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  1. Hallo, Vor gut einem Jahr, im März 2020, habe ich diesen recht frühen, polarweißen (EWP) 2.0i VSX in Düsseldorf gekauft. Orga 6094, also Juli 1993, Erstzulassung aber erst im April 1995, Mit 176.500 km. Mich reizte ein hydractiver Ur-Xantia. Der Wagen hat wenig Rost, nur der übliche am hinteren Achsschemel. Die Heuliez-Ecken sind äußerlich einwandfrei, der Blick in den linken Schweller zeigte kein bisschen Rost. Die erste Bestandsaufnahme auf der Hebebühne ergab nicht nur den üblichen Wartungsstau, sondern auch einige erfreulich gute Verschleißteile. Die vorderen Bremsen fast neu, die hinteren Bremsbeläge auch, das Motoröl hatte erst 250 km hinter sich und sah noch frisch aus. Der Auspuff hatte äußerlich keinen Rost. Klang aber trotzdem blechern und undicht. Wie zu erwarten war die Federung fast ohne Funktion. Eine hintere Felge hatte am inneren Rand eine deutliche Delle, da ist wohl mal jemand zu schnell über einen Bordstein gefahren. Wenn man den Motor ein paar Minuten laufen ließ, zeigte sich eine Undichtigkeit am Kühler. Eine Leitung am Mengenteiler hatte Ölspuren und unter der Pumpe hingen natürlich auch ein paar Tropfen LHM. Die Fernbedienung fehlte, der Schaltknüppel auch, und wie bei allen gebrauchten Xantias waren die Kordeln der Hutablage ausgeleiert, wobei die Ablage selbst stark ausgeblichen war und hellblau schimmerte. Selbstverständlich war der Griff des Ölpeilstabs abgebrochen. Dazu noch eine defekte Lenkmanschette (rechts innen), natürlich komplett verschlissene Scheibenwischer (hinten aber der korrekte, seitlich versetzte Wischerarm), kein Wischwasser vorne und hinten (Pumpe brummte aber). Das Alter des Zahnriemens war nicht festzustellen. Die ABS-Warnlampe leuchtete, ein vorderer Sensor war defekt. Rissige Domlagergummis gehören bei jedem alten Xantia zum guten Ton, das ist fast nicht erwähnenswert. Die hinteren Querlenkerlager waren natürlich auch durch, die vorderen scheinen mir noch brauchbar zu sein. Ein Rücklicht hatte die falsche Farbe. Und das Handschuhfach hing traurig herunter. Die Reifen zwar mit Profil, aber alt; zwei ganz alte entsorgt, zwei m.E. noch brauchbare werden verschenkt. Im Grunde alles Kleinigkeiten, aber sie summieren sich natürlich. Die undicht klingende Auspuff stellte sich als komplett (!) leerer Katalysator heraus, ich habe als zweitgünstigste Lösung einen neuen von Walker für 180 € gekauft. Es gibt auch welche für rund 100 €, die sind kleiner, so einen habe ich an einem 1.8 16V gesehen, scheint mir auch lauter zu sein. Der undichte Kühler war eine Herausforderung, denn er wird nicht mehr produziert (Ausführung bis März 1995) und NOS-Angebote sind selten. Ich hatte einen gebrauchten gefunden, der sich aber als leicht undicht herausstellte. Mit der Taschenlampe sieht man Nebelschwaden. Ich habe das erst einige Monate nach dem Kauf bemerkt und wollte dann auch nicht reklamieren. Letztlich habe einen neuen (Valeo) aus Spanien gekauft, für etwas über 100 €. Außerdem habe ich ein Relais eingebaut, um den Thermoschalter im Kühler zu entlasten. Die Federung bereitete mehr Arbeit als gedacht. Ich hatte gehofft, dass sie mit neuem Öl, neuen Kugeln und natürlich mit Dioden im Steuergerät wieder arbeitet. Aber die Hebelmechanik des hinteren Korrektors war komplett festgerostet, der Bügel der Schelle abgerissen. Einen hinteren Korrektor mit leichtgängiger Mechanik hatte ich noch aus einer früheren Schlachtung, das Hydraulikteil habe ich zerlegt und gereinigt. Über dieses Forum gab es eine neue (!) Schelle. Das Hydractiv-Steuergerät hatte einen durchgebrannten Schalttransistor, was ich auch erstmal herausfinden musste. Und was erklärt, warum nicht-hydractive Federkugeln an den Rädern waren. Apropos Kugeln, die Hydractivkugeln waren vermutlich noch die ersten von 1993, sehr rostig und vorne die alte Ausführung mit 0,5 Litern. Jetzt ist ein H5-Steuergerät drin, was den Bremsdruck nicht auswertet, sondern über die Verzögerung berechnet. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Eine komplette Inspektion mit Ölspülung, Luftfilter, Zündkerzen, Zahnriemensatz, Kurbelwellensimmerring, Flachrippenriemen mit Rollen ist selbstverständlich bei jedem Gebrauchtkauf. Selbstverständlich hat der Xantia eine umfassende Antirost-Behandlung bekommen. Die Hohlräume und die Hinterachse zunächst mit dem sehr kriechfähigen Fluid Film Liquid A. In ein paar Monaten kommt der dickflüssige Langzeit-Schutz Liquid AR drüber. Den Unterboden mit dem halbdurchsichtigen Bernstein-Unterbodenschutz aus dem Korrosionsschutzdepot. Nachgerüstet habe ich eine Anhängerkupplung (Original Citroën), mit neuer Steckdose und neuen Kabeln. Und ein Originalradio. Ich finde, das wertet den Innenraum deutlich auf. Weil ich den Wagen selbst nutze, habe ich daraus eine Bastelbude gemacht: • Weiße Seitenblinker vom X2. Ich finde, das sieht an einem weißen Xantia besser aus. • X2-Spiegelglas im linken Außenspiegel • Tacho mit LED-Kontrolllampen. Sah auf dem Schreibtisch super aus, deutlich sattere Farben. Aber trotz hochwertiger LEDs mit weitem Abstrahlwinkel ist die Ausleuchtung ungleichmäßig und es sind nicht alle Lampen gleich hell. Die Motorkontrolle schimmert schwach, weil sie offenbar bei "aus" 1-2 Volt bekommt. Diese Veränderungen würde (und werde) ich nicht noch einmal machen. In die Tachoeinheit gehören ausschließlich Glühlampen. • Zusätzliche Ladekontrolle: Bei weniger als 12,7 Volt leuchtet die Ladekontrolle gelb. Ich hatte bei einem anderen Xantia den Fall, dass die Lichtmaschine nicht lud, die Lampe aber aus blieb. Die normale, rote Lampe ist weiterhin aktiv. • Aktivierung der (bereits vorhandenen) Hydractiv-Lampe im Tacho, wie es sie nur bei den allerersten Xantias gegeben haben soll. Wenn ich die Hydractiv-Taste drücke, leuchtet nicht nur der Schalter, sondern auch die Lampe im Tacho. • Nachrüstung eines Fahrer-Airbags, zwangsläufig mit dem späteren Lenkrad. Bei der Gelegenheit habe eine Lenkradfernbedienung eingebaut. Außerdem Relais für den braunen Zündschlosskontakt und für das Standlicht. • Schaltknauf mit roter Schrift (Original Citroën für X1, gehört natürlich trotzdem nicht in dieses Auto). Gar nicht so leicht war es, den Wagen äußerlich zu reinigen. Er sah nämlich nicht schmutzig aus, keine Flecken oder Schlamm-Ränder. Als ich einen stark alkalischen Reiniger (Labocosmetica #Primus) aufgesprüht und vorsichtig mit dem Schwamm verrieben habe, kam trotzdem richtig viel Dreck runter. Mein Hobby-Hochdruckreiniger hat selbst nach Einweichen mit Reinigungsmittel überhaupt keinen Schmutz wegbekommen. Eigentlich soll man Schmutzpartikel nicht auf dem Lack reiben, aber anders ging es nicht. Man kann sich den Dreck wie eine hellgraue Gardine vorstellen, die sauber aussieht, aber eigentlich weiß ist. Inzwischen spiegelt sich der Himmel wieder in den Blechen, von Glanz kann trotzdem keine Rede sein. Wenn man es richtig machen will, sind noch ein paar Reinigungsdurchgänge nötig und dann eine vorsichtige Politur. Der Innenraum war hingegen erstaunlich sauber. Keine Flecken, eigentlich habe ich nur Staub gewischt. Aus den Sitzen, die ich mit dem Nasssauger gereinigt habe, kam nicht viel Schmutz. Ja, die Fahrer-Fußmatte ist zu lang. Ein neuer Satz Original-Fußmatten liegt bereit. Schön auf dem Foto zu sehen, wie gut es aussieht, wenn man die Innenseiten der Türbleche sauber macht. Mit den "neuen" Reifen habe ich anscheinend Glück gehabt. Da habe ich für kleines Geld einen NOS-Satz Toyo Proxes T1 (vermutlich T1-S) bekommen, sechs Jahre alt. Damit rollt der Xantia unglaublich leise und ruhig. Wenn ich bei Tempo 50 den Gang herausnehme, habe ich kaum das Gefühl, in einem fahrenden Auto zu sitzen. Es ist alles leise und ohne Vibrationen, dazu die hervorragende Federung. Traumhaft. Mit daran "Schuld" ist sicher der Tipp, das Fett der hinteren Radlager zu ersetzen. Das ist der vierte Xantia, den ich fahre, und mit großem Abstand das angenehmste Fahrgefühl. Stahlfelgen hatte ich noch liegen und im Februar dieses Jahres hatte ATU ziemlich neue Winterreifen Fulda Kristall Montero 3 für 10 € pro Stück verschleudert, sodass ich mich schon fast auf Schnee freue. Passende Radkappen Barcelone habe ich gekauft, optisch ähnlich den Belfast-Alufelgen. Der Motor: Das ist mein erster Xantia mit dem 2.0i 8V. Ich finde den wie alle XU-Motoren angenehm zu fahren, er ist deutlich spritziger als der 1.8i 8V. Etwas Drehzahl braucht er natürlich. Nervig wie bei allem Benzin-Xantias das viel zu kurz übersetzte Getriebe. Bei 130 km/h dreht der Motor mit etwa 4000 U/Min. Vielleicht gucke ich mal nach dem Zahnradpaar des 1.9 D oder TD, diese Motoren haben ja auch das ME3-Getriebe. Die Kosten: Wie erwähnt, es summiert sich. Zum Kaufpreis von 300 € kamen etwas mehr als 2000 € nur an Teilen. Danke: Für die vielen Tipps und Hilfen hier im Forum! Die Zukunft: Genau jetzt, wo wirklich alles durchrepariert ist, kommt der Himmel runter. Auch keine große Sache, muss aber gemacht werden. Nachrüsten werde ich auf jeden Fall einen Tempomat. Der verbessert mein Fahrgefühl ungemein. Gerade bei diesem Xantia. der so schön schwebt. Die weitere Zukunft: Hoffentlich erkennt in zwei Jahren der Prüfer das Herstellungsdatum an und gibt dem kleinen ein "H". Grüße Andreas
    31 points
  2. Inzwischen habe ich ca. 700 Spam-User identifiziert und gesperrt. Alle hatten sich ordnungsgemäß als normale Benutzer registriert, das Captcha korrekt ausgefüllt und die Bestätigungsmail angeklickt. Bis ich mir einen Überblick verschafft und Maßnahmen überlegt habe, musste ich das Forum für ein paar Stunden schließen. Ebenso die Mailfunktion unserer Domains. Es war nicht absehbar, wieviele Spammer sich noch registrieren würden. Alle Spammer und alle Spam-Mails (knapp 70.000 Mails!) habe ich jetzt aus der Datenbank und den Postfächern gelöscht. Die Datebank fühlt sich jetzt wieder richtig leicht an ;-) Außerdem habe ich verschiedene Filter und Antispam-Methoden installiert und hoffe, dass es jetzt vorbei ist. Eine der Methoden kostet allerdings etwas Geld, aber ich denke, das sollten wir uns leisten. Viele Grüße und ein schönes Wochenende! Martin
    29 points
  3. Knapp zwei Jahre hat es schon gedauert, aber nun ist sie fertig, meine kleine AZU. TÜV geprüft und zugelassen. Schweißen, Schrauben, Tüfteln, Lackieren...technisch ist sie gut überholt, von außen ist sie im Wesentlichen ziemlich authentisch und original geblieben. (jaja, die gelben Blinker und die Chromfenster, ich weiß...) Ohne das Forum wäre das so wahrscheinlich nicht möglich gewesen, und deshalb möchte ich mich heute mal bei allen bedanken, die mich bei dem Projekt unterstützt haben. Zum Beispiel mit Teilen: Mein Dank geht an Ingo, Josef, Jürgen, Knut, Leander, Michael, Michal, Paul, Sebastian, Stephan und Thomas, in alphabetischer Reihenfolge und ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Ich habe gute Tipps bekommen und bedanke ich mich für wertvolle Ratschläge besonders herzlich beim Stolberger Citroën-Stammtisch! Aber auch ohne die guten Beiträge z. B. von Uli, Kai und Roland hier im Forum wäre mein Projekt sicher nicht so schnell gediehen, daher auch an alle einen herzlichen Dank, die meine Fragen beantwortet haben und durch deren Beiträge ich gelernt habe. Anbei noch ein paar Fotos für die, dies interessiert: Liebe Grüße und viel Spaß an alle, die an ähnlichen Projekten arbeiten, Bert
    25 points
  4. Unser Scheunenfund ist ca vier Wochen alt und hilft schon beim architektieren. 😊
    23 points
