25. März 20251 J. https://taz.de/Illegales-Autorennen-in-Ludwigsburg/!6078199/ Das Video dauert nur 18 Sekunden. Es zeigt ein auf Hochglanz gebrachtes schwarzes Mercedes-S-Coupé von allen Seiten in einer Werkstatt stehend. „Mercedes kann nicht mit anderen Autos verglichen werden“, sagt ein Mann im Off auf Türkisch. Einen Mercedes könne auch nicht jeder fahren. „Der Mann, der in einen Mercedes einsteigt, muss auf sich selbst aufpassen“, hört man weiter. Er müsse die Atmosphäre dieses Autos widerspiegeln – beim Sprechen, beim Sitzen, beim Stehen. Dann sieht man für wenige Sekunden die schwarze Limousine in nächtlicher Fahrt, gefilmt aus einem daneben fahrenden Auto. Der Fahrer lächelt. Allein schon dieser kurze Schnipsel des Videos ist ein Mahnmal deutschen Autowahns. Er zeigt, wie weit die von der Autoindustrie allgemein und hier von Mercedes im Speziellen verbreitete Ideologie der Überlegenheit durch Technik sich in die Köpfe gefressen hat. Doch das ganze Video geht weit über diesen Aspekt hinaus. Denn im Hintergrund taucht für den Bruchteil einer Sekunde ein weißes X an einer Fassade auf. Es ist die Werkshalle der Gleason-Pfauter Maschinenfabrik an der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg. Exakt die Straße, auf der am Donnerstag zwei junge Frauen offenbar in Folge eines illegalen Autorennens von zwei Mercedes-Fahrern ums Leben gekommen sind. Nur 350 Meter weiter stadtauswärts. Das Video wurde Anfang Februar auf Instagram und Facebook gepostet – von einem Betreiber einer Kfz-Werkstatt in Ludwigsburg. Laut Medienberichten von RTL, Bild und anderen handelt es sich dabei um den 32-Jährigen, der am Donnerstag den Unfall verursacht hat. Laut Polizei hatten sich auf der Schwieberdinger Straße zwei Fahrzeuge mutmaßlich ein Rennen mit überhöhter Geschwindigkeitgeliefert. Einer der beiden rammte einen aus einer Tankstelle kommenden Ford Focus. Darin saßen zwei junge Frauen, die mit den Rasern nichts zu tun hatten. Sie starben noch am Unfallort. Die beiden als Rennautos missbrauchten Pkws waren laut Polizei Mercedes-S-Klassen. Fotos vom Unfallort zeigen einen völlig zerstörten schwarzen Wagen. Er hat die gleichen auffälligen Felgen wie das Auto im eingangs erwähnten Video – mit sechs sternförmig zum Rand reichenden rechteckigen Aussparungen. Ähnlich sieht das zweite am mutmaßlichen Rennen beteiligte Fahrzeug aus, das verlassen auf einem Parkplatz nur wenige Meter vom Unfallort entfernt gefunden wurde: ein schwarzes Mercedes-Coupé, nur die Felgen sind anders. Laut autozugewandten Medien wie der Bild handelt es sich um spezielle Varianten der Mercedes-Tochter AMG, die sich um die stark motorisierten Modelle des Konzerns kümmert. Ein Fotovergleich der taz bestätigt das. Fahrprogramm „Race“ Das neuste Modell des Mercedes AMG S 63 ist laut Eigenwerbung mit einem „charakterstarken“ Motor ausgestattet samt „auf Motorsport-Technologie basierendem Hybridsystem“. „Über Tasten lassen sich die verschiedenen Fahrprogramme wählen“, heißt es weiter. „Sie haben die Zügel in der Hand. Oder geben sie eben einfach frei.“ Diese Fahrprogramme in AMG S63, die „die Charakteristik der Modelle umfangreich beeinflussen“, tragen Namen wie „Comfort“, „Sport“ oder „Sport+“. Einige Modelle verfügen über ein zusätzliches mit dem vielsagenden Namen „Race“. Das sei „für hochdynamische Fahrten auf abgesperrten Rennstrecken. Hier sind alle Parameter auf maximale Performance getrimmt“, heißt es in der AMG-Eigenbeschreibung. Hier „beschleunigt das Fahrzeug mit optimaler Traktion. Der Sprint von null auf 100 km/h absolvieren Coupé und Cabriolet dann in 3,5 Sekunden.