19. Dezember 201411 J. Hallo, an unserem X1 1,8i muß ich den aüsseren Faltenbalg an der linken Achse wechseln. Ich hatte das schon Mal am BX durchgeführt...es ist aber ca. 20 Jahre her. Es sind ein paar Sachen die ich nicht mehr so richtig weiß und im reaparatur Handbuch finde ich auch keine Antwort. Die Suchfunktion hat mir auch nicht geholfen. Zuerst wird die 35er Mutter gelösst, der untere Kugelkopf abgeschraubt und die Welle aus der Radnabe gezogen. _ kann der Faltenbalg gewechselt werden ohne die Antriebswelle aus dem Getriebe gezogen werden? _ Die Antriebswelle muss auseinander genommen werden. Am BX musste man einen kurzen Schlag auf einen "Kardan" geben um die Welle frei zu haben. Ich weiß nur nicht mehr ob das auf der Radseite oder auf der Getriebeseite war. Ich hofe, meine Fragen sind verständlich und jemand kann mir kurz Antwort geben.
19. Dezember 201411 J. Besorge dir eine Dehnmanschette. Die kannst Du über das Gelenk schieben ohne es von der Welle zu trennen.
19. Dezember 201411 J. 1_ kann der Faltenbalg gewechselt werden ohne die Antriebswelle aus dem Getriebe gezogen werden? 2_ Die Antriebswelle muss auseinander genommen werden. Am BX musste man einen kurzen Schlag auf einen "Kardan" geben um die Welle frei zu haben. Ich weiß nur nicht mehr ob das auf der Radseite oder auf der Getriebeseite war. . 1. ja, aber sie rutscht sehrlicht von allein raus, am Besten durch eine Hilfsperson sichern 2. radseitig
19. Dezember 201411 J. Bau die Welle aus, das ist nicht wirklich schwierig wenn das Traggelenk schon mal draußen ist: Einfach aus dem Getriebe ziehen Vorher einen Liter Getriebeöl ablassen, oder am besten die Gelegebheit zum Tausch nutzen (Wechselintervall nach meiner persönlichen Wartungsvorschrift: 60.000 Km). Dann die Schellen der Manschette lösen und die Manschette auf der Welle nach innen schieben. Dann, wie beim BX, den Tripoden nach außen herunterschlagen. Achtung, die 3 Dingsdas (wie heißen die doch gleich?) können von den Zapfen rutschen und dabei viele kleine Nadeln freisetzen, dann ist man eine Weile mit suchen und Zählen beschäftigt. Die neue Manschette wird dann ganz problemlos aufgeschoben. Ich halte nicht viel von Universalmanschetten, das wäre mir zu kompliziert Bearbeitet (19. Dezember 201411 J. von TorstenX1)
19. Dezember 201411 J. Ich halte nicht viel von Universalmanschetten, das wäre mir zu kompliziert Ich kenne nichts besseres und verwende diese Manschetten ausschließlich. Gelenk aus der Radnabe bauen, alte Manschette abschneiden, neue Manschette mit Montagekegel (oder in der Luxusversion mit dem Druckluftspreizer) über das Gelenk schieben: Dauer ca. 2-3 Minuten (wenn das Gelenk aus der Nabe ist), ohne die Welle auszubauen oder zu zerlegen. Absolut haltbar und zuverlässig.
19. Dezember 201411 J. Bau die Welle aus, das ist nicht wirklich schwierig wenn das Traggelenk schon mal draußen ist: Einfach aus dem Getriebe ziehen Vorher einen Liter Getriebeöl ablassen, oder am besten die Gelegebheit zum Tausch nutzen (Wechselintervall nach meiner persönlichen Wartungsvorschrift: 60.000 Km). Dann die Schellen der Manschette lösen und die Manschette auf der Welle nach innen schieben. Dann, wie beim BX, den Tripoden nach außen herunterschlagen. Achtung, die 3 Dingsdas (wie heißen die doch gleich?) können von den Zapfen rutschen und dabei viele kleine Nadeln freisetzen, dann ist man eine Weile mit suchen und Zählen beschäftigt. Hast du da nicht eine Kleinigkeit vergessen? Der Tripode ist doch mit einem Sprengring gesichert, oder? Der muss auf jeden Fall ab. Als Alternative zum Herunterschlagen geht auch ein Dreiarmabzieher. Wichtig ist noch, alle Teile gut abzuwischen. Speziell dann, wenn die alte Manschette schon deutliche Risse hat, kann auch einiges an Dreck reingekommen sein.
