen! Mit der Bemerkung, dass ich auch alte Citroëns liebe und fahre, war das Eis dann schnell gebrochen. Es folgte eine weitere Fahrt mit offenem Fenster und horchendem Mechaniker. Dieser war dann der Meinung, es könne nichts Mechanisches sein. Man wollte aber den Wagen am nächsten Tag (Mittwoch) noch genauer ansehen. Anstatt mich jetzt wieder ins Stadtzentrum und durch die Fussgängerzone zu quälen, liess ich den Wagen gleich dort, zumal in kurzer Entfernung die Station der recht modernen Strassenbahn war, die einen für 1.50 € direkt ins Zentrum bringt. Am nächsten Tag dann ein weiteres Telefonat, um mich nach dem Stand zu erkundigen. Man hatte nun doch den Schaden gefunden, es schien sich, soweit ich das auf italienisch am Telefon verstehen konnte, um ein Lager zu handeln. Reparatur bis morgen (also Donnerstag) Abend. Das war nun nicht in meinem Sinn, da wir eigentlich am Morgen bereits abreisen wollten. Es wurde uns dann eine möglichst zügige Reparatur versprochen, vielleicht schon vor dem Mittag. Am Donnerstagmorgen um 10 Uhr sollte ich nochmals anrufen, dann sollte das Ende absehbar sein. Ich war erstmal sehr erleichtert, dass nicht das Getriebe betroffen war, und dass wir mit einem reparierten Auto zurück über die Alpen würden fahren können, gab mir auch ein beruhigendes Gefühl. Leider folgte dann eine weitere Ernüchterung beim Telefonat am nächsten Morgen: es hatte nicht nur das Lager erwischt, die Antriebswelle selbst sei auch schon angefressen. Diese war schon bestellt und sollte um 16 Uhr eintreffen. Der Chef war sich aber sicher, dass der Wagen bis um 18.30 fertig sei, sie würden zu zweit daran arbeiten. Ich sah schon die ursprünglich angekündigte Rechnung von gut 600 Euro sich um einen grösseren Betrag erweitern, und an ein zeitiges Heimkommen war so auch nicht mehr zu denken. Aber was will man machen, wir mussten die Situation akzeptieren. Wir beschlossen, es als einen geschenkten Tag in Florenz zu betrachten und noch einige Cafés auszuprobieren und Dinge anzusehen. Nach einer Tramfahrt mit vollem Gepäck am Abend standen wir dann wieder da, und der C6 war um 18.30 tatsächlich schon von der Bühne runter. Der andere C6 vom ersten Besuch war inzwischen durch eine weitere DS ersetzt worden, und der Chef stand mit einem Kunden (Dyane-Fahrer, stellte sich heraus) davor und fachsimpelte. Ich sah mir dann noch die rechte Antriebswelle und das schadhafte Lager (in der Mitte derselben) an, dann wusste ich auch, was genau kaputt gegangen war. Nach abermals einigen freundlichen Worten und einem guten Espresso ging dann die Fahrt nach Norden kurz nach 19 Uhr los. Während es ein langer Tag werden sollte, hatte die späte Rückfahrt auch ihr Gutes: sehr wenig Verkehr, ab Milano keine Lastwagen mehr, keine Staus und sehr angenehme Temperaturen. Um 1 Uhr kamen wir dann zu Hause an. So beendeten wir also diese Reise auf etwas abenteuerliche Weise, aber auch mit tollen Begegnungen und Erfahrungen im Gepäck. Zudem kostete die Reparatur am Ende nur etwas über 700 Euro, in der Schweiz wäre wohl das Doppelte angestanden. Die Werkstatt in Scandicci (westlicher Vorort von Florenz) kann ich nur empfehlen! Ich weiss allerdings nicht, wie gut das Ganze ohne Italienischkenntnisse funktioniert hätte. Im Gastgewerbe bekommt man zwar ständig englische Antworten auf italienische Fragen, aber in anderen Bereichen scheint den Leuten doch die Landessprache näher zu sein.
    19 points
  12. Hallo Schwebergemeinde Neben zwei XM (wovon der silberne einen neuen Besitzer sucht) habe ich seit rund 1 Woche nun auch noch einen CX. Es ist ein 2400 GTi mit Jahrgang 1979 in brun scarabée und ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine kleine oder grössere Strecke mit ihm Schweben kann . Der CX ist schon recht viel gelaufen (rund 230'000km) aber von den beiden Vorbesitzern auch gut gepflegt und unterhalten worden. Die Lackierung und das Interieur sind original mit einer gewissen, charmanten Patina. Die Technik ist gut im Schuss, der Unterboden und die kritischen Stellen sind weitestgehend rostfrei. Schwebende Grüsse Schorsch
    19 points
  13. Ich finde, dass es in unserem Forum eine Obergrenze für Threads über markenfremde Fahrzeuge geben sollte. In unserem Citroën-Forum reicht ein Tesla-Thread absolut aus. Daher mache ich hier zu. Martin
    18 points
  14. Letzten Donnerstag hat meine "Perle" die MFK-Prüfungen bestanden. Nun ist wieder ein XM mehr auf den CH-Strassen unterwegs 😊
    18 points
  15. Das sollte eigentlich der Anfang vom Ende des GTi in bleu magnetic werden, sozusagen der Abtransport von Schwiegervaters viertem und letzten CX zur Schlachtbank. Aber die Familie bringt es nicht übers Herz und der älteste Sohn hat Gefallen an altem Blech gefunden, nun soll er doch wieder auf die Straße. Erster Eindruck des 2018 abgemeldeten CX: noch genau so gammelig wie beim wegstellen, aber bei Verzicht auf ein H-Kennzeichen vielleicht doch noch mit vertretbarem Aufwand machbar. Batterie rein, Schlüssel gedreht - läuft als wäre er gestern abgestellt worden. Fahrwerk hebt sich, DIRAVI arbeitet, Federung ganz ordentlich. Laufleistung knapp 270.000km, Kupplung keine 5000km alt. Bei näherem Hinsehen: Lichtmaschine kaputt durch raustropfendes Kühlwasser, Kühler undicht, Endtopf recht bröselig aber noch dicht. Beide hinteren Innenradhäuser hinter den Verkleidungen mehrfach durchrostet - man hat ja Blech im Haus. Insgesamt erstmal überschaubar. Das Budget des Sohnes (Student) ist natürlich begrenzt, aber er muss ja auch nur das Material bezahlen. Nun ist das gröbste bestellt, wird reingebaut sobald DHL es hier abwirft. Am kommenden Wochenende wird der Innenraum mal zur Reinigung entkernt - dann sieht man auch weitere versteckte Rostnester besser. Fortsetzung folgt...
    18 points
  16. >> 30 << Fünf Jahre nach der >> 25 << geht's weiter – diesmal, wen wundert's, nicht ganz so ausufernd. Das Fazit für diese Zeitspanne vorweg: Mehr Theorie als Praxis, mehr Forschen als Fahren … Trefferquote von Prognosen, die fünf Jahre alt sind Anknüpfend am Epilog von Teil 1 (siehe oben) ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt festzustellen: • Der Vergaser wurde überholt. • Der Hydraulikdruckschalter wurde repariert. • Statt neuen Michelins gab es neue Vredesteins. • Die Edelstahlblinker sehen sehr schick aus. ☺️ Schöne Ausfahrten, angenehme Begegnungen und nette Anekdoten jedoch gab es in den letzten fünf Jahren kaum, denn 2016 fiel der Wagen in eine Art Dornröschenschlaf. Die Fach(!)werkstatt und ihr Opfer Das Grauen begann vor vier Jahren, als nach einem Fach(!)werkstattaufenthalt die Kupplung nicht mehr so richtig funktionieren wollte: Beim Einkuppeln kam einem das Pedal tendenziell sprunghaft entgegen, mit dem Effekt, dass der Wagen ebensolche Sprünge machte. Unterm Fahren war das kein großes Problem, nur beim Anfahren und vor allem beim Rangieren war das sehr unangenehm. Die daraufhin erfolgten zwei Nachbesserungsversuche seitens derselben Fach(!)werkstatt brachten keinerlei Verbesserung, mit dem Ergebnis, dass ich ein wenig die Lust am Wagen verlor und er hauptsächlich in seiner Ecke vor sich hin kümmerte: 2018 legte der Wagen nur 350 km zurück, 2019 immerhin 370 km, im ersten Halbjahr 2020 nicht mal 100 km… Mitte 2020 dann nahm ich erneut Anlauf, suchte geballte Kompetenz und fand sie schlussendlich auch: Die volle Funktionalität konnte wiederhergestellt werden und das Fahren macht nun wieder große Freude! ☺️ Und was war es nun? Es war der Schlag (0,3mm) der Getriebeeingangswelle, die höchstwahrscheinlich 2016 beim Getriebeaus- oder -einbau "verbogen" wurde. So etwas kann passieren – und freilich unterstelle ich auch keinerlei Absicht –, aber dass der Fehler bei zwei "Reklamationsterminen" nicht gefunden wurde, hat bei mir, wen überrascht's, Auswirkungen auf der kognitiven, emotionalen sowie Verhaltensebene, um's mal ebenso hochtrabend wie allgemeinkonkret zu formulieren. Den Rest darf sich jeder gerne selbst (dazu)denken … DSuper5? DSpécial? DS23? Préfecture? Was denn nun? – Teil 2 Der Stand im Jahre 2015 war: Ich wusste, dass der Wagen eine Zeitlang im Vatikan auf einen Schweizergardisten zugelassen war, und hatte diesem Gardisten auch über die "Vereinigung ehemaliger päpstlicher Schweizergardisten" eine Nachricht zukommen lassen – bis dato ohne Antwort. Aber im Februar 2018 geschah es dann doch: Die Exfrau dieses ehemaligen Gardisten, nennen wir sie Frau C., nahm per E-Mail Kontakt mit mir auf, nachdem mein Brief dort wieder aufgetaucht war. (Der nachvollziehbare Grund für die späte Antwort ist mir zwar bekannt, aber ich möchte diesen hier in aller Öffentlichkeit nicht ausbreiten.) Interessanterweise war Frau C. sogar hier in Nordbayern aufgewachsen, und – ich zitiere: "auch ich kenne den wunderschönen schwarzen Citroen sehr gut, wir nannten ihn mit Freude 'unser Wohnzimmerauto'!" 1990, als die beiden verlobt waren, waren sie mit der DS im Heimaturlaub (in Frau C.s Heimat wohlgemerkt, also in Nordbayern) und hatten diese zum Verkauf annonciert – damals noch ganz klassisch in der regionalen Tageszeitung. Ich zitiere erneut: "Es war schon wieder gepackt zur Abreise damals, plötzlich kam noch ein Anruf und tatsächlich konnten wir alles wieder ausladen und verkauften das Auto an Herrn Dr. G. […] Herr Dr. G. hat das Wohnzimmerauto dann wohl nicht lange behalten", denn er verkaufte es, ohne es jemals zugelassen zu haben, relativ zeitnah an mich (mit gutem Gewinn, wie sich jüngst herausstellte) und der Kreis schließt sich – zumindest zum Ende hin. Wie aber war der Anfang? Frau C. hatte mir weiterhin geschrieben, dass die DS vor ihrem damaligen Mann einem Angestellten der vatikanischen Post gehörte, der sie wiederum einem Botschafter abgekauft hatte. Meine Neugier erfuhr einen kräftigen Schub. ☺️ Aber wie weiter? Mir fiel wieder ein, dass ja Citroën selbst zur Klärung beitragen konnte! Und so nahm ich im März 2018 Kontakt zum Citroën-Archiv in Herimoncourt auf und "bestellte" alle Informationen, die bzgl. meines Wagens verfügbar waren. Es ging ein wenig hin und her – und eine für mich bemerkenswerte Vermutung seitens des Archiv-Mitarbeiters war: "This car seems to be a "bitsa", a bit of this and a bit of that." Erfreulicherweise jedoch bekam ich eine Kopie der Originalrechnung (wobei Google mit dem Namen des Bestellers (zunächst) nichts anfangen konnte) und wurde an das "Centro Documentazione Storica Citroën" in Italien verwiesen. Treffer! Zunächst wurde mir ausführlich erläutert, welche Details so nicht mit der Serienausstattung übereinstimmen – und das waren eine Menge! (siehe dazu auch Teil 1 weiter oben) –, aber dann kam folgende Feststellung: "Without any doubt, it's a 'commande spéciale': an order by a special customer that want a car out of standard." Aha! Und nach ein wenig weiterer Konversation fiel endlich der Groschen: Der Name des Bestellers ging nicht eindeutig aus der Rechnung hervor, und mit einer etwas anderen Lesart (der Grund für die zunächst falsche Fährte war ein verschwommener Buchstabe …) entpuppte sich, Internet sei Dank, der Erstbesitzer als der damalige, leider bereits verstorbene Botschafter der Elfenbeinküste in Rom! Zählt man diese Tatsache mit der – "without any doubt"! – "commande spéciale" zusammen, wird aus dem vermeintlichen Ausstattungsdurcheinander und der somit mutmaßlich "verhunzten" DS eine äußerst plausible Geschichte und ein stimmiger Wagen. Und somit ist die Historie der Besitzer komplett: 1. Botschafter der Republik Côte d’Ivoire in Italien (1972 bis 1986 oder 1987) 2. Angestellter der vatikanischen Post (1986 oder 1987 bis 1988) 3. Schweizergardist (1988 bis 1990) 4. Herr Dr. G. in Nordbayern (1990; keine Zulassung) 5. meinereiner (1990 bis heute) Voilà! – oder auch: Ecco! Und am 3. Oktober 2020 fanden sich der ehemalige Schweizergardist sowie seine ehemalige Frau in Hof ein, um ihrer ehemaligen DS und mir die Ehre zu erweisen – vielen Dank an Euch beide an dieser Stelle, es hat mich sehr gefreut, Euch kennenlernen und Anekdoten hören zu dürfen! Was sonst noch geschah Viel unterwegs war der Wagen (aus bekanntem Grunde) zwar nicht, aber die jüngste Begebenheit, die mir einfällt, hat mit der "Gesamtsituation 2020" zu tun: Wie in vielen anderen Städten auch gab es bei uns in diesem Jahr über mehrere Sommermonate hinweg ein Autokino, und einmal mit der DS ein solches zu besuchen, erschien schon sehr verlockend. Und so hoppelten wir im Juli los. (Das war noch vor der Reparatur der Getriebeeingangswelle.) Ohne mein Zutun schaffte es Madame dann völlig selbständig in die Zeitung, denn während das Foto aufgenommen wurde, stand ich an der Bratwurstbude … (Nach meiner Rückkehr zum Wagen wurde ich natürlich gefragt, ob die Veröffentlichung des Fotos in Ordnung wäre – kann man da "nein" sagen? 😉) Erfreulichkeit Nr. 1 am Rande: Fünf bis sechs Autos weiter rechts stand ebenfalls eine schwarze DS. Erfreulichkeit Nr. 2 am Rande: Eine Freundin von Frau C. (siehe oben) erkannte den Wagen in der hiesigen Zeitung am "V" hinten drauf – nach über 30 Jahren! Mal sehen, was es in fünf Jahren zu berichten gibt. Wiederum danke fürs Lesen! Salut, Markus
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  17. Es düstert die Zeit Es dunkelt die Zuversicht Da möchte ich mir selbst zur Seite springen, mich auf etwas freuen und selbst das Licht am Ende des Tunnels sein: HY-Klappe auf, Tische und Bänke aufgestellt, frisch gebrautes Bier kredenzt und die Crepes-Platten angeschmissen. Es gibt reichlich Auswahl an Auflagen: selbst gemachte Marmeladen, karamellisierte Apfelspalten und andere süße Spezereien Ihr seid alle herzlich willkommen. Termin: das ist das Einzige, was noch offen ist. Aber seid getrost, ihr werdet die frohe Kunde rechtzeitig erhalten In diesem Sinne Kopf hoch!
