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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Mal wieder Berlin! Es werden mir immer Menschen zuwider. Ich versuche tolerant zu sein und auch andere Positionen zu verstehen. Bisher war Josef Schuster jemand den ich als parteiisch aber nicht unfair empfunden habe. Das er aber im Einklang mit den anderen Reaktionaeren (inkl. SPD!) jede auch och so schaebige Chance nutzt gegen die potentielle Rot-Rot:Gruene Koaliation in Berlin zu hetzen, nehme ich ihm nachhaltig uebel.

Frau Eralb, der man vorgeworfen hat, mit Ok und Israelhasser zu paktieren, hat in einem Interview eingestanden, dass ihnen diese Gruppen Angst machen. Statt sich solidarisch zu zeigen und wie in anderen Faellen auch, zu den sich Aengstigenden zu stehen, schlagen alle auf sie ein und halten sie fuer unfaehhig, weil sie ehrlich mit ihren Gefuehlen und Aengsten gewesen ist. Heisst eigentlich, als Politiker niemals ehrlich zu sein und Frauen, die eher zu ihren Aengsten stehen, gehoeren ohnehin nicht in die Politik. Widerlich!

Nicht selten stehen Buergermeister in Deutschland unter Druck und werden angefeindet, gerade von Rechtsradikalen. Da zeigt man sich solidarisch und verurteilt die Bedroher. Aber doch nicht bei einer Linken! Da ist jede fiese Finte legitim.

Ich wuerde diesen Leuten gerne persoenlich auf das Hemd kotzen! Sorry, ich bin so angewidert von dieser Bigotterie und zersetzendem Machtwille. Trumpimus: Anstand und Fairness ist was fuer Verlierer.

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Ohne dir Widersprechen zu wollen, liegt das Problem wohl etwas anders. Bei der Freigabe des Interviews wurde der Name des Hamas-Sympathisanten von ihrem Büro gestrichen und ein interner Vermerk, dass der Name aus Angst vor ihm nicht gedruckt werden solle, hinzugefügt.

Wenn dem so ist, wäre es ziemlich dämlich von ihrem Büro, wenn das Interview so zurück geschickt wurde. Und natürlich stellt sich die Frage, in wie weit das nicht nennen wollen des Names des Sympathisanten, nicht ein Ausdruck des Einknickens vor den Drohung aus dem Hamas-Umfeld ist. Das wäre für mich nachvollziehbar, aber leider auch falsch und ein katastrophales Signal.

Auch ist es äußerst Problematisch, dass dieser Hamas-Sympathisant wohl Kontakt zur Neukölner Linken hat oder sogar dort mit arbeitet.

Frau Eralp kann einem nur leid tun; aber das Problem ist selbst produziert: die Neukölner Linke ist nicht erst seid heute mit einigen Leuten durchsetzt, die Kontakte zur Hamas, Antisemiten und kriminellen Familienverbänden pflegen. Das wurde lange übersehen, weil es politisch keine Relevanz hatte und zumindest dort Menschen ansprach und zur Linken brachte.

Man sollte auch in schwachen Zeiten schauen, wen man als Verbündeten haben möchte. So etwas rächt sich immer.

Frau Eralp hätte wissen müssen, dass der Erfolg bei einer Wahl sofort die reaktionären Arschlöcher auf die Barrikaden treibt - sich so angreifbar zu machen ist politisch nicht wirklich intelligent.

Aber wie am Anfang geschrieben, widerspreche ich dir nicht: das Verhalten sollte solidarisch sein; es ist zum Kotzen.

Frau Eralp hat sich im Wahlkampf für weniger Polizei und gegen den Verfassungsschutz eingesetzt.

Also gegen die beiden Institutionen, die Leute wie Remmo und Ibrahim Ibrahim bekämpfen.

Sie ist entweder dumm oder verlogen. Oder beides.

  • Ersteller
Vor 2 Minuten, RalphB schrieb:

Wenn dem so ist, wäre es ziemlich dämlich von ihrem Büro, wenn das Interview so zurück geschickt wurde.

