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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

Vor 14 Minuten, MatthiasM schrieb:

Warum erst anschliessend?

Momentan kann es die CDU nicht. U. A., weil sie sich von der AfD getrieben fühlt.

Vor 14 Minuten, MatthiasM schrieb:

Was macht dich sicher, dass, wenn wir es tun, nicht ausgeht wie die Weimarer Republik, mit Gewalt und Chaos? Eine Partei zu verbieten die fast 30% der Bevoelkerung hinter sich weiss und kein Zweifel daran laesst, dass sie auch gewaltaffin ist....

Gar nichts macht mich da sicher. Ich bin nur sicher, dass eine gewaltaffine Partei verboten gehört.

2 Stunden her, JörgTe schrieb:

Ich glaube, das liegt an der sich um sich greifenden Scheißegalisierung

Die vermeintlich einfachen Lösungsangebote fangen viele Menschen ein. So hat DT mit seinem Antimigrationskurs erheblich Stimmen bei Migranten eingesammelt. Denn die waren sich sicher, gemeint sind die Anderen. Und, am Arsch.

Mutter erzählte, sie hatten Mitte der 30er einen jüdischen Nachbarn, welcher nicht auswandern wollte. Er habe doch im 1. WK sogar das Eiserne Kreuz bekommen. Genutzt hat’s ihm nix.

Auch der alte Sozialhilfeadel wird sich irgendwann die Augen reiben.

Karl Loewenstein in "Die Anstalt": Man kann Faschisten nicht argumentativ stellen.

Karl Loewenstein: Militant Democracy and Fundamental Rights, I. In: American Political Science Review. Band 31, Nr. 3, Juni 1937

ein jüdischer Jurist aus München, der 1933 in die USA geflohen ist. […] Loewenstein gilt ja als einer der geistigen Väter der wehrhaften Demokratie. […] Falsch! Militant! Das Konzept heißt „militant democracy“.

Der Faschismus ist keine Weltanschauung, er ist eine Methode. Eine Methode der Emotionalisierung mit dem alleinigen Ziel der Machtergreifung. Das heißt, die Rechtsextremen setzen nicht auf Argumente, sondern auf aggressive Affekte. Dagegen kommt eine Demokratie nicht an mit ihren Mitteln. Rationalität hat keine Chance gegen Ressentiment. Da hilft nur die – Repression

https://www.zdf.de/assets/faktencheck-vom-18-juli-2026-100~original?cb=1784403889101

3 Stunden her, JörgTe schrieb:

Ich glaube, das liegt an der sich um sich greifenden Scheißegalisierung. Es gibt die Möglichkeit, seinen persönlichen Frust mit der Wahl oder der Drohung zur Wahl einer rechtsradikalen Partei auszuleben.

Ich weiss nicht, wies euch geht. Scheissegalisierung äussert sich bei mir aber nicht in Frust ablassen, oder überhaupt in Frust, sondern eher in der Nichtbefassung mit einem dieser Scheissegalisierten Themen. Es gibt genug wichtigeres.

Warum die AFD so stark werden konnte, obschon klar, und immer klarer, rechtsextrem und schon immer in Teilen antidemokratisch? - Wegen deutscher Gründlichkeit.

Die AFD hätte verboten gehört, solange noch <15% Wähleranteil.

Warum wurde sie nicht verboten? Weil eins der Argumente die Meinungsfreiheit war. Die das Bundesverfassungsgericht so hoch gewichtete, dass es die NPD obschon klar Verfassungsfeindlich nicht verbot, weil die zu wenig von Gewicht gegen die Verfassung tun könne.

Klartext: Solange bedeutungslose Splitterpartei überwiegt die Meinungsfreiheit. Wenn nicht mehr bedeutungslos, wird argumentiert, man könne eine Partei mit um die 30% Wähleranteil ja nicht verbieten, weil das wär dann nicht mehr demokratisch, wenn ein Drittel der Wähler die Partei wegverboten würde.

Ja Herrgott nochmal! Es ist auch nicht demokratisch, wenn in Folge eines verpassten Verbots einer Partei, die verboten gehörte, am Ende zwei Drittel der Wählerschaft infolge Wegfalls der Demokratie nur noch das Recht auf alternativlose Meinungsfreiheit bleibt! Nämlich die Freiheit, frei jeder Meinung zu sein, weils anders schwierig bis gefährlich wäre.

Das Grundrecht auf Meinungsäusserungsfreiheit (so korrekt benannt) geht dann nicht mehr vor, wenn die Freiheit zur Meinungsäusserung dahingehend genutzt wird, dass die Demokratie selbst am Ende faktisch wegfallen soll. Hat man das denn in Berlin und Karlsruhe nie von der Seite durchgedenkt?

Bearbeitet ( von bluedog)

Vor 26 Minuten, Ronald schrieb:

Karl Loewenstein in "Die Anstalt": Man kann Faschisten nicht argumentativ stellen.

