vor 5 Stunden5 h 3 Stunden her, MatthiasM schrieb:Ich beneide dich um deinen Optimismus!Reine Frage des Blickwinkels. Die schönste Perspektive ist die Sicht auf die Dinge die mir gefallen. Mit Optimismus hat das erst mal gar nichts zu tun ...Die zweite Amtszeit Trump hat die US-Demokraten stark verändert, junge Leute mit sozialliberalen Ideen im Geiste von Bernie Sanders, die etliche etablierte Gestalten in den Vorwahlen abgelöst haben und nun gegen die Trumpublikaner bestanden haben egal ob weiß, schwarz, Muslim, Christ, Gay oder sonstwas. Hamdullilah bzw. Gott sei Dank. (Beides als weltliche Phrase (um Nachfragen vorzubeugen))2 Stunden her, Nitsrekds schrieb:Die Leute haben gegen Trump gewählt, nicht für die Demokraten.Beides. Das ist ja das Schöne am Guten. Die Schmähpropaganda gegen den kommunistischen Islamisten hat versagt weil der kluge Muslim Krankenversicherung für alle forderte. So konnte man per Wahl den Arschtritt für das Böse mit dem Eintreten für eine gute Sache verbinden. Win win. Super Konstellation, nicht?
vor 5 Stunden5 h Von der Rückkehr des Anstands in die Politik :https://www.sueddeutsche.de/politik/midterms-usa-christentum-anstand-maga-religion-li.3574145Die Midterms waren auch ein Sieg gegen den aggressiven christlichen Nationalismus der Maga-Bewegung. Gleich mehrere Pastoren kandidierten für die Demokraten – und überzeugten mit Botschaften von Nächstenliebe und Mitgefühl.James Talarico hat als erster Demokrat seit 1988 einen Senatssitz in Texas geholt, er wird gleich zu seinen Anhängern sprechen, doch bevor er das tut, spricht das Schild, das an seinem Rednerpult hängt: „Love Thy Neighbor“ steht darauf – „liebe deinen Nächsten“. Es ist ein Satz aus dem dritten Buch Mose und ein Vers, den Jesus Christus im Markusevangelium wiederholt, das sogenannte „Doppelgebot der Liebe“: Man solle Gott lieben und seinen Nächsten lieben, genauso wie sich selbst. „Es ist kein anderes Gebot größer als diese beiden.“Dieser Satz steht in scharfem Kontrast zum aggressiven christlichen Nationalismus der Maga-Bewegung, der aus der Bibel vor allem Metaphern von Abgrenzung, Stärke, Kampf, angeblich wahrer Männlichkeit und endzeitlichen Siegesfantasien herausliest. Viele Jahre lang schienen die christlichen Nationalisten die liberalen protestantischen Kirchen der USA, die sogenannten Mainline Churches, laut und schrill zu übertönen. Vor diesem Hintergrund sind die Midterm-Wahlen in den USA nicht nur ein Triumph für die Demokraten, sondern auch ein Sieg der liberalen Religiosität. Und womöglich ein erster Erfolg in dem Bemühen, sich die christliche Botschaft von der Maga-Bewegung zurückzuholen?......Kirchengemeinden entwickelten sich zu Zentren des Widerstandes gegen die ICE-BehördeAuch in Iowa kandidierten zwei Geistliche für die Demokraten und beide gewannen: Die presbyterianische Pastorin Lindsay James wurde für Iowa ins Repräsentantenhaus gewählt, ebenso die lutherische Pastorin Sarah Trone Garriott. In Texas gewann außerdem Pastor Frederick Haynes III von der baptistischen schwarzen Mega-Kirche Friendship-West Baptist Church in Dallas für die Demokraten einen Sitz im Repräsentantenhaus, der methodistische Pastor Emanuel Cleaver aus Missouri verteidigte seinen Sitz.Die anfängliche „Schockstarre“ der etablierten Kirchen löste sich vor allem nach den brutalen Razzien der US-Einwanderungspolizei. Kirchengemeinden vor Ort entwickelten sich zu Zentren des Widerstandes, an vielen Orten in den USA stellten sich Pastorinnen und Pastoren den Agenten in den Weg. Den apokalyptischen Bildern der Maga-Christen hätten die Kirchen „immer selbstbewusster das Gegennarrativ der Nächstenliebe entgegengesetzt“, das durch „tatkräftige Unterstützung von Migranten und gelebter Solidarität vor Ort“ sehr anschaulich gewesen sei, sagt Publizist Henze. „Ein helles Bild, gegen die düstere Erzählung des christlichen Nationalismus.“Mit Abdul El-Sayed aus Michigan sitzt zudem erstmals ein praktizierender Muslim im US-Senat. Im Wahlkampf hatte El-Sayed die Bedeutung der Trennung von Staat und Religion betont und die US-Verfassung gepriesen, die jedem Amerikaner die Freiheit gebe zu glauben, was man wolle. Dieser Verfassung fühle er sich verpflichtet, sagte El-Sayed.Auch Talarico hat immer betont, dass er die Trennung von Staat und Kirche verteidigen will. „Das Gegenteil also von dem, was der christliche Nationalismus predigt“, sagt Arnd Henze. Die neu gewählten Politiker stünden nun vor der Herausforderung, ihre Haltung im säkularen Raum der Politik umzusetzen. „Das eine ist die Motivation, die Überzeugung, warum man sich politisch engagiert. Das andere sind die konkreten demokratischen Aushandlungsprozesse, für die es auch eine andere Sprache braucht als die, mit der Talarico im Wahlkampf punkten konnte.“Denn die Säkularisierung macht – lauten „Christfluencern“ zum Trotz – auch vor den USA nicht halt. Den Bedeutungsverlust der Mainline Churches werde der Midterm-Erfolg nicht aufhalten, sagt Benjamin Dahlke. „Es gibt auch in den USA eine wachsende Zahl von Menschen, die keiner Religionsgemeinschaft mehr angehören. Das sind Wähler, die überwiegend zu den Demokraten tendieren, und sie werden mehr. An dieses Milieu werden die Republikaner auf lange Sicht den Anschluss verlieren.“ Die Republikaner werden sich also fragen müssen, wie sie sich neu erfinden können, wie man konservative Politik machen könne, die nicht christlich-nationalistisch orientiert sei.Am Ende gehe es eben nicht um Parteipolitik, schreibt der Vorsitzende des Zentralausschusses des Weltkirchenrates, Heinrich Bedford-Strohm, auf Facebook. Es gehe um die Rückkehr des Anstands. „Für mich ist heute ein Tag der Freude und der Hoffnung für die Welt.“
vor 5 Stunden5 h taz.deHubert Aiwanger gestorben: Er war so freiHubert Aiwanger fischte als Chef der Freien Wähler unverhohlen am rechten Rand. Aber er machte seine Partei auch zu einer regierungsfähigen Kraft. Ein Nachruf.
vor 3 Stunden3 h Schafft die Milliardäre abZDFUS-Midterms: Wenn Milliardäre eine Wahl kaufen wollen – u...Es gibt noch Hoffnung: Die Republikaner haben ihre Mehrheit im Kongress verloren. Offenbar sind Wahlen in den USA doch noch nicht komplett käuflich.
vor 52 Minuten52 Min. Badespaß?:https://edition.cnn.com/2026/11/05/climate/great-pacific-garbage-patch-changing-color-microplastics-pollutionFar out in the Pacific Ocean, between Hawaii and California, a wide patch of water has been changing color over the past two decades, becoming significantly bluer and greener. It may sound inviting, but scientists have discovered there may be a disturbing reason for it: increasing plastic pollution...
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