27. Juli27. Jul Vor 27 Minuten, Nitsrekds schrieb:Angst zu haben ist ja keine Schande.Niemand hat hier Angst.Der Ingenieurierende nicht, der Tsunamischutzmauern für japanische AKW oder Deiche für ostfriesische Küstensiedlungen entwirft.Der Vermietende nicht, der Rauchwarnmelder in den Mietwohnungen installiert oder der Häuslebesitzende, der nen CO-Warner neben seinem Kamin an die Wand nagelt.Nicht der Veranstaltungsplanende, der Merkelpoller an sämtlichen Zufahrtswegen abstellen lässt und einen Evakuierungsplan erarbeitet.Nicht der Ottonormalbürgernde, der wie vom Katastrophenschutz geraten einen gewissen Vorrat an essentiellen Dingen bevorratet oder sich beim Lastradelfahren einen Helm aufsetzt.Risikominimierung. Selbst um Risiken mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit sollte man sich Gedanken machen, wenn deren Auswirkungen potentiell katastrophale Ausmaße können. Mit "Angst" hat das nix zu tun.Um zum Thema zurückzukommen:Ganz offensichtlich hatte der Lieferwagenfahrende auch keine Angst davor, sich von der Staatsgewalt eine Kugel einzufangen. Anderenfalls geht man beim Anblick der ersten Uniform mit hinter dem Kopf verschränkten Händen direkt auf die Knie und wirft vorher seine Waffe zur Seite.Dass man das mit "gestörter Wahrnehmung von Männlichkeit" erklären können möchte, finde ich bewundernswert. Niemand kommt mit einem Messer zu einer Schießerei. Da kann man noch so "männlich" sein.Wenn ich nachts im PKW kontrolliert werde, ist das Innenlicht an, der Zündschlüssel auf dem Armaturenbrett, beide Hände oben auf dem Lenkrad. Beide vordere Fenster nen Stückchen offen. Jede Bewegung wird laut und deutlich angekündigt, so dass das auch der zweite Kollege vor dem Auto mit der Hand an der Schußwaffe mitbekommt. Wenn "das Messer" mit an Bord ist, wird das angekündigt. Ich will mir keine Löcher in mein nicht so einfach ersetzbares Auto machen lassen.
27. Juli27. Jul 1 Stunde her, schwinge schrieb:Niemand[...]lassen.4 Stunden her, schwinge schrieb:Interessant finde ich Deinen Drang, in andere Gehirne sehen zu müssen, und Dir auf zwei einen dahergeschriebenen Sätze Satz irgendwelche Dinge zusammenzureimen. Bearbeitet (27. Juli27. Jul von 15cv)
28. Juli28. Jul 8 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:Mit Sicherheit, das wird allerdings nicht veröffentlicht werden und das ist auch gut so.Die Bodycam waren bislang in diesen Situationen oft ausgeschaltet.
28. Juli28. Jul 4 Stunden her, Ronald schrieb:Die Bodycam waren bislang in diesen Situationen oft ausgeschaltet.Du warst dabei und weißt mehr !? Erzähl !
28. Juli28. Jul BerlinSeit Dezember 2022 ist die Berliner Polizei mit 250 und die Berliner Feuerwehr mit 50 Body-Cams ausgestattet. Damit wird der Testbetrieb, der seit Dezember 2021 und bis 2024 läuft, von 30 ursprünglichen Aufnahmegeräten ausgeweitet.[18] Es gelten bei der Einschaltung jedoch strenge Regelungen. Unter anderem sind Polizeibeamte verpflichtet, sie einzuschalten, wenn Zwang angewendet wird. Betroffene können die Einschaltung und später die Herausgabe zur Überprüfung verlangen. Das kann auch der unabhängige Polizeibeauftragte. Body-Cams dürfen nicht in Wohnungen oder auf Demonstrationen verwendet werden.[19]Body-Cams werden als ungeeignet angesehen um polizeiliches Fehlverhalten aufzuklären, da sie nur von Polizeikräften selbst und situationsbedingt eingeschaltet werden können.[52] In der Praxis kommt es immer wieder zu Situationen, bei denen Body-Cams teilweise entgegen der Dienstanweisung nicht eingeschaltet wurden oder versagt haben.[53][54][55]https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Cam#Rezeption
28. Juli28. Jul Vor 1 Minute, Ronald schrieb:https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Cam#Rezeption"teilweise"Wenn da, wie ja auch hier oft genug breitgetreten, die Beamten in Mannschaftsstärke aufgelaufen sind und, angenommen, nur die Hälfte eine Cam hatte und, weiter angenommen "teilweise" die Hälfte davon illegal abgeschaltet war, sollte es noch genügend Filmmaterial zum Auswerten geben.
