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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/geschuetzter-fahrradweg-vor-der-haustuer-so-koennen-sie-ihn-erfolgreich-beantragen/

Zitat

Geschützter Fahrradweg vor der Haustür: So können Sie ihn erfolgreich beantragen

Sie sind mit dem Fahrrad unterwegs und ein Auto rauscht mal wieder viel zu nahe an Ihnen vorbei? Mit diesen fünf Schritten können Sie einen geschützten Fahrradweg bei Ihnen vor Ort beantragen:

 

vor 1 Stunde schrieb Götz Kowalski:

Es ist ganz normal das Spanien antisemitische Statements oder auch Nähe zu Hamas oder irgendwelche Vertreibungs Parolen zugunsten der Palästinenser verkündet. Das war auch schon 2023 so

https://www.tagesschau.de/ausland/spanien-palaestinenser-100.html

In dem Beitrag wird erklärt das es antisemitisch ist und auch eingeschätzt woher das kommt.

 

Man... Die UN als Ganzes so zu bezeichnen, also auch jeden!!! einzelnen Mitarbeiter, war das, was ich kritisiert hab.

Lest doch mal - gerne auch in einem Konglomerat aus 2 Personen - was und worauf Leute Euch antworten.

Und dann nochmal kurz nachdenken und dann erst schreiben.

Der Spanienscheiß mit der ESC Sängerin ist doch nun wirklich ein Vogelfurz (weil ESC) bei dem ganzen Irrsinn.

Edit: schlimmer Verschreiber.. (Nato statt UN. Korrigiert)

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb Ronald:

Du wirst es kaum glauben, auch von meinem Rechner aus kann man Wikipedia aufrufen, was ich auch mache, gerade um Autoren einschaetzen zu koennen. Und die Vita von Frau Baumgarten erklaert ihre recht einseitige Haltung durchaus.

(Ausser der JW haette das wohl auch kaum einer so publiziert)

Nur vermeidest Du ja gerne den inhaltlichen Disput. Deshalb noch ein mal, es bringt nichts der einen exponierten Position eine in die andere Richtung exponierte entgegenzusetzen. Beide unterschlagen einfach ein Teil der Realitaet. Beispiele dafuer hatte ich ja angefuehrt. Ja, den Palaestinensern ist viel Leid angetan worden, sie und ihre "Freunde" haben aber auch mindestens genau so viel davon zurueck gegeben. Und nun? Morden bis in alle Ewigkeit?

Israel hat meiner Meinung nach, als maechtigerere Partei, die Aufgabe de ersten Schritt zu gehen. In Sack und Asche werden sie aber niemals kommen. 

vor 10 Minuten schrieb MatthiasM:

Und nun?

Sollte man sich dafür einsetzen, dass "die Juden" kein Volk sind, sondern wie Christen, Moslems, Hindus usw. nur eine andere Religion haben, denn sonst ist man weiterhin bei den Nürnberger Gesetzen.

Das könnte nun auch der Grund sein, dass es seit der Kreuzigung Jesus, also seit fast 2.000 Jahren Antisemitismus gibt. Es wird sich auch nicht ändern, wenn Israel und die USA nun den Gaza-Streifen und das Westjordanland übernehmen.

  • Ersteller
vor 14 Minuten schrieb Ronald:

Sollte man sich dafür einsetzen, dass "die Juden" kein Volk sind, sondern wie Christen, Moslems, Hindus usw. nur eine andere Religion haben, denn sonst ist man weiterhin bei den Nürnberger Gesetzen.

Andere Religionen sind aber von Anfeindungen auch nicht verschont. Juden hat es in der "christlichen" Hemisphere aber sehr oft und meist sehr boese getroffen. Wenn sie sich als ein Volk sehen, was durch die Religion verbunden ist, fuer was soll ich mich da einsetzen?   Es wuerde ihnen ja die Schuld fuer ihre unfreiwillig erbrachten Opfer selbst zuschieben. Und das waere dann ....?

