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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

taz.de
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Hamburger NSU-Forschungsgruppe: Generalbundesanwalt will...

Eine Forschungsgruppe soll noch immer offene Fragen um den Mord an Süleyman Taşköprü beantworten. Doch nun grätscht die Bundesanwaltschaft dazwischen.

Allein beim Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz liegen, so schrieb es der zuständige Innensenator Andy Grote (SPD) Anfang 2025 in einem Brief an die Präsidentin der Bürgerschaft, „rund 500 Akten mit insgesamt ca. 250.000 Blatt“, die für die Aufarbeitung des NSU-Komplex relevant sein könnten. Vor allem aber sind die For­sche­r:in­nen an den polizeilichen Ermittlungsakten im Mordfall Taşköprü interessiert. „Diese Akten sind zentral für die Aufklärung“, sagt Schmitt-Leonardy.

Doch obwohl diese Akten beziehungsweise Kopien davon in Hamburg liegen, kommt die Forschungsgruppe nicht an sie heran. Eine Einsicht muss in diesem Fall nämlich erst durch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe freigegeben werden, womit die For­sche­r:in­nen fest rechneten, als sie die Einsicht beantragten.

Die Gründe für die Ablehnung durch den Generalbundesanwalt kann die Forschungsgruppe nicht nachvollziehen. „Zentral wurde darauf abgestellt, dass die NSU-Akten untrennbar seien“, sagt Schmitt-Leonardy. Heißt: Der Generalbundesanwalt sehe sich aus organisatorischen Gründen außerstande, nur den Hamburger NSU-Mord betreffenden Teil der Gesamtakte zum NSU-Komplex den For­sche­r:in­nen zur Verfügung zu stellen.

„Das überzeugt in keiner Weise“, sagt Schmitt-Leonardy. Schließlich sei diese Arbeit ja längst einmal geschehen – in Hamburg lagern ja schon Duplikate genau dieses Aktenteils. Und: „Die Unteilbarkeit aus Gründen der Behördenorganisation ist kein Ablehnungsgrund“ – die hier zum Tragen kommende Strafprozessordnung sieht ausdrücklich Auskünfte und Akteneinsicht zu Forschungszwecken vor.

Bearbeitet ( von Auto nom)

Vor 10 Minuten, silvester31 schrieb:

Und genau die Typen müsste man mit Hilfe der Plattform ausfindig machen und einem Staatsanwalt zuführen.

Der Text ist nicht justiziabel.

Bearbeitet ( von 15cv)

Welche Debatte hätten wir eigentlich, wenn der Täter in Leipzig kein Deutscher Staatsbürger wäre, sondern sagen wir mal...Migrant ohne gültiger Aufenthaltserlaubnis, behördlich nicht unbekannt.

Vor 15 Minuten, PuckX2 schrieb:

Welche Debatte hätten wir eigentlich, wenn der Täter in Leipzig kein Deutscher Staatsbürger wäre, sondern sagen wir mal...Migrant ohne gültiger Aufenthaltserlaubnis, behördlich nicht unbekannt.

Nach Beobachtung der Zeugin war zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von etwa fünf oder sechs offenbar aus dem Ausland stammenden jungen Männern aus dem Park vor der Thomaskirchegestürmt und habe das Fahrzeug umstellt. „Dort sitzen am Nachmittag oft Geflüchtete, unterhalten sich und tauschen sich aus“, berichtet die junge Frau.

Dem mutmaßlichen Amokfahrer ist es so nicht mehr möglich, das Auto zu verlassen und zu fliehen. Die eintreffenden Beamten nehmen ihn fest.

https://www.l-iz.de/leben/faelle-unfaelle/2026/05/die-amok-fahrt-von-leipzig-fluechtlinge-stoppten-den-todesfahrer-656197

Liebe Geflüchtete, lasst uns mit diesen Deutschen bitte nicht alleine.

2 Stunden her, silvester31 schrieb:

Was mir gerade so auffällt :

Warum wird man, wenn man empathisch ist und sich in die Nöte anderer (ansatzweise) einfühlen kann, automatisch (hier) als links bezeichnet ?

Müssen es immer die äußersten Ränder sein ? Man kann doch auch im Grunde konservativ sein und dennoch Empathie mit LGBTQ+ Menschen, Flüchtlingen, Ausländern im allgemeinen empfinden. Oder schließt sich das aus ? Meiner Meinung nicht.