Karl Loewenstein: Militant Democracy and Fundamental Rights, I. In: American Political Science Review. Band 31, Nr. 3, Juni 1937

https://www.zdf.de/assets/faktencheck-vom-18-juli-2026-100~original?cb=1784403889101

Besser der dort zu findende weiterführende Link: https://warwick.ac.uk/fac/arts/history/students/modules/hi290/seminars/revolution/lowenstein_militant_democracy_ii.pdf

Edit: Zur damaligen Tschechoslovakei steht da drin, wies demokratisch gehen kann, und was wohl auch denen vorschwebte, die das Grundgesetz mit überraschend ähnlich klingender Schutzbestimmung ausstatteten. Nur: Da ist dann auch beschrieben, wies umgesetzt wurde, und das dann doch wesentlich entschiedener als in der jetzigen BRD:


«In October, 1933, shortly after the avowedly Nacional Socialist German Parties had been prohibited by a mere administrative order, a statute was passed which empowered the government to suspend and dissolve any subversive party, group, movement, or association whose activity, in the opinion of the government, was «apt to endanger the constitutional unity, the integrity, the republican-democratic form of the state or the safety of the Czechoslovakian Republic.» Membership in an association with suversive aims was deemed sufficiant evidence of guilt. Reconstitution of a dissolved party under another name of form (tarning) is unlawful; members of the outlawed party are ineligible for parliamentary or public office; active members forfeit their parliamentary or public official functions; property of an outlawed association is to be confiscated; uniforms and all symbols indicating sympathy for the proscribed movement are prohibited; freedom of speech, press, assembly, and movement within the state for all involved in or suspected of suversive activities is heavily curtailed. In addition, members of and sympathizers with such parties may be subjected to close surveillance and control by the police. In conformity with the rule-of-law-principle, the final decisin on the legality of an order suspending or dissolving an alledgedly subversive party lies with the Supreme Administrative Tribunal.»

Bearbeitet ( von bluedog)

  • Ersteller
Vor 33 Minuten, Ronald schrieb:

"Da hilft nur die – Repression"

Wenn man dazu in der Lage ist! Und genau daran zweifele ich. Darin sind meistens die Rechten besser, besonders wenn sie sehr viele sind. Der Staat hat wenig Rueckhalt bei den Buergern, Polizei und Militaer sind zumindestens teilweise unterwandert ....

Und die Guten sind damit beschaeftigt ihren Tesla vor dem wuetenden Mob in Sicherheit zu bringen 😁. (Entschuldigt den Sarkasmus, mir mangelt es gerade ein wenig an Optimismus)

Disclaimer: Ich halte es fuer durchaus Demokratisch eine Partei zu verbieten, die sich gegen die Demokratie wendet. Es sind pragmatische Ueberlegungen die mich zweifeln lassen. Wenn man kaempft sollte man sicher zu sein zu gewinnen oder dei Geduld aufbringen bis es so weit ist. Denn verlieren heisst nicht, dass sich dann nichts aendert.

Und als die AfD noch weniger als 10% hatte, haette man sie nicht verbieten sollen, sondern die Politik verbessern. Das war auch moeglich, aber andere Dinge waren ja wichtiger ....

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Ich finde, wer das Problem nur national betrachtet, springt zu kurz. Einerseits besteht der Erfolg der AfD darin, daß die etablierten Parteien mit ihrer Unfähigkeit ihnen die Wähler in die offenen Arme treiben, ohne daß sie eigene Anreize dafür setzen müssen. Da reicht es einfach zu sagen "willkommen bei uns ihr missverstandenen". Zum zweiten gibt es eine tiefbraune Basis, die es in unserer Gesellschaft schon immer gab, die sich jetzt aber zu erkennen geben, weil diese Ansichten offenbar wieder salonfähig sind und nicht geahndet werden. Zum Dritten hat eine gewisser Vladimir P. seit ungefähr (mindestens) 2010 darauf hingearbeitet westliche Demokratien zu destabilisieren, gegeneinander aufzuhetzen und den braunen Sumpf zu unterstützen. Auch durch Auslösen von Flüchtlingswellen gen Europa.

Auch der Krieg in der Ukraine bindet dermaßen viele Mittel, die so viel besser in Bildung, Soziales und eigene Infrastruktur investiert wären. Weil genau das nicht möglich ist, gibt es immer größere Unzufriedenheit und immer mehr Zustimmung für die Nazi-Partei.

Unsere dummen Volksvertreter haben aber nur ihr eigenes Wohlergehen und ihren eigenen Posten im Blick und handeln nicht weitsichtig, sondern immer nur bis zur nächsten Wahl. Maximal.... Und mittlerweile sind wir soweit zu sagen, wir wählen notgedrungen wieder CDU oder SPD, weil die Rechten kann man nicht wählen. Das stärkt dann noch das traurige Handeln der Etablierten, weil sie sich zumindest z.T. bestätigt fühlen. Wir wählen die Etablierten nicht mehr, weil wir sie gut finden, sondern weil sie das kleinere Übel gegenüber der braunen Suppe sind. Das sehen die aber anders und denken, daß sie ein tolles Programm angeboten haben und machen weiter so. Wie man sieht mit immer geringerem Erfolg. Wo das hinführt sehen wir im September im Kleinen, bei der nächsten Bundestagswahl dann im Großen.

Es ist ein weltweites Thema, dass die Nazis wieder erstarken, schon seit Jahrzehnten. Das hat nur sehr bedingt mit unseren in D ach so beschissenen u ungerechten Regierungen zu tun.

Wer das nicht sieht, verkennt die große Problematik.

Edit: Ach so. Und wie bereits erwähnt, wir in D mit unseren bisherigen Regierung, so kapitalistisch, lobbytreu und ungerecht sie waren/sind, haben SEHR VIEL länger die braune Brut der Neuzeit verhindern können, als SEHR VIELE andere Länder.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

Vor 39 Minuten, silvester31 schrieb:

Und mittlerweile sind wir soweit zu sagen, wir wählen notgedrungen wieder CDU oder SPD, weil die Rechten kann man nicht wählen.