“ Das ist ein Wert, den ansonsten nur Sportwagen à la Porsche, Ferrari oder Lamborghini erreichen. Der durchschnittliche Kleinwagen liegt eher im Bereich von 10 bis 20 Sekunden. Die Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg ist nicht abgesperrt. Aber als Rennstrecke wird sie offenbar regelmäßig genutzt – das wird von offenbar Ortskundigen in einigen Onlineforen erwähnt. Die vierspurige Straße führt über fast zwei Kilometer schnurgerade aus der Stadt hinaus Richtung Autobahn. Sie wirkt wie eine Einladung für das Fahrprogramm „Race“. Der deutscheste aller Werte: Männlichkeit ohne Tempolimit Der 32-jährige Unfallraser sitzt sei dem Wochenende in Untersuchungshaft, ihm wird verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge in zwei Fällen vorgeworfen. Die Polizei hat nach Angaben vom Montag mittlerweile eine zweite tatverdächtige Person ermittelt, die im zweiten Mercedes am Steuer gesessen haben soll. Festgenommen wurde sie nicht. Das Geschlechterproblem Statt der PS heben die üblichen Rechten auf einschlägigen Social-Media-Kanälen vor allem den Migrationshintergrund des Fahrers hervor. Dabei spricht sein Werdegang für bestens gelungene Integration. Eine temporeiche Karriere vom Autoschrauber beim Daimler, was zur regionalen Identifikation im Schwabenland rund um Ludwigsburg gehört, eine Entwicklung hin zum Gaspedalero, der den deutschesten aller Werte verinnerlicht hat: Männlichkeit ohne Tempolimit. Tatsächlich ist Raserei ein Geschlechterproblem. Das hat gerade erst der Ökonom und Männerberater Boris von Heesen in einem Spiegel-Interview dargelegt. „Diesen Männern geht es um Status, um Leistung und um Autarkie. Und die wird durch nichts besser erzielt als durch die Metallrüstung, mit der sie sich umgeben. Sie soll glänzen und ihre vermeintliche Vormachtstellung zeigen. Das Auto ist ein Werkzeug, um das Patriarchat am Leben zu halten“, sagt von Heesen. Die Zahlen geben ihm recht. Laut Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2023 fast 70 Prozent aller Unfälle durch Männer verursacht. Bei Straftaten im Straßenverkehr ist das Verhältnis laut von Heesen sogar noch ausgeprägter – 84 Prozent Männer! Auch in der türkischen Community von Ludwigsburg hat der Unfall Entsetzen ausgelöst. Die Menschen trauern um die beiden verstorbenen Frauen. Die örtliche Ditib-Moschee postete auf Facebook eine Traueranzeige für „unsere lieben Gemeindemitglieder“. Darunter finden sich hunderte Beileidsbekundungen. Einige fordern auch eine harte Strafe für den Fahrer. Einer schreibt, dass der 32-Jährige, statt selber Vorbild zu sein, sich wie ein Kind verhalten habe. Das mache ihn sprachlos. Sprachlos macht auch noch ein weiteres Video auf dem Instagram-Kanal des Ludwigsburger Autopolierers. Es wurde auf einer dreispurigen Autobahn offenbar vom Fahrer eines schwarzen Mercedes mit dem Handy gefilmt – was an sich schon verboten ist. Zunächst ist rechts neben ihm auf der mittleren Spur ein offenes Cabrio zu sehen. Dessen Fahrer schaut kurz rüber, beschleunigt dann, zieht im zäh fließenden Verkehr vor den filmenden Fahrer auf die linke Spur, nur um sich gleich danach auf die mittlere Bahn vor einen schwarzen Mercedes zu setzen. Zickzack auf der rappelvollen Autobahn. Der überholte Mercedes-Fahrer lässt sich zurückfallen und grinst nun rüber in die Handykamera. Man kennt sich offenbar. Der filmende Fahrer grüßt zurück – mit ausgestrecktem Mittelfinger.
26. März 20251 J. Jetzt geht’s in die Breite, die EU mischt mit: Bei schweren Verkehrsverstößen sollen Fahrverbote nach dem Willen der Europäischen Union bald europaweit gelten. Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten haben sich vorläufig darauf geeinigt, dass die von einem Mitgliedsland verhängten Fahrverbote auch in dem Land gelten, in dem der Führerschein ausgestellt wurde. Das Land, das den Führerschein ausgestellt hat, muss das Fahrverbot dann EU-weit durchsetzen... https://www.tagesschau.de/ausland/europa/fahrverbote-eu-100.html
27. März 20251 J. https://www.ndr.de/nachrichten/info/Tod-eines-Zweijaehrigen-Prozess-um-Raser-Unfall-beginnt,ndrinfo71688.html Zitat In Hamburg stehen zwei Männer vor Gericht: Die Anklage geht von einem illegalen Autorennen aus, durch das ein Kleinkind stirbt.