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  18. Hallo liebe Forengemeinde, ich traue mich jetzt auch mal, meinen Xantia vorzustellen - auch wenn er aufgrund des kleinen Motors und der geringen Ausstattung für die meisten hier vermutlich nicht so richtig spannend ist. Aber zum einen ist geteilte Freude am neuen alten Auto doppelte Freude und zum anderen ist mein Auto der reale Beweis dafür, daß es diese vergessenen Garagenschätzchen in sehr gutem Zustand tatsächlich noch gibt - und daß man in diese dann trotzdem noch sehr viel Geld investieren kann, bis er dann tatsächlich wieder auf der Straße ist. Ich hatte ihn ja schon nach dem Kauf Ende April diesen Jahres als „Garagenfund“ kurz vorgestellt. Leider konnte man danach für eine Weile hier keine Bilder posten, so daß ich erst jetzt einen ausführlichen Bericht mit Bildern und epischer Breite poste. Also seid gewarnt - es folgt ein langer Roman. Achtung, Spoiler: Es ist keine "Rettung eines Wracks", es kommt keine Flex vor und es geht nicht um ein günstiges Winterauto, sondern eher um eine langfristig angelegte Dauerbeziehung. Kurz zum Hintergrund: Mein erstes neu gekauftes Auto im Jahr 1995 war ein schwarzer Xantia 1.6i SX mit Klima und EFH. Er lief bis 280 Tkm super zuverlässig, sparsam und komfortabel, und wir haben das Auto geliebt! Leider mußten wir uns im Jahr 2003 von ihm trennen und er wurde dann von den Nachbesitzern nach weiteren 2 Jahren mit ca. 350 Tkm nach Afrika verkauft. Einen zweiten neuen vegagrünen Xantia X2 2.0 HDI hatten wir später auch noch, aber den haben wir aufgrund eines Drehers auf der Autobahn nicht in guter Erinnerung. Ich wollte schon länger einen Youngtimer mit dem ich etwas persönlich verbinde und den ich dann als zukünftigen Oldtimer fahren kann. Es sollte ein Xantia X1 1.6i mit Klima, Velourspolsterung und EFH sowie idealerweise ein SX in Schwarz sein - also genau wie mein erster. Ich habe seit einigen Jahren nach sowas vergeblich gesucht - wenn auch nicht sonderlich intensiv. Anfang 2019 habe ich dann festgestellt, daß die Xantias plötzlich wirklich rar wurden und man sie kaum noch sieht. Also war handeln angesagt. Im Autoscout24 fiel mir dann Ende April ein roter 1.6i mit Standort Frankfurt auf, der längere Zeit inseriert war und den aufgrund des kleinen Motors anscheinend niemand haben wollte. Bei der Besichtigung stellte sich das Auto als überaus gepflegter Xantia 1.6i „Harmonie“ in Rouge Pivione, Erstzulassung 5/1996 heraus. Die „Harmonie“ war ein Sondermodell mit mausgrauem Velourpolstern, Klima, elektrischen Fensterhebern vorne und vier möglichen Perleffektlackierungen. Abweichend vom SX hat er graues Kunstleder an den Sitzrückseiten, die Hutablage hat kein Rollo und er hat keine Fächer in den hinteren Türen (damit auch keine serienmäßige Einbauposition für hintere Lautsprecher). Außerdem fehlen zu meinem damaligen SX die elektrisch einstellbaren Spiegel und die Nebelscheinwerfer. Weitere Extras konnten meines Wissens nicht dazugeordert werden. Also ein etwas abgespeckter SX mit Klima und EFH. Der Neupreis lag 1997 laut Prospekt bei 32.690, - DM. Die gepunkteten Polster gefielen mir im SX deutlich besser als das Mausgrau - aber die Außenfarbe Rouge Pivoine ist echt schön. Das Auto hat nur einen Vorbesitzer Jahrgang 1928 und hatte nach 23 Jahren nur 51Tkm gelaufen. Er war bis 2010 Scheckheft-gepflegt - stand aber die letzten 7 Jahre abgemeldet in einer Garage, wo er ab und zu mal angelassen wurde und sich ansonsten die Reifen platt stand. Nach dem Tod des Vorbesitzers Ende letzten Jahres wurde er nun von einem Freund der Familie verkauft. Die Besichtigung war sehr positiv. Der Motor lief, die Hydropreumatik funktionierte anscheinend und das Auto war fahrbereit. Ich konnte ihn nur auf einer Privatstrasse ein 50 Meter hin- und her fahren, was soweit OK war. Die Klimaanlage lief nicht. Der Zustand war rostfrei und sehr gepflegt. Der Lack war auf den ersten Blick okay ohne Sonnenbrand. Auf der Rückbank müssen nur Jacken gelegen haben und ich habe noch nie einen so sauberen und neuwertigen Kofferraum gesehen (außer bei Neuwagen bei der Abholung im Autohaus). Angesichts der ersichtlich sehr guten Substanz habe ich das Auto spontan vom Fleck weg ohne Expertenrat und Kontrolle auf einer Hebebühne für 1.800€ gekauft. No risk, no fun… Leider bin ich kein Schrauber, so daß ich Auto erstmal zu meinem Neffen in NRW für ein erstes großes Wartungsprogramm gebracht habe. Mein Neffe ist KFZ-Meister und hat früher in der Familie mehrere Xantias gewartet - unter anderem unsere eigenen. Nach der langen Standzeit und ohne Zulassung und ohne TÜV mussten wir das Auto Anfang Mai auf einem Hänger nach NRW fahren - hinter dem BMW Cabrio meiner Frau und ohne Erfahrung mit so einem Riesentrumm von Hänger - was ziemlich affig aussah, aber immerhin farblich "Ton in Ton". Die erste Besichtigung auf der Hebebühne offenbarte wie erhofft einen absolut rostfreien und guten Zustand (bis auf den ESD). Anscheinend hatte er all die Jahre nur in einer trockenen und beheizten Garage gestanden und wurde nur bei Sonnenschein gefahren. Das Auto sieht an vielen Stellen fast wie neu aus - eigentlich unglaublich für ein 23 Jahre altes Fahrzeug. Selbst verschiedene verzinkte Halter oder Leichtmetallteile im Motorraum und am Fahrwerk sind noch nicht mal angelaufen. Leitungen, Manschetten, Kugeln und die Heulecken sahen neuwertig aus. Auffälligkeiten nach dem ersten Check: Er hatte einige typische „Opakampfspuren“ an den Stoßfängern vorne und hinten. Beide hintere Radläufe waren oben leicht ausgedellt. Der linke Radlauf war am am Schweller lose (war mir nicht aufgefallen). Das könnte vielleicht ein leichter Auffahrunfall gewesen sein, wobei wir von unten keine Hinweise auf eine Unfallreparatur gefunden haben. Der Endtopf war durch Kondensat von innen durchgerostet. Das war bis jetzt der einzige erkennbare Rost! Das Auto roch merklich im Innenraum nach Benzin. An der ansonsten blanken Ölwanne war eine leichte Öl- oder Benzinspur, die von oben kam. Wir haben dann erstmal ein größeres „Rundumaustauschprogramm“ gemacht. Vielen Dank an alle Forenteilnehmer, die mir auf meine diversen Posts mit dummen Fragen intelligente Antworten und sehr gute Ratschläge gegeben haben. Erstes Arbeitspaket von meinem Neffen: Ursache Ölsträhne herausfinden und beheben => Es war scheinbar eine verdrückte Dichtung im Übergang vom Ansaugrohr. Zahnriemen mit Wasserpumpe ersetzen. Den ZR mussten wir leider zweimal machen, weil wir beim ersten mal zu straff gespannt hatten und er Geräusche machte. Das Risiko einer Schädigung war mir zu groß. Rippenriemen ersetzen Reifen und Reserverad ersetzen (Michelin 185er) Bremsscheiben vorne und rundum Bremsklötze ersetzen. Die Scheiben mussten wir nach der ersten Fahrt nach Zulassung tauschen, da sie zwar neuwertig aussahen, aber wellig waren. Motoröl und, Ölfilter austauschen Getriebeöl austauschen Endschalldämpfer erneuern Batterie ersetzen. Fehlenden Batteriehalter ersetzen (kein Orignalteil) Luftfilter und Benzinfilter erneuern Pollenfilter erneuern Zündkerzen erneuern Poröses Ende der Benzinleitung abschneiden und neubefestigen Scheibenwischer vorne und hinten erneuern (leider hat mein Neffe vorne neumodische Flachwischer montiert, die ich auf originale Gestellwischer rückbauen werde) Kühlmittel austauschen Feuchtes Rücklicht rechts trocknen und korrekt montieren (Kabel war eingeklemmt) Alle Leuchtmittel erneuern Klimaanlage prüfen und auffüllen (Druckschalter war defekt) LHM erstmal nur auffüllen, da ich die Hydropneumatik bei Torsten in Fußgönnheim machen lassen wollte So ist das Auto im Juni problemlos durch den TÜV und die AU gekommen. Der Prüfer meinte, so einen guten Xantia hötte er noch nie gesehen - wobei offen ist, wieviel er überhaupt gesehen hat. Ich habe das Auto im Juni dann angemeldet und noch in NRW die erste Probefahrt gemacht. Er sprang gut an - aber klingelte unter Last etwas. Das lag vermutlich am uralten Sprit. Auf dem Weg zur Tankstelle wurde prompt die Benzinleitung an der Einspritzanlage undicht, was einfach zu beheben war. Nach dem Tanken mit Aral Ultimate lief er vollkommen problemlos - und das hat sich auch nicht geändert. Nach der ersten Fahrt durch die Waschanlage fiel die Tankanzeige aus - und nach