28. Juli28. Jul 4 Stunden her, Ronald schrieb:Die Bodycam waren bislang in diesen Situationen oft ausgeschaltetGibt genügend Nachrichten von:Bodycams bei Einsatz in Dortmund ausgeschaltet: Wie NRW d...Bei den tödlichen Schüssen der Polizei auf einen 16-Jährigen waren die Bodycams der beteiligten Beamten in Dortmund nicht eingeschaltet. Dabei betont NRW-Innenminister Reul (CDU) seit Jahren die WichtDie NachrichtenOldenburg - Bodycams der Polizisten bei tödlichem Einsatz...Nach den tödlichen Schüssen bei einem Polizeieinsatz in Oldenburg am Ostersonntag gibt es Kritik am Verhalten der Polizei.https://www1.wdr.de/mediathek/audio/nrw-studios/audio-semi--bodycams-der-polizei-ausgeschaltet-100.htmlhttps://www.stern.de/panorama/oldenburg--polizei-experte-erklaert--warum-die-bodycam-aus-sein-durfte-35669884.htmlhttps://netzpolitik.org/2022/polizei-bodycams-richtig-einsetzen-oder-einfach-abschaffen/
28. Juli28. Jul Vor 8 Minuten, Ronald schrieb:Die Bodycam waren bislang in diesen Situationen oft ausgeschaltet.Trägt GSG9 überhaupt welche? Und wenn, wozu? Das sind Sondereinsätze, deren Ausgang gern mal schwierig ist - wie im aktuellen Fall zu sehen.
28. Juli28. Jul Ersteller 14 Stunden her, RalphB schrieb:Vom Zentralrat der Muslime gab es heute Morgen eine Stellungnahme. Diese fand ich durchaus angemessen.Ich habe gerade mit jemandem Gesprochen der muslimischen Glaubens ist. Fuer ihn sind solche Meldungen immer Schreckensmeldung, weil sie nicht nur den Leid von Menschen beinhalten, sonder auch fuer Muslime neue Ressentiments bedeuten. Er war sehr zornig auf den Attentater und hat im auch abgesprochen muslimischen Glaubens zu sein. Etwas was auch deutsche Forscher postulieren, ein gefestigter Glaube vermindert das Risiko einer gewalttaetigen Radikalisierung. Und wenn man ehrlich ist, wird eine Stellungnahme zu so einem Verbrechen, doch auch als Eingestaendnis einer Mitschuld interpretiert. Dabei haben die Organisationen von den man es erwartet, ja eigentlich fast nichts mit den Attentaetern zu tun. Wer hat sich schon selbst oeffentlich für die Verbrechen in der Colonia Dignidat entschuldigt, oder wenigstens seinen Pfarrer darum gebeten? Ein, meiner Meinung nach, besonders beschaemender Fall von christlich legitimierter Gewalt. Stellungnahmen der Kirchen sind mir auch nicht in Erinnerung, die von deutschen Stellen nur negativ, bis auf die letzten Jahre.
