30. September 201510 J. Gewissensfrage: Ich muß an einer Gleichstromlichtmaschine den Halter für den Spannbügel an eine andere Position schweißen. LiMa-Gehäuse hat ca. 5 mm Wandstärke. Die Polschuhe mit den Erregerwicklungen kriege ich aktuell nicht raus, ohne die Schrauben aufzubohren und zu ersetzen. Besteht ernsthaft die Gefahr, die Erregerwicklungen zu verbrennen, wenn man kurz die Schweißpunkte setzt?
30. September 201510 J. Ich habe es nie erlebt. Solange die Masse und das Plus nahe beieinander sind würde ich es wohl riskieren.
1. Oktober 201510 J. Ersteller Also ich dachte jetzt weniger an Induktion durchs Schweißgerät, als durch die Temperatur an sich
1. Oktober 201510 J. Du schreibst Schweisspunkte. So heiss sollte das nicht werden dass da was passiert.
1. Oktober 201510 J. Daß diese Gehäuse aus irgendeinem Guß sind, den man u.U. ganz schlecht schweissen kann, ist aber klar? Ich würde mit Elektroden für Grauguß anfangen. In einer Gleichstromlichmaschine sind ja keine Dioden, die durchbrennen könnten. Die Isolation sollte einiges an Hitze abkönnen, aber eine endlose Braterei am Gehäuse überlebt die nicht. Am Ende wird die ganze Chose nicht viel und nicht lange halten. Kann man nicht eher ein Zwischenstück machen, das vom Block zu dem Halter geht, da wo er ist? Gernot
1. Oktober 201510 J. Ersteller Tja, aber die Halter werden doch ab Werk angeschweißt. Ich muss nur den originalen Halter versetzen, damit die 12V Lima anstelle einer 6 V passt
1. Oktober 201510 J. Generell würde ich jetzt nicht behaupten dass die alle aus Guss sind. Bei den Gleichstromlimas gab es verschiede Körper. Mal davon abgesehen kann man Auch Guss schweissen. Man sollte aber vorher schon halbwegs wissen was es ist. Recht gut funktioniert die Funkenmethode, damals gab es ja noch nicht soviele Möglichkeiten wie heute.
1. Oktober 201510 J. Ersteller Ich habe die Polschuhe jetzt doch raus. Ich denke ich werde die Befestigungen bohren, Gewinde rein schneiden und schrauben.
1. Oktober 201510 J. "Gleichstromlichtmaschine" ist jetzt nicht so eindeutig. In meiner Welt sind die so spätestens in den 1960ern ausgestorben. Die hatten gegossene Gehäuse. Ich finde im Internet aber auch Bilder von Gleichstromgeneratoren für Wartburg oder Trabant, die bestehen aus einem Stahlrohr mit rundum angeschweißten Endstücken. Die sind da natürlich völlig unkritisch, was die Schweißverbindung angeht. Zu einem Bild von Deinem Generator möchtest Du Dich nicht durchringen? Oder kommt dann heraus, daß das ein T34 ist, mit dem Du alles platt fährst? Gernot
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