dem Rückwärtsfahren ging jedesmal die ABS-Leuchte an. Weiterhin wummerte er beim Bremsen, was durch neue Scheiben behoben wurde. Das wars - sonst keine weiteren Überraschungen. Die Lackarbeiten habe ich bei einer kleinen Lackiererei auch in NRW machen lassen: Beide hintere Kotflügel ausgebeult sowie den einen Kotflügel festgepunktet. Nach dem Spachteln beide hinteren Kotflügel bzw. Seitenwände hoch bis zum Dach neu lackiert. Der vordere und der hintere Stoßfänger wurden gespachtelt und lackiert. Das Ergebnis der Lackarbeiten war m.E. sehr gut - bis auf einen leichten, aber sehr hartnäckigen Sprühnebelschleier auf den Seitenscheiben, den ich zu spät entdeckt habe und noch entfernen muss (Grrrrrr). Die Dichtungen waren anscheinend alle gut abgeklebt, denn da ist nichts. Leider habe ich zwei vom Vorbesitzer sehr liederlich in falschem Farbton reparierte Macken an der Tür hinten links und der Beifahrertür ignoriert bzw. mir gespart. Hinterher habe ich mich mächtig geärgert, weil man das sehr auffällig sieht. So muss ich da nochmal ran und die beiden Türen oberhalb der Seitenleisten neu lackieren lassen. Ende Juli stand die erste Fahrt über 250km in die Pfalz zurück nach Speyer an, die der Xantia ohne Mucken mit Bravour meisterte. Er fuhr sich ganz normal, so wie sich früher auch mein alter Xantia fuhr. Da ich meinem Neffen die Hydropneumatik ersparen wollte, habe ich mit @TorstenX1 habe ich eine Grundüberholung der Hydropneumatik vereinbart. Fußgönheim ist ja nicht weit von Speyer. Arbeitspaket Torsten: Hydropneumatik komplett überholen (LHM erneuern, Filter reinigen, Kugeln prüfen, Leitungen Check, entlüften etc.) Es mußten 5 Kugeln erneuert werden. Die Druckleitungen sind alle OK und die Rücklaufleitungen nicht porös und alle geschmeidig. Torsten meint, das das alles so bleiben kann. Fernbedienungsschlüssel Gummi ersetzen - gab ein komplett neues Schlüsselgehäuse Fehlenden Batteriehalter montieren ABS prüfen / Fehlerspeicher auslesen => ABS Sensor hinten war nicht richtig angeschlossen, sonst keine Fehler im Speicher Tankanzeige prüfen (nichts gefunden, Fehler trat nicht mehr auf) Saugrohrdichtung erneuern - welche aber OK war. Torsten hat dann die ganze Kurbelgehäuseentlüftung ersetzt, weil die alte kollabiert war. Das gelbe Elastomer des Ölpeilstabs zerbröselte, so daß Torsten einen anderen längeren gekürzt und entsprechende Kerben reingeflext hat (Ha, erwischt! Entgegen meinem Spoiler oben ist sie hier doch, die Flex!) Heulietz-Ecken und Schweller konservieren Ursache des Benzingeruchs herausfinden. Torsten hat wirklich gründlich nachgeschaut - am Tankstutzen, unter dem Deckel unter der Rückbank. So richtig fündig wurde er (bis jetzt) noch nicht. Es wurde ein Schlauch vorne ersetzt. Es ist jetzt besser, aber nach längerer Standzeit riecht es immer noch. Vielleicht ist mein Anspruch an ein 23 Jahre altes Auto hier etwas zu hoch. Weiterhin habe ich mir folgende Schönheitsreparaturen bei Torsten zusätzlich geleistet: Originalradio 4030 mit Lenkradfernbedienung nachrüsten Bessere Lautsprecher. Original-Hochtöner von Torsten (Hertz Bass-Mitteltöner habe ich auf Torstens Empfehlung bei Ebay gekauft) Kofferraumabdeckung mit Rollo (die aber auch nicht schöner als meine alte ist) - ich lasse das Original Weiterhin fielen mehrere Kratzer und provisorische Reparaturen an der Mittelkonsole und am Rahmen um die Uhr auf. Vermutlich hat der Vorbesitzer einmal etwas langes unvorsichtig durchgeladen und die Teile dabei verkratzt. Die Mittekonsole wurde gegen eine bessere aus dem X2 mit Steckdose ausgetauscht. Der Rahmen wurde ersetzt. Jemand nicht so pingeliges hätte das gelassen… Torsten war glaube ich vom Zustand des Autos und der Substanz recht angetan. Allerdings fehlt die Isolierungsmatte zwischen Spritzwand und Motor. Das war vermutlich ein Marderschaden, nach dem die zerfetzte Matte rausgerissen wurde. Leider kann die Matte nur bei ausgebautem Motor montiert werden. Das spare ich mir jetzt mal… Die unlackierten Kunststoffteile (Spiegel, Türgriffe) sahen alle sehr verblichen aus - was bei einem Garagenwagen nicht zu erwarten wäre. Der geschulte Blick von Torsten offenbarte „das ist kein UV-Schaden - woher auch - sondern das ist Hartwachs aus der Waschanlage. Nimm Feinwaschmittellauge, damit geht es weg“. Und damit ging es auch weg und die Kunststoffteile sehen wieder wie neu aus. Sooooo - das war es bis jetzt... Eine sehr lange Geschichte eines eher unspektakulären Autos. Bisher sind keine weiteren Standschäden oder Überraschungen aufgetreten. Mein Ziel ist, ihn möglich dicht an den Originalzustand heranzubekommen. Trotz der guten Substanz habe ich daher einiges gemacht - was sicher nicht alles unbedingt notwendig gewesen wäre. Auf den Kaufpreis von 1.800€ kam bis jetzt nicht ganz das Doppelte drauf. Ich schätze, daß ich jetzt in Summe für Auto, Teile, Reparaturen, Lackieren sowie incl. TÜV-Gebühr insgesamt bei ziemlich genau bei 5.000 € liegen müsste. Das genaue Rechnen spare ich mir zukünftig aber wohl besser… Was jetzt noch ansteht ist folgendes: Die Beifahrertür und hintere linke Tür mit Rahmen nachlackieren. Mit dem Lack bin ich noch nicht zufrieden. Vermutlich gebe ihn für eine große Lackpflege mit Versiegelung zu einem professionellen Aufbereiter. Sprühnebel auf Seitenscheibe links entfernen - der ist leider sehr hartnäckig und ich will die Fensterdichtung nicht mit Verdünnung ruinieren. Vielleicht geht es mit einem Melaminschwamm weg. Den Motorraum würde ich gerne gründlich reinigen. Mit Kaltreiniger und Kärcher traue ich mich wegen der Steckverbindungen und möglichem Feuchtigkeitseintrag in die Elektrik nicht dran. Hat hier jemand eine gute Idee? Die Windschutzscheibe hat blöderweise einen tiefen Steinschlag mitten im Sichtfeld und muss möglichst bald ersetzt werden. Gibt es die bei Carglas noch? Der Kunststoffmantel des Handbremshebels hat auch Kratzer. Mich „Pingel“ stört das und vielleicht findet Torsten ja einen nicht verkratzten. Der Filz der Hutablage löst sich am Rand ab und muss neu angeklebt werden (siehe früheren Post, nehme Pattex) Scheibenwischer vorne durch Original mit Gestänge ersetzen und Wischergummi am Original-Heckwischer ersetzen. Weiter nach der Ursache des Benzingeruchs suchen und ggf. doch alle Benzinschläuche ersetzen. Wobei die Qualität neuer Schläuche anscheinend schlechter geworden ist. Die Isoliermatte der Spritzwand lasse ich bis auf weiteres besser mal sein. Falls ich eine neuwertige bekomme, lege ich mir die hin für den Fall, daß der Motor doch mal raus muss. Wenn ich den Lack gut poliert und versiegelt bekomme, dann sollte er recht nah am Originalzustand sein, in dem er in Rennes vom Band lief. Aber alles kriegt man einfach nicht mehr hin - damit muss man sich abfinden. Mein "Xantel" steht jetzt in einer trockenen Tiefgarage und wird jede Woche bewegt. Ein „Daily Driver“ ist es nicht und soll es auch nicht mehr sein. Wir werden jetzt hoffentlich gemeinsam alt. Meine Frau nennt es das „Plakafarbenauto“ - weil es bei Regen nicht gefahren wird. Sie zieht mich immer damit auf, daß es scheinbar mit abwaschbarer Plakafarbe lackiert ist und ich anscheinend befürchte, daß es nach einem Regenguss blank gewaschen in einer roten Pfütze stehen könnte… Auf den folgenden Bildern ein paar Impressionen vom jetzigen Zustand nach ca. 1500km. Ich hoffe, ihn bis nächste Frühjahr ganz fertig zu haben und würde mich freuen, mit ihm beim Xantia-Treffen 2020 in Xanten dabei zu sein (sogar bei Regen). Vielen Dank an meinen Neffen, den Lackierer und natürlich an Torsten, ohne die die das Auto jetzt nicht so dastehen würden. Und Danke an alle Mitforisten, die mir Tips gegeben haben und die meinen Roman tatsächlich bis hier gelesen haben. Liebe Grüße aus der Pfalz Ralf PS: In Fußgönheim wird gerade ein X1 V6 Automatik in gleicher Farbe hergerichtet. Da juckt es schon etwas...
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  19. Schaut mal hier ab S. 37 - ich habe mir erlaubt, eine kleine Reportage über Sille und André zu machen. https://www.kbv.de/media/sp/KBV_Patientenmagazin_2_2019_barrierefrei.pdf Viel Spaß beim Lesen! Jochen
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  20. Der ein oder andere wird es geahnt haben, um 22.15 Uhr ist der BX in Ostfriesland gelandet...