  5. Hallo zusammen, letztes Wochenende war ich spontan nach Paris unterwegs, da durfte ein Besuch im Conservatoire Citroën, dem Werksmuseum unserer Liebblings-Automarke, natürlich nicht fehlen. Ich bin am Samstag gegen 08:00 Uhr in Würzburg gestartet und war um ca. 14:30 Uhr auf dem ehemaligen Werksgelände am Museum in Aulnay-sous-Bois, einem Vorort von Paris. Zunächst wusste ich nicht, ob überhaupt noch Tickets für diesen Tag verfügbar waren, da online keine Tickets mehr für Samstage reserviert werden konnten. Da es aber mein dritter Besuch im Conservatoire war, wusste ich, dass üblicherweise kaum Besucher im Museum sind. So war es auch diesmal, ich war ca. eine Stunde lang komplett alleine, später kamen dann noch zwei Familien hinzu. Der Eintritt beträgt übrigens 10€, dafür bekommt man dann folgendes zu sehen: Die 2CV Prototypen aus den 30er-Jahren, eine Ente ist restauriert, die restlichen im Originalzustand: Es stehen um die 40 Enten im Museum, jede einzelne hier zu zeigen wäre natürlich Quatsch. Die erste im Bild ist die dritte gebaute Serienente. Mit der gelben James Bond Ente war Roger Moore im Bond „In tödlicher Mission“ unterwegs, sie erhielt für die Dreharbeiten einen Überrollkäfig und einen stärkeren Motor aus einem GS. Natürlich gab es auch zahlreiche DS und SM zu bestaunen, auch einige durchaus besondere uns seltene Exemplare. Die weiße DS ist eine der ersten überhaupt gebauten aus dem Jahr 1955. Kurzer Zwischenstopp am Élysée-Palast. Hier gab es die ehemaligen (originalen!) Präsidentenlimousinen der vergangenen Jahrzehnte zu sehen, inklusive C6, DS5 und DS7. Auch aus der Nutzfahrzeugreihe waren ein paar schöne Exemplare zu sehen. Rechts vom TUB steht ein geschrumpfter HY, er hätte eigentlich in Serie gebaut werden sollen, jedoch wurde stattdessen dann die Kastenversion des 2CV produziert. GS und ein Prototyp des CX wenn ich mich nicht irre: Diverse Visa. Man beachte die Plakate und Schilder, welche überall von der Decke herabhängen. Das wahrscheinlich Interessanteste im Ganzen conservatoire dürften die diversen Prototypen sein, viele von ihnen sind natürlich Unikate. Der Helikopter und die Traktoren sind die wohl ungewöhnlichsten Ausstellungsstücke. Der Helikopter wurde in den 1970er Jahren gebaut und ist mit einem Wankelmotor ausgestattet. Mein persönliches Lieblingsfahrzeug ist allerdings der Activa 1 Prototyp von 1988 mit Allradlenkung und AFS, wie es später im Xantia Activa in Serie verbaut wurde. Bei meinem letzen Besuch 2018 fragte ich den Mechaniker im Museum, ob ich denn mal unter die Haube des Activa schauen dürfte. Er zögerte keinen Moment und öffnete die Motorhaube für mich, das ist der Vorteil, wenn im Museum nichts los ist. In den Kofferraum des XM Multimedia durfte ich auch einen Blick werfen, er war voll mit Tastaturen, Anleitungen und weiteren Multimedia spezifischen Teilen aus diversen dieser Fahrzeuge… Für alle Loeb-Fans noch ein Foto aus der Rallyeabteilung: Zum Abschluss noch ein Foto meines Xantias vor dem Conservatoire. Er hat die ca. 1300km ohne Probleme absolviert. Fazit: ein Besuch im Conservatoire lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man schon mal dort war gibt es jedes Mal etwas Neues zu entdecken. Die ausgestellten Fahrzeuge wechseln teilweise auch, denn es gibt noch einen Reservebestand. Das Museum ist für jeden Citroën-Fan ein absolutes Muss! Hier stehen alle wichtigen Fahrzeuge der Firmengeschichte. Leider sind die Fahrzeuge teilweise sehr eng gestellt, das ist der Tatsache geschuldet, dass das Conservatoire eigentlich nur eine Garage und kein öffentliches Museum war, durch die notwendigen Corona-Maßnahmen wurden die Autos teilweise noch dichter gestellt, um einen Einbahnstraßenverkehr zu ermöglichen. Im Foyer des Museums gibt es noch einen kleinen Shop, wo allerhand Modellautos, Kleidung, Accessoires und Literatur rund um den Doppelwinkel gekauft werden können. Ich hoffe mein Bericht über das Conservatoire hat euch gefallen. Gruß Lukas Und hier noch ein paar bewegte Bilder, für alle, die das Video noch nicht kennen:
    21 points
  6. Hallo zusammen, letzte Nacht kam ein sehr heftiger Spamangriff aus Russland. Bis um 4 Uhr heute Nacht habe ich ca. 120 Spammer identifiziert und gesperrt, die alle die immer gleiche Spam Mail mit Porno-Werbung an tausende User verschickt haben. Es wurden dann bis heute morgen über 60.000 Mails von knapp 700 Spam-Usern über mindestens 20 verschiedene IP Adressen, vor allem aus Russland. Alle hatten sich ordnungsgemäß als normale Benutzer registriert und die Bestätigungsmail angeklickt. Bis ich mir einen Überblick verschafft und Maßnahmen überlegt habe, musste ich das Forum vorübergehend schließen. Es war nicht absehbar, wieviele Spammer sich noch registrieren würden. Diese Benutzer habe ich nun alle aus der Datenbank gelöscht, ebenso die Spam-Mails. Inzwischen habe ich verschiedene Filter und Antispam-Methoden installiert und hoffe, dass es jetzt vorbei ist. Eigentlich hatte ich heute was anderes vor 😢 Viele Grüße! Martin
    19 points
  7. Letzte Woche in Italien: Beim Herumkurven auf den niemals geraden (weder in horizontaler noch in vertikaler Richtung) Strässchen im Chianti-Gebiet fiel meiner Frau und mir ab und zu ein Quietschgeräusch auf. Sehr oft war es zu hören, wenn es etwas abwärts ging, und insbesondere in Kurven (also meistens). Da es für mich irgendwie nach Gummi klang und ausserdem schwer zu lokalisieren war, suchte ich zuerst einmal alle Räder ab, ob man etwas an den Reifen sieht, oder ob irgendwo etwas lose ist und am Rad schleift. Leider ohne Ergebnis. Ich entschied mich deshalb, mich auf die Suche nach einer Werkstatt zu machen. Ein freundlicher Tankwart gab mir den Tip, es am anderen Ende des Städtchens zu versuchen – aber nicht mehr heute. Tja, im Ferienmodus vergisst man leicht, dass Samstagnachmittag ist. Am Montag machte ich dann die (nicht angeschriebene) Werkstatt ausfindig, die sich wohl hauptsächlich mit Landmaschinen beschäftigt, aber auch Reparaturen an Autos durchführt. Der freundliche Mechaniker kam dann auch mit auf eine kurze Probefahrt, bis das Geräusch auftauchte. Da er sich weiter aus dem Fenster zu lehnen traute als meine Frau, konnte er auch mit Sicherheit feststellen, dass das Geräusch von rechts vorn kam. Zurück in der Werkstatt demontierte er dann Rad und Bremsbeläge, suchte alles nach Fremdkörpern ab, blies die Bremsscheiben mit Druckluft ab und setzte alles wieder zusammen. Das Geräusch war natürlich noch da. Er tippte dann auf Getriebe. Ich sah schon die hohen 4- oder 5-stelligen Beträge vor meinem inneren Auge, die wohl das Todesurteil für den C6 wären. Auf mein Nachfragen hin meinte er, es könne auch nur ein Lager sein. Ich müsse aber zu einer Citroën-Werkstatt gehen, man müsse einiges demontieren, um da Klarheit zu bekommen. Da es ihm offenbar gar nicht recht war, dass er mir nicht weiterhelfen konnte, weigerte er sich, Geld für die investierte halbe Stunde anzunehmen. Da wir am Dienstag nach Florenz weiterfahren wollten, hatte ich die Hoffnung, in diesem dichter besiedelten und städtischeren Gebiet eine Auswahl an Citroën-Werkstätten vorzufinden. Auf der tollen Website von citroen.it fand ich dann auch einige Symbole auf der Karte, wo sich solche befinden sollten. Beim Anklicken dieser Symbole kam dann auch prompt eine Fehlermeldung, man kennt solches Verhalten ja von Konfiguratoren oder anderen Features der Citroën-Seiten. Also durfte ich nachschauen, welche Werkstatt in der Nähe dieser Symbole war, und ob es sich dabei um etwas mit Citroën Verbandeltes handelte. Das war bei immerhin zwei von den drei Symbolen der Fall – leider nicht direkt in Florenz, sondern etwas ausserhalb in Vororten. Während es sich bei einer um eine grössere Citroën/Peugeot/DS-Niederlassung zu handeln schien, war die zweite eine autorisierte Reparaturwerkstätte ohne Niederlassungsstatus. Was mich bei deren Beschreibung aufmerken liess, war die Bemerkung, dass man auch alte Autos repariere, und dass der Besitzer Mitbegründer des IDéeSse-Clubs sei. Für mich war damit klar, wohin der Weg mich führen sollte – nach Scandicci zu "Autofficina LP Di Casini & C.". Nach einem kurzen Anruf waren sie bereit, meinen Wagen am Dienstagnachmittag anzusehen. Der Besitzer der Werkstatt empfing uns, ein älterer Herr, der nach eigenen Angaben seit 1966 auf Citroën arbeitet. Er muss also schon weit im Pensionsalter sein. Was mir gleich ein gutes Gefühl gab, waren die Autos, die in und um die Werkstatt standen: ein weiterer C6, eine DS, ein Méhari und zwei 2CV. So muss eine Citroën-Werkstatt aussehen! Mit der Bemerkung, dass ich auch alte Citroëns liebe und fahre, war das Eis dann schnell gebrochen. Es folgte eine weitere Fahrt mit offenem Fenster und horchendem Mechaniker. Dieser war dann der Meinung, es könne nichts Mechanisches sein. Man wollte aber den Wagen am nächsten Tag (Mittwoch) noch genauer ansehen. Anstatt mich jetzt wieder ins Stadtzentrum und durch die Fussgängerzone zu quälen, liess ich den Wagen gleich dort, zumal in kurzer Entfernung die Station der recht modernen Strassenbahn war, die einen für 1.50 € direkt ins Zentrum bringt. Am nächsten Tag dann ein weiteres Telefonat, um mich nach dem Stand zu erkundigen. Man hatte nun doch den Schaden gefunden, es schien sich, soweit ich das auf italienisch am Telefon verstehen konnte, um ein Lager zu handeln. Reparatur bis morgen (also Donnerstag) Abend. Das war nun nicht in meinem Sinn, da wir eigentlich am Morgen bereits abreisen wollten. Es wurde uns dann eine möglichst zügige Reparatur versprochen, vielleicht schon vor dem Mittag. Am Donnerstagmorgen um 10 Uhr sollte ich nochmals anrufen, dann sollte das Ende absehbar sein. Ich war erstmal sehr erleichtert, dass nicht das Getriebe betroffen war, und dass wir mit einem reparierten Auto zurück über die Alpen würden fahren können, gab mir auch ein beruhigendes Gefühl. Leider folgte dann eine weitere Ernüchterung beim Telefonat am nächsten Morgen: es hatte nicht nur das Lager erwischt, die Antriebswelle selbst sei auch schon angefressen. Diese war schon bestellt und sollte um 16 Uhr eintreffen. Der Chef war sich aber sicher, dass der Wagen bis um 18.30 fertig sei, sie würden zu zweit daran arbeiten. Ich sah schon die ursprünglich angekündigte Rechnung von gut 600 Euro sich um einen grösseren Betrag erweitern, und an ein zeitiges Heimkommen war so auch nicht mehr zu denken. Aber was will man machen, wir mussten die Situation akzeptieren. Wir beschlossen, es als einen geschenkten Tag in Florenz zu betrachten und noch einige Cafés auszuprobieren und Dinge anzusehen. Nach einer Tramfahrt mit vollem Gepäck am Abend standen wir dann wieder da, und der C6 war um 18.30 tatsächlich schon von der Bühne runter. Der andere C6 vom ersten Besuch war inzwischen durch eine weitere DS ersetzt worden, und der Chef stand mit einem Kunden (Dyane-Fahrer, stellte sich heraus) davor und fachsimpelte. Ich sah mir dann noch die rechte Antriebswelle und das schadhafte Lager (in der Mitte derselben) an, dann wusste ich auch, was genau kaputt gegangen war. Nach abermals einigen freundlichen Worten und einem guten Espresso ging dann die Fahrt nach Norden kurz nach 19 Uhr los. Während es ein langer Tag werden sollte, hatte die späte Rückfahrt auch ihr Gutes: sehr wenig Verkehr, ab Milano keine Lastwagen mehr, keine Staus und sehr angenehme Temperaturen. Um 1 Uhr kamen wir dann zu Hause an. So beendeten wir also diese Reise auf etwas abenteuerliche Weise, aber auch mit tollen Begegnungen und Erfahrungen im Gepäck. Zudem kostete die Reparatur am Ende nur etwas über 700 Euro, in der Schweiz wäre wohl das Doppelte angestanden. Die Werkstatt in Scandicci (westlicher Vorort von Florenz) kann ich nur empfehlen! Ich weiss allerdings nicht, wie gut das Ganze ohne Italienischkenntnisse funktioniert hätte. Im Gastgewerbe bekommt man zwar ständig englische Antworten auf italienische Fragen, aber in anderen Bereichen scheint den Leuten doch die Landessprache näher zu sein.
