3. Juni 20251 J. Am 2.6.2025 um 00:44 schrieb magoo: Empathiedefizit Vorsicht, wenn du von Empathie schreibst, besteht die Gefahr mit Massen von Smileys beworfen zu werden. Da hab ich neulich bei näherem Hinsehen so ein Oberlippenfläumchen in Nasenbreite erahnt. Ansonsten sind im Zuge der Infantilisierung politischer ( und anderer) Diskussionen die Menschlichkeit, der Humanismus und die Empathie ziemlich auf der Strecke geblieben.
3. Juni 20251 J. https://www.theguardian.com/environment/2025/jun/03/climate-species-collapse-ecology-insects-nature-reserves-aoe Zitat ‘Half the tree of life’: ecologists’ horror as nature reserves are emptied of insects A new point in history has been reached, entomologists say, as climate-led species’ collapse moves up the food chain even in supposedly protected regions free of pesticides Heat-driven declines could have repercussions far beyond their immediate surroundings. In the past, even if pesticides wiped out insects over an agricultural region, as long as healthy populations remained elsewhere, species could return if the spraying stopped. “Climate change is impacting all those different little spots at the same time. It doesn’t just affect one particular spot that gets a pesticide dose or gets a tree cut down,” Janzen says. “If the insect population collapses and it happens everywhere, you don’t have a residual population.” Today, as well as being an ecologist Wagner feels he has taken on a second role – as an elegist for disappearing forms of life. “I’m an optimist, in the sense that I think we will build a sustainable future,” Wagner says. “But it’s going to take 30 or 40 years, and by then, it’s going to be too late for a lot of the creatures that I love. I want to do what I can with my last decade to chronicle the last days for many of these creatures.” Decades on from his months spent bound to the rocking chair, Janzen still watches. He records the yearly data, the shifts in dominant species. But today, there is so much less to see. Once, when he and Hallwachs would type up their notes in the night, they would pitch a tent in the living room to protect their computers from thousands of moths that flocked to the blue glow. Now, they work with the house open to the forest air. “I find myself saying, ‘Winnie! A moth has arrived at the light on my laptop,’” Janzen says. “One moth.” Elsewhere in their profession, some scientists are starting to look away. “We know quite a number of entomologists who have experience dating back to the 70s, 80s or 90s,” Hallwachs says. “One of our very good friends – he now does not have the emotional courage to hang up a sheet to collect moths at night. It is too devastating to see how few there are.”
3. Juni 20251 J. Ersteller vor 10 Minuten schrieb accm adrian: Komisch, Deutschland ist nicht Wettbewerbsfähig und hat trotzdem einen Außenhandelsüberschuss. Und hat sich letztes Jahr zur drittgroessten Volkswirtschaft der Welt vor geschoben. Nach den USA und China. Aber irgendwie muss man ja erklaeren warum da unten nichts ankommt. Und es faellt ja auch auf fruchtbaren Boden.
3. Juni 20251 J. Der Rechtspopulist Geert Wilders verlässt die niederländische Vier-Parteien-Koalition. Hintergrund ist ein Streit über die Asylpolitik. Wilders sah seinen harten Kurs nicht erfüllt. Die Entscheidung könnte zu Neuwahlen führen. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/niederlande-wilders-108.html
3. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb MatthiasM: Aber irgendwie muss man ja erklaeren warum da unten nichts ankommt. "Die Nominallöhne in deutschland waren im Jahr 2024 um 5,4 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Damit lagen die Reallöhne im Jahr 2024 um 3,1 % über dem Vorjahr." (stat. Bundesamt) der mindestlohn stieg im gleichen zeitraum um 3,3%, real also um 1,1% wer sein überschüssiges geld nicht in einen fernseher, sondern in aktien investierte, erwirtschaftete nach steuern wenigstens weitere 4%, real also nochmal 1,8% - also über 5 € pro jähr! ist das etwa nichts? und das alles, ohne dafür selbst auch nur einen handschlag mehr zu tun, alles allein auf basis der leistung anderer.