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  21. Auf mehrfachen Wunsch einiger HY Fahrer kommt hier mein Reisebericht mit dem HY nach Italien: Der Start zu einer Reise die uns noch ein wenig in Erinnerung bleiben wird war nix Besonderes, der HY wurde vorbereitet und beladen und am Donnerstag Abend sind wir dann Richtung Süden gestartet. Genau so wie wir es schon nach Frankreich, Kroatien, Holland und Dänemark getan haben... Der Plan war nach Venedig zu fahren in 2 oder 3 Etappen und dann weiter in Italien Richtung Gardasee. Es kam etwas anders… Nach Zwischen-Stops bei Franz Peters Citroën Sammlung (war aber leider geschlossen) in Sandelshausen bei München und am Chiemsee ging es durch Österreich Richtung Venedig. Auf der Tauernautobahn passierte es dann: Motorschaden, wohl ein Pleullager -Schaden…, runter von der Bahn, Abfahrt Gmünd und dann reichte es noch bis auf den Campingplatz im Maltatal….was nun, nach 2 Tagen - Urlaubsende? Dann überlegt und das Netz dafür genutzt die Misere zu teilen. Ein HY Fahrer aus Österreich, Walter, kam am Abend mit seiner Frau und da er nicht selber schraubt wollte er wenigstens etwas für die seelische Unterstützung tun und brachte und einen Korb mit einigen Leckerei und einer guten Flasche Roten :-)), total nett! Der nächste sehr hilfsbereite Mensch war der vom Automobilclub vermittelte Abschleppdienst, von dem wir uns für 75€/Tag ohne Kilometerbegrenzung einen Skoda Octavia Kombi mieten konnten. Nicht um die Reise mit dem Auto fortzusetzten sondern um damit kurz über Nacht nach Mainz zu fahren. Dort wurde uns von einem guten Freund (ist hier im Forum auch vertreten) und HY Schrauber ein Ersatzmotor angeboten . Nach 1400km hatten wir den dann am Dienstag Vormittag auf unserem Campingplatz. Dann kam noch einemal der hilfsbereite Abschleppdienst und brachte den HY in sein Depot. Den HY auf dem Abschlepper zu sehen und dann dort hinterher zu fahren und zu hoffen das er in den scharfen Kurven nicht herunter fällt, das war schon hart Im Depot bekamen wir einen Platz unter einem großen Carport und ich begann sofort mit dem Ausbau des havarierten Motors. Der Vorteil an diesem Platz war, ich konnte im Trocknen schrauben und wir konnten weiter unseren HY bewohnen. Am Abend stand der HY dann ohne Motor da und der Austauschmotor wurde mit den Anbauteilen bestückt. (Kupplung, Vergaser, Lichtmaschine, Motorlager usw.) Am Mittwoch ging es an den Einbau des Austauschagregates und aller umliegenden demontierten Teile wie Auspuff, Kühler, Luftfilter usw.. Alles fertig montiert und voller Vorfreude die Kühlflüssigkeit aufgefüllt, die dann auch gleich wieder zwischen Motorblock und Wasserpumpe herauslief. Also nochmal Kühler runter, Traverse ab und das Zwischenstück demontiert und durch das Teil des anderen Motors ersetzt. Zwischendurch gab es noch einemal Besuch von Walter, diesmal mit seinem HY auf ein nettes Gespräch und einen guten Kaffee. Kühlwasser blieb nun dort wo es hin gehörte, jetzt gab es eine neue Undichtigkeit, das neue Öl tropfte im Bereich vorn am Motor, dort wo die Kurbelwelle den Motorblock verlässt. So konnten wir nich starten, wenn das jetzt noch kalte, zähflüssigere Öl erstmal warm wird, dann wird es den Motor nicht lange schmieren. Nochmal Kühler und Traversen ab um an den undichten Bereich heran zu kommen. Alles mittels Bremsenreiniger gesäubert, alte Dichtmasse entfernt und eine Dichtwulst mit Motorendichtmasse gelegt. Das hat dann auch gut gehalten. Am Donnerstag früh gab es dann eine Probefahrt nach Gmünd, wo wir uns noch das Porschemuseum angeschaut haben. Der HY lief wieder und nach der Verabschiedung vom Abschleppdienst die uns mit Motorkran, Strom, Kühlflüssigkeit, Leihwagen usw. super unterstützt hat. Einig Zwischenstopps um die 123 Zündungseinstellung zu optimierten waren natürlich noch nötig, aber nach 2 Tagen Schrauberrei konnten wir unsere Reise Richtung Italien fortsetzen. Der Rest ist schnell erzählt, ein nächtlicher Zwischenhalt auf einem sehr schönen Park4night-Platz und den Rest der Strecke bis auf die Landzuge hinter Venedig hat der HY gut durchgehalten. Wir haben uns an 2 Tagen Venedig angeschaut und hatten weitere 2 schöne Strandtage um mal richtig die Beine hoch zu legen. Dann ging es schon wieder an die Rückreise, die fast Problemlos verlief. Ein HY Fahrer sollte beim Überqueren der Alpen in dieser Jahreszeit unbedingt das Kühlerschutz-Lätzchen dabei haben. Wir hatte es nicht dabei und erlebten wie es sich anfühlt wenn der Vergaser vereist und kein Benzin mehr zum Motor bringt. Chock ziehen hilft da leider auch nur kurzzeitig . Eine Pappe vor den Vergaser geklemmt hat die kühle Luft auf den Bergab-Strecken abgeleitet und den Vergaser auf Temperatur gehalten. In 2 Etappen sind wir dann wieder in Celle gelandet und den Bereich Oberitalien mit Gardasee planen wir ein anderes Mal . Danke hier noch einmal an Walter und Emmi für seelischen Beistand, Herrn Gasser für alles rund um die Schrauberei, Kiwi für den Motor und die telefonischen Beratungen, Mario und Christian fürs Mut machen und die technischen Tips, Ansgar für seine großzügigen Alternativangebote, und vor allen anderen an meine Liebe, die dies Alles mitgemacht und immer das Beste aus der Situation gemacht hat. Hier noch ein paar Bilder in zeitlicher Reihenfolge:
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  22. Abgesehen davon, allem Corona zum Trotz lebe ich noch. Habe zwischenzeitlich die Reha abgeschlossen und einen zweiwöchigen Untersuchungsmarathon in der Uniklinik überstanden. Und konnte dank desselben dem Schicksal eines anstehenden Herzinfarkts so quasi in letzter Minute entgehen, auch dank eines schnellen Eingriffs am Herz. Damit habe ich der Statistik wohl mal wieder ein Schnippchen geschlagen. Und die Erkenntnis gewonnen, dass auch Vegetarier nicht gegen Cholesterin gefeit sind. Die zumindest für mich gute Nachricht ist, dass ich ab heute offiziell auf der Warteliste für eine neue Lunge stehe. Wenn ich es weiterhin schaffe zu überleben mit meiner 13%igen Originallunge, kommt ein weiterhin harter Weg auf mich zu, aber die Alternative dazu will mir halt nicht so recht gefallen, auch wenn der Weg mit Zweifeln aller Art gespickt ist. Corona zumindest konnte ich durch konsequentes Zuhausebleiben vermeiden, was aber in Anbetracht meiner Lungenfunktion und der Tatsache, dass ich im dritten Stock ohne Aufzug wohne recht einfach ist. lebensfrohe Grüsse Oliver
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  23. Happy End gab es keins. Ich habe letztlich bewusst darauf verzichtet einen Anwalt einzuschalten keine weitere Zeit mit Ärger und keine weiteren Gedanken an den unlauteren Verkäufer aus Siegen zu verschwenden. Statt Anwaltsbesuch, Korrespondenz lesen und über das Thema nachdenken etc. versuche ich in der Zeit einfach das Geld wieder zu verdienen, was ich zusätzlich reingesteckt habe: 1000 Euro Schweißarbeiten und Abdichtungen der vorhergegangenen Schweißarbeiten (Freundschaftspreis beim Karosseriebauer- 6 beachtliche Löcher, Holm geschweißt, mehrere Bleche eingesetzt unter der Heck-Stoßstange, im Boden, Radkasten -alles abgedichtet etc.). 50 Euro Bremsen nachbessern (Freundschaftspreis) Das kleine Leck in der Hydraulik und die Reparatur des Heizungsreglers kommt demnächst. Neuer Teppich hinten, neue Dämmmatte unter der Rücksitzbank und Entfernung aller Mäusegeruchsspuren sind von mir mittlerweile erledigt. Bin nun 400 km gefahren und es ist noch nicht in einer Katastrophe geendet. Der Verkäufer selbst hat sich m.E. hier einfach neu angemeldet um Unterstützung für seinen BX GTi zu bekommen. Wer sich dafür interessiert findet es sicher raus um wen es sich vmtl. handelt. Ich selbst werde mich mit diesem Kerl nun nicht weiter beschäftigen, ich gönne ihm seinen kleinen hämischen und erbärmlichen Verkaufserfolg und denke, dass wer so unterwegs ist, eh nicht viel Spaß im Leben hat... Sicher hätten viele anders reagiert, aber meine Zeit ist mir zu kostbar als dass ich mich mit solchen Menschen in irgendeiner Art weiter beschäftige. Ich habe daraus gelernt. Bitte seht mir nach, wenn ich mich in diesem thread nicht weiter dazu äußere. Die ein oder andere Frage zum BX werde ich aber sicher demnächst stellen. Ich danke allen für die Anteilnahme und Reaktionen und bin sicher, dass es sich bei diesem Mitglied um eine der wenigen Ausnahmen handelt.
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  24. Holger (e-motion) ist am 07.September 2017 nach einem schweren Krebsleiden im Alter von 62 Jahren verstorben. Dieser herbe Verlust schmerzt uns sehr. Holger war eine große Bereicherung für unser Forum und wird uns sehr fehlen. Es wäre schön, wenn wir im Sinne von Holger hier weiter sachlich über das Thema Tesla diskutieren würden.
    17 points
  25. so um 1977 rum fing ich, damals selbst noch führerschein und Autolos, an, Autozeitschriften zu lesen. Viel AMS, auch recht viel AZ. Im Lauf der vielen Jahre hat sich vieles geändert; das Interesse abgeschwächt aber nie ganz erloschen, mal laß ich lieber AZ als AMS, mal andersrum; aber irgendwelche Autozeitungen lagen immer rum. 1986 gesellte sich noch AB dazu; anfangs sehr skeptisch, da ich die Mutter Bild vehement ablehne und niemals freiwillig in die Hand nähme, kuckte ich dann doch mal rein und stellte fest hoppla, so schlecht ist die gar nicht. Ungefähr 10 oder 11 Jahr elang hatte ich auch mal die britische 'What Car' abonniert, hörte dann auf in eienr Phase wo die Kohle grade mal wieder richtig knapp und die Rechnung fällig war. Bisweilen laß ich auch schon frühzeitig die Motor Klassik und natürlich Oldtimer MArkt, nach der Jahrtausendwende (wann genau - keine Ahnung) kamen AB Klassik, AZ Klassik, schöne Zustände, Lesestoff in Hülle und Fülle. Als ernsthaften KAufberater oder so hab' ich die Dinger schon seit vielen Jahren nicht mehr betrachtet. Die Subjektivität und Oberflächlichkeit wird ja seit Jahren permanent schlimmer, und mein Geschmack und meine persönlichen Vorlieben lassen sich mit deren Prioritäten eh nicht unter einen Hut bringen. Im Sommer diesen Jahres durchfuhr ein Furz mein Hirn, eine große Werbeaktion, AMS abo zum 1/3 des normalen Preises, AB Klassik für ein Jahr zu 27 statt 77 Euro oder so ähnlich, dachte, da ich die eh relativ oft kaufe - greif zu. (zuvor hatte ich recht lange Zeit AMS auf meinem persönlichen Index, hab stattdessen verstärkt AB und AZ gelesen; allerdings dann in einem Wartezimmer mal wieder eine AMS in der Hand gehabt und recht angetan gewesen. Autopresse.... ja, warum eigentlich ? Nun, zum einen schlicht eine Gewohnheit; zum zweiten das Bedürfnis / Interesse, auch über Dinge im Autobereich informiert zu sein (also z.B. Neuerscheinungen) die mich vielleicht selbst nicht bedeistern oder gefallen, zum Dritten schätze ich es nicht, beispielsweise morgens zum Kaffee wegen 10 Minuten ein Buch aufzuschlagen b.z.w. inzwischen das ebook zu starten, da sind diese kurzen Artikel ganz praktisch, 4. eignet sich ne Zeitschrift gut als Klolektüre; und die Klassikerzeitschriften - ja, die las ich eine ganze Zeitlang echt mit Lust und Freude, welche bei den 'normalen' Autozeitschriften schon längst verloren war. cut Seit ein paar Wochen stelle ich zunehmend mehr fest - ich will's nicht mehr. Ich blätter die Dinger, die ich noch in die Finger kriege lustlos durch, lese Artikel nur noch an - dann weißt du eh schon wie's weitergeht, und ehe sie Zimmertemperatur bekommen haben gehen sie ins Altpapier. warum ? Der Schwachsinn den die schreiben (bezogen auf die 'normalen') ist einfach langsam nicht mehr auszuhalten. Gut, das ist nichts ganz neues, aber mir scheint, es wird immer noch schlimmer und noch offensichtlicher. Dazu kommt - ein wesentlicher Grund jahrzehntelang diese Blätter zu lesen war das Informationsbedürfnis; was kommt neu, Modelle, Techniken u.s.w. Stelle fest, auch das interessiert mich zunehmend nicht mehr. Neue Modelle ? 90% nach zuklappen des Heftes wieder vergessen; neue Techniken ? krieg ich im Spiegel oder beim netten Inter auch, meist besser informiert. Und was die Klassikblätter angeht - bisweilen gibt es noch nett geschriebene Artikel; aber der Stoff geht einfach langsam aus, irgendwann haste mal alles über'n Alfa xy oder Citroën YZ gelesen. Das merken sie und das merke ich als Leser auch. Inzwischen wird mit einer gespielten Begeisterung zunehmen mehr über Fahrzeuge geschrieben, die einfach nur 30+ alt sind. Irgendwelche Qualitäten, highlights, e.t.c - brauchma nicht, hauptsache 30. Dazu kommt, wie schon von den Mutterblättern seit Jahren praktiziert - VW allerorten, aber auch Porsche geniesst in diesen Blättern - speziell in der AB - inzwischen einen Stellenwert als wäre jeder 2. Oldiefreund mit einem solchen ausgestattet. Auch wird mir viel zu viel über Kohle, Wertentwicklung und dergleichen geschrieben, der Spass an der Sache wird immer weiter zurückgedrängt. Zugegeben, harte Kritik und bisweilen bringen sie natürlich schon noch schöne Beiträge. Aber hilft nix - ich persönlich kann's, nach nahezu 40 Jahren regelmässiger Lektüre, bis auf Weiteres echt nicht mehr ab, Klappe zu. Warum ich diesen Roman hier ablasse ? hab Zeit, lese keine Autozeitung mehr
    17 points
  26. Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    17 points
  27. Guten Tag, Zuerst Entschuldigung - mein Deutsch ist etwa rostig, denn ich habe vor ein Paar Jahren nicht gesprochen. Ich bin Präsident des Activa-Clubs, dann werde ich versuchen, wenn sie Fragen haben, Antworte zu bringen. 3RG Industrial ist der Hersteller. Die erste Referenz (45216/45217) (links im ersten Bild, rechts im sekunden), kostet ~52€ + Versand. Denn die Produktion niedriger ist und wir werden Domlager speichern sollen, werden die Preise höher sein, aber hoffentlich werden sie günstig sein. Ich habe ein V6 "New Mages" Domlager heute nach Spanien versendet, damit sie beide Änderungen untersuchen können. Hoffentlich kann ich bald mehr sagen, aber für Xantia bin ich sehr optimistich. Für XM Domlager ist es schwieriger, denn sie müssen alles von Grund erstellen. Aber hoffentlich können wir genug Domlager bestellen. Ich versuche, mit französische und holländische Clubs - mindestens - zu arbeiten, damit wir eine grosse Bestellung machen können. Aber ich denke, dass wir die erste Domlager (vor Oktober 1991, mit alte Federbeine) nicht machen werden. Das werden wir später sehen. Vielen Dank.