Schau, von einem mündigen Staatsbürger in einer funktionierenden Demokratie muss man manchmal auch erwarten können, dass er über sein Partikularinteresse, über das was er gut findet, hinausdenkt.

Es muss ein Bewusstsein für staatsleitende Entscheidungen geben. So stimmen Schweizer reglelmässig für Steuererhöhungen. Nicht, weil Steuern zahlen so geil ist, sondern weil staatliche Aufgaben die notwendigen Mittel voraussetzen. Und noch öfter geschieht es, dass für gut befundene Ideen an der Urne "Bach ab" gehen, weil man nicht gewillt ist, auszugeben und letztlich an Steuern zu zahlen, was sie kosten würden.

Eine Vernunft, die in Deutschland fehlt. Darf ja aber nicht wundern, wenn schon der Wähler selbst keinen Konnex zwischen Programm oder Wahlversprechen und Kosten macht. Wenn der Wähler das sich selbst erlaubt, die Finanzierung auszublenden, kann das gleiche kaum ein gültiger Vorwurf an die gewählten sein. Allgemein ist da zu viel Wollen mit zu wenig Wille zur Verantwortung in der dt. Politik.

Ich zum Beispiel wähle regelmässig, wenn auch sicher nicht ausschliesslich und nie mit voller Überzeugung die frühere CVP. Nicht, weil mir die trotz Namensänderung immer noch tonangebenden christlichen Fundamentalisten so gut gefallen, sondern weil die Partei auf allen Ebenen für solide, im besten Sinn bürgerliche, Sachpolitik steht, die in der Regel den sozialen Aspekt - auch wegen des Konnexes zur Katholischen Kirche/Konfession - nie ganz aus den Augen verliert.

Ein mündiger Bürger muss einen Rücken haben, der breit genug ist, manchmal auch entgegen eigener Ressentiments das richtige zu wählen, oder fürs richtige abzustimmen, Das ist eigentlich immer was anderes, als das was man grad gut findet.

Es gibt in D zu viele, die das nicht können, oder nicht wollen. Vielleicht, weil sie nicht verstehen, dass der Staat und die Allgemeinheit über das hinausgehen müssen, wofür einer persönlich einstehen mag.

Vor 15 Minuten, bluedog schrieb:

Schau, von einem mündigen Staatsbürger in einer funktionierenden Demokratie muss man manchmal auch erwarten können, dass er über sein Partikularinteresse, über das was er gut findet, hinausdenkt.

Es muss ein Bewusstsein für staatsleitende Entscheidungen geben. So stimmen Schweizer reglelmässig für Steuererhöhungen. Nicht, weil Steuern zahlen so geil ist, sondern weil staatliche Aufgaben die notwendigen Mittel voraussetzen. Und noch öfter geschieht es, dass für gut befundene Ideen an der Urne "Bach ab" gehen, weil man nicht gewillt ist, auszugeben und letztlich an Steuern zu zahlen, was sie kosten würden.

Eine Vernunft, die in Deutschland fehlt. Darf ja aber nicht wundern, wenn schon der Wähler selbst keinen Konnex zwischen Programm oder Wahlversprechen und Kosten macht. Wenn der Wähler das sich selbst erlaubt, die Finanzierung auszublenden, kann das gleiche kaum ein gültiger Vorwurf an die gewählten sein. Allgemein ist da zu viel Wollen mit zu wenig Wille zur Verantwortung in der dt. Politik.

Ich zum Beispiel wähle regelmässig, wenn auch sicher nicht ausschliesslich und nie mit voller Überzeugung die frühere CVP. Nicht, weil mir die trotz Namensänderung immer noch tonangebenden christlichen Fundamentalisten so gut gefallen, sondern weil die Partei auf allen Ebenen für solide, im besten Sinn bürgerliche, Sachpolitik steht, die in der Regel den sozialen Aspekt - auch wegen des Konnexes zur Katholischen Kirche/Konfession - nie ganz aus den Augen verliert.

Ein mündiger Bürger muss einen Rücken haben, der breit genug ist, manchmal auch entgegen eigener Ressentiments das richtige zu wählen, oder fürs richtige abzustimmen, Das ist eigentlich immer was anderes, als das was man grad gut findet.

Es gibt in D zu viele, die das nicht können, oder nicht wollen. Vielleicht, weil sie nicht verstehen, dass der Staat und die Allgemeinheit über das hinausgehen müssen, wofür einer persönlich einstehen mag.

Also Deinen Ansatz verstehe ich und kann dem tatsächlich auch ne ganze Menge abgewinnen.

Dass das in Deutschland viele nicht können oder tun, also staatlich Notwendiges über die persönlichen Gedanken zu stellen, kann ich nicht erkennen. Seh ich nicht so, zumindest nicht bisher. Wie gesagt, nicht umsonst hat bisher seit dem Krieg noch kein Nazi/Rechtspopulist/generell Extremist in der Regierung gesessen.

D ist aufgrund seiner Historie und seinem heutigen Stand (daheim u in der Welt) auch nicht mit der Schweiz vergleichbar.

Vor 22 Minuten, Nitsrekds schrieb:

Dass das in Deutschland viele nicht können oder tun, also staatlich Notwendiges über die persönlichen Gedanken zu stellen, kann ich nicht erkennen. Seh ich nicht so,

Ist vielleicht auch nicht immer so. Aber wenn allenthalben gejammert wird, dass man ja eigentlich eine schlechte Partei wählen muss, weil man die, die es vielleicht ja doch besser machen würden, nicht wählen könne, dann deutet das für mich schon drauf hin, dass man nicht so ganz geschnallt hat, dass der Staat was anderes, grösseres ist, als das eigene kleine Leben mit durchaus verständlichen Wünschen und Wertungen.

Das Gleiche könnte (und sollte man bei entsprechender Überzeugung ja auch viel positiver, staatstragender und inspirierender ausdrücken:

"Da wo Partei x hinwill, will ich mein Land nie stehen sehen. Deshalb ist es falsch, die Partei x zu unterstützen, sowohl direkt, als auch indirekt. Ich bin daher überzeugt, dass es besser ist, Partei Y zu wählen."

Und schon ist die AFD nicht aus blosser Perspektivlosigkeit weg vom Fenster, sondern es gibt eine klar begründete Richtung. Rollende Planung und daher vorbehaltene Planänderungen hin oder her. Man weiss, wo man nicht hin will, sagt das so, und leitet aus dem möglich bleibenden Rest ab, wo es hingeht. Und schon gehts im besten Sinn weder rückwärts, noch tritt man auf der Stelle, sondern man ist auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Nicht, weil einem nichts besseres einfällt, nicht aus Rache und nicht wegen Scheissegalisierung, sondern weil man sich überlegt hat, in welche Richtung man vorangehen möchte.

Zuviel Verallgemeinerndes. Es gibt nämlich nicht den/die Deutsche(n) per se.

Bearbeitet ( von Ebby Zutt)

Vor einer Stunde, bluedog schrieb:

Ist vielleicht auch nicht immer so. Aber wenn allenthalben gejammert wird, dass man ja eigentlich eine schlechte Partei wählen muss, weil man die, die es vielleicht ja doch besser machen würden, nicht wählen könne, dann deutet das für mich schon drauf hin, dass man nicht so ganz geschnallt hat, dass der Staat was anderes, grösseres ist, als das eigene kleine Leben mit durchaus verständlichen Wünschen und Wertungen.

Das Gleiche könnte (und sollte man bei entsprechender Überzeugung ja auch viel positiver, staatstragender und inspirierender ausdrücken:

"Da wo Partei x hinwill, will ich mein Land nie stehen sehen. Deshalb ist es falsch, die Partei x zu unterstützen, sowohl direkt, als auch indirekt. Ich bin daher überzeugt, dass es besser ist, Partei Y zu wählen."

Und schon ist die AFD nicht aus blosser Perspektivlosigkeit weg vom Fenster, sondern es gibt eine klar begründete Richtung. Rollende Planung und daher vorbehaltene Planänderungen hin oder her. Man weiss, wo man nicht hin will, sagt das so, und leitet aus dem möglich bleibenden Rest ab, wo es hingeht. Und schon gehts im besten Sinn weder rückwärts, noch tritt man auf der Stelle, sondern man ist auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Nicht, weil einem nichts besseres einfällt, nicht aus Rache und nicht wegen Scheissegalisierung, sondern weil man sich überlegt hat, in welche Richtung man vorangehen möchte.

Wär schön, wenn das so einfach wäre. Ich sag ja, die AfD wird nicht hauptsächlich aus tatsächlicher Perspektivlosigkeit gewählt.

6 Stunden her, Nitsrekds schrieb:

Hm. Hatteste den link eigentlich gelesen? Oder den von Autonom?

Ja, Deinen - den von Autonom nicht. Was Zufall war, einfach um Interpretationen zuvor zu kommen. Ich glaube nicht, dass ich mich hier als sich über alles lustig und nichts ernst nehmender Mensch darstelle. Warum man auch bei einem ernsten Thema etwas nicht auf die Schippe nehmen darf, bleibt mir als Frage im Kopf hängen.

Aber genau diese Art, jedes Wort unbedingt falsch, sprich negativ, verstehen zu müssen, verstehe ich nicht. Ich sehe bei Dir zunehmend die Suche nach dem Trennenden und nicht nach dem Verbindenden. "Kannst Du machen" - ich ziehe nach wie vor den Weg vor, erst einmal die Gemeinsamkeit zu definieren. Und im Zweifel lasse ich auch mal einen mich störenden Satz einfach so stehen. Weil ich keinen Sinn darin erkennen kann, als letzter und einziger Aufrechter auf dieser Welt, alleine vor dem ganzen Scheiß zu stehen. Und auch da vorbeugend: ich habe eine ziemlich klare Vorstellung von dem, was ich will und halte nichts von Beliebigkeit oder Fähnchen im Winde. Ich vergesse allerdings nicht das, worum es mir geht; hier andere Meinungen zu verstehen und vielleicht den oder die Eine oder Andere, zu einer Korrektur bei Antworten zu bewegen, die ich so nicht richtig finde. Die Welt ein bisschen netter machen.

6 Stunden her, Nitsrekds schrieb:

Gut, muss aber jeder selber mit sich klar kommen, wie er damit umgeht.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass Dich eine inhaltliche Auseinandersetzung dazu interessiert. Ich lese von Dir eher, die islamischen Verbände machen nichts oder viel zu wenig und wenn ich dass anders sehen, dann darf ich das. Aber mehr auch nicht. Was soll ich Dir auf soetwas erwidern? Interessiert Dich überhaupt, worum ich einen leicht anderen Blick darauf habe?

Nebenbei: ich finde, sie machen viel zu wenig.

"Wenn man das Wort vermeidet, hat man ein Problem offensichtlich." Wenn man die Erklärung der islamischen Dachverbände lese, werde einem das Motiv des Täters nicht klar.

Zitiert aus dem von Dir verlinkten Artikel.

Sehr schön: etwas sehr konkretes fordern und gleichzeitig "man" schreiben. Gut, passiert. Aber gerade er, als wirklich (in meinen Augen) sehr guter Politiker mit einem ausgesprochen gutem Gefühl für Zusammenhänge und auch für das, was Menschen hören wollen, fällt etwas in das Letztere - er macht eine Aussage, die offensichtlich gefallen. Das geht mir zu weit in Richtung Populismus oder von mir aus auch "was man gerade hören möchte". Warum ich das denke ist recht einfach geschrieben: Özdemir weiß sehr gut, wie die islamischen Verbände funktionieren, welche schwierig und welche kooperativ sind. Er kennt auch die Probleme, das liberale Verbände durch Landes- und Bundespolitik teilweise kalt gestellt worden sind. Erdogan treue Gemeinschaften und Verbände wurden unterstützt, der Versuch Erdogan unabhängige Imame auszubilden und so die nicht autoritären und liberaleren (weltoffenen) Strömung zu stützen, ging leider ziemlich nach hinten los. Zumindest was die ersten Jahre anging, danach kann ich es nicht beurteilen.

Er sollte wissen, dass diese Bemerkung, den Islamisten völlig egal und für die große Mehrheit der Gläubigen problematisch ist: sie stehen im Generalverdacht offen oder heimlich mit den Islamisten zu paktieren und zumindest eine klammheimliche Freude zu empfinden. Und leider transportiert diese Art der Kritik dieses Unwahrheit weiter. Eine Unwahrheit, die gerne von rechten Medien und Politikern bei jeder Gelegenheit durch die Lande gehustet wird. Und was soll ein Muslim für Worte wählen? Irgend etwas fehlt immer, irgendwas ist anders besser formuliert, irgendwie kann das richtige Wort auch falsch verstanden werden....

Seit wann gehen wir als Gesellschaft oder als Staat fair mit Schwulen und Lesben um? Gut, wenn bei uns der Groschen immer noch nicht den Boden berührt hat, müssen Andere natürlich nicht noch langsamer sein. Das ist Richtig. Und wie weit unterscheidet sich die katholische Kirche in diesem Punkt von vielen islamischen Verbänden? Auch hier ist die katholische Kirche kein Maß, besser geht immer und ist erwünscht.

Cem Özdemir weiß sehr gut, dass Veränderungen (leider) Zeit brauchen. Und er weiß sehr genau, dass die Unterstützung liberaler Verbände effektiver ist und er damit auch Gläubige ansprechen würde. Und er weiß auch sehr genau, dass ein Teil der Probleme, des Stillstandes, massiv von "unserer" Seite produziert oder zumindest gefördert wurde.

Warum ist man politisch nicht das Problem der Ausbildung von Imamen angegangen? Der Einfluss von Erdogan ist fatal. Warum gibt es keine Kindergartenpflicht für alle Kinder ab einem Alter von 2 (?) Jahren - Kinder als privaten Besitz zu sehen und die späteren Probleme schön der Gesellschaft zu überlassen, nervt mich auch bei anderen Gläubigen oder der "zurück an den Herd" Fraktion aus Bayern und Co. Verbindlicher Religionsunterricht als Vermittlung von Wissen. Vorallem, dass nicht ständig von schärferen Gesetzen und ähnlichem gefaselt wird, sondern die bestehenden Möglichkeiten einfach mal genutzt werden. Spontan fällt mir einiges mehr dazu ein, es sprengt den Text noch mehr.

Und ja, deutlichere Worte und vorallem Handlungen wären schön und nötig. Fände ich auch. Dazu hätte Cem Özdemir auch einfach alle Kirchen zu einer gemeinsammen Stellungnahme und einem öffentlichen Zeichen bitten können. Es ist halt immer die Frage, ob ich nur so tue oder ob ich wirklich mache. Ein öffentliches Anprangern in einer sehr chaotischen Situation klingt gut. Aber wird die gesetzten Erwartungen bei den Einen nicht erfüllen und auf der anderen Seite eine stärkere Separierung fördern. Wem nützt das?

Und noch einmal: ja, mich nervt es auch, das wir über Selbstverständlichkeiten wie sexuelle Selbstbestimmung von Menschen überhaupt noch reden müssen. Das Menschen Angst haben müssen, weil sie lieben und Haß zunehmend kein Problem darstellt. Und micht nervt auch die Teilnahmelosigkeit und das vorauseilende Gekrieche - da sind wir uns wohl sehr einig. Aber wenn ich diese katastrophalen Mißstände ändern möchte, muss ich Menschen mitnehmen und Wege suchen, die uns stärken und nicht weiter fragmentieren. Kotzt mich auch an - aber ich weiß es nicht besser.

Liebe Grüße, ich gehe jetzt mit Pfeil und Bogen meinen inneren Frieden suchen

Nun, dann seien wir doch ausnahmsweise mal positiv, die Bahn hat im ersten Halbjahr einen Gewinn eingefahren 🦾

Und:

tagesschau.de
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Nabu: So viele Störche in Deutschland wie noch nie

Vor wenigen Jahrzehnten war der Weißstorch in Deutschland vielerorts verschwunden, nun zählt der Naturschutzbund Nabu mehr Exemplare als jemals zuvor. Bundesweit geht der Nabu von 15.000 brütenden Sto

Ja guck:

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Paris: Mit unterirdischer Fernkälte gegen die Hitze

Unter den Strassen von Paris verläuft eines der grössten Fernkältenetze Europas. Bereits 900 Gebäude werden so gekühlt.

eventuell hatten wir’s ja schon? Aber gut ist es.

Vor 53 Minuten, Nitsrekds schrieb:

Wär schön, wenn das so einfach wäre. Ich sag ja, die AfD wird nicht hauptsächlich aus tatsächlicher Perspektivlosigkeit gewählt.

Aber, zumindest meinem Eindruck nach, wählt man das Gegenteil, also die "Altparteien" des öfteren aus einer Art politischer Perspektivlosigkeit. Und das ist keine Werbung, sich, und wenn nur per Wahlzettel, gegen die AFD zu engagieren. Da würde die angedeutete positive Besetzung der Entscheidung gegen die AFD mehr helfen. Es ist nicht gut, wenn das nur aus deutscher Nörgelgewohnheit negativiert wird und bleibt. Und es kostet eigentlich nichts, das besser zu machen.

Vor 29 Minuten, RalphB schrieb:

Ja, Deinen - den von Autonom nicht. Was Zufall war, einfach um Interpretationen zuvor zu kommen. Ich glaube nicht, dass ich mich hier als sich über alles lustig und nichts ernst nehmender Mensch darstelle. Warum man auch bei einem ernsten Thema etwas nicht auf die Schippe nehmen darf, bleibt mir als Frage im Kopf hängen.

Aber genau diese Art, jedes Wort unbedingt falsch, sprich negativ, verstehen zu müssen, verstehe ich nicht. Ich sehe bei Dir zunehmend die Suche nach dem Trennenden und nicht nach dem Verbindenden. "Kannst Du machen" - ich ziehe nach wie vor den Weg vor, erst einmal die Gemeinsamkeit zu definieren. Und im Zweifel lasse ich auch mal einen mich störenden Satz einfach so stehen. Weil ich keinen Sinn darin erkennen kann, als letzter und einziger Aufrechter auf dieser Welt, alleine vor dem ganzen Scheiß zu stehen. Und auch da vorbeugend: ich habe eine ziemlich klare Vorstellung von dem, was ich will und halte nichts von Beliebigkeit oder Fähnchen im Winde. Ich vergesse allerdings nicht das, worum es mir geht; hier andere Meinungen zu verstehen und vielleicht den oder die Eine oder Andere, zu einer Korrektur bei Antworten zu bewegen, die ich so nicht richtig finde. Die Welt ein bisschen netter machen.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass Dich eine inhaltliche Auseinandersetzung dazu interessiert. Ich lese von Dir eher, die islamischen Verbände machen nichts oder viel zu wenig und wenn ich dass anders sehen, dann darf ich das. Aber mehr auch nicht. Was soll ich Dir auf soetwas erwidern? Interessiert Dich überhaupt, worum ich einen leicht anderen Blick darauf habe?

Nebenbei: ich finde, sie machen viel zu wenig.

"Wenn man das Wort vermeidet, hat man ein Problem offensichtlich." Wenn man die Erklärung der islamischen Dachverbände lese, werde einem das Motiv des Täters nicht klar.

Zitiert aus dem von Dir verlinkten Artikel.

Sehr schön: etwas sehr konkretes fordern und gleichzeitig "man" schreiben. Gut, passiert. Aber gerade er, als wirklich (in meinen Augen) sehr guter Politiker mit einem ausgesprochen gutem Gefühl für Zusammenhänge und auch für das, was Menschen hören wollen, fällt etwas in das Letztere - er macht eine Aussage, die offensichtlich gefallen. Das geht mir zu weit in Richtung Populismus oder von mir aus auch "was man gerade hören möchte". Warum ich das denke ist recht einfach geschrieben: Özdemir weiß sehr gut, wie die islamischen Verbände funktionieren, welche schwierig und welche kooperativ sind. Er kennt auch die Probleme, das liberale Verbände durch Landes- und Bundespolitik teilweise kalt gestellt worden sind. Erdogan treue Gemeinschaften und Verbände wurden unterstützt, der Versuch Erdogan unabhängige Imame auszubilden und so die nicht autoritären und liberaleren (weltoffenen) Strömung zu stützen, ging leider ziemlich nach hinten los. Zumindest was die ersten Jahre anging, danach kann ich es nicht beurteilen.

Er sollte wissen, dass diese Bemerkung, den Islamisten völlig egal und für die große Mehrheit der Gläubigen problematisch ist: sie stehen im Generalverdacht offen oder heimlich mit den Islamisten zu paktieren und zumindest eine klammheimliche Freude zu empfinden. Und leider transportiert diese Art der Kritik dieses Unwahrheit weiter. Eine Unwahrheit, die gerne von rechten Medien und Politikern bei jeder Gelegenheit durch die Lande gehustet wird. Und was soll ein Muslim für Worte wählen? Irgend etwas fehlt immer, irgendwas ist anders besser formuliert, irgendwie kann das richtige Wort auch falsch verstanden werden....

Seit wann gehen wir als Gesellschaft oder als Staat fair mit Schwulen und Lesben um? Gut, wenn bei uns der Groschen immer noch nicht den Boden berührt hat, müssen Andere natürlich nicht noch langsamer sein. Das ist Richtig. Und wie weit unterscheidet sich die katholische Kirche in diesem Punkt von vielen islamischen Verbänden? Auch hier ist die katholische Kirche kein Maß, besser geht immer und ist erwünscht.

Cem Özdemir weiß sehr gut, dass Veränderungen (leider) Zeit brauchen. Und er weiß sehr genau, dass die Unterstützung liberaler Verbände effektiver ist und er damit auch Gläubige ansprechen würde. Und er weiß auch sehr genau, dass ein Teil der Probleme, des Stillstandes, massiv von "unserer" Seite produziert oder zumindest gefördert wurde.

Warum ist man politisch nicht das Problem der Ausbildung von Imamen angegangen? Der Einfluss von Erdogan ist fatal. Warum gibt es keine Kindergartenpflicht für alle Kinder ab einem Alter von 2 (?) Jahren - Kinder als privaten Besitz zu sehen und die späteren Probleme schön der Gesellschaft zu überlassen, nervt mich auch bei anderen Gläubigen oder der "zurück an den Herd" Fraktion aus Bayern und Co. Verbindlicher Religionsunterricht als Vermittlung von Wissen. Vorallem, dass nicht ständig von schärferen Gesetzen und ähnlichem gefaselt wird, sondern die bestehenden Möglichkeiten einfach mal genutzt werden. Spontan fällt mir einiges mehr dazu ein, es sprengt den Text noch mehr.

Und ja, deutlichere Worte und vorallem Handlungen wären schön und nötig. Fände ich auch. Dazu hätte Cem Özdemir auch einfach alle Kirchen zu einer gemeinsammen Stellungnahme und einem öffentlichen Zeichen bitten können. Es ist halt immer die Frage, ob ich nur so tue oder ob ich wirklich mache. Ein öffentliches Anprangern in einer sehr chaotischen Situation klingt gut. Aber wird die gesetzten Erwartungen bei den Einen nicht erfüllen und auf der anderen Seite eine stärkere Separierung fördern. Wem nützt das?

Und noch einmal: ja, mich nervt es auch, das wir über Selbstverständlichkeiten wie sexuelle Selbstbestimmung von Menschen überhaupt noch reden müssen. Das Menschen Angst haben müssen, weil sie lieben und Haß zunehmend kein Problem darstellt. Und micht nervt auch die Teilnahmelosigkeit und das vorauseilende Gekrieche - da sind wir uns wohl sehr einig. Aber wenn ich diese katastrophalen Mißstände ändern möchte, muss ich Menschen mitnehmen und Wege suchen, die uns stärken und nicht weiter fragmentieren. Kotzt mich auch an - aber ich weiß es nicht besser.

Liebe Grüße, ich gehe jetzt mit Pfeil und Bogen meinen inneren Frieden suchen

Es tut mir sehr leid, dass es so rüber gekommen ist, dass mich Deine Meinung nicht interessiert. Das ist auf keinen Fall. Ich gebe aber zu, dass ich mit dem Verstehen davon meine Schwierigkeiten haben.

Daher habe ich auch nachgefragt, aber leider keine Antwort bekommen und das ist schade. Und ja, ich auf den ironischen Spruch (ohne weiteren Kommentar, also völlig nackt und platt) hätte ich, im Gegensatz zu sonst, tatsächlich verzichten können. Das hat mich tatsächlich "irgendwie getroffen".

Tut mir leid, dass ich das nicht so locker wie sonst genommen habe.

Ich denke aber nicht, dass ich manches andere wirklich falsch verstanden habe.

Ich konnte gerade bei Dir nun wirklich nicht nachvollziehen, dass Du sagst “die Stellungnahme des Verbandes war für mich ausreichend". Das hat mich tatsächlich sehr "überrascht" 🫤.

Und das war Deine tatsächliche Aussage und der Vergleich mit der Vulkan Gruppe für mich total falsch, was es dann noch unterstrichen hat. Leider kam auch wie gesagt keine Antwort dazu. Das hat mich wohl ein bisschen verbiestert. Sorry!

Jetzt relativierst Du ja auch ein wenig und wir kommen uns inhaltlich näher.

Natürlich müssen wir das auch nicht (immer 😜), aber wenn wir ehrlich sind, wollen wir BEIDE die Beweggründe des anderen immer ganz genau wissen und haken nach. Nur diesmal gings eben nicht in die selbe Richtung.

Edit: und tatsächlich mag ich es nicht gerne, wenn man meine Aussage verändert. Ich weiß nicht mehr, ob Du auch (und mag auch nicht alles nachlesen), aber zumindest Matthias schrieb was von "warum sollen sich Muslime für Extremisten entschuldigen". Das hatte ich weder geschrieben noch gemeint.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

Vor 13 Minuten, bluedog schrieb:

Aber, zumindest meinem Eindruck nach, wählt man das Gegenteil, also die "Altparteien" des öfteren aus einer Art politischer Perspektivlosigkeit. Und das ist keine Werbung, sich, und wenn nur per Wahlzettel, gegen die AFD zu engagieren. Da würde die angedeutete positive Besetzung der Entscheidung gegen die AFD mehr helfen. Es ist nicht gut, wenn das nur aus deutscher Nörgelgewohnheit negativiert wird und bleibt. Und es kostet eigentlich nichts, das besser zu machen.