3. Juni 20251 J. vor 12 Minuten schrieb frommbold: wer sein überschüssiges geld nicht in einen fernseher, sondern in aktien investierte, erwirtschaftete nach steuern wenigstens weitere 4%, real also nochmal 1,8% - also über 5 € pro jähr! Und dann abends die Aktien angucken, statt Tatort? Das Klientel, dass entscheiden muss, Fernseher oder Aktie, schätzt du glaube ich falsch ein.
3. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt: Der Rechtspopulist Geert Wilders verlässt die niederländische Vier-Parteien-Koalition. Hintergrund ist ein Streit über die Asylpolitik. Wilders sah seinen harten Kurs nicht erfüllt. Die Entscheidung könnte zu Neuwahlen führen. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/niederlande-wilders-108.html Hoffentlich rutschen unsere ach so toleranten Nachbarn nicht noch mehr in die Rechtsschiene für die sie uns deutsche vollkommen zu Recht jahrzehntelang als Arschlöcher gebrandet haben.
3. Juni 20251 J. vor 29 Minuten schrieb frommbold: ist das etwa nichts? Es lenkt nur davon ab, dass wenige überproportional ( also unverschämt) zu viel "verdienen". https://www.tagesschau.de/wirtschaft/chefs-dax-konzerne-gehalt-102.html https://www.businessinsider.de/wirtschaft/manager-gehaelter-steigen-waehrend-untere-mittelschicht-weniger-verdient-a/
3. Juni 20251 J. vor 1 Minute schrieb Ronald: Es lenkt nur davon ab, dass wenige überproportional ( also unverschämt) zu viel "verdienen". https://www.tagesschau.de/wirtschaft/chefs-dax-konzerne-gehalt-102.html https://www.businessinsider.de/wirtschaft/manager-gehaelter-steigen-waehrend-untere-mittelschicht-weniger-verdient-a/ Ich hab mal bei der KI nachgefragt, anlässlich eines Interviews der SZ mit Hrn. Blume, VW- und Porsche Chef, wie das ist mit der Relation der Einkommensentwicklung: ”Im Jahr 2023 betrug das Verhältnis der Vorstandsvergütung zum durchschnittlichen Mitarbeitergehalt bei VW etwa 1:1.000. Das bedeutet, dass der Vorstandsvorsitzende 1.000-mal so viel verdiente wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. 1980 lag dieses Verhältnis bei etwa 1:150, was eine erhebliche Veränderung im Einkommensgefälle über die Jahre hinweg zeigt.”
3. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb SeppCx: Im Jahr 2023 betrug das Verhältnis der Vorstandsvergütung zum durchschnittlichen Mitarbeitergehalt bei VW etwa 1:1.000. Das bedeutet, dass der Vorstandsvorsitzende 1.000-mal so viel verdiente wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. Das ist das Schmerzensgeld für die Schweißausbrüche, Gewissenskonflikte und schlaflosen Nächte aufgrund der schlimmen Entscheidungen, die diese bedauernswerten Leute permanent treffen müssen.
3. Juni 20251 J. Ersteller vor 1 Stunde schrieb frommbold: "Die Nominallöhne in deutschland waren im Jahr 2024 um 5,4 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Damit lagen die Reallöhne im Jahr 2024 um 3,1 % über dem Vorjahr." (stat. Bundesamt) der mindestlohn stieg im gleichen zeitraum um 3,3%, real also um 1,1% wer sein überschüssiges geld nicht in einen fernseher, sondern in aktien investierte, erwirtschaftete nach steuern wenigstens weitere 4%, real also nochmal 1,8% - also über 5 € pro jähr! ist das etwa nichts? und das alles, ohne dafür selbst auch nur einen handschlag mehr zu tun, alles allein auf basis der leistung anderer. Was hast Du an "unten" nicht verstanden? Dass es dem Durchnittsdeutschen nicht schlecht geht bezweifelt niemand, denn darin sind auch die Spitzenloehne enthalten. Nachdem die meisten Deutschen 2022 und 23 mit einem Verbraucherpreisindex von 6,9 und 5,9 % ziemlich drauf gelegt haben, ohne einen Handschlag weniger zu tun, gibt es jetzt eine kleine (!) Erholung fuer den Durchschnittsdeutschen. Der Verbraucherpreisindex hat nur den kleinen Nachteil, dass eben der Verbrauch nur durchschnittlich