19. Januar 201511 J. Gerade bei RTL Nachtjournal gab es das Thema : gebrauchtes Handy - Smart Phone Daten wieder herstellen, ein Spezialist sagte : auf Werkseinstellungen zurücksetzten heißt nicht = alle Daten gelöscht, es wird nur das Inhaltsverzeichnis gelöscht - Deckblatt, alle weiteren SMS , Daten Einkaufsbelege, Lohnabrechnungen, alles vom Vorbesitzer konnte er wieder ölesen, selbst gelöschte Fotos usw. sehr sensibel sowas !
20. Januar 201511 J. Normal das. Wenn man was wirklich loswerden will - paarmal überschreiben und fertig. Oder den Telefonspeicher verschlüsseln, dann findet man nach nem Reset nur Datenmüll.
20. Januar 201511 J. Bei WebOS konnte man beim Reset auswählen, ob er die Daten löschen soll oder ob er die Daten sicher löschen soll. Letzteres dauerte recht lange. Viele Grüße Fred
20. Januar 201511 J. Loeschen heisst bei Rechnern immer: kennzeichnen das es nicht mehr angezeigt wird und das es ueberschrieben werden kann! Erst das Ueberschreiben, auch "sicher" loeschen genannt, macht die Daten wirklich unlesbar. Mehrfach ueberschreiben ist Snake-Oil! Befuerchtet man wirklich das die NSA hinter einem her ist, ist nur nachhaltig mechanisches Zerstoeren sinnvoll.(Feuer, Strassenwalze)
20. Januar 201511 J. Ich rate immer davon ab, ein Gerät mit Datenspeicher zu veräussern. Egal ob Smartphone, Notebook, Tablet. Irgendwas ist immer noch lesbar, oder lesbar machbar.. Aber wer nichts zu verbergen hat.. Gruß, DerDodel
20. Januar 201511 J. (Strassenwalze) Es reicht ne Straßenwalze, man muß ja keine "Diamanten" zerstören.
21. Januar 201511 J. Bei androit einfach ins recovery und da cache dalvik und co löschen. Dazu kurz ein flash und alle daten sind weg. Neue software drauf und gut ist.
24. Januar 201511 J. Hallo, wir hatte vor kurzem so einen Fall. Eine meiner Töchter hat einer Klassenkameradin ihr altes Smartfon geliehen, da deren bestellter Iiiihpott nicht lieferbar war. Natürlich wurde alles gelöscht und das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Das Smartfon wurde dann mit der Karte der Klassenkameradin bestückt, welche zum Glück die passende Größe hatte, was ja auch nicht mehr so einfach ist. Nach einigen Tagen kam dann ein Anruf derselben. Sie hätte plötzlich so viele Telefonnummern, Daten etc. , die nur von meiner Tochter stammen könnten. Also -> den neumodischen Schrott vor Abgabe am besten mit der Straßenwalze überfahren bzw. nie weitergeben !!! Gruß Herbert
26. Januar 201511 J. Formatieren. Am besten Low-Level wenn möglich. Es gibt auch Programme, die jede Speicherzelle mit einer "0" beschreiben. Das geht aber nicht bei internen Gerätespeichern wie in Schmartfohns. Dort hat bisher aber immer die Nummer im Recovery-Menu (siehe #8) mit anschließendem Neu-Flashen der Firmware geholfen. Aber welcher Normalsterbliche (soll heißen: ohne besonderem Interesse an der Materie) weiß das schon, bzw. bekommt das hin, ohne sein Gerät zum Ziegelstein ("brick") zu machen? Und vor allem gilt auch hier: 100 % gibt's nicht. @ Heinz: Das glaubst Du! Dein Telefonbuch liegt auch beim S10 in einem Speicher. Dieser befindet sich zwar vermutlich auf der Sim-Karte und ist ziemlich klein, aber er ist vorhanden... Wenn Du da GANZ sicher sein willst, mußt Du schon zum Wählscheibentelefon greifen - nur da ist man wirklich sicher das nix gespeichert wird... Bearbeitet (26. Januar 201511 J. von ACCM Peter D.)
