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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
Zitat

In der öffentlichen Debatte um die gerechte Verteilung der Steuerlast wird häufig suggeriert, dass nur die sehr gut verdienenden Menschen zur Finanzierung des Staates und seiner Leistungen herangezogen würden. Der Beitrag der unteren Einkommen sei hingegen entsprechend gering.

https://steuermythen.de/wp-content/uploads/2017/08/Steuermythos7.pdf

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65849/6056724

Zitat

Das aber eine Mutter ihr vierzehn Monate altes Kind bei etwa 30 Grad Außentemperatur in einem schwarzen Auto in der prallen Sonne zurücklässt, um einkaufen zu gehen, dass hat am Freitag (13. Juni 2025) gegen 11:39 Uhr in Kleve an der Minoritenstraße selbst langjährige Polizisten fassungslos gemacht. Vermutlich nur der Aufmerksamkeit zweier Mitarbeiter des Erkennungsdienstes der Klever Polizei, die in dem Auto in einem Kindersitz auf der Rückbank einen kleinen Jungen entdeckten, ist es zu verdanken, dass diesem nicht schlimmeres passiert ist. 

Zitat

Etwa zwanzig Minuten nach der Entdeckung des Kindes traf die Mutter, eine 24-Jährige aus Essen, am Einsatzort ein. Sie war sich keiner Schuld bewusst und gab rechtfertigend an, das Kind habe ja geschlafen. Außerdem habe sie ja vorher die Klimaanlage eingeschaltet gehabt und wäre ja auch nur kurz einkaufen gewesen! 

 

Joa.... Um Auto zu fahren, braucht man und frau einen Führerschein. Kinder kriegen kann jede(r). Egal ob der IQ bei 3m Feldweg liegt.

vor einer Stunde schrieb Auto nom:

In der Schule wird einfach zuwenig Physik gelehrt. Wahrscheinlich hatte sie nur Kunst und Philosophie. Naturgesetze sind nix für jeden. Ich habe meinem Sprössling auch geraten statt dem roten c3 mit schwarzem Dach beim neuen c3 ein weisses Dach zu nehmen. Z.B. den C3 in blau mit weißem Dach. 
allein wegen der Temperaturen im Sommer. Meinte er: der wagen hat ja Klimaanlage . 
wir alten knacker wissen das ein Auto das physikalisch gut fährt gar keine elektrischen Helfer benötigt. Dafür gehört für mich aber auch : kein leder.

im Grunde genommen brauche ich auch keine elektrischen Fensterheber . Wozu elektrisch wenn ich auch einfach mechanisch die Kurbel drehen kann ??

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

vor 32 Minuten schrieb silvester31:

Joa.... Um Auto zu fahren, braucht man und frau einen Führerschein. Kinder kriegen kann jede(r). Egal ob der IQ bei 3m Feldweg liegt.

Ja. Leider gibt es dazu keinen Führerschein. 

9 hours ago, Karl Hunsche said:

[...] Physik [...] Naturgesetze [...] Ich habe meinem Sprössling auch geraten statt dem roten c3 mit schwarzem Dach beim neuen c3 ein weisses Dach zu nehmen. Z.B. den C3 in blau mit weißem Dach. 
allein wegen der Temperaturen im Sommer.

Die Farbe des Daches spielt im Hinblick auf "die Temperaturen im Sommer" kaum eine Rolle. Während der Fahrt schon garnicht. Das Dach ist von innen "isoliert". "Früher" mag das anders gewesen sein.
Als Treckerfahrer meine ich, es kommt eher drauf an wieviel Einstrahlung durch die Glasflächen ins Innere kommt (vergleiche, wie die Sonne mit und ohne Glas auf den Unterarm brennt) und welche Materialien im Innenraum verbaut sind.

Am 15.6.2025 um 20:47 schrieb RalphB:

Das ist schlicht und einfach falsch - gerade das zeichnet eine psychische Steurung aus: eben keine klares Erkennen von richtig und falsch und komplett andere Wahrnehmung der Umwelt. Da werden die Menschen in nächster Nähe auch mal zur existentiellen Bedrohung. 

Und gerade deshalb sollte man sich mit den Tätern beschäftigen: zu verstehen, warum sie bestimmte Taten verübt haben, gibt einem eine Chance bei ähnlichen Mustern rechtzeitig einzugreifen und dem möglichen Täter zu helfen wieder seine Umwelt in angemessenen Rahmen zu verstehen.

Dein Satz, sie nicht zu bewaffnet oder einzusperren, bedingt sie zu erkennen - das setzt das Verstehen voraus. Dann kann man eventuell vorab gegensteuern. Im schlechtesten Fall einsperren und die Gesellschaft schützen.

Nur, möchtest Du die Verantwortung übernehmen und einen vielleicht skurrilen, aber ungefährliche Menschen damit sein Leben zerstören?

Du merkst, so einfach ist es nicht 

Wie gut das mit dem Erkennen und vorbeugen funktioniert, sieht man in dem Fall. Das psychologische Gutachten war für 'd Füchs'!

Und da muss die Frage nicht lauten, ob ich die Verantwortung übernehmen möchte, das Leben eines Sonderlings zu zerstören. Es hätte gereicht, den nicht zu bewaffnen. Das haben offenbar auch moderne psychologische Tests nicht vermocht. - Ja, wenn's Fachleute nicht können, dann bringt der Ansatz mit erkennen und schützen nichts!

Unter der Prämisse muss die Frage dann lauten, ob ich, vertrauend auf offensichtlich nichtsnutzige weil hochgradig unzuverlässige Tests, das Leben ganz normaler Leute riskieren möchte. Antwort: Klar nein.

Und wenn so einer dann zum Täter wird, oder das ankündigt, dann bin nicht ich der, der sein Leben zerstört.

In Europa leben wir immer noch in einer liberalen Welt mit Eigenverantwortung. Heisst: Man steht fürs eigene Tun und Lassen selbst gerade. Auch und gerade als Täter. Dass es immer die anderen sind, die Schuld sind, ist kein Argument; es ist Ursache der Problematik hinter fast jedem Verbrechen. Würden die Täter davon ausgehen, für Ihre Taten haften zu müssen, also fürs eigene Tun und Lassen wie jeder andere auch verantwortlich zu sein, würden sie nicht zu Tätern.

Wenn also einer meint, sich mehr herausnehmen zu dürfen, als die Rechtsordnung hergibt, dann ist nicht der, der ihn einsperrt verantwortlich für die Zerstörung des Lebens des Betroffenen. Das hat dieser selber zu verantworten.

Warum es dann helfen soll, den zukünftigen Tätern mit mehr Aufmerksamkeit, sprich Therapiestunden und so weiter, zu begegnen, erschliesst sich mir nicht. Man hat es doch mit Psychologie versucht, und ist gescheitert. Und weil Psychologen mit dem Typen nicht zu Rande kommen, solls helfen, noch mehr vom Gleichen zu investieren? - Wie das denn?

Nein: Schwierige Menschen sind so schon schwer erträglich und oft eine Last für ihr Umfeld. Noch mehr Kosten, die die Allgemeinheit zu tragen hat müssen dann auch zu wirken. Psychologie tut das im Zweifel nicht, wie der vorliegende Fall eindrücklich bewies. Sie ist eben keine exakte Wissenschaft. Und nein, wenn die nicht als Barriere wirken konnte, hätte sie auch im Vorfeld vermutlich nur schon deshalb versagt, weil sie den Bedarf nicht erkannt hätte. Das genau war ja dann später auch so. Sonst würden wir nicht drüber reden.

Wenn es Menschen darauf anlegen, nicht durchschaut zu werden, dann kommt man denen nicht mit Sozialwissenschaften bei. Wenn es dann (freiwillig veröffentlichte) Anzeichen für Gemeingefährlichkeit gibt, dann kann mich der Täterschutz mal. An sich ist ja nicht der Schutz schwieriger bis gefährlicher Individuen vorrangiger Staatszweck, sondern der Erhalt von Ordnung und Sicherheit für den Rest der Menschen. - Dass erstere dennoch Rechte haben, sei gegeben. Die gehen aber nicht dem Recht auf Leben und körperliche wie geistige Unversehrtheit aller anderen vor. Im Gegenteil: Wer gefährlich ist, hat damit zu leben, dass man seine Freiheit einschränkt. Fängt bei der Verweigerung der Fahrerlaubnis aus gesundheitlichen Gründen an, und hört ganz bestimmt nicht auf bei einem Waffentrageschein; und wenn der Gefahr anders nicht beizukommen ist, dann gehören gefährliche Menschen eingesperrt.

vor 4 Stunden schrieb bluedog:

In Europa leben wir immer noch in einer liberalen Welt mit Eigenverantwortung. Heisst: Man steht fürs eigene Tun und Lassen selbst gerade.

Danke für Deine Erwiderung.

An einigen Punkten mißverstehst Du mich, anderes ist einfach nicht schlüssig.

Z.B. Dein von mir zitierten Satz: der Täter begann nach meinem Wissen Selbstmord. Mehr in der "Verantwortung" stehen geht nicht. 

Andererseits schreibst Du von der Unmöglichkeit jeden psychisch Kranken richtig beurteilen zu können. Dem stimme ich zu, sehe darin allerdings exakt das Problem: wollen wir proaktiv mögliche Täter einsperren und damit auch Menschen wegstecken, vor denen die Gesellschaft nicht geschützt werden müsste?

"Täterschutz" finde ich im übrigen ein ziemlich fieses Wort. Es gibt keinen Täterschutz, das ist einfach falsch und fast immer rechte Hetze. Es gibt "im Zweifel für den Angeklagten" - manchmal schwer zu ertragen, aber für mich der richtige Weg.

Aus Deinen Worten entnehme ich, daß Du möglichst unschuldige Opfer vermeiden willst. Auch da stimme ich Dir zu. Nur, einen Menschen zum möglichen Täter erklären, schafft auch Opfer.

Ich habe mich in einer kleinen Gruppe, darunter Juristen, mal über ca ein Jahr mit dieser Frage sehr intensiv beschäftigt. Wenn wir keinen totalen Überwachungsstaat haben wollen (der solche Taten auch nicht verhindern wird), muss man am Ende einfach damit leben. Bitter, aber das kleinere Übel. Und so versuchen so viel wie möglich zu verstehen, damit man so gut es geht gegensteuern kann.

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Z.B. Dein von mir zitierten Satz: der Täter begann nach meinem Wissen Selbstmord. Mehr in der "Verantwortung" stehen geht nicht. 

Man könnte auch sagen: Mehr aus der Verantwortung stehlen kann man sich nicht. - Dass er damit der Gesellschaft den weiteren Umgang mit Ihm erspart, kann man ihm, als schwachen Trost zu gute halten.

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

wollen wir proaktiv mögliche Täter einsperren und damit auch Menschen wegstecken, vor denen die Gesellschaft nicht geschützt werden müsste?

Nein.

Ich würde das Problem so auflösen: Wer es für richtig hält, andere Menschen ohne eigene Gefahr an Leib und Leben zu töten, ist so gefährlich, dass man die Gesellschaft vor ihm schützen muss. Im Zweifel wegsperren.

Wer aber ist für seine Ansichten verantwortlich, und wer kann sie ändern?

Nur der, der sie hat.

Es ist daher niemand anders als derjenige selbst für sein Schicksal verantwortlich. Den Schuh braucht sich die Gesellschaft also nicht anzuziehen.

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Es gibt keinen Täterschutz, das ist einfach falsch und fast immer rechte Hetze. Es gibt "im Zweifel für den Angeklagten" - manchmal schwer zu ertragen, aber für mich der richtige Weg.

Doch, den gibt es. Und in einem Fall, wo unstrittig ist, dass der Täter Täter ist, weil er 10 Leute erschossen hat, sind wir hoffentlich weit jenseits von "Im Zweifel für den Angeklagten".

Im übrigen sprechen wir hier über Leute, die nicht deshalb gefährlich sind, weil sie Täter sind, sondern die schon vorher gefährlich waren. So einfach, dass man nur einsperrt, wer Täter ist, ist die Welt nicht. Psychisch Kranke sperrt man in der Mehrzahl der Fälle weg, ohne strafrechtliche Verurteilung. Hätte man mit dem Täter nicht mal machen müssen. Man hätte ihm aber das Recht verweigern müssen, Waffen zu tragen und zu nutzen.

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Nur, einen Menschen zum möglichen Täter erklären, schafft auch Opfer.

In dem Fall nicht. Der Täter hätte, damals ja noch kein Täter, nur seine Ansichten ändern müssen. Bzw. hätte es ihn nicht zum Opfer gemacht, wenn er hätte - ach wie schlimm - unbewaffnet sein Leben fristen müssen.

Wenn ihn das zum Opfer macht, dann gibts auf der Welt sehr viele Opfer. Irgendwas sagt mir aber, dass Du den Punkt siehst wie ich, und das nicht ausreicht für die Opferqualität.

Ebenso wie den Täter der fehlende Schulabschluss nicht zum Opfer macht. Die Prüfungen wird er ja wohl höchstselbst verbockt haben. Daher sag ich doch: Wenn immer die anderen Schuld sind, dann ist das Ursache.

Einen Schulabschluss kann man nachholen. Und selbst wenn nicht, dann wird man immerhin auch nicht verhungern... dafür gibts den Sozialstaat. Und wer von dem weg will, der kann das auch ohne Schulabschluss. Wenns ein Migrant ohne Sprachkenntnis und anerkannte Ausbildung zum Unternehmer bringen kann, dann kann das auch ein Einheimischer ohne Schulabschluss.

5113509380626500

vor 33 Minuten schrieb Ronald:

5113509380626500

„Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.“
B. Brecht.

https://taz.de/Tod-von-Umweltschuetzer-Hubert-Weinzierl/!6095014/

BERLIN/WIESENFELDEN taz/dpa | Er war ein Vordenker auf dem Gebiet des Umweltschutzes und ein Macher, der Projekte durchzusetzen wusste, aber auch jemand, der Natur fühlte: „Wildnis ist nicht nur ein Erfolg für die Artenvielfalt. Wir brauchen Wildnis auch für unser seelisches Gleichgewicht“, hat Hubert Weinzierl einmal erklärt. „Unsere Natur wäre ohne ihn ärmer“, sagten Weggefährten über den Mann, der über Jahrzehnte die großen Umweltorganisationen in Deutschland mitaufgebaut und auch geleitet hat – den Bund Naturschutz in Bayern (BN) etwa, den Deutschen Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) oder den Deutschen Naturschutzring (DNR)…

Die Gesellschaft kann sehr wohl im VORFELD Leute zu ihrem und der Gesellschaft Schutz heilen.

Dazu braucht es ja nichtmals Medikamente. Wir wissen ja WAS der Grund ist warum jemand böse wird.

wenn wir z.B. die in Frage kommenden Kinder schon in der Kinderkrippe/Kindergarten statt mit weiblichen Bezugspersonen dann mit männlichen Bezugspersonen prägen und die Eltern darüber aufklären wie wichtig männliche positive Bezugspersonen für Kinder im Patriarchat sind, könnte man helfen ohne das jemand immer mehr extremistisch wird.

 

Das würde ja auch den Frauen gut tun, die müssen ja auch aus der Falle raus.

Bei dem Amok Lauf jetzt fällt auf das der Junge seit 2019 mit seiner höchstwahrscheinlich überforderten Mutter ohne Vater zusammengelebt hat.

Das sind 6 wichtige Jahre wo etwas verkehrt gelaufen sein kann. Und noch schlimmer. Es wird ja einen grund geben warum die Frau sich getrennt hat. D.h. der Vater war wohl schon vorher nicht gut für die Frau und die Kinder.

 

vor einer Stunde schrieb Karl Hunsche:

Die Gesellschaft kann sehr wohl im VORFELD Leute zu ihrem und der Gesellschaft Schutz heilen.

Dazu braucht es ja nichtmals Medikamente. Wir wissen ja WAS der Grund ist warum jemand böse wird.

wenn wir z.B. die in Frage kommenden Kinder schon in der Kinderkrippe/Kindergarten statt mit weiblichen Bezugspersonen dann mit männlichen Bezugspersonen prägen und die Eltern darüber aufklären wie wichtig männliche positive Bezugspersonen für Kinder im Patriarchat sind, könnte man helfen ohne das jemand immer mehr extremistisch wird.

 

Das würde ja auch den Frauen gut tun, die müssen ja auch aus der Falle raus.

Bei dem Amok Lauf jetzt fällt auf das der Junge seit 2019 mit seiner höchstwahrscheinlich überforderten Mutter ohne Vater zusammengelebt hat.

Das sind 6 wichtige Jahre wo etwas verkehrt gelaufen sein kann. Und noch schlimmer. Es wird ja einen grund geben warum die Frau sich getrennt hat. D.h. der Vater war wohl schon vorher nicht gut für die Frau und die Kinder.

 

Du hast offensichtlich Insider Kenntnisse. Woher weißt Du, daß es nicht der Mann war, der sich von der Frau getrennt hat. Warum auch immer. Oder sich beide einvernehmlich getrennt haben, weil auseinander gelebt. Oder der Vater möglicherweise garnicht mehr lebt.

Und wenn Du diese Insider Kenntnisse hast, hast Du dich dann nicht mitschuldig gemacht ?

Deine Welt ist so unheimlich eindimensional und schwarz weiß. Wenn es so einfach wäre, hätten wir kaum Probleme.

Bearbeitet ( von silvester31)

vor 52 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Die Gesellschaft kann sehr wohl im VORFELD Leute zu ihrem und der Gesellschaft Schutz heilen.

Da ist ja schon Diktatur. So FDJ/ hj artig. Das kann jetzt nicht dein Ernst sein.

vor einer Stunde schrieb Karl Hunsche:

 Es wird ja einen grund geben warum die Frau sich getrennt hat. D.h. der Vater war wohl schon vorher nicht gut für die Frau und die Kinder.

 

Vielleicht war er auch nur einfach schlecht im Bett ................

..... um mal bei deinen lustigen Thesen zu bleiben

vor 32 Minuten schrieb silvester31:

Deine Welt ist so unheimlich eindimensional und schwarz weiß. Wenn es so einfach wäre, hätten wir kaum Probleme.

und wenn man keine Probleme hat, macht man sich welche

vor einer Stunde schrieb silvester31:

Du hast offensichtlich Insider Kenntnisse. Woher weißt Du, daß es nicht der Mann war, der sich von der Frau getrennt hat. Warum auch immer. Oder sich beide einvernehmlich getrennt haben, weil auseinander gelebt. Oder der Vater möglicherweise garnicht mehr lebt.

Und wenn Du diese Insider Kenntnisse hast, hast Du dich dann nicht mitschuldig gemacht ?

Deine Welt ist so unheimlich eindimensional und schwarz weiß. Wenn es so einfach wäre, hätten wir kaum Probleme.

Also ich habe mich nachdem der Täter sich gerichtet hat mitschuldig gemacht weil ich mehr zur Lebenssituation des Täters weiss als du ? Wessen Sicht ist denn „eindimensional“. 
Also ich bevorzuge mir Fakten zu besorgen bevor ich über eine Sache spreche.

Der Täter war kein Einzelkind. Er hatte Bruder und Schwester und bis 2019 lebte der Vater noch im Haushalt.

Da war der Junge 15.

Da der Täter sich in diversen (!) Accounts in unterschiedlichsten Foren des Internets ausgedrückt hat hätte man durchaus, falls das die Eltern, die Freunde oder die Schule oder sonstwen interessiert hätte , vorab feststellen können (und müssen ?!) das er sich im Bereich Schiessspiele extremst spezialisiert. 
Sicherlich ist es für eine alleinerziehende Mutter im Patriarchat schwierig neben der Existenzsicherung ihrer 3 Kinder , sich adäquaten und präventiv mit sowas auseinanderzusetzen.

Deswegen sage ich ja die Gesellschaft ist in der Pflicht die gesellschaftlichen Strukturen so zu verändern, das Leute/Kinder die abrutschen aufgefangen werden können. 
Gute Lehrer in der Schule. Hobbys die gewaltlos und sozial Fähigkeiten und Kompetenzen schulen, das ist gefragt.

Ich habe die große Hoffnung das es möglich ist den Zustand der kritischen Masse abzuwenden.

Leute wie

https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Mansour_(Autor)

z.B. haben verstanden wie es in einer Gesellschaft passiert solche Typen en masse zu produzieren. Und ich denke er weiss auch wie man dagegen vorgehen könnte.

 

vor 22 Minuten schrieb Karl Hunsche:


Also ich bevorzuge mir Fakten zu besorgen bevor ich über eine Sache spreche.

Der Täter war kein Einzelkind. Er hatte Bruder und Schwester und bis 2019 lebte der Vater noch im Haushalt.

Ich kann garnicht sagen, wie mich dieses selbstgerechte Gelaber ank..... !

Nochmal : Woher willst Du wissen wie die Trennung der Eltern verlief ? Du implizierst, die Mutter hätte sich vom Mann getrennt, weil der ein wie-auch-immer gearteteter Widerling ist/war. Gibt's darüber gesicherte (!!!) Erkenntnisse ? Kennst Du die Familie persönlich ?

Der Täter hätte nicht entstehen können wenn der Vater positiv und plastisch gewesen wäre (in der Zeit vor 2019).

ein kind wird ja nicht von heute auf morgen böse. Sondern indem die Mutter in einer Falle sitzt, begeht sie in der Erziehung Fehler. 

Der Täter hat keine Möglichkeit diese Fehlentwicklung zurückzuführen. 
Hätte die Mutter vor der Trennung einen liebenden Ehemann gehabt der den Kindern ein guter Vater gewesen wäre, wäre es gar nicht zu dieser Situation gekommen. 
 

Du findest das selbstgefällig. Ich brauche die Familie nicht persönlich kennen um zu erkennen wo das Problem ist. Das ist ja gerade der Grund warum man solche Theorien entwickelt weil sie eine allgemeine Handlungsanweisung ergeben. 
Der junge hat kein positives ihn beschützendes männliches Vorbild gehabt. Er war allein. Wurde nicht gemocht. Und er hat sich dann falsche Vorbilder gesucht und es nahm ein böses Ende. 

und er hat diejenigen umgebracht, die ihn als er schwach war, attackiert haben. Er hat sich gerächt an denen die ihm weh taten. Weil er keinen Schutz (positiver plastischer Vater) hatte, sondern allein war gegen die anderen die ihn ausgrenzten. 
 

Hier mal der versuch von Mansour, es geht um andere Täter aber das Prinzip ist doch dasselbe.

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesthemen/video-1425794.html

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb silvester31:

Ich kann garnicht sagen, wie mich dieses selbstgerechte Gelaber ank..... !

Du gibst nicht auf, oder 😂? Es gibt auch fuer mich eine Familie die ich nicht persoenlich kennen muss, um zu erkennen wo das Problem ist :)!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

1 hour ago, Karl Hunsche said:

Hätte die Mutter vor der Trennung einen liebenden Ehemann gehabt der den Kindern ein guter Vater gewesen wäre, wäre es gar nicht zu dieser Situation gekommen. 

Zur Trennung?

vor 21 Minuten schrieb schwinge:

Zur Trennung?

Nein zur Fehlprägung des Kindes. Zur Trennung wahrscheinlich auch nicht denn die Mutter hätte sich dann ja nicht wie in einer falle gefühlt.

12 minutes ago, Karl Hunsche said:

[...] Fehlprägung [...]

Die Dinge, die nicht so sind "wie sie sein sollen", sind am wertvollsten.

vor 14 Minuten schrieb schwinge:

Die Dinge, die nicht so sind "wie sie sein sollen", sind am wertvollsten.

Ja für die massenmörderforschung.

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