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  8. Ich finde, dass es in unserem Forum eine Obergrenze für Threads über markenfremde Fahrzeuge geben sollte. In unserem Citroën-Forum reicht ein Tesla-Thread absolut aus. Daher mache ich hier zu. Martin
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  9. Letzten Donnerstag hat meine "Perle" die MFK-Prüfungen bestanden. Nun ist wieder ein XM mehr auf den CH-Strassen unterwegs 😊
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  10. Das sollte eigentlich der Anfang vom Ende des GTi in bleu magnetic werden, sozusagen der Abtransport von Schwiegervaters viertem und letzten CX zur Schlachtbank. Aber die Familie bringt es nicht übers Herz und der älteste Sohn hat Gefallen an altem Blech gefunden, nun soll er doch wieder auf die Straße. Erster Eindruck des 2018 abgemeldeten CX: noch genau so gammelig wie beim wegstellen, aber bei Verzicht auf ein H-Kennzeichen vielleicht doch noch mit vertretbarem Aufwand machbar. Batterie rein, Schlüssel gedreht - läuft als wäre er gestern abgestellt worden. Fahrwerk hebt sich, DIRAVI arbeitet, Federung ganz ordentlich. Laufleistung knapp 270.000km, Kupplung keine 5000km alt. Bei näherem Hinsehen: Lichtmaschine kaputt durch raustropfendes Kühlwasser, Kühler undicht, Endtopf recht bröselig aber noch dicht. Beide hinteren Innenradhäuser hinter den Verkleidungen mehrfach durchrostet - man hat ja Blech im Haus. Insgesamt erstmal überschaubar. Das Budget des Sohnes (Student) ist natürlich begrenzt, aber er muss ja auch nur das Material bezahlen. Nun ist das gröbste bestellt, wird reingebaut sobald DHL es hier abwirft. Am kommenden Wochenende wird der Innenraum mal zur Reinigung entkernt - dann sieht man auch weitere versteckte Rostnester besser. Fortsetzung folgt...
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  11. >> 30 << Fünf Jahre nach der >> 25 << geht's weiter – diesmal, wen wundert's, nicht ganz so ausufernd. Das Fazit für diese Zeitspanne vorweg: Mehr Theorie als Praxis, mehr Forschen als Fahren … Trefferquote von Prognosen, die fünf Jahre alt sind Anknüpfend am Epilog von Teil 1 (siehe oben) ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt festzustellen: • Der Vergaser wurde überholt. • Der Hydraulikdruckschalter wurde repariert. • Statt neuen Michelins gab es neue Vredesteins. • Die Edelstahlblinker sehen sehr schick aus. ☺️ Schöne Ausfahrten, angenehme Begegnungen und nette Anekdoten jedoch gab es in den letzten fünf Jahren kaum, denn 2016 fiel der Wagen in eine Art Dornröschenschlaf. Die Fach(!)werkstatt und ihr Opfer Das Grauen begann vor vier Jahren, als nach einem Fach(!)werkstattaufenthalt die Kupplung nicht mehr so richtig funktionieren wollte: Beim Einkuppeln kam einem das Pedal tendenziell sprunghaft entgegen, mit dem Effekt, dass der Wagen ebensolche Sprünge machte. Unterm Fahren war das kein großes Problem, nur beim Anfahren und vor allem beim Rangieren war das sehr unangenehm. Die daraufhin erfolgten zwei Nachbesserungsversuche seitens derselben Fach(!)werkstatt brachten keinerlei Verbesserung, mit dem Ergebnis, dass ich ein wenig die Lust am Wagen verlor und er hauptsächlich in seiner Ecke vor sich hin kümmerte: 2018 legte der Wagen nur 350 km zurück, 2019 immerhin 370 km, im ersten Halbjahr 2020 nicht mal 100 km… Mitte 2020 dann nahm ich erneut Anlauf, suchte geballte Kompetenz und fand sie schlussendlich auch: Die volle Funktionalität konnte wiederhergestellt werden und das Fahren macht nun wieder große Freude! ☺️ Und was war es nun? Es war der Schlag (0,3mm) der Getriebeeingangswelle, die höchstwahrscheinlich 2016 beim Getriebeaus- oder -einbau "verbogen" wurde. So etwas kann passieren – und freilich unterstelle ich auch keinerlei Absicht –, aber dass der Fehler bei zwei "Reklamationsterminen" nicht gefunden wurde, hat bei mir, wen überrascht's, Auswirkungen auf der kognitiven, emotionalen sowie Verhaltensebene, um's mal ebenso hochtrabend wie allgemeinkonkret zu formulieren. Den Rest darf sich jeder gerne selbst (dazu)denken … DSuper5? DSpécial? DS23? Préfecture? Was denn nun? – Teil 2 Der Stand im Jahre 2015 war: Ich wusste, dass der Wagen eine Zeitlang im Vatikan auf einen Schweizergardisten zugelassen war, und hatte diesem Gardisten auch über die "Vereinigung ehemaliger päpstlicher Schweizergardisten" eine Nachricht zukommen lassen – bis dato ohne Antwort. Aber im Februar 2018 geschah es dann doch: Die Exfrau dieses ehemaligen Gardisten, nennen wir sie Frau C., nahm per E-Mail Kontakt mit mir auf, nachdem mein Brief dort wieder aufgetaucht war. (Der nachvollziehbare Grund für die späte Antwort ist mir zwar bekannt, aber ich möchte diesen hier in aller Öffentlichkeit nicht ausbreiten.) Interessanterweise war Frau C. sogar hier in Nordbayern aufgewachsen, und – ich zitiere: "auch ich kenne den wunderschönen schwarzen Citroen sehr gut, wir nannten ihn mit Freude 'unser Wohnzimmerauto'!" 1990, als die beiden verlobt waren, waren sie mit der DS im Heimaturlaub (in Frau C.s Heimat wohlgemerkt, also in Nordbayern) und hatten diese zum Verkauf annonciert – damals noch ganz klassisch in der regionalen Tageszeitung. Ich zitiere erneut: "Es war schon wieder gepackt zur Abreise damals, plötzlich kam noch ein Anruf und tatsächlich konnten wir alles wieder ausladen und verkauften das Auto an Herrn Dr. G. […] Herr Dr. G. hat das Wohnzimmerauto dann wohl nicht lange behalten", denn er verkaufte es, ohne es jemals zugelassen zu haben, relativ zeitnah an mich (mit gutem Gewinn, wie sich jüngst herausstellte) und der Kreis schließt sich – zumindest zum Ende hin. Wie aber war der Anfang? Frau C. hatte mir weiterhin geschrieben, dass die DS vor ihrem damaligen Mann einem Angestellten der vatikanischen Post gehörte, der sie wiederum einem Botschafter abgekauft hatte. Meine Neugier erfuhr einen kräftigen Schub. ☺️ Aber wie weiter? Mir fiel wieder ein, dass ja Citroën selbst zur Klärung beitragen konnte! Und so nahm ich im März 2018 Kontakt zum Citroën-Archiv in Herimoncourt auf und "bestellte" alle Informationen, die bzgl. meines Wagens verfügbar waren. Es ging ein wenig hin und her – und eine für mich bemerkenswerte Vermutung seitens des Archiv-Mitarbeiters war: "This car seems to be a "bitsa", a bit of this and a bit of that." Erfreulicherweise jedoch bekam ich eine Kopie der Originalrechnung (wobei Google mit dem Namen des Bestellers (zunächst) nichts anfangen konnte) und wurde an das "Centro Documentazione Storica Citroën" in Italien verwiesen. Treffer! Zunächst wurde mir ausführlich erläutert, welche Details so nicht mit der Serienausstattung übereinstimmen – und das waren eine Menge! (siehe dazu auch Teil 1 weiter oben) –, aber dann kam folgende Feststellung: "Without any doubt, it's a 'commande spéciale': an order by a special customer that want a car out of standard." Aha! Und nach ein wenig weiterer Konversation fiel endlich der Groschen: Der Name des Bestellers ging nicht eindeutig aus der Rechnung hervor, und mit einer etwas anderen Lesart (der Grund für die zunächst falsche Fährte war ein verschwommener Buchstabe …) entpuppte sich, Internet sei Dank, der Erstbesitzer als der damalige, leider bereits verstorbene Botschafter der Elfenbeinküste in Rom! Zählt man diese Tatsache mit der – "without any doubt"! – "commande spéciale" zusammen, wird aus dem vermeintlichen Ausstattungsdurcheinander und der somit mutmaßlich "verhunzten" DS eine äußerst plausible Geschichte und ein stimmiger Wagen. Und somit ist die Historie der Besitzer komplett: 1. Botschafter der Republik Côte d’Ivoire in Italien (1972 bis 1986 oder 1987) 2. Angestellter der vatikanischen Post (1986 oder 1987 bis 1988) 3. Schweizergardist (1988 bis 1990) 4. Herr Dr. G. in Nordbayern (1990; keine Zulassung) 5. meinereiner (1990 bis heute) Voilà! – oder auch: Ecco! Und am 3. Oktober 2020 fanden sich der ehemalige Schweizergardist sowie seine ehemalige Frau in Hof ein, um ihrer ehemaligen DS und mir die Ehre zu erweisen – vielen Dank an Euch beide an dieser Stelle, es hat mich sehr gefreut, Euch kennenlernen und Anekdoten hören zu dürfen! Was sonst noch geschah Viel unterwegs war der Wagen (aus bekanntem Grunde) zwar nicht, aber die jüngste Begebenheit, die mir einfällt, hat mit der "Gesamtsituation 2020" zu tun: Wie in vielen anderen Städten auch gab es bei uns in diesem Jahr über mehrere Sommermonate hinweg ein Autokino, und einmal mit der DS ein solches zu besuchen, erschien schon sehr verlockend. Und so hoppelten wir im Juli los. (Das war noch vor der Reparatur der Getriebeeingangswelle.) Ohne mein Zutun schaffte es Madame dann völlig selbständig in die Zeitung, denn während das Foto aufgenommen wurde, stand ich an der Bratwurstbude … (Nach meiner Rückkehr zum Wagen wurde ich natürlich gefragt, ob die Veröffentlichung des Fotos in Ordnung wäre – kann man da "nein" sagen? 😉) Erfreulichkeit Nr. 1 am Rande: Fünf bis sechs Autos weiter rechts stand ebenfalls eine schwarze DS. Erfreulichkeit Nr. 2 am Rande: Eine Freundin von Frau C. (siehe oben) erkannte den Wagen in der hiesigen Zeitung am "V" hinten drauf – nach über 30 Jahren! Mal sehen, was es in fünf Jahren zu berichten gibt. Wiederum danke fürs Lesen! Salut, Markus
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  12. Ich habs wieder getan und bin rückfällig geworden https://up.picr.de/41014849pc.jpg wieso sehe ich das Bild nicht? Beim letzten Thread hats geklappt. Und Hochladen übers Forum ergab jetzt Fehlercode "-200". Ich mache was ich besser kann: Crepes! Eigentlich sollte er "nur" ein durchlaufender Posten sein. Es sind noch einige Dinge dran zu tun, Bremsen, Optik, Technik, Getriebeöl, Fahrwerkshöhe. Ich habe auf braunes Leder umgebaut, Atlantique-Felgen aufgezogen - die finde ich schicker :) Gestern die erste längere Ausfahrt mit Familie. Und gleich formte sich der Titel für den Thread: die gesamt Familie hatte einen Rückfall!! Alle waren begeistert vom unaufgeregten Gleiten über die Autobahn. "Papa, der C6 fährt nicht los. Der C6 legt ab", souffliert mein Jüngster von hinten. Er kann endlich wieder seine CD bei Zimmerlautstärke hören - und der C6 ist ein wohlmöbliert-loungig-beleuchtetes Zimmer - wenn er nicht grad das Schiebedach geöffnet haben möchte. Der Benziner ist bekanntermaßen kein Beschleunigungswunder, aber nach Erreichen seiner Reisegeschwindigkeit ein so unaufdringlicher Schweber, dass man selbst nach 500km noch mit Sonnenstrahlen auf Gemüt und Wangen aussteigt. Und wenn Frau und Kinder bei der Auswahl der Autos dem C6 den Vorzug geben, Passanten den Neuerwerb mit "Na, haben Sie sich wieder was Schickes zugelegt?", dann kommt zur inneren Freude als Abrundung noch die Bestätigung von aussen. Die Verstelldosen der Nockenwellen schnarren nur kurz, der Hydraktiv-Block gibt sich gänzlich unverrostet und für seine 15 Jahre und 135tkm sind die Gebrauchsspuren im Rahmen - bis auf eine aus der Halterung gesprungene Stoßstange, die mit Schrauben erfolglos an ihren alten Platz komplimentiert werden sollte. Nach 200km war zumindest der Familie klar, dass dieser C6 auf jeden Fall nicht gleich wieder verkauft werden darf und meine Älteste endlich mal selbst im C6 fahren will - nachdem ich meinen letzten C6 ein halbes Jahr vor ihrem Führerschein verkauft habe. In diesem Sinne fühle ich mich wieder sehr wohl im Kreis der C6 Fahrer :)
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  13. Es begab sich zu der Zeit als Marcus L. Landpfleger in Germanien war. Vorwort Am Anfang steht die Frage: Wie kam ein normaler Autofahrer dazu sich einen französischen Wagen zu kaufen, und ausgerechnet ein Citroen D-Modell, mit dem man bei manchen Werkstätten mit der Schrotflinte vom Hof gejagt wurde? Die Antwort ist vielschichtig, zuviel Geld, zu wenig Geld, auffallen um jeden Preis, geistige Umnachtung, jugendlicher Leichtsinn und dergleichen mehr.. Kapitel 1 Der / die erste DS19, Kauf und erste Eindrücke. Es war in den „wilden“ 60zigern in Berlin, der Tiger im Tank bei Esso oder Shell kostete 55 Pfenning und die HU beim TÜV glaube ich 10,-DM (das weiß ich nicht mehr so genau). In der Deutschlandhalle traten die Rattles als Vorgruppe für Chuck Berry auf, wozu eine ältere Passantin vor der Halle nach Konzertende sagte: „Heute waren lauter Verrückte hier“. Die Lords spielten in einem Beatschuppen, so hießen zu der Zeit die Diskotheken, am Tauentzien. Die ledigen Frauen wurden damals mit Freundin oder Geliebte vorgestellt und nicht so beknackt wie heute, Lebensabschnittsgefährtin, welcher Hirni hat dieses Wort erfunden? Jetzt sollte ich langsam zu Thema kommen, Citroen DS19. Ich studierte also in Berlin (Amrumer Straße) die schwarze Kunst und arbeitete nebenbei bei Odilo, einem Trödler in Kreuzberg als Möbelwagenfahrer, kleiner Möbelwagen Tempo Matador oder sowas. Die Wohnung war auch in Kreuzberg, erster Hinterhof, klingt nicht nach erster Adresse, war aber wegen der Berliner Wohnungs Zwangbewirtschaftung ein echtes Schnäppchen, Miete 52,-DM, für ein großes Zimmer mit Kachelofen, große Küche und welch ein Luxus Innentoilette. Mein Auto war ein alter Opel Olympia Rekord, mit dem ich auch schon ein paar Schrauber Erfahrungen gesammelt hatte, ein Höhepunkt war der Zylinderkopfwechsel am Straßenrand in Köln, aber das ist eine andere Geschichte, kann ich vielleicht mal in einem Opel Forum schreiben. Zurück zum Thema, auf einer meiner Möbeltouren sah ich auf einem der vielen Gebrauchtwagenplätze dieses große französische Monster stehen, Baujahr 1959 in Farbe Blanc Stellaire mit blauem Interieur. Erster Eindruck nicht schlecht und der Preis 1000,-DM selbst für einen Studenten machbar. Der Händler zierte sich auch nicht allzu sehr, also gekauft wie besehen. Kurzer Rückblick auf die Eingangsfrage nach dem Warum, Antwort: bei mir jugendlicher Leichtsinn. Der Motor sprang ohne Murren an, nur in der Mitte des Tachos leuchtete die berühmte rote Lampe, Null Druck, die Ursache war Behälter (LHS) leer. Der Händler war da ganz entspannt und sagte, da hinten steht ein großes Faß Hydrauliköl, nimm dir soviel du brauchst, na ja. Gesagt getan, Behälter aufgefüllt, rote Lampe aus und flott vom Hof geritten. Ich weiß nicht mehr ob mit rotem Kz oder ohne, als Student nahm man das nicht so genau. Jedenfalls funktionierte Alles, Kupplung Bremsen Schaltung Lenkservo alles da und natürlich vollhydraulisch. Schrauber Erfahrung hatte ich, wie erwähnt mit Opel, Hydraulik konnte ich fehlerlos buchstabieren, das wars aber auch. Eine Kleinigkeit gab es aber vor der Zulassung zu erledigen, der Hirsch hatte keinen gültigen TÜV Stempel. Kein Problem, auf zum nächsten TÜV Stützpunkt, der war irgendwo in Tempelhof, ich glaube da ist er heute noch. Da stand ich dann in der üblichen Schlange, alles easy, bis einer der TÜV Burschen kam, sich über den großen Ölfleck unter dem Auto aufregte und mich auch gleich vom Hof jagte. Das Öl war natürlich Hydrauliköl, kam aus der Gegend des linken Hinterrades, Grund war eine abgegammelte Leitung am Bremsleitungs Drehgelenk. Die ersten D-Modelle hatten hinten noch keine Bremsschläuche sondern dieses Drehgelenk, das durch einen Hebel am Schwingarm betätigt wurde. In Berlin gab es zu der Zeit zwei offizielle Citroen Werkstätten, Fandrich in Charlottenburg Quedlinburger Strasse (gibt es auch heute noch) und Kühnicke in Wilmersdorf, Heilbronner Straße in der Nähe des Eden Saloons. Wilmersdorf war etwas dichter an Kreuzberg, also düste ich mit Opel, dem Zuverlässigen, zu Paul Kühnicke, kaufte das Teil, eingebaut und wieder zum TÜV. Die Jungs hatten sich inzwischen wieder beruhigt und das Weitere war dann erstaunlicherweise ohne Mängel zu schaffen. Anmeldung und was so dran hing war auch bald erledigt und so fuhr ich nunmehr mit DS19 in Berlin herum. An roten Ampeln machte es mir immer viel Plaisir die Hydraulik auf Hoch zu stellen und im Rückspiegel die Köpfe der Hintermänner zu beobachten, die gingen parallel mit dem Auto in die Höhe und anschließend wurde dann wohl diskutiert. Nach der TÜV Arie habe ich mir von Bucheli „Querschnitt durch die Autotechnik“ gekauft und mich auch mit der Technik unter der Motorhaube beschäftigt. Da gab es eine Menge ungewöhnliche Sachen zu sehen, Hochdruckpumpe, Niederdruckpumpe, zwei Zündspulen, zwei Unterbrecherkontakte mit Zündzeitpunktversteller am Armaturenbrett, Kupplungskorrektor, Schnellleerlaufkorrektor usw. Bei Bucheli war alles so ordentlich beschrieben daß ich bald einigermaßen Bescheid wußte, Wissen ist Macht, wie wahr. Außen herum war auch alles da, 2 + 2 Michelin X, die gab es auch runderneuert für 40,-DM. In der weiteren Zeit zog ich ein paar neue Kabel ein und ersetzte ein paar poröse Gummischläuche durch Kunstoffschläuche unter anderem auch den Schlauch von der Niederdruckpumpe zum Hydraulikschaltblock. Das Letztere war nicht so die blendende Idee, denn an einem heißen Sommertag wollte die Kupplung nicht mehr so richtig und beim Blick unter die Haube sah ich dann, daß die Hitze und der Druck den Kunststoffschlauch schon auf das Format einer Wassermelone aufgepustet hatten, da baute ich dann blitzartig wieder einen dickwandigen Gummischlauch ein. Der Vorteil der ganzen Hydraulikerei bei Defekten war, daß man immer sofort sah wo was undicht war und wenn man nichts sah konnte man es zumindest riechen, denn LHS roch etwas streng. Im Lauf der Zeit stellten sich immer mehr unerklärliche kleine Zipperlein ein, hier ein Leck, da ein Leck. Aus dem Hydraulikanschluß des Schaltblocks kam plötzlich ein dünner Strahl geschossen und mit dem automatischen Kuppeln war es aus, also wurde mit der Hand gekuppelt, dazu gab es unterhalb des Armaturenbretts einen kleinen Hebel, stand auch in der Bucheli Bibel. Die resultierende dünne Ölspur zog sich wie der Arianefaden durch halb Berlin. Nach Demontage des Hydraulikanschlusses kam eine Dichtplatte mit 7 oder 8 winzigen O-Ringen zum Vorschein, einer war zerbröselt, daher der Ölstrahl, nach Ersatz der O-Ringe (Preis fast in Gold aufgewogen) war alles wieder ok. Der Fahrkomfort war besser als im Opel, nicht wirklich berauschend, fiel mir aber nicht weiter auf. Irgendwann leckte es dann wieder, diesmal am Vorderrad, Grund der Gummibalg des Federzylinders hatte die Konsistenz von Kaugummi und war eingerissen. Der Fehler trat dann regelmäßig alle paar Monate auf, wurde von mir ambulant z.B. während des Badens an der Spree in der Nähe des Reichtags erledigt, Madame lag in der Sonne und ich habe geschraubt, das war Arbeitsteilung. Hin und wieder ging auch mal eine Federkugel kaputt, das konnte man hören, der Stickstoff pfiff durch die Leitungen und dann war Ruhe, na ja Federkugelwechsel war ja auch nicht so eine Auktion, ich drehte sie nach den ersten Hammer und Meißel Aktionen immer nur handfest ein. Bei Kühnicke in Wilmersdorf war ich mittlerweile Stammkunde für Citroen Gummis, 2 Liter LHS Kanister und Federkugeln. Zur Abwechslung gab es auch nichthydraulische Defekte, beispielsweise Zündaussetzer. Solange der Motor kalt war lief er rund, ab einer bestimmten Kühlwassertemperatur wurde die Zündung sehr unregelmäßig. Lange gesucht und nichts gefunden, bis eines abends schon im Dunkeln wieder das gleiche Theater. Ich öffnete die Haube und sah im Licht der Straßenlaterne einen feinen Wasserstrahl der im kühnen Bogen aus dem Heizungsschlauch genau auf eine Zündspule zielte. Da war es klar, Kühlwasser kalt, kein Druck, kein Wasserstrahl usw. Im einem weiteren Fall jugendlichen Leichtsinns bin ich auch ein paar mal durch die DDR nach Hause (Ostfriesland) gefahren, ohne Pannen. Eine weitere Fahrt durch die DDR mit dem gleichen Ziel endete allerdings chaotisch. Wir waren gut unterwegs, Madame hörte coole Musik, plötzlich wieder die rote Lampe, Null Druck, wohl gemerkt noch in der DDR. Na ja, kein Problem, Haube auf und doch großes Problem. Die Anschluß der Leitung von der Hochdruckpumpe zu Hauptdruckspeicher war am Druckspeicher komplett abgebrochen (Vibrationen), mit Gewinde. Selbstverständlich hatte ich einen Druckspeicher in Reserve und selbstverständlich in Berlin in meinem Keller Ersatzteillager. Da habe ich erstmal auf dem Standstreifen gewartet und hin und wieder dem Daumen gehoben, hat aber keiner angehalten, die haben sicher alle gedacht Ogottogott Citroen, bloß die Riesenkiste nicht abschleppen müssen. Dann kam doch tatsächlich auch ein Berliner D-Modell angedonnert, hat fröhlich gewunken und ist weiter gefahren, die von der EAV hätten sicher gesagt: „eingsperrt ghört der“. Mit einmal kam derselbe Citroen nochmal angefahren, ja wie ging denn das, ganz einfach, der hat auf der DDR Autobahn (da gab es damals noch keine Mittelleitplanke) einfach zweimal gewendet, das war mutig von ihm, denn die VoPo hätte ihm bestimmt peinliche Fragen gestellt. Wie auch immer, ist gut gegangen, er hat mich bis nach Helmstedt geschleppt, von dort habe ich meinen Vater angerufen, der hat mich mit seinem Ford 17M nach Berlin zurück geschleppt. Das war ein Horrortrip, davon träume ich heute noch, unterwegs war ein dickes Gewitter, mein alter Herr ist zügig gefahren und in meiner Kiste ging außer der Handbremse natürlich gar nichts. Das hieß das Auto lag auf den Gummianschlägen, was wiederum hieß Federung wie auf einem superharten Trampolin und das über 150km auf AHs alter Autobahn. In Berlin war alles wieder ganz einfach, Druckspeicher gewechselt, LHS ergänzt und ab in die BRD. Als es mir dann mit der dauernden Federkugelwechselei zu bunt wurde brachte ich das Auto zu Firma Fandrich, die spülten das System reichlich, füllten neues LHS auf und bauten nochmal neue Federkugeln ein. Die Zufahrt zur Firma war ein schlecht asphaltierter Rübenacker und als ich das Auto dort abholte hat es mich fast umgehauen, es schwebte wirklich, das hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Die ganzen großen und kleinen Hydraulikdefekte waren eine Spätfolge des Hydrauliköls aus dem Faß des Gebrauchtwagenhändlers, da war zwar Hydrauliköl drin, aber kein LHS, sondern ein Öl für eine Baggerhydraulik. Fortsetzung folgt.  