30. März 20251 J. https://www1.wdr.de/nachrichten/armin-laschet-geblitzt-fahrverbot-100.html? Zitat Laut der Bild am Sonntag wurde der ehemalige NRW-Ministerpräsident Armin Laschet im Juli vergangenen Jahres in seiner Heimatstadt Aachen mit Tempo 97 geblitzt, erlaubt waren 50 Stundenkilometer. Zitat Daraufhin sollte Laschet 428,50 Euro Strafe zahlen, zwei Punkte im Flensburger Verkehrssündenregister erhalten und einen Monat Fahrverbot. Das Büro von Armin Laschet hat den Fall dem WDR bestätigt. Zitat Am Tag nach der Fahrt habe sich Laschet bei der Polizei gemeldet und erklärt, er habe an einer Ampel Vollgas gegeben, weil er beim Einsteigen von unbekannten Männern beobachtet worden sei und diese ihm in ihrem Wagen über mehrere Straßen dicht gefolgt seien.
12. April 20251 J. In den Knast. Führerschein auf Lebenszeit wegnehmen. Muttersöhnchen sind im Knast gut aufgehoben. Bearbeitet (12. April 20251 J. von Götz Kowalski)
12. April 20251 J. Gerasst sind sie aber nicht. https://www.agrarheute.com/technik/polizeikontrolle-landmaschinen-alle-traktorfahrer-ohne-fahrerlaubnis-633789 In Sachsen-Anhalt hat die Polizei Landmaschinen kontrolliert. Dabei waren alle überprüften Traktorfahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Wie die Polizeiinspektion Stendal berichtet, haben die Beamten am Dienstag in den Vormittagsstunden auf Höhe der Ortslage Seehausen in der Region Altmark in Sachsen-Anhalt Fahrzeuge auf der Bundesstraße B 189 kontrolliert. Bei diesen Verkehrskontrollen nahm die Polizei auch Landmaschinen ins Visier. Sie hielten unter anderem drei Traktorfahrer an. Dabei stellten sie jedoch schwere Verstöße gegen die StVO fest. Bearbeitet (12. April 20251 J. von ajkon1)
27. April 20251 J. https://www.hessenschau.de/panorama/sportwagen-komplett-zerstoert-schwerverletzte-bei-autounfall-in-frankfurt-v1,raser-unfall-frankfurt-100.html Zitat Den Einsatzkräften bot sich ein Trümmerfeld: Bei einem schweren Autounfall auf der Offenbacher Landstraße in Frankfurt sind am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr drei Menschen verletzt worden, nach Angaben der Polizei zwei von ihnen schwer.
27. April 20251 J. https://frankfurt.t-online.de/region/frankfurt-am-main/id_100691516/frankfurt-toedlicher-suv-unfall-auf-b43.html Zitat In Frankfurt ereignet sich in der Nacht zum Donnerstag ein tragischer Autounfall: Ein Mann und eine Frau sterben, als ihr SUV gegen einen Baum prallt. Die Polizei geht von einem Raser-Unfall aus. Zitat Laut Polizei ist außer den beiden Autoinsassen des verunfallten SUV niemand zu Schaden gekommen. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern an.