Hm. Kann ich gar nicht so richtig nachvollziehen..

Vor 51 Minuten, PuckX2 schrieb:

Welche Debatte hätten wir eigentlich, wenn der Täter in Leipzig kein Deutscher Staatsbürger wäre, sondern sagen wir mal...Migrant ohne gültiger Aufenthaltserlaubnis, behördlich nicht unbekannt.


https://www.interkulturellewoche.de/aktuelles/20251030/studie-auslaendische-tatverdaechtige-deutschen-leitmedien
- Dobrindt und Merz hätten ihre üblichen Ansprachen gehalten. Afd- Weidel hätte für morgen einen großen Trauermarsch unter dem Motto „Trauer vereint – Für eine sichere Zukunft“ organisiert und entsprechende Gegendemos wären geplant worden...
- Habe die Entwicklung vorhin mitbekommen. Video von der Festnahme des Täters (incl. vollem Namen) der so garnicht ins Beuteschema der Besorgten passte, war ja ruckzuck online. Afdler haben dann reihenweise Posts gelöscht und für einen Haufen Anhänger ist buchstäblich die Welt zusammengebrochen...

Bearbeitet ( von 15cv)

Gut für meinen Puls, dass ich mich von asozialen Medien fernhalte.

Vor einer Stunde, Ebby Zutt schrieb:

Gut für meinen Puls, dass ich mich von asozialen Medien fernhalte.

Und für die geistige Hygiene.

Vor einer Stunde, Ebby Zutt schrieb:

Gut für meinen Puls, dass ich mich von asozialen Medien fernhalte.

Ein Freund von mir schickt mir ab und zu per WhatsApp, Beiträge von Facebook (nutze ich auch nicht) und den unfassbaren, asozialen Kommentaren. Da gibt es gar keine Hemmschwelle mehr, nur blanker Hass. Meinungsaustausch findet zumindest in diesen Beiträgen gar nicht statt.

  • Ersteller

Ich finde es ja schon ziemlich befremdlich die Ethnie des Taeters hier ueberhaupt zu thematisieren. Damit geht man Rechtspopulisten auf dem Leim. Menschen die wahllos andere Menschen toeten sind immer dumme Arschloecher, unabhaengeig von Ethnie, Glaube oder Haarfarbe.

9 Stunden her, silvester31 schrieb:

Was mir gerade so auffällt :

Warum wird man, wenn man empathisch ist und sich in die Nöte anderer (ansatzweise) einfühlen kann, automatisch (hier) als links bezeichnet ?

Müssen es immer die äußersten Ränder sein ? Man kann doch auch im Grunde konservativ sein und dennoch Empathie mit LGBTQ+ Menschen, Flüchtlingen, Ausländern im allgemeinen empfinden. Oder schließt sich das aus ? Meiner Meinung nicht.

Das ist ein Abgrenzungsspiel. "Wir gegen die". Sich selbst aufwerten, indem andere abgewertet werden. Passiert leider immer wieder und man fragt sich, warum manche Menschen das nötig haben.

9 Stunden her, silvester31 schrieb:

Was mir gerade so auffällt :

Warum wird man, wenn man empathisch ist und sich in die Nöte anderer (ansatzweise) einfühlen kann, automatisch (hier) als links bezeichnet ?

Müssen es immer die äußersten Ränder sein ? Man kann doch auch im Grunde konservativ sein und dennoch Empathie mit LGBTQ+ Menschen, Flüchtlingen, Ausländern im allgemeinen empfinden. Oder schließt sich das aus ? Meiner Meinung nicht.

Nach meiner Meinung sind das die Früchte, die die Ernte einbringt. Die Saat wurde und wird mit der Propaganda und Falsch-und Fehlinformation, extremer, meist rechtsextremer, libertärer Gruppen im Internet, vorwiegend in den asozialen Medien, ausgebracht. Die AfD ist nicht umsonst so stark in dem Bereich vertreten. Dazu gehört natürlich auch eine Vereinfachung und Polarisierung. Die funktioniert am besten, wenn ich zwischen zwei Gruppen unterscheide. "Wir" - die Guten, und "Ihr" die Anderen, der Feind. Nur so macht es 'Laune' . Sogenannte 'Altparteien' sind eh alle Links, hat man ja an der Merkel gesehen,die machen sich nur die Taschen voll und gängeln "Uns". Die 'Alternative' ist 'frisch' und 'unverbraucht'... Ja, das glauben sehr Viele!