bewertet wird. Gerade nicht so wohlhabende Haushalte muessen aber mehr Geld fuer die Bereiche ausgeben die besonders teuer geworden sind. Knapp 26% Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe oder knapp 14% fuer Verkehr magst Du gut auskommen, aber alleine ein familientaugliches Elekroauto schlaegt mit mindestens 300 Euro Abschreibung, bei einer Laufzeit von 10 Jahren, monatlich zu Buche. vor 1 Stunde schrieb frommbold: , alles allein auf basis der leistung anderer. Klar, wenn unsere "Leistungstraeger" nicht alles unterbezahlte Genies waeren ... Und das dumme Volk investiert nicht in Aktien! Bearbeitet (3. Juni 20251 J. von MatthiasM)
3. Juni 20251 J. Ersteller vor einer Stunde schrieb SeppCx: Ich hab mal bei der KI nachgefragt, anlässlich eines Interviews der SZ mit Hrn. Blume, VW- und Porsche Chef, wie das ist mit der Relation der Einkommensentwicklung: ”Im Jahr 2023 betrug das Verhältnis der Vorstandsvergütung zum durchschnittlichen Mitarbeitergehalt bei VW etwa 1:1.000. Das bedeutet, dass der Vorstandsvorsitzende 1.000-mal so viel verdiente wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. 1980 lag dieses Verhältnis bei etwa 1:150, was eine erhebliche Veränderung im Einkommensgefälle über die Jahre hinweg zeigt.” Faengst Du jetzt auch schon damit an 🙂? Die SPD hat mit dem Mindestlohn und Sozialleistungen dazu beigetragen dass es kaum echte Armut in Deutschland gibt. Das Problem dabei ist, dass dieses mit der Verschiebungen in der unteren Haelfte finanziert wurde.
3. Juni 20251 J. vor 21 Stunden schrieb MatthiasM: Der wird dir von mir nicht erspart bleiben! Kein Thema - ohne wäre es auch nicht gut.
3. Juni 20251 J. vor 18 Stunden schrieb Nitsrekds: (und Ralph jetzt ausnahmsweise mal aus quasi Verzweiflung) Danke Kerstin, manchmal muss der Frust raus und die Vernunft hat Pause. Und natürlich hast Du recht: es gibt hier einige recht gute Diskussionen, die mich immer wieder zum Nachdenken anregen. Mit ein Grund, warum ich gerne diesen Teil des Forums weiter am Leben sehen möchte.
3. Juni 20251 J. vor 20 Minuten schrieb MatthiasM: Gerade nicht so wohlhabende Haushalte muessen aber mehr Geld fuer die Bereiche ausgeben die besonders teuer geworden sind. Knapp 26% Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe oder knapp 14% fuer Verkehr magst Du gut auskommen, aber alleine ein familientaugliches Elekroauto schlaegt mit mindestens 300 Euro Abschreibung, bei einer Laufzeit von 10 Jahren, monatlich zu Buche. jeder haushalt sollten ihren konsum mal daran ausrichten, was das einkommen so hergibt und nicht daran, wass so im fernsehen gezeigt wird. keine kohle, aber ein e-auto fahren, dann auch noch neu - weils andere ja auch können! warme dusche, anstatt den habeckschen lappen zu benutzen und dann auch noch 80 qm auf 21 grad beheizen wollen. da gibts nix zu diskuieren! selbst ich musste auf den lambo oder das kleinflugzeug verzichten, weils geld dafür allein aufgrund meiner eigenen präferenzen fehlte und ich deshalb notgedrungen ganz beischeiden auf dem wasser umherdümple, anstatt zu arbeiten. aber du hast schon recht! schau mal, insbes. den letzen satz "Das größte Nachsehen hatte die untere Mittelschicht. Mit einem Anstieg von 16,5 Prozent ergab sich für angelernte Angestellte – also Personen mit Berufserfahrung, aber ohne berufsbildenden Abschluss – die geringste Lohnsteigerung. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum (2010 bis 2022) um 13,5 Prozent, der Inflation geschuldet. Dabei ist diese gesellschaftliche Gruppe auf Gehaltserhöhungen am meisten angewiesen, um die gestiegenen Preise abfedern zu können." (Quelle: Business Insider) daher sollte grade diese gesellschaftliche gruppe statt fernzusehen mal drüber nachdenken, mit welchen maßnahmen sie in eine andere gehaltsklasse aufsteigt und diese dann auch umsetzen.