    16 points
  14. Sodala, erste Ausfahrt absolviert. Abholen werde ich ihn aber erst morgen, darum nur ein kurzer Statusbericht. Sehr feiner Abzug, sehr feine Federung, sehr leichtgängige Lenkung, die aber meiner Meinung nach zum Charakter passt. Federung auf kurzen Schlägen etwas härter als erhofft, aber gut gedämpft, knallt nicht rein. Dafür ansonsten wirklich fast ein Schwebegefühl. Nicht ganz HP, aber definitiv mehr als Stahl. Innenraum in blau wirklich wundervoll. Insbesondere in Kombination mit dem Schiebedach - bei Sonneneinstrahlung ein Traum und harmoniert sehr gut mit der Außenfarbe. Weiche Sitze, etwas hakelige Einstellung. Platzangebot etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zum C6, Rundumsicht sehr gut. Definitiv besser als in 2008 und 208. Coole Karre, wie gesagt, mehr dazu dann vermutlich morgen.
    16 points
  15. Der neue Besitzer auf seiner ersten Fahrt mit Opas letztem CX...
    15 points
  16. Schön langsam wird's ernst. Hieß es ursprünglich, dass ich vielleicht sogar bis November '21 warten müsse, wurde das Auto nun heute beim Händler abgeladen und wird bis Ende März zugelassen Wohin nun mit dem C6 und die Wallbox ist auch noch nicht installiert... dass Citroen schneller ausliefert, als ich mich organisatorisch und mental drauf vorbereiten kann, hätte ich nicht gedacht
    15 points
  17. Diese Idee spukte mir schon lange im Kopf herum:
    15 points
  18. Heute war ich mit dem C6 zum Pickerl machen beim Freundlichen meines Vertrauens und konnte endlich (illegal hinter der Corona-Absperrung) den schwarzen C4 begutachten, von dem auch @badscooter hier letztens Fotos gepostet hat. Ich muss gestehen, es war jetzt kein riesiges Wow auf den allerersten Blick, vor allem weil die recht rundliche Citroen-typische Allerweltsfront gleich sehr dominant ins Auge gestochen ist. An so wenig Ecken und Kanten muss ich mich zugegeben wohl erst gewöhnen. Dann aber auf den zweiten ersten Blick steht da ein sehr dynamischer Kompaktwagen mit guten Proportionen - und was mich am meisten schockierte - einem Heck, das mir wirklich gut gefällt, das in natura einen völlig anderen Eindruck vermittelt als auf so gut wie allen Fotos und Videos, die ich bislang gesehen habe. Vor allem die auf unter dem Heckspoiler weiter gezogene Heckscheibe wirkt in Kombination mit der Lichtsignatur wirklich sehr eindrucksvoll und keineswegs so asiatisch billig und hervorstechend, wie man auf den Fotos vermuten möchte. Auch die Form an sich - eine eher geduckte Karosserie, vergleichsweise langer Radstand, kurzes Heck. Wirkt stimmig und modern. Nicht sehr SUV-lastig, kann aber auch am Schwarz liegen, das die Plastik-Radkästen verschleiert. Ich setze mich rein und bin ehrlich gesagt sehr beeindruckt, über die hohe Qualitätsanmutung, die einem sofort ins Auge springt. Sehr schönes, schlichtes und elegantes Design im Innenraum. Die Bedienelemente samt Bildschirm sind sehr dezent und nicht aufdringlich. Der Fokus liegt am Lenkrad und dem Cockpit-Display. Letzteres ist nach dem Heck der zweite Aha-Effekt für mich - was auf den Fotos recht billig und klein wirkt, fügt sich extrem gut ein - das matte, abgesetzte Display wirkt in seiner Einfachheit erstaunlich analog, was dem Ganzen einen sehr unaufgeregten Charakter verleiht. Auch das zentrale Touchdisplay wirkt sehr unaufdringlich und reduziert. Knallt einem nicht mit Bling-Bling ins Auge. Sehr schön. Dann die Sitze - ein weniger dominantes Blau, als erhofft, aber wirklich überaus komfortabel weich. Sehr angenehme Stoffmaterialien, die ich seit dem dicken Velours im XM so nicht mehr in einem modernen Auto gesehen habe. Man greift hin und würde sich am liebsten für ein Mittagsschläfchen darauf betten... ob das nicht kontraproduktiv für die Aufmerksamkeit beim Fahren ist? Auch die ganzen Klappen und Fächer sind allesamt sehr wertig verarbeitet, der Plastikeindruck der Fotos lässt sich im Fahrzeug selbst nicht nachvollziehen. Alles greift sich solide und hochwertig an, nichts wackelt oder klappert. Absolut kein Vergleich zum dagegen fast peinlich billigem ID3-Innenraum. Auch die Türen fallen sehr satt und angenehm dumpf ins Schloss. Man merkt definitiv, dass hier insgesamt viel Aufmerksamkeit auf die Qualitäts- und Komfortanmutung im Innenraum gelegt wurde. Die hintere Sitzbank ist ebenso komfortabel, aber mit etwas weniger Fußfreiheit, als erhofft, dafür insgesamt eine schöne Breite. Nicht beengt, aber eben auch nicht ganz so überdurchschnittlich viel Platz, wie angekündigt. Gleiches gilt für den Kofferraum - nicht zu klein, aber auch kein Platzwunder. Bin gespannt, ob mein Kinderwagen da rein passt. Ich habe so meine Bedenken. Schöne ebene Ladefläche, aber vergleichsweise hohe Ladekante. Der Verkäufer meinte, er sei heilfroh, dass er endlich wieder einmal ein Modell im Schauraum hat, dass er den Kunden nicht einreden braucht, weil sie von selbst kommen - und meinte damit nicht nur mich Soviel zum ersten kurzen Walkaround meinerseits. Am positivsten empfand ich das Heck, am enttäuschendsten die Front. Völlig konträr zu meiner Wahrnehmung aus den Fotos eigentlich. Mit diesen Eindrücken steigt die Vorfreude.
    15 points
  19. Allerdings. Hilft aber nichts, ich habe mir die in den letzten Tagen gemacht. Nein, leider nicht. Irgendwo weiter oben habe ich die Änderungen der neuen Version ja mal aufgelistet. Sehr viele Änderungen betreffen Sicherheitsverbesserungen, die wir einfach haben müssen. Ich möchte nicht, dass irgendwelche Passwörter oder persönliche Mails aus dem Forum im Internet herumschwirren. Um solch einen Super-GAU zu verhindern, muss man eben uptodate bleiben. Auch, wenn es manchmal so unschöne (aber temporäre) Nebenwirkungen, wie beim aktuellen Update mit sich bringt. Tapatalk habe ich nun definitiv komplett abgeschaltet. Dieses Plugin kam einfach der Entwicklung der Forensoftware nicht hinterher. Die mobile Ansicht des Forums habe ich etwas verbessern können, indem ich u.a. die Schriftgröße verändert habe. Wenn es noch größer sein soll, meldet Euch. Das liegt allerdings nicht immer ausschließlich an der Foren-Software ;-) Habe ich bisher noch nicht wieder hinbekommen, werde aber dran bleiben. Ich habe nun das Template nochmal neu erstellt. Dabei sind vielleicht wieder ein paar Übersetzungen auf der Strecke geblieben, die man halt nach und nach wieder einbauen muss. Vielleicht sind auch manche Funktionen jetzt wieder anders zu bedienen, aber auch hier habe ich mich bemüht, alles so einfach wie möglich zu gestalten. Wichtige Dinge, wie einloggen in der mobilen Ansicht, Menüs usw. sind jetzt wieder normal zu bedienen. Ihr könnt weiterhin gerne konstruktive Kritik hier rein schreiben. Was möglich ist, werde ich dann auch anpassen. Viele Grüße, Martin
    15 points
  20. 14 points
  21. Dass ich das noch erleben darf, dass Steuergeld SINNVOLL verwendet wird! 😜
    14 points
  22. Die tage ist bissi was passiert 👍🏻 Leitungen alle dran unterboden Schutz erneuert. Neues Hitze Schutzblech montiert Auspuff teilweise montiert. Morgen kommt der Motor wieder rein, und es geht langsam Richtung erstes mal starten.
    14 points
  23. Aus gegebenem Anlass muss ich einige Hinweise zum Gebrauch unseres Fahrzeug- und Teilemarktes geben. In letzter Zeit gingen immer wieder Beschwerden über unbegründete Nörgelei bei Verkaufsanzeigen ein. Unser Forum hat inzwischen den Ruf, dass man hier keine Fahrzeuge oder Teile mehr anbieten kann, weil sehr häufig irgendjemand die Angebote schlecht redet oder Verkäufer diskreditiert. Unsere Nutzungsbedingungen sagen eindeutig, wie mit Verkaufsangeboten umgegangen werden soll. Jeder, der das Forum nutzt, hat den Nutzungsbedingungen zugestimmt. Hinweise und Fragen sind natürlich möglich, aber keine unbegründeten Stänkereien. Unser Forum soll wieder einen Marktplatz bieten, bei dem Fahrzeuge und Teile normal und ohne unberechtigte Kritik angeboten werden können. Das ist der Zweck des Fahrzeug- und Teilemarktes. Falls es diesbezügliche Probleme gibt, bitte ich jeden, diese an mich zu melden. Dies gilt generell für alle Verkaufsangebote im Forum. Danke für Euer Verständnis und viele Grüße, Martin Hier noch ein Auszug aus unseren Nutzungsbedingungen: Thread-Hijacking ist unerwünscht (Beispiel: "Verkaufe AX", Antwort: "Ich auch, aber meiner ist viel besser!") Flamen ist zu unterlassen (Beispiel: "Verkaufe CX", Antwort: "Schlachten!", Ironie sei aber ausdrücklich erlaubt ;-) Keine Multipostings, Crosspostings, Mehrfachposts, Smiley-Floodings, Full-Quotes, unpassende Formatierungen, unpassende Werbung Nicht pornographisch, rechtsextrem, rassistisch, diskriminierend, sexistisch, satanistisch, gewaltverherrlichend, vulgär, unhöflich, beleidigend, verleumderisch, übelnachredend, falschaussagend oder herabsetzend schreiben. Gewerbliche oder in gewerblichem Umfang durchgeführte Anzeigen sind als solche zu kennzeichnen. Siehe auch: https://www.andre-citroen-club.de/guidelines/
    14 points
  24. Liebe Forengemeinde, das schöne an den PSA Organummern ist ja, daß wir alle das genaue Produktionsdatum unserer Citroen-Schätze kennen. Da unsere Autos jetzt alle so zwischen 20 und 35 Jahren alt sind, dachte ich, man könnte ja hier in einem "Geburtstags-Fred" zumindest die runden Geburtstage feiern. Ich fange mal an: Mein kleiner Xantia 1.6i (ausführlicher Vorstellungsroman hier und hier) hat die Orga 7065 und ist damit am Mittwoch, den 13. März 1996 vom Band gehoppelt - also genau heute vor 25 Jahren. (Anmerkung: Es gibt auch Orgarechner, die den 12. März ausgeben - was für den Post m.E. unerheblich ist). Er wurde am 20.05.1996 zugelassen, hat einen Vorbesitzer und heute Mittag genau 55.143 km gelaufen - also ca. 2205 km pro Jahr (von denen er die meiste Zeit in einer trockenen und beheizten Garage verträumt hat). Also: Happy Birthday zum 25. Geburtstag mein Kleiner Xantel - auf daß wir mindestens noch die nächsten 25 Jahre gemeinsam verbringen! Eigentlich wollte ich ihn heute mal richtig schön machen und eine Fotosession vor sehenswerter Kulisse - aber es stürmt und regnet in der Pfalz und bei Regen darf das "Plakafarbenauto" ja nicht nach draußen. Daher anbei ein paar Bilder aus der Garage von eben. LG und ein schönes Wochenende Ralf
    14 points
  25. Hallo zusammen, heute Nacht gegen 23 Uhr ging das Ganze los, dann habe ich bis 4 Uhr ca. 120 Spammer entfernt, die alle die immer gleiche Spam Mail an alle User verschickt haben. Grad bin ich aufgestanden und sehe, dass es noch mindestens weitere 500 Spammer gibt 😭😭😭 Meldungen habe ich inzwischen genügend bekommen, die braucht Ihr nicht mehr schicken. Jetzt werde ich mir erstmal einen genaueren Überblick verschaffen und evtl. auch das Forum vorübergehend offline nehmen. Sowas hatten wir noch nie. Jetzt weiß ich auch, was ich heute machen werde anstelle meiner Deckenheizung in der Wohnung 😢 Viele Grüße, Martin
    14 points
  26. Es macht mich inzwischen immer fassungsloser, wie viele Corona Experten“ hier ihr Unwesen treiben. Seit März 2020 bin ich mit meinem ambulanten Pflegedienst Systemrelevant. Ja, ich darf arbeiten und muss mir auch wenig Gedanken um die finanzielle Situation machen. Bei uns geht es einfach nur um Menschenleben. Dieser Druck, der als Verantwortliche auf meinen Schultern lastet ist spürbar, wie meine Physiotherapeutin bemerkt hat. Von 6 Patienten die im November im Krankenhaus, oder in der Kurzzeitpflege waren, haben sich 4 infiziert. Eine Patientin hat gerade so überlebt, aber sie kann nicht mehr alleine zu Hause leben. Das trifft mich sehr, denn sie ist eine langjährige Nachbarin. Sie hatte sich übrigens ursprünglich „nur“ ein Bein gebrochen. Eine weitere ist in der Kurzzeitpflege gestorben, in dem Heim über das Hartmut schon berichtet hat. Schutzmaßnahmen erfordern einen immer größeren Zeitaufwand. Mitarbeiter werden regelmäßig getestet, bisher waren sie glücklicherweise negativ. Jede Erkältung wirft die Dienstplanung durcheinander und nein, es ist kein Vergnügen stundenlang eine FFP2 Maske zu tragen. Es macht mich stocksauer wenn ich das ständige „mimimi“ über die furchtbaren Alltagsmasken höre. Eine gute Freundin arbeitet in einem Krankenhaus in der Region. Ich zitiere mal, was sie kürzlich geschrieben hat: „erstmal müssen wir die nächsten 3-4 Monate überstehen. Ich habe gerade Dienst, vor meinem Bereitschaftszimmer stehen überall Betten. Es sieht aus wie ein Massenlager. Alle Coronaplätze sind belegt. Die Glaubensgemeinschaften in E........ müssen endlich gestoppt werden. Alle Krankenhäuser in der Region sind seit 2 Wochen extrem belastet. Hoffentlich schaffen wir das ohne zu triagieren“ Nochmal in aller Deutlichkeit „Wir Pflegekräfte sind am Anschlag“ Lest aus Euren Statistiken raus was ihr wollt, aber die Realität ist aktuell anders. Ohne die Maßnahmen zur Eindämmung wäre die Situation längst außer Kontrolle Und falls es jemanden interessiert, ich werde mich impfen lassen.