26. Januar 201511 J. Wenn Du da GANZ sicher sein willst, mußt Du schon zum Wählscheibentelefon greifen - nur da ist man wirklich sicher das nix gespeichert wird... Auch das hilft nicht mehr. Wählscheibentelefone basieren auf dem Impulswahlverfahren, und das wird entweder jetzt schon, oder in naher Zukunft von den Ortszentralen nicht mehr unterstützt. Wählscheibentelefone konventioneller Bauart sind dann nicht mehr brauchbar. Es gibt zwar auch Retro-Designs, die trotz Wählscheibe nach dem Tonwahlverfahren funktionieren, aber da ist dann auch wieder Elektronik drin, von der der nicht-Experte nicht so genau wissen kann, ob nicht doch was gespeichert wird. Zur Wiederherstellbarkeit von Speichern: Normale Festplatten kann man überschreiben. Einmal reicht dann aus. Ob man dazu belanglose Daten, Zufallsdaten oder einfach Nullen verwendet, ist Geschmackssache. Flash-Speicher (USB, CF, SD, Handy, SSD) Hybridfestplatte soll schwieriger sein. Die haben einen Puffer... und der muss, anders als bei HDD, nicht immer ein nichtflüchtiger sein. Dann gibts da ja noch den kleinen Haken, dass Smartphones locker nicht auf Windows basieren müssen. Android ist meines Wissens ein Linux-Derivat. Da gibts Dateisysteme, die mit Datenbanken arbeiten (Journalling) Das kann beim Löschen auch einen Unterschied machen. Dann noch ein Punkt, der auch nicht immer ganz unwesentlich ist: Flashspeicher ist in der Anzahl der Schreibvorgänge begrenzt, und zwar je nach Produkt in einem Bereich, der durchaus auch mal erreicht werden könnte. Mir sind schon Angaben wesentlich unter 100'000 Schreibvorgängen begegnet. Man sollte sich also, erst recht bei Systemdatenträgern, überlegen, ob es nicht doch auch reichen könnte, wenn man einfach nur den normalen Löschvorgang macht, ohne Überschreiben. Was man sich sparen sollte, sind mehrfache Überschreibungen. Kann man bei HDD machen. Bei Flashspeicher geht das auf Dauer an die Lebensdauer und beeinträchtigt somit auch wieder die Datensicherheit, wenn auch nicht in der gleichen Art. ps: Formatieren ist im Grunde auch nichts anderes als ein Schreibvorgang, und zumindest SD- und microSD-Karten überstehen eine Formatierung nicht immer Schadlos. Ich habe bereits mehrere dadurch gehimmelt, und zwar immer grössere Speicher... Ich rate also, wenn vermeidbar davon ab, Überschreiben ist im Zweifelsfall besser für den Datenträger... Wobei gerade bei solchen austauschbaren Speichern ja ein sicheres Löschen in der absoluten Mehrzahl der Fälle nicht nötig ist. Man kann Geräte einfach ohne solche Datenträger weitergeben. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung schätze ich USB- und SD-Speicher, oder ähnliches als nicht sicherer ein, als olle Disketten. Die gingen auch schon mal ohne Vorwarnung kaputt, schon nach kurzer Nutzungszeit. Konsequenz: Was dort gespeichert ist, ist verlustgefährdet. Bearbeitet (26. Januar 201511 J. von bluedog)
26. Januar 201511 J. Mehrfach ueberschreiben ist Snake-Oil! richtig, den flash-speicher verteilen im zuge des sog. wear-levellings die zugriffe algorithmisch auf bestimmte speicherzellen. man kann also nie sicher sein, wirklich ALLES ueberschrieben zu haben. es gibt aber beim telefon noch ganz andere angriffspunkte:https://netzpolitik.org/2014/31c3-vorlauf-umts-ist-kaputt-und-abhoerbar/
26. Januar 201511 J. Ach, das mit dem Wählscheibentelefon geht schon (-> Konverter). Flash-Speicher sind mir auch schon hops gegangen, allerdings waren das alles ältere USB-Sticks (der letzte von ca. 9 Jahren mit einer Studienarbeit drauf - yay!). In den letzten Jahren hatte ich hier keine Probleme mehr - und ich nutze viele dieser Dinger. Und Überschreiben eines kompletten Speichers mit "0"en oder wahlweise Nonsens auf Kosten der Lebensdauer ist mit vollkommen egal. Ersten fällt ein einmaliges Beschreiben aller Zellen auf die Gesamtzahl der möglichen Schreibzugriffe praktisch nicht ins Gewicht (ich empfehle ja nicht das tägliche Überschreiben) und zweitens will ich den Inhalt des Datenträgers (hier: Smartphone) ja gezielt für spätere Nutzer nicht rekonstruierbar zerstören, was nur mit löschen eben nicht möglich ist. Das das der 08/15-User nicht tut, durfte ich schon bei mehreren Gebraucht-Käufen erfahren - das ist manchmal nix für schwache Nerven, was mache Menschen einem so als "Gratis-Dreingabe" unwissentlich an Daten mit verehren...
4. Februar 201511 J. Ersteller jo servis, ich habe heute mein Nokia Handy über Berlet repariert kostenlos wieder bekommen. Alle Fotos sind noch vorhanden und mich riesig gefreut. Die Kontakte muß ich noch mal schauen. Und bei Stern Tv heute hat man darauf hingewiesen, das es einfach ist, daten wieder herzustellen, günstig oder selbst. http://www.stern.de/tv/sterntv/kostenloser-software-download-so-koennen-sie-mit-dem-programm-geloeschte-dateien-selbst-retten-2171209.html Bearbeitet (4. Februar 201511 J. von ACCM Chris Falk)
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