27. März 201610 J. Hallo zusammen da nun auch der rechte Federungszylinder (offizieller Fachjargon, und eigentlich ist es ja auch kein "Federbein") undicht geworden ist, stellt sich mir die Frage nach der Ursache (allgemein wird auf Mikrorisse in einem Metallteil verwiesen). Beim linken Zylinder war LDS an der Oberkante des Faltenbalges ausgetreten, hatte sich im Innern der Felge gesammelt und war von dort aus durch die Felgendurchbrüche nach außen und entlang der Fahrzeugflanke verteilt worden. Beim rechten Zylinder nun tritt LDS an deren unterem Ende aus. Schiebt man den unteren Abschluss des Balges einschließlich des durch den Kunststoff fühlbaren Ring (Dichtung?) nach oben und verkantet es ein wenig auf dem Kolben, tritt milchig-orangene Flüssigkeit aus, die wie ein Emulgat aussieht. Die Flüssigkeit tropft auf die Antriebswelle und auf den unteren Querlenker. Lässt man die Flüssigkeit eine Weile ablaufen, bleibt das Ganze wieder einige Zeit trocken. Die verschiedenen Symptome deuten meiner Ansicht auf verschiedene Verschleißstadien oder verschiedene Ursachen hin. Da an den Federzylindern offenbar keine Leckölrückführung angeschlossen ist, scheint es auf 100&ige Dichtheit ausgelegt zu sein, was faktisch eigentlich nicht möglich ist. Hat hier jemand Erfahrung? Grüße Henning
27. März 201610 J. Ursachenforschung zu betreiben kann interessant sein. Allerdings wird es in jedem Fall auf einen Wechsel des Bauteils hinauslaufen. Letztlich sprechen wir hier halt über Serienteile mit begrenzter Lebensdauer.... An einem meiner Fahrzeuge war vor ein paar Jahren mal der hintere Federzylinder undicht. Ich hatte damals über eine Instandsetzung nachgedacht und hatte auch Kontakt zu Kayaba. Ich bin dann zu dem Schluß gekommen, dass eine Instandsetzung für den Privatmann kaum Sinn macht. Einerseits lag das am Preis: Der Federzylinder war damals für relativ wenig Gled zu haben. Anderseits sehe ich das aus technischen Gründen nicht...
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