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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

Vor 7 Minuten, Nitsrekds schrieb:

Mantel des Schweigens

Nee. Ignorierliste.

Aber - noch'n "Fehler" von mir - manchal drück ich dann doch auf "anzeigen".

Vor 21 Minuten, RalphB schrieb:

Gehe mal davon aus, dass Du mit 98 Jahren immer noch den Wunsch verspüren wirst, ein paar Tage noch drauf zu legen. Falls nicht, ist es ausschließlich Deine Entscheidung

Danke @RalphB für deinen Beitrag. Im Grundsatz stimme ich zu. Ich möchte einige persönliche Gedanken anfügen:
• Mein Vater starb vor einigen Jahren mit 85 an Herzschwäche (nach drei Herzinfarkten). Er hätte gerne noch etwas weiter gelebt, aber das Sterben wurde halt unausweichlich. In der Situation kann man sich nur versöhnen mit dem Sterben.
• Meine Mutter starb 3/4 Jahre darauf an "gebrochenem Herzen", hochbetagt und mobilitätsmässig stark eingeschränkt. Es war gut, das sie gehen durfte.
• Mein Schwiegervater ist 95 und seit 10 Jahren fragil; dennoch lebt er tapfer weiter und freut sich des Leben so gut das geht. Ich frage mich dann: wäre es schlimm, wenn er jetzt gehen müsste?

Vor 21 Minuten, RalphB schrieb:

niemandem steht es zu, Dir mit einem "der Lack ist sowieso ab" den letzten Schubs zu geben.

Mit Verlaub: Davon war nie die Rede (und auch nicht die Denke).

Vor 10 Minuten, fgee schrieb:

Ich frage mich dann: wäre es schlimm, wenn er jetzt gehen müsste?

Frag ihn, da gehört die Frage hin.

taz.de
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Bundesrat stimmt neuer Verordnung zu: Parkinson durch Pes...

Wer wegen Pestiziden an Parkinson leidet, muss Leistungen der Unfallversicherung bekommen. Das bestätigt die neue Berufskrankheiten-Liste.

Bundesrat stimmt neuer Verordnung zu Parkinson durch Pestizide wird reguläre Berufskrankheit

Wer wegen Pestiziden an Parkinson leidet, muss Leistungen der Unfallversicherung bekommen. Das bestätigt die neue Berufskrankheiten-Liste.

Die für die meisten Fälle zuständige Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft erhöhte deshalb die Beiträge der Agrarbetriebe. Deren wichtigste Lobbyorganisation, der Deutsche Bauernverband, kritisierte die Einstufung als Beispiel „nicht fachlich begründbarer Entscheidungen“ und forderte den Bund auf, die Ausgaben zu übernehmen. Das Thema ist für den Verband auch deswegen problematisch, weil er den Einsatz von Pestiziden verteidigt.

Der Bauernverband berief sich vor allem auf eine an der Pestizidzulassung beteiligte Behörde: Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge ist nur bei zwei in der EU nicht mehr zugelassenen Wirkstoffen belegt, dass sie Parkinson auslösen können. Die Bundesregierung hat in der Begründung der Verordnungsänderung nun aber festgestellt: „Der kausale Zusammenhang zwischen der Anwendung von Pestiziden und der Entstehung des Parkinson-Syndroms stützt sich auf eine Vielzahl an wissenschaftlichen Belegen.“

Wegen der Mittel würden im Gehirn nach und nach Nervenzellen absterben, die den wichtigen Botenstoff Dopamin bilden. Patienten bewegten sich deutlich langsamer oder schwerer, zusätzlich trete Muskelsteifheit, Zittern oder eine Störung des Gleichgewichts auf.

Ein Großteil der Kosten trägt der Staat – nicht, wie von Umweltschützern und manchen Bauern gefordert, die Chemieindustrie. 2025 erhöhte der Bund laut Agrarminister Alois Rainer (CSU) dafür seinen Zuschuss zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung um 20 Millionen auf rund 120 Millionen Euro. 2026 ist genauso viel vorgesehen. Für 2027 hat die Regierung angesichts der allgemeinen Sparzwänge nur noch 90 Millionen veranschlagt.

Funfact dazu: Die Erhöhung der Genossenschaftsbeiträge betrifft auch die biologisch arbeitenden wenig bis nichts spritzenden Betriebe. Aus Solidaritätsgründen sagt die Berufsgenossenschaft......

7 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:

Hier vielleicht und gestern:

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Der Artikel, den Du verlinktest war noch 4 Stunden vor dem Artikel, den Autonom verlinkte.

Ronald verlinkte genau den selben Artikel, den Autonom 6 Stunden vor ihm verlinkte. Auf meinen Hinweis hin, meinte er, daß dem so nicht sei. Deswegen war meine Bitte an ihn, mir zu zeigen, wo der Unterschied zwischen den beiden Verlinkungen ist.

Vor 18 Minuten, EntenDaniel schrieb:

Deswegen war meine Bitte an ihn

Schon klar. Das ist insgesamt grade Thema rauf und runter; auch die Hessenschau ist jetzt dabei. Was die Blöd dazu schreibt, weiß ich (aus Gründen) nicht, eventuell der Klimakillerhammer.

hessenschau.de
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Kontrolleure über Zustände bei Wilke Wurstwaren: Hygienis...

Im Prozess um den Wilke-Wurst-Skandal haben sich Experten geäußert. Sie beschrieben die desolaten hygienischen Bedingungen im Betrieb: Verunreinigungen, Feuchtigkeit, Schimmel und Mäusekot. Das Hygien

Kontrolleure sprechen von hygienischem "Supergau"

Im Prozess um den Wilke-Wurst-Skandal haben sich Experten geäußert. Sie beschrieben die desolaten hygienischen Bedingungen im Betrieb: Verunreinigungen, Feuchtigkeit, Schimmel und Mäusekot. Das Hygiene- und Reinigungsmanagement im Betrieb habe völlig versagt.

"Die Listerien musste man nicht mit der Lupe suchen, die haben einen angesprungen", sagte er.

Noch nach der Reinigung und Desinfektion des Betriebs nach Bekanntwerden des Listeriose-Ausbruchs seien vier von zwölf Proben von Oberflächen positiv auf den Keim getestet worden, sagte Lackner. Er ist Leiter des Dezernats für Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Regierungspräsidium Darmstadt.

"Das ist ein absolutes No-Go, wenn auch nach der Reinigung noch Bakterien auf produktführenden Oberflächen sind. Das bedeutet ein völliges Versagen des Hygiene- und Reinigungsmanagements im Betrieb", erklärte Lackner. In der Firma hätten Bedingungen geherrscht, die es dem nachgewiesenen Bakterienstamm erlaubt hätten, sich dort einzunisten. Wenn dieser Stamm dann in die Produkte gelange, sei das "der Supergau".

Doch alle besichtigten Räume seien feucht gewesen. Auf den Böden habe teils Wasser gestanden. An den Decken hätten sich Schimmel und Kondenswasser befunden. "Und das war nicht nur ein bisschen. Da hingen Tropfen dicht an dicht", so Ladewig. Auch an Rohren habe sich Schimmel gebildet. 

Sie berichtete überdies von Mäusekot, Verunreinigungen, verschmutzten Reinigungsgeräten, Rost an Produktionsteilen und unsachgerechter Lagerung der Fleischwaren. Der Boden in einem Raum etwa sei so stark verschmutzt gewesen, dass man seine ursprüngliche Farbe nicht mehr habe bestimmen können. Aus dem Warenaufzug sei Fäulnisgestank geströmt. "Ich bin mir nicht sicher, inwiefern da überhaupt gereinigt und desinfiziert wurde."

Im Kühlraum seien die Bedingungen noch viel schlimmer gewesen. Kondenswasser sei aus einem Rohr auf den Boden gelaufen. Dort habe sich Schaum gebildet und es habe gerochen wie in einer Kläranlage. Der Raum, in dem Waren gelagert worden sei, sei offensichtlich schon länger nicht mehr gereinigt worden. Er habe sich in einem absolut desolaten Zustand befunden. 

Da haben viele gearbeitet und keiner hat das Maul aufgemacht, aus Angst um den eigenen Job. Häschtek Eigenverantwortung.

Achtung ein Grüner.

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Für dieses Twitter haben wir Elon zu danken.

Vor einer Stunde, ajkon1 schrieb:

Achtung ein Grüner.

Kritisiert andere über mangelhafte Beiträge zu Wachstum, Beschäftigung und Aufschwung.

Genau mein Humor.

Bearbeitet ( von schwinge)

Was in den Kommentarspalten wie öffentliche Meinung aussieht, ist oft inszeniert. Eine vom ORF geführte Recherche mit neun weiteren öffentlich-rechtlichen Sendern in Europa hat mehr als 12 Millionen Instagram-Kommentare ausgewertet und deckt erstmals auf, wie koordiniert rund um den Krieg im Iran Meinung konstruiert wird. Für die Recherche wurde ein eigenes Programm entwickelt, das koordiniertes Verhalten in Kommentarspalten sichtbar macht. Das Ergebnis: Unter den Nachrichtenbeiträgen europäischer Sender tobt eine Propaganda-Schlacht – ausgetragen von zwei verfeindeten Lagern, die zu denselben Mitteln greifen. Auf der einen Seite ferngesteuerte Accounts, sogenannte Bots, die innerhalb von Sekunden wortgleich dieselbe Botschaft posten und die Erzählung des iranischen Regimes verbreiten. Auf der anderen Seite die iranische Opposition: echte Nutzerinnen und Nutzer, die europaweit wie auf Kommando kommentieren und die Machtübernahme durch Reza Pahlavi fordern. Gearbeitet wird mit vorgefertigten Textbausteinen. Das sind Schablonen, die sich per Klick abwandeln lassen, um die Filter der Plattformen zu umgehen. Wie funktioniert diese Manipulation? Wer steckt dahinter? Und warum bemerken wir sie kaum? Die ganze Recherche im Video.

Noch eins, während die Gattin den Spacetourer pilotiert:

…USA steuern sehenden Auges auf eine fundamentale Krise ihrer Innovationskraft zu. Über Jahrzehnte hinweg basierte der wirtschaftliche und technologische Aufstieg der Supermacht auf einem hocheffizienten Prinzip: Dem globalen "Brain Drain". Top-Talente aus aller Welt wurden von US-Universitäten angeworben, dort ausgebildet und blieben anschließend im Land, um die Speerspitze der amerikanischen High-Tech-Industrie zu formen.

Doch diese wichtige Lebensader wurde gekappt. Eine zunehmend restriktive Anti-Immigrationspolitik droht nun, einen ökonomischen Domino-Effekt in Gang zu setzen, der die US-Wirtschaft langfristig Hunderte Milliarden US-Dollar kosten wird...

wallstreetONLINE
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USA verdummen: Bildung kaputtgespart, keine Experten aus...

Restriktive Einwanderungsregeln würgen die US-Talentpipeline ab. Da das Bildungssystem chronisch unterfinanziert ist, droht der Supermacht ein Totalschaden.

Nicht nur der Nachwuchs fehlt, es haben ja bereits viele Wissenschaftler die USA wegen Trump verlassen.

Die Chinesen grinsen still vor sich hin....

16 Stunden her, EntenDaniel schrieb:

Ronald verlinkte genau den selben Artikel, den Autonom 6 Stunden vor ihm verlinkte

Ja, den habe ich wohl übersehen. Bis auf paar Signaturen wird von mir niemand ignoriert.

https://www.rnd.de/panorama/hannover-landwirt-demonstriert-gegen-wasserverschwendung-und-bewaessert-waehrenddessen-2HWB5CGKDVDMJAU5KMXWUBGJAI.html

Mit deutlichen Worten prangerte der Fuhrberger Spargelbauer Jörg Heuer Ende Juni auf einer Demo von Landwirten und Waldbesitzern den hohen Trinkwasserverbrauch der Menschen in Hannover an. Das war nicht falsch. Dumm nur, dass derweil auf einem seiner Felder Wasser lief, das nicht hätte laufen dürfen.

In einem Gastbeitrag für das Online-Medium "El Debate" schrieb Rajoy, Frankreich verfüge über einen "Kader von höchstem Niveau. Allerdings ohne Franzosen." Der Beitrag war bereits am Samstag abrufbar, bis Sonntag reagierten zahlreiche Politiker auf die Einlassungen Rajoys, der von 2011 bis 2018 für die konservative Volkspartei (PP) Spaniens Regierungschef war.

"Es gibt Menschen, die Zugehörigkeit immer noch am Nachnamen, am Geburtsort oder an der Hautfarbe messen. Andere messen sie an der Verbundenheit mit einem Land und dem Willen, zu ihm beizutragen", schrieb Rajoys Amtsnachfolger Pedro Sánchez am Sonntag bei X. Spaniens linker Ministerpräsident stellte weiter fest: "Spanien gehört denen, die es lieben und mit Leben erfüllen. Nicht denen, die es mit fremdenfeindlichen Äußerungen in Verruf bringen. Frankreich, wir sehen uns im Halbfinale. Möge der Bessere gewinnen und der Rassismus verlieren."

tagesschau.de
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Frankreich bei WM "ohne Franzosen": Spaniens Ex-Premier s...

Vor dem Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich bei der Fußball-WM hat der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy für Empörung in beiden Ländern gesorgt.

Schlimmer als im Mittelalter.

1 Stunde her, Auto nom schrieb:

Schlimmer als im Mittelalter.

Steile These. 🙂 Da sagt ein Ehemaliger was Doofes und wird vom Aktuellen gemaßregelt.
Ich fürchte, das Mittelalter war noch brutaler.

3 Stunden her, JörgTe schrieb:

Steile These. 🙂

Aber man freut sich doch wenn der Auto nom'schen Presseschau mal ein Statement beigefügt ist ... 😉

Die Presseschau ist mir durchaus angenehm, ich trage auch dazu bei:

https://edition.cnn.com/2026/07/13/africa/ethiopian-migrants-saudi-arabia-death-row-intl

Amanuel wakes up each day not knowing if it will be his last. A rap at his cell door could mean his time is up; no farewell call, no last meal. Executions in Saudi Arabia often arrive without warning.

“I’m a dead man walking,” he says. “After my friends were executed, I don’t eat food, I don’t drink water.”

Amanuel is a pseudonym for one young prisoner who’s been imprisoned for several years. CNN obtained his account from inside Khamis Mushait prison, in the southwest of Saudi Arabia. CNN is not naming him for his own protection...

Da kommt nämlich gern mal was aufs Tableau, was Mensch sonst nicht sieht.

https://www.theguardian.com/artanddesign/2026/jul/13/thailand-animal-rescue-foundation-photo-essay


Thailand’s urban and rural environments are home to a vast population of stray animals whose safety depends on delicate networks of care. Photographer Jackson Morrow spent three years with the Soi Dog Foundation documenting the systems that shape their survival.

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