    14 points
  27. Guten Morgen Andreas, Das angebotene Fahrzeug gehört mir und ich muss sagen, deine Aussage hinterlässt mich etwas traurig heute früh. Als Bastelbude würde ich mein Fahrzeug beim besten Willen nicht bezeichnen. Ja du hast natürlich mit allen Punkten der Ausstattung bezüglich recht aber, Blinker, Schaltknauf und Radkappen lassen sich nun wirklich leicht zurückrüsten und sind zudem im Ersatzteile-Paket mit dabei. Es steht ja schließlich auch nirgends im Text etwas von 100% original. Die Heckklappe ist auch in meinen Augen ein Manko und muss bei einem der Vorbesitzer passiert sein. Wird wohl damals gerade leicht aufzutreiben gewesen sein. Zuletzt noch ein paar Worte zum Thema etwas Besonderes und das ist natürlich nur meine persönliche Meinung aber Ja, unsere Fahrzeuge sind sehr wohl etwas Besonderes. Jedes Einzelne. Weil es besonders ist was man dafür gibt um sie zu fahren, sei es das Fahrzeug 200km nach Fußgönheim trailern zu lassen damit es wieder fährt oder nur sich hier im Forum mit anderen einer Lösung eines schwierigen Problems zu nähern. Ich freue mich über jeden älteren Citroën den ich auf der Straße sehe, weil ich weiß, der Besitzer nimmt die Arbeit, Zeit und Nerven auf sich um ein solches besonders Auto fahren zu können. Und es sind leider nicht mehr viele, was jeden von ihnen schon zu einer kleinen Rarität macht. In meinem Augen macht das Wording immer viel aus aber da gibt es hier im Forum leider noch viele weitere Beispiele die mich zum Teil sprachlos hinterlassen haben. LG Nico
    14 points
  28. Gestern war es soweit: Abholung meines e-C4 aus Mannheim, ca. 400 km. Der Wagen fährt sich hervorragend, bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Das Fahrwerk hat deutliche Citroën-Gene. Er fährt sich geschmeidiger als mein Ioniq 28, die Abrollgeräusche auf der Autobahn mit rauer Oberfläche sind geringer. Der Wagen ist spurstabiler als mein Ioniq 28. Die Musikanlage ist deutlich besser, das Panoramadach ist klasse. Die Assistenzsysteme funktionieren einwandfrei. Die Ladeleistung hat die 100 kW nicht erreicht, war mir aber auch egal, der Wagen wird nicht auf der Langstrecke eingesetzt. Es gibt nur eine Kurzanleitung, daher muss ich mich jetzt noch weiter mit der Bedienung auseinandersetzen. ZB Nutzung von Apple Car Play habe ich noch nicht gefunden. Mehr, auch Fotos, folgt später 😀.
    13 points
  29. Den Satz kann ich als PDL in der ambulanten Pflege so nicht stehen lassen. Ich kenne Angehörige, die bis zur Selbstaufgabe ihre Pflegebedürftigen zu Hause versorgen. Es gibt Grenzen, die eine Versorgung zu Hause unmöglich machen, dass gilt besonders für Demenzkranke. Nicht jeder kann es sich leisten den Job aufzugeben und zu Hause zu bleiben, weil ein Pflegebedürftiger nicht mehr alleine bleiben kann. Pflegende Angehörige sollten ihr eigenes Leben nicht komplett aufgeben. Leider sind viele in genau dieser Situation. Oft ist ein Heim die einzige Möglichkeit selber nicht an der Situation zu zerbrechen.
    13 points
  30. Hallo in die Runde, ich habe meinen Citröen vor einiger Zeit verkauft und bin zu einer anderen Marke gewechselt. Dementsprechend bin ich nun auch in anderen Foren unterwegs. Nicht, weil ich Probleme mit dem Auto habe, sondern einfach aus Neugier. Mir fällt in diesem Zusammenhang hier im Forum immer wieder negativ auf, wie aggressiv es hier teilweise einhergeht. Es wird sich niveaulos beschimpft, es wird gedroht, es wird verleumdet. Auslöser dieses Posts hier war ein Beitrag vor 12h, wo auf einen Beitrag lapidar geantwortet wurde: "was für ein bullshit!". Ich verstehe es nicht. Kennt ihr euch alle mittlerweile zu gut, dass das hier irgendwann auf dieses Niveau abgedriftet ist? Wenn ich mit der Meinung bzw. dem persönlichen Wissen eines Forummitglieds nicht einverstanden bin, dann argumentiere ich fachlich und inhaltlich oder halte einfach die Finger still und kommentiere einfach nicht. Warum schaffen das einige nicht mehr? Einfach mal den Mund halten, wenn eh nichts konstruktives dabei raus kommt. Wieso geht ihr so miteinander um? Wieso versaut ihr euch selber die Zeit hier, die doch eigentlich angenehm sein sollte. Mir ist das schon so oft aufgefallen, dass viele hier einfach nicht mehr in der Lage sind, freundlich, höflich, respektvoll miteinander umzugehen. Ich möchte nicht mehr Teil dieser Art sein und werde in ein paar Tage meinen Account löschen. Vielleicht denkt ihr mal darüber nach, ob es nicht zwischenmenschlich anders geht. Man hat privat schon durch die Corona-Beschränkungen in letzter Zeit mit reduzierten persönlichen, netten Kontakten zu kämpfen. Dann brauche ich das nicht auch noch hier, auch wenn ich nur noch Leser war.
    13 points
  31. Und das ist nun das Ergebnis: Xantia im SPON Ich finde, Herr Prengel hat das gut gemacht. Für alle Ungenauigkeiten übernehme ich die volle Verantwortung - dann ist es mir nicht gelungen, es rüberzubringen. Insbesondere bzgl. Activa und V6 hat er einiges mit dem Federungskomfort durcheinander gebracht. Weiterhin entschuldige ich mich bei allen C5 und C6 Fahrern - ich habe wirklich gesagt, dass der Xantia der letzte Zentralhydrauliker und Nachfahre der DS ist. Naja - und ich würde schon sagen, dass der C6 als wirklich letzter großer Citroen und DS Abkömmling durchgeht. Danke an Alle für den Input und Danke an Hans @xantiboy, Martin @BXBreak4Life und Wolfgang @id_ds für die Bilder. Vom Break wurden nur Hans Fotos genommen - vermutlich weil perfekt in Schuss und weil Martins schöner Break auch rot ist. Vielleicht begeistert der Artikel ja den ein oder anderen Youngtimer Interessenten und das bis jetzt ungebremste Sterben von 20% pro Jahr wird etwas gebremst.
    13 points
  32. Übersetzung: Citroën Xantia: Das wissen nur die Kenner VON PAUL CLÉMENT-COLLIN 28 NOV. 2017 Wir haben oft ein kurzes Gedächtnis. Ja, ich bestätige es, der Citroën Xantia war schön! Es ist wahr, dass wir dieses Auto - zu Unrecht, wie übrigens auch den BX - in die Kategorie der großen automobilen Trottel einordnen, wenn wir Opa in einem Xantia mit zwei Stundenkilometern auf den Straßen von heute folgen. Wie jeder andere Autospezialist fegt auch der heutige Autoliebhaber" alles beiseite, was den Xantia zu einem hervorragenden Auto macht, um nur dieses kitschige Image zu behalten. Und da "altmodisch" jetzt "hässlich" und "lausig" bedeutet, wird daraus schnell "Schrottauto". Der Ingenieur wird sich nicht einmal gefragt haben, warum Opa im Jahr 2017 immer noch einen Xantia fährt, und warum wir immer noch so viele Xantias auf der Straße sehen. Warum fährt der Opa einen Xantia? Weil er einmal jung war. Heute ist er 60, aber als er es 1993 kaufte, als es zum ersten Mal herauskam, war er... 36! Damals war er in der Blüte seines Lebens, fuhr schneller (viel schneller) als heute, die Grenzwerte gab es noch nicht, als er seinen Führerschein machte, er war es nicht einmal gewohnt, sich vorne anzuschnallen, und seine Kinder waren hinten im Xantia genauso wenig angeschnallt wie er selbst. 18 Jahre zuvor, mit dem Führerschein in der Tasche, fuhr er bereits den GS (oder sogar GSA) seines Vaters, und dann probierte er den CX aus, denn damals wurde Citroën vom Vater an den Sohn weitergegeben, wie andere Peugeot oder Renault (lesen Sie auch: Ihr Auto ist politisch, Genosse). 1993 bedeutete es noch etwas, einen Citroën zu fahren, ein kleiner, aber wichtiger Unterschied namens hydraulische Federung (und sogar Hydractive II bei den Top-Versionen). Das war es, was unseren Opa, der damals noch ein junger Mann war, in dieses Auto verliebte: ein modern aussehendes Auto, das auch mit "nicht sehr starken" Motoren (naja, der 1.6er war etwas zu klein, geben wir es zu) dank seiner Dynamik und seiner Straßenlage eine gute Figur machte. Ja, der damalige Alte hat den Xantia nicht gerade geschont (naja, mit toten Füßen). Aus Geldmangel entschied er sich für den 1.8i und seine 103 Pferdchen und erreichte dennoch Rundenzeiten auf der Langstrecke, die wir uns heute mit 200 PS unter der Haube nicht mehr zutrauen würden. Als der C5 herauskam, war sein Xantia noch nicht so abgenutzt, er hatte ihn ohnehin gepflegt, warum also wechseln? Als der C6 herauskam, war er versucht, aber er war zu teuer für seinen Geschmack, während der XM nicht gut gealtert war... und dann verging die Zeit, bis heute: mit dem Alter wurde Opa vorsichtiger, fast langweilig, manisch mit seinem Auto, "damit es bis zum Ende hält, was bringt es, jetzt zu wechseln", und er, der junge Xantia-Dingo, ärgert schließlich die nächste Generation im TDI! Das ist ihm egal, jetzt ist er im Ruhestand, er hat viel Zeit. Der Xantia, ein schönes Auto Gehen wir noch einmal in der Zeit zurück: 1992 präsentierte Citroën diesen neuen Wagen als Ersatz für den umstrittenen BX, mit einem weicheren, konsensfähigeren XM-Design, dank der Bleistiftstriche der Bertone-Teams. Wir lachen heute darüber, wir finden ihn hässlich (na ja "wir", nicht "ich", eh), aber damals stellte er den 405, den Renault 21 oder seinen Vorgänger, den BX, in den Schatten, und der Laguna oder der 406, die später herauskommen sollten, waren keine Preise für Schönheit. Nein, der Xantia sollte ein moderner, edler, konsensfähiger Citroën sein, und in dieser Nische schnitt er viel besser ab als seine Konkurrenten oder seine kleine Schwester, der ZX! Der Xantia war auch als Kombi erhältlich! Ich erinnere mich noch gut an seine Präsentation: Im Auto-Journal stand ich sabbernd vor dieser nüchternen Schönheit und fand plötzlich den schon alten 405er meines Vaters aus einer anderen Zeit. Mein Onkel, damals ein dynamischer Manager, kaufte sofort einen, um einen BMW E30 zu ersetzen, der es nicht geschafft hatte, ihn seinen CX Turbo 2 aus den 80er Jahren vergessen zu lassen. Ich sah, wie er das Lächeln und die Freude am Fahren eines echten Citroën fand. Der Xantia, ein leistungsstarkes Auto Ja, der Xantia ist kein "Drag"-Auto, zumindest in den Benzinversionen. Natürlich hatten wir es mit der PSA-Orgelbank zu tun, aber seine Straßenlage, dank der Kombination aus einem guten Fahrwerk und der hydraulischen Federung, entschädigte weitgehend für die begrenzte Leistung (150 bis 155 PS maximal für die 4 Zylinder 2 Liter TCT oder 16v), und erlaubte schon, noch