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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

Vor einer Stunde, JörgTe schrieb:

Das von dir wundert mich sehr. Darauf eingehen will ich nicht näher, aber das Statement ist gegen alles, was wir uns als moralisch hochstehende Republik erarbeitet haben.

Prinzipiell bin ich bei dir. Aber wenn einer um mindestens eine schwere Schussverletzungen bettelt, indem er bewaffnete Polizisten mindestens bedroht ( ob angreift, ist ja nicht klar), muss er damit rechnen, daß diese Aktion auch tödlich enden kann. Zumal er kurz zuvor bewiesen hat, daß er zu einem skrupellosen Mord fähig ist. Es hat also definitiv keinen Unschuldigen getroffen.

Was anderes wäre es, wenn ein Handtaschendieb auf frischer Tat ertappt würde und wegrennen würde. Da ist sicher der Schußwaffengebrauch unverhältnismäßig.

Bei einem amoklaufenden Mörder, der sich mit einer Waffe der Festnahme entziehen will, bzw. dessen Ideologie ist, möglichst viele Opfer mitzureißen, begrüße ich eindeutig des kompromisslosen Waffeneinsatz. Wer sehenden Auges sich in solch eine Situation begibt hat halt die Konsequenzen zu tragen. Wahrscheinlich ist es sogar genau das, was er sich erhofft hat, um die 73 Jungfrauen zu treffen.

Edit schreit gerade von der Seite rein : Wenn man als Polizist in einer Face to Face Situation noch die Sekunde überlegen muss, ob man jetzt doch sicher nur das Bein trifft und der außer Kontrolle geratene Mensch gegenüber, der nichts zu verlieren hat, in einer letzten Aktion dann doch noch auf einen zustürzt und einem das Messer in die Halsschlagader rammt, dann gibt's nur die schnellstmögliche Handlung zum Eigenschutz.

Bearbeitet ( von silvester31)
Schiss und Schuss vertippt

Vor 25 Minuten, bx-basis schrieb:

Klar, er hätte bestimmt mit den Ermittlungsbehörden kooperiert... 🤣

Wäre im Gegensatz zum jetzigen Zustand zumindest theoretisch möglich gewesen.

Vor 7 Minuten, SeppCx schrieb:

Wäre im Gegensatz zum jetzigen Zustand zumindest theoretisch möglich gewesen.

Theoretisch hätte er auch bei einem Beinschuss dem Polizisten noch in den Hals stechen können. Von daher....

Vor 49 Minuten, wolke 7 schrieb:

Schon mal überlegt warum die " Neonazi" Partei so viel Zustimmung erhält?

Weil 40% der Bevölkerung die "perverse Regenbogen Propaganda" unterbinden möchten? (AfD Programm Sachsen-Anhalt)

Da wird es spannend. In Berlin sollen ja nur Kleinstmengen einheimischer Gesinnungstaliban zum Protest gegen den CSD angetreten sein. Gruppierungen namens "Deutsche Patrioten Voran" und "Jägertruppe".

Vor 41 Minuten, wolke 7 schrieb:

Schon mal überlegt warum die " Neonazi" Partei so viel Zustimmung erhält?

Ja. Aber ich denke, dies ist eine rhetorische Frage, die keine Antwort erwartet.

Trotzdem hat keine funktionierende Demokratie eine Neonazi-Partei verdient, die unser ganzes System zerstören will.

Diese Partei ist weder 'neu' noch eine 'Alternative'. Sie ist das, was sie ist. Eine ehemals sehr konservative, euroskeptische Gutverdiener Partei, die von Neonazis gekapert und ausgehöhlt wurde. Zudem ein Sammelbecken von Corona leugnen, 'Aluhutträgern' und sonstigen Rechten, rassistischen Gruppierungen. Dagegen sein und mit dem Finger auf andere zeigen, ist halt einfach und verlockend.

Vor 54 Minuten, wolke 7 schrieb:

Nach jedem Anschlag die gleichen Phrasen, unsere Gedanken sind...., ich kann es nicht mehr hören!

Wie wäre es mit: unsere Gedanken sind bei einer anderen Politik, um solche Taten zu unterbinden.