12. Mai 20251 J. https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/736/patriarchales-fahren-und-die-folgen-10221.html chreckensnachricht am vergangenen Freitagabend: Bei einem Verkehrsunfall wurden acht Menschen verletzt, als ein 42-Jähriger mit seinem Mercedes-Luxusgeländewagen in eine Menschenmenge an der Stadtbahnhaltestelle Olgaeck fuhr. Eine 46-Jährige starb kurz darauf im Krankenhaus. Unter den weiteren Opfern seien drei Kinder, sagt eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. Eines davon sei einer der beiden Schwerverletzten, beide seien aber außer Lebensgefahr. Laut "Bild" soll der Fahrer, nachdem er auf die Verkehrsinsel auffuhr, zurückgesetzt und dabei Menschen erneut überrollt haben. Die Polizeisprecherin macht dazu keine Angaben, da noch Zeugenbefragungen laufen, die nicht beeinflusst werden sollen. Der Fahrer wurde festgenommen, kam am nächsten Tag aber wieder auf freien Fuß. In seinem jüngsten Werk nimmt sich der Darmstädter Ökonom nun den "Mann am Steuer" vor. Er meint damit jenen (nicht die Mehrheit bildenden) Teil des männlichen Geschlechts, der mit überdimensionierten Fahrzeugen, aggressivem Verhalten und unangemessener Lautstärke die deutschen Straßen beherrscht. Zudem beschreibt von Heesen, wie männliche Netzwerke in Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Lobby-Verbänden eine "zukunftsfähige Mobilität" verhindern. Ihn beschäftigt die Frage, warum manche, wenn auch nicht alle Männer ihr(e) Auto(s) so abgöttisch lieben – und sich im Verkehr entsprechend verhalten: "Fest eingeschlossen in ihre letzten maskulinen Schutzräume gestikulieren sie wild und aggressiv, beleidigen und nötigen andere Menschen, die ihnen auf asphaltierten Wegen in die Quere kommen." Durch dieses risikoreiche Verhalten, so der Autor, gefährden die Fahrer "andere und auch sich selbst". Verantwortlich dafür sei die nach wie vor wirkmächtige patriarchale Erzählung, dass "erst ein großes, lautes und mit Status aufgeladenes Fahrzeug einen richtigen Mann macht". So sind nach den Zahlen des Flensburger Kraftfahrtbundesamtes vier von fünf Pkw in der motorstärksten und umweltschädlichsten Leistungsklasse ab 2.000 Kubikmeter auf männliche Halter zugelassen, meist handelt es sich um steuerbegünstigte Dienstwagen. Bei Verkehrsunfällen steigt die Beteiligung von Männern mit der Dramatik der Folgen überproportional an. Gibt es schwerverletzte Opfer, sind Männer zu 65 Prozent hauptverantwortlich, bei Getöteten wie in Ludwigsburg wächst ihr Anteil unter den Verursachern auf über 78 Prozent. Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen die Autoversicherer in ihrer Statistik der Sachschäden. Als Hauptursache für schwere Unfälle gelten die Faktoren Alkohol am Steuer und Raserei. 91 Prozent der Fahrzeuglenker, die mit über 50 Stundenkilometern innerhalb geschlossener Ortschaften erwischt werden, sind Männer. Auch bei den "Punkten in Flensburg" mit der drastischen Sanktion "Entzug der Fahrerlaubnis" liegen sie einsam an der Spitze, 92 Prozent der eingezogenen Führerscheine gehören Männern. Das ökonomische Fazit des Autors: Die durch schädliches männliches Verhalten im Straßenverkehr verursachten Mehrkosten summieren sich auf rund 13 Milliarden Euro pro Jahr. Der ADAC, wichtigster Gegner des in allen europäischen Nachbarländern selbstverständlichen Tempolimits auf Autobahnen, hat in Deutschland mehr Mitglieder als die katholische Kirche.
16. Mai 20251 J. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Raserprozess-Hamburg-Gutachter-nennt-Tempo-von-178-km-h,raserprozess114.html Zitat Im Prozess um einen tödlichen Raserunfall in Hamburg-Billstedt hat ein Verkehrssachverständiger berichtet, wie schnell die beiden Angeklagten damals gerast waren. Sie verursachten im August 2024 einen Unfall, bei dem ein zweijähriger Junge ums Leben kam. Zitat Die beiden angeklagten Männer lieferten sich ein Rennen - das haben sie vor dem Hamburger Landgericht gestanden. 178 Kilometer pro Stunde fuhr laut dem Verkehrssachverständigen der eine, 150 Kilometer pro Stunde der andere - erlaubt war Tempo 50. Vor dem Landgericht müssen sich beide wegen Mordes verantworten. Sie bestreiten aber, den Tod eines anderen Menschen gebilligt zu haben. Zitat Die Anwältin des einen Angeklagten führte dazu an, ihr Mandant habe noch versucht zu bremsen, als er den Familienwagen sah. Dazu sagte der Verkehrssachverständige jetzt: Die Bremse wurde erst unmittelbar vor dem Zusammenstoß betätigt. Fünf Sekunden vorher sei der Fuß des Angeklagten noch auf dem Gaspedal gewesen. Schöne neue Welt. Technik ohne Ende, mit der man nach der Katastrophe nachvollziehen kann, was geschehen ist. Warum wird die Technik nicht dafür eingesetzt diese Mördermaschinen in Städten automatisch einzubremsen?
