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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

Zitat:

"Damit überführte sie ein traditionelles und patriarchalisch geprägtes Frauenbild erfolgreich in die sozialistische Arbeitsgesellschaft. "

Willkommen im Leben!

Die Theorie war schon bei Marx pervers. Männerbünde die Frauen Befehle erteilen.

vor 27 Minuten schrieb Götz Kowalski:

Ihr müsst noch mehr Geld an die Börse bringen

So ist es! Denn dann sind die Menschen Miteigentümer der AG, an der sie beteiligt sind und haben ein Mitspracherecht - welches ich nutze.
Was daran kann schlimm sein?
( Du kannst dir sogar aussuchen, ob du in Glyphosat/ Rüstung oder Erneuerbare/ Ökologie investierst).
 

vor 6 Minuten schrieb Ebby Zutt:

So ist es! Denn dann sind die Menschen Miteigentümer der AG, an der sie beteiligt sind und haben ein Mitspracherecht - welches ich nutze.
Was daran kann schlimm sein?
( Du kannst dir sogar aussuchen, ob du in Glyphosat/ Rüstung oder Erneuerbare/ Ökologie investierst).
 

Ohne Finanztransaktionssteuer werden die Reichen reicher und die armen ärmer. Bedingungsloses Grundeinkommen und Finanztransaktionssteuer.

"Compact" bleibt leider erlaubt. 

 

 

 

Das Bundesverwaltungsgericht hat gesprochen – und Jürgen Elsässer darf weiterschreiben. Weiter hetzen, weiter verdrehen, weiter „Compact“ verteilen. Die Meinungsfreiheit, dieses hohe Gut, hat erneut einen Bittsteller erhört – leider den Falschen.

 

Ein Sieg der Rechtsstaatlichkeit, sagen die einen. Ein Freispruch für den gepflegten Hass, sagen die anderen. Und während Demokratinnen und Demokraten sich die Augen reiben, reibt sich ein anderes Lager die Hände. Wieder einmal hat sich das Recht nicht gegen rechts gewehrt, sondern mit einem Federstrich Platz gemacht für Parolen in Hochglanz.

 

Natürlich, so sagt man, müsse eine Demokratie auch das aushalten. Das hat sie schon oft getan – Weimar zum Beispiel. Und wir wissen ja, wie das ausging.

 

Was bleibt, ist das schale Gefühl, dass Gerichte zwar unabhängig sind, aber nicht immer unabhängig vom Geist der Zeit. Oder vom Geist der Geschichte. Vielleicht, ganz vielleicht, weht durch manche Roben noch ein kalter Luftzug aus den 30er Jahren.

 

Compact darf also weiter. Kompakt im Format, diffus im Inhalt, maximal in der Wirkung. Und wir dürfen weiter dagegenhalten – mit Argumenten, mit Haltung, mit Haltungsschäden.

 

Denn die größte Gefahr für die Demokratie ist nicht der Pöbler mit dem Megafon, sondern das Schweigen derer, die es besser wissen. Auch das hat das Bundesverwaltungsgericht – leider – nicht verboten.

Bearbeitet ( von Götz Kowalski)

Meine Methode war, das Magazin „Compact“ morgens beim „Erscheinen“ gleich in seiner Gänze in den Korb für Remittenden zu legen, und so bei uns aus dem Verkehr zu ziehen.

Ziviler Ungehorsam. Selbst als Kunde kann man was machen. Wenn man das Magazin in irgendeinem Laden sieht, einfach alle Exemplare ganz nach hinten irgendwo hinter einen Ladenhüter einsortieren sodass kein anderer sowas wiederfindet. Gelebte Demokratie. 

vor 33 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Meine Methode war, das Magazin „Compact“ morgens beim „Erscheinen“ gleich in seiner Gänze in den Korb für Remittenden zu legen, und so bei uns aus dem Verkehr zu ziehen.

Ziviler Ungehorsam. Selbst als Kunde kann man was machen. Wenn man das Magazin in irgendeinem Laden sieht, einfach alle Exemplare ganz nach hinten irgendwo hinter einen Ladenhüter einsortieren sodass kein anderer sowas wiederfindet. Gelebte Demokratie. 

Wahnsinn

vor 46 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Meine Methode war, das Magazin „Compact“ morgens beim „Erscheinen“ gleich in seiner Gänze in den Korb für Remittenden zu legen, und so bei uns aus dem Verkehr zu ziehen.

Ziviler Ungehorsam. Selbst als Kunde kann man was machen. Wenn man das Magazin in irgendeinem Laden sieht, einfach alle Exemplare ganz nach hinten irgendwo hinter einen Ladenhüter einsortieren sodass kein anderer sowas wiederfindet. Gelebte Demokratie. 

