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VW Skandal Abschaffung der Umweltzonen

Hervorgehobene Antworten

Mal eine andere Sicht der Dinge: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_09_24_dav_aktuelles_dieselgate.html

Allerdings nicht wirklich meine Meinung. Betrug ist Betrug! Aber mir wäre es lieber, es gäbe weniger strenge Richtlinien, die man nicht unterlaufen "müßte" zugunsten von ehrlichen, großen, haltbaren Dieselmotoren.

Bearbeitet ( von Sensenmann)

weil angeblich mit einer Software Abgasverhalten manipuliert werden würde.

Wahrheitsverdrehung doppelt. "angeblich" plus Konjunktiv.

Aber mir wäre es lieber, es gäbe weniger strenge Richtlinien, die man nicht unterlaufen "müßte" zugunsten von ehrlichen, großen, haltbaren Dieselmotoren.

Und das mit dem weltweiten Ölverbrauch ändern halt andere später mal, wenn zwei weitere Generationen Sensenmann vom Sensenmann geholt sein werden.

Klar wäre dir das lieber. :-)

Hast du überhaupt Sensenmannkinder gezeugt, die das dann später für dich nachholen?

Bearbeitet ( von e-motion)

Es gibt keinen Erdölmangel, jetzt nicht und in den nächsten Jahrzehnten auch nicht. Sparsame Motore wurden und werden auch ohne Politiker-Einmischung konstruiert. Das war schon seit Erfindung des Motors so. Was würde es uns heute nützen, hätten Umweltschützer vor 200 Jahren einen über das wirtschaftliche hinaus gehenden sparsamen Umgang mit Birkenpech durchgesetzt?

Kaum einhaltbare Grenzwerte werden von umweltrettungsbeseelten, faktenbefreiten und -resistenten Politikern festgelegt. Wissenschaft ist außen vor, wie überall, wo Ideologen und ihre Vorurteile das Geschehen bestimmen.

Kleine, verbrauchsarme, leistungsstarke Motore und geringer Ausstoss der angeblich schädlichen Stickoxide passen nicht zusammen, könne nicht zusammen passen. Aus Sicht der Emissionsbegrenzung ist der großvolumige, langsamer laufende und weniger heiß verbrennende Motor dem politisch erzwungenen Mist, der in Europa gebaut wird, überlegen. Trotz leicht erhöhtem Verbrauch.

Die Existenz der "Schummel"-Software ist seit Jahren bekannt. Vertrauend auf das kurze Gedächtnis des Publikums machen, die, die seit Jahren deren Verbot fordern (weil's nämlich legal ist), jetzt einen Hype daraus und tun überaus überrascht.

Diese Technik, in Europa legal, ausgerechnet in USA zu verkaufen, war nicht nur fahrlässig.

Die Lebenserwartung der hochgezüchteten modernen Kleinmotore ist heute schon erschreckend niedrig. Auch ein schöner Erfolg der Umweltpolitik.

Die Existenz der "Schummel"-Software ist seit Jahren bekannt. Vertrauend auf das kurze Gedächtnis des Publikums machen, die, die seit Jahren deren Verbot fordern (weil's nämlich legal ist), jetzt einen Hype daraus und tun überaus überrascht.

Wie kommst Du darauf, dass die "Schummel"-Software legal sein soll?

Die Lebenserwartung der hochgezüchteten modernen Kleinmotore ist heute schon erschreckend niedrig. Auch ein schöner Erfolg der Umweltpolitik.

Ist das nicht eher ein Erfolg des Kundenwunsches nach immer stärkeren und trotzdem sparsamen Motoren? Es gibt ja schließlich auch genügend große, starke Motoren zu kaufen.

Martin

Bearbeitet ( von -martin-)

Mal eine andere Sicht der Dinge: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_09_24_dav_aktuelles_dieselgate.html

Allerdings nicht wirklich meine Meinung. Betrug ist Betrug!

...

Der DAV breitet in diesem Artikel Fakten aus, keine Meinungen.