Die (AfD) haben noch Werte, die betreiben keinen Ausverkauf. Die sorgen dafür, daß die Kohle nicht mehr sinnlos zum Fenster rausgeworfen wird... usw,usw.

Ich finde, die Ernte, die eingefahren wird, ist ordentlich., obwohl man sich ganz genau in den USA anschauen kann, wo das hinführt. Trump ist kein 'Unfall'. Der wurde zweimal! gewählt.

10 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Der Nachname "Chrupalla" ist eine eingedeutschte Form des polnischen Nachnamens "Chrupała". Das polnische Wort "chrupała" bedeutet so viel wie "fressen" oder "geräuschvoll essen". ( Wiki bestätigte mir das)

Meine polnische Kollegin meint, das mit chrupac auch Knuspern (Chips essen) , die "morschen" Knochen brechen, knacken gemeint sein kann. Z.B. auch wenn Deine Husky die Knochen knacken.

Was ich auch als bemerkenswert und besorgniserregend empfinde, sind die 'Begriffe', die aus dem rechten Spektrum gezielt eingebracht werden und zu einen gewissen Teil im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen sind.

"Remigration" und "Altparteien" zum Beispiel.

"Remigration" bedeutet genau was? Ich denke, wir reden dann über Abschiebung mit Gewalt oder Deportation unter Missachtung der Menschenrechte.

Das sollte dann auch so benannt werden : Abschiebung und nicht harmlos "Remigration". "Endlösung" klang auch so wunderschön verharmlosend. 'Ist ja nichts Schlimmes. Passiert ja nichts.'

"Altparteien" - Ein Rundumschlag gegen ALLE demokratischen Parteien.

Suggeriert verstaubte, verpfilzte alt hergebrachte Parteien, die den Mief von 1000 Jahren an den Hacken kleben haben. Desweiteren schreibt man den Parteien dadurch ihre unterschiedliche politische Ausrichtung und Identität ab. 'Ist eh alles ein Brei.' Dabei trifft der Begriff "Altpartei" doch am ehesten auf die AfD mit ihrer demokratiefeindlichen Einstellung und der guten alten 'Vetternwirtschaft' zu. NSDAP als Vorreiter, jetzt als 'light', 'hellblau', 2.0- Version. In meinen Augen sind es Neonazis, die Ausrottung der Juden und Lebensraumschaffung im Osten fehlt zwar im Programm,

dafür ist aber massenhafte Abschiebung "kulturfremder" Gruppen ganz hoch im Kurs.

2 Stunden her, PuckX2 schrieb:

. Die 'Alternative' ist 'frisch' und 'unverbraucht'... Ja, das glauben sehr Viele!

Dann sollen die sich mal den AfD Fraktinsvorsitzenden im Saarland ansehen.

Jedesmal, wenn ich den in einer Pressekonferenz sehe, fühle ich mich 80 Jahre zurück versetzt. Der gäbe in jedem Film einen hervorragenden Nazi ab (optisch), in der entsprechenden Uniform.

Interessante Karriere : Erst CDU, dann Grüne und von dort zur AfD. Derzeit Immunität aufgehoben, um ein Verfahren zu ermöglichen.

Josef Dörr

Vor 25 Minuten, PuckX2 schrieb:

, die Ausrottung der Juden und Lebensraumschaffung im Osten fehlt zwar im Programm

Das steckt aber in den Köpfen.

  • Ersteller
1 Stunde her, silvester31 schrieb:

Dann sollen die sich mal den AfD Fraktinsvorsitzenden im Saarland ansehen.

Das "Alt" in dem zu vermeidenden Begriff, bezieht sich ja nicht auf das Alter der Repraesentanten, sonder auf das politische Konzept. Das spielt wohl auch eine wesentliche Rolle bei dem von den Rationalen nicht verstanden Fakt, dass die Linken fuer die Veraergerten keine Wahl darstellen. Die werden, bedingt sicherlich auch durch vermeiden von radikalen Forderungen, und einer geschickten Propaganda der Rechtsradikalen, den etablierten Parteien zugerechnet. Selbst die CDU hat ja ihre voellige Ablehnung aufgeweicht.

1 Stunde her, PuckX2 schrieb:

Was ich auch als bemerkenswert und besorgniserregend empfinde, ...