Du bist mein Held ❤️ 

vor einer Stunde schrieb Karl Hunsche:

Meine Methode war, das Magazin „Compact“ morgens beim „Erscheinen“ gleich in seiner Gänze in den Korb für Remittenden zu legen, und so bei uns aus dem Verkehr zu ziehen.

Ziviler Ungehorsam. Selbst als Kunde kann man was machen. Wenn man das Magazin in irgendeinem Laden sieht, einfach alle Exemplare ganz nach hinten irgendwo hinter einen Ladenhüter einsortieren sodass kein anderer sowas wiederfindet. Gelebte Demokratie. 

Du betreibst einen Lotto Laden oder Kiosk?

vor 15 Minuten schrieb JörgTe:

Du betreibst einen Lotto Laden oder Kiosk?

Er ist "Magazin hinter Ladenhüter" Verstecker

.............. ist aber ähnliches Berufsbild

Das scheint euch ja zu triggern. Jedenfalls habe ich das jahrelang gemacht ohne Aufmerksamkeit.
Wenn die Magazine am Erscheinungstag gleich als Remittenden zurückgeschickt werden, können Sie auch keinen „Schaden“ verursachen.

Einfach weil  ich nicht akzeptiere das dort wo ich arbeite nazi-Lektüre verkauft wird. Wie gesagt jeder von euch der durch nen Supermarkt mit Zeitschriften düst kann aktiv selber dieses Drecksmagazin „verschwinden“ lassen. Und wenn man vom Personal oder Abteilungsleiter oder noch besser Filialleiter angesprochen wird, einfach begründen das man nirgends einkauft wo nazi-Lektüre ausliegt. Glaubt mir bei Androhung von Boykott mit Presseartikel wird der Chef das Magazin freiwillig „verschwinden lassen“.

Jetzt könnt ihr wieder weiter lästern.

 

(P.S. ich habe in einem großen Kaufhaus mit unterschiedlichen Abteilungen gearbeitet. Neben der Elektro Abteilung war die Zeitschriften-Abteilung). 

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

vor 32 Minuten schrieb JörgTe:

Du betreibst einen Lotto Laden oder Kiosk?

Deswegen auch der tägliche Kontakt mit der Bild.

vor 16 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Jetzt könnt ihr wieder weiter lästern.

 

 

du hast angefangen

vor 57 Minuten schrieb silvester31:

Deswegen auch der tägliche Kontakt mit der Bild.

Die BILD lag täglich im Pausenraum. Das Prekariat liest sowas nun mal. Und man muss wissen was die lesen weil die die Masse sind. Was nützt Schopenhauer, Marx, Lessing oder Poincare oder Einstein oder Rosa Luxemburg, Ulrike Meinhof oder St.Exupéry wenn die Masse Karl Marx und Karl May liest und auch entsprechend lebt.

vor 48 Minuten schrieb **HD**:

du hast angefangen

Nein ich habe nur erzählt was ich mit „Compact” gemacht habe. Warum sollte ich lügen ?

m.E. ist das on-topic im Bereich Zeitgeschehen.

 

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

vor 1 Stunde schrieb **HD**:

Er ist "Magazin hinter Ladenhüter" Verstecker

.............. ist aber ähnliches Berufsbild

Kauft man als heimlicher Rechtsextremer eigentlich die "Compact" in der Bild eingerollt, oder doch eher in der FAZ oder der "Zeit"?

Ich frag ja nur.

Oder ist es im Osten schon so weit, dass man die Bild in der Compact einrollt, um nicht negativ aufzufallen? Und damits nicht auffällt, wenn man damit erwischt wird, ist ganz innen noch ein Playboy, damit man keinem die Rollerei genauer erklären muss?

Ich frag ja nur.

vor 11 Minuten schrieb bluedog:

Kauft man als heimlicher Rechtsextremer eigentlich die "Compact" in der Bild eingerollt, oder doch eher in der FAZ oder der "Zeit"?

Ich frag ja nur.

Oder ist es im Osten schon so weit, dass man die Bild in der Compact einrollt, um nicht negativ aufzufallen? Und damits nicht auffällt, wenn man damit erwischt wird, ist ganz innen noch ein Playboy, damit man keinem die Rollerei genauer erklären muss?

Ich frag ja nur.

Keine Ahnung wie die das so machen. Anzunehmen das die Nazis im Osten der BRD das im Abo haben oder zum Bahnhof fahren. Ihr könnt jetzt spekulieren in welchem Auto die das machen. Volkswagen ? Opel Blitz ? Oder getarnt im XM Diesel 2.5 ?

