13. April 201511 J. Moin, meist klappt es ganz gut mit diesem Gummikleber: "PETEC-Profilgummikleber". Aber leider nicht immer. Frontscheibendichtung hat schon mehrmals geklappt. Ich habe einige Schiebefensterdichtungen (Fahrerhaustüren), die noch elastisch und insgesamt brauchbar wirken. Leider hält der obengenannte Kleber in diesem Falle gar nicht. Evtl. ist doch der Gummi irgendwie zu alt - oder anders aufgebaut --- ? Selbstverständlich waren die Stoßkanten sauber und Fettfrei. Hat jemand einen (getesten) Lösungsvorschlag - gerne mit Artikelbezeichnung und Quelle? Danke im Voraus Gruß Christian
13. April 201511 J. Gibt es da nicht was von sikaflex? Gummi und Metall sollte eine der vielen möglichen Mischungen doch abdecken. (getestet nur am WoWa: Gummidichtung und lackierte Aluaussenhaut)
13. April 201511 J. Ersteller Einfache Klebverbindung wäre kein Problem. Wenn die Dichtung über den Schieberahmen gezogen wird, entsteht eine kurzzeitige recht heftige Belastung an der Klebstelle - und das kann dieser Kleber (in diesem Fall ) nicht ab.
13. April 201511 J. Ersteller Wieso müssen die geklebt werden? ...weil die alte Vulkanierierung/Klebung oder was auch immer, nach Reinigen in milder Spülilauge aufgegangen ist. Und zwar bei 3 Fensterdichtungen. Warum Spülilauge? Um die Gummidichtungen gründlich zu reinigen. Das mache ich mit allen alten Dichtungen vor Neueinbau so. Meistens klappt es ja auch
13. April 201511 J. Hast Du es mal mit Vulkanisiserflüssigkeit (vom Schlauch flicken) versucht? Mehr fällt mir auch nicht ein
13. April 201511 J. Ersteller Hast Du es mal mit Vulkanisiserflüssigkeit (vom Schlauch flicken) versucht? ...habe ich auch schon dran gedacht. Aber noch nicht ausprobiert. Werde gleich in der Hexenküche verschwinden und verschiedene Mittel ausprobieren. Das dann auch. Mal sehen, ob was geht...
13. April 201511 J. man müsste das Dichtungsmaterial kennen. Ist wahrscheinlich EPDM, mit hervorragender UV-Haltbarkeit, und miserabler Verklebbarkeit. Coronabehandlung erforderlich. Lässt sich durch nichts anlösen. Kurzzeitig hält Sekundenkleber...ist halt zu spröde für das weiche Material. MS-Polymer wäre ein Versuch wert http://www.nautichem.com/pdf_2012/NautiChem%20S40.pdf
13. April 201511 J. Ersteller ...habe eben mal einen 2K-"Zauberkleber" ausprobiert. Erstmal reichlich abbinden lassen; dann sehen wir weiter. Ich werde berichten.
13. April 201511 J. Ich hab bei meinem 319er vor 7 Jahren mit Cyanacrylat geklebt. Das hält bis heute einwandfrei. Der Tipp stammte von meinem geliebten Schwiegervater (Achtung Ironie!), der solche Dichtungen produziert hat. Grüsse Sven
13. April 201511 J. Nur beim Kleben aufpassen. Klebt wir Sau. Was einmal klebt ist fest und in der Regel nicht mehr korrigierbar. Je höher der Druck beim kleben, umso besser. Klebt auch hervorragend Finger! Wim kann da gerne Bericht erstatten. Ich hatte den Kleber so gut versteckt, aber der Kurze hat den doch gefunden und getestet. Er stand dann mit mit verklebten Fingern an beiden Händen vor uns. Also bitte von Kindern und Tieren fernhalten. Die von mir verarbeiteten Dichtungen müssten EPDM gewesen sein.
13. April 201511 J. Ich habe vor über 10 Jahren mit Erfolg (hält immer noch) Fensterdichtungen mit Sekundenkleber Loctite 406 geklebt. Hatte bei Fa. Loctite angefragt, empfohlen wurde mir Loctite 406 oder Loctite 5069. Zitat: "Loctite 5069 ist silikonähnlich mit einer Bruchdehnung von mehreren hundert % (sehr elastisch). Im Vergleich dazu ist Loctite 406 im ausgehärteten Zustand spröd hart. Der Sekundenkleber Loctite 406 zeigt bessere Eigenschaften hinsichtlich Adhäsion auf unterschiedlichsten Gummiklebeflächen. Loctite 5069 weist bessere Wetterbeständigkeitseigenschaften auf." Loctite 401 scheint weniger geeignet: "Loctite 401 ist in etwa mit dem Produkt Loctite 406 vergleichbar. Loctite 406 zeigt etwas bessere Eigenschaften auf besonders schwer klebbaren Kunststoffen - Polyolefine, POM, Polytetrafluorethylen (PTFE, Teflon)." Gummilösung / Vulkanisierlösung taugt nicht für Fensterdichtung, zu geringe Zugfestigkeit, selbst getestet.
14. April 201511 J. Ersteller Superforum - danke nach Bremerhaven. Ich habe jetzt Sek.-Kleber, der auf Cyanacrylat und für Gummi und ähnl. Werkstoffe optimiert ist aus dem gewerbl. Bereich bestellt. Ich denke die Grundeigenschaften dieser Cyanacrylat-Kleber werden ähnlich sein; mal sehen. Ich werde berichten... Btw.: @ Sven: Wie habt ihr die Forscher-Fingerchen wieder auseinanderbekommen? Ich bin eher vorsichtig und werde Handschuhe tragen...
14. April 201511 J. Dank der damals noch heftigen Neurodermithis bei Wim war er immer seeeehr gut eingecremt, so dass es ohne Rasierklinge ging. Langes einweichen in der Badewanne hat gereicht. Bei trockener Haut ist wohl Methode 1 von Nöten. Geht aber auch, wie ich aus dem Modellbau weiß. Nur nicht zu tief schneiden:-)))) Viel Erfolg P.S. Da alles schnell gut haftet, wie ich schon schrieb, habe ich aus dünnen Blechstreifen, die genau in die Dichtung passten, eine Führung gebaut, damit die Dichtungen millimetergenau aufeinander passten und beim anpressen nichts verrutscht.
19. April 201511 J. Ersteller Cyanacrylat - das isses. Klebt richtig gut - dabei dehnbar. Prima Tipp. Danke an all die Konstruktiven, die sich zu meiner Frage geäußert haben. Gruß Christian
19. April 201511 J. Cyanacrylat - das isses. Klebt richtig gut - dabei dehnbar. Prima Tipp. Danke an all die Konstruktiven, die sich zu meiner Frage geäußert haben. Gruß Christian Hallo Christian, welchen Kleber genau hast Du denn jetzt genommen? Ich bräuchte sowas für den CX nämlich eventuell auch. Danke für Aufklärung. Gruß, Thomas
19. April 201511 J. Ersteller http://www.ebay.de/itm/121200566292?_trksid=p2057872.m2749.l2649&var=420191130707&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
19. April 201511 J. Cyanacrylat... ... ist die Basis von Sekundenklebern, welche durchaus abweichende Eigenschaften haben können. Um mir eigene Anwendungsversuche zu ersparen, hatte ich seinerzeit bei o.g. Hersteller angefragt.
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