Was mich erschreckt, frustriert und den Glauben verlieren lässt, ist die Verrohung und unverblümte Menschenverachtung. Der Haß, der oben in dem Beitrag zu lesen ist - ich habe bei solchen Beiträgen sofort ein Verstehen für die Mechanismen in totalitären Systemen; ich Begreife, welche Menschen mir in den Nacken schiessen, mich denunzieren und totbrügeln werden. Und ich verstehe, das es nicht mehr fiktiv, sondern sehr nah ist. Wir wollten nicht sehen, als sie aus den Löchern kammen, wir konnten nicht glauben, was sie da von sich gaben und wir wollten nicht verstehen, dass der Terror wieder da ist. Wir suchten immer noch das Menschliche in ihnen - dabei stehen sie mit den Spaten hinter uns.

Was mich auch erschreckt ist die Sprachlosigkeit, auch hier. Die Empörung hält sich sehr in Grenzen. Es scheint mir wie ein schlechter Traum, etwas gelesenes: weit weg und irgendwie betrifft es uns doch nicht. Sie werden es schon nicht wirklich umsetzen.

Doch, werden sie.

Was ich nicht verstehe ist die Sinnlosigkeit ihres Haßes. Nichts von den Maßnahmen ihrer Führer wird etwas an ihrer Situation zum Besseren ändern. Im Gegenteil. Wenn sie nicht selbst unter die Räder geraten, werden die Veränderungen der AFD nicht zu ihrem Vorteil sein. Vieles ist eigentlich so einfach zu verstehen: gestern war nichts wirklich Besser, der Lebensstandart deutlich schlechter und die Lebensjahre im Schnitt weniger. Die Ungerechtigkeit ist dann weg? Das Wetter besser? Die Weiber und Kerle willig, das Bier gekühlt?

Ich verstehe diesen sinnlosen Haß nicht, diese Zukunfsverachtung, dieses nicht wahrnehmen wollen der Realität. Ja, wir haben die fetten Jahre hinter uns. Danke an die, die sich nie einen Kopf um die Zukunft gemacht haben, denen das Jetzt immer näher als das Morgen war - aber deshalb den Terror wählen? Wohl kaum, zumindest ich bewahre mir die Menschlichkeit, den Wunsch Realitäten zu erkennen und das Beste aus dieser beschissenen Perspektive zu machen.

Es ist mehr als an der Zeit, sich endlich klar zu machen, dass die AFD nach der Macht greift. Und das ihre Wähler durchaus bewusst den neuen Faschismus wählen. Wenn sie nicht wissen, was sie damit anrichten, tragen sie trotzdem die Verantwortung dafür. Man kann auch unzufrieden sein, sich benachteiligt fühlen oder sein - kein Mensch ist gezwungen deshalb den Terror und die Unmenschlichkeit zu wählen. Jedes auch hier manchmal durchscheinende Verständniss dafür ist falsch. Ohne wenn und aber.

Was ich mir wünsche ist, ein klares Bekenntnis zur Menschlichkeit, zu sozialem und demokratischen Verhalten. Zu Rückrat und Standhaftigkeit.

Der letzte Satz trifft es.

Rückgrat gibt's heute nur sehr selten. Wie man auch ohne in Spitzenpositionen kommt, zeigen Herr Merz und Frau Reiche. Exemplarisch. Es gibt noch sehr viel mehr Beispiele.

  • Ersteller
Vor 22 Minuten, RalphB schrieb:

Der Haß, der oben in dem Beitrag zu lesen ist -.....Was mich auch erschreckt ist die Sprachlosigkeit, auch hier. Die Empörung hält sich sehr in Grenzen.

Das ist ein rechtsradikaler Troll der auch schon in anderen Threads Futter gesucht hat*. Ich weiss nicht ob es sinnvoll ist, ihm breiten Raum zu bieten. Das hat schon mit der AfD nicht geklappt. Provokante Auesserungen folgte breites Medieninteresse.

  • wenn man ihn beim Namen

Vor 24 Minuten, RalphB schrieb:

Jedes auch hier manchmal durchscheinende Verständniss dafür ist falsch. Ohne wenn und aber.