3. Juni 20251 J. Ersteller vor 14 Minuten schrieb frommbold: daher sollte grade diese gesellschaftliche gruppe statt fernzusehen mal drüber nachdenken, mit welchen maßnahmen sie in eine andere gehaltsklasse aufsteigt und diese dann auch umsetzen. Was anderes habe ich eigentlich nicht erwartet, die nicht so Wohlhabenden sind an ihre Situation eigentlich selbst schuld, weil sie ueber ihre Verhaeltnisse leben und sich nicht am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen. BTW: Wer bringt eigentlich den Muell weg, pflegt die Menschen und sorgt fuer unsere Sicherheit, wenn alle sich so weit gebildet haben, dass sie entweder leitende Funktionen uebernommen haben oder gleich von ihren Aktiengewinnen leben koennen? Von denen die unsere Strassen instand halten oder Bueros reinigen gar nicht zu reden .... Bearbeitet (3. Juni 20251 J. von MatthiasM)
3. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb MatthiasM: Faengst Du jetzt auch schon damit an 🙂? Die SPD hat mit dem Mindestlohn und Sozialleistungen dazu beigetragen dass es kaum echte Armut in Deutschland gibt. Das Problem dabei ist, dass dieses mit der Verschiebungen in der unteren Haelfte finanziert wurde. Das streitet keiner ab. Ich glaube, Du hast es einfach immernoch nicht verstanden bzw. bist zu sehr auf Deinem linken Tripp. Mehr Gleichheit wäre wünschenswert, das will hier jeder, aber Du bist zu stur, das wahrzunehmen. Die meisten hier halten das aber nicht für den Hauptgrund für rechtsnationales Gedankengut. Weil Fakten dagegen sprechen. Bearbeitet (3. Juni 20251 J. von Nitsrekds)
3. Juni 20251 J. vor 2 Stunden schrieb SeppCx: Ich hab mal bei der KI nachgefragt, anlässlich eines Interviews der SZ mit Hrn. Blume, VW- und Porsche Chef, wie das ist mit der Relation der Einkommensentwicklung: ”Im Jahr 2023 betrug das Verhältnis der Vorstandsvergütung zum durchschnittlichen Mitarbeitergehalt bei VW etwa 1:1.000. Das bedeutet, dass der Vorstandsvorsitzende 1.000-mal so viel verdiente wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. 1980 lag dieses Verhältnis bei etwa 1:150, was eine erhebliche Veränderung im Einkommensgefälle über die Jahre hinweg zeigt.” da sind die bezugsbasen unklar und die perspektive etwas verzerrt. mal anders herum: "Nach Berechnungen des Handelsblatts verdienten Männer und Frauen an den Unternehmensspitzen (2024) insgesamt 231,4 Millionen Euro" (Quelle: Tagesschau zit. aus Handelsblatt) "Demnach fiel die Zahl der (in dx unternehmen) Beschäftigten Ende 2024 in Summe auf rund 4,05 Millionen." (Quelle: Spiegel) so entfallen pro mitarbeiter kosten für die spitze von keine 60.- € p.a. oder unter 5.- € pro monat, brutto natürlich! dafür arbeiter man in einem unternehmen, welches mit 98% iger wahrscheinlichkeit auch in 20 jahren noch besteht, und kündigungsrisiken sich weitgehend auf die unnüzesten im ganzen betrieb beschränkt und dazu noch kontinuierliche, leistungsfreie reallohnsteigerungen generiert. vergleich ich das mal mit der meisterbude nebenan, so kalkuliert der chef dort mit 5000.- überschuss pro mitarbeiter p.a., sonst lohnt die beschäftigung (auch unter berücksichtigung des auslastungsrisikos) für ihn einfach nicht. so kostet der chef den mitarbeiter immerhin monatlich stattliche 420.- € (natürlich auch wieder brutto). daher erscheint mit so ein dax-vorstand für seine leistungen durchaus preisgünstig. sozialneidisch kann man das natürlich anders interpretieren. vorstandsbezüge auf durchschnitt zusammenstreichen, ausgewählte zu diesem job verpflichten, damit die restlichen beschäfigten 1,90 € netto monatlich mehr in der tasche haben? der profifernseher kommt damit kaum ein stück weiter.
3. Juni 20251 J. vor 19 Minuten schrieb frommbold: daher sollte grade diese gesellschaftliche gruppe statt fernzusehen mal drüber nachdenken, mit welchen maßnahmen sie in eine andere gehaltsklasse aufsteigt und diese dann auch umsetzen. sehr frech, diese aussage. das ist wieder die wohlbekannte forderung nach mehr anstrengung weil jeder kann es schaffen wenn er sich mehr anstrengen würde. die mohrrübe für die proletenesel damit sie den karren ziehen. die, die mehr haben haben sich das verdient weil sie sich mehr angestrengt haben. deshalb darf auch niemand wagen ihnen das so schwer verdiente wegzunehmen. Das ist, mit Verlaub, totaler Quatsch und eine ganz billige Rechtfertigung andere guten Gewissens abzuzocken. Damit Einer nach oben kommen kann braucht es immer mehr sehr Viele die dafür weiter unten bleiben müssen. Und es kommen leider meist auch nicht die Netten nach oben, nein, es kommen die nimmersatten Gierhälse und Machtsüchtigen nach oben. Um dann mit Verachtung und Unverständnis auf den faulen Pöbel niederzuschauen....
3. Juni 20251 J. Ersteller vor 6 Minuten schrieb frommbold: sozialneidisch kann man das natürlich anders interpretieren. vorstandsbezüge auf durchschnitt zusammenstreichen, ausgewählte zu diesem job verpflichten, damit die restlichen beschäfigten 1,90 € netto monatlich mehr in der tasche haben? der profifernseher kommt damit kaum ein stück weiter. So argumentieren Menschen, die keine vernuenftigen Argumente haben.
3. Juni 20251 J. vor 10 Minuten schrieb frommbold: sozialneidisch kann man das natürlich anders interpretieren. vorstandsbezüge auf durchschnitt zusammenstreichen, ausgewählte zu diesem job verpflichten, damit die restlichen beschäfigten 1,90 € netto monatlich mehr in der tasche haben? der profifernseher kommt damit kaum ein stück weiter. Sozialneid? Warum soll ein Individuum bei leistungsgerechter Bezahlung den 1000fachen Lohn eines anderen Individuums erhalten? Beide strengen sich an, beide leisten nach ihren Möglichkeiten gute Arbeit. Der eine bekommt eine absurd hohe Entlohnung die er im Normalfall gar nicht verfressen kann, der andere kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Was wäre denn für dich eine angemessene Einkommensrelation ?
3. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb MatthiasM: Was anderes habe ich eigentlich nicht erwartet, die nicht so Wohlhabenden sind an ihre Situation eigentlich selbst schuld, weil sie ueber ihre Verhaeltnisse leben und sich nicht am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen. BTW: Wer bringt eigentlich den Muell weg, pflegt die Menschen und sorgt fuer unsere Sicherheit, wenn alle sich so weit gebildet haben, dass sie entweder leitende Funktionen uebernommen haben oder gleich von ihren Aktiengewinnen leben koennen? Von denen die unsere Strassen instand halten oder Bueros reinigen gar nicht zu reden .... musst nur noch das "eigentlich" weglassen, dann stimmts. zur berechnung der verhältnisse reichen tatsächlich die 4 grundrechenarten. zum BTW: das regelt der markt von ganz allein. z.B. der meister, oder der arzt - wenns denen weniger auf die arbeit als auf die kohle ankommt. versaut natürlich die übrigen löhne und damit die unternehmensgewinne. als elegantere lösung hat sich allerdings der fachkräfteimport erwiesen. Bearbeitet (3. Juni 20251 J. von frommbold)