28. Juli28. Jul Vor einer Stunde, Ebby Zutt schrieb:Trägt GSG9 überhaupt welche?Waren die dabei? SEK Berlin.https://www.rbb24.de/panorama/av/av24/video-berlin-spandau-csd-anschlag-taeter-erschossen.htmltagesschau.deAnschlag auf CSD Berlin: Tatverdächtiger ist totNach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der gesuchte Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Die Einsatzkräfte waren zu einer Gartenlaube in Berlin ausgerückt Bearbeitet (28. Juli28. Jul von Ronald)
28. Juli28. Jul Vor 42 Minuten, MatthiasM schrieb:Ich habe gerade mit jemandem Gesprochen der muslimischen Glaubens ist. Fuer ihn sind solche Meldungen immer Schreckensmeldung, weil sie nicht nur den Leid von Menschen beinhalten, sonder auch fuer Muslime neue Ressentiments bedeuten. Er war sehr zornig auf den Attentater und hat im auch abgesprochen muslimischen Glaubens zu sein. Etwas was auch deutsche Forscher postulieren, ein gefestigter Glaube vermindert das Risiko einer gewalttaetigen Radikalisierung.Und wenn man ehrlich ist, wird eine Stellungnahme zu so einem Verbrechen, doch auch als Eingestaendnis einer Mitschuld interpretiert. Dabei haben die Organisationen von den man es erwartet, ja eigentlich fast nichts mit den Attentaetern zu tun.Wer hat sich schon selbst oeffentlich für die Verbrechen in der Colonia Dignidat entschuldigt, oder wenigstens seinen Pfarrer darum gebeten? Ein, meiner Meinung nach, besonders beschaemender Fall von christlich legitimierter Gewalt. Stellungnahmen der Kirchen sind mir auch nicht in Erinnerung, die von deutschen Stellen nur negativ, bis auf die letzten Jahre.Das ist alles richtig und das ist das Traurige. Mir geht es nicht darum, dass sich Muslime für die Extremisten entschuldigen. Warum sollte sie auch?Ich finde, es muss für sie selbst schrecklich genug sein, dass diese Terroristen weltweit den muslimischen Glauben in den Dreck ziehen. Das macht das Leben für sie selbst in der "westlichen Welt" um so schwieriger, weil viele einfach zu ungebildet, naiv, dumm, borniert oder rechts sind, um den Unterschied zwischen Islam und Islamismus zu kapieren.Was bei mir aber nicht ankommt (und ich finde nicht, dass es irgendwas (HEUTZUTAGE) Vergleichbares zu diesem "Glaubensterror" gibt) ist, dass sich irgend eine muslimische Gruppe weltweit massiv dagegen auflehnt.Mir ist bewusst, dass Muslime nicht sowas wie einen Papst haben. Es gibt also niemanden, der weltweit die Stimme gegen den Terror im Namen Allahs erheben könnte. Aber warum gibt es kaum Demos dagegen, warum gibt es keine bis kaum öffentliche Ansagen, auch außerhalb von Zeiten von Anschlägen? Warum gehen die Muslime in D nicht auf die Straße gegen den Terror? Damit meine ich nicht nur Attentate hier in Europa o.ä., sondern generell gegen Islamisten.Und jetzt zum Thema Vergleichbarkeit (in Bezug auf Terror maximal, wenn überhaupt, mit den Kreuzzügen vergleichbar) mit dem Christentum:Viele Muslime lassen ihre Kinder auch heute nicht zum Religionsunterricht in der Schule gehen. Das ist ihr gutes Recht, verständlich und sei ihnen natürlich unbenommen.Aber: statt dessen gehen sie in die Koranschule. Und dort ist es so (und das ist keine Spekulation), dass ausschließlich der Koran gelehrt wird. Und zwar als Text, nicht inhaltlich zur Diskussion oder als Vergleich. Inhaltlich nur insofern, dass dies die Regeln sind, die dann der lokale Iman auch noch selbst füttert, je nachdem wie seine persönliche Ausrichtung ist.Nichts wird an Lebensweisheiten, Vorsichtsmaßnahmen oder Kritik rüber gebracht.Das verstehe ich nicht. Ich bin jetzt 58 und schon bei mir in der Grundschule bestand Religionsunterricht hauptsächlich aus menschlichen Themen, nicht religiös. Es ging um Frieden, Familie, Freunde, Gesundheit, Ängste und um Krieg und Terror usw. Das Leben eben.Wir als Gesellschaft müssen selbst viel tun, um Terrororganisationen sämtlicher Couleur zu bekämpfen. Der muslimische Teil unserer Gesellschaft muss aber auch mehr tun und das fängt bei den eigenen Kindern und Schülern an. Bearbeitet (28. Juli28. Jul von Nitsrekds)
