2. Juni 201610 J. HY, beim Staubputzen ist mir ein Außenspiegel abgebrochen. Wie bekomm ich den wieder dran? Normaler Kleber scheint nicht zu funktionieren. Revell-Modellbau-Kleber geht auch nicht? Womit kann man das kleben? Gruß DS
2. Juni 201610 J. Hallo, Probier es doch mal mit abs, in aceton verflüssigt habe ich schon so manches Plastikteil - Mehari - retten können Grüße aus Soest wolfgang
3. Juni 201610 J. Ist das Modell aus Resin? Dann hat Gernot recht, allerdings nicht dünnflüssig, sondern besser in der Gelform. http://www.48specialmodels.com/tips/dtips3.html#Verkleben
3. Juni 201610 J. Ersteller OK werd mir dann mal Sekundenkleber besorgen. Muß eh zum Baumarkt einkaufen fahren.
3. Juni 201610 J. Hol dir was Gutes, die 5 Tübchen für 2€ Chinaangebote taugen nur, wenn man sich die Finger miteinander verkleben will, weil die Tübchen undicht sind.
4. Juni 201610 J. Ein Tropfen des dünnflüssigen Cyanacrylats und man sieht den Bruch gar nicht mehr. Mittelviskos geht sicherlich auch, wäre aber nicht meine erste Wahl, da die Fuge eher sichtbar bleibt. Gernot
4. Juni 201610 J. Man kann sich in die Materie tiefer einarbeiten (aber für ein Automodell?): http://www.mikrocontroller.net/articles/Sekundenkleber_-_Industriekleber Bombenfest kann man Resinatteile evtl. auch mit einem Zweikomponentenkleber (Epoxidharz) zusammenfügen. Das dauert natürlich wesentlich länger mit dem Aushärten, aber das Zeug ist recht bappig sodass die zu verklebenden Teile zunächst einmal leichter zusammengefügt werden können. Bei flüssigen Cyanacrylatklebern ist das manchmal etwas problematisch, zumindest meiner Erfahrung nach.
4. Juni 201610 J. Und wie soll der Spiegel dann für ein paar Stunden fixiert werden? Es ist euch schon klar, daß es in etwa sinnlos ist, einen Kleber höherer Festigkeit als das Material, das geklebt werden soll, zu benutzen? Sekundenkleber einundzwandzig, zweiundzwanzig. Fertig. Gernot Bearbeitet (4. Juni 201610 J. von Gernot)
4. Juni 201610 J. Quatsch, schon mal Modellbau betrieben? Ich glaube, eher nicht. Epoxidharz mischen. Warten. Wenn der sehr bappig wird, an beide Seiten mit einem (Holz-)Zahnstocher äußerst dünn und sparsam auftragen. Fest zusammen pressen. Modell um 90 Grad um die Längsachse drehen. Dafür gibt es entsprechende Applikationen. Da fällt schon nix ab, keine Sorge. Wenn man geschickt ist, bleibt keine sichtbare Fuge. Klebstoffreste werden mit einem Zahnstocher, dann mit einem Spitzskalpell abgetragen. 48h, ggf 72h aushärten lassen. Epoxidharzkleber funktioniert bei Resin - wird nie mehr abbrechen. Fertig.
4. Juni 201610 J. Ersteller HY Leute, hab mir im Baumarkt ein Tübchen Ethyl-2-Cyanacrylat-Gel gekauft. Nun sitzt der Spiegel wieder bombenfest.
4. Juni 201610 J. ...es geht hier um ein Modellauto [emoji6] Ich weiß. Den Rest kann man dann am richtigen Auto aufbrauchen. Gesendet von meinem ONE A2003 mit Tapatalk
4. Juni 201610 J. Oder an der eigenen Haut im Notfall Also der Sekundenkleber eignet sich für Risse am Armaturenbrett ziemlich gut. Das stimmt.
5. Juni 201610 J. Ich betreibe Modellbau seit über 40 Jahren. Zwischen EPP und Voll CfK hängt bei mir alles an der Wand. Auch beruflich befasse ich mich mit strukturellem Kleben. Gernot
5. Juni 201610 J. Okay und ich seit 30 Jahren. Auf die 10 Jahre Vorteil kommt es sicher nicht an, höchstens mir Zugute, dass ich 10 Jahre weniger Lösungsmittel geschnüffelt habe
5. Juni 201610 J. Ach, der Ponal wird mich nicht umbringen. Und die paar Klekse Uhu Hart, naja. Acrylat, PU und Epoxyd halte ich von Augen, Nase und Haut fern. Gernot
9. Juni 201610 J. Am 4.6.2016 at 07:24 , Gernot sagte: Ein Tropfen des dünnflüssigen Cyanacrylats und man sieht den Bruch gar nicht mehr. Mittelviskos geht sicherlich auch, wäre aber nicht meine erste Wahl, da die Fuge eher sichtbar bleibt. Gernot Da stimme ich dir zu, damit habe ich schon oft Plastik und Kunststoff zusammengeklebt, man muss nur die richtige Menge reinbringen und Nichtübertreiben, weil da der Plastik ein wenig verbrannt aussehen kann
9. Juni 201610 J. Diese weissen Ausblühungen sind ein Nachteil der Sekundenkleber. Es gibt welche, die das nicht so machen, aber wenn man mit einer Nadel arbeitet, geht es. Einfach einen Tropfen auf eine Folie drücken und daraus mit der Nadel schnell auf die Bruchfläche aufticken. Den Kleber dabei nicht anatmen, da er mit Luftfeuchte abbindet. Erst der Druck durch das zweite Teil sollte den Kleber wirklich aktivieren. Gernot
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