Übrigens war es wohl kein "Betrug". Nach in Europa geltendem Recht müssen "Schad"stoffgrenzwerte beim Durchfahren des Testzyklus eingehalten werden. Vom praktischen Gebrauch ist da keine Rede. Genau wie beim Motorradlärm oder dem Verbrauch. Letzteres hat, btw, nur dazu geführt, dass die Getriebeabstufungen für den Testlauf optimiert werden, und nicht für den Alltag. Wenn es also heute noch bei einem Fahrzeug gelingt, den Normverbrauch im Alltag ohne weiteres zu unterbieten, kann davon ausgehen, dass der Hersteller in DIESEM Punkt nicht gemogelt hat...

Mal eine andere Sicht der Dinge: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_09_24_dav_aktuelles_dieselgate.html

Allerdings nicht wirklich meine Meinung. Betrug ist Betrug! ...

Mich wundert gerade, dass sich niemand über diesen haarsträubenden Artikel echauffiert. Dagegen ist die AMS (hier besprochen: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?134932-GBuEznzmgakuq%DCddPAHuVW&p=5268151&viewfull=1#post5268151) ja wirklich Kindergarten!

Edith:

Trosie hab ich grad mal überlesen, sonst echauffiere ich mich am Ende noch...

Bearbeitet ( von Juergen_)

Man muss nicht über Jahre das Verbot von etwas verbotenem fordern! Genau so ist es bei der Software gewesen.

Den allermeisten Kunden sind Begriffe wie "Literleistung" völlig egal, weil sie damit nichts anfangen können. Sie wollen Kraft und hohe Lebenserwartung, natürlich ohne das Saufgelage, das sich ein riesiger V12 leistet. Wenn dann der Kleinmotor, der nix wiegen darf, mit weit über 100PS/Liter Hubraum schon nach 60tkm verreckt, ist der Kunde der Dumme. Hat er sich das gewünscht? Und jetzt stell Dir vor, er würde den Zusammenhang zwischen den in den Medien i.d.R. bejubelten, technisch kaum noch umsetzbaren politischen Vorgaben und seinem kaputten Motor, der seine Familienfinanzen ruiniert, erkennen... Vllt sollte die Schummelsoftware ihn gerade davor schützen?

@ Juergen: was ist falsch in dem Artikel? Außer, dass es nicht Merzedes-Motorenbauer waren, die den ersten PKW-tauglichen Diesel bauten. Merzedes hat den ersten VERKAUFT.

Bearbeitet ( von ACCM Gerhard Trosien)

In Sachen Umwelt geht nunmal nichts vorwärts, wenn politisch nichts gesteuert wird. Umweltproblematiken lassen sich nur politisch lösen. Insofern finde ich es richtig dass da Druck gemacht wurde und wird, und immer restriktivere Grenzwerte vorgegeben werden.

Neue Grenzwerte kommen ja auch nicht überraschend von einem Tag auf den Anderen, das wissen alle lange Zeit im Voraus. Bei der Festsetzung zukünftiger Grenzwerte kann ich mich nicht an dem orientieren, was heute möglich ist. Forschung und Wissenschaft kosten nunmal Geld, und je größer der Druck ist, desto mehr Geld wird von den Konzernen dafür locker gemacht.

Dass in Sachen Spritverbrauch das Ende der Fahnenstange erreicht wäre, hat man z.B. schon in den 90er Jahren verlautbaren lassen (und wahrscheinlich viel früher auch schon, ich bin nur noch nicht alt genug, um mich daran zu erinnern). Seitdem ist die Fahnenstange ein ganzes Stück länge geworden. ;)

Zudem ist die Industrie, beim KFZ der VDA, durchaus lebhaft tätig, wenn es darum geht neue Normen zu gestalten. Die "Ärmsten" werden also keineswegs vor unlösbare Aufgaben gestellt und weinen dann, weil das doch alles gar nicht geht, was da verlangt wird.

