22. Juni 201511 J. Vor einigen Wochen hat es auf einer Fahrt nach Deutschland begonnen – bei einer etwas stärkeren Bremsung auf der Autobahn kamen plötzlich mehrere Fehlermeldungen: ESP defekt, Federung defekt, ABS defekt. Etwas später wurde dann auch noch die Handbremse nachgereicht. Das Auto federte danach wie Audi, und der Tempomat war ausser Betrieb. Kurzes Ausschalten und neu Starten half dagegen, der Fehler trat aber sporadisch immer wieder auf, auch teils bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Eine Kontrolle in der Werkstatt ergab dann, dass es sich wirklich um den Bremslichtschalter handelt, wie ich das nach Konsultieren einiger Forumsbeiträge schon vermutet hatte. Das Teil wurde bestellt und sollte bald eintreffen. Ich werde berichten.
22. Juni 201511 J. Auch da gibt es schlimmeres. Allerdings würde ich damit nicht mehr lange herumfahren. Durch den permanenten Druckverlust (der nicht weniger wird), läuft die Pumpe länger und öfter, was nicht so gut ist. LecWec brauchst Du nicht zu probieren- funktioniert nicht. Der Austausch ist (mit LExia) unproblematisch - Du kriegst das auf jeden Fall locker hin.
22. Juni 201511 J. Schlimmeres als die Audi-Federung? Das bezweifle ich ;-) Es gibt wenige Federungsprobleme, die sich so einfach wieder beheben lassen.
22. Juni 201511 J. Werde gleich mal versuchen, ein neues Federbein zu bestellen. Soll angeblich Engpässe geben. Ansonsten bin ich da auch nicht bang vor ;-) Ist nur blöööööd... Schade nur, dass der Kamerad trotz recht geringer Laufleistung (110.000) doch schon so einige Weh Wechen hatte. Meine Jags hatten da im Verhältnis nix! Tom
23. Juni 201511 J. @Tim: ich habe mir das mal angeschaut. Die Manschette ist LDS-feucht, aber das Zeug scheint von oben zu kommen. Unter der Manschette / Faltenbalg ist es feucht und rostig. Also werde ich das Ding wechseln... Gibt es etwas zu beachten ausser drucklos machen beim Ausbau? Ich würde Leitung, Kugel, Stecker im Motorraum lösen, Torx-Schrauben entfernen, Bolzen am der Aufhängung raus und dann versuchen, das Federbein raus zu bekommen. Und da stellt sich mir die Frage: geht das Teil nach unten oder oben durch de Motorraum raus? Tom
23. Juni 201511 J. - LDS Behälterdeckel öffnen - System drucklos machen und Batterie abklemmen - Federkugel und Leitung abbauen - Auto aufbocken - Antriebswellenmutter abbauen - Den Leitungshalter am Achschenkel abbauen - Spurstangenkopf aus Achsschenkel ausbauen - unteren Querlenker am Achschenkel (außen) abschrauben - Koppelstange AUSbauen - Die oberen Befestigungen des Federzylinders ausbauen. - Federzylinder im Radkasten nach vorne hin ausbauen. In umgekehrter Reihenfolge zurück. Der Federzylinder hat eine Markierungsnase die oben im Dom mit einer Markierung zusammenpassen muss (vor dem Ausbau schon mal gucken, siehst Du dann). - Batterie anklemmen - System unter Druck setzen und Fahrwerk rauf und runter fahren - LDS stand mit Lexia prüfen (den Anweisungen unbedingt folgen) Zu beachten: Die linke Antriebswelle rutscht schnell aus dem Getriebe (Ölverlust) Min. 1 Liter LDS einplanen Koppelstange erneuern! Die Kugelköpfe werden sich mitdrehen. Die Befestigungsschrauben der Achse dürfen erst festgezogen werden wenn der untere Querlenker (mit einem Wagenheber) nahezu waagerecht hochgedrückt ist. Das LDS System muss zum Entlüften mit 0,5 bar Druckluft beaufschlagt werden. Bremse kann angebaut bleiben. ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Bearbeitet (23. Juni 201511 J. von Tim Schröder)
23. Juni 201511 J. Merci vielmals!! Das ist doch etwas mehr Schrauberei... Muss dann bis zum Wochenende warten ;-) Tom
23. Juni 201511 J. Ca. zwei Stunden Schrauberei und die Kontrolle des Ölstands ist auch nicht ganz ohne - was die Zeit angeht. Ich würde nach dem Austausch nur zurückhaltend Öl nachfüllen. Ich hatte nach dem Wechsel eine ziemliche Schweinerei, weil ich zu viel Öl eingefüllt hatte- obwohl ich den Behälter drucklos nur bis zur Markierung gefüllt hatte. Bei der folgenden Ölstandkontrolle (System wieder Drucklos machen und die Batterie abklemmen) ist dann trotzdem einiges ausgelaufen.
23. Juni 201511 J. Ich muss ergänzen, dass sich #9 auf den C5III bezieht. Beim C6 mit V6Motor sind noch ein paar Stecker mehr abzubauen und es kann sein, dass die Bremssättel vom Achsschenkel abgenommen werden müssen. Die Leitungen bleiben aber dran.
23. Juni 201511 J. Mehr Stecker als den Stecker vom Dämpfer im Motorraum -ABS-Sensor/Bremsbelaganzeige... - habe ich bis jetzt nicht entdeckt. Bremssättel sind zwar anders als beim C5, aber es sollte auch so klappen. Die LDS-Schweinerei passiert nicht nur Dir ;-) Hatte gestern das linke Vorderrad aufgebockt und drucklos gemacht und da lief ganz schön was aus dem LDS Behälter raus... Tom Bearbeitet (23. Juni 201511 J. von Schmittmann)
23. Juni 201511 J. Hatte gestern das linke Vorderrad aufgebockt und drucklos gemacht und da lief ganz schön was aus dem LDS Behälter raus... Tom Dann war aber schon vorher zu viel LDS eingefüllt. Der Klassiker: Fahrzeug runterfahren und nachfüllen, ohne vorher drucklos gemacht zu haben. Wie tief der Wagen ohne Druck noch weiter absinkt ist auch nicht jedem klar, der das noch nicht gesehen hat.
23. Juni 201511 J. War bei meinem C6 auch so. Der Servicedienst des Vorbesitzers hatte die Anlage mit ca. 1 - 1,5 Litern überfüllt. Riesensauerei. Der Meister stand allerdings schon routiniert mit dem Abstreumittel parat. Scheint also wirklich öfter zu passieren. Grüße Henning
23. Juni 201511 J. Das wird wohl leider der Grund gewesen sein... Habe eben noch mal nachgeschaut: es ist oben am Federbein feucht und es "melmt" etwas raus, aber tropfen tut es noch nich.... Tom
23. Juni 201511 J. Das undichte Federbein hat seine Ursache aber nicht in der Überfüllung. Das wirkt sich nur nach hinten zum Behälter hin aus.
24. Juni 201511 J. Das ist schon klar, ein Federbein geht nicht durch zuviel LDS im Behälter kaputt. Das ist "normaler" mechanischer Verschleiss, möglicherweise auch durch Rostpartikel, Dreck etc. Das mit dem überlaufenden Behälter geht ganz klar auf meine Kappe, da ich auf die Schnelle nach dem Kugelwechsel nachgefüllt hatte.. Tom
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren