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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

..."könnten"

Also auch sehr seriös recherchiert.

 Wann stürzen Diktaturen?: „Mir fällt kein Beispiel ein, in dem alles glatt lief“

Zitat

 

Aller Staatsgewalt zum Trotz demonstrieren die Menschen im Iran für ein freies Land. Doch können die Proteste erfolgreich sein? Die Politologin Gwendolyn Sasse gibt Antworten.

  • Regime geraten oft dann ins Straucheln, wenn sich ein autoritärer Machthaber darin verschätzt, wie weit er gehen kann, ohne den gesellschaftlichen Rückhalt ganz zu verlieren.
  • Massenproteste haben die größte Chance, tatsächlich einen Machtwechsel herbeizuführen, wenn es ihnen gelingt, Militär, Sicherheitskräfte und den inneren Kreis um den Machthaber herum auf ihre Seite zu ziehen.
  • Selbst wenn der politische Wechsel nicht sofort erfolgt, so ist es doch sehr wahrscheinlich, dass eine nächste Protestwelle kommen wird – und vielleicht ist es dann soweit
  • Wenn es um eine langfristige demokratische Entwicklung geht, dann sehe ich nicht, wie militärische Eingriffe von außen förderlich sein sollten.

 

  •  

https://www.tagesspiegel.de/internationales/autoritarismus-forscherin-erklart-wann-fuhren-proteste-wie-im-iran-zum-regimesturz-15138754.html

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb silvester31:

..."könnten"

Also auch sehr seriös recherchiert.

Naja, wenn man etwas nicht zuverlaessig und genau messen kann, "könnten" die Ergebnisse richtig oder falsch sein. Es scheint doch da einige Unsicherheiten zu geben. 

JP Morgan Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen ( ein kleiner Auszug):

Allein im vierten Quartal 2025 zahlte die US-Regierung 276 Milliarden US-Dollar an Zinsen. Laut dem Congressional Budget Office belief sich das Defizit im ersten Quartal des Haushaltsjahres 2026 auf 601 Milliarden US-Dollar. Das Committee for a Responsible Federal Budget rechnet bereits mit einem Defizit von rund zwei Billionen US-Dollar im laufenden Jahr…

( gefunden auf wallstreet-online)

Da ist der deutsche Bundeshaushalt ja nun wirklich noch bescheiden.

Alle im selben Boot.

Gier frisst Hirn:

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/versalzung-um-monte-kali-in-neuhof-laut-gutachten-schlimmer-als-gedacht-v1,versalzung-monte-kali-100.html

Zitat

Dass die gewaltige Abraumhalde des Bergbauunternehmens K+S in Neuhof die Umgebung verschmutzt, ist längst bekannt. Jetzt präsentiert ein Experte besorgniserregende Fakten, nach denen das Unternehmen dringend handeln müsste.

Zitat

Laut Krupp wurden inzwischen auch bereits mehrere Brunnen in der Umgebung stillgelegt, weil der Salzgehalt (Chloridgehalt) im geförderten Wasser zu hoch war. Zugelassen sind per Trinkwasserverordnung maximal 250 Milligramm Chlorid pro Liter. Am Brunnen Dorfborn östlich der Halde zum Beispiel wurden zwischenzeitlich fast 6.000 Milligramm pro Liter gemessen. An mehreren Grundwassermessstellen werden regelmäßig mehr als 10.000 Milligramm pro Liter gemessen.

 

US-Behörde ICE infiltriert

Angenommen, nach sechs Minuten Bewerbungsgespräch

Zitat

 

Trumps faschistoider Schlägertrupp ICE stellt offenbar Personal ein, ohne es vorher zu überprüfen. Die Journalistin Laura Jedeed hat es erlebt.

Wie leicht man Teil des faschistoiden Schlägertrupps, also der US-Behörde ICE (Immigration and Customs Enforcement), werden kann, zeigt die US-Journalistin Laura Jedeed. Sie bewarb sich um einen Posten bei einer ICE-Jobmesse in Texas, zunächst aus Neugier, berichtet sie im Onlinemagazin Slate. Dass ihr ohne auch nur die elementarste Eignungsprüfung wenige Wochen später ein Jobangebot unterbreitet wurde, zeigt, wie verantwortungslos ICE rekrutiert. Und so, welche Gefahr die Beamt_innen darstellen.

Laura Jedeed ist 38 Jahre alt, ging nach der Schule zur US-Armee und war zwei Mal in Afghanistan im Einsatz. Sie vermutete, dass sie damit zumindest eine Runde weiter kommen würde im Bewerbungsprozess, schreibt sie. Auf ihrem Lebenslauf habe sie ihre derzeitige Tätigkeit als Journalistin zwar ausgespart, aber dennoch ihren Klarnamen verwendet. Googelt man sie, stößt man sofort auf ihre kritischen Texte über US-Präsident Donald Trump. Sie sei sogar auf der rechten Website „AntifaWatch“ aufgelistet. Eine Rückmeldung habe sie deshalb nicht erwartet.

Nach einem etwa sechsminütigen Gespräch, das aus oberflächlichen Fragen bestand, sagte man ihr, man werde sich melden.

„Uncle Sam braucht dich“

Die ICE-Recruiting-Website zeigt, wie propagandistisch die Behörde ihre Jobs bewirbt. Über dem Slogan „America Needs You“ prangt die seit dem Ersten Weltkrieg bekannte Uncle-Sam-Illustration. Dazu die Botschaft: „Amerika wurde von Kriminellen und Verbrechern unterwandert. Wir brauchen DICH, um sie zu vertreiben.“

Etwa einen Monat nach dem Bewerbungsgespräch habe die Journalistin ein vorläufiges Jobangebot bekommen mit der Aufforderung, Dokumente nachzureichen, darunter eine Kopie des Führerscheins, eine Zustimmung für einen Backgroundcheck und eine eidesstattliche Erklärung, dass sie nie wegen häuslicher Gewalt verurteilt wurde.

 

Obwohl Jedeed die Mail verpasst und deshalb keins der Dokumente eingereicht habe, sei sie drei Wochen später per Mail zu einem Drogentest aufgefordert worden. Sie habe ihn gemacht, schreibt sie, habe aber wenige Tage zuvor Cannabis geraucht. Als sie sich eine Woche später auf der Seite eingeloggt habe, fand sie dort zu ihrer Überraschung die Info, dass sie den Job bereits längst angenommen habe – trotz des Drogentests, trotz nicht eingereichter Dokumente, trotz fehlendem Backgroundcheck. Sie habe das Angebot schließlich abgelehnt, schreibt sie.

 

 

https://taz.de/Wie-die-US-Behoerde-ICE-rekrutiert-Angenommen-nach-sechs-Minuten-Gespraech/!6145899/

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  • Ersteller
vor 3 Minuten schrieb JörgTe:

Moment_2026_01_16_d246f1508ac47398e7ac5e

Die haben ja schon einen verloren 😂

Ist sicher eher symbolisch, aber wenigstens ueberhaupt ein Bekenntnis.

Quelle: WELT https://share.google/WtZTSRrHRWfSJK8ur

Bearbeitet ( von phantomas)

vor einer Stunde schrieb MatthiasM:

Die haben ja schon einen verloren 😂

Ist sicher eher symbolisch, aber wenigstens ueberhaupt ein Bekenntnis.

Am Waldrand (?) stehen schon 3 -> 15

vor einer Stunde schrieb Ronald:

Am Waldrand (?) stehen schon 3 -> 15

Nei-en. Das sind die 3 Grönländer, die freudig die Hilfe erwarten. 12 Bundeswehrige im Bild und der eine der das Foto geschossen hat macht 13. Immer muss man alles erklären ... 😉 

vor 1 Stunde schrieb magoo:

 Immer muss man alles erklären ... 😉 

Alter Erklärbär ..................

vor 3 Stunden schrieb magoo:

und der eine der das Foto geschossen hat

geschossen? Klingt mir jetzt eine Spur zu aggrressiv. Nicht das das auf Umwegen so zu Donald kommt.... Kannst du das bitte auf "gemacht" abändern? Möglichst bevor  etliche KIs das als Lernmaterial verwurstet haben. 🙂 

Die autarken wie verbrecherischen China, Russland, Iran und Saudi Arabien halten zusammen gegen eine heuchlerische und  von jeher korrupte und kriminelle  USA (und Israel). Indien und Brasilien gehören nicht zu den neutralen Betrachern dieses Spiels und wählen das größere Übel. Westeuropa spielt mit, aber nur als Schattenboxer in den sozialen Medien.*

*Der Ukrainekomplex spiegelt und bestätigt in einer eher kosmetischen Darbietung diese geopolitische Lage.

Daraus folgt nicht sich mit dem kleineren Übel USA und Israel zu vereinen.

Die "Drecksarbeit" müssen wir selbst machen, aber bitte subversiv.

Ich würde die Türkei ins Boot holen, trotzalledem. Dann Japan und Südkorea. Danach hausieren gehen in andere(n) Zufluchtsorte(n) - bis in die Pinguinkolonien.

Im Morgentau in der Schweiz nachfragen, wegen der subversiven Berge.

Endlich Farbe bekennen.

 

Bearbeitet ( von Steinkult)

vor 7 Stunden schrieb Steinkult:

hausieren gehen

Mercosur ist dafür nicht so schlecht. Allein, sucht EurOpa weiter so langsam und zerstritten, da weiß ich gar nicht, was ich heute kochen soll.

( frisch die Hunde rausgelassen & am frühen Kaffee labend, hatte ich die Auswahl, welchen der 5 neuen Beiträge - in den gefolgten Fäden- zuerst lesenswürdig sei. ER hat das Rennen gewonnen 🏅)

vor 23 Minuten schrieb Ebby Zutt:

ER hat das Rennen gewonnen 🏅

😄 

vor 8 Stunden schrieb Steinkult:

Die "Drecksarbeit" müssen wir selbst machen, aber bitte subversiv.

Ich würde ...

Gefühlt korrekt und in angenehm KI-fremder Sprache übermittelt. "Ich würde", ist das nicht das personifizierte "man muss doch nur"? Bei letzterem ist immer die Frage: Wer ist man? Bei ersterem: Wer bist du?  

vor 32 Minuten schrieb magoo:

"Ich würde", ist das nicht das personifizierte "man muss doch nur"?

"Das ALLES und noch viel meeehrr.., würd' Ich machen, wenn Ich Köönich von Deutschland wääär.. " 😅

Da hab ich aber sofort Rio Reiser im Ohr. 😉

vor 35 Minuten schrieb magoo:

Ich würde

Art.1 GG:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
( so ähnlich wie: Man sollte oder Phantis wir machen/ müssen/ …

vor 45 Minuten schrieb magoo:

Gefühlt korrekt und in angenehm KI-fremder Sprache übermittelt.

Ja, bin baff. Nüchtern? Wenn ja, dann sollte ER das beibehalten. 