vor dem berühmten Activa, recht beeindruckende Kurvenfahrten. Auf kleinen Landstraßen kommt der Xantia erst richtig zur Geltung und bereitet ein einzigartiges Vergnügen: das Vergnügen, in völliger Sicherheit zu fahren. Für einen Xantia-Fahrer jener Zeit ist das Zählen und Vergleichen der PS-Zahl wie das Messen der... nun, wie bei Rolls Royce sprechen wir lieber von "ausreichender Leistung". Der Activa V6, auch heute noch ein Muss Und dann erschien 1995 der Activa, zunächst mit einem 2-Liter-4-Zylinder-Motor, ab 1997 dann mit dem 194 PS starken V6 ES9. Für viele Citroënisten (aber nicht nur für sie) ist er immer noch das "ultimative Auto". Durch die Kombination der Hydractive II mit dem SC-Car Wankstabilisierungssystem ist ein Auto entstanden, das auch mit vielen leistungsstärkeren deutschen Autos mithalten kann. Tatsächlich hält der Xantia Activa bis heute den Rekord für den berühmten "Schwungtest" vor allen seither produzierten Supersportwagen. Wir können akzeptieren, dass sich die Leute über sein Aussehen lustig machen, aber nicht über seine Leistung, die auch mehr als 20 Jahre später noch auf einem sehr hohen Niveau ist. Der Innenraum eines Activa V6 ist für sein Alter gar nicht so lächerlich Im Laufe der Jahre ist sein Aussehen, das wir für seine Nüchternheit liebten, angesichts der Verrücktheit der heutigen Automobilproduktion "fade" geworden. Seine wichtigste stilistische Eigenschaft, das Ergebnis der Notwendigkeit, das Design von Citroën zu vereinheitlichen", um ein breiteres Publikum anzusprechen, ist zu einem Nachteil geworden, wenn es darum geht, die jüngere Generation zu überzeugen, die nur auf das Aussehen und die Höchstgeschwindigkeit von 0 auf 100 schwört. Natürlich hat der Xantia seine Schwächen, vor allem die seiner französischen Pendants aus den 90er Jahren: eine etwas schlampige Verarbeitung (die aber mit der zweiten Ausbaustufe stark verbessert wird), und natürlich ein im Vergleich zu seinen eigentlichen Kapazitäten untermotorisierter Motor. Und dann, wie gesagt, ein Design, das mit der Zeit zu schlicht geworden ist. Dennoch würde ich sagen, dass ein Xantia der perfekte Daily Driver für einen jungen Menschen mit begrenzten Mitteln sein könnte (abgesehen von trendigen ökologischen Überlegungen): leicht, effizient, sicher, günstig in der Anschaffung und zudem trotz der Jahre immer in der "gebrauchten" Zone angesiedelt, abgesehen vom Activa, der (natürlich) aktiv gesammelt wird. Der Nachteil ist, dass es einem jungen Fahrer das Gefühl gibt, dass er "fährt", ein Gefühl, das ihm beim Autowechsel einen Streich spielen könnte: Er würde dann den Unterschied zwischen einem Xantia und einem anderen Auto sehen. Auf jeden Fall würde er am Steuer plötzlich verstehen, warum Opa weiterhin seinen Xantia fährt, trotz seines verlorenen Enthusiasmus, seiner verminderten Reflexe, seines grauen Stars, seiner Diabetes und allem anderen, was dazu führt, dass er auf dem Land selten schneller als 70 fährt. Er weiß, dass er kein besseres, komfortableres, "langlebigeres" Fahrrad finden wird, und dass er auf jeden Fall nicht erst mit 60 oder 70 Jahren in ein solches investieren wird! Er konnte sein altes Auto genauso gut behalten, denn er wusste, dass er, wenn er jemals wieder in Form kommen würde, eines Tages wieder losfahren und die verrücktesten Kurven nehmen könnte, wie er es damals tat: Sein Xantia würde da sein, wie immer, und von einer Kurve zur nächsten hüpfen! Glauben Sie es nicht, ein Opa fährt jetzt langsam, aber das bedeutet nicht, dass er ein Dummkopf geworden ist (naja, nicht alle).
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  33. ich hole dieses traurige C6-Kapitel noch mal hoch um den Spruch "totgesagte leben länger" zu bestätigen. Ich hatte die Kiste im September 15 für oben genannten Preis wie die Katze im Sack gekauft ohne zu wissen was mich erwartet. Da auch keiner wußte ob Motorschaden oder nicht habe ich dann mit billigen, sehr billigen amerikanischen Mitteln unter Verwendung der Altteile die Kopfdichtungen repariert und einmal von vorne bis hinten auffälliges ebenfalls billig repariert. Das war aber meißtens nur Kontaktpflege und mangelnde Schmierung. Anlasser und Hydraulikpumpe wurde bei der Gelegenheit gleich mit gereinigt und die Schaltbox modifiziert. Auf die Straße kam er dann im Mai 16 mit knapp 195tkm Der größte Posten waren dann zwei vordere Federbeine in 2016. Da meine amerikanische Kopfdichtungsreparatur leider auch nur 90tkm funktioniert hat (das Zeug war vielleicht nur für Benziner) stellte sich dann voriges Jahr die Frage, doch noch mal in originale Kopfdichtungen und -schrauben zu investieren oder das Klo über die Klippe zu schieben. Da es aber die ganzen Jahre eigentlich keine Probleme gab bekam der C6 dann doch die Chance seine Fähigkeiten mit neuen Kopfdichtungen und erforderlichen Zubehör unter Beweis zu stellen und bewegt sich nun langsam aber stetig auf die 300tkm hin. vor zwei Wochen hat er erst mal die 100tkm im Familienbesitz voll gemacht. Abschließend kann ich sagen, daß so ein C6 mit ein bißchen Pflege und ohne Besuch von Fachwerkstätten, entgegen aller Behauptungen ein sehr zuverlässiges und problemloses Fahrzeug ist.
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  34. Geneigtes Forum, nach rund 15 Jahren Foren-Abstinenz in Sachen Citroën habe ich in letzter Zeit wieder verstärkt mitgelesen - und wollte ohne konkretes technisches Problem mal kurz hallo sagen: Ich bin Andreas, fast 40 Jahre alt, wohne mit Frau und Tochter seit 2006 in Landau in der Pfalz (um die Ecke steht öfter mal ein grüner Xantia oder ein silberner BX - ist das jemand von Euch?), aufgewachsen in Altrip (bei LU/MA), zwischendurch 2001-2006 zum Studieren in Karlsruhe (ich bin Physiker). Beruflich arbeite ich in einer Karlsruhe Softwarefirma (zur Zeit Corona-bedingt 100% im Home Office), nebenamtlich bin ich Chorleiter (ruht zur Zeit ebenfalls) und Organist sowie Orgelbausachverständiger für die Ev. Kirche der Pfalz, an weiteren freizeitrelevanten Interessen wären da noch Chorsingen (zur Zeit halt nicht), Tonbänder (siehe tonbandforum.de), Hifi-Geräte im Allgemeinen, Tonaufnahmen (meist die Konzerte, bei denen ich selbst mitsinge - wenn es sie denn mal wieder gibt), alte Computer, und noch manches, für das sowieso keine richtige Zeit mehr bleibt . Mein Bruder Martin ist Wahl-Schwede und hier ebenfalls aktiv. Meine Citroën-Prägung ist familiär bedingt - bevor ich selbst fahren durfte waren das bei meinen Eltern ein D Spéciale und drei CX (der letzte ein GTi Turbo S1), zu Zeiten mit Führerschein dann ein blauer AX Teen Spot, ein Visa 17D Crystal, ein weißer XM Y3 turbo d12 und ein blauer XM Y4 2.1 td Automatik. Weil ich als Kind in Südfrankreich auf dem Campingplatz immer die BXe bewundert habe, wurde mein erstes eigenes Auto ein BX TZD Turbo Break, an den ich mich sehr gerne zurückerinnere: Darauf folgte ein Xantia 2.1 td, der mit einem Motorschaden in Folge von Kühlwasser-Totalverlust dann Opfer der Abwrackprämie zu Gunsten eines C1 wurde. Seit Ende 2012 ist mein Alltagsauto nun ein C5 III HDi 140 Break (Tourer, ich weiß), meine Frau fährt einen C8, der in der Familie übrig blieb und zu Schade zu weggeben war. Wie man aus der Liste meiner Hobbys ahnen kann, bleibt da wenig Raum oder praktische Erfahrung, um selbst einen Youngtimer zu warten oder gar zu restaurieren. Trotzdem wollte ich den Abschied von der Hydropneumatik nicht einfach so hinnehmen - und habe mir nun vergangenen Sommer den schönen weißen XM Y4 zugelegt, der hier im Forum angeboten wurde (hallo Milan!). Immer wenn ich mich frage, ob das eigentlich nötig war, muss ich nur eine Runde damit fahren und komme breit grinsend wieder zurück Leider fehlt mir bisher ein ordentlicher Platz in einer (Tief-)Garage. Eine Garage im Nachbarhof war mir schon in Aussicht gestellt, aber da hat sich leider nichts mehr bewegt. Jetzt steht er deswegen ungünstigerweise im Hof unter freiem Himmel - wer also was weiß... Und darüber hinaus halte ich allgemein die Augen offen, ob mir zufällig ein schöner BX über den Weg läuft. Nicht, dass ich dringend einen bräuchte - aber in der Liste meiner Lieblings-Citroëns steht er doch noch auf Platz 1 vor XM und CX. Was genau ist nun ein schöner BX? Das wäre einen eigenen Thread wert... No-Go wäre eigentlich nur ein Automatikgetriebe, nicht präferiert wären Break oder Serie 1, ganz oben auf der Wunschliste stehen die späten TZ-Limousinen, Benzin oder Turbo-D, weiß oder grün, mit C-Säulen-Fenstern und Kanaldeckel-Felgen Mit den Bildern hier muss ich noch üben - und noch ein paar unserer verflossenen Citroens ausgraben. Viele Grüße an alle Andreas
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  35. Den Skoda habe ich jetzt storniert und den e-C4 bestellt: Islandblaumetallic, schwarze Lederausstattung, Panoramadach, sämtliches Zubehör außer Diebstahlwarnanlage, Dashcam und spezielle Ladekabel. Kaufpreis knapp 41.000 € brutto, monatliche Leasingrate 190,00 netto bei 36 Monaten und 15.000 km/Jahr und Anzahlung von 7.150€ (BAFA + MwSt.). Lieferzeit soll wohl nur 3-4 Monate betragen, das ginge ja recht flott!
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  36. Irgendwie hat man sich ja in Berlin daran gewöhnt, daß Wildtiere die Innenstadt erobern. Aber eine Waldschnepfe ? Die fand ich vorhin in der Hofeinfahrt vom Büro. Mitten in der Stadt. Total hübsch . Ist jetzt schon auf dem Weg zur Wildtierrettung.
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  37. ich hab mir eine Mutter M8x1 gesucht, die auf den Rest der Glühkerze geschraubt und dann so gut es ging mit MIG verschweißt. Dann schön abkühlen lassen und versuchen vorsichtig durch Hin- und Herdrehen die Glühkerze zu lockern. Zwischendurch das Gewinde immer schön mit Kriechöl versorgen. Die Aktion hat mehrere Stunden über mehrere Tage gedauert. Geduld sollte also vorhanden sein. Und ja, ich bin alt. Ob ich aber Fuchs oder Künstler bin wage ich zu bezweifeln. Manchmal hab ich einfach Glück
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  38. Hallo Allerseits, ich hab mal meine Alufelgen vom 90er XM, V6 überarbeiten lassen. Hier das Ergebnis. Alle 4 Felgen, mit Richten zum Preis von 602,00 Euro. Bin hoch zufrieden.