Wenn sie in einem Staat natuerlich Dominanz praktizieren, gibt das unweigerlich Apartheit. 

BTW: Kurden sehen sich auch als Volk, brauchen dazu nicht die Religion, und sind doch auch haeufig verfolgt worden. 

vor 30 Minuten schrieb Ronald:

Das könnte nun auch der Grund sein, dass es seit der Kreuzigung Jesus, also seit fast 2.000 Jahren Antisemitismus gibt. 

Na, das folgt dem einfachen Muster, dass Abruennige die perfekten Schuldigen und damit meist auch Feinde sind. Denn das braucht man schon um von Fehlern abzulenken, besonders Regierungen. Aber befrage mal die Jesiden oder vom wahren muslimischen Glauben Abgefallene zu dem Thema. 

Aber du braucht gar nicht so weit zu gehen, wer Israel bedingungslos ins Herz geschlossen hat, braucht einen anderen Feind   dem er das Uebel der Welt zuschreiben kann. Na, wer bietet sich da an?

vor 11 Minuten schrieb Auto nom:

Ich hab da eben auch schon von gehört. Ich habe wirklich resigniert. Das da ist das echte Leben u man sieht u liest, aus welchem Umfeld diese Täter kommen.

Man sieht mal wieder... zumindest "vor den Kulissen" hübsches Reihenhäuschen, gut situiert. Hmhm... Von der Gesellschaft, Wohlstand abgehängt... ? 

Die Dorfjugend wird von lautstarken Nazipöblern zu einer Terrorzelle... 

Unterstützt durch Fakenews und durch die kurzen Wege von social media.

Gut, dass da jetzt mal was aufgeflogen ist. Morgen sind die Jüngsten aber wieder zu Hause....

Yup, Reden hilft... und Mindestlohn erhöhen u ne Reichensteuer...

Oder doch nicht?

vor 6 Stunden schrieb Nitsrekds:

Yup, Reden hilft... und Mindestlohn erhöhen u ne Reichensteuer...

Da bin ich ratlos. Und manchmal mutlos.

Viele finden sich nicht gehört - und doch hört man sie an allen Ecken schreien. Abgehängt - Reihenhaus mit zwei Autos vor der Tür. Das ist wirklich nicht abgehängt. Abgehängt, das sind meist die Opfer rechter Gewalt.

Reichensteuer? Wenn schon die Unterstützung von Flüchtlingen mit dem Mindesten, Neid auslöst - wie hoch müsste die Reichensteuer sein?

Ich denke, in der Richtung kann man machen soviel man will (was aus anderen Gründen durchaus sinnvoll wäre). Aber rechtsextreme Gedanken sind eine Frage der Kultur: Immer sind andere Schuld, die Verantwortung für eigene Unfähigkeit liegen bei Schwächeren und ein klares einfacheres Weltbild nimmt einem das eigene Denken und die Verantwortung ab. 

Eine unehrlich Gesellschaft, Presse und Politik befeuert diese Haltung: nicht klar benennen, was nicht geht. Keine Haltung zu individueller Verantwortung. Eine Abgrenzungskultur - der Wert eines Menschen steigt mit dem "besser sein" und mehr haben. Alleine so scheinbar banale Dinge, wie das Zitieren der Bildzeitung trägt Stück für Stück dazu bei: Haß und Hetze, statt Austausch und Information. Neid, einfache Lösungen und Respektlosigkeit gegen einzelne, meist schwächere Menschen. Und über den Titten hängt die Deutschlandfahne - als Lösung aller Probleme.

Sorry, ich vergaß: Guten Morgen

Humanismus ist eine sehr dünne Schicht. Spätestens wenn Diktatoren wie orban, Erdogan, Trumpel oder Putin übernehmen ist die Schicht weg. Oder wenn der Stromausfall länger als 1 Woche ist. 

vor 1 Stunde schrieb Götz Kowalski:

Humanismus ist eine sehr dünne Schicht.

Diese Denke ist das Problem.