    16 points
  28. Ich habs wieder getan und bin rückfällig geworden https://up.picr.de/41014849pc.jpg wieso sehe ich das Bild nicht? Beim letzten Thread hats geklappt. Und Hochladen übers Forum ergab jetzt Fehlercode "-200". Ich mache was ich besser kann: Crepes! Eigentlich sollte er "nur" ein durchlaufender Posten sein. Es sind noch einige Dinge dran zu tun, Bremsen, Optik, Technik, Getriebeöl, Fahrwerkshöhe. Ich habe auf braunes Leder umgebaut, Atlantique-Felgen aufgezogen - die finde ich schicker :) Gestern die erste längere Ausfahrt mit Familie. Und gleich formte sich der Titel für den Thread: die gesamt Familie hatte einen Rückfall!! Alle waren begeistert vom unaufgeregten Gleiten über die Autobahn. "Papa, der C6 fährt nicht los. Der C6 legt ab", souffliert mein Jüngster von hinten. Er kann endlich wieder seine CD bei Zimmerlautstärke hören - und der C6 ist ein wohlmöbliert-loungig-beleuchtetes Zimmer - wenn er nicht grad das Schiebedach geöffnet haben möchte. Der Benziner ist bekanntermaßen kein Beschleunigungswunder, aber nach Erreichen seiner Reisegeschwindigkeit ein so unaufdringlicher Schweber, dass man selbst nach 500km noch mit Sonnenstrahlen auf Gemüt und Wangen aussteigt. Und wenn Frau und Kinder bei der Auswahl der Autos dem C6 den Vorzug geben, Passanten den Neuerwerb mit "Na, haben Sie sich wieder was Schickes zugelegt?", dann kommt zur inneren Freude als Abrundung noch die Bestätigung von aussen. Die Verstelldosen der Nockenwellen schnarren nur kurz, der Hydraktiv-Block gibt sich gänzlich unverrostet und für seine 15 Jahre und 135tkm sind die Gebrauchsspuren im Rahmen - bis auf eine aus der Halterung gesprungene Stoßstange, die mit Schrauben erfolglos an ihren alten Platz komplimentiert werden sollte. Nach 200km war zumindest der Familie klar, dass dieser C6 auf jeden Fall nicht gleich wieder verkauft werden darf und meine Älteste endlich mal selbst im C6 fahren will - nachdem ich meinen letzten C6 ein halbes Jahr vor ihrem Führerschein verkauft habe. In diesem Sinne fühle ich mich wieder sehr wohl im Kreis der C6 Fahrer :)
    16 points
  29. Hallo allerseits, Ich habe es wieder getan, das ist mein Achter Natürlich ist es wieder ein BX( diesmal ein 19 TRI Tecnic mit 109 PS ( DDZ), den ich durch Zufall in Ebay-Kleinanzeigen gesehen hatte. 56800 km, erste Hand, die letzten 12 Jahre nur noch durch den TÜV gefahren. Wartungsstau war im Kaufpreis mit drin. Bis dato habe ich den Zahnriemen mit WaPu, alle Flüssigkeiten, alle Kugeln, Bremsen vorne, Rücklaufschläuche der Federbeine, Reifen mit Felgen, Zündungsteile mit Kerzen und Dämpfer der Heckklappe erneuert. Da kommt sicher noch mehr, aber die Karosserie, Lackierung(Rot nicht ausgebleicht) und die Innenausstattung sind es wert. 31 Jahre Garage merkt man dem BX natürlich an. Den Wartungsstau aber auch. Ich bin Happy, Ich hoffe, Ihr habt Freude an den Bildern. Ich habe nun 5 BX`e bzw. nur noch 4, den 16 TZI hat nun mein Sohn. Die Swift`s sind nur momentan drauf, die originalen Arndt-Tuning( Exip in Kreuzspeiche )müssen aufgearbeitet werden. Grüße Oli
    16 points
  30. Es begab sich zu der Zeit als Marcus L. Landpfleger in Germanien war. Vorwort Am Anfang steht die Frage: Wie kam ein normaler Autofahrer dazu sich einen französischen Wagen zu kaufen, und ausgerechnet ein Citroen D-Modell, mit dem man bei manchen Werkstätten mit der Schrotflinte vom Hof gejagt wurde? Die Antwort ist vielschichtig, zuviel Geld, zu wenig Geld, auffallen um jeden Preis, geistige Umnachtung, jugendlicher Leichtsinn und dergleichen mehr.. Kapitel 1 Der / die erste DS19, Kauf und erste Eindrücke. Es war in den „wilden“ 60zigern in Berlin, der Tiger im Tank bei Esso oder Shell kostete 55 Pfenning und die HU beim TÜV glaube ich 10,-DM (das weiß ich nicht mehr so genau). In der Deutschlandhalle traten die Rattles als Vorgruppe für Chuck Berry auf, wozu eine ältere Passantin vor der Halle nach Konzertende sagte: „Heute waren lauter Verrückte hier“. Die Lords spielten in einem Beatschuppen, so hießen zu der Zeit die Diskotheken, am Tauentzien. Die ledigen Frauen wurden damals mit Freundin oder Geliebte vorgestellt und nicht so beknackt wie heute, Lebensabschnittsgefährtin, welcher Hirni hat dieses Wort erfunden? Jetzt sollte ich langsam zu Thema kommen, Citroen DS19. Ich studierte also in Berlin (Amrumer Straße) die schwarze Kunst und arbeitete nebenbei bei Odilo, einem Trödler in Kreuzberg als Möbelwagenfahrer, kleiner Möbelwagen Tempo Matador oder sowas. Die Wohnung war auch in Kreuzberg, erster Hinterhof, klingt nicht nach erster Adresse, war aber wegen der Berliner Wohnungs Zwangbewirtschaftung ein echtes Schnäppchen, Miete 52,-DM, für ein großes Zimmer mit Kachelofen, große Küche und welch ein Luxus Innentoilette. Mein Auto war ein alter Opel Olympia Rekord, mit dem ich auch schon ein paar Schrauber Erfahrungen gesammelt hatte, ein Höhepunkt war der Zylinderkopfwechsel am Straßenrand in Köln, aber das ist eine andere Geschichte, kann ich vielleicht mal in einem Opel Forum schreiben. Zurück zum Thema, auf einer meiner Möbeltouren sah ich auf einem der vielen Gebrauchtwagenplätze dieses große französische Monster stehen, Baujahr 1959 in Farbe Blanc Stellaire mit blauem Interieur. Erster Eindruck nicht schlecht und der Preis 1000,-DM selbst für einen Studenten machbar. Der Händler zierte sich auch nicht allzu sehr, also gekauft wie besehen. Kurzer Rückblick auf die Eingangsfrage nach dem Warum, Antwort: bei mir jugendlicher Leichtsinn. Der Motor sprang ohne Murren an, nur in der Mitte des Tachos leuchtete die berühmte rote Lampe, Null Druck, die Ursache war Behälter (LHS) leer. Der Händler war da ganz entspannt und sagte, da hinten steht ein großes Faß Hydrauliköl, nimm dir soviel du brauchst, na ja. Gesagt getan, Behälter aufgefüllt, rote Lampe aus und flott vom Hof geritten. Ich weiß nicht mehr ob mit rotem Kz oder ohne, als Student nahm man das nicht so genau. Jedenfalls funktionierte Alles, Kupplung Bremsen Schaltung Lenkservo alles da und natürlich vollhydraulisch. Schrauber Erfahrung hatte ich, wie erwähnt mit Opel, Hydraulik konnte ich fehlerlos buchstabieren, das wars aber auch. Eine Kleinigkeit gab es aber vor der Zulassung zu erledigen, der Hirsch hatte keinen gültigen TÜV Stempel. Kein Problem, auf zum nächsten TÜV Stützpunkt, der war irgendwo in Tempelhof, ich glaube da ist er heute noch. Da stand ich dann in der üblichen Schlange, alles easy, bis einer der TÜV Burschen kam, sich über den großen Ölfleck unter dem Auto aufregte und mich auch gleich vom Hof jagte. Das Öl war natürlich Hydrauliköl, kam aus der Gegend des linken Hinterrades, Grund war eine abgegammelte Leitung am Bremsleitungs Drehgelenk. Die ersten D-Modelle hatten hinten noch keine Bremsschläuche sondern dieses Drehgelenk, das durch einen Hebel am Schwingarm betätigt wurde. In Berlin gab es zu der Zeit zwei offizielle Citroen Werkstätten, Fandrich in Charlottenburg Quedlinburger Strasse (gibt es auch heute noch) und Kühnicke in Wilmersdorf, Heilbronner Straße in der Nähe des Eden Saloons. Wilmersdorf war etwas dichter an Kreuzberg, also düste ich mit Opel, dem Zuverlässigen, zu Paul Kühnicke, kaufte das Teil, eingebaut und wieder zum TÜV. Die Jungs hatten sich inzwischen wieder beruhigt und das Weitere war dann erstaunlicherweise ohne Mängel zu schaffen. Anmeldung und was so dran hing war auch bald erledigt und so fuhr ich nunmehr mit DS19 in Berlin herum. An roten Ampeln machte es mir immer viel Plaisir die Hydraulik auf Hoch zu stellen und im Rückspiegel die Köpfe der Hintermänner zu beobachten, die gingen parallel mit dem Auto in die Höhe und anschließend wurde dann wohl diskutiert. Nach der TÜV Arie habe ich mir von Bucheli „Querschnitt durch die Autotechnik“ gekauft und mich auch mit der Technik unter der Motorhaube beschäftigt. Da gab es eine Menge ungewöhnliche Sachen zu sehen, Hochdruckpumpe, Niederdruckpumpe, zwei Zündspulen, zwei Unterbrecherkontakte mit Zündzeitpunktversteller am Armaturenbrett, Kupplungskorrektor, Schnellleerlaufkorrektor usw. Bei Bucheli war alles so ordentlich beschrieben daß ich bald einigermaßen Bescheid wußte, Wissen ist Macht, wie wahr. Außen herum war auch alles da, 2 + 2 Michelin X, die gab es auch runderneuert für 40,-DM. In der weiteren Zeit zog ich ein paar neue Kabel ein und ersetzte ein paar poröse Gummischläuche durch Kunstoffschläuche unter anderem auch den Schlauch von der Niederdruckpumpe zum Hydraulikschaltblock. Das Letztere war nicht so die blendende Idee, denn an einem heißen Sommertag wollte die Kupplung nicht mehr so richtig und beim Blick unter die Haube sah ich dann, daß die Hitze und der Druck den Kunststoffschlauch schon auf das Format einer Wassermelone aufgepustet hatten, da baute ich dann blitzartig wieder einen dickwandigen Gummischlauch ein. Der Vorteil der ganzen Hydraulikerei bei Defekten war, daß man immer sofort sah wo was undicht war und wenn man nichts sah konnte man es zumindest riechen, denn LHS roch etwas streng. Im Lauf der Zeit stellten sich immer mehr unerklärliche kleine Zipperlein ein, hier ein Leck, da ein Leck. Aus dem Hydraulikanschluß des Schaltblocks kam