16. Mai 20251 J. Weil es noch nicht fail-safe ist. Egal ob via Verkehrseichenerkennung oder GPS gelöst, es würde immernoch zu viele Fälle geben, bei denen Fahrzeuge aufgrund einer falschen Positionierung unnötig zwangsgebremst werden, was wiederum auch zu Unfällen führt. Im Extremfall z.B. auf Schrittgeschwindigkeit, obwohl man sich auf einer Stadtautobahn befindet, und nicht in der verkehrsberuhigten Zone direkt nebenan. Im Schienenverkehr ist das einfacher zu handhaben und wird auch seit Jahren umgesetzt. Im Straßenverkehr müßte man immer mit Navi fahren und dürfte auch nicht von den Routen abweichen, wenn technische Eingriffe in die Geschwindigkeit halbwegs zuverlässig funktionieren sollen.
16. Mai 20251 J. vor 16 Minuten schrieb Kirunavaara: Weil es noch nicht fail-safe ist. Egal ob via Verkehrseichenerkennung oder GPS gelöst, es würde immernoch zu viele Fälle geben, bei denen Fahrzeuge aufgrund einer falschen Positionierung unnötig zwangsgebremst werden, was wiederum auch zu Unfällen führt. Im Extremfall z.B. auf Schrittgeschwindigkeit, obwohl man sich auf einer Stadtautobahn befindet, und nicht in der verkehrsberuhigten Zone direkt nebenan. Na, in der erste Stufe waere es sinnvoll, im Stadtgebiet die Geschwindigkeit auf 60 km/ zu begrenzen, das waere zwar in der verkehrsberuhigten Zone ziemlich schnell, aber auch auf der Stadtautobahn vertretbar. vor 18 Minuten schrieb Kirunavaara: Im Straßenverkehr müßte man immer mit Navi fahren und dürfte auch nicht von den Routen abweichen, wenn technische Eingriffe in die Geschwindigkeit halbwegs zuverlässig funktionieren sollen. Selbst meine Billgdrohne hat Geolocation, die es mir nicht moeglich macht, den Frankfurter Flughafen von oben zu inspizieren. Bei dem ganzen Firlefanz der so heute ins Auto gebaut wird, fallen die paar Euro auch nicht ins Gewicht, wenn es nicht ohnehin schon eingebaut ist.
22. Mai 20251 J. https://www.zeit.de/mobilitaet/2025-05/tempo-30-bologna-verkehrstote-strassenverkehr-geschwindigkeitsbegrenzung Wer immer noch gegen Tempo 30 ist, sollte sich mal mit der Praxis auseinandersetzen.
22. Mai 20251 J. Da kann ich auch noch etwas beisteuern: Zitat Tempolimit: Mainz führt wieder Tempo 30 ein Tempo 30 auf den Verkehrsachsen in der Mainzer Innenstadt war nicht bei allen beliebt. Nach der Aufhebung dieses Tempolimits macht die Stadt eine Kehrtwende. https://www.heise.de/news/Tempolimit-In-Mainz-gilt-nun-wieder-Tempo-30-10389286.html Zitat "Die Unfallzahlen haben sich nach Einführung von Tempo 30 halbiert, die Zahl der Schwerverletzten ist deutlich gesunken." Das Tempolimit erhöhte die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Kindern und älteren Menschen. Aber ich muss zugeben, Tempo 30 nervt auf Durchgangsstrassen schon 🙂.
22. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb MatthiasM: Aber ich muss zugeben, Tempo 30 nervt auf Durchgangsstrassen schon 🙂. Kannst ja Fahrrad fahren, dann fühlt sich 30 schnell an. Alternativ: Fensterscheibe runter und Kopf raus, dann ist 30 vielleicht schnell genug.
22. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb MatthiasM: Aber ich muss zugeben, Tempo 30 nervt auf Durchgangsstrassen schon 🙂. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich habe mir bei längeren 30er-Strecken den Limiter angewöhnt (meist etwa auf 32–33 gestellt), dann muss ich nicht ständig auf den Tacho gucken. Dann nerven eigentlich nur noch die Drängler.
22. Mai 20251 J. vor 25 Minuten schrieb 5imon.: Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich habe mir bei längeren 30er-Strecken den Limiter angewöhnt (meist etwa auf 32–33 gestellt), dann muss ich nicht ständig auf den Tacho gucken. Dann nerven eigentlich nur noch die Drängler. Die nerven nicht. Die zaubern einem ein Grinsen ins Gesicht...