Wenn ich das richtig verstanden habe, war das nicht beabsichtigt. Wer diesen Fehler gemacht hat, ist bisher nicht ersichtlich.

Vor 4 Minuten, RalphB schrieb:

Und natürlich stellt sich die Frage, in wie weit das nicht nennen wollen des Names des Sympathisanten, nicht ein Ausdruck des Einknickens vor den Drohung aus dem Hamas-Umfeld ist.

Auch da beziehe ich die defensive Position, dass wohl genau dazu geraten wird, als exponierte Person, keine Namen zu nennen. Das hat "Der Spiegel" hintergangen. Aus was fuer Gruenden auch immer. Ich zweifele an den Behaupteten. Auf die Entscheidungen selbst, die sie zu treffen haette, hat das nichtoeffentliche Nennen ja keinen Einfluss.

Als "professionelle" Politikerin haette sich sicherlich ein paar Spindoctors gehabt, die jede ihrer Auesserungen gebuegelt haetten. Das was Politiker oft so unauthentisch sein laesst. Und was Populisten erfolgreich konterkarieren. Ich hoffe, es traegt auch Frau Eralb Sympatien ein.

Vor 8 Minuten, RalphB schrieb:

Frau Eralp kann einem nur leid tun; aber das Problem ist selbst produziert: die Neukölner Linke ist nicht erst seid heute mit einigen Leuten durchsetzt, die Kontakte zur Hamas, Antisemiten und kriminellen Familienverbänden pflegen. Das wurde lange übersehen, weil es politisch keine Relevanz hatte und zumindest dort Menschen ansprach und zur Linken brachte.

Genau das faellt mir schwer zu beurteilen. Das proisraelische Sperrfeuer, das jeden der die bedingungslose Solidaritaet zu Israel nicht teilt, zu Antizionisten oder Antisemiten macht, macht es auch schwer. Da ist raeumliche Naehe oder Kontakte in die Szene vielleicht hilfreich.

Vor 8 Minuten, RalphB schrieb:

Man sollte auch in schwachen Zeiten schauen, wen man als Verbündeten haben möchte. So etwas rächt sich immer.Frau Eralp hätte wissen müssen, dass der Erfolg bei einer Wahl sofort die reaktionären Arschlöcher auf die Barrikaden treibt - sich so angreifbar zu machen ist politisch nicht wirklich intelligent.

Einerseits sicherlich nicht falsch, aber koennen wirklich nur die Abgefeimtsten erfolgreich sein? Ich halte diese erfahrene Frau nicht fuer naiv, aber mit dieser Niedertracht zu rechnen, erfordert auch einen entsprechenden Charakter.

Bei Frau Bas ist ja gerade ueber Anstand und Menschlichkeit in der Politik geredet worden. Hat nicht lange vorgehalten!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

  • Ersteller
Vor 9 Minuten, Auto nom schrieb:

Elif Eralp: Spiegel veröffentlicht interne Kommunikation

Wir hatte gerade im Falle des Berichtes der Zeit ueber den Kinderentfuehrungsfall, die Notwendigkeit Informanten zu schuetzen. Der Spiegel hat mit dem Verrat an einer Interviewpartnerin diesem Anliegen keinen Dienst erwiesen. Als Linker wuerde ich mit dieser Publikation kein Gespraech mehr fuehren.

Vor 58 Minuten, RalphB schrieb:

Ohne dir Widersprechen zu wollen, liegt das Problem wohl etwas anders. Bei der Freigabe des Interviews wurde der Name des Hamas-Sympathisanten von ihrem Büro gestrichen und ein interner Vermerk, dass der Name aus Angst vor ihm nicht gedruckt werden solle, hinzugefügt.

Also wenn ich das richtig verstanden habe war es ein Ratschlag des LKA ,vermutlich die Personenschützer von Eralp, im Interview keine Namen zu nennen bzw diese wieder zu entfernen. Mal schauen ob sich das LKA noch dazu äussert. Die Weiterleitung an den Spiegel als Word-Dokument mit Anmerkungen war dann entweder Unfähigkeit oder ein böses absichtliches Foul aus der eigenen Mannschaft.
Und über das was dann der Spiegel gemacht hat kann man auch sehr unterschiedlicher Meinung sein. Diese in Deutschland praktizierte Methode nur überarbeitete und freigegebene Interviews zu veröffentlichen ist mMn. nicht gut, aber das der Spiegel dann dieses "Versehen" als Freibrief nimmt diese Abmachung zu ignorieren find ich noch weniger gut.