Also bei mir ist Compact ja gar nicht im Verkaufsregal erschienen. Es ist nicht durch die Vorzensur gekommen. 
Wo nix ist, kann nix werden.

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

Endlich schlafen alle.

Intelligent ist dieser Compactmann. Zufällig hänge ich selbst in dieser Schleife - letzte Instanz, ja oder nein. Aufgrund der zu erwartenden Restlebenszeit habe ich mich dagegen entschieden*, obwohl ich von meinen Backgammonnächten in der "Pille" (Düsseldorfer Altstadt) weiß, dass ich nach der im Prinzip überschaubaren Mathematik (die Artistik liegt kopfrechnerisch darin, in durchzechter Nacht, die Wahrscheinlichkeiten richtig durchzurechnen - die Freier patzen am frühen Morgen) mir meinen vorletzten Richter noch anzutun.

Aber wie gesagt, dieser Compactherausgeber, wie er es mit Leipzig als Gerichtsort und auch sonst hinbekommen hat den Prozess zu gewinnen - ganz großes Kino.

*im Herzen, de jure noch nicht

Bearbeitet ( von Steinkult)

Jemand sollte Trump in den Haag mit einem Bruderkuss empfangen. Wilders könnte sich da anbieten, die haben doch dieselbe Frisur und ähnliche Ansichten über Ausländer. 

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

8 hours ago, Karl Hunsche said:

[...] die Nazis im Osten der BRD [...] getarnt im XM Diesel 2.5 ?

Mein lieber "Karl", du hast mich nicht vergessen. :wub: Damit man nicht sehen kann was ich im Fahrzeug transportiere, sind die Scheiben gut getönt.

9 hours ago, Karl Hunsche said:

[...] Vorzensur [...]

Eigentlich sollte man dankbar dafür sein, in einem "freien Land" zu leben.

vor 47 Minuten schrieb schwinge:

Eigentlich sollte man dankbar dafür sein, in einem "freien Land" zu leben.

Sollte man. Deswegen muss man aber nicht alles kaufen oder verkaufen. Und sollte man auch sein (also dankbar), dafür, dass es Gerichte gibt, die prüfen, ob etwas der Verfassung des freien Landes genügt oder eben nicht.

Und sogar dafür gibts wieder andere Gerichte, ob die vorherigen Gerichte frei entschieden haben...

Richtig toll, oder?

Freies Land in Anführungszeichen zu setzen, bedeutet übrigens, das Gegenteil zu meinen.

Na, das überrascht natürlich nicht. Und nein, ich vergesse Dich auch nicht, keine Sorge! 

Und weder eigentlich, noch sollte.

In einem freien Land zu leben, mit immernoch funktionierender Demokratie ist ein Privileg. Keine Selbstverständlichkeit. Und dafür sollte man sich eigentlich einsetzen 😉

3 hours ago, Nitsrekds said:

Freies Land in Anführungszeichen zu setzen, bedeutet übrigens, das Gegenteil zu meinen.

Sehr gut! Auch in freien Ländern existieren Unfreiheiten.

vor 1 Stunde schrieb schwinge:

Sehr gut! Auch in freien Ländern existieren Unfreiheiten.

Und? Was hat was womit zu tun? Deswegen wird ein freies Land aber nicht zu einem unfreien, nur weil es Gesetze u Gebote gibt.

Freies Land und das Recht der Bürger*Innen:

BERLIN taz | Der Andrang im Saal des Berliner Verfassungsgerichts in Schöneberg am Mittwochmorgen ist groß. Kurz nach 10 Uhr treten dann die neun Rich­te­r*in­nen ans Pult und Gerichtspräsidentin Ludgera Selting verkündet: Das Volksbegehren „Berlin autofrei“ist zulässig.

„Das Verfassungsgericht hat nicht entschieden, ob Berlin autofrei wird“, stellt Selting klar. „Sondern ob das Verfahren dazu eingeleitet werden kann.“ Und das haben die Rich­te­r*in­nen mit einer deutlichen Mehrheit von acht zu einer Stimme bejaht. Als Nächstes muss sich nun das Abgeordnetenhaus mit dem Gesetzentwurf beschäftigen.

 

Vier Monate haben die Abgeordneten dafür Zeit. Lehnen sie ihn ab, startet eine zweite Unterschriften-Sammelphase, bei der die Initiative innerhalb von vier Monaten Unterschriften von 7 Prozent der Berliner Wahlberechtigten sammeln muss, also rund 175.000. Sind sie damit erfolgreich, könnte es 2026 zum Volksentscheid kommen...

https://taz.de/Verfassungsgericht-ueber-Volksbegehren/!6096567/
 

👍 Respekt für die Richter*Innen

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