plötzlich ein dünner Strahl geschossen und mit dem automatischen Kuppeln war es aus, also wurde mit der Hand gekuppelt, dazu gab es unterhalb des Armaturenbretts einen kleinen Hebel, stand auch in der Bucheli Bibel. Die resultierende dünne Ölspur zog sich wie der Arianefaden durch halb Berlin. Nach Demontage des Hydraulikanschlusses kam eine Dichtplatte mit 7 oder 8 winzigen O-Ringen zum Vorschein, einer war zerbröselt, daher der Ölstrahl, nach Ersatz der O-Ringe (Preis fast in Gold aufgewogen) war alles wieder ok. Der Fahrkomfort war besser als im Opel, nicht wirklich berauschend, fiel mir aber nicht weiter auf. Irgendwann leckte es dann wieder, diesmal am Vorderrad, Grund der Gummibalg des Federzylinders hatte die Konsistenz von Kaugummi und war eingerissen. Der Fehler trat dann regelmäßig alle paar Monate auf, wurde von mir ambulant z.B. während des Badens an der Spree in der Nähe des Reichtags erledigt, Madame lag in der Sonne und ich habe geschraubt, das war Arbeitsteilung. Hin und wieder ging auch mal eine Federkugel kaputt, das konnte man hören, der Stickstoff pfiff durch die Leitungen und dann war Ruhe, na ja Federkugelwechsel war ja auch nicht so eine Auktion, ich drehte sie nach den ersten Hammer und Meißel Aktionen immer nur handfest ein. Bei Kühnicke in Wilmersdorf war ich mittlerweile Stammkunde für Citroen Gummis, 2 Liter LHS Kanister und Federkugeln. Zur Abwechslung gab es auch nichthydraulische Defekte, beispielsweise Zündaussetzer. Solange der Motor kalt war lief er rund, ab einer bestimmten Kühlwassertemperatur wurde die Zündung sehr unregelmäßig. Lange gesucht und nichts gefunden, bis eines abends schon im Dunkeln wieder das gleiche Theater. Ich öffnete die Haube und sah im Licht der Straßenlaterne einen feinen Wasserstrahl der im kühnen Bogen aus dem Heizungsschlauch genau auf eine Zündspule zielte. Da war es klar, Kühlwasser kalt, kein Druck, kein Wasserstrahl usw. Im einem weiteren Fall jugendlichen Leichtsinns bin ich auch ein paar mal durch die DDR nach Hause (Ostfriesland) gefahren, ohne Pannen. Eine weitere Fahrt durch die DDR mit dem gleichen Ziel endete allerdings chaotisch. Wir waren gut unterwegs, Madame hörte coole Musik, plötzlich wieder die rote Lampe, Null Druck, wohl gemerkt noch in der DDR. Na ja, kein Problem, Haube auf und doch großes Problem. Die Anschluß der Leitung von der Hochdruckpumpe zu Hauptdruckspeicher war am Druckspeicher komplett abgebrochen (Vibrationen), mit Gewinde. Selbstverständlich hatte ich einen Druckspeicher in Reserve und selbstverständlich in Berlin in meinem Keller Ersatzteillager. Da habe ich erstmal auf dem Standstreifen gewartet und hin und wieder dem Daumen gehoben, hat aber keiner angehalten, die haben sicher alle gedacht Ogottogott Citroen, bloß die Riesenkiste nicht abschleppen müssen. Dann kam doch tatsächlich auch ein Berliner D-Modell angedonnert, hat fröhlich gewunken und ist weiter gefahren, die von der EAV hätten sicher gesagt: „eingsperrt ghört der“. Mit einmal kam derselbe Citroen nochmal angefahren, ja wie ging denn das, ganz einfach, der hat auf der DDR Autobahn (da gab es damals noch keine Mittelleitplanke) einfach zweimal gewendet, das war mutig von ihm, denn die VoPo hätte ihm bestimmt peinliche Fragen gestellt. Wie auch immer, ist gut gegangen, er hat mich bis nach Helmstedt geschleppt, von dort habe ich meinen Vater angerufen, der hat mich mit seinem Ford 17M nach Berlin zurück geschleppt. Das war ein Horrortrip, davon träume ich heute noch, unterwegs war ein dickes Gewitter, mein alter Herr ist zügig gefahren und in meiner Kiste ging außer der Handbremse natürlich gar nichts. Das hieß das Auto lag auf den Gummianschlägen, was wiederum hieß Federung wie auf einem superharten Trampolin und das über 150km auf AHs alter Autobahn. In Berlin war alles wieder ganz einfach, Druckspeicher gewechselt, LHS ergänzt und ab in die BRD. Als es mir dann mit der dauernden Federkugelwechselei zu bunt wurde brachte ich das Auto zu Firma Fandrich, die spülten das System reichlich, füllten neues LHS auf und bauten nochmal neue Federkugeln ein. Die Zufahrt zur Firma war ein schlecht asphaltierter Rübenacker und als ich das Auto dort abholte hat es mich fast umgehauen, es schwebte wirklich, das hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Die ganzen großen und kleinen Hydraulikdefekte waren eine Spätfolge des Hydrauliköls aus dem Faß des Gebrauchtwagenhändlers, da war zwar Hydrauliköl drin, aber kein LHS, sondern ein Öl für eine Baggerhydraulik. Fortsetzung folgt.  
    16 points
  31. Sodala, erste Ausfahrt absolviert. Abholen werde ich ihn aber erst morgen, darum nur ein kurzer Statusbericht. Sehr feiner Abzug, sehr feine Federung, sehr leichtgängige Lenkung, die aber meiner Meinung nach zum Charakter passt. Federung auf kurzen Schlägen etwas härter als erhofft, aber gut gedämpft, knallt nicht rein. Dafür ansonsten wirklich fast ein Schwebegefühl. Nicht ganz HP, aber definitiv mehr als Stahl. Innenraum in blau wirklich wundervoll. Insbesondere in Kombination mit dem Schiebedach - bei Sonneneinstrahlung ein Traum und harmoniert sehr gut mit der Außenfarbe. Weiche Sitze, etwas hakelige Einstellung. Platzangebot etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zum C6, Rundumsicht sehr gut. Definitiv besser als in 2008 und 208. Coole Karre, wie gesagt, mehr dazu dann vermutlich morgen.
    16 points
  32. 16 points
  33. Es ist sicher kein Geheimnis, dass ich seit vielen Xantia fahren kann, weil es mit TorstenX1 einen kompetenten "Servicepartner" gibt. Wie einige von euch wissen, waren die letzten Monate nicht einfach für mich. Nun kann man von Torsten halten was man will - ja, manchmal ist er ein wenig chaotisch - aber wenn es ernst wurde war er immer für mich da. Ob beim Tod meiner Frau oder abends um 22:00 Uhr als ich nach meinem Unfall alleine im Krankenhaus saß, Torsten war zur Stelle. Auch bei der "Verwertung" des Unfallwagens und der Kaufentscheidung für den neuen X2 in blau aus 2001 durfte ich auf seine Expertise zurückgreifen. Selbstverständlich hat er anschließend auch alle Wartungsarbeiten vorgenommen. Gestern hatte ich nun einen Termin in Koblenz und auf dem Rückweg am Spätnachmittag habe ich ihn dann mal richtig laufen lassen. 205 km/h laut Navi - Respekt. Kurz vor Wiesbaden meldete sich dann der Auspuff mit einem unerträglich kräftigem Dröhnen. Ein Anruf bei TorstenX1 und kurze Zeit später lag er unter meinem Auto. Das Mittelrohr war dierekt vor dem Endschalldämpfer abgerissen. Knapp eine Stunde später konnte ich mich mit einem reparierten Fahrzeug wieder auf den Heimweg machen, und damit kann auch Xanten auf meinem Terminkalender stehen bleiben. Also; Danke Torsten, dass es Dich gibt.
    16 points
  34. endlich fertig elektrisches dach sitze mit gurten glasheckscheibe neuer lack jetzt kann es sommer werden
    16 points
  35. Tja, manche Modelle aus den Jahren 1989 bis 1999 halten wohl länger, als es den Herstellern und ihren Lobby-Buddies lieb ist.
    16 points
  36. Hier sieht man nun das Fertig zusammengebaute Ventil mit Ringnippel Die Schläuche werden bei Zeiten nochmal durch richtig verpresste getauscht. Hier sieht man den Abgang vom Ventil zum Filter hoch und den Rücklauf unten in die Ölwanne. Die Ablasschraube wird ersetzt durch eine Hohlschraube m16x1,5 mit entsprechendem Ringnippel. Der Schlauchinnendurchmesser ist übrigens mit 12mm bewusst relativ groß bemessen, da das Öl extern herunterkühlt und leicht verdickt. Ich möcht keinen Staudruck haben Der Abstand sieht nur auf dem Foto unten zu Blech hin so knapp aus. Dort sind min. 2cm Luft und selbst bei kippelnder Motor- Getriebeeinheit wirds nicht eng. Schläuche gehen hinter der Bremsankerplatte hoch zum Filter Bin mit der Stelle garnichtmal so unglücklich.... kurze Schlauchwege, optisch in Ordnung und kein Auspuff oder Antriebswellen im Weg. Auch scheuert nichts und kann niemals an die Bremstrommel kommen. Temperatur.... naja der Schlauch kann 150 Grad ab. Beim ersen Probelauf habe ich mich doch sehr gewundert was an Wasteöl anfällt. Am Anfang ist das 20er Öl wohl so Viskos das es selbst im Leerlauf zu hohe Drücke gibt. Hier die Werte der Öldruckmessung bei ca 30- 40 Grad Öl Temperatur und Sae20w20 Leerlauf: 1,4 Bar 1500: 2,3 Bar 2000: 2,4 Bar 2500: 2,7 Bar 3000: 2,9 Bar 3500: 3,0 Bar 4000: 3,3 Bar 4500: 3,5 Bar Interessehalber habe ich mal mit einer Zange bei ca. 2000 U Min den Schlauch zugedrückt. Umgehend schnellte der Druck jenseits 6 Bar ..... bemerkenswert aber nicht gesund. Bei 80 Grad Öl werden die Werte absolut im Soll Laut Citroen liegen. Ich bin erstmal voll zufrieden und werde weiter berichten. Im Prinzip kann ich nun sagen ..... Bin frei welches Öl ich nehme. DD Additive sind nun nicht mehr in dem Maße schädlich wie vorher. Und abrasive Schwebstoffe gehören der Vergangenheit an. Gerne hätte ich noch ein paar Schreibfehler im oberen Teil behoben... ist aber wohl nach einer gewissen Zeit nicht mehr möglich was zu ändern. Diese Regelung ist mir unverständlich
    16 points
  37. Ich überlege gerade wie viele Liter unsere blaue Papiertonne hat und wie viele Auto-Bild da wohl ungelesen reinpassen...
