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MatthiasM

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Frank M
vor 2 Stunden schrieb Frank M:

Bundesregierung hält sich bei Kontrolle von Lobby-Regeln für nicht zuständig

https://fragdenstaat.de/blog/2020/12/18/lobby-regeln-bundesregierung-ole-schroeder/?fbclid=IwAR22iQh7hYWFL1sYUzY0WDsqyVE8T0Hnf8EP0iKYbmlxhrK5gGJDy_rxyzo

„Eigenverantwortung“ und „rechtstreues Verhalten“ :D statt Sanktionen. „Eigenverantwortung“ gegenüber den eigenen finanziellen Interessen, ja das auf jeden Fall

Ich muss jeden Tag an der CDU-Zentrale vorbei fahren.

In meinen dunklen Phantasien hab ich einen schweren Räumpanzer als Fahrzeug der dann dezent nacht rechts von der Straße abkommt :ph34r:

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Frank M
vor 48 Minuten schrieb Ebby Zutt:

Die Richtung stimmt, aber dabei bitte links blinken

War geografisch und nicht politisch gemeint :D

Von links muss ich erstmal über den Gegenverkehr , drei Spuren ;) 

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Ebby Zutt
vor 27 Minuten schrieb Frank M:

War geografisch und nicht politisch gemeint :D

Von links muss ich erstmal über den Gegenverkehr , drei Spuren ;) 

Schon klar, bot sich so an... und drei Spuren sind kein Problem, solange die kein Räumpanzer entgegenkommt 😎

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Auto nom

https://taz.de/Wirtschaftsweise-und-Coronavirus/!5733918/

Zitat

Der Weltbiodiversitätsrat empfiehlt, die Wirtschaft umzubauen, um künftige Pandemien zu vermeiden. Das würde einen Systemwechsel bedeuten.

...

Als herauskam, dass Sars-CoV-2 vermutlich auf dem Huanan-Markt im chinesischen Wuhan auf den Menschen übertragen wurde, fehlte es in den Beschreibungen des Marktes nicht an Orientalismus: Der Business Insider meinte, es habe dort „alles“ gegeben und spricht von „Fledermaus-Suppen“ und „Schuppentier-Embryos“, die Handelszeitung untertitelte ihren Beitrag mit der Formulierung „von der Bambusratte bis zum Sonnendachs“.

Das Narrativ ist klar: Es waren die Hunde-und-Katzen-essenden Chinesen, welche die Covid-19-Pandemie ausgelöst haben. Damit rettete sich der globale Kapitalismus wieder einmal durch kulturrassistische Stereotypen. Denn wie aus einem Ende Oktober veröffentlichtem Report des Weltbiodiversitätsrates IPBES hervorgeht, geht die Entstehung von Pandemien nicht etwa primär auf chinesische Esspraktiken, sondern auf industriell betriebene Umweltzerstörung zurück.

Zitat

Es ist bemerkenswert, dass der IPBES-Report, der sich auf mehr als 700 wissenschaftliche Journalbeiträge stützt, von der Medienlandschaft mehrheitlich ignoriert wurde. Denn die UN-Organisation macht deutlich: Wenn wir nicht aufhören „business as usual“ zu betreiben, dann stehen wir am Beginn einer „Pandemic Era“.

 

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Juergen_
Zitat

Denn wie aus einem Ende Oktober veröffentlichtem Report des Weltbiodiversitätsrates IPBES hervorgeht, geht die Entstehung von Pandemien nicht etwa primär auf chinesische Esspraktiken, sondern auf industriell betriebene Umweltzerstörung zurück.

In industriell betriebener Umweltzerstörung sind die Chinesen allerdings Weltmeister!

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MatthiasM
vor 5 Stunden schrieb Auto nom:

Aus dem Artikel geht das wesentliche Problem hervor. Die Frakionierung in der Schule!  Mein Nachwuchs hat in der ganzen Schulkariere nur sehr wenige Nachfahren von Migranten in der Klasse gehabt. Das ist sicherlich im Wesentlichen auf die Wohnsituation auf dem Land zurueck zu fuehren. In Grosstaedten weiss ich, dass Eltern Himmel und Hoelle in Bewegung setzen, damit ihr Kind auf eine "bessere" Schule kommt, und dabei die wohnliche Zuordnung umgehen. 

Bei 80% Migranten oder deren Nachfahren, ist es wenig verwunderlich, dass die Kultur der "Heimat" weiter gelebt wird und meist auch noch glorifiziert. Machen andere Volksgruppen auch so, wie Deutsche in Suedamerika. Anfeindungen verstaerken den Effekt noch zusaetzlich.

 

 

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vor 19 Stunden schrieb Ja- genau!:

Das mit der Selbstbetrachtung dürfte nicht einfacher werden nachdem Du jemanden infiziert hast, oder?

 ... infiziert hast und stirbt ( - impliziert).

Sicher nicht. Wahrscheinlich würde ich heulen und mir mein Leben lang Vorwürfe machen, daran zerbrechen. Gewissen ist (eigene) Verantwortung für Tun, abwägen, entscheiden, Selbstbestimmung.

Die finale Konsequenz Deiner Frage ist Suggestion, damit Irrtum, sie unterstellt (letztlich) Vorsatz. Meines Erachtens gibt es immer eine Alternative, ich muß das Ende nicht vorweg genommen haben, möchte selber frei entscheiden.

Deine Frage ist Pessimismus, tut mir leid, wenn ich das sage - Mitleid will niemand.

Das Kind ist durch Deine Teilnahme am Straßenverkehr gestorben.

Du wolltest das nicht, es kam überraschend zwischen den geparkten Autos ... es ging so schnell.

Gäbe es weniger Autofahrer mit dieser unehrlichen, weil suggestiven, Frage nach der finalen möglichen Konsequenz, wenn sie jeder selbst beantworten dürfte, als Prüfungsfrage gar, die seelische Reife betreffend ?

Fehler darf man machen, sie sind überhaupt nicht schlimm, man kann sie wieder gut machen. Das sage ich jedem, der kleinlaut, niedergeschlagen sein Tun (wegen irgendeiner Erziehung) bedauert. Ich halte den Menschen für gut, jeden. Er lernt. Sein Leben lang.

Optimistisch

Wolfgang

 

 

 

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Ebby Zutt
vor 2 Minuten schrieb wolfgan:

Ich halte den Menschen für gut, jeden. Er lernt. Sein Leben lang.

Ich könnte da viele Gegenbeispiele aus persönlichem Erfahrungsschatz anbieten ( aber nicht öffentlich).
Nur mal so generell, lernte der Mensch, so gäbe es keine Kriege, keine Armee, keine Superreichen, keinen Raub / Betrug ....

( im Prinzip bin ich auch Optimist, sehe aber die Realität in der Welt)

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frommbold
vor 44 Minuten schrieb MatthiasM:

Bei 80% Migranten oder deren Nachfahren, ist es wenig verwunderlich, dass die Kultur der "Heimat" weiter gelebt wird und meist auch noch glorifiziert. Machen andere Volksgruppen auch so, wie Deutsche in Suedamerika. Anfeindungen verstaerken den Effekt noch zusaetzlich.

also für mich sind menschen immer noch menschen und kein homogenes, beliebig global austauschbares humankapital, für dessen reibungslose wertschöpfungsfunktion lediglich von interesse ist, dass es sich in seiner freizeit nicht die köpfe einschlägt.

kultur ist dabei natürlich ein hindernis. etwas unglücklich erscheint in dem artikel folglich die argumetation mit dem gesellschaftsbegriff, denn ohne kultur und gemeinsame werte wird er inhaltsleer.   

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Ich bewundere deinen Optimismus, Wolfgang

.....aber wenn ich sehe wie einer ein paar Zeilen weiter oben, nachdem er Seitenlang über tatsächliche und angebliche Verschwörungstheoretiker hergezogen ist, selbst eine Verschwörungstheorie in den Raum stellt.....

...hmmm, ja, dann fängt mein Optimismus langsam an zu bröckeln

Dann bin ich lieber Realist

....was immer noch besser ist als Pessimist ;)

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Ebby Zutt
vor 3 Minuten schrieb Frank M:

Die Beiden sind leider Geschwister ;) 

Wieso? Wir sind doch nicht im real existierenden Sozialismus, da kam Pessimismus auf, dass das nie aufhört

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Frank M
vor 12 Minuten schrieb Ebby Zutt:

Wieso? Wir sind doch nicht im real existierenden Sozialismus, da kam Pessimismus auf, dass das nie aufhört

Ich bin auch ( leider ) Realist .

Das ist manchmal nicht so einfach in einem Berufsfeld mit kreativem Schwerpunkt nicht so einfach.

Da wird man dann gerne mal außen vor gelassen. Man könnte ja durch seinen Realismus die kreativen Träume zerstören ;) 
Also ist man faktisch für die Pessimist.

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26 minutes ago, Frank M said:

Die Beiden sind leider Geschwister ;) 

Jain - ich seh das eher wie eine klassische Waage. Links der Optimismus, rechts der Pessimismus und die Realität ist der Fixpunkt in der Mitte ;)

Kennst du die Fabel mit den zwei Wölfen (oder Bären) die im Traum miteinander kämpfen. Siegen wird der den man füttert, die Kunst liegt darin sie weiterkämpfen zu lassen indem man das Futter gleichmässig verteilt ;)

Edited by Manson
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Ebby Zutt
vor 4 Minuten schrieb Manson:

Jain - ich seh das eher wie eine klassische Waage. Links der Optimismus, rechts der Pessimismus und die Realität ist der Fixpunkt in der Mitte ;)

Und es kommt drauf an, welche Brille du morgens schlaftrunken aufsetzt; du hast immer eine Wahl

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8 minutes ago, Ebby Zutt said:

Und es kommt drauf an, welche Brille du morgens schlaftrunken aufsetzt; du hast immer eine Wahl

Nein, ich nicht, ich setze meine erst gar nicht ab sonst hätte ich Probleme sie überhaupt zu finden in der Früh - extrem mieses Kurzzeitgedächtnis ;)

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XMechaniker
vor 53 Minuten schrieb Manson:

...

Kennst du die Fabel mit den zwei Wölfen (oder Bären) die im Traum miteinander kämpfen. Siegen wird der den man füttert, die Kunst liegt darin sie weiterkämpfen zu lassen indem man das Futter gleichmässig verteilt ;)

Ist dann Napf halb leer oder halb voll besser?:D

Edited by XMechaniker
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Ebby Zutt

Wird von Anderen geleert, siehe hier:

Die groß angelegte - und äußerst erfolgreiche - Cyberattacke auf die USA löst im Land Entsetzen aus. Warum konnten die Angreifer unerkannt auf so sensible Netzwerke zugreifen?

Von Katrin Brand, ARD-Studio Washington

Wer sind sie, was wollen sie, und wie wird man sie wieder los? Drei Fragen, auf die es noch keine verlässlichen Antworten gibt. Und das macht den Cyber-Angriff für die USA so beunruhigend. "Das ist eine Echtzeit-Katastrophe, die abläuft, während wir hier sprechen", so umschrieb es Senator Angus King, Mitglied des Geheimdienstausschusses, gestern bei CNN. Und Andrew McCabe, der frühere stellvertretende FBI-Chef nannte es eine "fundamental andere Art von Attacke", als sie bisher in der Cyber-Sphäre beobachtet worden sei.

Einig sind sich die Experten, dass es sich um den größten Einbruch aller Zeit handelt. Klar ist auch, dass sich wenigstens seit März Hacker mithilfe von Software-Updates über die Firma SolarWinds Zugang in IT-Systeme verschafft haben. 18.000 Unternehmen in der ganzen Welt sind betroffen, Stand heute. Und womöglich haben die Hacker auch noch andere Wege genutzt.

Viele Regierungsbehörden betroffen

"Das hat unsere Wirtschaft einem Risiko ausgesetzt und unsere nationale Sicherheit in Gefahr gebracht", sagte Brad Smith, der Präsident des Software-Konzerns Microsoft im Sender PBS. 40 seiner Kunden sind betroffen, viele Ministerien und Regierungsbehörden in den USA infiltriert, darunter das Außen- und das Finanzministerium, Gesundheitsbehörden sowie das Energieministerium und die nationale Atomsicherheitsbehörde, die den Bestand an Nuklearwaffen beaufsichtigt... Tagesschau 

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Juergen_
[emoji3]
Danke für den Link!
Ich höre den Jörg Thadeusz öfters auf WDR 2 und mag ihn da eigentlich sehr.
Bei diesem Interview hat er sich aber tatsächlich ganz ordentlich vergallopiert.
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Ich bin beeindruckt, wie hier eine Wissenschaftlerin, die gerade fassungslos ob der Befragung des Interviewers ist (und der gerade das Blut zu kochen droht) zwei mal durchatmet um dann brillant faktisch zu antworten und dabei gleichzeitig die zweifelhafte Intention des Befragers bloß zu stellen.

@suentelensis  Vielen Dank für Deinen Link.  

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