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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

Vor 29 Minuten, RalphB schrieb:

Es gibt einen Teil bei der Linken und auch in der linken Bewegung, die teils hart an der Grenze und teils auch darüber, eindeutige antisemitische Positionen vertreten.

Das zweite Ding ist, dass ich nicht von Enteignung von 200.000 Wohnungen reden kann und dabei noch im Auge habe, diese nach Marktpreisen zu bezahlen.

Wurde hier auch mal Zeit. Könnte man wenn man will, auch hier ohne Schaum vorm Mund diskutieren.

https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/taeglich-gruesst-die-intifada/

Bearbeitet ( von 15cv)

Ohne Worte

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CDU und AfD wollen Stolpersteine in Heidenau ablehnen

Stolpersteine auf Gehwegen erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Im sächsischen Heidenau wollen Stadträte von AfD und CDU sie nicht mehr zulassen, das Gedenken soll auf einen Friedhof verlegt wer
Vor einer Stunde, RalphB schrieb:

Das sehe ich ein bisschen anders. Es gibt einen Teil bei der Linken und auch in der linken Bewegung, die teils hart an der Grenze und teils auch darüber, eindeutige antisemitische Positionen vertreten. Wenn auf einem Treffen der Linken hier in Berlin eine Überlebende des 07.Oktobers spricht und am Ende ihrer Rede ausgebuht wird, ist das ein nicht hinnehmbares Verhalten. In ihrer Rede ging es um das Leiden der (!) Opfer seit dem 07.10. Die häufig kritisierten Neukölner Linken sind in Teilen eindeutig antisemitisch - das Bajszel (https://bajszel.de/) hat bittere Erfahrung gemacht. Die Kneipe steht unter permanentem Polizeischutz, Anschläge erfolgen trotzdem regelmässig. Körperliche Drohungen von Linken (dreht sich mir der Magen um - aber sie sehen sich so) gegen die Besitzer (auch Linke und Juden) sind an der Tagesordnung.

Rassismus ist Rassismus, egal ob von oben, rechts, links oder wo auch immer. Das gilt genauso für Antisemitismus.

Und wenn ich der CDU zu Recht vorwerfe, dass sie bei Verbrechen rechter Täter manchmal nicht in der Lage ist, es so zu benennen wie es ist, dann muss ich auch von der Linken eine klare Haltung verlangen. Und nicht erst eine Reaktion, wenn ich die Wahl gewonnen und nicht mehr wegschauen kann. Sie haben sich hier in Berlin zwei echte Bolzen erlaubt und sich ohne Not die Chancen gemindert.

Das zweite Ding ist, dass ich nicht von Enteignung von 200.000 Wohnungen reden kann und dabei noch im Auge habe, diese nach Marktpreisen zu bezahlen. Ich erwarte Versprechen, die im Ansatz auch umgesetzt werden können. Diese Enteignung ist schlicht und einfach so überhaupt nicht bezahlbar. Gleichzeitig längt sie von dem Plan der Wohnungsbaugesellschaften ab. Auch da soll viel Geld reingesteckt werden - aber diese Idee ist umsetzbar. Wird aber durch das Schlagwort Enteignung überdeckt. Sorry, aber wie bescheuert kann ich mir selbst ins Knie schiessen.

Ja, es ist nicht in Ordnung, die Schuld der schwierigen Koalitionssituation jetzt bei den anderen zu suchen, statt bei den Linken selbst.

Rotrotgrün hätte (und wird hoffentlich noch) so prinzipiell erstmal ne echt gute Sache werden können. Vor allen Dingen nachdem man vor einiger Zeit bei den Linken die Idioten losgeworden ist, die jetzt im BSW sind

Wenn das nicht klappt, habens nicht die anderen, möglichen Koalitionspartner verkackt, sondern die Linken selbst.

Das ist nix, worüber man einfach hinweg sehen kann und es ist ja wohl mehr als verständlich, dass da von Seiten der SPD und der Grünen Schadensbegrenzung erwartet wird.

1 Stunde her, RalphB schrieb:

Das zweite Ding ist, dass ich nicht von Enteignung von 200.000 Wohnungen reden kann und dabei noch im Auge habe, diese nach Marktpreisen zu bezahlen. Ich erwarte Versprechen, die im Ansatz auch umgesetzt werden können. Diese Enteignung ist schlicht und einfach so überhaupt nicht bezahlbar. Gleichzeitig längt sie von dem Plan der Wohnungsbaugesellschaften ab. Auch da soll viel Geld reingesteckt werden - aber diese Idee ist umsetzbar. Wird aber durch das Schlagwort Enteignung überdeckt. Sorry, aber wie bescheuert kann ich mir selbst ins Knie schiessen.

Das steht auf Tagesschau.de:
"Der Gesetzesentwurf der Initiative "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" sieht zum Beispiel vor, dass pro Grundstück beziehungsweise Wohnung circa 40 bis 60 Prozent des Verkehrswerts erstattet werden. Diese Summe soll über 100 Jahre hinweg durch die Mieteinnahmen, die Berlin durch die Wohnungen gewinnt, abbezahlt werden. Neue Schulden soll das Land nicht machen. Die Frage der Entschädigung bleibt aber juristisch hoch umstritten und würde wohl - genauso wie viele andere Fragen der Vergesellschaftung - vom Bundesverfassungsgericht geklärt werden müssen."

Das wären dann 18 Milliarden für 240.000 Wohnungen und ein fantastischer Deal für Berlin. Über 100 Jahre finanziert – warum soll das nicht gehen?

Vor 5 Minuten, JörgTe schrieb:

fantastischer Deal für Berlin. Über 100 Jahre finanziert – warum soll das nicht gehen?

Möglicherweise, weil das deutsche Gesetze nicht hergeben.

Die Idee einer Enteignung, oder gar einer Enteignung unter dem Marktwert, hat natürlich logischerweise das sofortige und vollständige Ende des Wohnungsbaus in Berlin zur Folge.

Oder welcher Investor baut dann noch Wohnraum, wenn er befürchten muss, enteignet zu werden?

Dies hat dann wiederum DDR-Wohnverhältnisse zur Folge. Die Stadt hat ja dann kein Geld mehr und muss aus Finanznot die Immobilien entweder teuer vermieten oder (was Linke schon immer gut könnten) billig vermieten und die Substanz schnell verfallen lassen.

Eine staatliche Mietwohnung bekommt man dann auch nur noch über Beziehungen oder politische Willkür. Es fehlt ja Wohnraum und die restlichen Wohnungen auf dem freien Markt werden durch die Knappheit noch teurer.

Eigentlich müsste man die Linke in Berlin einfach machen lassen. In der Regel schaffen sich Kommunisten schnellstens selbst wieder ab.

Vor 7 Minuten, silvester31 schrieb:

Möglicherweise, weil das deutsche Gesetze nicht hergeben.

Doch, das ist schon vorgesehen, nur hat sich bis jetzt noch niemand dran gewagt.

Ich versteh sowieso in dem Punkt nicht, das sind doch Aktiengesellschaften, da könnte man sich in aller Stille einkaufen. Vonovia ist zu 100% Streubesitz und Deutsche Wohnen gehört zu 80% ( lustig, lustig): Vonovia.

Vonovia ist an der Börse aktuell 14 Mrd Wert.

Allein schon die Mietenden, zum Preis von 1 Kiste Flens ( incl. Pfand) gibt’s eine Aktie, so könnte ein ( Früher gab’s in den Kneipen Sparvereine) Mieterverbund Einfluss gewinnen.

Vor 1 Minute, phantomas schrieb:

Idee einer Enteignung

Enteignung geht nicht! Nur Vergesellschaftung, studiere den Unterschied, der ist gewaltig.

1 Stunde her, SeppCx schrieb:

Ohne Worte

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CDU und AfD wollen Stolpersteine in Heidenau ablehnen

Stolpersteine auf Gehwegen erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Im sächsischen Heidenau wollen Stadträte von AfD und CDU sie nicht mehr zulassen, das Gedenken soll auf einen Friedhof verlegt wer

Warum kann man nicht beides machen? Ich finde die Stolpersteine eine gute Idee, zumal meist durch Spenden finanziert und gar nicht teuer.

Befürchtet man Vandalismus?

Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 31 Minuten, phantomas schrieb:

Warum kann man nicht beides machen? Ich finde die Stolpersteine eine gute Idee, zumal meist durch Spenden finanziert und gar nicht teuer.

Befürchtet man Vandalismus?

Man befürchtet an die eigene scheiß Vergangenheit erinnert zu werden ! Vor allem die, die man gerne wieder aufleben lassen würde.

Deutsche Wohnen und Co zahlen 30% des Gewinns in einen Erhaltungsfonds ein. 30% des Gewinns gehen in den Neubau von Wohnungen. 30% des Gewinns werden anteilsgerecht an die Mietenden zurückgezahlt. 10% bekommen die Aktionäre. Die Welt könnte so einfach sein.

Vor 27 Minuten, silvester31 schrieb:

Man befürchtet an die eigene scheiß Vergangenheit erinnert zu werden ! Vor allem die, die man gerne wieder aufleben lassen würde.

Nee, nee, die fürchten Blitzschläge, soviel Kupfer 😎

Vor 30 Minuten, silvester31 schrieb:

Man befürchtet an die eigene scheiß Vergangenheit erinnert zu werden ! Vor allem die, die man gerne wieder aufleben lassen würde.

Auch und der vorgeschobene Grund ist, dass drüber getrampelt wird (hä? so ist das bei "Pflastersteinen" eben) und auch doch Vandalismus, wie z.b., dass Antisemiten und generell Rassisten und andere Kotzbrocken darauf urinieren. Deswegen die Stolpersteine in der Form verbieten.... Das ist ungefähr so, wie Miniröcke zu verbieten, damit es weniger Vergewaltigungen gibt. Bisschen krasser Vergleich, aber eben genauso absurd.

Vor einer Stunde, JörgTe schrieb:

Das wären dann 18 Milliarden für 240.000 Wohnungen und ein fantastischer Deal für Berlin. Über 100 Jahre finanziert – warum soll das nicht gehen?

Das hatten ich so nicht gelesen, habe allerdings gerade nicht nach recherschiert.

Als die Karl Marx Alle vor einiger Zeit von der Predac an die Deutsche Wohnen verkauft werden sollte, hat auf gesellschaftlichen Druck die Gewobag (kommunale Wohnungsgesellschaft) in den Vertrag einspringen müssen.

Am gleichen Abend hat die Predac mit der Deutschen Wohnen eine fette Party geschmissen.

Predac Vorgänger hat die Blöcke saniert vom Land gekauft - jetzt runtergewirtschaftet für einen horrenden Preis verkauft.

Folge: bei der Gewobag ist die halbe Verwaltung weg. Sie konnten die Arbeitsmenge nicht schaffen und den Druck der Mieter nicht mehr ertragen. Der Druck ist berechtigt - selbst Heizung im Winter wird nicht repariert. Die Mieten dürfen nicht steigen - Familie Remmo und gegenüber eine andere libanesische Familie einziehen. Deren Hobby ist den Hausmeister vermöbeln...

Durch die Mieten und den zu hohen Kaufpreis ist kein Geld für Reparaturen da. Die Lösung: die gewerblichen Mieter müssen bei neuen Verträgen das 6 fache Zahlen. Ich werde das nicht im Ansatz können. Aber jetzt schon sind diverse Läden leer. Gleichzeitig ist die vertragliche Mieterhöhung bei mir fiel letzten drei Jahre nicht berechnet worden. Sie haben niemanden, der auf Anfrage von mir (!) den Vertrag anpasst.

Und jetzt 200.000 zusätzliche Wohnungen?

Warum wird mit dem Kopf durch die Wand gegangen?

Sie sollen ihre Idee mit den Baugenossenschaften durch ziehen. Kostet auch viel Geld - aber ist deutlich besser zu kommunizieren und zu verwalten. Und bietet keine Angriffsfläche.

Im übrigen bin ich für Enteignung ohne Ausgleich. Wer Wohnraum für diese Art der Spekulation nutzt, Wohnraum verkommen lässt und wie Predac und Deutsche Wohnen die Gemeinschaft aus nimmt, der hat sich für mich das Recht auf Enteignung ohne Ausgleich redlich verdient. Und Kohle haben sie in den Jahren fett gemacht.

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