4. März 201610 J. Hallo, wie bekomme ich die Lenksäule meiner 68er Dyane raus ? Der Sperrring des Lenkradschlosses müsste doch irgendwie von der Säule runter, wie bei der 2CV ... Aber wie ? Oder liege ich ganz falsch ? Bleibt der vielleicht drauf ? Danke für alle sachdienlichen Hinweise, Uli
4. März 201610 J. Hallo, Bin gerade nicht ganz sicher ob da alles identisch zur Ente ist... Wenn ja kommst du wahrscheinlich an die Inbusschrauben wenn du die Schelle an der Achse löst, die Schraube rausnimmst und die Lenksäule noch weiter auf die Welle schiebst. Gruß
4. März 201610 J. vor 2 Stunden, 2schewo sagte: Hallo, wie bekomme ich die Lenksäule meiner 68er Dyane raus ? Der Sperrring des Lenkradschlosses müsste doch irgendwie von der Säule runter, wie bei der 2CV ... Aber wie ? Oder liege ich ganz falsch ? Bleibt der vielleicht drauf ? Danke für alle sachdienlichen Hinweise, Uli Der Sperrring ist fix angeschweißt Bearbeitet (4. März 201610 J. von jozzo_)
5. März 201610 J. Ersteller Is eben nich wie bei der 2CV. Hm... und wie krieg ich die Lenksäule dann raus, wenn der Ring angeschweißt ist ? Müssen da etwa die Abrissschrauben geöffnet werden um die Lenksäule mit dem Rohr und Zündschloss auszubauen ? Wenn das so wäre, werde ich sie drin lassen und das Häuschen mit Lenksäule runterheben... Danke, Uli
5. März 201610 J. Wenn ich mich richtig erinnere muss du das Zündschloss ausbauen. Dieser Knubel an der Seite vom Zündschloss ist eine Schraube. Die rausdrehen und das Schlüssel einstecken, drehen und das ganze Schloss rausziehen. Dann meine ich kannst du die Säule nach oben ziehen.
5. März 201610 J. Ersteller Das Zündschloss ist schon raus. Ging ganz easy. Nun sieht man diesen Ring, in den das Lenkradschloss einrastet. Und der ist lt. Jozzo fest auf die Lenksäule geschweißt. Nicht wie bei der 2CV als geschraubte Halbschalen ausgeführt. Und da liegt das Problem...
5. März 201610 J. Daher Führungshülse unter Tacho abschrauben und Lenksäule als Einheit inklusive Führung abbauen! Bearbeitet (5. März 201610 J. von jozzo_)
5. März 201610 J. Ersteller Also doch die Abreissschrauben sprengen/abflexen/ausbohren... Schade. Ich will ja am Häuschen nix schweißen, nur runternehmen, Flugrost wegmachen und konservieren. Meinst, ich könnte es ohne die Lenksäule abzubauen runterheben ?
5. März 201610 J. Sehr schwierig. Du müßtest Sie genau in dem Winkel in dem sie eingebaut ist runterheben und wieder aufsetzen. Das ist selbst zu viert ziemlich heikel. Mir fehlt leider die Erinnerung wo der Ring ansteht, eventuell nur am Führungsgummi oben, der wäre rausziehbar.
5. März 201610 J. Ersteller Ja, ja, das würde sehr zwickig. Mitn Flaschenzug würde ich das machen, schön langsam. Vielleicht probier ich das so. Ich habe das Gefühl, der Sperrring stößt gleich irgendwo an. Die Lenksäule lässt sich nur paar Millimeter nach oben bewegen. Muss ja sicher auch so sein. Sie darf sich nicht so einfach rausziehen lassen. Ist schon blöd gelöst. Wie einfach geht es dagegen bei der Ente.
6. März 201610 J. Ohne Lösen der Abreißmuttern geht ein ordnungsgemäßer Abbau der Lenksäule nicht. Ich habe schon mehrere mit der Flex dabei runierte Gussteile als auch Befestigungsbleche an der Karosserie gesehen. Um die Abreissmuttern "mühelos" ohne Beschädigung von Teilen demontieren zu können habe ich mir ein Werkzeug überlegt und gebaut. Es hat sich mittlerweile schon oft im Einsatz bewährt. Noch hat keine Abreissmutter ihm widerstanden. Im Prinzip besteht es aus einer Buchse mit einer eingedrehten konischen Bohrung welche dem Konus der Abreissmutter entspricht. Die Buchse wird fest gegen die Abreissmutter gepresst (notfalls auch nur mit einer stabilen Schraubzwinge), mittels kleinem Lötbrenner den Bereich der Abreissmutter auf ca.80-100° erwärmen und mit einem Prellschlag eines Plaste-Hammers gegen den Knebel das Losbrechmoment der Mutter überwinden, dann die Zwinge abnehmen und die Mutter per Hand abschrauben. Wenn die Mutter sich nur mitdrehen will (ist erst einmal passiert) hilft es feines Schmirgelpapier zur Erhöhung der Reibung noch zwischen die Konen zu legen. Ich habe mir dann Bundmuttern gedreht um die Abreissmuttern zu ersetzen die dann das nächste Mal viel einfacher zu lösen sind, mit SW 24. deudeuchement Roland Bearbeitet (6. März 201610 J. von RolandPiccolo)
7. März 201610 J. Ersteller Danke für diese Anregung. Mir ging die Sache lange im Kopf rum. Runter wäre das Häuschen schnell, aber es mit der montierten Lenksäule wieder aufs Fahrgestell zu bringen, ohne verrutschendes Fettband und das Lenkrad soll ja auch grade stehen, oje, oje So überlegte ich auch, wie man die Abreissmuttern (hab schon selber gemerkt, dass ich fälschlich immer Schrauben schrieb) schonend runterbringt. Da kommt mir dein Beitrag grade recht. Danke an Alle für die Ratschläge. Uli
7. März 201610 J. Ich habe schon häufiger gelesen, dass man eine Nuß aus einem billigen Knarrenkasten auf die Abreissmutter hämmern kann. Damit bringt man praktisch durch Kaltverformung wieder einen Sechskant an die Mutter. Torsten
7. März 201610 J. Das mit dem Hämmern klingt gut aber beim 2CV (selbes Problem) ist kein Platz zum Hämmern. Am einfachsten ist ein guter (!!!) Kleber. Mit dem klebt man eine Mutter dort an wo die Abreissmutter vorher drauf war.
7. März 201610 J. Es gibt spezielle Nüsse im Werkzeughandel für rundgedrehte Schraubenköpfe und Muttern. Damit geht das ohne Probleme...
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