    16 points
  38. besser so?? 19er TZI, Automat, Klima, ABS, 143t Km, Ackerhaken kommt noch dran
    16 points
  39. Guten Morgen, mein Benutzername ist ja nun schon ein paar Jahre alt... den BX von damals gibts schon lange nicht mehr. Diesem folgte ein XM Y3 mit dem 4-Zylinder-Motor (nix Turbo, der normale 2-Liter) und einige Jahre darauf ein XM Y3 V6 Automatik. Beim V6 gibts nun einige Macken, und als Krönung eine undichte DIRAVI. So schaute ich also schon seit einiger Zeit, was denn an schönen XM (muß: Y3, muß: V6, muß: Automatik) so im Angebot ist. Ergebnis: nicht viel... runtergeritten, vergammelt, oder von "Zwischenhändlern" ohne jede Ahnung mit Preisvorstellungen jenseits von Jupiter und Saturn. Nun... dieser hier ist es geworden... eben zurück aus Holland. Wie man alleine schon am Kennzeichen sieht: von einer Citroën-Liebhaberin. Nur sind die Holländer auch auf dem "wir-retten-die-Welt-Wahn", nur noch drastischer als bei uns: Benziner mit EZ vor 1993 dürfen in viele Städte nicht mehr rein. (Diesel nicht, wenn die EZ vor 2000 liegt!) Daher mußte dieser XM (EZ 1992) weg. Weg von ihr, hin zu mir. Neidische Kommentare erwünscht. Gruß Thomas
    16 points
  40. Immer wieder schön anzusehen...
    16 points
  41. Hallo zusammen, so, das war jetzt ein echter Marathon. Seit Dienstagmittag habe ich bis jetzt meine 50-Stundenwoche gehabt :-( Das neue Forum ist online. Es gab bei der Migration eine Menge Probleme, die man vorher nicht abschätzen konnte. Bis hin zum gestrigen Feiertag in USA, an dem der Support kaum mehr erreichbar war. Ich hoffe, Ihr kommt mit der neuen Software klar. Bei Fragen schreibt einfach in diesen Thread, dann kann ich auch öffentlich antworten. Ich denke, dass viele Fragen für alle interessant sein werden. Es wurden nun alle Daten aus dem alten Forum übernommen (bis auf die "likes"). Das neue Forum lässt es, im Gegensatz zum alten Forum, nicht zu, dass Benutzer ihre Mailadresse mehrfach verwenden (alleine dieses Problem hat mich einen ganzen Tag gekostet!). Daher musste ich bei manchen die Mailadresse ändern. Bitte prüft also in Eurem Profil, ob die Adressen so stimmen, sonst werdet Ihr nicht bei neuen Nachrichten, die Ihr abonniert habt, benachrichtigt. Außerdem würde die "Passwort vergessen"-Funktion nicht genutzt werden können. Außerdem solltet Ihr Eure Signaturen überprüfen. Dort werden unter Umständen die Umlaute nicht korrekt angezeigt. Durch die vielen unvorhergesehen Komplikationen bei der Migration (falsche Codepages im alten Forum, zu neue PHP-Version auf dem neuen Server, wiederholte stundenlange Konvertierung von knapp 5GB Daten, unklare und falsche Dokumentation der neuen Software, Lizenzkomplikationen, usw.) und der dadurch entstandenen Verzögerung, habe ich jetzt noch nicht alles umgesetzt, was ich vor hatte. Diese Punkte kommen noch in den nächsten Tagen: Die ACC-Hauptseite wird in diese Seite hier integriert. WebACCMs können momentan ihr Abo nicht verlängern. Sollte in den nächsten Tagen das Abo ablaufen, so melde ich mich bei Euch. Der Suchindex wird gerade neu erstellt. Dies dauert voraussichtlich noch einige Tage. In dieser Zeit wird die Suche nicht komplett funktionieren (ist ja nichts Neues ;-) ) und das Forum läuft auch etwas langsam. Auf Werbung müsst Ihr in den nächsten Tagen auch verzichten. Da kommt was komplett Neues. Der Kalender hat noch einen Bug und ist momentan noch ausgeschaltet. Tapatalk ist noch nicht aktiviert. Das neue Forum läuft aber auch so prima auf Smartphones und Tablets, da es ein responsive Design hat. Das Design ist noch nicht ganz umgestellt. Es sind noch viele falsche Farben drin und der Header kommt auch noch neu. Einige Texte müssen noch fertig übersetzt werden. Die Weiterleitung vom alten Forum läuft noch nicht. Das wird aber sehr bald kommen. Hier noch ein paar Dinge, die es nicht mehr gibt, und auch nicht mehr kommen werden: Es gibt keine "Freundschaften" mehr. Statt dessen ermöglicht es die neue Software, dass man sogenannte "Follower" hat. Diese Leute werden immer informiert, wenn man etwas von sich gibt (ähnlich wie bei Facebook). Eure "Freundschaften" wurden nun in "Follower" umgewandelt. Wer das nicht haben möchte, kann das im Profil natürlich auch abschalten. blossom ist jetzt nicht mehr lila :-( Man kann seine Mailadresse jetzt nur noch ändern, wenn die neue Mailadresse nicht schon mit einem anderen Account verknüpft ist. Ich wollte Euch jetzt einfach nicht mehr länger warten lassen und habe deshalb trotz all der offenen Punkten umgestellt. Es gibt ganz viele Neuigkeiten in der neuen Software, die richtig Spaß machen. Spielt einfach mal rum und entdeckt das neue Forum. Ich werde in den nächsten Tagen mal noch hier aufschreiben, was sich verändert hat und welche Möglichkeiten jetzt vorhanden sind. Viel Spaß mit der neuen Software und viele Grüße! Martin
    16 points
  42. Liebe Forumsmitglieder! Nachdem JK_aus_DU im Tesla-Thread darauf hingewiesen hat, möchte ich mich kurz dazu zu Wort melden, da mich Holger vor seinem Ableben persönlich explizit darum gebeten hat das zu tun. Holger alias coupespace, avantprimacx und zuletzt e-motion ist wohl im Sommer/Herbst verstorben. Den genauen Zeitpunkt kenne ich leider nicht, vielleicht weiß jemand anderes darüber Bescheid. Er kämpfte seit dem letzten Jahr völlig unerwartet gegen eine Reihe sehr schwerer Erkrankungen, war aber bis zuletzt lebensfroh und versuchte selbst von der Intensivstation aus noch so gut es ihm möglich war die Menschen in seinem Umfeld glücklich zu machen, Frohsinn zu verbreiten und seiner Familie viel Kraft für den Abschied mitzugeben. Auch während seiner Erkrankung war er hier im Forum noch aktiv, was auch seine tiefe Verbundenheit mit dem ACC zeigt. Was er nicht wollte, war Mitleid mit ihm zu haben, oder um ihn zu trauern. Holger hat mich vor dem Sommer noch ein paar Mal telefonisch kontaktiert und mich gebeten, nach seinem Tod hier auch die Forums-Community darüber zu informieren und euch seinen Dank für die vielen spannenden/erfahrungsreichen/lustigen/ernsten/e-motionalen Debatten und Beiträge der vergangenen Jahre auszudrücken. Es läuft mir heute noch ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich an den Anruf denke, in dem er mir von seinem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand berichtet hat. In dem Moment parkte sich vor meinem Fenster ein roter Tesla mit beiger Innenausstattung ein. Badscooter und ich haben Holger vor einigen Jahren auf der Citromobile persönlich kennengelernt und das war auch unser einziger Kontakt von Angesicht zu Angesicht. Aber wenn man über viele Jahre hinweg einen so intensiven Gedankenaustausch praktiziert, so kommt es mir dennoch vor, als hätte ich einen guten Freund verloren. Er ließ mich damals in seinem Tesla Probefahren (wie einige andere hier auch) und das war für mich einer der Initialmomente für mein heutiges Engagement für die Elektromobilität, das ich mittlerweile sogar beruflich praktiziere. Ich weiß, dass Holger durchaus ein streitbarer Geist war und viele hier auch immer wieder genervt oder zumindest irritiert waren über seine sehr direkte und unmissverständliche, manchmal sogar gnadenlose Art seinen Standpunkt zu vertreten. Ich glaube aber, dass er sowohl durch sein fachliches Wissen als auch seine alternativen Ideen und visionären Vorstellungen für unser Forum eine große Bereicherung war und jedenfalls eine große Lücke bleibt. In diesem Sinne: Adièu und Danke, Holger! Johannes aka grojoh
    15 points
  43. Schön langsam wird's ernst. Hieß es ursprünglich, dass ich vielleicht sogar bis November '21 warten müsse, wurde das Auto nun heute beim Händler abgeladen und wird bis Ende März zugelassen Wohin nun mit dem C6 und die Wallbox ist auch noch nicht installiert... dass Citroen schneller ausliefert, als ich mich organisatorisch und mental drauf vorbereiten kann, hätte ich nicht gedacht
    15 points
  44. Jaja, ich weiß... Man soll zu Hause bleiben. Aber da ja schon mein Osterurlaub ins Wasser und mir die Decke auf den Kopf fällt...und Madame muss nach dem Winter schließlich auch mal raus an die frische Luft! Kleine Ausfahrt mit der DS. Und da ich ja coronacompatibel ohne Beifahrer(in) unterwegs war, konnte ich auch ein paar Fotos machen: Gute Nacht, genießt den Vollmond und bleibt gesund LG, Bert
    15 points
  45. Ein paar Photos vom Treffen der "Filles de Levallois". Es waren knapp 30 A und AUs, die älteste von 1949, eine der ersten 500 gebauten! wir waren mit unserer 54er AU dabei, eine von 3 kastenenten. Das Treffen fand in La Ferte Vidamme statt, direkt neben dem Citroen testgelände >> mattes
    15 points
  46. So Leute jetzt mal Schluss mit der Reifen Diskussion. Es war mein CX, ich bin gefahren und wir haben überlebt und wie durch ein Wunder nur ein paar Schrammen und Beulen! Wie und warum dem anderen der Reifen geplatzt ist sei mal dahingestellt, Fahrlässigkeit würde ich ihm ohne Beweise erstmal nicht unterstellen. Ich hoffe die Verletzten tragen keine bleibenden Schäden davon, das wäre mir das wichtigste! Ich stelle noch ein paar Bilder rein wenn ich Zeit dafür finde, damit ihr euch ein Bild machen könnt wieviel Glück wir hatten. Der 31.5.19 ist in jedem Fall mein zweiter Geburtstag!