22. Mai 20251 J. Gerade eben schrieb Kugelblitz: Die nerven nicht. Die zaubern einem ein Grinsen ins Gesicht... Nach meiner Erfahrung hängt das etwas vom Entspannungsgrad ab. Mal tendiert es zur einen, mal zur anderen Seite.
22. Mai 20251 J. vor 28 Minuten schrieb 5imon.: Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich habe mir bei längeren 30er-Strecken den Limiter angewöhnt (meist etwa auf 32–33 gestellt), dann muss ich nicht ständig auf den Tacho gucken. Dann nerven eigentlich nur noch die Drängler. Mein Limiter steht dann auf 35, weil 5 km/h ist bei mir nahezu ueber den gesammten Bereich des Tachos die Missweisung (GPS). Ich bin jemand der gerne zuegig vorran kommt. Auch wen mir rational bewusst ist, dass es kaum etwas bringt, etwas schneller zu fahren, nerven mich auch "Schleicher". Wenn man 50 gewoehnt ist, ist 30 auf einer mehrspurigen, durch Ampeln von Querverkehr und Fussgangern geschuetzten, Bundesstrasse durch einen Ort eben nervig. Ja irrational, darum ja auch "nervig" und nicht dumm oder falsch.
22. Mai 20251 J. vor 8 Stunden schrieb 5imon.: Dann nerven eigentlich nur noch die Drängler. Ich wünsche mir in manchen 30er-Zonen Drempel - dann hat sich das mit den Dränglern schnell erledigt. Im Münsterland gibt es in einigen 30er-Zone so derbe Drempel, da fegst so mancheiner nur einmal mit 40 oder 50 Sachen drüber. Die Niederländer können auch wunderbare Drempel bauen.
22. Mai 20251 J. Wir haben so einen Versuchs-Drempel, der aus zwei quer eingebauten Gummiröhren besteht. Die Absicht dahinter ist, schwere Fahrzeuge, auf dieser Strecke insbesondere Rettungsdienst und Linienbusse, nicht auszubremsen, sondern nur den Pkw-Verkehr zur Vernunft zu bringen. Der Witz ist, es bremsen wirklich viele bis fast zum Stillstand und/oder versuchen, an der Seite über die Beton-Einfassung zu zirkeln, weil sie Angst vor dem Ding haben. Mit nem Hydropneumaten rollt man da mit den erlaubten 40 km/h drüber, und bis auf etwas plopp-plopp von unten merkt man nicht viel. Selbst mit konventionell gefederten Autos ist es meist erträglich, einfach die 40 zu halten und geradeaus drüber zu rollen. Der andere Witz ist, direkt nach dem Teil kommt eine Kreuzung. Der Querverkehr muß Vorfahrt gewähren, tut das aber oftmals nicht mehr, weil er denkt, auf der Vorfahrtsstraße würden alle wegen dem ollen Drempel bremsen. https://maps.app.goo.gl/u3FngceWYxzKjUam8 Natürlich dient die Maßnahme vor allem der Absicherung der Fußgängerüberwege, und wenn da Personen in der Nähe sind, mache ich gerne auch wesentlich langsamer als 40.
22. Mai 20251 J. vor 27 Minuten schrieb Kirunavaara: Wir haben so einen Versuchs-Drempel, der aus zwei quer eingebauten Gummiröhren besteht. Die Absicht dahinter ist, schwere Fahrzeuge, auf dieser Strecke insbesondere Rettungsdienst und Linienbusse, nicht auszubremsen, sondern nur den Pkw-Verkehr zur Vernunft zu bringen. Es geht nicht um verkehrsberuhigte Strassen, sonder um zwei Bundesstrassen. Wenn man das Verkehrschaos erreichen will kann man natuerlich auch das Hubel, Gummiroehren oder Poller einbauen . Die Akzeptanz ist ja auch eigentlich gut und Mainz zeigt, dass es eben moeglich ist. (Diese Forum aber auch, dass man es nicht "nervig" finden darf, ohne dass die Zeigefinger gehoben werden ) ZZ gibt es dort auch auf der Autobahn einen "Vekehrsbremser". Wegen eines Brueckenschadens wurde auf der Autobahn eine Schwelle eingebaut, die man maximal mit 40 Km/h passieren darf. Tatsaechlich faehrt kaum einer schneller als die Haelfte und nicht wenige Schrittgeschwindigkeit. Zu den selten Gelegenheiten bei den es, wegen des ziemlich dicken Staus, ueberhaupt moeglich war, habe ich es mal mit dem Peugeot mit 50 versucht. Nicht komfortabel aber auch kein Problem fuer Fahrzeug und Insassen.
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