15. Januar 201511 J. Hallo! Xantia X1 1,8 101 PS Ich habe im Lenkgetriebe ein Höhenspiel der Spurstange von mehreren mm. Links rechts gar nicht. Dass ich das wexeln muss weiss ich, da es diese Spurstangenführungen scheinbar nicht einzeln gibt. Nun zu meinem Symptom. Bei ca 100 km/h schwimmt der Wagen ganz eigenartig. (Bodenwellenabhängig) Fahr ich schneller wird es besser. Auf der Autobahn bei 140 und schneller fast weg. Unter 90 merkt man es kaum. Kann das (geringe) Lenkungs-Höhenspiel so extreme Auswirkungen haben oder deutet das auf die nächste Baustelle hin? Bei meinem (verkauften) 1,6er war kein Spiel in der Lenkung und der lag wie Brett auffe Strasse.
15. Januar 201511 J. Ein Querlenker könnte verbogen sein, oder dessen Lager ausgeschlagen. Der Wagen schwimmt dann aber eher stärker mit zunehmender Geschwindigkeit, ohne bei steigendem Tempo wieder ruhiger zu werden. Gelenkwellen könnten ein Thema sein, besonders die rechte. Prüf die mal. Die Ursächlichkeit der Lenkung kann ich mir eher nicht vorstellen anhand der Tatsache, daß das Auto mit zunehmender Geschwindigkeit wieder ruhiger liegt. Allerdings hab ich keine Erfahrung mit diesem Schadensbild, würde also tauschen und dann weitersehen.
5. März 201511 J. Ersteller Ich grab mal diesen Thread wieder aus, da die Lenkung mittlerweile gewexelt ist. Das klappern ist nun weg. Übrigens war das rechte Schiebeführungslager der Spurstange trocken. Kein Fett drin. nur an der Spindel des Lenkventils war noch etwas (hartes) Fett. Das Symptom "Schwimmen" ist jedoch nicht weg. Vielleicht etwas anders, aber immer noch da. Variable Spurtreue sozusagen. Das nervt. Es fühlt sich an wie Lenkungsspiel. Ist aber nicht wenn man lenkt Mein (inzwischen verkaufter) 1,6er lag wie ein Brett. Je schneller desto bretter. :-) Die Querlenkerlager sind vor 3 Monaten getauscht und es ist nicht besser geworden. Kann hier die Hinteraxe noch irgend einen Einfluss haben? Und wenn ja, was sind die üblichen Verdächtigen? Gibt es Unterschiede in der Härte der Querlenkerlager nach Hersteller? (z.B. Lemförder härter als Moog oder febi bilstein) Bearbeitet (5. März 201511 J. von oehne123)
5. März 201511 J. Die Hinterachse hat einen großen Einfluß. Verschlissene Schwingarmlager führen zu miserabler Straßenlage und Lenkpräzision. Bei den Querlenkern gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede. Ich darf das sicher inzwischen schreiben, die untergegangene Firma Meisen hat sich da in der letzten Zeit alles andere als Ruhm verdient und mit guten Umsatz beschert. Deren frisch gelagerte Querlenker haben öfters keine 3.000 km gehalten. Gruß Torsten
6. März 201511 J. Nach Wechsel meiner Michelinreifen auf 2 Toyos auf der Hinterachse lief die Kiste nicht mehr spurtreu , ein ewiges Geeiere bei Bodenwellen , ich hab den Luftdruck auf 3 bar ,dann war es besser. Wenn ich auf meine Hinterachse schaue ist meiner Meinung nach das rechte Rad schräg - also neue Schwingarmlager nötig. Kann gut sein das Reifen mit weicher Seitenführung hier einen Fahrwerksfehler deutlich verstärken.
6. März 201511 J. Ersteller Wie teste ich nun die Schwingarmlager? In Höchststellung ist von X Beinen nicht wirklich was zu sehen. Naja gaaaanz wenig vielleicht. Stabi ab, frei hängend und wackeln?
9. März 201511 J. Ersteller So! Schwingarmlager mal getestet und kein Spiel bemerkt. Bleibt nur noch die Vorderaxe. Hat schon mal jemand mit diesen PU Buchsen für Querlenkerlager experimentiert? Auch andere Typen, mal so als Erfahrungswerte?
9. März 201511 J. So! Schwingarmlager mal getestet und kein Spiel bemerkt. Wie hast du die getestet ?
9. März 201511 J. Bei der Frage schließe ich mich an, alle Welt kann das durch Herumwackeln feststellen, nur mir gelingt es nie. Die Dinger scheinen fest, und erst nach der Demontage fallen mir die rostigen Nadellager entgegen
9. März 201511 J. Ersteller Ich hab ja nicht geschrieben dass sie in Ordnung sind, sondern nur dass ich kein Spiel bemerkt habe. X Beine in Höchststellung sind auch nicht sichtbar
4. Mai 201511 J. Ersteller So! Das Eiern ist immer noch. Nochmal etwas präzisiert: Also wenn ich im 3. beschleunige und bei 6500 Umdrehungen in den 4. schalte, dann zieht der beim Lastwechsel kurz nach rechts. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit eierts zuweilen heftig unangenehm. Irgendwie glaub ich fest, dass es von der Vorderachse kommt. Nachdem ich nochmal die vorderen kleinen Querlenkerlager getauscht habe, hatte ich anfangs den Eindruck, dass es etwas besser war. Nicht weg nur anders vielleicht. In verschiedensten Beiträgen zu ähnlichen Themen wird zuweilen auf verbogene Querlenker verwiesen. Hmmm. Woran erkennt man das? Ich hab ja keinen Vergleich. Gibt es da eine Testmöglichkeit über Winkel oder Diagonalen? Dann ist ja immer noch dieses hopsen der Zahnstange im Lenkgetriebe. Also wenn ich im Stand bei laufendem Motor das Lenkrad jeweils ne Vierteldrehung hin und her dreh (lasse) dann hopst die Zahnstange im Lenkgetriebe, begleitet von einem Klong Geräusch. Das Plastegleitstück und die Feder etc sind OK. Das ist vielleicht normal. Hab ja keinen Vergleich. Spiel in der Lenkung Spurstangen, Traggelenke gibt es nicht.
5. Mai 201511 J. Das Gummiauge der Schubstange der Servo ist in Ordnung ? Bei meinem XM klackert deswegen die Lenkung auch ,allerdings schwimmt der nicht. Die hinteren Schwingen kann man eh nur testen wenn man drucklos und ohne Stabi drückt und zwar mit einer mindestens 1 m langen Stange und auch nur dann wenn sie wirklich fortgeschritten kaputt sind. Hat er nie geknackt beim einsteigen oder beim ruckartigen Bremsen ?
5. Mai 201511 J. Ersteller Soweit ich mich erinnern kann waren die Gummiaugen des Servozylinders noch gut und fest. Hinten glaub ich erst mal nicht wirklich. Weil da keine offensichtlichen Begleitsymptome sind wie Knacken knarzen X-Beine etc. Woran erkennt man verbogene Querlenker? Der ist ja eh schon irgendwie geschwungen Geschmiedet.
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