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  47. Bei der mittlerweile 63 Jahre alten AZ von 1955 habe ich mich 12 Jahre nach der letzten Beschäftigung mit der Federung entschlossen, diese komplett neu einzustellen. Beim letzten Mal hatte ich einfach die Werkseinstellung anhand der vorgefundenen Markierungen übernommen. Etwas alarmiert von erwähnten Effekten wie „diagonal verspannte -“ oder „ermüdete Federn“ wollte ich es diesmal von Grund auf neu machen mit den Einstellungen. Mit den Etappen a) Positionieren der Federtöpfe b) Einstellen der Spannstangen mit Augenenden c) Kontrolle und Nachregulierung der Fahrzeughöhen. Zu a) Die Ente steht auf dem waagerechten Boden. Die 4 Gewinderohre sind alle 4 verschieden eingestellt. Man sieht das daran, dass die inneren und äußeren Gewinde zwischen den 46er Muttern verschieden verteilt sind. Die vorderen Silentgummis auf ihren Tellern ( 2 pro Topf) fand ich komprimiert vor ( siehe erstes Foto ganz rechts), die hinteren ( 1 pro Topf) hatten dagegen Spiel und waren deshalb nicht komprimiert. Ideal wäre es gewesen, vorn 4 neue Silentgummis einzubauen statt der gedrückten. Das habe ich aber gelassen und stattdessen die vorderen Gewinderohre ganz nach vorn gedreht. So dass maximal Platz für die Silentgummis ist. Dazu muss man nur die dem Topf zugewandte Mutter mit dem dicken 46er Gabelschlüssel etwas lockern und dreht das Gewinderohr bei festgehaltener innerer Mutter von Hand nach außen. Anschließend die äußere Mutter auf Kontakt gedreht und mit dem 46er Schlüssel fixiert. Man sieht dann topfseitig 10 Windungen des Rohrs ( und außen 4,5). Diese Prozedur habe ich an allen 4 Gewinderohren durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass die hinteren Silentgummis noch mehr Spiel hatten und die vorderen immer noch unter ( etwas weniger ) Druck standen. Dann habe ich die hinteren Gewinderohre wieder gelockert und nach vorn gedreht ( wieder von Hand), bis das hintere Spiel fast weg war. Jetzt sitzen die Töpfe schon mal symmetrisch links/rechts. Zu b) Jetzt kommt mein für diesen Zweck optimaler Scherenhubwagen zum Einsatz. Das Ziel ist, die Ente unter ihrer Plattform (Chassis) so anzuheben, dass links und rechts gleiche Bodenfreiheit herrschen. Das macht der Heber von selbst, er hängt nicht Richtung Gabelspitzen durch. Wovon man sich durch Nachmessen überzeugen kann. Jetzt stelle ich fest, dass sich die vorderen Räder gerade vom Boden lösen, wenn sich das Chassis zwischen den Achsbefestigungsschrauben 34cm über dem Boden befindet. Die hinteren Räder tun dies erst, wenn das analoge Maß 41cm über Grund ist. Dass die Räder einer Achse gleichzeitig abheben, zeigt, dass die Achsanschläge nicht einseitig vernudelt sind. Dann pumpe ich das Chassis weiter hoch, bis alle 4 Räder frei hängen. Der nächste Schritt ist die Inspektion der Messer (Kantbolzen) und der Augeninnenflächen und deren Fetten. Dazu zieht man die inneren Messersplinte ab und nimmt die Messer nach außen raus. Hält die Spannstange mit der einen Hand und dreht mit der anderen Hand das Augenende los. Inspektion: Alles für gut befunden an den 63 Jahre alten Teilen. Jetzt drehe ich die Augenenden um 20 Umdrehungen auf die Spannstange und setze die Messer mit dem Splint wieder ein. 20 Umdrehungen habe ich einfach so gewählt, Citroën verlangt im Rep-handbuch „mindestens 11“. Bei meinem Wagen war jetzt Spiel zwischen Auge und Messer, an allen 4 Ecken. Man kann an den Spannstangen „schlackern“. Dann habe ich die Spannstangen von Hand in die Augenenden weiter eingedreht, bis das „Schlackerspiel“ weg war. So, dass das Auge gerade so auf dem Messer verschiebbar war. Vorn links waren dazu 22 weitere Umdrehungen nötig, so dass noch 40 mm Gewinde zu sehen war und 42mm im Augenende versenkt. Diese Prozedur an allen 4 Rädern, werkzeuglos. Anschließend den Wagen frei auf den Boden gestellt und die Höhen gemessen. Und den Auszug der Spannstangen mit einem Klebeband und Zollstock. Denn ich wollte wissen, wie stark die Federn im Topf komprimiert werden durch das Absenken der Ente auf sich selbst. Dazu später mehr in einem anderen Beitrag. Erste Feststellung: Überraschung! Die Höhen passen schon jetzt, auf Nachregelung habe ich komplett verzichtet. Ursprünglich wurden die Höhen unter dem Schwingarm gemessen, später unter dem Chassis zwischen den Achstraverseschrauben. Ich habe Beides gemessen. Vorn links 280mm/192mm und hinten links 398mm/300mm. Hinten etwas zu hoch, vorn minimal zu tief. Rechts quasi identisch. Bei diesem symmetrischen Vorgehen hat Verspannung keine Chance. An die Existenz merklich ermüdeter sprich verkürzter Federtopffedern glaube ich nicht. Wohl an gebrochene Federn. Und an Asymmetrie durch Verbauen ungleicher Töpfe links und rechts. Zweite Feststellung: Durch das Absenken meines ( fast) leeren Wagens vom Zustand „hängende Räder“ auf „stehende AZ“ werden die vorderen Federn im Federtopf um 4,5cm komprimiert, die hinteren um lediglich 1,2cm. Hinten ist viel mehr Reserve als vorn. Dass die Höhen jetzt sofort eingestellt sind, ist vielleicht überraschend, aber wohl kein Zufall. Denn ich hatte schon bei meiner ersten Zerlegung dieser AZ vor 12 Jahren festgestellt, dass hängende Räder gerade entlastete Zugstangen bedeuten und hatte deshalb die Hoffnung, dass das ein Prinzip sein könnte. So, denke ich, habe sie das damals beim Bau der etlichen 100 Enten pro Tag auch im Werk gehandhabt. Oder? Bei einseitig vernudelten Achsanschlägen lösen sich die Räder einer Achse nacheinander vom Boden. Dann hebt man symmetrisch soweit an, bis das erste Rad der Achse gerade abhebt und das andere noch auf dem Boden aufliegt. Und stellt in diesem Zustand auf schlackerfreie Spannstangen. Hat man keinen Scherenhubwagen, kann man ein 4-Kantholz unter die Chassisarme Gegend Motor legen und dann mittig unterstützt hochpumpen, bis die Vorderräder hängen. Dann bei immer noch hängenden Rädern auf passend geschnittene gleichlange Dachlatten absenken und man hat perfekte links/rechts-Symmetrie. Dachlatten reichen, weil man nur leicht aufsetzen muss. Analoges Vorgehen für die Hinterachse unter den hinteren Längsträgern der Plattform. Uli
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  48. Liebe Foristi, aus einer fixen Idee heraus hab ich mal angefangen, relevante Technik-Themen zum C6 zu sammeln, und in einer Linkliste zu speichern. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Stand: 01/18 bis 05.11.18 Innenraum + Komfortausstattung: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125507-c6-uhrzeit-und-datum-l%C3%A4sst-sich-nicht-speichern/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/103259-wer-wei%C3%9F-rat-kurze-c6-fehlermeldung-gurtstrafferairbag-defekt/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125024-c6-heizung-problem/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124514-anschl%C3%BCsse-thermostatgeh%C3%A4use-c6-v6-xfv-211ps/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124159-c6-t%C3%BCr-wird-nicht-mehr-entriegelt/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/71172-c6-el-lenkradverstellung-hochrunter/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123287-vibration-airbagabdeckung-lenkrad-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123011-c6-windger%C3%A4usche-t%C3%BCreneinstellen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120304-c6-innenverkleidung-b-s%C3%A4ule/ Tachobeleuchtung: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/84595-ausfall-der-tachobeleuchtung-am-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123239-c6/ ZV und allgemeine Sichterheitsfeatures: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124882-c6-spiegel-beifahrerseite-klappt-nicht-ein/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122132-c6-t%C3%BCren-gehen-nicht-auf/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121758-zv-geht-nicht/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121260-hilfe-fensterprobleme-citroen-c6-22-hdi/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120961-c6-hdi240-2009-spoiler-bleibt-manchmal-in-ausgefahrener-position-was-tun/ Navi und Display: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125560-c-6-rt-5-navigation/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125004-c6-und-pl%C3%B6tzlich-alles-schwarz/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124964-rt4-einstellen-mit-lexia-auf-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124414-c6-ohne-navi-m%C3%B6glich-original-navi-nachzur%C3%BCsten/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123564-rt4-tot-display-tot-pdc-tot-was-ist-hier-passiert/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122811-rt-4-oder-5-in-c6-240-von-2011/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122576-c6-navi-rt3-findet-keinen-sateliten/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122556-c6-senkrechte-streifen-im-display/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/53556-c6-navi-startet-nicht-bei-k%C3%A4lte/ Tempomat: Klimaanlage: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125524-c6-klimaanlage-kalt-und-hei%C3%9F-gleichzeitig/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123925-klimaanlage-c6-gro%C3%9Fe-probleme/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124105-welches-k%C3%A4ltemittel-c6-27-hdi-bj-2007/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/117410-c6-wo-genau-sitzt-der-verdampfer/ Fahrwerk: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124107-querlenker-c6-wechseln-dringend-hilfe-ben%C3%B6tigt/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/115131-ger%C3%A4usch-vorderachse-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121249-c6-v6-permanenter-fehler-drucksensor-federung-hinten-statisch/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122969-c6-spur-einstellen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121951-c6-innen-abgefahrene-reifen-vorderachse-ich-erbitte-hilfe/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121991-anleitung-radlagerwechsl-c6-hinten/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121156-c6-h%C3%B6hensensor-vorne/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120558-c6-fahrzeugh%C3%B6he-einstellen-fehlgeschlagen-wer-kann-helfen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/96158-c6-unteres-lager-halter-radnabe-einzeln-erh%C3%A4ltlich/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/77419-c6-traggelenke-auf-ein-neues/ Federungsprobleme allgemein: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125058-wetterf%C3%BChliger-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/116798-c6-mutiert-zum-hotrod/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123856-brauche-hilfe-bei-fahrwerksh%C3%B6he-c6-im-urlaub/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122551-c6-f%C3%A4hrt-sehr-langsam-hoch/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122123-c6-leckage-im-bereich-der-hinterachse/ Federbein/-zylinder: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/110478-c6-wasser-in-der-federbeinmanschette/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/117637-registrierung-undichter-federzylinder-von-c5-iii-und-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125227-zuleitung-an-federbein-undicht/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122848-austausch-federzylinder-c6-v6-hdi-vorne/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122721-c6-austausch-federzylinder-achsschenkel-vorne/ Radlager: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124991-c6-halter-radnabe/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/90118-hilfe-mein-c6-macht-in-kurven-fomp-fomp-fomp/?tab=comments#comment-1007825 Bremssystem: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125516-c6-bremsschlauch/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/109236-c6-bremsschl%C3%A4uche-vorn-mit-reibstellen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/83955-c6-abs-sensor-defekt/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120828-c6-feststellbremse-lexiamen%C3%BCpunkt-gesucht/ Servolenkung: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121071-c6-22-servolenkung%C3%B6l-f%C3%BCllstand/ Kraftstoffleitung und –förderung: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/86331-kraftstoffdruckregelung-fehler-p0087-bei-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120672-c6-tropft-diesel-vor-der-hinterachse/ Kühlwasser: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/105013-wasserstandanzeige-nachr%C3%BCsten/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124635-k%C3%BChlwasserverlust-c6/ insbesondere das böse Wasserrohr: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125497-c6-hdi-205-wasserrohr-mit-rost/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121669-c6-k%C3%BChlerschlauch/ Motorwartung / Kundendienst: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123297-anleitung-zahnriemenwechsel-c6-27-hdi/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122541-wasserpumpe-30-hdi-mag-nicht-raus/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122479-rippenriemensatz-c6-hdi-240/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/64837-welches-motor%C3%B6l-f%C3%BCr-c6-27-hdi-205-uhz/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121984-anleitung-zahnriemenwechsel-30-hdi-gesucht/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121637-c6-zahnriemen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120747-zahnriemenwechsel-c6-240hdi/ massive Motorschäden: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124636-c6-27l-kurbelwelle-gebrochen-remanufactoring/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123016-gutachten-zum-motorschaden-eines-c5-240-hdi/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122812-v6-hdi-motoren-und-motorschaden/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122722-c6-pl%C3%B6tzliches-schlagendes-ger%C3%A4usch/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121392-30-v6-hdi-reparatur/ Motor ruckelt: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124478-c-6-22-hdi-motoraussetzer/ Partikelfilter/FAP/AGR: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121172-c6-27-hdi-partikelfilter/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123857-c6-27hdi-unregelm%C3%A4ssiger-fap-zyclus/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/115207-c6-motor-abgasreinigungssystem-defekt/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/122167-c6-agr-wechseln-hinweise-erfahrungen/ Automatik / Getriebe: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120200-c6-27-hdi-automatikprobleme/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124700-c6-automatik-getriebe-schaltet-grob/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/111647-c6-ruppiges-getriebe/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123886-c6-getriebe%C3%B6lstand-pr%C3%BCfen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/108398-c6-getriebeupdate-erfahrungen/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/115207-c6-motor-abgasreinigungssystem-defekt/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121912-citroen-c6-automatikgetriebe-schl%C3%A4gt-die-g%C3%A4nge-rein/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/104201-getriebesp%C3%BClung-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121586-c6-automatik-schaltet-nicht-mehr/ Spannungsprobleme und mysteriöse Fehlermeldungen: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125438-spannungsprobleme-und-fehlermeldungen-c6/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124062-c6-uhrreset-%C3%BCber-nacht/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/113396-c6-fehler-%C3%BCber-fehler/ Licht und Beleuchtung: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/125061-scheinwerfergeh%C3%A4use-c6-etwas-blind/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/124730-c6-c6-r%C3%BCckfahrleuchtengl%C3%BChlampe-nicht-mehr-im-handel/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123773-3-bremsleuchte-c6-verkleidung/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/123017-c6-linkes-fernlicht-geht-nicht-aus-gibt-es-einen-trick/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/121520-c6-nebelbeleuchtung/ https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/120356-c6-seitliche-leuchte-im-frontscheinwerfer/ Gruß Martin
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