Bearbeitet ( von RalphB)

  • Ersteller
vor 2 Stunden schrieb RalphB:

Da bin ich ratlos. Und manchmal mutlos.

Viele finden sich nicht gehört - und doch hört man sie an allen Ecken schreien. Abgehängt - Reihenhaus mit zwei Autos vor der Tür. Das ist wirklich nicht abgehängt. Abgehängt, das sind meist die Opfer rechter Gewalt.

Reichensteuer? Wenn schon die Unterstützung von Flüchtlingen mit dem Mindesten, Neid auslöst - wie hoch müsste die Reichensteuer sein?

Guten Morgen!

ich hatte es eigentlich schon aufgegeben, auch die kleine Seitenhiebe irritierten mich kaum noch 🙂.  Bei Dir mache ich aber gerne eine Ausnahme.

Das Erstarken der Rechtsradikalen ist natuerlich nicht monokausal. Fremdenmisstraulichkeit ist, mMn, schon in unseren Genen, aus der Zeit wo wir noch von Baum zu Baum sprangen, verankert. Populisten nutzen das um es abzurufen. Das gelingt aber nur wenn eine Bereitschaft dazu da ist. Und die haengt meiner Meinung nach stark mit der Unzufriedenheit und diese wiederum mit dem gefuehlten(!) wirtschaftlichem Gerechtigkeitsempfinden zusammen. Dieses Gefuehl ist natuerlich auch sehr subjektiv und beeinflussbar. 

Natuerlich wird nicht jeder dem es finanziell nicht so gut geht zum Nazi, dazu gehoert noch mehr. Aber es erhoeht einfach dei Chance das Ressentiments abrufbar sind. Bedauerlicherweise scheint diese Empfaenglichkeit auch mittelfristg kaum zu veraendern sein, die laesst sich in der Geschichte immer wieder finden. 

Was mich hier wundert ist dass man die zunehmende finanzielle Ungleichheit hier nicht sehen moechte oder sie verniedlicht. Ich hatte es hier verlinkt, das Durchschnittseinkommen lag vor einem Jahr bei etwa 28 000 Eur/a. Etwa 2/3 verdienen weniger als das Durchschnittseinkommen. Ja, wir haben auch ein Haus, zwei Autos und liegen in der Naehe des Durchnittseinkommens. Koennen wir und aber nur leisten weil wir Unterstuezung hatten und ich Fahrzeuge selbst instandhalte und das Haus selbst teilweise kernsaniert habe. (Hier reagieren manche auf Beispiele ja mit uebergriffigen Vermutungen, es waere schoen davon abzusehen.) 

Da Frage ich mich, wie machen das die 2/3. Wie finanzieren die das Studium von ihren Kindern die nicht zu Hause wohnen? 

Ich denke auch nicht, dass es am Mindestlohn haengt! Wie ja kuerzlich gepostet, hat selbst die SPD festgestellt, dass sie ihr eigentliches Klientel vernachlaessigt haben und nur noch als Mindestlohnpartei wahr genommen werden. DSer ist aber kein Kriterium von Menschen die "etwas" mehr erwarten.

Die Menschen wird man nicht aendern koennen, Populisten kann man in einem freiheitlich, demokratischen Rechtsstaat auch kaum hindern, aber an der Zufriedenheit der Menschen kann man etwas aendern.

 

vor 3 Stunden schrieb RalphB:

Diese Denke ist das Problem.

 

vor 43 Minuten schrieb MatthiasM:

aber an der Zufriedenheit der Menschen kann man etwas aendern.

https://www.deutschlandfunk.de/publizist-joachim-fest-zum-kriegsende-in-den-menschen-102.html

„In den Menschen steckt das Böse. Das ist im Grunde genommen Hitlers und auch Stalins und Pol Pots und wessen auch immer nicht angenommenes Vermächtnis, das verweigerte Vermächtnis des 20. Jahrhunderts: dass wir alle immer noch glauben, der Mensch sei gut, man müsse ihn nur auf die richtige Weise erziehen, man müsse ihm soziale und wirtschaftliche Benachteiligungen ersparen, wenn man ihm halbwegs zureichende Verhältnisse verschaffe – der ganze Sozialstaat, die Sozialstaatsideologie beruht darauf – dann sei auch der Mensch gut. Nichts ist falscher und törichter als dies.“

Wie willst du das ändern? Gibst du dem prekariat zu viel wählt es rechts, kassiert Bürgergeld. Und die die Arbeit haben hetzen gegen die die nicht arbeiten. 

Mehr blauer Bock senden ? Mehr leischik und Musikanten Stadl ? Mehr Freibier?

vor 1 Minute schrieb Auto nom:

 

https://www.deutschlandfunk.de/publizist-joachim-fest-zum-kriegsende-in-den-menschen-102.html

„In den Menschen steckt das Böse. Das ist im Grunde genommen Hitlers und auch Stalins und Pol Pots und wessen auch immer nicht angenommenes Vermächtnis, das verweigerte Vermächtnis des 20. Jahrhunderts: dass wir alle immer noch glauben, der Mensch sei gut, man müsse ihn nur auf die richtige Weise erziehen, man müsse ihm soziale und wirtschaftliche Benachteiligungen ersparen, wenn man ihm halbwegs zureichende Verhältnisse verschaffe – der ganze Sozialstaat, die Sozialstaatsideologie beruht darauf – dann sei auch der Mensch gut. Nichts ist falscher und törichter als dies.“

Das böse hat nichts mit Geld zu tun. Es entsteht durch das Patriarchat. Auch in reichen Familien.

  • Ersteller
vor 14 Minuten schrieb Auto nom:

„In den Menschen steckt das Böse."

Ja, wie auch das Gute. Aber das gehoert eher in "Gott und die Welt"

 

vor 15 Minuten schrieb Auto nom:

"....man müsse ihm soziale und wirtschaftliche Benachteiligungen ersparen,"

Nein, da hat mich der Herr Fest mistverstanden! Es geht nicht darum etwas mit Wohlstand zu zukleistern. Es geht darum Versprechungen zu erfuellen. Man hat den Menschen eine soziale Marktwirtschaft versprochen und wohlergehen jedem der sich nur ein wenig anstrengt. "Leistung muss sich wieder lohnen" ist es mit dem die Populisten ihre Waehler koedern. Das Versprechen sich nicht mehr den ganz armen Schweinen, die man gerne als zu unrecht Bevorzugte stempelt, zu widmen sondern denen die sich, nicht unberechtigt, als Leistungstraeger fuehlen. Die schnell gemerkt haben, das man von Klatschen keine Autoreparatur bezahlen kann. Tatsaechlich hat sich fuer viele die Situation langsam immer weiter verschlechtert. Das merken diejenigen die im Speckguertel des Kapitalismus leben natuerlich kaum. 

vor 26 Minuten schrieb Auto nom:

.... und Pol Pots.

Ja, einer der auch geglaubt hat dem man koenne den Menschen aendern. Diese Versuche endeten immer fatal oder resigniert!

 

 

vor einer Stunde schrieb MatthiasM:

ich hatte es eigentlich schon aufgegeben, auch die kleine Seitenhiebe irritierten mich kaum noch 🙂.  Bei Dir mache ich aber gerne eine Ausnahme.

Das ist schön 🙂 Aber es ist nicht als Seitenhieb gedacht!

Ich teile Deine Einschätzung so extrem fokusiert nicht. Das Durchschnittseinkommen hat nicht zwingend etwas mit einem Lebensstandart zu tun. In einem sehr reichen Land kann (!) man mit Sicherheit besser mit einem unterdurchschnittlichen Gehalt leben. Anders in einem sehr armen Land, wo nur die absolute Spitze es sich gut gehen lässt. Auch schrub ich ja auch bewusst "(was aus anderen Gründen durchaus sinnvoll wäre)". Ungerechtigkeit und Ungleichheit sind niemals förderlich. Da sind wir uns absolut einig. Nur finde ich es wirklich unangenehm, mir von Menschen mit Haus und Autos sowie zwei Urlauben im Jahr sagen zu lassen, wie beschissen es ihnen geht. Unddas sie deshalb nach unten treten. Ich habe dann die Bilder von Freunden in Rumänien oder der Ukraine im Kopf. Das ist Armut - und selbst diese ist relativ, wenn ich an Menschen in ganz anderen Regionen der Welt schaue. Und, das soll in keinem Punkt die Ungerechtigkeit hier relativieren oder schön reden.

Ich kenne einige Menschen, deren faktische Armut absolut nicht zu rechten Gedanken oder "nach unten treten" führt. Ich sehe da auch keine zwingende Abhängigkeit. Nach meinem Empfinden (nicht wissen) sind es eher die Menschen, die Materiel schon einen kleinen Schritt weiter sind, die dann anfangen nach unten zu treten und Schwächere angehen.

vor 33 Minuten schrieb Auto nom:

„In den Menschen steckt das Böse. Das ist im Grunde genommen Hitlers und auch Stalins und Pol Pots und wessen auch immer nicht angenommenes Vermächtnis, das verweigerte Vermächtnis des 20. Jahrhunderts: dass wir alle immer noch glauben, der Mensch sei gut, man müsse ihn nur auf die richtige Weise erziehen, man müsse ihm soziale und wirtschaftliche Benachteiligungen ersparen, wenn man ihm halbwegs zureichende Verhältnisse verschaffe – der ganze Sozialstaat, die Sozialstaatsideologie beruht darauf – dann sei auch der Mensch gut. Nichts ist falscher und törichter als dies.“

da stimme ich Dir zu. Ich drehe es aber auch nicht um. Weder ist der Mensch gut, noch ist er grundsätzlich böse. Es gibt Menschen, die eher in die eine oder andere Richtung gehen. Und wenig ist statisch. Absolute Arschlöcher gibt es auch. Und das überall ungefähr gleich verteilt.

Was ist überhaupt gut. Oder böse? Es fällt mir manchmal schwer, da eine eindeutige Antwort zu geben.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass fast jeder Mensch die Möglichkeiten hat, selbstbestimmt für sich zu entscheiden, welchen Schwerpunkt er (oder sie) in seinem Leben haben möchte. Wir sind keine vorprogramierten Maschinen, wir können lernen. Auch soziales Verhalten. Könnten wir das nicht, sollten wir für uns den Anspruch jeder Art von höherer Intelligenz zu besitzen, aufgeben. 

Gutes, moralisches oder humanistisches Handeln, kann auch rein rational erklärt werden. Solidarisches Handeln hat gerade in sehr armen und bedrohten Gesellschaften erhebliche Vorteile. Dort wird man auch recht schnell gesellschaftliche Regeln finden, die genau so ein Miteinander regeln. Und ja, die Abgrenzung finden dann häufig als Schutz nach außen statt. Erst ab einem bestimmten Reichtum ändern sich diese Strukturen. Und damit zieht häufig auch recht schnell wieder eine Verschlechterung der Lebensumstände ein.

Vom guten Menschen auszugehen verkennt fast immer die Fakten - vom bösen Menschen auszugehen rechtfertigt meist nur das negative Handeln.

Dazu gibt es einige sehr interessante Arbeiten. Z.B. zum Aufstieg und Niedergang des Dorfes Bardou in Frankreich - leider konnte ich die Arbeit gerade nicht auf die Schnelle finden.

Oder deutlich anspruchsvoller und schwer zu bekommen Nationalismus und Kultur von Rudolf Rocker: https://www.alibro.de/Philosophie-Theorie/Anarchismus-traditioneller/Nationalismus-und-Kultur::5123.html

vor 28 Minuten schrieb MatthiasM:

Tatsaechlich hat sich fuer viele die Situation langsam immer weiter verschlechtert. Das merken diejenigen die im Speckguertel des Kapitalismus leben natuerlich kaum. 

Zitat

Der Rechtsruck geschieht beispielsweise in Deutschland zu Zeiten, in denen sich die 30- bis 59-Jährigen besser gestellt fühlen als vor fünf Jahren. Es geht beim Rechtsextremen primär um diffuse Ängste und Überforderungen angesichts zahlreicher Krisen, weniger um massive Benachteiligungen.

https://taz.de/Recht-Gerechtigkeit-und-Frust/!6086092/

vor 1 Stunde schrieb MatthiasM:

Fremdenmisstraulichkeit ist, mMn, schon in unseren Genen, aus der Zeit wo wir noch von Baum zu Baum sprangen, verankert.

Zitat

16. August 2007

Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, warum Menschen mit einer anderen Hautfarbe so schwer auseinanderzuhalten sind: Dahinter steckt eine grundsätzliche Neigung, die Mitmenschen unbewusst in zwei verschiedene Kategorien einzuteilen ? “eigen” und “fremd”. Gesichter von Mitgliedern der eigenen Gruppe werden dabei prinzipiell genauer wahrgenommen als die von Angehörigen einer fremden Gruppe. Dieser Effekt zeigt sich unabhängig von der Art der Gruppe, ob sie nun durch ein gemeinsames Hobby oder die Zugehörigkeit zu einer Familie zustande kommt, oder eben auf einer gemeinsamen Hautfarbe basieren.

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/warum-fuer-europaeer-alle-asiaten-so-aehnlich-aussehen/

Arme Kinder studieren, wenn sie studieren, mit Bafög u/o gehen nebenbei arbeiten. Das geht und zwar ganz gut. Bafög ist großzügig. Edit( dazu kommt noch Kindergeld von 255 Euro).

Zufriedenheit ist eben zu wenig. Und das ist doch das Problem. Natürlich nicht monokausal, das sagt niemand.

Aber die Menschen können finanziell noch so zufrieden sein und auch einen gewissen Status haben, sie werden aufgepuscht. Das ist das Hauptproblem meiner Meinung nach.

Mit mehr Zufriedenheit und mehr Gleichheit gibt es ggf. wieder weniger AfD Wähler. Aber die rechte Tendenz, auch zum Radikalismus, scheint immer weiter zu wachsen. 

Diese Kinder aus dem schicken Wohngebiet sind das beste und traurigste Beispiel.

Ich höre u lese da von niemanden eine Idee zu. Ich habe auch keine. Da bleibt nix übrig außer Frust u Wut.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 33 Minuten schrieb Auto nom:

Es geht beim Rechtsextremen primär um diffuse Ängste und Überforderungen angesichts zahlreicher Krisen, weniger um massive Benachteiligungen.

Das sehe ich auch so.

Erst die Flüchtlingskrise. 
Dann Corona , Ukraine usw

Das hat massiv für Verunsicherung gesorgt.

Das Politik und Medien Kritiker/Andersdenkende in der Zeit anfing wegzubeißen und zu diskreditieren war/ist auch nicht hilfreich . 

 

Sieger JJ will ESC 2026 in Wien „ohne Israel“

Die Debatte um Israel beim Eurovision Song Contest geht weiter. Nun spricht sich auch der diesjährige Sieger gegen die Teilnahme aus.

Auch Vorjahressieger Nemo aus der Schweiz hatte sich offen für einen Ausschluss Israels ausgesprochen. Ähnlich hatten sich 70 frühere ESC-Teilnehmer in einem offenen Brief kürzlich geäußert.

https://taz.de/Eurovision-Song-Contest/!6089528/

vor 43 Minuten schrieb Frank M:

Das sehe ich auch so.

Erst die Flüchtlingskrise. 
Dann Corona , Ukraine usw

Das hat massiv für Verunsicherung gesorgt.

Das Politik und Medien Kritiker/Andersdenkende in der Zeit anfing wegzubeißen und zu diskreditieren war/ist auch nicht hilfreich . 

 

Die Flüchtlinge aus Syrien haben wir Russland zu verdanken und der Türkei.

Corona haben wir wahrscheinlich China zu verdanken.

Ukraine haben wir Russland zu verdanken.

Asoziale Medien haben wir den U.S. of A. und China zu verdanken.

Erkennt da jemand Muster?

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Das ist schön 🙂 Aber es ist nicht als Seitenhieb gedacht!

War auch nicht auf dich gemuenzt 😁!

 

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Ungerechtigkeit und Ungleichheit sind niemals förderlich. Da sind wir uns absolut einig.

Davon bin ich ausgegangen. Aber wo fangt Ungerechtigkeit und Ungleichheit an? 

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Nur finde ich es wirklich unangenehm, mir von Menschen mit Haus und Autos sowie zwei Urlauben im Jahr sagen zu lassen, wie beschissen es ihnen geht. Unddas sie deshalb nach unten treten. 

Ich bin mal einem der Gruendungsmitglieder der AfD vor Jahrzehnten begegnet, der hatte sogar mehr als zwei Autos, der hatte eine Fahrschule. Der war zwar nur zweite oder dritte Reihe, aber deshalb fand die Gruendung wohl bei uns in der Naehe statt. 

Will sagen, den Fuehrungskader geht es ohnehin nicht schlecht und nicht wenigen seiner Anhaenger auch. Es ist fuer mich aber auch keine ethische Frage sondern eine pragmatische. Der harte Kern, unabhaengig vom Einkommen, waren schon immer Arschloescher. Das sind so, wenn man Gesellschaftswissenschaftlern glaubt, so 10% der Waehlerschaft .... und das nicht nur in Deutschland.

Zum Problem werden die, wenn sie eben Zugewinne bei den Enttaeuschten machen. In den USA tritt das auch noch deutlicher hervor asl bei uns. Trump haben doch sogar die bedienten Feindbilder dieses Diktators gewaehlt. Mehr oder minder erfolgreiche Migranten, weil sie geglaubt haben, die Fleissigen kann er ja nicht meinen, weil er immer "die Schmarotzer" betont. Welch ein Irrtum!

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Ich habe dann die Bilder von Freunden in Rumänien oder der Ukraine im Kopf. Das ist Armut - und selbst diese ist relativ, wenn ich an Menschen in ganz anderen Regionen der Welt schaue.

So denken bescheide und empathische Menschen. Davon gibt es auch sehr viele. Aber man muss sich davon auch nicht blenden lassen und eigenen Ansprueche vernachlaessigen. Manche sind vielleicht ueberzogen, andere aber durchaus berechtigt. Ohne Abi sind in dem Quartet fast nur Arschkarten drin. 

vor 1 Stunde schrieb RalphB:

Ich kenne einige Menschen, deren faktische Armut absolut nicht zu rechten Gedanken oder "nach unten treten" führt. Ich sehe da auch keine zwingende Abhängigkeit. Nach meinem Empfinden (nicht wissen) sind es eher die Menschen, die Materiel schon einen kleinen Schritt weiter sind, die dann anfangen nach unten zu treten und Schwächere angehen.

Genau das versuche ich zu vermitteln. Vielleicht nicht besonders gut ...

In deiner Antwort auf Dirk steht es ja schon drin, in aermeren Gesellschaften gibt es oft mehr soziales Denken und Solidaritaet. In den Wohlstandsgesellschaften lernt man die Ellenbogen zu nutzen, Ich danke auch fuer die Anregungen die in dem Teil deiner Antwort  enthalten sind.

Aber um es zu wiederholen, mit Ethik werden wir scheitern. Sie fuehrt in den Fatalismus oder unsere Gegner nutzen diese gegen uns. Die breitere Verteilung des Wohlstandes wir das Problem auch nicht loesen aber zum B eherrschbaren reduzieren, egal ob es jetzt Berechtigte trifft oder Trittbrettfahrer.

 

 

Bearbeitet ( von MatthiasM)

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