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  39. Hallo Zusammen! Ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet... und nu möchte ich mich mal wieder melden nach langer Zeit , nach vielen kleinen Erfolgen, nach sehr vielen kleinen Misserfolgen. Es gab immer wieder Momente,wo ich dachte WARUM ... aber Ergebnisse stimmten mich dann wieder Positiv!! Auch ich habe den HY ( Restauration) , wie ich gelesen habe, auch schon viele andere vor mir, total unterschätzt.... und daher habe ich mir Hilfe besorgt, die schon mal Restauriert haben... allerdings muss ich auch sagen das ich Jedemenge dazugelernt habe und immer noch lerne. Unten folgen gleich mal Bilder - Vom Anfang- -Nach der Blecharbeiten - und - nach dem Zusammenbau- . Übrigens ist er noch nicht FERTIG ( Wenn man bei einem HY überhaupt von FERTIG reden kann. Er läuft.... sogar sehr Rund er hat noch kein Tüv und er hat noch Technische Probleme ( zu den werde ich noch später ein Paar Tips von euch brauchen. Er ist übrigens ein Benziner HY 72 Bj 81 und Nu die Bilder .... Die Rechte Seite Die Linke Seite Der Motor -Innen und von Hinten
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  40. Leider sind BXe alle selten geworden, Serie 1 scheint noch deutlich seltener zu sein als Serie 2, wobei ich - wenn ich ehrlich bin - im normalen Straßenverkehr bestimmt 3 Jahre nicht einen einzigen BX mehr zu Gesicht bekommen habe. Das habe ich für meine Gegend geändert, hier mal Bilder von meinem BX 19 Digit...
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  41. Es gibt bissi was neues, der Xm ist von seiner aufbereitung zurück. Sieht deutlich besser aus obwohl man einige Steinschläge sieht. Auch nicht schlimm schließlich auch kein neues Auto mehr. Was ich überraschend fand ist wie die Leute die in der Lackiererei Arbeiten interessiert waren am Xm. Besonders der Chef war angetan, und hat gesagt das wenn ein neues Auto egal ob Bmw oder Audi da gestanden hätten wo der Xm gestanden hat, wäre der Lack schon längst hinüber da diese heut zu Tage nix taugen. Und er hat mir geraten nix zu lackieren, da das Auto so authentische wirkt als immer alles drüber zu duschen. Ist ein kleiner renommierter Betrieb bei mir in Losheim am See den es seit 30 Jahren schon gibt. Am ende des Tages ist der Xm wieder ein Stückchen schicker. Und etliche Kleinigkeiten erledigt wie Beifahrerseite Tür schloss eingestellt etc. (wusste irgendwoher kommen Wind geräusche) 😁
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  42. Typ: Citroën XM V6.24V Exclusive (Y4 mit ZPJ4-Motor) Baujahr: 1996 Besitzer: juergen_ (seit 2003) Art der Dokumentation: Wiederinbetriebnahme nach diversen Wartungs- und Pflegearbeiten und kleineren Reparaturen Text mit Bildern Technische Tipps Hinweise für Nachahmer (hoffentlich 🙂) Heute war rollout nach immerhin auch schon wieder knapp 2 Jahren. Diesesmal aber mit dauerhafter Saisonzulassung, Youngtimer-Versicherung mit Vollkasko und demnächst mit Euro2-Einstufung dank Minikats: Leute, ich wusste ja gar nicht mehr, wie extrem "schiffig" sich so ein XM anfühlen kann, unglaublich! Kein Vergleich mit irgendeinem modernen Auto, im positiven wie im negativen. Etwas schaukelig fährt er auch noch, weil die Federkugeln noch nicht nachgefüllt sind. Aber die Hinterachse ist so weich wie eh und je und taucht bei jedem Beschleunigungsvorgang ein, um danach wieder langsam aufzusteigen. So muss das! 😜 Jetzt stehen noch einige Sachen an, die außer Haus zu machen sind: Federkugelwartung, Klimawartung, Reifen und dann gehts im August zur HU, der ich gelassen entgegen sehe.
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  43. Die Zukunft des BX sehe ich so wie die des GS(A): Unterschätzt und ungeliebt, ausser man hat selber einen.
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  44. Endlich er ist fertig TÜV ohne beanstandung. 👍🏻👍🏻👍🏻 Hier noch paar letzte Bilder, werde euch aber in Zukunft euch auf den laufenden halten. Es hat jede menge Spaß gemacht, doch bin ich froh das er fertig ist und ich fahren kann. Danke für die vielen Kommentare.
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  45. Liebe Doppelwinkel- und DS- Freund*innen, wir hatten heute die erste Fahrt in der Stadt/auf der Landstrasse mit kurzem Autobahnstück im neuen Flaggschiff und sind recht angetan: Der Wagen fühlt sich von außen wie innen wie aus einem Guss an, die (erlebte) Qualität aller Materialien ist subjektiv locker auf dem Level der selbsternannten teutonischen Premiums, allerdings deutlich lustvoller & detailverliebter speziell im Interieur. (Ausstattung Rivoli in schwarzem Leder). Eigentlich kurios: "Made in china" - aber dafür eine Anmutung wie noch nie bei unserer Markenfamilie erlebt. Das Design wirkt sehr überzeugend, ein guter Mix aus Eleganz und trotzdem einer gewissen gespannt/energetischen Linie. Der Antrieb, bestehend aus der 180 PS Benziner Maschine & E Motor ist unerwartet smooth und harmonisch, die Übergänge der beiden Maschinen ist nicht spürbar. Und ja, es ist kein 3Liter 6 Zylinder, sondern nur 1,6 Liter mit 4 Zylindern: Davon merkt man aber erst etwas am Sound wenn man dem DS9 richtig die Sporen gibt. Den Nachteil des spät einsetzenden Schubs gleicht der push des E- Antriebs wunderbar aus. Da bei normal/harmonischer Fahrweise der Komfort sosehr verwöhnt, verleitet der Wagen den Fahrer automatisch zu eher defensiven Fahrweise- von daher steht der DS9 in bester Tradition zu seinen Vorgängern. Überraschenderweise wirkt der Innenraum vorne durch die hohe Fensterlinie, die breite Mittelkonsole und die Architektur des Armaturenbretts deutlich kompakter als man es von den Fotos/Videos annehmen würde. Der Fahrer fühlt sich schon etwas "eingebaut", aber nicht unangenehm. Platz ist hinten durch den ordentlichen Radstand in Hülle und Fülle, subjektiv würde ich zwischen C6 und CX Prestige Vororten, allerdings durch die hohe Fensterlinie nicht so luftig. Der Kofferraum hat mit über 500 Litern ein anständiges Volumen, ist aber doch recht flach, was wohl nicht an der Batterie liegt, die reine Verbrenner Version sieht genauso aus. Die Bedienung ist recht stark auf die visuellen Effekte " a la Raute " ausgerichtet, es dauert etwas bis man sich daran gewöhnt, allerdings sind die Möglichkeiten für technische Entdeckungen auch zumindest auf den 1. Blick unendlich. Interessant ist, dass die Motorhaube fast komplett im Sichtfeld ist, das kenne ich sonst nur von den Teutonen, der "Säbel" auf der Haube hat was. So, zur Federung: Nein, natürlich kein C6 oder CX Prestige- aber wenn man länger keinen "richtigen" Citroen mehr gefahren ist vermisst man ehrlicherweise zumindest am reinen Federungskomfort nix bis wenig. Unebenheiten werden sehr kommod weggebügelt, das gesamte Komfort- und Wohlfühlerlebnis über alle Sinne inkl. Geräusch, Lenkung, etc. ist schon auf höchstem Level. Es fehlt logischerweise das typische Schwebegefühl, aber der DS9 ist eine neue Definition von Luxus GLEITER. Fazit: Ein sehr geschmackvolles Fahrzeug mit besonderer Note gegenüber den Mitbewerbern, hohem Perfektionsgrad und im Vergleich sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis. Wir sind schon sehr gespannt auf die Pressetests! Viele Doppelwinkel/DS Wings Grüße Peter PS (nach ersten Reaktionen eingefügt) Natürlich manifestiert sich in der Vor- Bewertung gerade des neuen Flagschiffs mit der erdrückenden Ahnengalerie der ganze Frust über die Wandlung von Citroen in so vielen Bereichen, das wiegt auch viel Gutes auf.... Nostalgie schlägt hier fast alles, da nehme ich mich auch nicht aus. Mal anders rum gedacht: Würden wir dem DS9 im Nachhinein soviele Kinder- und Jugendkrankheiten verzeihen, wie bei DS/CX/XM ? Und wenn er sie nicht hat, sondern zuverlässig laufen sollte, würden wir dem DS9 das auch hoch anrechnen? Wahrscheinlich nicht, weil der Wagen auch in 30 Jahren nicht den versponnen / genialen Charme seiner Vorfahren hat, oder?
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  46. Da ich ja den GSA Motor liebe, stieß ich zwangsläufig auf das Motorrad BFG mit GSA Motor. Mit viel Glück ergatterte ich eine BFG in der Schweiz mit Motorschaden mit nur 14000km Wen es interessiert, hier ein paar Fotos https://photos.app.goo.gl/1i85JjCjncdeaoBW8 Schöne Grüße Roman
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  47. Als Betroffener und damit Erkrankter und wieder genesener Covid Patient will ich mal ein Statement dazu abgeben. Meine Gattin hat das Virus von ihrer Arbeitsstelle Krankenhaus mit nach Hause gebracht. Auf Grund der hohen Virenlast, der sie ausgesetzt war, war sie richtig massiv krank, mußte aber nicht hospitalisiert werden, das müssen nur eine Anzahl im Promilbereich. Wir haben uns gegenseitig helfen können, da die Erkrankung uns nicht gleichzeitig zu bettlägerigen machte sondern hintereinander. Welch ein Glück, denn meine Frau war in der ersten Woche sehr auf Hilfe angewiesen. Bei mir war der Verlauf weniger drastisch, denn ich war ja nur der Virenlast meiner Frau ausgesetzt. Aber lustig war es nicht. Nach jetzt 3,5 Monaten kann ich sagen, wir haben es ohne - zumindest für den Moment - Folgen überstanden. Heute befürworte ich den ursprünglichen Weg Schwedens, auch wenn dort eventuell eine höhere Sterblichkeit vorliegt. Wäre das Virus vor 50 Jahren aufgetreten, hätte es niemanden groß interessiert, weil Epidemien damals noch fast normal waren. Aber vielleicht hätten wir auch - zumindest die Bürger der DDR - schon ab November vom russischen Impfstoff profitiert. Denn in der DDR wurde schon viel früher als im Westen eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung verabreicht, und das mit großem Erfolg, die westlichen Länder mußten nachziehen. Und jetzt ist man wieder voreingenommen. Wegen der Menschenrechtsverletzungen und illegaler Besetzung fremden Territoriums. Wie interessant ist das? Seit Jahren sitzen fremde Truppen im Irak und Afghanistan, in Somalia und in Syrien, sogar in Zypern. Das interessiert niemanden. Keiner von den Verantwortlichen auf beiden Seiten ist freundlich und alle treten die Menschenrechte. Also kann man doch auch alle gleich behandeln, das schließt auch Einkauf von Vakzinen aus anderen Ländern ein. Aber es lebt auch hier ein eigenwilliges Profitdenken. Anstatt zusammen diese Pandemie zu bekämpfen, und zwar weltweit, was auch die Dritte Welt einschließt, geht es zuerst mal um Geld. Das können wir aber nicht essen. Und wenn wir die Entwicklungsländer wieder außen vorlassen brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn es noch mehr Migration gibt. Was hätte man für tolle Entwicklungsprojekte starten können, wenn wir all die Finanzen, die wir alleine für die Flüchtlinge hier jetzt benötigen, rechtzeitig zur Bekämpfung der Armut genutzt hätten. Jetzt hat man natürlich Angst, dort könnten sich neue Abarten von Covid entwickeln. Aber Lösungen werden nur halbherzig gesucht. Da kommt mir doch der Gedanke, die Patente für Coronaimpfstoffe, die ja auch teilweise mit Steuermitteln entwickelt wurden, für alle Produktionswilligen zu öffnen, dann würde es wohl bald Impfstoff für jedermann günstig geben. Und wir könnten endlich wieder friedlich, ohne Diffamierung, gegenseitige Bespitzelungen, weil man sich trifft oder sogar ohne Maske gemeinsam im Auto sitzt, weiterleben und unsere sozialen Kontakte pflegen. Schafft die Armut ab, besonders in der dritten Welt, damit Mensch und Nutzvieh nicht mehr im selben Raum leben, damit man auch in der dritten Welt eine Perspektive hat, und schon hat man ein großen Schritt nach vorn getan. Und bildet mir um himmelswillen schnell die Frauen aus, und die Überbevölkerung wird sich verlangsamen, denn auch sie könnte ein Grund für die derzeitige Lage sein. In diesem Sinne, wir sollten für alle Lösungen offen sein und niemanden als Quacksalber titulieren, den wir nicht einmal selbst kennen. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es auch in Finnland einen Impfstoff, der Entdecker findet aber kein Geld für die Zulassungsverfahren. Liegt es am Ende am Kapitalismus? Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Ich bitte auch in diesen Chat um die Wahrung der Form, den Respekt vor dem Andersdenkenden. In diesem Sinne, der Bachmayer
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