Ist es denn verboten, haltbare Kleinmotoren zu bauen? Ach nee, die armen Motorenhersteller können das gar nicht. VW wurde durch die Umweltschützer gezwungen, billiges Material zu verbauen (ok, das gilt jetzt nicht nur für VW). Guck an.

Mich wundert gerade, dass sich niemand über diesen haarsträubenden Artikel echauffiert. Dagegen ist die AMS (hier besprochen: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?134932-GBuEznzmgakuq%DCddPAHuVW&p=5268151&viewfull=1#post5268151) ja wirklich Kindergarten!

Edith:

Trosie hab ich grad mal überlesen, sonst echauffiere ich mich am Ende noch...

Ich hab ihn nicht gelesen. Sicher ist sicher.

Gerhard, weißt du, wie viele Menschen vor 200 gelebt haben? Und wieviele von denen hatten die Möglichkeit, größere Mengen Birkenpech zu verbrennen?

Dass da eine Regulierung überflüssig war, ist nachvollziehbar.

Wie viele Autos gibt es in Deutschland und wie viele Liter Erdöl werden im Jahr verbrannt? Hat das negative Auswirkungen?

Wahrscheinlich nicht. Die Erderwärmung ist eine Erfindung der Umweltschützer.

Und immer schön zum Wohle der Industrie weitermachen! Bäcker? Auto. Schule? Auto. Briefkasten? Auto. Und abends in Fitnessstudio. Mit dem Auto.

Ich kann nicht anders, man möge mir verzeihen: Das ist Schwachsinn! Und das gehört reguliert!

Wo der Sprecher vom Bonzenverband recht hat ist halt die Tatsache, daß die Umweltvorgaben immer schärfer werden, so daß "Tricksereien" immer öfter als notwendig erachtet werden, um die Vorgaben zu erfüllen. Bei vielen Werten geht es, quasi um das letzte Prozent, was noch geschafft werden soll, aber den Aufwand multipliziert.

Das Ende vom Lied ist: Der reale Verbrauch und Schadstoffausstoß ist in den letzten Jahren kaum geringer geworden, aber die Lebensdauer der Motoren haben sich verkürzt und die Anschaffungskosten erhöht. Damit nun Niemand auf die Idee kommt, mit seinem älteren Fahrzeug zufrieden zu sein, zwingt man mit Strafsteuern und Fahrverboten die Menschen zum Neukauf während sie gleichzeitig kalt enteignet werden.

Ich war am Wochenende in Lipsheim. Wegen diverser Zickereien an der DS, die den Besuch in Lipsheim auch nötig machten, mit der Ente.

Verbrauch 5,3 l bei durchschnittlich 95 km/h nach Navi. Also 90% Leistung.

Ich halte es für schwierig mit einem neuen Benziner diesen Verbrauch real (!!!) so deutlich zu unterbieten, daß es den investierten Auswand rechtfertigt (Von Schadstoffen rede ich jetzt mal nicht, die Ente ist Kat-frei und fährt auch ohne Wald) Und wenn, dann "schleicht" man mit dem Neuwagen eben auch mit 95 km/h.

Mit einem Diesel geht es mit einer 3 vor dem Komma, aber der AX 1.4 D ist nun schon auch 25 Jahre alt. Lupo 3L und A2 3L sind 20.

Mein oller Escort fuhr mit 6, mein 79er Celica (90 PS aus 1,6 Litern, km-Stand 79000, der Verkäufer wusste nicht mehr, ob der erst 2 oder schon 3 Mal rum war) ebenfalls.

Nee, wir hätten uns so ca. seit den 30ern emissionsfrei fortbewegen müssen. Oder spätestens seit den 50ern. Aus der Zeit stammt auch der Geist des o.g. Artikels, den ich doch gelesen habe. (Meine Tochter ist krank und ich kann nicht aus dem Haus. Besser so.)

Nun müssen wir es eben jetzt machen.

Ich hab grad was im Radio gehört. Offensichtlich sind Autoabgase gar nicht gesund. Vielleicht ist das ja der Grund für die Emissionsgrenzwerte.

Betriebsrat....da war doch mal was....das Gedächtnis lässt ja schnell nach.