19. Dezember 201411 J. Der Sprengring macht höchstens beim Wiederdraufdengeln Probs. Wer ne Gelenkwelle auseinandernimmt, muß auch das schaffen.
19. Dezember 201411 J. Ersteller .... am besten die Gelegebheit zum Tausch nutzen (Wechselintervall nach meiner persönlichen Wartungsvorschrift: 60.000 Km). Das Getriebeöl ist ganz frisch. Deswegen würde ich gerne die Welle im Getriebe lassen, damit es nicht verschmutzt. Ausserdem steht was im Reparaturhandbuch, dass irgendwelche Dichtungen beschädigt werden können bzw. ausgewechselt werden müssen. Und das wollte ich mir sparen.
19. Dezember 201411 J. Ersteller Hast du da nicht eine Kleinigkeit vergessen? Der Tripode ist doch mit einem Sprengring gesichert, oder? Der muss auf jeden Fall ab. Als Alternative zum Herunterschlagen geht auch ein Dreiarmabzieher. Wichtig ist noch, alle Teile gut abzuwischen. Speziell dann, wenn die alte Manschette schon deutliche Risse hat, kann auch einiges an Dreck rein gekommen sein. Wenn es wie beim BX ist, muss nichts abgezogen werden. Ein kurzen Schlag an der richtigen Stelle. So erinnere ich mich wage. Dreck ist nicht drin. Ich hatte die Manschette selber beschädigt, vor 2 Wochen und inzwischen ist sie leicht gerissen an der Stelle. Habe auch schon mit selbstverschweissendem Band abgedichtet. Es hält...aber wie lange? Bearbeitet (20. Dezember 201411 J. von ACCM Claude-Michel)
20. Dezember 201411 J. Nicht lange. Die Manschette ist nicht aus Gummi, also wird´s nicht mit Vulkanisieren. Für das Abschlagen des Tripoden genügt normalerweise tats. ein einziger gezielter und nichtmal brutaler Schlag. Ich hatte das Vergnügen nie mit einer BX-Welle, aber es scheint nicht anders zu sein.
20. Dezember 201411 J. Das Getriebeöl ist ganz frisch. Deswegen würde ich gerne die Welle im Getriebe lassen, damit es nicht verschmutzt. Ausserdem steht was im Reparaturhandbuch, dass irgendwelche Dichtungen beschädigt werden können bzw. ausgewechselt werden müssen. Und das wollte ich mir sparen.Dann musst Du beim Hantieren mit der Welle sehr vorsichtig sein, die rutscht schon durch ihr Eigengewicht aus dem Getriebe. Und sie muss nicht mal ganz raus, damit Öl ausläuft. Der Simmerring im Getriebe sollte das aber überstehen wenn er noch nicht völlig am Ende ist. Allerdings ist es in der Tat eine Überlegung wert, den auch zu erneuern. Öl wird dann aber auf jeden Fall auslaufen. Wenn Du das Getriebeöl vorher ablässt und ein sauberes Gefäß benutzt, ist es aber kein Problem, es wieder einzufüllen.
21. Dezember 201411 J. Das Getriebeöl vor dem Wiedereinfüllen zur Sicherheit durch einen Feinfilter laufen lassen (Gibts im Laborzubehör). Wenns kalt ist vorher im Kochtopf vorwärmen, dann läuft es schneller durch
21. Dezember 201411 J. bei normalem, recht frischem Getriebeöl muss kein großer Aufwand betrieben werden. Es reich sicher aus, ein sauberes Auffanggefäß zu verwenden und den Bereich um die Ablassschraube vorher zu reinigen.
21. Dezember 201411 J. Jo beim BX ist es auch so.....Hab ich zig mal gemacht..... An dem Sicherungsring kommt man ja im zusammengebautem Zustand gar nicht ran.... Gelenkt muß runter geschlagen werden. Gruß HG
6. Januar 201511 J. Ersteller Hallo, am letzten Samstag war's so weit. Die Manschette ist jetzt gewechselt. Ich habe die Welle zum Getriebe verzurrt. Somit ist sie nicht rausgekommen und das Öl blieb drinn. Das Wegschlagen des "Kardans" war wie damals beim BX: zig Schläge ohne, daß sich was lößt. Und dann auf einmal "plop" getrennt.
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