Kristin Helberg Auszüge aus Deutschlandfunkinterview :

 

Was können Irans Demonstrierende an Unterstützung von außen erwarten? Die bittere Wahrheit ist: nichts. Die Visionen der Machthaber in den USA, in der Region und in Israel sind unterschiedlich, aber für Freiheit, Mitbestimmung und Demokratie im Iran interessiert sich niemand. Mehr dazu in meinem Interview mit dem DLF. Hier ein paar Aspekte daraus:

Für die Regionalmächte am Golf (S.A., Qatar, VAE) sowie Ägypten und die Türkei ist ein geschwächter Iran besser als ein kollabierender Iran. Die Islamische Republik hat ihren regionalen Einfluss weitgehend eingebüßt, die "Achse des Widerstands" liegt nach den israelischen Angriffen auf die Hisbollah und dem Sturz des Assad-Regimes in Trümmern. In dieser Form ist das Regime in Teheran keine Konkurrenz mehr, der Ist-Zustand ist für die Machthaber der Region also komfortabel. Im Falle eines amerikanischen oder israelischen Angriffs auf den Iran fürchtet man Vergeltungsmaßnahmen im Roten Meer, steigende Öl- und Gaspreise, Angriffe auf US-Basen am Golf, womöglich einen Bürgerkrieg mit Geflüchteten in der Region (siehe Syrien). Die Golfstaaten wollen aber Stabilität für die eigene Sicherheit und um Geschäfte zu machen.

Trump geht es nicht um Freiheit und Demokratie (und im Gegensatz zu früheren US-Präsidenten behauptet er das nicht), sondern um Machthaber, die tun, was er sagt. Er will nicht viel riskieren und kein dauerhaftes teures US-Engagement wie im Irak und in Afghanistan, sondern Deals. Trump möchte unliebsame Regime also nicht unbedingt stürzen, sondern unterwerfen. Sie sollen "stabil" im Innern sein (Menschenrechte egal), er will wirtschaftlich profitieren (mit seiner Familie) und Sicherheit für Israel. Dafür sucht er sich zu gegebener Zeit geeignete Führungsfiguren: nicht Exil-Oppositionelle, sondern Teile des alten Regimes (siehe Venezuela: Statt Oppositionsführerin Machado zu unterstützen setzt man auf Vizepräsidentin Rodríguez). Im Iran könnte es ähnlich laufen, bisher hält sich Trump gegenüber dem Shah-Sohn Reza Pahlevi zurück ("nett, aber nicht genug Rückhalt"), denkbar ist nach einer Art Putsch die Unterstützung von Teilen des Regimes: Man täuscht Pseudo-Reformen vor, erfüllt ein paar von Trumps Wünschen und das Leiden der Menschen geht weiter (die riskieren ihr Leben auch nicht, um einen "Gottesstaat" gegen eine Monarchie zu tauschen, vermute ich).

Israel hat noch eine andere Vision. Die Regierung Netanjahu möchte potenzielle Regionalmächte intern destabilisieren, damit sie schwach und mit sich selbst beschäftigt bleiben (siehe Syrien). Sie möchte Israel zum Hegemon aufbauen, der mit militärischer Dominanz und bilateralen Kooperationen im Bereich Sicherheitstechnologie (KI, Militärtechnik, Cybersicherheit) die Region dominiert. Nebenbei lenkt man von Gaza und dem Westjordanland ab: Je mehr Chaos anderswo desto ungestörter kann man die Besatzung und Besiedlung palästinensischer Gebiete vorantreiben.

In den Augen der anderen soll der Iran also entweder schwach und "stabil" bleiben, ein US-Vasall werden oder im Chaos versinken. Nichts, worauf die Menschen im Iran bauen und vertrauen könnten. Sie sind weiterhin auf sich gestellt und brauchen umso mehr Soldarität und Unterstützung von nicht-staatlicher Seite.

Abflug, die 15 sind wieder abgereist. 

Zitat

Blitz-Abflug in aller Eile: Das Erkundungsteam der Bundeswehr fliegt still und heimlich von Grönland ab! BILD erwischte die 15 Soldaten und Offiziere unter Leitung von Flottillenadmiral Stefan Pauly (61) am Flughafen von Nuuk. Ziel: eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Icelandair.

https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/groenland-hier-macht-die-bundeswehr-heimlich-den-abflug-696cc1784bea5ecfebee9d64

 

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