25. Oktober 201510 J. Salu allseits! Bei meinem Xantia 2.0 HDi fiel Ende September bei der 260.000er-Durchsicht in << Sammy's CarShop >> auf, daß er aus einem Haarriß am Verbindungsrohr zwischen Thermostatgehäuse und Zuheizer (ET 6464.VR "WASSERSCHLAUCH METALL") im Bereich der unteren Fixation am Motor Kühlwasser verlor. Leider ergab die Recherche, daß dieses Bauteil NFP ist und auch TorstenX1 und die Pfalz auf die Schnelle nicht damit weiterhelfen konnten ... Da die inkontinenzbedingten Wasserflecken im Carport aber größer wurden entschlossen Eric/ kini81 und ich uns zunächst zu einer kurzen Not-OP nach Feierabend. Dazu wir bauten das defekte Rohr aus und schlossen die zugehörigen Abgänge am Thermostatgehäuse kurz: Leider war dadurch der Zuheizer aus der Zirkulation herausgenommen, was einerseits die Warmlaufphase des Xantia 2.0 HDi massiv verlängerte (und die Heizleistung erheblich reduzierte) und andererseits meine Standheizung außer Betrieb setzte. Bei den Temperaturen zwischendrin war das nicht schön ... Am letzten Wochenende machten Eric und ich uns daher daran das Problem ursächlich zu bekämpfen: Wir hatten uns dazu entschlossen, das Kühlwasserrohr nachzubauen. Hierzu benutzten wir handelsübliches 18 mm Kupferrohr mitsamt entsprechenden Winkelstücken aus dem Sanitär-/ Heizungsbau, was genau dem Durchmesser des originalen Bauteiles entspricht: Und nach einigen kurzweiligen Stunden Arbeit hielten wir dann dieses in den Händen: Auch eingebaut macht unser Produkt eine gute Figur - es ist fast ein wenig schade, daß davon nachher unter all den Abdeckungen nichts mehr zu sehen sein wird: An dieser Stelle möchte ich daher Eric ganz herzlich für seine (wieder einmal !!!) geopferte Zeit und Arbeit danken. Ohne sein immer und immer und immer wieder erfolgtes Engagement stünde es um meinen Xantia 2.0 HDi wesentlich schlechter ... Schwebende Grüße vom Wolf-Hagen mit seinem mittlerweile wieder kontinenten Xantia 2.0 HDi P.S.: Eigentlich wollte ich das originale Kühlwasserrohr beim Kühlerbauer löten lassen. Bei gründlicher Kontrolle im Licht stellte sich jedoch heraus, daß die unteren/ zum Zuheizer führenden Enden der Kühlwasserrohre nicht nur außen angegammelt sind, sondern auch innerlich kurz vor der Kapitulation standen: Meine ID ging somit dahin ... Kontrolliert daher bei Gelegenheit mal die entprechende Region Eurer HDis um zu verhindern daß diese ihr Kühlwasser unter sich lassen. Nach Abnahme der unteren Motorraumverkleidung ist das Corpus delicti zumindestens äußerlich gut sichtbar.
25. Oktober 201510 J. Alle Achtung, eine aufwändige Arbeit! Aber sind diese verlöteten Kupferrohre nicht durch Vibrationen gefährdet, frage ich mich gerade so... Und: Wäre es nicht einfacher mit Kühlwasserschläuchen möglich gewesen?
25. Oktober 201510 J. Mein Kühlwasserrohr sieht ziemlich ähnlich aus(also die vergammelte Variante), aber noch ist alles dicht. Ich wollte das schon 2010 tauschen - da gab es das schon nicht mehr. Bisher ist es (noch) dicht. Da ich ja einen Schlachter zerlege, werde ich zum gemütlichen Nachbau auch eine Vorlage haben (oder wollt ihr in Kleinstserie produzieren?). @Jürgen: Das Rohr ist original Stahlrohr, meinst du das Kupferrohr ist da schwächer oder hast du Angst um die Lötstellen? Gruß Arne P.S.: Damals haben sie schon für das "böse Wasserrohr" des C6/C5 geübt. :-)
25. Oktober 201510 J. Ich verende diese Rohre gerne für die Anbindung des Verdampfers bei LPG-Umrüstungen. Beim letzten Mal holte ich also die Rohre aus einem Schlacht-Hdi, der seit etwa 3 Monaten bei mir stand und dicht angekommen war. Nach dem groben Bearbeiten mit der Messingbürste zeigten sich viele kleine Löcher... Diese Rohre sind definitiv eine ernstzunehmende Schachstelle beim HDi. Gruß Torsten
25. Oktober 201510 J. man "könnte" diese Kupferrrohre auch hart löten.dann währen die Nähte auch vibrationsfest! SG Joschy
25. Oktober 201510 J. Hi Ich kann mir nicht vorstellen das bei dieser großen Fläche der Lötverbindung sich irgendwas los rüttelt dafür ist der Spalt zwischen den Rohren zu klein Gruß Eric
26. Oktober 201510 J. Mehr Gedanken würde mir die Tatsache machen, dass neben Aluminium und Stahl/Guss mit Kupfer nun noch ein weiteres Metall im Kühlkreislauf vorhanden ist und Wechselwirkungen verursachen kann. Oder wie schätzt ihr die Lage ein? Reicht der Korrosionsschutz durch das Glysantin aus? Beste Grüße Fred
26. Oktober 201510 J. Ich hab grad einen kaputten Originalkühler aus einem V6 entsorgt, der ist aus Messing und wiegt satt über 10 kg. Kupfer ist also vorgesehen und verträglich.
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