Klingt ganz nach Elon Musk. So nem Soziopat nehm ich durchaus ab, dass er findet, wenn niemand stirbt, habe er nichts falsch gemacht. Ganz vergessend, dass man sich im Zweifel durchaus auch für Dinge wie Freiheitsberaubung oder Kindeswohlgefährdung, was ja eigentlich der Ausgangspunkt dieser Diskussion war, zu rechtfertigen hat. Wobei sowas selten zu rechtfertigen ist. Ich glaube, in der jüngeren Menschheits- und Industriegeschichte sind durchaus schon Köpfe für weit weniger als den Tod anderer Menschen gerollt. Die Argumentation oben ist in meinen Augen fast so zynisch, wie die Geschichte damals mit den explodierenden Ford Pinto. Man hat das Ford zu recht bis heute nicht ganz vergeben. Aber wenn ein Tesla Mutter von ihrem Kleinkind aussperrt, dann hat sich dafür selbstverständlich niemand zu rechtfertigen! Das Auto tat ja genau, was die Designer vorgesehen hatten, und es ist niemand gestorben. Ja, kann man so sehen. - Man kann aber durchaus auch anders auf solche Geschehnisse blicken. Gut, das Kleinkind war im Klimatisierten Auto eingesperrt. Somit keine Lebensgefahr. Würde aber statt eines Tesla ein Scheidungsvater ähnliches tun, der müsste sich auf eine Anklage wegen Kindesentziehung, wenn nicht Kindesentführung gefasst machen. Aber: Ist keiner tot, also alles in Butter. Nur soviel: Früher war nicht alles besser. Manches aber auch nicht schlechter,