Da stimme ich dir zu. Andere Politik, heisst nicht der Autokratie Tür und Tor zu öffnen und erst recht nicht Neonazis zu wählen.

In dem Sinne Auskunft sicher nicht, aber ggf. hätte man doch das ein oder andere aus ihm rausbekommen können.

Vielleicht auch weil u vor allem deswegen: der Mann war Deutscher. Hier geboren vor 21 Jahren, die Laube in Familienbesitz, die Info kam aus seiner eigenen Familie, wo er ist. Was hat ihn dazu gebracht, dass er ein Mörder wurde?

Also können wir es nicht auf die Flüchtlingswelle von 2015 o später schieben, wie die jungen Männer, die sich einfangen lassen von der IS o.ä. im "Heimatland" oder im Flüchtlingslager...

Es wird immer nur reagiert, statt agiert. Die Menschen sind nicht in unserer Gesellschaft angekommen oder aus Gründen rausgefallen. Das muss sich ändern.

Merz labert schon wieder davon, schneller abzuschieben. Aha.. wohin hätte er den deutschen Täter abgeschoben?

Hat sich “glücklicherweise" erledigt. Täter tot, also einfach weiter im Text wie bisher.

" Wir“ als Bevölkerung und auch als Regierung machen ja nichts falsch, außer nicht genug auszuweisen, also weiter wie immer.🙄

Über den Einsatz der Polizei mutmaße ich nicht. Dafür weiß man zu wenig. Es war allerdings ziemlich sicher klar, dass der Täter keine Schusswaffe hat, aber es war eine Ausnahmesituation mit einem Terroristen, was will man da als Laie beurteilen.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

Ob der Täter eine Schusswaffe hatte oder nicht ist für den Einsatz der polizeilichen Dienstwaffe unerheblich. Ein Angriff mit einer Stichwaffe ist potentiell tödlich und nahezu unmöglich abzuwehren ohne sich selbst zu gefährden, da bleibt kaum eine Alternative zum Schuß um den Täter aufzuhalten bevor er Menschen tötet oder verletzt.

Vor 3 Minuten, bx-basis schrieb:

Ob der Täter eine Schusswaffe hatte oder nicht ist für den Einsatz der polizeilichen Dienstwaffe unerheblich. Ein Angriff mit einer Stichwaffe ist potentiell tödlich und nahezu unmöglich abzuwehren ohne sich selbst zu gefährden, da bleibt kaum eine Alternative zum Schuß um den Täter aufzuhalten bevor er Menschen tötet oder verletzt.

Aha. Falls das an mich war: weiß ich und habe auch nichts anderes behauptet.

Vor 13 Minuten, Nitsrekds schrieb:

.

Merz labert schon wieder davon, schneller abzuschieben. Aha.. wohin hätte er den deutschen Täter abgeschoben?

Der Täter hat ja versucht nach Syrien (?) zu kommen, um sich dem IS anzuschließen. Im Libanon wurde er aufgegriffen und nach Deutschland ausgewiesen !

Vor 3 Minuten, silvester31 schrieb:

Der Täter hat ja versucht nach Syrien (?) zu kommen, um sich dem IS anzuschließen. Im Libanon wurde er aufgegriffen und nach Deutschland ausgewiesen !

Ja, klar. Weil er Deutscher war. Das sag ich ja. Wer und was bringt einen Deutschen dazu, das zu wollen? Im Grunde betrifft das jede Terrororganisation.

  • Ersteller
13 Stunden her, magoo schrieb:

Ladendieb und Dorfpolizist, das sind Worte aus der Idealwelt unserer bürgerlichen Gesetzgebung. Das Räuber und Gendarm Schema passt m.E. überhaupt nicht zu dieser Art von Terror.

Deshalb gibt es ja Sondereinsatzkraefte, die sich eigentlich ausschliesslich damit beschaeftigen, solch gefaehrliche Menschen zu ueberwaeltigen. Und meine Erwartung an diese ist eben eine andere als an Kraefte, die sich ueberwiegend mit Boerokratie beschaeftigen muessen. Diese radikalisierten Fanatiker haben in der Regel aber gar keine Kampfausbildung.