Bearbeitet ( von SeppCx)

Vor 24 Minuten, MatthiasM schrieb:

Einerseits sicherlich nicht falsch, aber koennen wirklich nur die Abgefeimtsten erfolgreich sein?

Nein, das meine ich auch nicht. Aber schon Goethe beschreibt das Problem ausreichend gut. Und rechtzeitig Grenzen zu ziehen, hat nichts mit abgefeimt zu tun. Es geht mir nicht um ihren Kommentar im Text - da hat das Büro einen Fehler begangen, der nicht passieren darf. Unabhängig davon ist es vom Spiegel eine Sauerei, das dann so zu bringen. Eben weil es klare Absprachen gibt, wie ein Interview bearbeitet wird. Daran hält man sich oder kündigt vorher den Konsens.

Mir ging es in diesem Teil meines Beitrages darum, dass die Berliner Linke aus sehr unterschiedlichen Gründen die Neukölner hat machen lassen. Und das hätte sie aus diversen Gründen nicht tun dürfen: der in Teilen existierende Antisemitismus, die Nähe zu Hamas-Sympathisanten und Kriminellen ist länger bekannt. Ich denke, sie scheuten alle die Konfrontation und unterschätzten die Reaktionen. Das rächt sich.

@phantomas, deine Beiträge sind häufig belustigend - hier nervt mich die Plattheit gerade ziemlich. Vielleicht einmal etwas ernsthaft und nachdenkend schreiben? Wäre gerade mal angebracht. Und das Du die nicht wählen würdest, ist hier jeden ziemlich klar.

@Auto nom , danke. Sehr informativ. Auch wenn ich kommentarlose Links nicht so mag, hier fand ich ihn sehr gut und passend

Vor 56 Minuten, MatthiasM schrieb:

Wir hatte gerade im Falle des Berichtes der Zeit ueber den Kinderentfuehrungsfall, die Notwendigkeit Informanten zu schuetzen. Der Spiegel hat mit dem Verrat an einer Interviewpartnerin diesem Anliegen keinen Dienst erwiesen. Als Linker wuerde ich mit dieser Publikation kein Gespraech mehr fuehren.

Das kann die Linke gerne machen.

Frau Eralp wollte Fragen vom Spiegel aus der Veröffentlichung herausnehmen. Dies ist nicht im Sinne einer Absprache. Das wusste oder weiss sie nicht. Ihre Denkweise (Antisemiten und Clankriminelle lässt man besser in Ruhe, aber den Spiegel verklage ich) lässt jedenfalls tief blicken.

Ich bin gespannt, wie Grüne und SPD aus der Sache elegant rauskommen wollen.

Legal Tribune Online
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Elif Eralps Interview-Debakel: Vertragsbruch des Spiegel?

Vor 50 Minuten, phantomas schrieb:

Ich bin gespannt, wie Grüne und SPD aus der Sache elegant rauskommen wollen.

Mit einem endlich klaren Bekenntnis zu sozialer Politik und klar definierter Zusammenarbeit, die deutlich macht welche Randfiguren in der Linken dabei hinderlich sind. Das Programm der linken fordert doch ausdrücklich Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen. Und bei den Vorgesprächen war genau das schon Thema.

Dass etablierte Gestalten jetzt auf darauf eindreschen zeigt überdeutlich, dass sie sich um die eigentlichen Wahl-Themen insbesondere bezahlbares Wohnen und vieles mehr überhaupt nicht kümmern wollen und auch nie gewollt haben. Sonst hätte es diesen längst überfälligen Wahlerfolg ja auch nicht gegeben.

Wie will sich die Linke um bezahlbares Wohnen kümmern? Mit Enteignung wird kein Wohnraum geschaffen, mit Miietendeckel der Neubau gestoppt. Mit Verschuldung dafür steigen die Zinsen und dann baut erst Recht keiner. Mit einer geplanten Verstaatlichung des Mietmarkts werden gezielt Mietraum reduziert und Investitionen und Reparaturen verhindert sowie ein Schwarzmarkt geschaffen. DDR Rezepte aufwärmen zeigt nur, dass man daraus nichts gelernt hat. Aber man ist ja die Nachfolgerpartei Honeckers und hält an solchen Zöpfen fest.

Warum soll man als SPD, Grüne mit der Linken koalieren, nur weil vielleicht eventuell ein paar von ihnen gar nicht so dolle antisemitisch sind?

Aber das Problem in Berlin sitzt weit tiefer. Frau Emde hat ja nicht 46 Prozent der Stimmen erzielt, weil sie heimliche Antisemitin ist. Sie steht ja offen gegen die Existenz Israels ein und wird deshalb gewählt.

Bearbeitet ( von phantomas)

5 Stunden her, phantomas schrieb:

Frau Emde hat ja nicht 46 Prozent der Stimmen erzielt, weil sie heimliche Antisemitin ist. Sie steht ja offen gegen die Existenz Israels ein und wird deshalb gewählt.

Blödsinn mal wieder.

Alle Stimmen ausgezählt: Patt nach Wahl in Israel

Nach Auszählung aller Stimmen haben bei der Parlamentswahl in Israel sowohl die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu als auch das Oppositionslager von Gadi Eisenkot eine absolute Mehrheit verfehlt. Die bisherige Koalition aus rechten, rechtsextremen und religiösen Parteien kommt auf 53 Sitze im Parlament (2022: 64 Sitze), wie mehrere israelische Medien am Abend nach Ende der Auszählung meldeten – für eine Mehrheit bräuchte es 61 Mandate. 

Die rechtskonservative Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu verliert demnach fünf Sitze, bleibt mit 27 Mandaten jedoch die stärkste Partei im Parlament (Knesset). Als zweitstärkste Kraft geht den Angaben zufolge die von Eisenkot neu gegründete Mitte-Partei Jaschar mit 21 Sitzen aus der Wahl hervor. Das Oppositionsbündnis vereint demnach insgesamt 48 Mandate auf sich.

Das Ergebnis führt zu einem Patt im Parlament – und zu einer schwierigen Regierungsbildung.

https://www.rnd.de/politik/israel-wahl-live-alle-stimmen-sind-ausgezaehlt-patt-nach-wahl-in-israel-ISFPBELQOZHTDM4EGO4XB5KPHQ.html

  • Knesset: 120 Sitze

  • Netanjahu "22,5%"

  • Eisenkot "17,5%"

https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Israel_2026

Zeit: 28.8.2026 um 08:19, Ronald schrieb:

Muss man ES sich ansehen zumal dabei meist gesungen wird?

Zeit: 28.8.2026 um 08:26, torsten130 schrieb:

Muss man!

Wer trotz singsang nicht widerstehen kann:

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The Rocky Horror Picture Show - Film in voller Länge | ARTE

In dieser zum Kultfilm gewordenen Musical-Verfilmung verirrt sich ein frisch verlobtes junges Paar in ein geheimnisvolles Schloss und trifft dort auf eine Versammlung skurriler Charaktere. So wird die
ARTE
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Die "Rocky Horror Show": Eine wilde Geschichte - Die ganz...

Von der kleinen Londoner Theaterbühne zum größten Kultfilm der Welt: "The Rocky Horror Show". Der Dokumentarfilm erzählt anhand seltener Archivaufnahmen und persönlicher Erinnerungen die einzigartige
2 Stunden her, -martin- schrieb:

Blödsinn mal wieder.

Ist die Frage, wieviel von dem "Blödsinn", in Wahrheit ist es Hass, Hetze und Lügen, verträgt dieses Forum noch ? Immerhin greifen auch KIs auf solche Beiträge zu und verwerten sie für ihre Antworten. Als Quelle erscheint dann dieses Forum. Nicht gut !

Die Nachrichten
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NVE-Szene - Nach "White Tiger": Grüne pochen auf Offensiv...

Angesichts der zunehmenden Relevanz von Terrorismus ohne Ideologie fordern die Grünen eine klare Definition und ein Lagebild des Phänomens.

Nach „White Tiger“: Grüne pochen auf Offensive gegen Extremismus ohne Ideologien

Angesichts der zunehmenden Relevanz von Terrorismus ohne Ideologie fordern die Grünen eine klare Definition und ein Lagebild des Phänomens.

Hintergrund ist die sogenannte NVE-Szene, von der Experten sprechen. NVE steht für das englische Nihilistic Violent Extremism – auf Deutsch: nihilistischer gewaltbereiter Extremismus. Nihilisten verneinen etwa, dass menschliche Werte wie Gut und Böse oder Richtig und Falsch allgemeingültig sind. NVE-Anhänger verfolgen keine spezifischen rechtsextremistischen, linksextremistischen, islamistischen, religiösen oder vergleichbaren Ziele. Sie üben Gewalt aus – unter anderem aus Lust, seelischer Grausamkeit, Geltungsdrang, blindem Hass auf die Menschheit oder weil sie ihre Taten auf Discord, Telegram oder anderen Plattformen wie ein Computerspiel inszenieren, um damit anzugeben.

Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen, aus der der Spiegel zitiert, wird der NVE-Szene ein gesteigertes Gefährdungspotenzial zugeschrieben. Die Akteure seien demnach zumeist jung, männlich und häufig sozial isoliert. Nach aktueller Bewertung der Bundesregierung sei die Zahl deutscher Angehöriger dieser Online-Subkultur tendenziell steigend. Laut Spiegel hat die Bundesregierung mit ihrer Antwort erstmals ihre Erkenntnisse und Einschätzungen zur NVE-Szene offenbart.

Vor einer Stunde, silvester31 schrieb:

Ist die Frage, wieviel von dem "Blödsinn", in Wahrheit ist es Hass, Hetze und Lügen, verträgt dieses Forum noch ? Immerhin greifen auch KIs auf solche Beiträge zu und verwerten sie für ihre Antworten. Als Quelle erscheint dann dieses Forum. Nicht gut !

Atme einfach tief durch. Ich hab nur die Linke in Berlin als Vorbild genommen. Die kritisiert Emde auch, weil sie das Existenzrecht Israels in Frage stellt.

Wegschauen hilft bei Antisemitismus nicht. Ihr könnt natürlich die Haltung der Linken dazu für Blödsinn halten. Aber zumindest Frau Eralp hat Angst vor den Freunden von Frau Emde.

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Bearbeitet ( von phantomas)

Vor 3 Minuten, phantomas schrieb:

Ich hab nur die Linke in Berlin als Vorbild genommen. Die kritisiert Emde auch ...

Ja guck. Dann seid ihr ja einer Meinung ...

Aus dem zdflink:

In ihrer Erklärung auf Instagram sagte sie, sie habe vor einigen Monaten in einem Video davon gesprochen, dass es kein Existenzrecht für Staaten gebe, sondern nur für Menschen.

Das rein auf Israel zu verkürzen zeigt die Angst des Establishment vor solchen Ideen. Oder um es mit den Worten eines Häuplings der Crow im Gespräch in Manitoba zu sagen:

Menschengemeinschaften über 3000 Erwachsene sind nicht auf einen Nenner zu bringen.

Wenn also Frau Emde vom universellen Existenzrecht der Menschen spricht, was soll daran falsch sein?

10 Stunden her, phantomas schrieb:

Frau Eralp wollte Fragen vom Spiegel aus der Veröffentlichung herausnehmen. Dies ist nicht im Sinne einer Absprache. Das wusste oder weiss sie nicht. Ihre Denkweise (Antisemiten und Clankriminelle lässt man besser in Ruhe, aber den Spiegel verklage ich) lässt jedenfalls tief blicken.

Ich bin gespannt, wie Grüne und SPD aus der Sache elegant rauskommen wollen.

An sich möchte ich auf Deine Beiträge nicht mehr eingehen: zu viel Blödsinn, Flachheit und ohne Ausnahme ideologisch geleitet. Da aber immer wieder unbedarfte Leser mitlesen, möchte ich nicht damit in Verbindung gebracht werden.

Es ist eine gängige Praxis, das Fragen nicht aus einem Interview genommen werden. Es ist aber auch Praxis, das Interviews erst dann veröffentlicht werden, wenn beide Seite dieses Freigeben. Daher hätte der Spiegel ohne weiteres Rückfragen können, ja müssen. Aufgrund der Brisanz der Frage ist sie an sich schon ein Unding; da wird der schnellen Story die Gefährdung einer Politikerin und deren Familie hingenommen. Das spricht für sich. Den zweiten Punkt finde ich genauso schlimm, da er weiter dazu beiträgt die politische Kultur in diesem Land vor die Wand zu fahren. Das bisschen, was noch da ist. Der Fehler des Büros, die Kommentare mit dem eigentlichen Interview dem Spiegel zu schicken, ist schon ein ziemlich dämlicher Fehler. In auszunutzen ist empathielos, kurzsichtig und mittelfristig politisch fatal. Die vierte Gewalt hat sich mal wieder als unfähig gezeigt, verantwortungsvoll mit ihrer Macht umzugehen. Es wäre deutlich schlauer gewesen, Frau Eralp auf diesen Fehler hinzuweisen und diese Notizen als "vertrauliches Gespräch" zu nutzen – mit ein bisschen Fantasie hätte der Spiegel zu diesem Thema dann noch interne Informationen zum vertraulichen Umgang bekommen können. Solche Gespräche sind gängige Praxis, geben Hintergrundinformationen und schaffen Vertrauen. Aber für den schnellen Fick war das alles dem Spiegel ja nichts Wert. Im Gegenteil, die Gefährdung von Frau Eralp und ihrer Familie ist der Schlagzeile unterzuordnen. Und der rechte Mob (ja, da beziehe ich Dich ausdrücklich mit ein), hat nichts Besseres zu tun, als sich auf die Schenkel zu klopfen, den Sabber wegzuwischen und am leeren Hirn vorbei die eigentlichen Probleme vorbeirauschen zu lassen.

Es erinnert mich ein bisschen an die Kampagne gegen den Bundespräsidenten Wulff: aus politischer Motivation und der Schlagzeile wegen, wird ein Mensch zerlegt und sein Leben aus den Fugen gebracht.

In einfachen Worten: Frau Eralp wollte nicht Fragen, sondern meines Wissens eine Frage aus dem Interview nehmen. Diese Frage, wollte sie herausnehmen, weil sie schon in der Frage eine Gefährdung ihrer Person und ihrer Familie sah. Der Spiegel hätte jederzeit darauf antworten und eine Lösung (wie auch immer) finden können. Ich unterstelle mal, dass die zuständigen Redakteure schon ziemlich genau wissen, was für eine Gefährdung diese Frage bedeutet. Daher hätte sie so nicht im Interview, aber durchaus als vertrauliche Frage zur Hintergrundrecherche gestellt werden müssen.

Die Kommentare zum Interview waren eindeutig nicht für den Spiegel und die Öffentlichkeit gedacht. Es ist politisch und moralisch falsch, solche Fehler so zu nutzen. Weil es Vertrauen zwischen Politik und Presse zerstört und eine Öffentlichkeit weiter polarisiert - ohne, dass irgendein echter Nutzen zu erkennen ist.

Der Spiegel hat als vierte Gewalt eine Verantwortung. Diese Verantwortung heißt nicht, sich an politischen Kampagnen zu beteiligen. Die Verantwortung besteht darin, dem politischem System Druck zu machen und über das Veröffentlichen von Wahrheiten Politikern Grenzen aufzuzeigen. Ohne auf die eigene politische Befindlichkeit zu schauen. Und schon gar nicht sich vor den Karren einzelner Politiker und Parteien spannen zu lassen.

Frau Eralp zu unterstellen, sie würde als bewusste Handlung Antisemiten und Kriminelle in Ruhe lassen, ist unverschämt und eine Beleidigung. Ich habe es selbst weiter oben als Fehler beschrieben, dass aus sehr unterschiedlichen Gründen die Neukölner Linke nicht in die Verantwortung genommen wurde – das halte ich für falsch und wird in meinen Augen der Linken noch massiv schaden. Aber alles, was ich von Frau Eralp bisher gehört habe, zeigt mir eine sehr engagierte und integre Person. Ich halte ihre Politik in vielen Dingen für nicht richtig – aber hier möchte ich ziemlich eindeutig schreiben, dass ich sie absolut glaubhaft und für gerade halte. Was sie von vielen anderen Berliner Politikern unterscheidet.

Sei Du mal gespannt, wie Grüne und SPD da wieder herauskommen – ich lese da eher heraus, das Du vor lauter Grinsen die Flasche nicht mehr an den Hals bekommst. Aber egal. Mich interessiert da mehr, wann Medien mal begreifen, das Macht auch Verantwortung bedeutet und sich an politischen Kampagnen zu beteiligen nichts mit Pressefreiheit zu tun hat. Mich interessiert auch, wann endlich politische Gegner so viel Eier in der Hose und Verstand im Hirn haben, dass sie bei solchen Ereignissen eindeutig Position für Anstand, Gerechtigkeit und Fairness einnehmen. Wäre im eigenen Interesse und würde sogar dem Wahlvolk gefallen.

  • Ersteller

Ralph spricht mir aus der Seele, auch wenn ich das nicht an den duemmlichen und, wie meistens, wahrheitwidrigen Erguessen eines Mitforisten aufgehaengt haette.

Insgesammt ist ja diese Veroeffentlichung kompromittierend, weil sie ja die Moeglichkeit aufzeigt, mit Drohungen Einfluss auf Frau Eralb auszuuebern. Sie bewirkt ja somit genau das Gegenteil von dem was der Spiegel vorgibt. Eine vermeindliche Schwaeche aufzeigen, die ausgenutzt werden kann.

Journalismus in seiner ganzen Aermlichkeit! Und eine starke Frau an der sich rechtsradikale Demagogen abarbeiten muessen. Und am schlimmsten, Politiker die ihr nicht zur Seite stehen, weil sie bigott sind. Und der Verdacht, dass es eine Kampagne ist, die ggezuendet wurde, weil die vorherigen nicht gewirkt haben und die Gespraeche zur Koalition fortgesetzt wurden. Pfui Spiegel!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Vor 35 Minuten, Ebby Zutt schrieb:

Wenn also Frau Emde vom universellen Existenzrecht der Menschen spricht, was soll daran falsch sein?

Lieber @Ebby Zutt, Du sprichst mir grundsätzlich aus dem Herzen. Aber ich werde mich dieser Diskussion nicht stellen, da für fast alle Menschen dieser Satz nicht verständlich ist. Nur ein Staat kann im Denken der meisten Menschen eine Gesellschaft bestimmen. Alles andere entzieht sich ihrer Vorstellung. Das ist geschichtlich Blödsinn und im Wesen zu tiefst auch koloniales Denken, da unsere Form der Organisation einer Gesellschaft, über alle anderen existierenden Organisationsformen gestellt wird. Daher nur kurz:

Es ist es auch ein Statement, wenn Frau Emde diesen Satz ausdrücklich im Kontex mit Israel/Gaza benutzte. Und ihre sehr eindeutige Nähe zum Hamas-Umfeld lässt mich vermuten, dass sie keinen universellen Ansatz verfolgt und "dass es kein Existenzrecht für Staaten gebe, sondern nur für Menschen" daher einem in der Konsequenz zu tiefst antisemitischem Denken entspringt. Nebenbei spricht sie sich für eine Einstaatenlösung aus - sie meint damit nicht, dass alle Menschen friedlich unter einem staatlichen Dach auf dem Gebiet Israels, Gaza und Westjordan leben. Und wenn ich zusätzlich meine politische Heimat in einem Bezirk habe, in dem der Überfall auf Juden und jüdische Einrichtungen (Bajszel) zum Alltag gehört, dann sollte sie als Politikerin sich schon sehr genau überlegen, was sie wie sagt.

Ich denke, dass hat sie getan.

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