Freikarten für den Puff .......................

Freikarten für den Puff .......................

Bist noch ganz schön fit für Dein Alter!icon12.png

Ich bin für die Einführung von Raucher- und Nichtraucherstrassen!!! ;)

Bearbeitet ( von X1V6-DK)

Die grüne Plakette gibt es ab Euro 4. Beim Benziner bedeutet das 80mg/km NOx (Euro5 und Euro6: 60mg/km), beim Diesel bedeutet Euro 4 250mg/km (Euro5: 180mg/km und Euro6: 80mg/km).

Wenn also ein VW oder Citroën oder Volvo oder Kia oder sonst was mit Euro5 angegeben wird und dann doppelt so viel Stickoxide raus haut, als vorgeschrieben, dann wird es mehr als eng mit den Kriterien für die grüne Plakette. Solche Autos rutschen mindestens auf Euro3 zurück (150mg/km bzw. 500mg/km).

Martin

Hi!

Für eine grüne Plakette reicht beim Diesel tatsächlich Euro 2 mit PM1 (Partikelminderungsstufe).

Benziner sind doch genauso schlecht. Warum? Viele Benziner verfügen über Motoren, die mit Direkteinspritzung und Turbo ausgerüstet sind. Das Ergebnis: 10 mal mehr Partikel als mein alter Diesel. Mein Diesel wird verteufelt und braucht einen Partikelfilter, um in so komische Umweltzonen fahren zu dürfen. Der Benziner darf in der Version Partikelschleuder überall hin und bekommt zur Belohnung eine grüne Plakette.

Wie schrub die Welt sogleich:

Das Umweltbundesamt fordert, nicht nur die Abgaswerte der jährlich rund drei Millionen Neuwagen zu kontrollieren. Auch bei den 44 Millionen Autos im Bestand müsse eine unabhängige Einrichtung "fortlaufend sicherstellen, dass die Grenzwerte der Autos in der Praxis dauerhaft eingehalten werden". Ein solches Prüfwesen sei auch ohne hohe Kosten zu haben, wirbt das UBA: "Wir rechnen damit, dass sich die Kontrollkosten durchschnittlich auf 50 Cent pro neu gekauftes Auto belaufen würden."

50 Cent - cool.

Damit würde die AU dann satte € 43,50 günstiger als jetzt.

Danke VW.

So Junx,

diese ganze Debatte stinkt zum Himmel: Wenn der Ami beschissen werden will, dann wird er halt beschissen! Statt diesem Transatlantik-volk den Stinkefinger zu zeigen, zerlegt man sich lieber selbst und handelt sich zu hause auch noch Ärger ein. Einfach zugeben, dass man für diese schwachsinns Abasvorgaben eben in die Trickkiste gegriffen hat und das wars. In Europa gelten diese Abgasnormen nicht, also muss man auch nix nachbessern. Autos sollen fahren und nicht nach Veilchen duften. Ein gutes Pferd springt auch nicht höher, als es muss!

Beispiel aus den 70ern: Um den in USA gewünschten CO2-Gehalt der Auspuffgase, der mit einer Sonde am Ausuff hinten gemessen wurde, einzuhalten, wurde u.A. im Citroën SM ein Kompressor eingebaut, der Frischluft direkt hinter dem Motor in den Auspuff geblasen hat. Die so verdünnten Auspuffgase erfüllten die dortige Norm. Die Amis waren zufrieden. Der Kompressor war klar und deutlich zu sehen, das Geschummel fiel ins Auge und keinen hat es gestört. Wieso stört es heute den Ami, wenn doch im gesetzlich vorgeschriebenen Testzyklus alles funktioniert wie es soll. Der Rest ist halt ebenfalls Geschummel. Wo ist das Problem?

Wenn mir mein Autohändler in D jedenfalls nun ankäme und würde gratis "nachbessern" wollen, damit ich anschliessend mit einer schwächeren, durstigeren und lauteren Karre dastehen würde, würde ich ihn vom Hof jagen!

Die spinnen die Amis!

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