13 Stunden her, magoo schrieb:

Heikel in jeder Hinsicht, das ist mir klar. Aber ich würde nicht pauschal das Vorgehen der Polizei verurteilen. Abgesehen davon, dass wir den genauen Hergang (noch) nicht kennen.

Pauschal wuerde ich das auch nicht, leider gehen diese Situationen haeufig den gleichen Gang. Und nicht selten ist der Tote eben kein gefaehrlicher Terrorist, sondern haeufig ein Mensch im Ausnahmezustand. Das ist kein individuelles Problem, sondern eher eines der Bewaffnung oder der Ausbildung. Das man Zweifel haben muss die Polizei zu rufen, weil man damit das Leben von jemanden gefaerdet, den man eigentlich schuetzen moechte, kann nicht Sinn unseres Rechtsstaates rein. (Der Tote wurde ja auch von Verwandten verraten. Ob diese mit diesem Ausgang gerechnet haben?)

Auch wenn ich die Haltung "selbst Schuld, was greift er auch Polizisten an" nicht teile, kann ich doch den Zorn, den ich auch habe, verstehen. Ich halte, abseits von pragmatischen Betrachtungen, auch das Leben von dummen Arschloechern fuer schuetzenswert.

Mir ist aber klar, dass das Aufhangen des Problems an diesem Fall, einige Foristen stark fordert 🙂.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

14 Stunden her, silvester31 schrieb:

Und dann ? Belastet er dann die nächsten 30, 40 Jahre die Staatskasse ?

Was ist das für ein unmenschliche und auch in der Konsequenz fatale Einstellung?

Zum Einen unterscheidet uns von Terrorstaaten, Diktaturen und Unrechtsregimen (und vom Islamisten), dass wir, unabhängig wie ein potentieller Täter denkt und was er für ein Arschloch ist, Grundsätze haben und uns daran halten. Dazu gehört auch, dass wir das Leben von Menschen achten und schützen. Sollte die Situation das Erschiessen eines Menschen erfordern, wird kein Gericht in Deutschland den Schützen verurteilen - weder einen Beamten, noch eine private Person.

Ich kann von einer Spezialeinheit, die schon einige Zeit vorher (so die Berichte) am Ort waren und sich somit vorbereiten konnten, erwarten, dass einen Täter von dem bekannt ist, dass er bewaffnet ist, unschädlich macht ohne ihn zu töten. Das die Theorie von der Praxis überholt wird ist auch mir bekannt. Daher würde ich (!) auch dafür keinen Beamten verurteilen oder ihm hinterher erklären, was er hätte anders machen sollen. Aber die Frage muss gestellt und geklärt werden - auch im Interesse dieses und kommender Schützen.

Hier klingt allerdings von Sesselsitzern ein "hat er sich selbst zu zuschreiben" durch - und dem folge ich nicht.

Auch weil in der Vergangenheit immer wieder unschuldige Menschen dabei umgekommen sind, muss diese Frage anders beantwortet sein.

Auch hier denke ich, dass sowas immer wieder passieren wird. Bei aller Tragik - nur wenn von vorne herein die Einstellung "hau weg den Scheiß" vorherrscht, dann nehmen wir auch das billigend in Kauf - hat halt Pech gehabt....

1 Stunde her, wolke 7 schrieb:

Das liegt ja wohl in erster Linie am Versagen der jetzigen Regierung.

Nach jedem Anschlag die gleichen Phrasen, unsere Gedanken sind...., ich kann es nicht mehr hören!

ich bin mal auf einen umsetzbaren Vorschlag gespannt. Auf diese Frage bekomme ich nie eine Antwort.

Einfach nur rechte Mörder wählen, weil die "einfache Antwort" so schön klingt - das kann ich nicht mehr hören. Diese Denke ist definitiv ein Teil des Problems. Die Verantwortung liegt beim Täter - aber eine Gesellschaft kann es potentiellen Tätern leicht oder schwerer machen. Und eine Gesellschaft kann einfache Antworten wollen oder wirkliche Lösungen mit allen damit zusammen hängenden Problemen.

Und ja, "die" Politik hat eine Verantwortung. Sie kann einem aber nicht jedes Lebensrisiko abnehmen und selbst in der so herbei geschriehenen "rechten Diktatur" gibt es keinen umfassenden Schutz - oder glaubt hier wirklich jemand, 380 Morde pro Jahr an Frauen durch ihren Partner wären dann Geschichte? Oder die über 250 Ermordeten durch rechten Terror würden leben? Und nein, die 24 durch Islamisten umgebrachten Menschen in Deutschland sind keinen Milimeter weniger Wert - jeder diese Toten ist eine Tragödie.

Wir haben ein grundsätzliches Gewaltproblem. Und dort ist die größte Gruppe sehr eindeutig zu definieren: Männer. Differenzierter, junge Männer.

Und ganz deulich geschrieben: Kommentare, wie oben, sind die Basis für diese Gewalt. Ihr glaubt wirklich, dass ihr so weit entfernt von dem Arschloch vom Samstag seit?

Bearbeitet ( von RalphB)

In den 90ern konnte ich gut beobachten & mit den jungen Menschen reden, überwiegend türkisch/deutsche Jugendliche, welche Industriemechaniker werden wollten. Der Bildungsträger gehörte dem Arbeitgeberverband Metall/ Elektro. Die Schulabschlüsse der Jungs war mäßig bis schlecht, aber alle träumten davon, wie Papa/Onkel … Ich geh VW. Soweit so nachvollziehbar. Das sie kaum eine Chance hatten, na ja. Was für mich allerdings sehr spannend war, war deren Sitzen zwischen den Stühlen; in D ist er Türke ( oder schlimmer benannt), in der Türkei der reiche Deutsche. I. A. Das führte dazu, dass sich viele dem Islam verpflichteten und in ihrem Glauben Halt fanden.

Das ist eine ähnliche Situation wie bei APO- RAF/ NPD- NSU.

Eine Anmerkung noch, zu der Situation in dem Schrebergarten, wie in- oder übersichtlich die Situation dort war, kann von außen niemand beurteilen.

1 Stunde her, RalphB schrieb:

Einfach nur rechte Mörder wählen,

Olala, das sind also rechte Mörder?

1 Stunde her, RalphB schrieb:

Und ganz deulich geschrieben: Kommentare, wie oben, sind die Basis für diese Gewalt.

OK, dann wissen wir ja nun wen wir ausweisen müssen!

Die knapp 10000 gewaltbereiten Islamisten in Deutschland können dann ja getrost bleiben.

Bearbeitet ( von wolke 7)

Vor 30 Minuten, wolke 7 schrieb:

Olala, das sind also rechte Mörder?

Ja, stell dir vor, solche gibt es. Da Ralph das nicht näher spezifiziert hat, ist deine Interpretation interessant.

Ein paar Fakten dazu:

Bundesamt für Verfassungsschutz
No image preview

Zahlen und Fakten

Zahlen und Fakten

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Die andere Seite dazu:

image.png

Ohne das islamistische Gewaltpotential relativieren zu wollen!

Und die 3. Kraft:

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image.png

Nicht auf Bewährung frei, aber trotzdem "frei"?

Im Juli 2025 wurde er im Libanon festgenommen und saß dort drei Monate in Haft, nachdem ihn ein Militärgericht unter anderem wegen Anstiftung zu religiösen und konfessionellen Konflikten verurteilt hatte.

Nach seiner Entlassung kehrte Abdul Ballout am 17. November nach Deutschland zurück und wurde noch am Flughafen BER erneut festgenommen.
Er war dann monatelang in Untersuchungshaft in Deutschland, bevor er im Mai 2026 laut Generalstaatsanwaltschaft von einem Jugendschöffengericht am Amtsgericht Tiergarten unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt wurde. Das Gericht hob demnach einen bestehenden Haftbefehl auf, "da die Untersuchungshaft vorrangig der Sicherung des Strafverfahrens dient und keine vorweggenommene Strafe darstellt".

Er wurde zwar einem hauptamtlichen Bewährungshelfer unterstellt, war aber nicht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, sondern zu einer unbedingten Freiheitsstrafe. Es wurde dabei eine sogenannte Vorbewährung beschlossen, die Entscheidung über die Strafaussetzung zur Bewährung wurde also zurückgestellt.

Die Verurteilung war nicht rechtskräftig, weil die Generalstaatsanwaltschaft Berufung eingelegt hat. Sie hatte demnach eine höhere, nicht mehr bewährungsfähige Jugendstrafe und die Aufrechterhaltung des Haftbefehls beantragt. In der Verhandlung hatte sich Abdul Ballout laut Mitteilung "überwiegend geständig" gezeigt und vom IS distanziert.

Nach Recherchen von NDR, WDR und "SZ" soll er sich zuletzt noch in einem sogenannten Clearingprozess befunden haben. Die Beratungsstelle hatte offenbar noch nicht final entschieden, Abdul Ballout aufzunehmen. Demnach hätten bislang zwei freiwillige Termine stattgefunden, der dritte freiwillige Termin war den Recherchen zufolge für die kommende Woche vorgesehen.

t-online
No image preview

Todesfahrt in Berlin: "Wir wissen, dass er eine Vielzahl...

Der Tatverdächtige des Anschlags beim Berliner CSD war den Behörden als Gefährder bekannt. Nun werden weitere Details öffentlich.

So, und nun FRÖSI-Deutsch:

Bewährung wegen „dilettantischer Planung“

Doch am Ende des Urteils die nicht nachvollziehbare Wendung: Obwohl das Gericht zunächst eine Bewährung ausschloss, ließ der Richter Ballout laufen. Sollte er sich in den nächsten sechs Monaten nach Rechtskraft des Urteils nichts zuschulden kommen lassen und an einem Deradikalisierungsprogramm teilnehmen, könnte die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden.

Er hielt dem Verurteilten zugute, dass er sich in der Verhandlung vom IS distanziert hatte und „dass er aufgrund der dilettantischen Planung seines Vorhabens von einer konkreten Gefährdung der geschützten Rechtsgüter weit entfernt war“. Auch die sechs Monate in Untersuchungshaft in Deutschland und drei Monate im Libanon rechnete er dem Terroristen an. https://www.bild.de/regional/berlin/justiz-irrsinn-mit-dieser-begruendung-liess-der-richter-csd-terrorist-ballout-laufen-6a67394ce863e15e202ba5d2

Bearbeitet ( von Ronald)

2 Stunden her, RalphB schrieb:

Hier klingt allerdings von Sesselsitzern ein "hat er sich selbst zu zuschreiben" durch - und dem folge ich nicht.

Musst Du ja auch nicht. Und wenn Du meine Einlassung dazu meinst, da klingt nichts durch. Das unterschreibe ich genau so !

Und das weder mit der Glaubensrichtung, politischer Einstellung, noch der Nationalität des Täters zu tun.

@Ebby Zutt

Zitiere bitte nicht den Verfassungsschutz, der ist weisungsgebunden, somit keine unabhängige Institution.

Wir erinnern uns: das RKI ist/war auch weisungsgebunden, die wollten die Gefahrenstufe der Pandemie herabstufen, wurde aber von der Politik in die Schranken gewiesen. Nachzulesen in den nun nicht mehr geschwärzten Protokollen.

Bearbeitet ( von wolke 7)

Vor 30 Minuten, wolke 7 schrieb:

Zitiere bitte nicht den Verfassungsschutz

Doch. Es ist ein für Verschwörungsfans Usus, diesen sowie alle offiziellen Stellen als unseriös zu diffamieren.

Auf deren Stufe wirst du dich doch hoffentlich nicht stellen wollen?!

Nochmal: das sind KEINE offiziellen Stellen, die sind weisungsgebunden und damit ein Teil der Politik.

Vor 3 Minuten, wolke 7 schrieb:

Nochmal: das sind KEINE offiziellen Stellen, die sind weisungsgebunden und damit ein Teil der Politik.

@wolke 7 Könntest du bitte erklären was deiner Meinung nach "offizielle Stellen" sind ?

