4. August 201610 J. Hallo, ich habe ein seltsames Problem. Nachdem der 2cv6 nicht mehr anspringt, folgendes Problem beim Einstellen der Zündung (vorher überprüft: Benzinversorgung o.k., Zündspule +Zündkabel + Kerzen neu, neue Unterbrecherkontakte sauber auf 0,4 eingestellt) Prüflampe auf Minus der Zündspule, sie brennt dauernd beim Drehen des Schwungrades. Ziehe ich das Kabel vom MInus der Zündspule zum Unterbrecher ab, brennt sie weiter!! Bizarr! Weiß jemand Rat? Ist mir in 40-jähriger 2cv - Erfahrung noch nie passiert. Die Ente ist Baujahr 1983. Allgemeines Elektrikproblem?? Plus liegt an der Zündspule an. Gruß von Bernd
4. August 201610 J. Dass die Lampe beim Abziehen des Minuskabels von der Zündspule an bleibt, ist völlig normal. Die Lampe, die parallel zum Unterbrecher geschaltet ist, verlöscht, wenn der Weg von Minus Zündspule zu Masse über den Unterbrecherkontakt den „Widerstand Null“ hat. Dass sie es nicht tut, zeigt, dass dieser kurze Weg dauerhaft unterbrochen ist. Zum Beispiel durch Kabelbruch oder schlechte Masse. Sonstwo braucht man eigentlich nicht suchen. Grüße, Uli
4. August 201610 J. Ist mir auch schon einmal passiert, da hatte ich schlampig gearbeitet und den Unterbrecherabstand offenbar mit einer ölverunreinigten Blattlehre eingestellt. Mit genau den von dir geschilderten Folgen. Unterbrecher ausgebaut, Kontakte mit Aceton gereinigt und alles funktionierte wieder wie es sollte. Seitdem verwahre ich die 0.4er Lehre getrennt von den anderen Lehren... lg
8. August 201610 J. Ersteller Danke, Uli, genial Deine Beschreibung der Sache. Es war das Kabel, es wackelte am Stecker des Unterbrechergehäuses. Danke auch Hannes, das ist zu bedenken, ich öle meine Lehre immer kräftig ein, weil sie sonst rostet.... Schön, daß es dieses Forum gibt. Gruß von Bernd.
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