Ich nehme an Du meinst auch mich damit. Ich habe kein "Verstaendniss" fuer rassistische oder faschistischge Haltungen, ich halte es aber fuer wichtig zu verstehen, warum Menschen solche Parteien waehlen. Schon aus Eigennutzt! Die bisherigen Taktiken dagegen scheinen naemlich nicht besonders wirksam, besonders die Nazikeule ist sehr morsch geworden.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Vor 6 Minuten, RalphB schrieb:

Man kann auch unzufrieden sein, sich benachteiligt fühlen oder sein - kein Mensch ist gezwungen deshalb den Terror und die Unmenschlichkeit zu wählen. Jedes auch hier manchmal durchscheinende Verständniss dafür ist falsch. Ohne wenn und aber.

Bei gut 40% Wählerzustimmung, stelle ich mir die Frage, wie du einen großen Teil der AfD-Wählerschaft erreichen willst, bei denen noch nicht 'Hopfen und Malz' verloren ist.

Indem man ihnen kein Verständnis entgegenbringt? Verhärtete Fronten? Das ist dein Mittel der Wahl?

Im Osten haben die Menschen im Laufe der Zeit mitbekommen, daß ihre Bedürfnisse und Belange auf Bundesebene keine Rolle spielen. Vielleicht mal kurzfristig, wenn eine wichtige Wahl ansteht, das wars dann aber auch schon. Mitbekommen haben die Menschen allerdings auch, daß man Aufmerksamkeit erreicht, wenn man AfD wählt.. Und dieses Mittel geben sie so schnell nicht mehr aus der Hand, scheißegal wenn dadurch ein bestehendes System geschrottet wird. Das kennen sie schon, das ist nichts Neues. Aber dieser Virus grassiert mittlerweile bundesweit.

Was auch klar ist, wenn es soweit ist, daß die AfD das Ruder an sich reißt und hier alles den Bach untergeht, das es im Nachhinein natürlich niemand gewesen ist, der diese Partei gewählt hat. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Am Ende ist es Niemand gewesen und keiner will was davon wissen.

Kommt mir zumindest, aus historischer Sicht, bekannt vor.

2 Stunden her, silvester31 schrieb:

Dann sollen die sich mal den AfD Fraktinsvorsitzenden im Saarland ansehen.

Jedesmal, wenn ich den in einer Pressekonferenz sehe, fühle ich mich 80 Jahre zurück versetzt. Der gäbe in jedem Film einen hervorragenden Nazi ab (optisch), in der entsprechenden Uniform.

Interessante Karriere : Erst CDU, dann Grüne und von dort zur AfD. Derzeit Immunität aufgehoben, um ein Verfahren zu ermöglichen.

Josef Dörr

Lecko Pfanni! Jahrgang '38, der wird 88. Es gibt fürs Parlament tatsächlich keine altersbedingte Höchstgrenze. So ein Heesters hätte mit seinen 105 Jahren da auch noch sitzen können. 😎

Das der einige Verfahren noch am Laufen hat, gilt ja mittlerweile auch eher als eine Art 'Auszeichnung'.

Vor 41 Minuten, MatthiasM schrieb:

Ich nehme an Du meinst auch mich damit.

Nein. Bin nicht immer Deiner Meinung, aber wenn es etwas wesentliches wäre, würde ich Dir das schreiben.

Vor 38 Minuten, PuckX2 schrieb:

Indem man ihnen kein Verständnis entgegenbringt? Verhärtete Fronten? Das ist dein Mittel der Wahl?

Mmm - ich denke, Du stellst die Frage der falschen Person.

Ich bin überhaupt nicht für Verhärtung von Fronten - ich bedrohe allerdings auch niemanden, spreche (und wünsche) mir auch keinen Bürgerkrieg, und trete nicht nach unten oder mache den Wert eines Menschen an Fahne, Vaterland und Hautfarbe fest.

Nur, wenn mir (als synonym für Menschen mit humanistischen Vorstellungen) zunehmend unverholen gedroht wird, bin ich wahrlich nicht derjenige, der Fronten verhärtet. Die Aktion geht eindeutig nicht von mir aus, das Eintreten für Menschlichkeit ist noch keine Straftat.

Aber Deine Frage zeigt ein zunehmendes Phänomen auf: die AFD (Wähler) sind halt so.... Die Anderen sollen sich mal schön überlegen, wie das wieder gerade gebogen werden kann. Sowas nennt man Täter-Opfer-Umkehr. Die Verantwortung liegt und bleibt bei jedem einzelnen AFD-Wähler. Er/sie hat die Wahl und trifft eine Entscheidung. Damit auch die Verantwortung für die Folgen.

ndr.de
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