3. Juni 20251 J. vor 5 Stunden schrieb Ebby Zutt: Der Rechtspopulist Geert Wilders verlässt die niederländische Vier-Parteien-Koalition. Hintergrund ist ein Streit über die Asylpolitik. Wilders sah seinen harten Kurs nicht erfüllt. Die Entscheidung könnte zu Neuwahlen führen. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/niederlande-wilders-108.html Wilders geht „Risiko“: Was dahintersteckt – und was Merz‘ neuer Asylkurs damit zu tun hat Zitat „Durch den Koalitionsbruch hat er jetzt die Hoffnung, dass er bei möglichen Neuwahlen wieder nach oben katapultiert wird“, erläutert Janssens Wilders‘ mutmaßliche Motive – offenbar will Wilders sein Leib- und Magenthema mit lautem Theaterdonner wieder platzieren. „Aber es ist ein gewisses Risiko, das Wilders jetzt eingegangen ist.“ Denn ob als Ergebnis einer Neuwahl mehr als die aktuellen 37 PVV-Sitze stehen werden, sei völlig offen. Wilders kommende Wahlkampagne sei hingegen klar: Der Rechtspopulist werde sich nun als einziger Vertreter der „Rechte der Niederlande“ und Kontrahent der „Kartellparteien“ in Szene setzen. https://www.fr.de/politik/wilders-geht-risiko-was-dahintersteckt-und-friedrich-merz-asylkurs-damit-zu-tun-hat-zr-93766935.html
3. Juni 20251 J. vor 5 Stunden schrieb frommbold: "Die Nominallöhne in deutschland waren im Jahr 2024 um 5,4 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Damit lagen die Reallöhne im Jahr 2024 um 3,1 % über dem Vorjahr." (stat. Bundesamt) der mindestlohn stieg im gleichen zeitraum um 3,3%, real also um 1,1% wer sein überschüssiges geld nicht in einen fernseher, sondern in aktien investierte, erwirtschaftete nach steuern wenigstens weitere 4%, real also nochmal 1,8% - also über 5 € pro jähr! ist das etwa nichts? und das alles, ohne dafür selbst auch nur einen handschlag mehr zu tun, alles allein auf basis der leistung anderer. Erinnert ein wenig an "wer sich kein Brot leisten kann, soll halt Kuchen essen.
3. Juni 20251 J. vor einer Stunde schrieb SeppCx: Sozialneid? Warum soll ein Individuum bei leistungsgerechter Bezahlung den 1000fachen Lohn eines anderen Individuums erhalten? Beide strengen sich an, beide leisten nach ihren Möglichkeiten gute Arbeit. Der eine bekommt eine absurd hohe Entlohnung die er im Normalfall gar nicht verfressen kann, der andere kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Was wäre denn für dich eine angemessene Einkommensrelation ? die idee zur 2. frage stellt die antwort zur ersten dar. der haken an deiner "guten arbeit" ist die statische perspektive. auch qualifikationen unterliegen einer inflation. "gute" buchhaltung mit kuli in büchern oder gutes "archivieren" mit karteikarten ist allenfalls noch in völlig stromlosen regionen mehr als einen euro wert. zur dritten: gehen wir von der möglichkeit aus, dass ich dir seprat eine weitere, zusätzlich reallohnsteigerung (für die du selbst keine eigene mehrleistung erbringen musst) von 2% p.a. anbiete. wieviel wäre sie dir wert? mathematisch käme jeder betrag in betracht, der deutlich unter deinem jahrseinkommen x 0,02 liegt. die hälfte des betrags brächte dir dann immerhin 1 % mehr im jahr, ein viertel sogar 1,5%. ein solches angebot mit der begründung abzulehnen, dass ich mit der tätigkeit dann mehrere millionen im jahr mache, nennt man sozialneid. der werkstattchef von nebenan darf sich für die bereitstellung eines arbeitsplatzes über 400 tacken im monat einstreichen, weil er arm ist. für den dax chef sind 1,90 zuviel, weil er eh schon genug hat? was ich für gerecht halte? einen irgendwie leistungsgerechten maßstab. mit leistung ist nicht der umstand gemeint, seinen lebensunterhalt zu verdienen. das ist nur selbstverständliche prämisse. leistung beginnt erst danach, wenn das erledigt ist. weil die stunden nun mal gezählt sind, halte ich eine stark progressive steigerung schon für gerecht.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren