Sonntag 16:454 Tage Ersteller FAlice Weidel will aus Euro aussteigen und deutsche Grenzen schließenhttps://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/alice-weidel-afd-sachsen-anhalt-cdu-brandmauer-umfragenAuja Frau Weidel, in Sachsen-Anhalt sind doch bald Wahlen, bei der die Afd bedauerlicherweise vielleicht die Regierung stellt. Da sollte man das mal ausprobieren, sie duerfen die Grenzen dort gerne dicht machen und auch gerne ein paar Migranten in den Rest der Republik ausweisen, das Ostgeld koennt ihr gerne auch wieder einfuehren. Und weil dann alles viel besser wird, verzichtet ihr im Gegenzug auf den Laenderfinanzausgleich. Braucht man dann ja im Paradies nicht mehr!Osten würde ohne Zuwanderung viele Arbeitskräfte verlierenÖkonomen zufolge wäre der Osten Deutschland ohne Migration besonders stark von Arbeitskräftemangel betroffen. Bis 2045 wäre dort weniger als jeder Zweite erwerbstätig.https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-08/demografischer-wandel-ostdeutschland-erwerbsbevoelkerung-zuwanderung-migration-gxeIst aber sicher nur Panikmache, ihr schafft das schon ...
Sonntag 17:094 Tage D.h. 50 % Arbeitskräfte gehen bis 2045 in Rente/ Ruhestand, also werden nicht entlassen?
Sonntag 19:274 Tage Viele "junge" sind im Westen. Besonders in den dunklen Jahren nach der Wende dürften die meisten weggesickert sein.Entlassen werden natürlich auch genügend werden, im Zuge der Deindustrialisierung. Aber darum gehts ja hier jetzt nicht.
Sonntag 19:384 Tage 12 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:wenn man im Nachhinein sieht, wie Robert der Grüne als BMWi vor den Lobbys eingeknickt ist, war sie doch die geeignetere Kandidatin.Was war denn da?
Sonntag 21:064 Tage 13 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:*faust1 /1338ffEbby, der Faust ist ein schmales Werk, meine mütterlicherseitige Oma konnte ihn mehr oder weniger auswendig, von 1338ff kann also keine Rede sein. Das Sternchen ist ein Plagiat von Steinkul. Ansonsten toi, toi, toi beim MRT - bei meinem letzten auf das ich mich ein halbes Jahr gefreut habe - in der Röhre kann ich derart tiefenentspannen wie nirgends sonst in der Welt - den Gedankenstrich vergesse ich im Gegensatz zum Klammer nie - wo wr ich? Ach so, beim Sprung - die Kardiologin (du siehtst, auch ich habe es mit den Weibern) meiner Wahl hatte mich nur gefragt, ob ich MRT könne. Erst auf dem Röhrenbrett der Universitätsklinik wurde ich, wiederum von einer Holden aufgeklärt, dass sie (im Grunde die entpersonifizierte Schulmedizin) mich künstlich in Stress zu versetzten gedachten, nur damit sie sehen könnten, dass mein Herz nichts hätte.Mit einem - das wüsste ich auch so, denn im Konjunktiv kenne ich mich aus, hüpfte ich davon.Die haben vielleicht (überflüssig, aber der Volksmund sagt das so) dumm aus der Röhre (oder war es die Wäsche) geguckt! Bearbeitet (Sonntag 21:264 Tage von Steinkult)
Sonntag 21:424 Tage Was zur Zeit geschieht, dazu kann ein Jeder "Dies und Das" schreiben. Nichts aber, gemessen in der Goldwährung des treffenden Worts, traf den Zahn der Zeit so, wie das, was ich an diesem Wochenende im "El Pais" las.Die 'Influencer', die vor ihrer ersten großen Krise stehen: "Einfaches Gehabe wird aussterben".Dem wird auch der Trump zum Opfer fallen. Bearbeitet (Sonntag 21:454 Tage von Steinkult)
Sonntag 22:194 Tage Vor einer Stunde, Steinkult schrieb:von 1338ff kann also keine Rede seinNicht Seiten sondern Verse. So verdiente Goethen seine Kröten. "Gib mir für meine Verse Geld oder ich geb Fersengeld" soll er seinem Verleger immer gedroht haben.
Montag 08:124 Tage Ich habe das Sommerinterview mit Chrupalla nicht gesehen. Aber in der Tagesschau wurden Ausschnitte gezeigt. Chrupalla sagte, dass das Wetter ganz normal sei und der Mensch mit der Entwicklung nichts zu tun habe. Dann der Hinweis des Sprechers, es gebe einen Faktencheck in der Mediathek.Kein AfD-Wähler guckt sich den Faktencheck an. Das liegt nicht in der Mentalität der Bildungsfernen. Wenn schon jeder Hans folgenlos alles Mögliche behaupten kann, müssten die öffentlich-rechtlichen jemanden an die Seite stellen, der sofort widerspricht. Prof. Lesch oder so. Das wäre ein zeitgemäßes Format. Wenn AfDler sich dann weigern, zu kommen – umso besser.
Montag 08:563 Tage Vor 37 Minuten, JörgTe schrieb:es gebe einen Faktenchecktagesschau.deDas ARD-Sommerinterview mit AfD-Chef Chrupalla im Faktenc...Der AfD-Vorsitzende Chrupalla war im ARD-Sommerinterview zu Gast. Viele Aussagen halten einer Überprüfung stand. Doch beim Thema Klimawandel lag er daneben, einige Aussagen zur Migration waren ebenfalWas ist das eigentlich für ein Wert?Europäischer Durchschnitt über 24h? Warum nennt man nicht die Mittelwerte der Niedrigsten und höchsten Temperaturen?"22°" ist für einen Sommer zu "kalt"Der Juni war mit einem Temperaturmittel von 19,5 Grad der zweitwärmste Juni seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen. Im Juni und Juli war es laut EU-Klimabeobachtungsprogramm Copernicus in Westeuropa so heiß wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur in der Region, zu der auch Deutschland zählt, betrug in dem Zeitraum 21,62 Grad. Damit lag sie 2,79 Grad über dem langjährigen Referenzwert von 1991 bis 2020.
Montag 09:283 Tage https://www.youtube.com/watch?v=Ma3cBdS4GrYDer Osten war schon immer das lebende Stockholm-Syndrom.
Montag 10:383 Tage 2 Stunden her, JörgTe schrieb:Dann der Hinweis des Sprechers, es gebe einen Faktencheck in der Mediathek. Kein AfD-Wähler guckt sich den Faktencheck an.Das ist bei allen Interviews, Talkshows usw. (nicht nur im) ÖRR ein "nicht ganz neues" Problem. Seit Jahren vielfach kritisiert, nie geändert. Über die Erwähnung der Faktenchecks der ÖRR kann man inzwischen nur noch müde lächeln.Afd-Taktik ist, ohne Rücksicht auf die Inhalte der Fragen immer wieder auf den eigenen Content zu lenken. Stakkato ohne Redestop*. Einwände fast sinnlos. Der fragende Journalist lässt aus Anstand oder auch Unfähigkeit schnell zu reagieren ausreden, gibt dann irgenwann auf. Klappt fast immer. ***Wenn doch Zwischenfragen gestellt werden, heisst es der Journalist lässt nicht ausreden/fällt ins Wort...**Zu den Interviews gestern gibt es wie üblich zwei Auswertungslinien: 1. Weidel und Chrupalla haben den ÖRR plattgemacht 2. Weidel und Chrupalla wurden vom Moderator unfair behandelt. Damit ist es dann für 99% der Anhänger erledigt. Und wie immer ist das Ziel erreicht: Es gibt genug Material für kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Videoclips die dann in TicToc&Co massenhaft verbreitet werden. Gekrönt mit "Zusammenfassungen, Analysen" bei NIUS, Apollo, Deutschlandkurier etc. Auch wenn es in sogar den eigenen Reihen vereinzelt Kritik an Weidels Euroaustrittsphantasien gibt. Wird aber wohl bald untergehen, denn:* Beherrscht Spahn auch perfekt...**Wenn möglich rennt man dann aus dem Studio wie es Weidel oder Höcke schon getan haben oder aktuell Tillschneider bei Amann...*** Eine der wenigen Ausnahmen, Maximilian Krah wird in einen Interview bei aljazeera zerlegt : https://www.aljazeera.com/video/head-to-head/ Bearbeitet (Montag 10:463 Tage von 15cv)
Montag 11:173 Tage Zeit: 23.8.2026 um 09:05, Ebby Zutt schrieb:faust1 /1338ff 😎Faust I to go & #MeinSenf (Goethe in 11,75 Minuten, Fassung 3.0)https://www.youtube.com/watch?v=JIUElsdwBqQFaust II to go & #MeinSenf (Goethe in 11,75 Minuten - Neufassung)https://www.youtube.com/watch?v=Abnw5Y0cIbo
Montag 18:453 Tage https://www.rnd.de/politik/37-jahre-dauerempoerung-wahlen-im-osten-werden-zum-stresstest-fuer-die-demokratie-6QBXC275BVER3DP3BHFIAFTL3Y.htmlErstmals seit 1945 könnte eine in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei in Deutschland wieder in Regierungsverantwortung kommen. Ostdeutschland – der Bevölkerungszahl nach kleiner als Bayern und bei der Wirtschaftskraft (ohne Berlin) nur etwas mehr als halb so stark wie Nordrhein-Westfalen – treibt diese Bundesrepublik thematisch vor sich her.Es wird geforscht und analysiert: Warum diese Unzufriedenheit, diese Bereitschaft, alles aufs Spiel zu setzen? Über bald 37 Jahre hat man sich an die Dauerempörung Ost als Diktaturfolge und nunmehr folkloristisch-regionale Besonderheit gewöhnt – ohne sich angesichts verbesserter Beschäftigung, sanierter Infrastruktur und in Schuss gebrachter Innenstädte einen Reim darauf machen zu können.Diese noch immer überwältigend große Mehrheit ist nicht bereit, unser Land inklusive Westbindung völkischen Laiendarstellern für deren retro-nationale Experimente zu überantworten. Es steht zu viel auf dem Spiel.„Viele Westdeutsche haben mittlerweile die Nase voll“, sagte der Historiker Magnus Brechtken jüngst der „FAZ“ – mit Verweis auf die seit Jahren fast unwidersprochen hingenommene, stets mit verletzten Gefühlen erklärte „Ostidentität“, die im wahlkämpfenden Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nahezu alle Parteien bespielen.In Bremerhaven, wo über 60 Prozent der Wohngebäude sanierungsbedürftig sind, in Hamburg mit seinem besonders großen Sanierungsbedarf an Schulenoder in Nordrhein-Westfalen mit seinen zahlreichen maroden Brücken ballt manch einer die Faust in der Tasche.
Montag 19:093 Tage [...] Es steht zu viel auf dem Spiel. [...]Ganz genau.In Bremerhaven, wo über 60 Prozent der Wohngebäude sanierungsbedürftig sind, in Hamburg mit seinem besonders großen Sanierungsbedarf an Schulenoder in Nordrhein-Westfalen mit seinen zahlreichen maroden Brücken ballt manch einer die Faust in der Tasche.Dort kann man doch auch wählen gehen. Oder nicht?
Montag 19:183 Tage Die NachrichtenEU-Klimadienst Copernicus - Weltmeere so warm wie noch ni...Der Klimawandel heizt die Weltmeere weiter auf. Am vergangenen Wochenende wurde laut dem EU-Klimadienst Copernicus der höchste jemals gemessene Tageswert der weltweiten durchschnittlichen MeeresoberflDer Klimawandel heizt die Weltmeere weiter auf. Am vergangenen Wochenende wurde laut dem EU-Klimadienst Copernicus der höchste jemals gemessene Tageswert der weltweiten durchschnittlichen Meeresoberflächentemperatur verzeichnet.Der Audio Beitrag ist alarmierend. Die Hitze wird in 2027 sehr wahrscheinlich noch verheerender sein als in diesem Jahr. Noch bleibt Zeit sich darauf vorzubereiten. Solaranlage, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Regenwasser sammeln und Verschattung sind einfach umzusetzende Maßnahmen.
Montag 19:213 Tage Ersteller 11 Stunden her, JörgTe schrieb:Kein AfD-Wähler guckt sich den Faktencheck an. Das liegt nicht in der Mentalität der Bildungsfernen.Der Postillion scheint hier mitzulesen 🙂:Bildergalerie: Alle 8 Leute, die den Faktencheck zum ARD-Sommerinterview von Tino Chrupalla (Einschaltquote ca. 1 Million) gelesen habenhttps://www.der-postillon.com/2026/08/faktencheck-sommerinterview.htmlIn einen Kolumne im "Spektrum der Wissenschaft" setzt sich Michael Springer auch mit der Vertrauensverlust zur Wissenschaft auseinander. Er legt dar dass besonders die Rechten, am Beispiel der Republikaner in den USA, einen besonders grossen Vertrauensverlust haben. In sofern sind solche Faktenchecker sicherlich gut gemeint, aber waermen eigentlich nur die Herzen derer die sie eher nicht brauchen. Bearbeitet (Montag 19:363 Tage von MatthiasM)
Dienstag 07:303 Tage 12 Stunden her, schwinge schrieb:Dort kann man doch auch wählen gehen. Oder nicht?Ändert nur weiterhin nichts an der maroden Infrastruktur.fast 20% AfDhttps://www.bundeswahlleiterin.de/bundestagswahlen/2025/ergebnisse/bund-99/land-4/wahlkreis-55.html#gewaehlter3176 Bearbeitet (Dienstag 08:233 Tage von Ronald)
Dienstag 07:443 Tage https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/magnus-brechtken-viele-westdeutsche-haben-mittlerweile-die-nase-voll-accg-201133155.htmlDas gilt auch für das Russland-Bild. Man hat in der DDR Jahrzehnte unter dem großen Bruder gelitten, und trotzdem nehmen viele Russland selbst jetzt, da es die Ukraine überfallen hat und Europa bedroht, noch in Schutz.Wenn ich in den neuen Bundesländern diskutiere, bin ich nicht selten erschüttert, wie dort über internationale Beziehungen und über die Geschichte von Außen- und Militärpolitik vor 1990 gesprochen wird – und wie geschichtsvergessen die deutsch-sowjetischen Realitäten verklärt werden. Putins Politik versucht seit Jahren mit aller Gewalt wiederherzustellen, was mit dem Zusammenbruch der UdSSR – in seinen Augen fatal und ohne Not – verloren ging. Schauen wir an, was er zur sowjetisch-russischen Geschichte sagt. Deklinieren wir durch, was es für die frühere DDR bedeutet! Wäre Putin 1989 Befehlshaber der sowjetischen Streitkräfte gewesen, hätte er in der DDR die Panzer rollen lassen, um die etablierte Hegemonie des Imperiums zu sichern. Noch heute ständen mehr als dreihunderttausend russische Soldaten unter Putins Befehl in den neuen Bundesländern. Das wollen in Ostdeutschland aber viele nicht hören.Der AfD-Rechtsextremist Björn Höcke würde jetzt vielleicht sagen: Das ist doch der Beweis, dass es im Westen gar keine Deutschen mehr gibt, sondern nur deutsch sprechende Amerikaner. Er sagt, die richtigen Deutschen seien die in den neuen Bundesländern.Ist Björn Höcke ein richtiger Deutscher? Offensichtlich hat er kaum Kenntnisse deutscher Geschichte. Denn ein zentrales Ergebnis deutscher Geschichte ist, dass wir gelernt haben, selbstkritisch zu analysieren und rational zu prüfen, was sich für unser Zusammenleben bewährt hat, für den Aufbau von Rechtsstaat, Wirtschaft und Wohlstand. Deshalb sind wir heute die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und immer noch führend in vielen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Höckes völkische Phantasien, diese ideologischen Fabelwelten, leben von Geschichtsignoranz und Lernverweigerung, sie sind so selbstdestruktiv, wie der Nationalsozialismus und die SED-Herrschaft es waren. Das ist nicht deutsch, das ist dumm.
Dienstag 08:373 Tage Deutschlandfunk Kultur"Deutschland 2033" - Autor Justus Bender warnt davor, die...Der Journalist Bender sieht bei der AfD viele Unterschiede zur NSDAP, aber auch viele Ähnlichkeiten. Er warnt, ähnliche Fehler zu machen wie 1933.Der Journalist Justus Bender sieht bei der AfD viele Unterschiede zur NSDAP, aber auch viele Ähnlichkeiten. Er warnt, ähnliche Fehler zu machen wie 1933. Wie es klappen könnte, die AfD-Anhängerschaft zu erreichen.Audio Beitrag, Dauer 18:33
Dienstag 09:142 Tage FOCUS onlineEs ist ein Märchen, dass AfD-Stärke mit DDR zusammenhängtHäufig hört man, der Aufstieg der AfD im Osten hänge mit der DDR zusammen. Historiker Hubertus Knabe widerspricht dieser These und macht andere Gründe aus.AfD räumt bei 25- bis 44-Jährigen abWie Wahlanalysen zeigen, hat der Erfolg der AfD mit der DDR jedoch wenig zu tun. Bei der Landtagswahl 2021 war die AfD in Sachsen-Anhalt gerade bei den mittleren Altersgruppen erfolgreich.Sowohl bei den 25- bis 34-Jährigen als auch bei den 35- bis 44-Jährigen – die die DDR bestenfalls aus Kindheitstagen kennen – kam sie auf 28 Prozent. Von den über 70-Jährigen, die tatsächlich vom Sozialismus geprägt wurden, wählten dagegen nur elf Prozent AfD.Auch bei der Bundestagswahl 2025 fiel die Zustimmung für die AfD bei den über 70-Jährigen mit 21,7 Prozent am geringsten aus. Demgegenüber votierten mit fast 44 Prozent die 35- bis 44-Jährigen am häufigsten für die Partei.
Dienstag 10:542 Tage 15 Stunden her, schwinge schrieb:Ganz genau.Dort kann man doch auch wählen gehen. Oder nicht?Es sind Städte und das ganze Ruhrgebiet, die verarmen, mit Wählen hat das nur bedingt zu tun. (Und damit eine blaubraune Alternative zu wählen schon gar nicht). Diese Gebiete sind strukturschwach, genau wie manches im Osten. Das bedeutet, aufgrund von Lage und Historie nur schwer zu verbessern.Außerdem haben die Weststädte riesige Summen an Solidaritätszuschlag an den Osten zahlen müssen. Das hat sie (mit-)ruiniert.Hier mal ein Artikel von 2009!!, das war nur ein Zwischenstand, es ist natürlich noch schlimmer geworden.Damals hatte nur Oberhausen als Beispiel bereits 150 Mio Euro Euro eingezahlt und noch weitere 70 Mio dafür als Kredit aufgenommen. Also 220 Mio bis 2009 , die einer eh strukturschwachen Stadt fehlten für die eigenen Schulen usw. Und das geht bis heute so weiter.Und das ist nur eine Stadt. Ich sage nicht, dass die Unterstützung nicht hätte stattfinden sollen (und ich bin sehr froh über die Wiedervereinigung).Ich wohne selber in einer Stadt, die von der Landeshauptstadt finanztechnisch "betreut" wird. Hier darf nichts ohne Genehmigung finanziert werden.Es schmerzt schon, wenn man sieht, wie z.B. Dresden aussieht und hier nicht mal Treppen und Bürgersteige repariert werden können, auch wenn ich weiß, dass der "Schmerz" nur bedingt gerechtfertigt ist.Auch in der Liste der 10 ärmsten Städte Deutschland sind fast nur welche der alten Bundesländern. Speziell NRW. Mir ist klar, dass es im Osten Deutschlands auch insgesamt weniger Städte gibt, aber dass der Westen reicher ist, ist falsch.Und das hat genau wie im Osten mehrere Gründe. Wählen/Wahlen speziell kommunal sind da wenig/keine Hilfe.DeutschlandfunkDer Stachel sitzt tiefIn vielen westdeutschen Städten bröckelt die Infrastruktur, sind Straßen und Radwege brüchig, werden Hallenbäder und Tiergehege geschlossen. Der Osten dagegen scheint bestens saniert. Während einige oDer Westen ist arm, auch wenn Du das oft nicht glauben magst, "gerettet" werden irgendwelche Durchschnitts-Statistiken über "alte" Bundesländer / "neue" Bundesländer nur durch Ba-Wü und Bayern. Bearbeitet (Dienstag 16:542 Tage von Nitsrekds)
Dienstag 11:182 Tage Shit happens. Man hätte 1990 auch Lafontaine statt Kohl wählen können.https://vorwaerts.de/geschichte/warum-die-spd-als-bremser-der-deutschen-einheit-giltInterview & Talk: Rückblick - Oskar Lafontaine im Intervi...Oskar Lafontaine reflektiert seine Rolle bei der Wiedervereinigung. Er habe vor einer schnellen Währungsunion gewarnt: „Ich hatte immer den Anspruch, in wichtigen Fragen niemals die Menschen zu betrüg Bearbeitet (Dienstag 11:262 Tage von Ronald)
Dienstag 11:282 Tage Vor 6 Minuten, Ronald schrieb:Shit happens. Man hätte 1990 auch Lafontaine statt Kohl wählen können.https://vorwaerts.de/geschichte/warum-die-spd-als-bremser-der-deutschen-einheit-giltJa. Wer weiß.. ich fand immer, die Wahlen hätten verschoben werden sollen. Für die Demokratie-Unerfahrenen kamen die Wahlen zu früh. Da war schwarz beliebter als rot, u.a. weil sie die Rottöne bei ihrer fast ausschließlich emotionalen Wahlentscheidung nicht auseinanderhalten konnte. Grün war irrelevant für sie. Und dann hatte ganz Deutschland den Salat. Die neuen Länder bekamen keine blühenden Landschaften und der Westen konnte seine langsam verblühende Landschaft/Struktur nicht retten bzw. modernisieren. Bearbeitet (Dienstag 11:442 Tage von Nitsrekds)
Dienstag 13:092 Tage 1 Stunde her, Nitsrekds schrieb:Grün war irrelevant für sie.Sieht nicht so aus. Es gab Grün (West) 5,5 % und B90/Grün (Ost) 6,2%, aber in "Summe" 4,4%/ 1,2%.https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1990#Gesamtergebnis
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