Wie gesagt, das wäre "einfach". Du könntest jetzt alles auf "links" drehen hier und Geld mit vollen Händen verteilen, die AfD hätte die gleiche Prozenzahl. Meine Meinung. Es ist einfach eine Stimmung, weltweit. Wie nen Virus. Ich bin da desillusioniert. Deswegen sehe ich das eigentlich wie Jörg. Aber ein Verbot würde nicht klappen. Es könnte soviel dabei schief gehen. Das Thema hatten wir ja schon mal.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

Vor 51 Minuten, Ebby Zutt schrieb:
tagesschau.de
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Nabu: So viele Störche in Deutschland wie noch nie

Vor wenigen Jahrzehnten war der Weißstorch in Deutschland vielerorts verschwunden, nun zählt der Naturschutzbund Nabu mehr Exemplare als jemals zuvor. Bundesweit geht der Nabu von 15.000 brütenden Sto

Doofe Störche.... Da bin ich kürzlich durchgetuckert mit dem Motorrad. Glücklicherweise war kein Flugverkehr. Aber die Dächer in Uehlfeld sind gut gedüngt. 2023-05-08_Uehlfeld-Storch02-scaled.jpg

Vor 18 Minuten, Nitsrekds schrieb:

Jetzt relativierst Du ja auch ein wenig und wir kommen uns inhaltlich näher.

Nein, ich kann nicht immer alles im Kopf in die Finger bekommen und ab und an sind meine Beiträge sehr stark ein Blickwinkel und am nächsten Tag kommt eine etwas andere Sichtweise dazu.

Und manchmal lasse ich mich auch vom ärger leiten und schreibe so. Und manchmal ärgere ich mich über mich, weil ich am nächsten Tag sehe, das ich etwas nicht richtig verstanden, den Schwerpunkt der Aussage verschoben habe.

Wenn ich dir auf eine Frage nicht geantwortet habe, dann tut es mir leid. Das sollte nicht sein.

So. Jetzt ruft der Pfeil

taz.de
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Vor Landtagswahlen in Ostdeutschland: Campact sammelt 2,5...

In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bekommt die AfD Gegenwind: Eine Spendenkampagne geht durch die Decke, vor Ort formieren sich Bündnisse.
Vor einer Stunde, RalphB schrieb:

So. Jetzt ruft der Pfeil

Nachname Winnetou ? D

duckundwech

Es geht aufwärts.
Leider nur mit den Temperaturen. Da aber wie vorhergesagt schön stetig. Und um die Vorfreude anzuheizen, nächstes Jahr wirds bestimmt noch wärmer.

Neue Hitzerekorde in Deutschland

Man verliert langsam die Übersicht über die vielen Hitzerekorde in Deutschland, die zuletzt ausgerufen wurden. Nun also wieder welche: Die 40-Grad-Marke wurde am Donnerstag an mehreren Orten geknackt. Den höchsten vorläufigen Wert meldete der Deutsche Wetterdienst mit 40,5 Grad aus Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt. Dahinter folgten 40,4 Grad in Kitzingen in Bayern, 40,2 Grad in Ohlsbach in Baden-Württemberg und 40,1 Grad in Frankfurt am Main in Hessen.  

Damit wurde in drei Bundesländern ein neuer Hitzerekord für den Juli aufgestellt, nämlich in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern. Allerdings handelt es sich noch um vorläufige Werte. Der bundesweite Hitzerekord blieb dagegen unangetastet. Er liegt bei 41,8 Grad, gemessen in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt während der Hitzewelle Ende Juni. 

Hat natürlich gewisse Nachteile, das Wasser wird weniger und zu warm zum kühlen:

Wassermangel auch an der Donau 

Der an manchen Orten rekordniedrige Wasserstand der Donau bringt die Stromerzeuger in Österreich, Rumänien und Ungarn in die Bredouille. Wasser- und Kernkraftwerke müssen mangels Wasser die Produktion drosseln oder sogar vorübergehend einstellen. An einigen Messstationen sind historische Niedrigwerte bereits unterschritten.

Bei Paks in Ungarn liegt der Wasserstand der Donau nach Angaben der dortigen Wasserwerke sogar 121 Zentimeter unter dem bisherigen Tiefstand. Die Stromversorgung ist laut Behörden nicht gefährdet. Aber Entspannung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Auch Tourismus und Fischerei sind betroffen.  Am Kernkraftwerk Paks, etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Budapest, wurde schon einer der vier Reaktorblöcke abgeschaltet. Das drohe auch bei den drei anderen, sagte Ministerpräsident Péter Magyar.

Hintergrund sind mangelnde Regenfälle, aber auch zunehmend wenig Schmelzwasser von Gletschern, wie Florian Seidl, Sprecher des größten österreichischen Wasserkraftwerkbetreibers, Verbund, sagte: „Eigentlich sollten wir jetzt das Wasser aus der Schneeschmelze abarbeiten, aber aufgrund der Erderwärmung fällt immer weniger Schnee.“ Beim Verbund liegt die Produktion rund 30 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Auch an fast allen Zubringern zur Donau in Oberösterreich herrscht Wassermangel. Viele der mehr als 4000 Kleinwasserkraftwerke sind betroffen, mit bis zu 50 Prozent gedrosselter Produktion oder gänzlichem Stopp.

In Rumänien sank der Wasserstand der Donau auf ein Drittel des durchschnittlich im Juli gemessenen Werts. Dort mussten beim Kernkraftwerk Cernavoda beide funktionierenden Reaktorblöcke abgeschaltet werden. Sie erzeugen normalerweise etwa ein Fünftel des Stroms in Rumänien.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/wetter-hitze-deutschland-hitzerekorde-40-grad-li.3522772

Bearbeitet ( von SeppCx)

Vor einer Stunde, **HD** schrieb:

Nachname Winnetou ?

Korrekt. Genau gesagt: Wilhelm Winnetou. 😀

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