28. Juli28. Jul 14 Stunden her, schwinge schrieb:Niemand hat hier Angst.Um zum Thema zurückzukommen:[...]Wenn ich nachts im PKW kontrolliert werde, ist das Innenlicht an, der Zündschlüssel auf dem Armaturenbrett, beide Hände oben auf dem Lenkrad. Beide vordere Fenster nen Stückchen offen. Jede Bewegung wird laut und deutlich angekündigt, so dass das auch der zweite Kollege vor dem Auto mit der Hand an der Schußwaffe mitbekommt. Wenn "das Messer" mit an Bord ist, wird das angekündigt. Ich will mir keine Löcher in mein nicht so einfach ersetzbares Auto machen lassen.Und all diese Vorsichtsmassnahmen trifft man aus Angst. Aus Angst, der bewaffnete Polizist vor dem Auto schätze die Situation so ein, dass er bedroht sei. Bei Leuten, die ein Waffenfähiges Messer im Auto haben, nicht so weit her geholt.Um ehrlich zu sein: Ein Messer hab ich auch im Auto. Ein Cutter und ein Multitool. Entweder vom Fahrersitz aus nicht greifbar oder so versorgt, dass ich erst umständlich den Deckel der Mittelkonsole zurückschieben und dann aufklappen müsste. Vielleicht deshalb dächte ich daran bei einer Polizeikontrolle zu letzt. Oder auch einfach nur, weil ich ein wirklich zutiefst friedlicher Bürger bin, der selbst bewaffnet nicht daran dächte, eine Waffe gegen einen Polizisten auch nur einsetzen zu wollen.Andererseits hast Du mir grad klar gemacht, warum der Polizist vor meinem Auto im Dunkeln bei der letzten Kontrolle vor zehn Jahren oder so derart nervös war. Innenlicht war aus und Schlüssel lag nicht auf dem Amaturenbrett. Warum auch? Ich will ja meinen Führerschein und den Fahrzeugausweis wiederhaben, ehe ich losfahre, und zum reagieren reicht es aus, wenn ich erst den Motor starten und den Gang einlegen muss. Zumal die Polizisten wissen, dass ich ohne Pedale fahre, weil sie den Umbau auch im dunklen Auto im Licht der nahen Strassenlaterne sahen, und zudem den Führerschein mit den passenden Auflagen in Gewahrsam haben. Man sähe die Bremslichter Sekunden vor dem Wegfahren hell aufleuchten. Fällt im Dunkeln auch dann auf, wenn man aufmerksam vor dem Fahrzeug steht...Ich merks mir für die nächste Kontrolle. Und finds traurig, dass man sich offenbar als Normalbrüger, der nichts übles im Sinn hat, mit derartigen Vorsichtsmassnahmen kooperativ zeigen muss. Statt dass man seitens der Polizei entsprechende Anweisungen erwarten darf.Da läuft was falsch. Der Polizist ist mir als personifizierte Staatsgewalt übergeordnet. Er ist zudem der, der für Gefahrensituationen ausgebildet ist. Wenn er eine Bedrohung meinerseits wittert, hat er mir Anweisungen zu geben, um seiner Befürchtung den Grund möglichst zu entziehen. Sagt er mir, ich soll das Innenlicht anmachen, mache ich das, und der Polizist braucht nicht mehr mit der Situation umzugehen, dass er nichts genaues nicht sehen kann. Hat er nicht gemacht. Warum nicht?Und warum kam in mehr als 20 Minuten nie die Anweisung, den Zündschlüssel abzuziehen? So lange stand der Kollege von der Luftwaffe nähmlich zehn Meter vor meinem Auto, breitbeinig, frontal, die Hand am Holster, von dem ich nicht wusste, ob schon offen, bis sein Kollege über Funk jede einzelne der codierten Führerscheinauflagen abgefragt hatte. - So lange war ich der Bedrohte. Nicht die Polizisten!Ich als Zivilist muss nicht verstehen, was Polizisten beunruhigen könnte. Genauso wenig, wie der Polizist wissen konnte, warum die Innenbeleuchtung aus blieb. Das Fahrzeug war mein C1 damals, der immer eine schwache Batterie hatte, weil er die nach 48h Standzeit leergenuckelt hatte und keiner drauf kam, warum. Logo bleiben da unnötige Vergraucher aus. Warten kann ich auch im Dunkeln, und mein Arsch findet den Platz auf dem Fahrersitz auch im Dunkeln, ebenso wie der Zündschlüssel ins Schloss.Wenn der Polizist damit ein Problem hat, kann und muss er mir sagen, was ich dagegen zu tun habe. Nicht zwingend warum, aber er hat in der Situation alle Möglichkeiten, es sich sicher einzurichten. Nutzt er die nicht, hat er entweder seinen Job nicht gemacht, oder sieht in mir keine Gefahr. Dann brauchts aber auch die bedrohlich wirkende Gorillapose nicht, find ich...Dilettanten also! Oder Hasardeure. Und sowas darf Polizist sein...Zum Terror am CSD: Den einzigen wirklich erhellenden Kommentar dazu, den ich gehhört habe: Merz hat es danach in seinem Statement mit keiner Silbe fertiggebracht, die Betroffenen selbst anzusprechen und anzuerkennen, nämlich die, die man heute queer nennt. Mit keiner Silbe!So weit her kanns also mit dem ach so bunten Berlin nicht sein. - Tolerant vielleicht, ja, Kommt aus dem lateinischen und könnte etwa mit erleiden oder aushalten übersetzt werden. Sollte ich falsch liegen, bitte ich um Verständnis. Ich habs nicht extra nachgeschlagen.Da ist noch viel zu tun! - Sag ich als Hetero.
28. Juli28. Jul Das mit dem Verhalten bei einer Polizeikontrolle ist auch in D nicht so üblich wie der Forumskollege es beschrieben hat.Keine Ahnung woher dieses Verhalten bei ihm kommt. Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht, die diese eig. unbegründeten (generellen) Ängste schüren.(Vielleicht könnte die Verwendung des rechtspopulistisch geprägten Begriffs "Merkelpoller“ ein Hinweis sein) Bearbeitet (28. Juli28. Jul von Nitsrekds)
28. Juli28. Jul Vor 17 Minuten, Nitsrekds schrieb:Keine Ahnung woher dieses Verhalten bei ihm kommtUSA & Kanada, war dort schon in den 80ern üblich.
28. Juli28. Jul Vor einer Stunde, MatthiasM schrieb:Ich habe gerade mit jemandem Gesprochen der muslimischen Glaubens ist. Fuer ihn sind solche Meldungen immer Schreckensmeldung, weil sie nicht nur...So etwas ähnliches hatte ich auch im Kopf, als ich mit @Nitsrekds ein paar Sätze austauschte. Ich war aber zu müde um meine Gedanken zu sammeln und hatte es am nächsten Tag leider vergessen.Ich denke, dass viele Muslime nicht selbst auf die Idee kommen und wenn, dann nur durch die Forderung von außen darauf gestossen werden. Das würde mir genauso gehen - ich gebe ja auch keine Stellungnahme zu einem Mord eines deutschen Nazis ab. Oder distanziere mich von der Vulcan-Gruppe etc. Ich komme überhaupt nicht auf die Idee, weil da keine Nähe oder Verbindung ist. Nur weil ich auch Deutscher bin? Oder auch irgendwie Linker? Die Erwartung impliziert, dass alle Muslime mindestens ein bisschen auch so denken oder zumindest, dass das Handeln des Täters eine logische Folge des islamischen Glaubens sei. Und damit doch alle betrifft. Noch ungare Gedanken
28. Juli28. Jul Vor 36 Minuten, bluedog schrieb: Merz hat es danach in seinem Statement mit keiner Silbe fertiggebracht, die Betroffenen selbst anzusprechen und anzuerkennen, nämlich die, die man heute queer nennt.Da wirst du auch nie was von ihm hören, er sieht ja auch diese unsinnige Verknüpfung von Homosexualität und Pädophilie.- Merz zum Coming-out des Berliner Bürgermeisters : „Solange der Wowereit sich mir nicht nähert, ist mir das egal.“- Zur Frage, ob er Vorbehalte gegen einen schwulen Bundeskanzler hätte, antwortete Merz: „Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht...“- Merz dazu, die Regenbogenfahne zum CSD nicht am Reichstag zu hissen: „Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt“https://echte-vielfalt.de/lebensbereiche/lsbtiq/friedrich-merz-ally-der-queeren-community/
28. Juli28. Jul 1 Stunde her, 15cv schrieb:"Leck mich, du Vollpfosten!" Diplomatisch verpackt.Oh. Noch einer. "Prima".Erst der bisherige Verkehrsminister... Jetzt er.und der neue Gesundheitsminister hat ja auch richtig Lust auf seinen Job 🙄und trauert seinem alten hinterher.Wenns nicht so traurig wäre und den Nazis in die Karten spielen würde, wärs echt lustig. Bearbeitet (29. Juli29. Jul von Nitsrekds)
28. Juli28. Jul Vor 7 Minuten, RalphB schrieb:So etwas ähnliches hatte ich auch im Kopf, als ich mit @Nitsrekds ein paar Sätze austauschte. Ich war aber zu müde um meine Gedanken zu sammeln und hatte es am nächsten Tag leider vergessen.Ich denke, dass viele Muslime nicht selbst auf die Idee kommen und wenn, dann nur durch die Forderung von außen darauf gestossen werden. Das würde mir genauso gehen - ich gebe ja auch keine Stellungnahme zu einem Mord eines deutschen Nazis ab. Oder distanziere mich von der Vulcan-Gruppe etc. Ich komme überhaupt nicht auf die Idee, weil da keine Nähe oder Verbindung ist. Nur weil ich auch Deutscher bin? Oder auch irgendwie Linker?Die Erwartung impliziert, dass alle Muslime mindestens ein bisschen auch so denken oder zumindest, dass das Handeln des Täters eine logische Folge des islamischen Glaubens sei. Und damit doch alle betrifft.Noch ungare GedankenVerstehe und verstehe auch, dass es noch ungare Gedanken sind.Wenn ich Muslima wäre und Islamisten würden meinen Glauben benutzen, um als Regierungen in der arabischen Welt menschenverachtend zu regieren und in meinem Heimatland D Terroranschläge in Namen meines Gottes unternehmen, wär ich aber längst auf der Straße MIT meinen Kindern.Genau wie gegen Castor, Pershing, Terror, Nazis usw.Weil ich dagegen wäre u ein Menschenfreund bin und ganz ehrlich, banal, weil ich nicht mit diesen Mördern in einen Topf geworfen werden wollte. (Z.b. Deutsch= Nazi).Vergleiche verbieten sich eigentlich, aber sind ja nun schon leider diverse genannt worden.Edit: liest sich mit "Muslima wäre" komisch. Natürlich meinte ich, dass ich sowieso gegen sowas angehe. Ich bin ein kämpferischer Mensch u gehe nur wenig aus dem Weg. Und warum ich Muslime ein größere Beutung bei dem Kampf gegen Islmisten zuschreibe, ist ganz einfach der, dass sie bessere Argumente und besseren Zugang haben müssten. Wir nicht Muslime können da nicht mithalten, weil wir nicht betroffen sind bzgl. radikaler Abkehr vom Islam, in dem wir selbst nicht aufgewachsen sind.Edit : Ich verstehe die Vergleiche mit der Vulcan Gruppe oder Colonia D. überhaupt nicht. Islamisten sind doch nicht nur lokale Terrorzellen. Sie bilden Regierungen, erlassen Gesetze, unterdrücken Menschen und ermorden in den entsprechenden Ländern ganze Bevölkerungsgruppen. Die "kleinen"Anschläge hier haben doch eine weltweite Radikalisierung als Ursache. Bearbeitet (28. Juli28. Jul von Nitsrekds)
28. Juli28. Jul Vor 31 Minuten, Ebby Zutt schrieb:USA & Kanada, war dort schon in den 80ern üblich.Ja. Tv also
28. Juli28. Jul Vor 10 Minuten, Nitsrekds schrieb:Wenn ich Muslime wäre und Islamisten würden meinen Glauben benutzen, um als Regierungen in der arabischen Welt menschenverachtend zu regieren und in meinem Heimatland D Terroranschläge in Namen mein Gottes unternehmen, wär ich aber längst auf der Straße MIT meinen Kindern.Ja Du - und ich würde zwei Meter hinter Dir und den Kids hertrotten.Ich habe dazu einfach keine schlüssige Meinung. Sehe Widersprüche und Zustimmung. Und wenn ich gerade aus dem Schaufenster auf die Sitzbank schaue, sehe ich eine Burka-Trägerin dort lässig sitzen. Und meine Vorurteile rennen los, mein Humanismus sagt "frag sie doch" und die Vernunft erklärt mir kurz, dass sie im Nachbarblock wohnt. Dort wo die Polizei mit einer Spezialeinheit vor einem Jahr die Wohnungen der Remmo-Familie durchsuchte und im Keller einen Raum fand, in dem ein halbes Jahr vorher eine 16 Jährige halb tot gefoltert wurde. Sie wollte Bildung und raus aus der Familie.In dem Moment bin ich Deinen Sätzen recht nah. Und wenn ich an die Kunden und Bekannten von mir denke - ja, Engagement finden sie fast alle gut. Aber selbst? Und so, wie ich es dort nicht einfordere, so ist es hier bei unserem Thema auch.Aber wünschen würde ich es mir - nicht unbedingt weil sie Muslime sind. Sondern weil sie es Scheiße finden, Solidarisch sein wollen und endlich den Hintern vom Sofa bekommen.
28. Juli28. Jul Hm. Natürlich kann jeder sehen wie er es kann, fühlt und möchte. Ich hatte dazu in meinem alten post ja noch ein, zwei Sätze editiert. Vielleicht hat sich das überschnitten, vielleicht auch nicht.Die Burkaträgerin könnte auch eine gewisse Symbolkraft haben. So oder so. Bearbeitet (28. Juli28. Jul von Nitsrekds)
28. Juli28. Jul Vor 49 Minuten, 15cv schrieb:Da wirst du auch nie was von ihm hören, er sieht ja auch diese unsinnige Verknüpfung von Homosexualität und Pädophilie.- Merz zum Coming-out des Berliner Bürgermeisters : „Solange der Wowereit sich mir nicht nähert, ist mir das egal.“- Zur Frage, ob er Vorbehalte gegen einen schwulen Bundeskanzler hätte, antwortete Merz: „Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht...“- Merz dazu, die Regenbogenfahne zum CSD nicht am Reichstag zu hissen: „Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt“https://echte-vielfalt.de/lebensbereiche/lsbtiq/friedrich-merz-ally-der-queeren-community/Danke für die Info. Den Hintergrund kannte ich so nicht.Den ersten Punkt würde ich sogar genauso machen. Macht Dir einer oder eine (spielt ja nun keine Rolle, auch bei allem dazwischen nicht) Avancen, die nicht auf Gegenliebe stossen, was soll man da anderes tun, als mehr oder weniger charmant einen Korb geben? - Das Recht, und eben auch die Pflicht, dann nein zu sagen, ist doch einfach nur die B-Seite des Konsens, der im Zwischenmenschlichen, im weitesten Sinn sexuellen Bereich in einer liberalen Gesellschaftsordnung verlangt werden muss, und völlig ok.Der Rest ist allerdings buchstäblich jenseits von gut und böse. Man darf so denken, aber es ist weder rational, noch gesund.Dass so ein Fundi (durchaus im religiösen Sinn gemeint) seine Nase dann nach einem istlamisten-Attentat in die Kamera hält, lässt sich dann allerdings wirklich nur mit dem Amt rechtfertigen. Der ist dann ja selber so weitab von dem Terrorist auch nicht. Was ihn unterscheidet dürfte wohl wirklich nicht mehr als Toleranz im Sinne der Wortherkunft und bürgerlicher Mief sein. - Aber immerhin das, und stabil. Immerhin.
28. Juli28. Jul 1 Stunde her, Ebby Zutt schrieb:USA & Kanada, war dort schon in den 80ern üblich.Osteuropa. Das ist ein interessantes Gefühl, mitten in der Nacht auf irgendwelchen Nebenstraßen unterwegs zu sein und dann von einem unmarkierten Fahrzeug verfolgt zu werden.Wenn du dann bei der erstbesten Gelegenheit anhältst, stehen auf einmal schwarz Uniformierte mit automatischen Waffen um deine Karre.Und auch in D kanns kein Fehler sein, sich so zu verhalten dass den Bewaffneten jederzeit offensichtlich ist, dass man sich weder der Kontrolle entziehen will, noch irgendeine Gefahr für sie selbst oder andere darstellt. So zumindest mein Resümee aus Gesprächen mit Polizeibeamten.
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