Bearbeitet ( von SeppCx)

Vor einer Stunde, silvester31 schrieb:

Und das weder mit der Glaubensrichtung, politischer Einstellung, noch der Nationalität des Täters zu tun.

Das macht es nicht besser.

Zivilisierte Gesellschaften unterscheiden sich dadurch, dass sie allgemeingültige Regeln aufstellen und diese auch für die eigenen Gegner gelten. Artikel 2 unseres Grundgesetzes schreibt eindeutich: "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit". Da steht nichts von "ist ein Arschloch, dass muss man nicht so genau sehen" oder "40 Jahre Knast kosten mehr als eine Kugel".

Dieses Grundgesetzt ist nicht aus dem Nichts entstanden und es waren sehr ehrbare Männer und Frauen, die sich da einen Kopf gemacht haben. Und eine Geschichte im Hintergrund....

2026 wurden 22 Personen durch Polizisten erschossen. Das war ein Höchststand. Unabhängig davon, ob die Erschossenen Täter oder zufällig im Weg stehende Menschen waren (das wird nicht erfasst), sind es 22 Schützen, die entweder super damit klarkommen (was auch ein eindeutiges Zeichen Ihrer moralischen Verfasstheit wiedergeben würde) oder (erhebliche) Probleme mit diesem Tod haben. Ich gehe davon aus, dass nur in wenigen Ausnahmen, Beamte keine Probleme mit dem von ihnen herbeigeführtenTod haben. Deshalb gibt es eine umfachreiche psychologische Betreuung der Schützen.

Das es ein Ermittlungsverfahren gibt ist auch gut und auch im Interesse jedes Beamten, der/die in solch eine Situation kommt. Es schafft Vertrauen und gibt jedem Beamten die Sicherheit, dass sein Handeln aufgearbeitet wird. Das wiederum wird in fast allen Fällen helfen, die Tötung eines Menschen für sich zu akzeptieren und damit besser fertig zu werden.

Auch aus dem Blickwinkel des Schützen ist Dein Satz eine Katastrophe: er hat der Gesellschaft nicht 40 Jahre Knastkosten erspart; er hat einen Menschen getötet. Und das, @silvester31, stecken nur die wenigsten locker weg.

Vor einer Stunde, wolke 7 schrieb:

Wir erinnern uns: das RKI ist/war auch weisungsgebunden, die wollten die Gefahrenstufe der Pandemie herabstufen, wurde aber von der Politik in die Schranken gewiesen.

Im Februar 2022 schlug das RKI vor die Covid Risikobewertung von "sehr hoch" auf "hoch" herab zu stufen, da Omikron zwar ansteckender sei aber weniger schwere Fälle hervorrufe als vorherige Versionen des Virus. Das Gesundheitsministerium (damals Lauterbach) nahm die zu dem Zeitpunkt immer noch hohe Auslastung der Intensivstationen zum Anlass, die Warnung "sehr hoch" noch bis Mai 2022 gelten zu lassen. That's it.

Vor 40 Minuten, wolke 7 schrieb:

KEINE

Auch das ist Verschwörungssprech ( wer Schreit hat’s nötig?) und auf meine Frage, keine Antwort. Damit hat sich’s.

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)

Vor 9 Minuten, magoo schrieb:

Im Februar 2022 schlug das RKI vor die Covid Risikobewertung von "sehr hoch" auf "hoch" herab zu stufen, da Omikron zwar ansteckender sei aber weniger schwere Fälle hervorrufe als vorherige Versionen des Virus. Das Gesundheitsministerium (damals Lauterbach) nahm die zu dem Zeitpunkt immer noch hohe Auslastung der Intensivstationen zum Anlass, die Warnung "sehr hoch" noch bis Mai 2022 gelten zu lassen. That's it.

Das war einzig und allein Lauterbachs Interpretation. Unserem Alarmminister zu der Zeit. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine hohe Auslastung der Intensivstation, das sagt sogar der Wolfgang Kubicki.

Und ja, jede neue Variante war noch absteckender als die vorige, sollte ja den Mechanismus in Gang halten.

Und warum wurden die Protokolle geschwärzt, in einem freien Land und einer Demokratie?

Bearbeitet ( von wolke 7)

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